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tng neugewäsilt werden. Bon dem Abstimmen für die Dahl sind diejenigen Stadtverordneten nach dem Gesetz ansge-
schlossen. die zu den 50 Höchstbesteuerten gehören.
* Gietze», fl. Febr. Di« Äunb« von eine, schauderhaste, Mordtat, wi« sie s«lt«n di« Krimirmlstaiifttk »er^ichnel. durch- eilt«, wi« schon g«stern berichte», gestern vormittag unser« Stabt. De> Milchkutscher Lehmann halt« in der Nacht sein, Ehefrau und vier Kinder mkk einem Beil« «ischlage» und ihnen dann mit einem Messer di« Kehlen burchschnittmr, Hierauf hot «r sich selbst auf den sein«r Wohnung gegmiübkr befindlichen Bahndamm der Streik« Siesten Kassel begeben und sich oon ei. nem Zuge überfahren lassen. Er war nicht gleich tot. der Zu, bitte ihm ab«r beide Bein« abgefahren und in der Klinik wohin er verbracht wurde, ist er nach zwei Stunden seinen Bei. letzungeu erlegen. Lehmann war vor zirka 2 Jahren ledig au, Sachsen hier zugewandert, war einig« Zeit in der Bierhandl. lung Drechsler und Zuletzt bei dem Milchhöndler Eharack al» Fnhrmon, Ülllg gewesen. Seine Frau war oon ihrem ersten Manne, aus welcher Ehe drei Kinder im Alter von 12. 11 und !> Jahren vorhanden waren, geichieden. Sie halt, nach ihrer Scheidung «in weiteres jetzt vier Jahre alt«, Kind geboren, und die dann einzegongene Ehe mit dem Mörder war kinbec los D!« Frau war in der Gaipsche, Zigarrensabrik al» Ar- beiter!» beschäftigt. Sie wohnten bei dem Wirt und Metzger, melstkr Euler in der Haminitroh«. Ucber den Grund der un. seligen lat wird wohl ni« «ine Aufklärung möglich sein. C, verlautet, di« Eheleute hätten sich wieder trennen wosien, seden- falls ober ist ain letzte» End« geistig« Umnachtung des Tätet» t!« Ursache gewesen.
* Girsien, 6. Febr. Die noch nachträglich bekannt wirb, soll der Mörder Lcbmann einen mehrere Seiten langen Brief Hintersassen haften, in dem er eheliche Zerwürfnisse als O-rund der Tat angibt. Er bat sich von einem Gnierzuoe üftersabrev lasten und dann ist auch noch der Kasseler Schnell- z»g über il»r hinwegegangen. Die Leichen der Ermordeten Werften heute Abend in die Leichriihaüe verbracht. Den ganzen Tag über stand eine Menge Neugieriger, meistens feniinini gencris in der Hammstroste und ^uf dem Bürgersteige und gafften dn? Hans, in dem die blutige Tnt geschehen ist, an. ohne daß die Polizei zum Deiiergehen mahnte.
* Michcii, 6. Febr. Als im vorigen Herbst der Stadtverordnete Trotz-Gietzen in Konkurs geriet, zeigte sich sofort, der innige Zusammenhang zwischen rot und gold. denn die „Oberhelsische Volkszeitung" in Gietzen und die „Kleine Prelle" in Frankfurt a. M. brachten fast gleichlautende Schniabartikel gegen Trost, die darauf binauSliesen. einen neuen Fall Barngässer und Roscnthal zu konstrriieren. und » denen es unter anderem hietz. man begreife nicht, dost die Fustiz im Falle Trost nicht »unreife. Diesem dringenden Wunsche ist nun heute die Justiz endlich nachgekommen. Sie rat aber nach der anderen Seite gegriffen und bat die an- zeklagten Redakteure z» empfindlichen Kcldstrafen verur- •eift. Das Urteil wurde beute vormittag vom Schöffenge- ritfit Siesten verkündet und lautet: Redakteur H. R o l l in 'liest»» erhält 150 -st Geldstrafe, Redakteur Weistberker in Frankfurt a. M. 30 ,U (Geldstrafe und Redakteur und Stadtverordneter Betters in Siesten 5V M Geldstrafe, gleichfalls mästen die Derurteilten die sämtlichen Kosten tragen. Herrn Trost wurde die Publikationsbefugnis in verschiedenen Blättern ziiqesprochen und im Urteil aiisge- siibrt. dah von allen Beschuldigungen gegen Trost auch nicht ein Deut erwiesen sei.
* Frankfurt n. M., 6. F-br. Auf Anregung des Frnnk- furler Berkebrsvereins plant man die Sründung eine? Nas- sauistben BerkchrSverbandes, der alle Verkehrs-, Verlchäne- iiinar- und Bercine mit ähnlichen Zielen umfassen soll »nd in dein ai-ch die nastauiich- n Grmeindrverwaltiinaen vertreten lein werde,,. Die Sründungsversimmlung findet am 14. Februar dahier statt. Bärgermeist.-r Jncobs-Königslein hält das einleitende Referat.
Hellrn-Rallon.
* j. Obern, sei, 8. Febr Zu Mitglieder» de- Eteueiau». slhisses der Sewerbestruerilasie 2 'für den Regier» nqsbezirk Wi.sbaden ist für die Beranlagungsjahr« l9I4-t5tS Herr I Moifter.Oberurfcl gemählt worden.
" Bad Homburg, ft Fevr. Die seit Monaten herrschende Ungewitzhei« über d-u Platz der zukünftige» Kalerneneubauten erregt die Bürgerschaft in steigendem Maste. Im Votdergrnnd« stand bisher ein Gelände an der Saalburgstrast«. da, auch schon bl« Genehmig««, der Kais«,, sand und für da» zahlreich« Gründe dvgirnrichcr. finanz cller. wirtschastlicher und militärisch. r Ar» sprechen. Bor kurzem tauchte jedoch ein neuer Plan auf. nach de« di« Rculmute, hinter de» Gülerbahuhof erstehe» sollen. Gerüchten zusolg« soll von einem reichen Herrn dort bereits ein grctzes Gelände angelaust sein. Durch An. Handgabe har sich »er Vermittler diese, bi» »um l. Juli gesichert. lotest demnach Aussich, besteh«, dost dl« Kasernen hier erbaut werden. Gegen dieses Präfekt herrsch« in der Stabt dnrchw - Erbitterung, da die weitesten gewerbirchen Kreise dadurch schweren Schäden erleiden. Um über dies« Fragen, bi« für Homburg von ei»Ichneideudlter Bedeutung sind. Klarheit zu eilangen, wurde an den Magistrat ein« Interpellation gerichtet di« aom St»d«»ero,dnet» Kap»»» eingehend« Begründung risuhr Oberbürgermeister Lüdke erklärt«, dast dt« Stadt dem Krieasministeriu» rin Grurdstück an der Pramenad« »ngebo- stn habe, eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gesallen Für An Ankauf der alte, Kaserne habe Hamburg 450 000 9k goto«-»: irt r-j« Zugritändniffe könne bi« Stabt nicht »ehr machen An die Kaustumme habe man aber bi« Bedingung geknüpft dast dir neue Kasein, aus Homvurger Gemarkung fl* baut werde Ja der Debatte sprach man sich übnwiegend für die Bebauung de» Platzes an der Saalburfliftast« aus. da N»I hierdurch Homburgs Interessen gewehrt bleiben können
* j. Usingen, 6. Febr Di, Semeindeförfterftell« Haintche» fti der Kgl. Oberförsicrei Rod «. >. W mit de» Wohnsitze Haintchen gelangt mit de« t. Moi zur Neubesetzung Forstlich« Vorbildung Bedinaung.
Sie»« -Zage»g«it»nG. fturtta» »r, ». Fe»e»-r 1911 .
* I Elchdich, 6. Febr. Bei de» hier abgeheltene» Kolzver. siet gerungen hatte da, Brennholz enorm hohe Preise. Buche». Scheit S4—SS Mark. Buchen Knüppel 28-S2 Mort. Eichen.
Avüppet 20-Ni Mark. Ftcheen-Knüppel ,«—28 Mark; alle, per Kloster. Wellen: Buchen 18—2« Mart, Sichen 12— l« «k. per Hundert.
* Sschbach, 8 Febr. Der Landwirt Johann Wilh. Rebe» von hier wurde in seiner Schenn« erhängt aufgrsund«,. Der Grund zur Tat ist unbekannt.
* X. Grü°en«i»,bach. e. Febr. S»sielle de« verstorbenen Ge. meinderechner» Born ist vom hiesigen Gemeindernt destrn Sohn, Herr Landwirt Wilh. Barn gewählt worden- Die Bestätigung durch Kgl. Landratsamt ist bereit» erfolgt. — Aus Antrag de» hiesige» Gewerbevereins hat bi, Kgl. Eisenbohndlreftion in Frankfurt verfügt, daß der Leerzug Usingen Grävrnwiesbach vom 1. Mai d. Z. ab al» Personenzug mit Anhalten auf den Untcrwcgsftation,» versnchsweise gefahren wirb. E, ist da- durch Gelegenheit geboten, um lll.07 abends ob Frankfurt bl» hierhrr zu kommen.
* Crouberg. 8. Febr. Di« unter Mordverdacht an Ihrer hochbetagten Dante, der Witwe Zimmermann in Cronberq i. l. längere Zeit im Wiesbadener Landgerichtsgesängni» inhaf. tierte Modistin Helen« Junker au» Eronberg ha» «in« Beschwerde gegen da, gegen sie geführt« Bcrsahren und ihr« In- hajticrung beim preustischen Justizministerium eingereicht, über die jetzt Erhebungen im Gange sind. Wie wir weiter hären, soll der Fall Junker auch im Preustischen Landtag zur Sprach« gebracht werden.
* Idstein, 4. Febr. Dem Nachtwächter von WüstemS passierte neiilich nachls ein drolliges Erlebnis. ES begegnete ihm nämlich während seines nächtlichen Rundganges durch den Ort ein — Schwein, ein herrenloses Schwein. Der pflichttreue Mann rief etliche Leute aus dem Schlaf zur Rr- kognoszieruug des landfremden Tieres. Da es niemand trotz vielfältiger Begutachtung erkannte, brachte nian es in einen zufällig leerstehenden Stall. Ain nächsten Morgen stellte es sich heraus, dah es des Nachtwächters Schwein selbst war. das sich heimlich von zu Hause entfernt hatte und nun scinein Herrn diesen viel belachten Streich spielte.
* Ilntcrliedrrbach, 6. Febr. Der Arbeiter Müller erlitt neulich aus der hiesigen Bahn einen Unfall und sollte sich deshalb einer Untersuchung in Frankfurt unterziehen. Er reiste vorgestern früh »ach dort ab und ist seitdem verschwunden. Müller hat eine Frau mit sieben Kindein.
* Sora Main, 4 Febr. In einem Orte am Untermain (Flörsheim), ladet die Karnevalszeselllchasi „Fidele Brüder" zu ihrer Nareensiyung durch das nachstehende „Gedicht" also ein:
Es wäre wirklich gar zu toll Wenn manS etwa nicht so machte die ganze Welt von Narrheit voll
In Fl......niemand, welcher lachte.
Am Sonntag d 15. Februar findet
im jkarthüuscrhos die erste karnevalistische
Narrensitzung der Fidelen Brüder statt
Dies ist das erste Zeichen
Dah nun die Zeit da
Wo Gram »nd Trübsinn weichen
Prinz Karneval ist nah
Wir haben ihn entbehret
Eine lange Trübe Zeit
Doch nun er wiedcrkchret
Halt jeder sich bereit.
Dieses herz-, stein- und bei »erweichende „Poem" mühte allein den zugefrorencn Main auftaucn.
• Sindlingen, 6. Febr Die Automobil BetrlebsgeseMchost „Eiveg" hatte im ersten Quartal ihres Bestehens, obwohl sie nahezu 150 000 Personen brsördert, einen Betriebsverluft von 11 000 Mark. Ob uiitcr diesen Umständen die Gesellschaft t» der jetzigen Form beftehcn bleibt, ersä^int zweifelhaft.
• Hornau, 6. Febr. Die hiesige katholische Kirchengemeinb« plant di« Erbauung einer neuen latholischn Kirche. Sie erwarb dazu ein grötzeres Baugelände vom giotzherzoglich-lupem- burgisrften Hosgul
• Wiesduden, 5. Febr. Zarte Bande knüpften >m Oktober » I. den Buchhalier Jean Ra -sch in Sonncr.berg an das Dienst. Mädchen Minna Nuppmanv von dort. Er wollte aber weniger deren Zuneigung, als deren Geld. Fünf Dag« vor der angeletz. ten Verlobung, zu deren Feier Geld bejchostt werden inusti«. verstand er sein« Braut zur Herzabe einer Bollmucht. aus Grund deren er von dem Spartosienguthaben der Nuppman» .100 Mark abhcben durfte. Dies tat ee am 1» Dezember. Er brsuchle daraus einig« Gastlokale. In einem solchen lernt« er eine Person kennen, die ihm die Summe adpretzt«. „Aus Scham" erhob er daraus noch, nachdem er sich ein« zweit« Vollmacht selbst ausgestellt, »eu Nest des Sparkasienguthaben» mit 100 W. Aber »uch dies« Summe wurde ihm von dem bekannten llnbe- kannten abgenommen, sogar sein« Uhr. setn Ulster un« was Ion ft noch alle«. Di« Braut wurde nachher aber, damit sie ja gor kein« Anzeige erstatt«, sich«, gestellt und Zwar dergestalt, datz sie einen Wechj-l über fchg Mark, «ine» Sch'strichein über di« gleiche Summe erhielt und zur Untversalerbin eingesetzt wurde über da» vermöge, ihre» zukünftig«, Ranne, — Rull Nichtsdestoweniger wurde bi, Sache ruchbar »nd Rausch — Milbernb« Umstände sand das Gericht kein« — Ml Jahr 1 Monat Zucht. Haus und ft Jahr Ehrverlust verurteilt.
- Wie«bade», z Fehl Der Pr„inzialr,t »er Provinz Hesien-Nassa» ge»«hmig1« bi« AbhaltuUg »iue« allgemeine» Biehmarkte» der Gemeind« Dachsen Hausen im Negierungrbezirk Wierbade« »crsuch» weist für bW Jahr« 1914 und 1914. Al» Stadl tag für 1114 ist der 28. April bestimm«
• «ie,b»de». 6. F«br. Der Tagl-Hner Lorenz Beäer -o»
hier führt« am 22. Oftoder ». A. »em Daglihaer Schutt «ine, Kinbermage» au», den er zu einer ihm bekannt»» Fr«» b»»ch'e. Bot dieser erschien er ft Dage spater mttten in »er Nacht wteder. stellm sich »l, Kriminalbeam,er »>r. jorbert« Stad hu
den Kinderwoqen ,!» ihm diese nicht Mgebe» »»'den. ftellft -e »er Tr»» einen »»«»cheige» Antena. betelbtas«. bedrnbt, sie.
tont« jedoch trotz der Nötigung »ichi» erreichen. Er w»rd' Ichlietzlich durch eine» herdeigerufenen Polizeibeamtk» «,Pge. nommcn und VON der Strafkammer zu ft Monaten G'siingni, verirtejlt.
‘ Witatnden, 6. Febr. Wie sehr di« Boutätigteit noch in Wiesbaden darniederliegt. beweist de, im Jahre 1!>12 Im Sftidt- fwi* Wiesbaden «rsolgle Absatz der Wiesbadener Zikgelrii'.i- i- nigung E, wurden im ganzen «150 844 Stii« Ziegel » - setzt, in welcher Somin« 1H Million«» Ziegel jür den '??■!!' d" Museum» inbezifferi sind. Ohne letzteren Abiotz wäre Berbiouch gegen den lm Vorjahre z :-öl1g 'nng.n. In len Jahren setzt, die Bereinigung i» Stod:b..,rk r: D iionen Ziegel ab.
* Wie»dl>den, 0 Febr Bon Intei-'irnten >.' id be
eine Iilinsabrik in Wiesbaden zu erricht«» und'Zwor al: b. neuen Industriczeländ« nach Dotzheim hin Die Fabii, - -ft vor allem di, Kino» im Weiten Deutschland» »crlorgen.
* Biebrich, 6. Febr. 251 Klagen waren von B.-b. i-' Bürgern gegen den Magistial In Biebrich a Rb. bei-, : »„»schütz Wie»bad«n anhängi, gemacht worden, dir sich q di« Heranziehung Zlle Kanalbenutzt-ngsgobühr ich eien: sonder, in ihnen geltend gemocht wurde, datz das Ort- v .! »cm 19. Dezember 1910, aus Grund dessen die Gebühr erhob.», ungültig sei, da die Gebühr zur Tilgung d», Anlagekapital, erhoben. dir» »ach dem Kommunalabgabengtlctz aber nicht In G>e stnkt von Gebühren, sondern in Gestalt von Beiträgen «,h«h-.'.> werden müsie. Do» Oberveiwaltungsgerichi hat berel-« di Nechtsbeständigftlt de» Statut» vrrichiedentlich ouezelp- < I'tr Brzirksausschutz Wiesbaden stellte sich ans den Bad » der llrleil« de» Obeiverwaltungsgerlcht» und wie» eine Kioge de, L. Kkhrmonn In Biebrich ab.
* Limburg, 6. Febr. Bei dom FostoktuS des Gy,»aün -is om .Kaisergobiirtstag wurde dom Illjährigon Dortianor Cito Kosiler von iftcr, der im eoorbsto einen Knaben nnS der Lohn von dem Tode des Ertrinkens rettee. in lobender ?ln- erkennimg dieser mutigen Tal einer der dem Synmnsiun, vom .Kaiser gestisteten beiden Elirenpreise — ein über die Marine — zuerkaniik.
* Herborn, 0. Febr. Für di« im Herbst stattsindende Dan. sendjahrseier stistetc Herr I. H. Hoftmann «in« Anzahl Wappen für da, Ratlsau». Die Stabt nobm da, Geschenk an und übernahm ihrerfeft» di« Kosten ber Anbringung und der Be- malung der Wappen.
* Fulda, G. Febr. Seit dem letzten Biehmarkt sind Iiiet snlsche Hundertiurrkscheine im Umlauf. Di» Fnlsisiknte sind kauni von dem echten Papiergeld zu unterscheiden: vielleicht gor nicht, wenn der Adler auf den Scheinen an den Fängen nicht einen kleinen bildlickn-n Fehler auftviese.
* HrrSsrlb, 6. Febr. Ter Mörder Dänzel. der sich voin Zuge übersahren Uetz und dnboi ei» Bein einbüsite. bot im Krankenhaus einen Selbstmordversuch gemacht. Er versuchte sich die Pulsadern durchznbeitzen. wurde jedoch daran verhindert.
Au« Starkrnbnrg.
* Reu Isenburg, 6. Febr. Bei Ueberschreiten der Strotze wurde die sechsjährige Tochter de« Metzger« Wirth von einem Frankfurter Automobil ühc eit und getötet.
* Reu Ifenbrg. 4. Febr. Der Giotzh L'.-'waltungsgerlchts- hof tn Darmstadt sprach den Bürgermeister Pon» von hier, dem zur Last geieg, war. an Geländrspekulationen in Rrn Isenburg sich beteiligt und dabek die Stabt ftkeu-Isenbnrq benachteiligt zu haben, von Strafe and «osten ftei. Die Angelegenheit rief, al» sic angeschnitten wurde, seiner Zeit gi- , Ausiehen hervor.
* Lange», ft. Febr. Rach den Feststellungen der Franks-',, »er P-lizei Hai die hier verhafle,« Einbrecherband« »Nein ln Frankfurt 9 schwere Einbrüche verübt.
* Gros, Grrau, 6. Febr. Das Bettler- und Landstrei- chertum blüht in legier Zeis trotz der fdxufcn polizeilichen Motznnhmen bedenklich aus. Ein Beweis dafür ist. datz das kiesige Haltlokol durch rnniseubofte Einiperrung von arbeitsscheuen Walzbrüdern vollständig überfüllt ist »nd niemand mehr ausgenommen werden kann. Um Lus: z» schaiscn für neue „Mieter" werden neuerdings ganze l'sefangenentrans- porte »ach anderen Gefäugnislen abgelchok-en.
* Grotz-Gera», ft Febr. Beim Holjsällen „litt der Arbci- ter Neumann durch einen umstürzenden Baum nutzer einem schweren Beinbruch erhebliche Quetschungen am Kops und an der Biuft. Er mutzte in» Krankenhaus gebracht werdcu.
* Rahrbach i. O., 0. Febr. Drei Tage nach seinem 40jähri> gen Jubiläum Im Dierstt de, hiesigen Waldensergemeinde »er- schied nach schwerem Leiden der Piarr„ Wilhelm Feanck. Der Berstorden« hat sich um di« Waldensergemeinden Rahrbach, ltliembach und Hahn autzerordentliche Verdienste erworben, für die ihm bereits vor längerer Zeit vom Grotzherzo, dos Ritter, fteuz erster Klasie de» Verdienstorden» Philipp« de» Grotzmüti- gen verliehen warb.
An» Ahe,»belle».
* Eich, 3. Febr. Bei der Fährt« über den Rhein wurden die Pferde eine« hiesigen Fuhrmanns scheu und rasten in vollem (Salopp in den Rhein. Zuerst gab man das ganze (tzesäbrt mitsamt dem aus dem Wagen sitzenden Fuhrinaun verloren, dork, schlietzlich getang e« vereinten Kräften mit knapper Not. den Mann und t'e Pferde zu retten.
.kr»,ft»r«rr Werierbericht
Veraatfocr: Zunehmend« Bewölkung, trecken, wärmer,
noch Nachtfrost, südwestliche Wind«.
Heu- und Stroh markt. «n.,--fabren tvaren 12 Vagen Heu. Preis: LM—3.— M. Die Zusuhron waren »>ie Oberhesse,, den Kreisen Diebirrg und Hanau. Geich.',: gedrückt.
Beranttvortlich für dev politischen Teil: Otto Hirsche! Frirdberg: für den lokalen und unterhaltenden Teil Sernhard Lenz. Friedbecg-, für den Anzeigenteil: inri Schmidt, Jriedbcrg. Truck und Verlag der „Jdrucn T> ae. reitimg". A.-G . Friedbera i. H


