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Polizeibehörden an; die Essener Polizei habe sich der Bestechung bezichtigen lassen, ohne dagegen aufzutreten. Wenn das Haus den sozialdemokratischen Antrag auf llntersnchung ähnlicher Misjstäude ablehne, decke es das verbrecherische Treiben der Polizei.
Präsident Graf Schwerin erteilte dein Redner einen Ordnungsruf für diese Worte, die die Rechte des Hanses in starke llnruhc versetzt hatten.
Abg. Frank (Zentr.) bat die Regierung inn scharfe Durchführung der Reformen bei der Kölner Polizei,
Ministerialdirektor Freund sagte dies zu und ebenso eine Nachprüfung der Auswanderungsvorschristen anläßlich de- Mädchenhäiiölerprozesses in Myslowitz.
Abg, Korsant» (Pole) ging erneut auf diesen Prozeß ein. Auch er erhielt einen Ordnungsruf, als er von der Polizei als gemeinen Verbrechern sprach, die mit den Mädchenhändlern gcineinsarne Sache gemacht hätten.
Ministerialdirektor Freund erklärte, auf Grund der Rede eines Abgeordneten könne man »och keinen Beamten suspendieren, dazu müßten die Akten nachgeprüft werden.
Abg. t>r. Flcsch (Fortschr.) wünschte eine Acndcrüng des Gcmeindeverwaltungsprinzips, um den Mißständcn in der Polizei zu begegnen. Ter sozialdemokratische Antrag wurde abgelehnt. Angenommne wurde der konservative Antrag über neuvorponimcrsche Stadtrczesse. Nach kurzer Debatte wurde ein Antrag aus Verstaatlichung der Distriktsnmtcr in Posen der Budgctkonimission überwiesen.
Abg, Hainmrr (kons,) brachte dann eine Reihe von Wünschen der Landgcndarmcrie vor. Die Dienstaufwands- cntschädigung wäre zu gering, auch müßten die Beamten Eiscnbahnfreifahrtkartcn und die Berechtigung zum Tragen von Zivil an dienstfreien Tagen erhalten.
Die Abgeordneten Hengk-bcrger (fceikons.) und Drlius (fortschr,) äußerten sich im gleichen Sinne.
Ein Rcgicrungskoinmiffar wies auf die im Etat vor- gcsehnen vermehrten Mittel zur Schaffung von Dienstwohnungen hin. Eine Aenderung in den Bestimmungen der Militär-Eisenbahn-Ordnung würde den Wünschen der Gendarmen nach freier Eisenbahnfahrt gerecht werden, auch eine Erleichterung in der Kleiderordnung stellte er in Aussicht.
Beim Kapitel Allgenieiue Ausgaben im Interesse der Polizei besprach
Abg. P. Hosfmann (Soz.) mehrere Fälle von Polizeispitzeln.
Minister v. Dallwitz bemerkte, er könne darauf nicht
cingehcn, denn der Abg, Hoffmann habe ihm nicht mitgeterlt, daß er derartiges besprechen würde, so habe er kein Material zur Hand, Wie jeder Staat, so könnten aber auch wir nicht fine politische Geheimpolizei entbehren.
Abg, A. Hofsmann (Soz,): Wenn der Minister Schrm- rötc befaße, müßte er rot werden, sich solcher Mittel zn be- dienen.
Vizepräsident k)r, Porsch rief den Redner wegen dieser Aeußernng zur Ordnung,
Abg, Hirsch (Soz.) kritisierte das System der Fürsorge- Erziehung,
Ein Rcgiermrgskommissar betonte, daß auf das Gesin- del in den Erziehungsanstalten ineist nur Arrest- und Prügelstrafen Eindruck machten.
Abg, Dr Wuermeling (Zentr.) und Abg. Dr. v, Gescher (fonf.) sprachen sich für eine weitere Erhöhung der Mittel zur Förderung der Fürsorgebestrebungen für die gefährdete Fugend ans.
Ddr Minister erläuterte besonders die Vormundschafts- fiage.
Nach weiterer kurzer Besprechung vertagte sich das Haus °»f Samstag 10 Uhr. — Schluß 5 Uhr.
Ans dem hest. Landtag.
Zwefte Kammer.
Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer besprach gestern vormittag nachmals mit der Regierung ciirzelne Kapitel und sprach sich die Regierung entschieden gegen di« Beisetzung der Schreibcgehülsen von Klasse 8 in Klasse 12 aus. Der Hinaufsetzung des Assistenten und des Rechners der Bctriebskranken. lass« von Klasse 26 inkl, 32 stimmte inan zu. Ein« längere Aussprache fand dann bei der Deckungsfrage der Ausgaben für dis Lehrerbesoldungen betr, der Restefonds 1 und 2 statt, doch wurde kein Beschluß hierüber gefaßt.
Die gemeinschaftliche Sitzung der Finanzausschüsse beider Kammern über die Budgetbcraurrg begann gestern nachmittag -I Uhr uird kamcir nur die wichtigsten Difserenzpunkte zur Debatte, Zm Vordergrund stand di« Berwenduug der Restefonds 1 oder 2 für die Beamtenbesolduugsvorlage, Di« Gestaltung des Reftionds 1 wird durch die Sleuerergebnisie auf Eruird des Gcncralpardons und die Veranlagung zur Wehrsteuer begründet, Mit diesem Thema beschäftigt« man sich sehr eingehend, insbesondcrs wird der günstige Emsluß der Wchrstener aus die Ergcbnisie hcrvoigrhobc». Di« Eisenbahn-Einnahmen werden als dauernd steigend« betrachtet, wenn euch ,mch der Mitteilung des Finanzministeis das Fanuarergebnis sich ungünstiger «feilt. wie im Vorjahr«. Bei dem Kapitel Bauwesen ersuchte *e Regierung verschieden« von der Zweiten Kammer oeran. ^tßte Strich- wieder aufzuheben. Bei dem Titel Gymnasien be- Kmpft die Negierung die von dem Finanzausschuß der Zweiten Kammer angeregt« Vereinigung der beiden Darmstädter Gymnasien wegen der llmnöglichkeit in einem Gebäude die nötigen Räuni« zu beschossen. Bei dem Kapitel Hosbibllothek weist die Regierung auf die wegen der dort befindlichen Raumnot in Aussicht genommen« Erbauung eines Gebäudes in Verbindung des Verwaltungsgebäudes des jruheieu Ludwigsbahnhofes hin, Be, den, Fonds für öffentliche und gemeimrützig« Zweck« er. tläre« sich beide Ausschüffe daniit einverstanden, daß in Zukunft von Seite» der Regierung über die Verwendung der dorthin -licßendrn Gelder eine Mitteilung erfolgt, doch soll auch ferner- ÜH.tin Teil der Gelder der Reaicruna zur« Verfüaumi stehen.
Neue Tageszeitung, csamslag, den ZI. ,,e»ruar mit*
Auf die Anregung des Finanzausschusses der Zweiten Kammer,
beim Bundesrat auf die Einstellung von Geldern für die Arbeitslosen hinzuwirken, erklärt sich di« Regierung bereit, zu. nächst ein« Denkschrift über die in Hessen vorhandenen Arbeitslosen aufzustellen. Bei den Forderungen für das Oberversicherungsamt weift die Regierung wiederholt auf die durch die ver. mehrte Arbeitslast notwendigen Kräfte hin. Bei dem Kapitel Kretsgcometer soll die Regierung zunächst weiter« Aufschlnff« über die durch die Mehrforderung den einzelnen Gemeinden zu- fallendcn neuen Lasten geben, worauf man über die Angelegen, heit endgültig beschließen will. Die weiteren Kapitel fanden zu Besprechungen kein« Beranlassung,
Tayesnbersicht.
Deullches Aeick.
' :: Fliegcrabsturz. Auf dem Flugplätze Johannisthal ereignet sich gestern morgen kurz nach 8 llhr ein Absturz. Ter Flieger Ponarter war gestern morgen mit eineni Doppeldecker zu einem Prokeflnge aufgcftieqen. In 30 Meter Höhe setzte plötzlich der Motor aus, als der Apparat gerade in einer Kurve lag. Der Flieger mußte sofort in steilem Gleitfluge niedergehen, wobei die eine Tragfläche den Erd- bcden berührte. Die Maschine wurde total zertrümmert, der Flieger erlitt leichtere Verletzungen und wurde nach dem KrieSkrankenhaus Britz gebracht,
Rußland.
:: Der Konferenzvorschlag Ssafvnoivs. Dem „Reuen Wiener Abendblatt" wird ans Petersburg telegraphiert: Ter Vorschlag des Ministers des Aenßeren Ssasonow, alle laufenden, die Triple-Entente interessierenden Fragen einer vorbereitenden Konferenz in London zu unterziehen, ist sowohl in Paris wie in London sympathisch ausgenommen worden. Ssasonow strebt hierdurch eine Zeitgewinnung so» tvie Ersparnisse des kostspieligen Drahtverkehrs zur Herbeiführung einer Uebereinstimmung in jeder Detaisfrage an. Die Konferenzidee bedeutet eine Anerkennung der autorita- tigen Befähigung Sir Edward Greys als Vorsitzenden der Konferenzen sowie der hervorragenden Eigenschaften des russischen Botschafters in London, Graf Venckendorsf und des französischen Botschafters Canibon.
Frankreich.
:: Die Epidemien im Heer. In der französischen Kammer hat gestern der Unterstaatssekretär im Kriegsministerium Maginot eine Interpellation wegen des Gesundheitszustandes in der ftanzösischen Armee beantwortet. Er führte aus, daß zwar in der lebten Zeit wegen des strengen Winters und einer Reihe von Epidemien in den französischen Garnisonen der Gesundheitszustand verhältnismäßig ungünstig sei, daß aber kein Grund zur Besorgnis varliege, da auch im Jahre 1914 die Krankheits- und Sterbeziffer sich bis jetzt kaum über den Durchschnitt der letzten Jahre erhoben habe. England.
:: Verschlimmerung Im Befinden Lloyd Georges. In
dem Befinden des Lord-Schatzkanzlers Lloyd George, der an Influenza leidet, ist eine Verschlimmerung eingetreten. Das Fieber hat zugonommen und die Temperatur des Kranken ist in der letzten Nacht auf 39 Grad gestiegen. Der Zustand des Patienten, der nun schon längere Zeit das Bett hütet, flößt einige Besorgnisse ein.
Bund der Fandwirte.
Samstag, den 21. Februar, abends 8 Uhr,
Versammlung
an
Pohlnöns
bei Gastwirt A l k.
Redner: H i r s ch e l ° Fricdberg.
Pgjll liminburg vor dem Stralrirfiffr.
Frankfurt a. M-, 81. Febr. Unter starkem Zndrange, namentlich von Juristen, fand gestern vor der Strafkammer die Verhandlung gegen Rasa Luxemburg wegen Aufforderung znm Ungehorsam gegen die Gesetze und die Verordnungen des Militärstrafbnches statt. Diese Auffocdcrungen soll die Angeklagte in zwei Versammlungen, die sie am 24. und 26. September 1913 in Fechcn- heiin und Bockenheim abhielt, an die Menge gerichtet haben, und zwar in den Sätzen: „Werden wir »ns einen Krieg nngesttaft gefallen lassen?" und „Werden wir die Mordwaffen in einem Krieg gegen unser französischen oder anderen Brüder richte»? Nicnials!" Der Redakteur Eduard Henrici vou der „Frankfurter Warte" hat die Bockenheimer Rede nachstenographicrt irnd Bruchstücke daraus i» seinem Blatt abgedruckt imd zugleich die Hilfe des Staatsanwalts dabei angcrufen. Dieser Zeitungsartikel der „Warte" führte nun eine Antlage gegen Rosa Luxemburg herbei. In der Verhandlung gab die Angeklagte die Aeußernngen ohne weiteres zu, bezeichnete sie aber als aus dem Zusammenhang heransgerissen. Mehrere Zeugen bestätigten die Redewen- dnngen ebenfalls. Der Staatsamvalt I>v. Hoffmann hob in seinem Plaidoyer hervor, daß beide Reden Attentate auf den Lebensnerv des Volkes gewesen feien und die Massen maßlos anfgepcitscht hätten; er beantragte eine Gesamtstrafe von einem Jahr und sofortige Verhaftung. Beide Verteidiger, Rechtsanwalt vr. Rosenkeld-Bcrlin und I>r. P, Levi-Frankfurt beantragen in längeren Ausführungen Freisprechung ihrer Klientin. Die Angeklagte verteidigte sich dann selbst in längerer Rede, wobei sie den Sinn ihrer Aeußernngen erläuterte und den Vorwurf des Fluchtverdachtes als unehrenhaft zurückwies, da ein Sozialdemokrat keine Furcht kenne.
Das Urteil lautete auf ein Jahr Gefängnis. ,Der Haftbefehl wurde nicht Ausgesprochen. Das Urteil
Teile ar
führte ». n. aus, daß die Aeußernngen von Rosa Luxemburg,
die sie in den Versamlungen tat, keine mißverständliche Deutung zuließen. Dem Vernehnien nach legt die Verurteilt, gegen das Urteil Berufung ein.
Ans der Heimat.
* Friedbcrg, 21. Febr. Es trennen uns nur noch wenige Tage vom Hauptsachiugstrubel am kommenden Dienstag und tvie aus dem Inserat der heutigen Nummer hervorgeht, sind die Ausführungen zum diesjährigen Maskcnfest im Saalban besonderer Art, so daß den Besuchern recht genußreiche Stiin- den bcvorstehen. Durch d-c wertvollen Preise zum 4. Großen Prei-Maskenball werden sich noch viele veranlaßt finden, an dem Wettbewerb sich zn beteiligen. Es sind Preise für die schönsten und originellsten 3 Damen- und 3 Herren- MaSken, sowie für 2 originelle Gruppenmasken vorgesehen, die in einem Schaufenster der Firma Fr. Wagner, Kaiscr- straße 82, seit einiger Zeit Ausstellung fanden. Erwähnen wollen wir noch, daß Preismasken bis spätestens 10 Uhr im Saalbau anwesend sein müssen. Der Saal mit der geräumigen Galerie ist zu größeren Anffiihrungea wie geschaffen so daß die alte Anziehungskraft sich bewähren wird und wu bisher sich Teilnehmer in großer Zahl cinfinden. Nachmittags von 3 Uhr ab wird in allen närrisch dekorierten Restau- raiions-Näumen eine humoristische Kappensitzung abgehal- ten, der niusikalische Teil wird vom italienischen Salon- Trompeterkorps „Garibaldi" ausgesührt. Der Wahcsprnch am Dienstag laute: „Drum gemütlich, Parole ist Humor und kommt dir auch im Leben oft, so manches spanisch vor."
* Friedberg, 21. Febr. Die Bereinigung „Ehemaliger Kurhessen" hat ihre nächste Zusannnenkunft ini Restauranl „Zur Hassia" des Herrn Heinrich Sauer am Mittwoch, de« 23. Februar, abends 8 Uhr.
* Friedberg, 21. Febr. Im Casä Trapp findet morge» Sonntag wieder eines der beliebten Künstlcr-Konzerte statt. Das zum Anstich gelangende „Salvator" wird mit dazu beitragen, die Stimmung zu erhöhen.
Schrvelne- u. Fertrelmarkl.
Nachdem die Maul- und Klauenseuche im Kreis, Friedberg sür erloschen erklätt Ist, findet am
Mittwoch, den 25. Februar
der
Schweine- und Ferkelmarkt zu Friedberg
wieder statt.
Es steht zu hoffen, daß er recht stark befahren wird.
* Friedberg, 21. Febr. Die Weinstube „Rheingold" ist an den 3 Fastnachtstagen die ganze Nacht geöffnet.
* Friedberg, 21. Febr, Wie uns ans der Wettsrau geschri«. ben wird, haben die starken Januarftöst« der Wintersaat keine« Schaden zugefügt. Durch die jetzt einsetzende milde Witterung Tauwe-tter und den darauffolgenden Nachtfrösten soll die jung« Winterfrucht und der Klee schon teilweise gelitten haben.
* Friedberg. 21. Febr. Dem Mannergesangverein ist gestern mit Herrn Senitnarlehrer Kuhn da» hundertste aliive Mitglied beigetreten.
* Friedberg, 21. Febr. Die zahlreichen Zusammenbrüche oberhessischer Spar» und Darlehnskassen haben dazu geführt, daß viele Kassen eine völlige Umgestaltung ihrer eigenen Organisation bewirkten, um vor Ueberraschungen und finanzielle Verluste gesichert zu sein. Zn diesen Maßregeln gehört in erster Linie die Uniwandlung der Kassen in Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, daß die Gesellschaften mit unbeschrankter Haftung aus dem heimisck>en Genossenschaftswesen verschwunden sind. Im Kreise Büdingen ist bereits ein erfreulicher Anfang mit der Reorganisation gemacht Warden.
* Friedberg, 21. Febr. Von heute Abend an herrscht in de« sehr geschmackvoll dekorierten Räumen des Steinhäuser'schc, Ausschanks (Gustav Sempftz.. karnevalistisches Treiben. Hcri 2 e in p f hat es sich nicht nehmen lassen, Kosten und Mühe zu scheuen, um seinen verehrten Gästen den Aufenthalt in sei. nem Lokale, wo nur Humor und Witz zur Geltung kommft so angenehm wie möglich zu machen.
* Friedbcrg, 21. Febr. Der Karireoal.Vcrein ilIeler" lädt heute Abend in der „Mufikerbörse" des Herrn Ad. Kvlich zu einem großen Kapp« nabend ein. Da gut« Kräfte dem Verein zur Bersügung stehen, so wird der Abend in recht karnc. valiftischer Form verlaufen,
" Friedberg, 2t. Febr. Die Abendunterholtung der katholischen Vereinigung findet Sonntag, den 22. Februar, abends 5 Uhr im Hotel Trapp statt.
* Friedbcrg, 21. Febr. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ist, wird Friedberg, dt« Stadt der Schulen, mit Le. ginn des neuen Schuljahres um ein« weikere bereichert. Das alt« Museum wurde vou der Stadt unter Aufwand erheblich:r Mittel zweckentsprechend zu einer Scminarschul« umgebaut. Die Schule kann von Knaben und Mädchen jeden Alters imb jeder Konfession besucht werden. Sic hat nur lleine Klassen uöa höchstens 3Ü Schülein, sodaß di« Kinder unter den günstig! ' > Verhältnissen unterrichtet werden. Für begabte Kinder um'- in der Obcrklasse wahlfrei auch Unterricht in Französisch erteit: Schulgeld wird nichl erhoben. Wie hoch diese Vorteile ein.: , schätzt werden, zeigt die Entwicklung der 1812 in Benshelm ein- gerichteten Seminarschule. Dort sind die Anmeldungen für d :■ neu« Schuljahr schon so zahlreich, daß gar nicht alle Melde ' berücksichtigt werden können. Wir hoffen, daß di« Einrlchrui-a einer Semimrrschule in Fricdberg bei der Bevölkerung cbenio warm.- Au>nabm« rindet, wi* dies in Bensbeim der Fall war.


