9U. *T
Seite 3
pcftiftetc ttcienftofel angebracht und enthüllt. Prediger Klaukc hielt die Wciherede.
' Frvn'iue« W, 12. Seit. Hier hielt cm Mont-, Abend
bekannte Professor Dr. Eduard En», <Berlin, einen Vor. trag über „Die deutsch« Sprache" und gebraucht« während fei. ner nahezu zweistündig«, «»»sührungen nicht ein einzige, Fremdwort Er wie, an vartresilichen Beispielen nach dag e, rr-ch ohne fremd« Lehnwort« geht, wenn man nur will. Pros. Engel ist nicht der erste, der für die Anwendung deutsche« Aue. brücke lampst, im he.mischen Bauernstand findet er bereit« seit undenklichen Zeiten di« besten Bundesgenossen. Der Vauer ist und bleibt, so sehr auch die Grotzstadt zeijetzen» an der ländischen Kultur arbeitet, der Erholter der deutschen Sprache und rcrichmaht dar entsprechend« Fremdwort. In seinem Sprach- setz« befindet sich rin« Füll« von urdeutschen Ausdrücken die ohne ihn längst verloren wären. Der Bauer kennt leinen Hel. tar Land, er rech», nach Morgen, nennt sich mit Stolz Bauer und nicht Oelonom. Landwirt »der Besitzer. Welche, Gross, siädter versteht z B folgende Ernteausdrücke: Wenn dar Korn gemäht werden soll, mutz die Sense gedengelt werden, llcber b.e Stoppel tratzt dl« Sauslerb«. der Kars» beackert die Hufe. Da, Korn wird in Diemen aufgeschichtet. Bom Korn wird l im Dreschen mit dem Flegel der Kaff getrennt. Nach Wis. p.-ln. Scheffeln und Metzen misst man dar Korn und di« Garben nach Bunden. Stiegen oder Mandeln. Oder Wörter aus dem Tierletxn: Schwein« moste, man mit den Mollen, Kühe kalben. Pferd« sohlen, Schwein« ferkeln. Oder die wunderbar seinen Unterschied« zwischen den einzelnen Tieren noch Geschlecht und Situ: Pferd, Hengs«. Wallach. Stute. Johlen: Schwein« Kemp« Stangenschwem. Sou. Ferkel. Dafelschwein, Mastschwein usw. Ferner die Hof. und Feldgerät«. Aus dem Dorf gibt er noch den Schindanger, da» Kirchspiel, da, Spind, den Spinnrocken, die Anzeige statt Inserat: da, Bla.» stalt Zeitung, da, Steins öl statt Petroleum, die Schenke statt Restaurant, den Schnap, statt Kognak »der Lilör. Kandi» gibt «, nur noch in kleinen Dorfläden Ader merkwürdigerweise hetzt der Handwerker meisten» Prosessionift. Und wie der Bauer an diesen alte» schönen deutschen Sprachiätzen sesthält. so auch an der deutschen Schrift: römische Zeichen sind ihm wenig vertraut.
Hrssru-Rossau
* Ostheim (Or. Gana»), 13. Febr. Der GesangSwett- streit. hon der hiesige Gesangverein „Edclwciss" in den Tagen doni 20. bi? 22. Juni d. Jtz. veranstaltet, begegnet wegen seiner auf,erst günstigen Bedingungen allseitigem Interesse. Am Sonntag, den 22. Februar, nachmittags 2 Uhr, findet im Gasthaus von Beter Kobl der Delcgiertentag statt.
* Höchst a. M., 13. Febr. Während an allen anderen Gerichten über Arbeitsüberlastung und Ueberfüllung der Hasllokale geklagt wird, imißte hier gestern die Scktökfenge- richtssitzung für Strafsachen aussallen, weil .nichts" da war. Auch von Frankfurt wird gestern berichtet, datz auf der dortigen Kriminalpolizei nicht ein einziger ..Fall" angcnicldct war.
* F. C. Hoch heim a. M, 13. Febr. I^nter feinem Dor- sihcnde» I. Bnrgkff-Geifenheim hielt am Sonntag hier der ..Rhcingauer Weinbau-Verein" eine stark besuchte Gcneral- Detsaniiiilung ab. Ter Vorsitzende begrützie vor allein den Königlichen Weinbaudirekior, Gehei inrat Czdh-Wiesbadcn als Vertreter der Königliche» Regierung.
* %■ Bommeroh iiu, 13. Febr. Die Gesirinleinnahme der Kranken Zusthutztasse betrugen pro 1913 1730 Mk. 3t Pfg, die Ausgaben 1173 Lk. 73 Pfg. Di« ausscheidenden Mitglieder wurden wiedergcwählt. — Die Fra» de, Schlosicr, Bernhard Hoseirmüller erlitt einen schweren Unfall, ol, sie Mische vom Speicher herunterholcn wollt«. Sie stürzt« in Folge eine. Schwindet« nfall«, über das Treppengeländer in den unteren Stock. Der Arzt lonnlr bi, jetzt wegen zu starker Geschwulst »och nicht seftstellcii, ob schwer« innere Vc.lctzung«i, vorhanden sind. Der Unglücks full erregt tm Orte allgemein« Teilnahme. — Der Lendwirt Jean Zwier wuidr, als er im Stalle mit Füt. lern besiläfligt war. von einem Schlagonfall belrosfen und stürzte rücklings tot zusammen. Der Brrstarbene stand im 33. Lebensjahr und erfreut« sich allgemeiner Beliebtheit.
* Bad Homburg v. d. H., 13. Febr. Der TaunuSklub beschlofi die Erbauung einer Sll)litzhütte auf dem Herzberg. Die Hütte soll etwa 100 Personen Unterkunft bieten und tvird 5TiOO JC kosten.
* r Usingen, 13. Febr Die Generalversammlung de, hi«, sigen Kriegerverein» war I«hr gut besucht. E» lonnt«n wielx. rum 7 Mitglieder neu in den Verein ausgenommen werden, fo- datz er srtzt 130 Mitglieder zählt, worunter sich noch 17 Kriege Veteranen befinden. — Dar diesjährige Aushebung,gefchäft findet am 2.. 3. und I. März statt. —
* | Eichbach, 13. Febr. Der hiesige landw. Konsumverein hielt >m Gasthaus von Sallenbcrger seine di«»jLhrige General- Versammlung ab. Der Umsatz in 1913 betrug 82 000 Mark. Die Mitglietxrzahl beträgt 203. Der Perein zahlt für all« Daitln'äuse der Mitglieder 8 Prozent Dividend«. — Lehrer A. Schneider von hier wurde ab Ostern an ein« höher« Knaben- ickrul« zu Malchow sMecklenburgs berufen.
f Merzhouse», 13. Febr Hier wurde da» 23jährig« Ort»- fnbiläum der allgemein beliebten Lehrer» Prei, gefeiert. A» Abend fand Fackel, ug mit einem Ständchen am Echulhault statt. Pfarrer Michel überbracht« di« Glückwunsch« der Kirchen. pemetnd« und der Schulvorstande«-, Bürgermeister Best dl« der Livllgemeind«. Der Letztere Sberrelchte al, Geschenk der Gelte inde «ine goldene Taschenuhr mit eingrovierter Mdmung. di« beide» ältesten Knoden der Schule die dazu gehörige golden« Ketre. Fm Namen der Lehrcrverein» Neuweilnau, dessen Vorsitzender Herr Preis ist, übergab fein Kollege Baujch-Rie- »elbach ein Bild. Herr Lehrer Prei, dankt« mit bewegten Worte» für alle ihm erwiesenen Ehrungen.
* j. Beombach, 12. Febr Zn dt« Scheune de, Landwirt» Earl Eduard Weber war «in stattlicher Nehbock. nxlcher sich nicht anders vor dem ihm oeifolgenden Hund rette» konnte, ringelaufen. Auf Anraten des Förster» und Gendarmen wurde dem gehetzten und geöngsttgten T,«r dt« goldene Freiheit wieder ^geschenkr
_«»»» T«ge«,3ft«it«8, den 13. Februar »81«.
» «ommolshoi, i. T-, 13. Febr. Der Maurer Graf wurde
wegen seiner völligen Enthaltsamkeit vom Alkohol von dem Gärtner Hartmoun unterhalt geneckt. Au» Zorn darüixr schlug Evaf seinem Gogner mit einem Beil mehrercmol« in den Rücken, lodotz derselbe schwer verletzt dem Königsteiner Krankenhaus zugeführt werden mutz:«.
* Reuenhaiu, 13. Febr Di« Gemeindcvertrctung lehnte den Antrag der Grandlwtels in Känigstein auf Zahlung einer Entschädigung von 8008 Mart für bi« Verunreinigung de, Neuenhainer Trintwasser» durch die Hotelabwässer abermals ab.
* Sinnt-itrin, 19 ' Tic S>'dtreck»u,ttg hetz Geschäft«'ib-es 1912 1911 fchliesst hei £12 647 .K Einnobmen »»d 799 105 . k Ausgaben mit einem lleberfckmss von 43512 .«ab.
* Königsteil, 11. Febr. So begrüstonSwert die rasche AitSdeliniiug d'S gefunden WinterkportS ist. mit so mehr kfagen die Fußgänger, das: ihnen für ihre Spaziergänge im TannuS fast jeder Weg durch die Rodler und Schneeschusi- läufer versperrt und eingeen.il wird. Tie Rodler waren tväbrend der fehlen Wochen tatsächlich die .Herren de? Ge- l-irge« und drängten jeden Toueisten rücksichtslos an die Seite. Viele Unfälle find auf die durchaus inangelbaste sportliche Ausbildung der allermeisten Rodler znrückzn- fnbren. Diese bilden nicht nur für die Fuszgänger, sondern auch für die Rodler selbst eine ständige Gefahr, die dadurch rech erhöbt wird, dass die Schlitten entgegen den polizeilichen Vorschriften recht oft mit drei Personen beseht sind. Uni eine Wiederholung dieser schweren Missstände zu per- weiden. sollen im nächsten Winter die .Hgupttouristenwege für den Rodelverkelir verboten werden, mich soll allseitig eine schärfere Aussicht über den gesamten Verkehr eingeleitet werden.
* Eronberg, 13. Fcbr. Aus Anregung der hiesigen Lavenbesitzer wurde der Achtubr Ladenschlutz e'ingeführt.
* F. G Srlopvenheim b. Wiesbaden, 1t. Febr. Gelegent- lich einer Jagd in der Gemarkung Kloppcnheim am 19. Dez. v. I.. trieb sich der Landwirt Adolf Kunz in der Schusslinie herum. Der Aufforderung des Wacht.Heisters Brenzlow aus Rierstndk. weg zu geben, folgte er nicht, fiel dem Pferd de? Gendarmen in die Füge! und beleidigte den Beamten in der gröblichsten Weife. Wegen dieser Beleidigungen verurteilte ibn daS Wie?bndener Schöffengericht gestern zu 2 Monaten Gefängnis und sprach dem Beleidigten die Publikations- befugniS zu.
* F. (5 Wiesbaden, 11. Febr. Am 20. Dezember v. I. entwendet der Fuhrmann Konrad Schlimm einem hiesigen 'Beniner eine» wertvollen Rebpinticher, den er alsbald nn den Maun brachte. Der Käufer benachrichtigte aber die Polizei, die Schlimm festnabm. Schlimm erhielt gestern von der Stralkammer fünf Monate Gefängnis.
* F. 6 Aus dem Rheingnu, 10. Febr. Eine Gotteslästerung und Beleidigung boite den 13jährigen Garienar- beiter Johann Wenz aus Erbach im Rbeingau gestern vor die Wiesbadener Strafkammer gebracht. Der Gottesdienst wird in Erbach feit einiger Zeit fast regelmässig von einer halbwüchsiger Burschen gestört. Einer dieser, der obengenannte ■Jen,. wurde von dem Kirchenschweizer und Wagner Bernhard Klunk im Hochamt auf ..Allerheiligen" am 1. Rov. v. I. beim Schwaben beobachtet. Als Klnnk aus Wenz zntrat uns ihn am Kinn fasste, schrie Wen, mit mächtiger Stimme: „Du dreckiger Bauer, geh' beim und mache das mit Deiner Kühl" Diese Aeusserung gab Wenz vor de' Strafkammer zu, den Gottesdienst will er aber nicht gestört haben. Sein Nachbar habe ibn lediglich nach dem neuesten Schlager aus der „Kino- königin" gefragt und er habe !bm darnuf Antwort gegeben. Das Gericht ahndete die Störung des Gottesdienstes und die Beleidigung niit fünf Togen Gefängnis, sprach dem Beleidigten auch PublikationsbestigniS zu.
* Laufenselden, 13. Febr. Vikar Brumm wurde zum Pfarrer der hiesigen evangelischen Gemeinde gewählt.
* Siershahn, 12. Febr. Beim vorzeitigen Ablpringen vo»
einem Zug« stürzt« der Arbeiter Knie zu Boden und erlitt U. bensgefährliche Verletzungen. -
* Si«}, 13. Febr. Ein« jugendliche Ladneri» rxrgjftete sich hier mit Kleesirlz.
* F.C. Wcilburg, 11. Febr. Plötzlich verschied hier de, im 63. Lebensjahre stehend« katholische Pfarrer Gombert infolge eine» Gehirnschlages. Der Verstorbene war neun Jahre HauSgeistlrcher bei den barmherzigen Brüdern in Frankfurt a. M. und während dieser Zeit eifriger Mitarbeiter an dem Frankfurter VolkSblalt (jeht VolkSzeitung) und an der Zeitschrift „Katholische Bewegung". >884 wurde Gombert Jtnfton am Dom in Frankfurt a. M. und zugleich ReligionS- lehrer am Gymnasium und an der Selektenschule. 1886 wurde er Pfarrer in Daisbach und erhielt 1898 die Pfarrei Weilburg übertragen.
* F. C Hachenburg, 11. Febr. Am Montag wurde im nahen Marienfiadt der weit und breit bekannt« langjährige Klosterpförtner Bruder Petru» Laumeirr zu Grab« getragen. Zahlreiche Leidtragend« gaben ihm da» letzte Geleit.
* Herborn, 13. Febr. Auf den glatten Treppenstufen de» Bahnhofs rutscht« ein« fremde Frau aus imd zog sich dabei ausser einem Beinbruch erhebliche Verletzungen an dem Kopfe zu.
* »°> SSi[ftu«gn, 13. Febr Der versandt de, Wildunger Mineralwassers Königsquetle hat fett zwei Zehre» eine, ge. waltigen Aufschwung genommen Er betrug tm Fahr« 1911 rund 290000 Flaschen. 19,2 »«reit, 720 000 Flaschen und stieg tm letzten Jahre mrf 923 000 F laiche».
An« Starkcuburg.
* Buchschlag. 10. Febr. Der «jährige Gärtner Elle »»» Egelshach stürzt« hxr beim Ausschneiden ein», Otchtboumes »», beträchtlicher Höh« ad und starb nach kurzer Zeit a» den schweren Verletzungen, die er sich beim Fall«, z»gezogen hat«.
nieu-Tlenbur,. l» Febr Die Gem ei n deckklektriritot», «nd
Wasserwerk« haben im letzten Rechnungsjahr mst einem erh«6 lichen Ueixrjchutz gearbeitet. Da, Elektrizitätswerk erzdclt,
bet 139 659 Mark Einnahmen 32 376 Mark Reingewinn, da, Wasserwerk bei 73160 Marl Einnahmen einen Barüberfchutz von 16 973 Mark.
* Darniftadt, IS. Febr Vor einiger Zeit wurden hier und In Bildet zahlreiche Einbrüche verübt, bei denen den Dieben vor allem Kleidungsstück« und Esswaren in d!« Hände fielen, «l» Täter ermittelte di« Frankfurter Polizei jetzt den stellen- l^en 26jährigen Bäcker Georg Kich« au, Hamburg. Zn seinen Besitz dkianden sich noch verschiedene der gestohlenen Sachen.
* Darmsiadt, 13. Febr. Einen Selbstmordversuch machte am Montag abend gegen 7 Uhr in einem hiesigen Hotel der rufsifche Student Clepban Lclvin an« Lodz, de, erst seit dem letzten Semester liier imatriknliert ist. Ei brochte sich zwei Sckiülsc an der linken Seite des Kopse« ncidrft dem Kinn bei. die ztvar starke Blutungen bervorricsen. ober walirsckxtiiUicki nicht tätlich sind. L. wurde bewusstlos in das städtische Krankenhaus gebracht. Es verlautet, d>iss Ezistenzsorgen d>rs Motiv der Tat bilden.
* Hrpprnhrj a. d. B., 13. Febr. Die Unierschlagungen des Sparkassenrechners Franz Höhn in Heppenbeim haiien int vorigen Jahre eine sehr unliebsame Erpressergefchichte im Gefolge, welche geeignet war, zwei angesehene Heppenheimer Familien in sehr peinliche Situation zu bringen »nd deren Familiengliick zu zerstören. Dar Verschwinden des Franz Höhn brackite bekanntlich danlats die ganze Familie, weicht sich verbürgt hatte, a» den Bettelstab. Der Iiierdurch ebe»- jalls verarmte, ansck>e>nend leicht veranlagte Bruder de» Verschwundenen, der 32 Jahre alte Wilhelm Höhn fand nun unter den Papieren d«S Verschwundenen verschiedene Briefschaften. die von zwei Heppenheimer verheirateten Damen herrührten und di» diese vor etwa 8 Jahren an Höim gerich- tet hatten. Obwohl die Briefe febr gut sreundsckiast>ick>c Beziehungen. aber doch anstössigen Derlebr verrieten, »ahu> der gestern aus der Anklagebank der Strafkammer gesessene Wilhelm Höhn die Briese an sich, als er, um dem Glück die Hand zu bieten, noch Monte Carlo reiste. Dort lernte er durch eine Halbweltdauie den 44 Jahre alten Masseur Franz Schneider aus Erefeld kennen, der als Sindent f. Z. verunglückt, jetzt in den Bädern seinen llnterhalt suchte. Dort entstand zwischen Beiden der Plan, die beiden Damen als Er- prejsuitgSopfer zu benutzen, da die neuen Freunde vollständig mittellos waren. Man reiste 4. Klasse, teils mit Nnter- siützung der Spielverwaitung nach Frankstrrt, um von dort aus die Opfer zu rupfen. Zuerst fuhr Schneider allein noch Heppenheim, hatte aber keinen Erfolg. Dann wurden zwei Briefe geschrieben, in denen unter DrobiiMien der Betrat von 1500 °4t und 200 <M Reisegeld verlangt wurde. Die als bald benachrichtigte Polizei nahm bald darauf Schneider hie, fest, während es Höhn gelang, nach Frankreich zu enikotn- men. Bon dort wurde er jetzt auSgeliesrrt. Beide suck>en sich jetzt gegenseitig über die Urheberschaft z» belaste», er- reichen aber keinen grosse» Erfolg. Schneider wird, da er »och einen falschen Namen angegeben hatte, Wege» Er. prrstungSversuch in zwei Fällen zu 1 Jahre vier Monate» Höhn zu 1 Jahr drei Monaten Geiängni», beide zu je ! Jahren Ehrverlust verurteilt. Höh» werden 5 Monate uni Schneider vier Monate Untersuchungshaft angerechnet.
* Heppenheim it. h. B., 13. Febr. Ein mächtiger Bran. entstand gestern Abend hier. Ans bisher nicht anfgekiärirn Gründen sind die Hofrciien der Landwirte L. Rettig 111. und L. Traber in Brand geraten und wurden beide Dachstöcke ein Raub der Flamnien. Der Eckiaden ist ziemlich gross
Ucneste nud Äral,tnachrich^en.
Urteil im Prozess Grünewald Winkler.
Giesse», 13. Febr. In dem BeleidigiingS-Pro-ess der freisinnigen Abg. Justizrat Grllnewald-Giessen gegen de» nationalilberalen Abg. I)r. Winkler-Oppenheim wurde heute vormittag von, Schöffengericht Giessen folgendes Urteil ge- fällt: l>r. Winkler erhält 600 M Geldstrafe oder 60 T jßc Gefängnis, Justizrat Grünewald 100 M Geldstrafe oder 10 Tag« Gefängnis, ausserdem PnblikationSbesugniS in allen Blätter», welche die inkriminierenden Artikel enthielten. Sämtliche angeNagten Redal^eure wurden freigesprochen. Die Gerichtsgebühren trägt I>r. Winkler. Kläger sowohl als Beklagter tragen jeder seine eigenen Auslagen. Die Kosten für die angeNagten Redakteure trägt Justizrat Grünewald.
He». UN» Strohmark» za Frankfurt ». M. Heu kostet« 2.80 bi, 3.20 Mark. Angefahren waren 12 Wagen Hin. Zufuhren au» Oberhesfen, den Kreisen Dteburg und Hanau. Geschäft flau.
Frankfurter WrUrrbrricht. varaussM,«: Vorwiegend trüb und neblig, zeitweise Regen- fäll«, mtl», westlich, Wind«.
Verantwortlich für den politischen Teil: Otto Hirschel, Friedberg: für den lokalen und unterhaltenden Teil: Bernhard Lenz, Friedberg: für den Anzeigenteil: Karl Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung". A.-G.. Friedberg i. H.
jfißtu und Datteln
in Kifteln W.Madre
Friedderg > h e leies»» 211. vismarckftratz« 8.__
Schöne gesunde
Ferkel
hat »hzugebe»
Ä?» Mädchen
>5 Jahre alt. möchte lxi einer Schneideet» tu dl« Lehr« Irelen.
Anfragen kxlürdert unter O. R. dt« Exp. der Reuen Tageszeitung.
Wegen Nachzucht verkaufe 1 ältere
Fuchsstnte
unter allee Garantie.
K. Il lttmer
Dotteulelderdol b. Vilbel
«. V&th Gronauerhof b. Vilbel.


