flammt, wollte zum Außersten schreiten, da bebte hat ein christlicher Engländer, der mit am Bau
die Erde in ihren Grundfesten. Entsetzt stob die Spötterschar auseinander. Was ist das, das wie rollender Donner über die Berge tönt? Der König kommt, der König kommt, so schrie alles durcheinander. Und eh' die Menge zu sich selber kam, stand der König in seiner ganzen Herrlichkeit, von all seinen Großen umgeben, vor seinem ge⸗ fesselten Sohne und der treuen Leidensgenossin. Wie riß die Menge die Augen und Ohren auf, als sie hörten, das ist der Königssohn, wie zitterten sie ob ihrer Schandtaten, die sie an ihm verübt, wie ärgerten sich die stolzen, frechen, Töchter des Landes, daß sie einer Krone verlustig gegangen! Und auf der blutigen Wahlstatt ward im könig lichen Glanze die Verlobung gefeiert, und unter Jubel ging es der königlichen Residenz entgegen.
Der Königssohn hatte seine Braut, die Ge— nossin seiner Freuden, in Leiden gefunden.
Die stillwirkende Kraft des Wortes Gottes.
Es ist eine bekannte, aber überraschende Tat— sache, schreibt ein Missionar, daß ein großer Teil der japanischen Leuchtturmwächter Christen sind. Ich fragte einst einen solchen, woher das komme. Er erzählte mir folgendes:
Als in Japan Leuchttürme eingeführt wurden,
ihre Frucht getragen.
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der Türme schaffte, Bibeln und Traktate in jedem neuen Leuchtturm zurückgelassen. Diese Saat hat Die Wächter lasen die Schriften und bekehrten sich zu dem Gott und Heiland, den sie darin fanden. 2
Als der jüngste Sohn von Charles Dickens im Begriff stand, seine Heimat zu verlassen und nach Australien zu gehen, schrieb ihm der große Romanschriftsteller:„Ich legte ein Neues Testament unter diese Bücher aus denselben Gründen und mit denselben Hoffnungen, welche mich veranlaßten, einen Auszug davon für dich zu schreiben, als du noch ein Kind warst,— weil es das beste Buch ist, das je war und sein wird in dieser Welt, und weil es einem die besten Lehren gibt, die ein menschliches Wesen leiten können. Als deine Brüder uns verließen, einer nach dem andern, habe ich jedem solche Worte geschrieben, wie ich dir jetzt schreibe, und habe sie alle angehalten, sich nach diesem Buche zu richten in ihrem Leben und die Auslegung und Erfindungen der Meuschen beiseite zu lassen... Ich möchte dir die Wahr- heit und Schönheit der christlichen Religion, wie sie uns von Christo selbst kam, und die Unmöglich— keit, irre zu gehen, wenn du sie demütig und von Herzen achtest, aufs feierlichste einprägen.
Hessischer Gemeinschaftstag.
Sonntag, den 13. April 1913 findet in Gießen, Löberstraße 14 der diesjährige Vertretertag der hessischen Gemeinschaften statt.
Vormittags 11 Uhr:
Geschlossene Bitzung der Brüderräte.
Ohne dringenden Grund sollte kein Mitglied des Brüderrates fehlen.
Nachmittags 2½ Uhr:
Männer- und Jünglingskonferenz und vertrauliche Aussprache für alle
Männer und Jünglinge unsrer hessischen Gemeinschaften.
Thema: Seid männlich und seid stark. a na und Herr B urkhardt-Zahn, Mitglied des
Herr Inspektor Veiel-St. Chrischo
Text 1. Joh. 2, 12— 17.
Komitees der Pilgermission, werden wieder zu aller Freude in unsrer Mitte sein. i Teure Brüder, wir wissen, daß es Ihnen eine Ehrensache ist, bei den wichtigen Beratungen dieses Gemeinschaftstages vertreten zu sein, darum rufen wir Ihnen zu, auf frohes Wiedersehn
in Gießen.
8 Bezirk Alsfeld. Sonntag, den 6. April, nachmittags 330 Uhr: Lauterbach, 8. Kirtorf, 9. Storndorf, 10. Altenburg,
gezirk Nieder- Weisel.
1 Leusel.
6. April, nachmittags 3 Uhr: Münzenberg, Fauerbach,
abends 8 Uhr Niederweisel, Kirch- und
Pohlgöns, 8. Gambach, 9. Fauerbach, 10. Nieder⸗Weisel, 11. Butzbach.
13. abends 8 Uhr: Nieder-Weisel.
Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gießen.
Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frantfurt a. M. und die Prediger
der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30.


