Ausgabe 
19.2.1914
 
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An;- aller Welt.

Slufi»i)»nfe Sjtiu in timm Krankeilhanr. Eine nusrk- f ; Szene hat sich in dem Strrdlhospltal in Lorrent abgespielt. An einem der Krantensäle erschien plötzlich ein verstört aus- fthender Mann mit einem Revolver in der Hand. Der ossen- lar vom Verfolg»,igswahnsinir Befallene schrie fortwährend, .man will mich ermorden", und feuerte blindlings aus dem stevolver um sich, wobei er drei Patienten fchrve: verletzte, linier den Krauten brach ein« Panik aus. Rach längeren Br- tiühnngen der hevbeigeeilten Wärter gelang es ihnen, dem Kranken di« Zwangsjacke anzulegen. Es handelt sich um einen zewiffen Limburg, der bereits fei! längerer Zeit in einem Asyl wegen Geistesgestörtheit untcigebracht ist. Es war ihm jedoch felungen, aus diesem zu entfliehen.

Berbrennungelod eines Soldaten. Aus Regensburg wird g.mc!det: Am Freitag morgen wurde bei d.n 'Aufräumungs­arbeiten einer niebergebrannten Scheune eine halboeitohltc männliche Leiche gefunden. Die Fde rtitiii derfeiben ist nun­mehr jestgrsteUt. Es handelt sich um ein.'., Soldaten, den Re. lrutcn Fojes tzetz von der 11. Compagnie des 11. Fi.sauteric- rrgimcntr in Regensburg. Heg hatte sich am Donnerstag Abend ohne Erlaubnis aus der Kaserne entfernt und auch eine Flasche Branntwein mitgenommen. Es besteht die Wahrschein-

pieue Tageszeitung. Donnerstag, oe» 1b. Februar 1911.

Itchlert, dag Hetz die Scheune über dem Kopf angezündet hat und darin verbrannt ist. Roch Mitteiiungen feiner Vorgesetz­ten lag gegen Heß nichts vor D-r Grund zu der schrecklichen Tat ist unbekannt.

Der Mörder des Balietezängers Frackfons gestorben. Der Mörder des bekannten Barietefangers Frockfon i» Paris, der 84jährige Viktor Pot, der Baler Frackfons. ist gestorben. Die ganze Angelegenheit muh damit als erledigt betrachtet werden. Da Po! in vollem Besitz der bürgerlichen Ehrenrechlc gestorben ist der Pro^tz sollte demnächst jtattfinden so mutz er als Erbe des 2 Millionen betragenden Vermögens seines Sohnes betrachtet werden. Infolgedessen erben auch noch seine, Viktor Pots, Verwandte, die bisher von der Erbschaft als ausgeschlaf. jen galten.

Geheimnisvolle Bluttat in einem Brüsseler Geschästshaus.

Ei» geheimnisvolles Drama hat sich am 17. Februar in einem Eeschästshause in der Rue Royal in Brüssel abgespielt. 2 Angestellte des Hauses, «in Buchhalter und ei» Bücherrevisor begaben sich zur Prüfung der Bücher nach dem Handelsgericht und kehrten kurz vor der Mittagszeit in die Bureauräume zu. rück. Etwa ein« Stunde spater hörten einige in der Nähe be­schäftigte Arbeiter Schütze krachen und als sie hcrbeieiltcn, fan­den sic beide Angestellte vor dem offen«,r Geldschrank liegen; beide waren bereits tot. Die Leichen wiesen mehrere Schutz-

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wunden im Kops auf. lieber die mysteriöse Assär« sind Einzrl- heilen bisher nicht bekannt geworden. Hierzu wird gemeldet, Die erfolgte Ermordung zweier Buchhalter in einem bekannte» Bankgefchäste hat eine überraschende Ausitärung ge funden. Der Täter ist der eigene Vorgesetzte Ser Beamten, de, Bankier Leon Decoen. Er war sofort nach der Tat geflüchtet jedoch kurz nach Mittag auf einer der Boulevards der Stad erkannt und verhaftet. Er erklärte, die beiden in einem plötz lrchen Wutanfall getötet zu habe». Er habe seine Buchhalter in Verdacht gehabt, ihn um die Summ« von 2 2110 000 Franien betrogen zu haben. Die Untersuchung ergab. Latz er vor dein finanziellen Ruin stand »nd dag von seinen Beamten Manipu lationen verlangt wurde, zrr denen sich diese nicht hergeben wollten.

Zelbstbestelluug ein« Mörderin. Drrinhilde Wölben, die den Assessor Retielbeck in Elberfeld erschoss-,, hat, stellt! sich in Begleitung eines Verwandten Und eines Rechts«,Iwatd der Elberfelder Staatsanwaltschaft.

Eisenbahners Tod. In Görlitz wurde,> bei einer Rangier abtcilung eines Triebwagens zwei BahnunterhaitungsbeamI» überfahren. Der eine nan,«ns Fischer war sofort tot, der an­der« namens Ludwig hat Verletzungen erlitten, die jedoch nicht jchwerer Natur zu {ein scheinen.

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Zusammenkunft vormittags 1l Uhr im Distrilt Dörrenberg Abt. 0 an der Abiriebsstuche. Das Holz aus DistrUt Lindes, sowie das Dürr- und Windjallgoiz wird nicht vorgezeigt. Blau unicr- ftrichcne Runnncrn komme» nicht zum Ausgebor. Nähere Auskunft :r!c,l! Ser Erogh Forstwart Jacob zu Stornscls.

Eicheiodors, den 10. Februar 1914.

Erogherzoglichc Obcrsörsterei Eichelsbors.

Walter.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heim­gang unseres teuren Entschlafenen

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sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Knab siir die lrostreichen Worte am Grabe unseren innigsten Dank.

Bruchenbrücken, den 19. Februar 1914.

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Am 2~t. Februar nachm. 4 Uhr: Uerlofnug von o fch >nr > Arbeitspferde» (auf den, Markte angetanst) sowie von sonstigen Haus-». landwirtschaftlichen Gegenständen, im ganzen 1400 Gewinn,

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