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Stift 3

* Cronbcrg, 6. Mörz. Einen erfreulichen Fortschritt in der Ausgestaltung eines ichör-en Städtebildcs hat Cronberg

insofci» gemacht, als aus seinen Straßen sämtliche Leitungs­masten unh Hochspanungsdrähte der elektrischen Lichversor- gung entfernt und durch unterirdische Kabel erseht wurden. Tie schwierigen und kostspieligen Arbeiten wurden aus Rech, nung der Mainkraftwerke zu Höchst ausgesührt.

* Soden ii. T., 6. März. Mit 98 von 158 abgegebenen^ j Stimmen wurde gestern Landwirt Friedrich Dinges V. vor * : der dritten Wahlcrklassc zum Gcmeinderat gewählt. ^

* Soden t. T., 6. März. Um die von den hiesigen Bade­ärzten den Kurgästen enipfohlene Kur mit aller Gewissen- Hastigkeit durchführen zu können, werden in den nächsten Wochen, ehe die Kurzeit beginnt, für die Pcnsionsinhaber und sonstigen Kurhalter besondere Unterichtskurse in der diätetischen Küche abgehalten. Die Lehrgänge werden von den Aerztcn geleitet! diese weisen auch in Zukunft ihre Kran­ken vorzugsweise den Kursteilnehmern zu da diese eine sickere Gewähr für die Durchführung der ärztlichen Annrd- inmgen bieten.

* Flörsheim, 8, März. An? An last der Nenverpackffung der Gemeindewaldjagd stiftete der Pächter, Karl Opel-

iiisselsheim, der Gemeindckassc 3000 M.

* Gelnhausen, 6. März. Bei einem Dienstmädchen in "ltengronau förderte eine polizeiliche Haussuchung ein gan-

■? Warenlager von Wäsche, Hmisbaltungsgegenständen, Kleidern usw. zu Tage. Das Mädchen hatte die Sachen während seiner langjährigen Dienste den verschiedensten Herrschaften gestohlen. Bisher hatte die diebische Elster immer in dem Rufe einer ordentlichen ehrlichen Person ge- , 'tande».

* Be» Orb, 0. März. Nach vollendetem 83, Lebensjahr »er i ' -ist lvr, woselbst sie >m Ruhestand lebte, Fräulein Moria

Die Verstorben: war über dg Jahre als Oberout- terin brr ehemaligen weiblichen Strafanstalt tn Würzbnrz eine beka nie Persönlichkeit und Ritler des Ludwigs.

ordens

kW len iimliiSlni.

Kreis Fried berfl.

Betr,: Bekämpfung der Schnakenplage.

Bekanntmachung.

Die Witterung der letztrn Zeit ist so mild gewesen, daß' 'ie überwinternden Schnaken schon beginnen, unrichig zu nerden. Es ist also höchste Zeit, daß die Winterarbeit zu Ende geftihrt wird,

ES wird dringend empfohlen, in allen Räumen, wo viele Schnaken bei der ersten Vernichtung gesunden wurden, jetzt cine Nachschau vorzunebmen und noch vorhandene Mücken inrschädlit' zu machen. Die Winterbeknmpftmg ist mit groß- irr Sorg' lt durchziiftihren, denn von ihr hängt ein großer Leil des Erfolges oder Mißerfolge? im kommenden Sommer und Herbst ab. Es ist mit ziemlicher Sicherheit cmzunchmen, daß die anhaltende Kälte im Januar mit den tm Freien überwinternden Schnaken aufgeräumt hat. Wo nun noch eine gewissenhafte Winterarbeit geleistet worden ist, und wo rechtzeitig die erste Vernichtung der Brut vorgenommen wird, da kann eine ernste Belästigung nicht eintreten.

lieber das in diesem Jahr verwendete Jnkeftzid 1913 find Klagen bisher nicht eingelaufen. Der geringe Geruch ist ein recht angenehmer, verflüchtet sich rasch, und die Wir­kung ist schon bei einer zweiprozentigen Lösung eine vor- KÜglrchk.

Friebberg, den 27. Februar 1914.

Eroßhcrzogliches Kreisamt Fiiedbera.

I. B,: vr. Probst

Arbettsoergebirng.

Zur Pflasterung einer Abfahrt an der Kreisstraße Bruchen­brücken. Orisausgang nach Afienhcim, neben dem Spits'schen Hause, sollen etwa 100 qm Rauhpflasterung, die Lieferung von 17 cbm Rauhpflastersteinen, 30 cbm Sand, das Aussehen und Messen, duech schriftliches Angebot vergeben werden.

Die Vergebungsunterlagen können ans dem Amtszimmer des Unterzeichneten Bismcnckstraß« 32 während der Dtenststunden ein- geteben wc den, Angcboic sind »erschlossen, postftei mit entbrechen­de r AusschriN bis zum 1». Mär, l, Js, ebendahin einzureichcn.

Friebberg, den 7. März 1914.

Der Eroßh. Kictsbauinspektor.

Witzler.

KollsilUinldkll-AWgk

schwarz, blau und gemustert von Mk. 14.— an.

Kleiderstoffe schivarz Md farbig

von Mk. 1.—an per Meter.

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Carl Loos, Gießen,

Kirchplatz 13. Telefon 797.

?i«»r TageszeNong. Scnnskag. den 7. Mär, r,».

Bete.: Die Maut, und Klauenseuche.

Bekanntmachung,

Die Maul-' und Klauenseuche in Nieder-Wöllftadt ist er­loschen: die vorgeschriebene Desinfektion ist erfolgt. Die un­geordneten Sperrmaßregeln werden wieder aufgehoben.

Der Kreis Friebberg ist svmit wieder frei von Ma»l und Klauenseuche.

Friedberg, den 27. Februar 1914.

Grohherzogliches Kreisamt Friedberg.

I. V,: vr. Probst.

Friedberg, den 18. Februar 1914. Betr.: Vertilgung der Raben und rabenartigen Vögel.

Das Großh. Kreisamt Fricdbcrg an die Herren Bürgermeister der Städte Friedberg und Bad-Nauheim, die Grosth. Bürgermeistereien der Landgc- mciiidcn des Kreises und das Großh. Polizcikommisiariat Wickstadt.

Da von Landwirsen Klagen über die starke Zunahme der Raben, Krähen, Dohlen, Elstern und Häher geführt wurden, so treffen wir im Interesse der Landwirtschaft und des Vogel- und Jagdschutzes folgende Anordnungen, die im Laufe des Frühjahrs durchziiftihren sind:

1. Die Jagdpächter, sow'e, unter Boranssetzung der Zu- stimmung der Oberförstercien, das Forstschutzpcrso- nal, werden um Abscküeßimg dieser Vögel ersucht.

2. Die Nester dieser Vogel sind durch zuverlässige Leute, in Waldungen im Beisein der Forstwarte, in Gärten und Feldern im Beisein der Feldschlltzerr zu zerstören: vorhandene Nester sind eventuell auszuhebcn, wenn nicht dorgezvgen wird, eine Durchschicßung der Nester »littelst Schrotladung vorzunchmen. Beim Aus- Heben der Nester wird besondere Vorsicht zur Pflicht gemacht: insbesondere sind schulpflichtige Kinder hierzu nicht zu verwenden.

Die durch Ausführung dieser Anordnung entstehenden Kosten haben die Gemeinden und die Besitzer der selbstän­digen Gemnrkrmgen zu trigen (vergl. Verordnung vom 7. April 1837, Regiernngs-Blatt Seite 255). Die Gebühr für jeden erlegten und abgelicfcrten Vogel beträgt 12 Pfennig, solche für jedes abgclieferte Ei 6 Pfennig. Höhere Gebühren bis 20 Pfennig bezw. 10 Pfennig bedürfen der Festsetzung des Gemeindcrates.

.Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

I. V.: Herber g.

Lehrmädchen

aus achtbaren Familien werden gegen Vergütung gesucht.

Fr. Wclier

Modewaren und Wäsche­geschäft, Friedberg, Hess.

Die am Wohnhausneubau dss^

Theodor Völker ,u Fried-j

erg vorkommenden Nohbanar-s beiten sollen aus dem Wege des öffentlichen Wettbewerbs verge­ben werden.

Die erforderlichen Unterlagen können vom 7, dis 14. Mär, bei dem Unierzeichneisn einge sehen und gegen Erstattung der Her- ftellungsgcbührcn erworben wer­den.

Die Angebote find auf vorge- lchriebenem Formular bis läng-! , , „

ftens den 14 . März abends 6 Uhr von achtbaren Eltern kann die emzureichen. Später eingehendejbUnds- und Schwememetzgerei er- Angebote werden nicht berücksich- lernen bei tigt.

Freie Wahl unter den Bewer­bern wird bedingungslos Vorbe­halten. Zuschlagssrist 8 Tage.

Friedberg, den 6. Mär, 1014.

A. Neubauer, Archiielt,

Fauerbacherftraße 04 p.

Nlistizki Junge

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welches etwas kochen kann für 15. März gesucht.

Friebberg, Kaiserstr. 1V».

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Bekanntmachung

Betr.: Gesuch des Heinrich Martin II. zu Kaichen um Er­laubnis zur Errichtung eines Schlachthauses.

Heinrich Martin H. zu Kaichen beabsichtigt auf dem Grundstücke Flur I Nr. 33, Gemarkung Kaichen, ein Schlachthaus zu errichten.

Pläne, Zeichnungen und Beschreibung dieser Anlage, liegen während 8 Tagen, vom Erscheinen dieser Bekanni- macknmg in dem „Amtsverkündigungsblati ftir den Kreis Friebberg" on gerechnet, im Amtszimmer der Groß). Bür­germeisterei Kaichen zur Einsicht und Erhebung von Ein­wendungen offen. Nach Ablauf dieser Frist könnten Ein- Wendungen in dem Verfahren nicht mehr angebracht Weeden.

Friedbera. den 10. Februar 1914.

Großherzogliches Kreisamt Friedbera I D.: Herb erg.

Kreis Gieße».

Bekanntmachung

Die Unfälle auf elektrischen und sonsftgen Prsv-tl hner> zeigen, daß die Zabl der überfahrenen Fuhrwerke im letzten Jahre nicht zurückgegangen ist.

Auch die König!. Preußische und Großb. Hessisch- Eisen- bnhndircktion Mainz und die Königs. Preußische Eisenbahn- direktiait Frankfurt (Main) teilten mit. daß sie aiff den inser ihrer Verwaltung stehenden Nebenbahnen dieselbe Mahr- nehmung gemacht haben.

Die meisten dieser Unfälle sind, wie wir in unseren früher ergangenen Bekanntmachungen bereit? erwähnten, auf die Fahrlässigkeit der Geschirrführer znrückznfübrca.

Indem wir diese Bekanntmachung in Erinnerung brin­gen, beauftragen wir die Großh. Bürgermeistereien, durch ortsübliche Bekanntmachung erneut auf die Gefahren hin­zuweisen, die durch Unaufmerksamkeit beim Befahren von imbewachten Eisenbahn-Uebergängcn entstehen.

Gießen, den 28. Februar 1914.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Lang ermann.

Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung. betr. die Bekämpfung der Schnakenplage, vom 28. November 1911 (Kreisblatt Nr. 93), weisen wir darauf hin, daß es jetzt an der Zeit ist, mit den Arbeiten zu beginnen.

Grohherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: vr. S i e g e r t.

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