Beilage z ur „Neuen Tageszeitung".
I _grcilnft, den 1 !. Februar UM I.__| 7 lnnrg.., ln
Gedenktage.
>. Februar. 1811 Marschall Dazaine geb. — 1813 Proscstor Sranj Delitzsch geb. — 1862 L. Schcfer. Dichter, f. — 1893 Richard Wagner, Konrponist, f. — 1896 Professor Karl Rcinthaler t, Bremen.
i‘it ftrofilifriogl. ilrairruna uniliir fjflfiidjf Conömirtliliüft.
Wir erhalten von der Landwirtschastsfommer folgende Zn- tchrist:
In der gemeinsamen Sitzung de, Finanzausschüsse, der Zweiten Kammer mit der Grotzh, Regierung vom 5. Februar d I. rvurdc über Kapitel 75 a: den Zuschutz zur Landwirt,
schastotammer verhandelt und führten, nach dem Berich« der „Darmstädter Zeitung" vom 6. Februar, die Vertreter der Regierung den Antragstellern — aus rin« Erhöhung der Staat,- zuschusse, jür die Landwirtschostslammer — gegenüber an der Han» der Rechnung der Landwirischastotammer für 1912 au», datz es angefichlr diese» Rechnungsergebnisses richtig wäre, wenn di« Landwiilschastslammer in ihren Ausgaben etwa; zu. tückhallcnder Vorgehen würde. Für da» Rechnungsjahr 1914 Händen der Landwirtschaslotainmer au, Umlagen 03 000 Mart mehr zur Verfügung wie 1913 und e» sei daher im Hinblick aus di« Möglichkeit von weiteren Ersparnissen nicht gcrechtsertigt, der jetzigen Mchransorderung von 53100 Mart zuzustimmen. Wir stellen zunächst lest, datz e, nicht richtig lst, datz der Land, wirlschaststammcr in 1914 33 000 Marl an Umlagen niehr zur versügung stehen, wie 1013, Die Umlagen find in 1013 um ca, 31 OM Mart gegen 1013 — tn Folge der neuen Einschätzungs- bezlimmunge« »ach dem Kommunalumlagegejetz — gestiegen. Für 1914 glauben wir nicht datz eine weiter« Steigerung statt, f >»»«>, wird.
Am empfindlichsten trifft aber die Landwiltschaftstammer der Rat, tn den Ausgaben zurückhaltender und sparsamer zu sein, der doch den Vorwurf in sich schliefst, datz dies seither nicht de, Fall gewesen sei. Die Landwirtschastskammer mutz die« auf da. Entschiedenste zrückwcisen. Da die Behauptung ober Immer und immer wiederkehrl so erscheint e» zwkckmätzig, das Verhalt, ni» der Grotzh, Regierung zur Landwirtschaft bez«, zur Land- wirlfchaslslammer einmal etwa, eingehender zu untersuchen und sestzustellen, wc, den» «igenilich di« Schuld sü, die steigenden Ausgaben der Landwirtfochslstammrr zu trogen hat.
Mit der Errickitung der landwirtschaftlich!», vereine tm ,?rotzherzogtum Hessen im Jahr« 1333 hatte di« Grotzh Regie, rung die Matznahmen zur Forderung und Pflege der Londwirt- ickmst aus lhr Programm geschrieben und sie verwilligt« auch der Hanplsach nach die für die Durchführung der betreffenden Matznahnien nSIigen Mittel, Die Spitz« der landwirtschaftlichn Vereine: Di« Eentralstelle für di« Landevirtsachft war ja «in staatlich» Organ, Erst t« den 00er Jahren de« letzten Jahrhundert» wutden di« landwirlsachstlichn Vereine ganz selb, ständig und di« Vertretung der Landwirtschaft im Grotzh Ministerium übernahm die obere landw, Behörde, Auch noch in dieser Zeit bestanden eng« Bezjchungeu »wischen den landwirt- Ichastlichn Vereinen und der genannten Behörde; während derselben, tn den Jahren 1307.08, wurden di« Staatszuschüsse auf über 200 000 Mark erhöht, die Grundlagen für die Fördt- rungsmatznobmcn zur Hebung der Viehzucht wurden gemeinsam geschjtffe» usw. Wir halten ähnlich Verhältnisse wie sie z, Zt, »»ch in Württeniberg und Bagern und zum Teil auch noch in Baden bestebe» Die Mittel zur Förderung der Landwirtschaft
Zu der beüorsiehendrn Feier seines 70. Gkbnrtslagrs.
Staats-Minister a, D, Erzellenz von Podüirlski, der Präsident des RcichS-AiisschasseS für Olympische Spiele, begeht dcinnachst die Frier seiner 70, Geburtstages. Ans Anlass dieser Fester werden verschiedene Ehrungen für ihn borde reitet. Er war zuerst Staats-Sekretär im Reir! post- anit, dann Londwirtsrllastö-Minisier, Damals nnd auch später ist er mit aller Entschiedenheit fitr die Landwirtschaft cingrtretc», weshalb ihm diese zu grobem Danlc verpslich- tct ist.
wurden zum Teil von der Regierung selbst, zum anderen Teil gemeinsam mit den betreffenden Organen verwandt, Erhöhten sich die Anforderungen oder traten neu« Arbeitsgebiet« auf, so wurden die Mehrsorderunge«, in den Staotsvoranjrhlag eingesetzt und dann entsprrchnd verwandt. Maßgebend allein war selbstverständlich nur da, Bedürfnis Anfang dieses Jahrhunderts schlug aber der Mnd bei uns in Hessen um. Während in dem Jahr« 1808 00 zurFörderung der Landwirtschaft den landw Vereinen noch 207 831 Mark überwiesen wurden, gingen di« Zuschüsse von Jahr zu Jahr zurück, und als die Landwirt- fchaflskammer im Jahre 1907 errichtet wurde, erhielt diele für dir fraglichn Zwecke nur »och 111100 Marl also 03 011 Marl weniger. Dazu kamen noch 72 0M Marl für Berwaltungskosten, di« der Staat feit Errichtung der Landwirtfchaftslammer fahr, lich spart, da dies« di« Kosten selbst zu tragen hat. Also gegen 135 000 SDtorl gibt der Staat heute gegen von 12—11 Jahren jährlich weniger wie damals, Dabel kommt aber für die Land- wtrtfchaftsfommkr noch erschwerend in Betracht, datz heut« all« Mahnahmen, die irgend «in« Förderung der landwirtfchaftlichen Technik bezweckt, auf die Landwirtschaftslammer abgeladen wird Wenn di« Landwirtschallslammerausschüfsc Erweiierun. gen oder Neueinführung von Matznahmen aus dem Gebiet« der Viehzucht, wenn Kommissionen solche auf dem Gebiet« de» Ackerbaues, de» Obst- und Weinbaues, der Buchführung, des Betriebe», neu« notwendig« Mahnahmen befchliktzen, di« Land, wirtschaflslammcr soll und mutz da» Geld dafür beschossen, Datz bei einem tn so gewaltigen Matze steigenden Geschäftsverkehr di« Gehälter, Diäten usw und damit auch di« Gclchästsnnlosten steigen, ist begreiflich, Di« Grotzh, Regierung hat mit dazu beigeiragen, datz alle Arbeiten zur Förderung der landw. Tech nil auf di« Landwirlfchaftslammer abgewälzt worden find und »och werden, Belannllich haben wir tn Hessen 0 landw Win. lerschulen, einer Obst- und Weinbaufchule und einer Obstbauschule über 20 Landwirtschaftrlebrer befchästigt, Di« Tätigkeit derselben entfällt, abgesehen von den Lehrern an de» beiden
letzteren Anstalten, der Hauptsache nach aus den Winter, in 7 Monaten hol en sie verhältnismätzig wenig zu lun. In last , allen süddeutschen Staaten und auch bei den Landwirlichast». kammern in 8io,ddeutschland werden dlese vandwirtjihaitsleh. rer zu «rbriten aus den verschiedensten Gebieten sv z, B zu, Abhaltung von Buchsührungsturjen, zum Pslan,cnschut,die,'st, bei der Dulchfüdrung von Feldbereinlgungen zur Mitwirkung bei der Herdduchführung und Körung zur Abb-ltung von vor. tragen, zur Durchsührung von Sorten, nd Düngnngsversuchen usw berangezogen. Es wöi« auch bei uns In Hetzen sch, gu, möglich gewesen, diese «kdeilen aus den veischiedensten Gcl'ie. ien zu organisieren »nd unter Mitwirkung der Landwirlichast». lehrer durch,usühren Da, hat man nicht getan, weil die Gr, Regierung die Mittel für di« Bezahlung der Diäten usw lparen wollte und keine entsprechenden Vorschlagsposten zur Versügung batte, Slot, dctzen stestt« man fl« für Arbeiten aus Einzüge, bieten wie^ für da, vortragswesen. für den Pslanzenschugdienst und sür Sorten, und Dllngungsversuche der Landwirtjchasi». lommer zur versügung und diese mutzt« dann selbstverständlich auch die Dlaten und Transporllosten übernehmen Aber im. n-erhin besteht die Tatsache, datz di« Beamten der Landwlrt. sthastslammer zum Teil überlastet find, während di« staatlichen Landwirtjchastslehrer im Sommer keine volle Beschäftigung haben. Die fortgesetzt steigenden veträg« sür Diäten und Transportlosten werden dadurch erklärlich, denn wo gearbeitet wird, wo dienstliche Geschäst« autzerhalb de» Wohnsitzes erledig« werden müssen, da vermehren sich die Unkosten; hält man dies« n>cht für nötig, dann kann man auch letzter» sparen »nd schlietz. lich auch di« Beamten,
llcberatz in der Laudwirtschast kann man im Deutsche» Reiche einen «rsreulichen Fortschritt verzeichnen, Die Erträge ««ser-r Felder, Bj,e»ea Gärten sind seit einem «.«.tchrnalter säst verdoppelt worden, iuij«K Aiü&OaiKw |mt> wertvolle, ge. worden und leiste» da. Mehrfach« gegen frühe, Auch wir in Hetzen sind in gleichem Matze an dieser Entwicklung beteiligt, trotzdem 05 Prozent unserer Landwirte Bauern und Kleinbesitzer sind. Dieser Fortschritt ist aber bei uns zweisellos aus die Anregung von antzen, durch die Verein«, Schulen, dle Land, wirtsachslskannner usw zurückzusühren. In Preutzen nimmt sich die Regierung in vrrstärltem Matz« der Landwirlichast an, der preutzische Landwirtschaslsmintster hat bei den letzten Ber Handlungen des preutzische» Landtags ge,zeigt, welche» Interesse er allen Bestrebungen seine, Ressort, entgcgenbringt, Millio. n«n sind in den letzten Jahren, besonder» in 1913 mehr sür Förderungsmatznahmen aus allen Gebieten der landw, Technik verwilligt worden, Achnlich geschieht er tn Süddeutschland. Atollen wir in Hesien nicht Zurückbleiben, so miisien auch unserer Landwlrtschast mehr Mittel zur Beifügung gestellt werben. Und datz der hessische Staat bei seiner fetzigen Finanzlage, wo er säst 3 Millionen Mart niehr für bl« Erhöhung der Beamtengehäl. ter verwilligen will, dazu in de, Log« ist, «nterliegt wohl le>. nem Zweifel, Dem Rate der Regierung an bi« Landwirl. schastsbammer, in den Ausgaben zurückhaltender und Ivarlamer zu sein, entspricht die Landwirtschastslonimer in weitgehendstem Matze; über eine gewisse Grenze aber hinauszugehen, besonder» aber jede Anregung, jede neue Maßnahme abzulehnen, geht auf j die Dauer nicht, «S würde da, Stillstand bedeuten, Stillstand Ist ober bekanntlich Rückgang
ilriillitifr Llindn>irtlchlil1§rat.
S, ch H, Berlin, 10. Februar 1911 Vtm (lentiiH’n zweite» Zone der dies,übriger Pwnarv.-i -
3»m pflnykilen.
Roma» von M, Prigge-Brook.
?2 (Fortsetzungs.
Selige Stundei Sic dachte nicht weiter, es schwindelte ihr. Wenn Heinz erst wiederkäme. Sic hatte lange nicht? von ilnn gehört und sorgte sich im stillen, obwohl sie daS Warten gewohnt war. Die Erveditio» weilte im Innern frK Landes, fern von jeder Zivisisation, Oft vergingen Nochen und Monate, bis sich Gelegenheit fand, die Briese der Post nnzuv.'rtrauen.
Der Januar brachte klingenden Frost, Erna gostattete sich sclwn zuweilen die Teilnahine am Eissport, dein die Jugend der Stadt eifrig huldigte.
Das Stillsitzcn bekai» ihr nicht. Sie sab jetzt wieder frisch und blähend aus. zu Roscniaries Entzücken. die daran grosse Hossnungcn knüpfte. Unmöglich (onntc Heinz an so viel Liebreiz ungerührt vorübergeben. Sie konnte stundenlang znliören, wenn der Olim Heinz' Kindergeschichten zum Brstcn gab. auch vermisste die Schwester da? letzte Bild, dar Heinz ibr von der Reise geschickt. Es stellte ihn in Tropen- nacht dar.
Rosemarie fand zufällig das Bildchen in Ernas Zimmer, verschwieg aber den Fund.
Längst war die afrikanische Januarpost fällig, sie brachte keine Nachricht von Heinz. Die Seinen vertrösteten sich auf den Februar. Als die Post wieder nichts brachte, da beim- rul igte Roseniaric sich ernstlich.
Sie setzte sich bin nnd schrieb ans Auswärtige Amt. das sic »achznsol scheu aussorderle. Lange Zeit hörte sic nichts, endlich kam ein Schreiben und nwlaetc. ein Teil der Ex- -jcHlum sei erkrankt zuriilkgeblicben, die übrigen besänden sich, ans der Heimreise.
Jetzt kcbrle die Sorge ins Pflugcisen ein. Rosemarie >erze>iie. linker den Hcimgekchrtc» besand sich Heinz nicht, nie Otaurensliske stand in der Zeitung, cs blieb kein Zweifel, Li WOK unter den Erkrankten. Doch w» weilte» sie? Der
war mit ihnen? Wer pflegte sie? Da:- waren Frage», die die Schwester nicht ruhen liessen. Im Grifte sah sie bereits des junge» Bruders Totengesirlst, Sie Hw fest überzeugt, er kehre nicht wieder.
Erna teilte diesen Glauben iricht. In ihr lebte die unzerstörbare Zuversicht von Heinz Sebalds Riitkkrbr,
„Er ist jung nnd gcsniid und wird nirsil gleich sterben", suchte sie Roseinarie z» trösten.
Die aber wollte sich nicht tr östen lassen. „Ich bin »uni Ilngliirk bestimmt", sagte sie bitter, „was ich liebe, stirbt vor mir weg, ich bleibe einsani. Du sollst sehen, Einsamkeit ist mein Los-,"
„Hast Dzi mich nicht Mn?" trö> jung' Mürben.
, Glaubst Du, dass ich Dub jemals verlassen werde? Wenn Heinz nicht wicdcrkommt. bleibe i-b bei Dir. Abr-r er kotnmt wieder, ich weiss es,""
In einer stürmischen Märznacht pochte eine raube Hand an dir Türe des Pslngeisen?
„Wer da?" rief der alte Ehler?, der nicht schlafen sonnte und den grössten Teil der Nacht I*' utor v . - r Lampe lass,
„Die Post"! antlnortete e!>re belle Stimme. „Ich hab' 'ne Nachtdepesche. Herr!"
Ter Alte fühlte, wie ihm die Knie zitterten. „Bon Heinz", murmelte er, „der Junge ist tot "
Er tappte sich mühsam über die T reppe offnete die
schwere Hanstürc und sertigle den Bote» ab
Einen Moment wog er das verhängnisvolle Papier in der Hand.
„Hat uns noch nie was Gutes gebracht, 'ne Depesche", sagte er zu sich selbst. Langsam tastete er sich in sein Zimmer zurück, öffnete dort umständlich da? verklebte Papier und las die Worte.
Mit einen, Male sublte der Greis sich jung. Er sprang auf. eilte an Rosemaries Tür »ind schob das Blatt durch die Türspalte.
„Er lebt, er lebt!" inbelte er und erlchrcikte die iäb
aus den, Schlaf Gewerkte nicht wenig durch sein plötzliche? Erscheinen.
Rvsemarie vergoss Freiidenträiien. An Schlas war nicht mehr zu denken. Sie kleidete sich hastig an. Bei einer Talie dampfenden Kaffees verplauderte sie mit dem Ohm die Rächt nnd schmiedete Zukimstspläne, in denen der Nalne
Heinz mit dem d.-s jungen Mädchens das ahnungslos dem Marge» entgegenschmmmerle, zusammenklang.
De: kurzeil Nachricht, die Heinz von der Küstenstadt ans an seine Srltwester sandte, folgte ein langer Brief, Er war schwer krank gewesen und mit seinem Neisegesährlen »nd beste» Freund, deni Maler Max Earcnno aus Wien, unter brr Obbut de; deutschen Arztes zurürkgcblicben. Eingeborene die nun äiuii Dienst der Kranke» Ver.vaudte, Übernahme» di: Deebindung mit der Kästenstadt. Tie Kranke» lagen in Zelten »»ter freiem Himmel, bis das Fieber sie endlich verliest,
I» langsamen Tagesmärsche», oft „»terbroctn?» durch die Scliwäche der Halbgcnescnen. tras-ii sic endlich im März, sich» Wochen nach den übrigen, a» der Küste ein »nd benntz- t-.n den nächsten Danipser nach Euros>a. Heinz schrieb, er sei leidlich gesund und bosse, der Schwester völlig genesen unter die Auge» za treten. Emstweilen bedürfe er »och der Scho- »niig, doch bosse der Arzt, die Seelust tue Wunder. Sein Freund befu de sich weniger gut. Er sei ihm in diesen Jasi- ren näher gctrele». Mit vieler Mähe habe man ihn an die Küste gebracht.
Jetzt klanimere er sich an ibn und lasse ibn »io', bis er sich verpslichstet. i'm Hl r Triest in die Hei,»»» z» b:ale>- ten. „Earenno ist nämlich Witwer", hie!: cS im '»--.«e r besitzt ausser einem ein: ien 2 - 'irch, das i . : o
Abwesenheit bei »teil , enn! n in n ist, '
schenscele, die ihm l he steht. ,' kannst . - , wir er sich um seine üi v . 2 »’ I sorgt. I
nämlich ein, von seiner . ankheit nicht zu g unS, es steht sch':mm um ihn. Ich kann ~ ir t mich das Kind lamnicrt. Carenno b ' mm' i meisten Briese von allen der Erve' ran. Er ’ ’


