Ausgabe 
26.1.1914
 
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Sir. r.

»(( ra,«»z«»»,,,. W««!ag, ha Zt>. Janaar 1114

wo Die ganze Einwobnerschast ob d'eseS seltsamen Besuche» erstaunt aus bei, Strotzen und an de» Fenstern stand, sogar noch durch Kloppenheim den lange» Berg hinauf und erst nach Erlenbach 511 »»bin man endlich auer über die hartge- sroreneu^Sturzäcker auf der Anhöhe Stellung gegen den er» sihnten Feind. Im Kriege inag's ja ander» sein, aber hier batten all,- Soldaten nur den eine» Wunsch, möglichst schnell an den Feind heran zu kommen und ein jeglicher sehnte sich herzlich nach dein ersten Schutz. Unser Bataillon nahm dann oi^ch eine äutzerst slralegisch günstige Stellung ein und der Sieg wäre auch unbedingt unser gewesen, wenn nicht da» Tstcnbalmregiinent au» Gott writz. welche» Gründen die knblste ResvNc bewahrt hätte. Es kan, und kam nicht und lab ruhig mit zu. wie wir von den Frankfurter au» giin- siigcr Stellung heraus in Grund und Boden geschossen wnr- den. Immerhin hätten aber auch im Ernstfälle die angrci- strden Frankfurter und Wiesbadener schwere Verluste ge- habt, wen» sie auch dann ihre kühnen Sprünge genügt h-tlen. Zudem wo auch unsere Artillerie brillant autar- fabren war. sic hätte nianchc Bresche in die feindlichen Reiben g>schlagen. Jminerhin inutzteii lvir uns znrüch-iehen, aller- dina->och kriegsmäßig und auch die Herren Sckvedlrichkrr werden zugeieben haben, datznker Drilaillon seine vaste Schuldigkeit getan hatte. Interessant war es. zu beobachten, wie ergrimmt unsere Soldaten nvrren, die so wacher trotz der drobeuden Wasfenreviston geschoisen batten, als es bietz- Kehrt niarlch. Bei Marsch-marsch hätte man es schon eher begreifen können. Und als man endlich ..da? Ganze : Halt" blietz. waren sie aste böse, datz sie besiegt worden waren, lieber diese Demütigung half aber doch der Gedanke hinweg, dotz inan nun wieder den Rückweg in die Heimat antretrn konnte. Mo» kehrte wieder nach Klavpenheim znrüch, wo auf der Stratze diniert wurde. Es gab .Konservensuvpe. die »n- sercu Kriegern über die Matzen mnndete. Manche zumal die Heeren Einjährigen hätte» gar z» gerne zn diesem Mable noch einen Trunk Alkohol in der benachbartenLinde" getan, aber Disziplin ist Disziplin und lalcherlei konnte nicht gestattet werden. Aenßerst gesund für die jungen Leute. Auch in Kloppendem, gab eS eine knr'e Rast. Gegen *<A Uhr wurde der Heimweg angetretrii. .In dielen, Augenblick ekilagte meine miltärjsche Natur, dem, ich zog cs vor. lieber noch etwos meinen Körper z» pflege» »nd wnr für den Hciin- r!!t anl Schnslersravven unter keinen llinsländen zu haben. Mit mir waren auch verschiedene Soldaten einer Meinung, die als schoniingsbedürslia auch die Eisenbahn einer Marsch- N-nndernng vorzogen. Auch hier wgr die st. Kninvagnie wie­der die ltranuiiste. denn sse stestte z» diesemEisenbalmdepot" nur 2 Mann, während die anderen Koniluignien mit 1218 Mann vertreten waren. Z» ineiiier Zeit batten immer die groben" Kompagnien die schlechtesten Marschleistungen aus- zuweilen. Aber c» bat sich seit dieser Zeit Io manches aus der Welt geändert. Abends traf ich noch in Friedberg in einem Lokale rin paar S,''baten, denen nia» mir recht wenig von der Tagesanstrengung anmcrkcn konnte. Sie Ware» lustig und guter Laune, obwohl sie on die stst Kilonieter unter ihren Jützen batten. Sie wären zwar nicht mehr imstande aewelen. eine elegante Francailc zu tanzen, denn hier aalt der Svrnch: Astes läibsl un gonts. owwer däi Foisl" Aber van schlapp keine Sv»r und jeder bedauerte nur, datz man schon um st llbr dobeim lein mutzte, lind dabei waren es nicht einmalalte Leute" Rekruten waren es aber auch nicht. Von ihnen erfuhr ich auch, dotz bei der Artistcric ein Mann, der beim Abfeiier» sich vor dem Geschütze bernmge- triebe» batte, einen Schutz erholten bat, der Gott sei Dank, iingesäbrlicher Natur gewesen ist. Sie erzählten mir anch. datz am leihen Abend noch eine Kompagnie Kaisers Geburts­tag aeseiert bat »nd ich. der ich auch in der Nacht bangen blieb, konnte morgens gegen 6 llbr feststellen. datz diele Soldaten noch recht gnt imstande gewesen Ware», Feste z» leiern. Da kam eS mir wieder so recht znm Bcwuhtsein. datz es dock, aus der ganzen Welt nicht? steammeres »nd forscheres geben kann, als unsere den ticken Soldaten und unwistkiirlich trällerte ich. als ick, um diele Zeit »leinen Penaten zu schl"nkerte: O welche Lust. Saldat zu lei».

Rieder Wöllstadt, 26. Jan. Herr Genicindercchncr Ambro» hat eine» leichten Schlaganfall erlitten.

Rieder-Wöllstadt, 26 Jan. Gestern Abend feierte der diesige Kriegenerein im Saale zurPürgcrbräu" Kaisers Geburtstag. Herr Lehrer Rentz hielt eine z» Herzen gehende Festrede iuelche allgemeinen Beisoll auslöste. Bei tbealra- lstcheu Ausführungen. Tanz und Konzertstücken verlief der Atzrnd n»fs Beste. Tie Musik w»rdc ausgcführt von einem Teile d-r Kapelle der 168«.

Rieder Wöllstadt, 26. Jan. Gestern verschied unser langjähriger Briefträger Herr Job. Müller im Alter von 64 Jahre». Sein Tod wird allgemein bedauert, da er d»rch sein biederes Wesen in der ganzen Gemeinde beliebt und -eackstet wor.

Bildet, Ai Jan. Ein langer Mann, der seit längerer Aeit mit Ichnlpffichrigen Mädchen sträslichen verrehe pflog, »>:rde »erhoffet.

«ietzen, 2« Jan. Testern morgen halb 5 Uhr zog trotz »ec- starten Frostes «in Gewitter mit mehrmaligem starken donnern über das Lahntal. Gestern vormittag entstand ln ünem Hause der Bleichltratz« Feuer und zerstörte den Dachftock.

Gietzen, 28. Jan. Datz Glatt«,, oft gesährlich wirkt, weitz ^ider aus Erfahrung. Manchmal aber gibt so eine kleine Autlchoartie auch Veranlassung zur Heiterkeit. Komm, da di«, ser Tage ein« drall« Bäckeimagd. di« einem unwillkürlich an >i« Wort« des alten Frankfurter Stolze:

Die Mahn, die aus dem Kopf fi« trug.

Da, Herz, da, ihr im Busen schlug

Und di« zwei geflickt« Socke,

Da, war n drei jchwer« Brocke erinnerte, mit ihrem Korb »oll Propiant über dt« Lahnbrücke gesegelt. Plötzlich schien de, B-»-° ihren Socken u.

wanken »nd mit einem krtstigen Plumb, Zogen Kord «nd Inhalt uf di« Stratze. während sie selbst, zu scheutzlichem Klumpe» geballt, noch «in Stückch.» aus d«m BLrgrrsteig wei- trr rutscht« Hülfr«ich trat ihr ein« vorübergch«nd« Waschsron an di« Stil« und al, Korb und Brot und alle» wieder in Ord­nung war, erklärt« di« Gestürzt, in dem ernstest«» Tan« d«r Welt: ^a. das hat m«r all sa böi« Buwe. dem Borg«meis»«r »nd dene Stadträt zu verdante". und gandelt« rüstig wriler.

" Gretze«. 26. Jan. Der Kriegervere!» fei«rt« Samstag Abend bei autzerordentlich zahlreiche, Beteiligung im Stein» Garten sein -tvjähriges Stiftungsfest verbunden mit Kaiser» Eeburtstagsseier. Die Festrede hielt Oberlehrer Dr. Schmoll. Provinziadirektor Geh. Rat Usinz«r überreichte dem Ehranvor- sitzenden de» Verein, Herrn Posstekrctär i. P. Meyer die Krone zum Phiippsorden. Di« Feier wurde «erjchönt durch Lieder- vorträg« de» Gesangvereins .Liederkranz" und Borsühitzngen des Männeriurnvereins

" «rotz-Eichen, SS Jan. EineBombennaiur" hat ein jun­ger Bcrgarbeiler au» Grotz Eichen. In der Sylvesternach« ichotz -hm sein Freund ein« Kugel in den Leib. Er verbitz den Schmerz, arbeile!« noch Zlvei Wochen im Jlsdorfer Bergwerk, bis die Wund« ihn aus» Kranlenlager zwang. Zufällig ent. deckten de» Burschen Gelchwistcr die schwere Verletzung der jung« Mann hat!« bi» jetzt nicht, gesagt und vrranlatzten seine Ueversührung in» Krankenhaus.

Strebend»«!. 26. Jan Ei» hiesiger Einwohner stietz in der Trunkenheit seiner Frau «:n Messer in di« Brust und verletzte sse dadurch lebencgesährlich

Frankfurt a. M., 26. Jan. Bor dem Domcafe wurde der Eisenbahnalfisleni Arndt van einer unbekannten Person über- fallen und durch mehrere Messerstiche lebensgesährlich verletzt.

* Franlstiet a. M.. 20 Jan. Freifrau Mathid« von Roth, schild hat dem städtische» Silbcrschatz «ln« weitvoll« silberne Jardinier« gestiftet. Da, kostbare Stück ist ein Werk des het- milch.-n Künstlers Prostssors A Varnest und zeigt in allen sei- nen Teilen r«i<ben allegorischen Schmuck. Eine wejenlliche Erleichterung im Fernsprcchvettehr hat eine Privatgeiellschost Telefon-Wache" im Einverständnis mit dem Fernsprechomte für Franksurt «ingesilhrt. Di« Wache nimmt jedes Fernge- ioräch und Stadtgespräch, da» während der Abwesenheit sür den bctrefsenden Teilnehmer «inläust. entgegen, um e» diesem nach der Rücklebr zu übermitieln Umgekehrt übernimmt auch di« Wache die Ausführung von Bestellungen und Aufträgen sür jede Tag. und Nachtstunde. Die überaus praktische Reue- ruug dürste sich in der Geschäsiswelt und in den Prioatkreifen rasch die weiteste Verbreitung oerschassen, sie dedeulet aber auch für da» Fernsprechamt eine ausserordentlich« Erleichterung.

Hessen-Rntza»

* Griesheim 0 . M. 26. Jan. Der schleppend« Geschäslsgang in de» hiesigen chemischen Fabriken hat zu einer erheblicher Einschränkung der Arbeitszeit geführt. Auch di, Wackmtuch- fabrik hat au» den gleichen Gründen An« kurzer« Arbeitszeit ellntreten lassen.

" Oberursel, 26 Jan. Zur Ausführung pan Rotstandsar- beiten bewilligte di« Stadlvcrordnetensitzung eine Summ« von 2000 Mark. Die Gaswerlcrechnung de, letzten Geschältssahres Ichlietzl bei 26 371 Mark Einnahmen mit einem Ueberschutz von 7638 Mark ab. Der Antrag der sladttschen Körpeischasien auf Aushebung der Kram- und Biehmärkt« sond di« Genehmigung de, Provinzialrate». Di« Krankenveisscherungspflich« der Leh­rer und Lehrerinnen mit weniger als 2366 Mark Gehalt wurde dahl» erledigt, datz di« in Frag« kommenden Personen der Krankenkasse Oberursel zugewiesen wurden. Der Haushalt», plan der Stadt sür das Geschäftsjahr 1914-13 wurde einer spä­teren Sitzung zur Erledigung überwiesen,

* Anspach i. T. 26. Jan. I» Zeitraum weniger Tage sind hier drei Frauen durch Aucgleiten auf der vereisten Dorffttotz« verunglückt. Alle drei zogen sich mehr oder minder jchwer« Arm- bezw Beinbrüche zu,

* Brn-doberndors, 28. Jan. In den wildreichen Realeren zwischen Usingen und Brandoberndors sanden dieser Tage aus­gedehnt« Jagden auf Hochwild statt, die eine reiche Ausbeute lieferte». Bei Brandoberndorf wurden von Frankfurter Päch­tern sechs Kapitalhirsche zur Strecke gebracht. Auch Obersör- 'ter Graf Kerssenbrock erlegte in den sl-allich-n Forsten «Inen Spietzerhirsch und Ichotz einen anderen weidwund.

- Heeborn, 26 Jan. Dar Friedrich Bickard'sch« Ehepaar felerl« am Samstag das Fest der goldenen Hochzeit.

* Biedenkopf. 26. Jan. Datz die Ausübung der Jagd im­mer mehr ein« Liebhaberei wiro. di« sich nur rech« wohlhabend« Leute leisten können, beweisen die rapid in die Höh« gehenden Jagdpachlpreise. Wenn ehedem di« Ausübung der Jagd in den dörflichen Gemarkungen durch die Ortsbewohner selbst geschah, so sind da» heul« grotze Seltenheiten Durchweg liegen die Jagd, echte jetzt in de» Händen reicher Personen au, den nahen Grotzstädten. Zwar slirtzen den Eemeindekasien durch di« hohen Pachlpreise reicher« Mittel al, sonst zu. ob aber der Wildbestand von den Fremden den gleichen Schutz und die gleich« soegsälig« Psleg« erfährt wie unter dem alten Regiment, ist «lne ander« Frag«. Doch gibt «» auch rühmlich« Ausnahmen. Jagden, die »euerding, im Hinterland« versteigert wurden, erfuhren Stei. gelungen von 866 aus 1440 Mark von 486 auf 660 Mark nah von 336 aus 866 Mark: dies« Erhöhungen Irrssen ab«e nicht nur hier, sonder» auch für all« Teil« de» Lande, zu,

» Fritzlar, 24 Jan. Glotze Unterschlagungen ha, ein Be. amter de» Elektrizttätswerk» begangen, indem er «in« grotz« Menge «upserdrähte. die «Inen Wert von mehreren Tausend Mark hatten, unrechtmätzigerweis« verkaufte Ein 66jähriger Knecht fiel währen» d«r Fahrt vom Wagen, wöbet ihm die Räder über de» Brusttord gingen, sodatz «r schwer verletzt wurde.

Aus Starkcnburg,

* Darmst-dt, 24. an. Di« angesochtelene» Gemeinderai». wählen in EinnsheimEustavsburg war Gegenstand »er V«r- haadiung vor dem ProvinzialauKchxtz. Bl, zum Jahr« >817 bestanden beide Gemeinwesen avr einem Wahlbezirk, al» durch di« Laadgeme-ndeordnung mit Rücksicht aus da» rasch« Wachs, tum Eustavsburg zw«! Wahlbezirk« ««bilde« wurden. «in», heim sollte nenn und Gustavsbura dr«t G«meind«,ä,e au wah.

Leit» -8

>«» haben. Zum ersten Mal sollt« da« neue Ortsstatuia

rigen Jahre in Kraft tteten, zunächst sollten deite Orte se dr neu« Gemei»d«iätt zu wählen haben, bei der nächste» 3l ; jf wen» wieder Au»sch«idung«n erfolgen, solle Ginsheim m:, : und Guftavsburg mit einem Gemeinderal bei der Reu- ,hi ;-«. Klllgt («In. Da sich inzwischen die Bewohner-,adl beio , sehr verschob«» hatl« und Gustavsdurg sehr gewachsen cntragt« der Bü,germ«ist«r. dotz d«I der voljäbr!-.» 2!j dl Anbetracht der Ausscheidungen in Ginrhkim einer u Id Gustavsdurg drei Gemeinderäle gewählt werden sollten 7; Gcmeinderot lehnte aber diesen Antrng ab und beschlo-i ttieisamt darüber zu hören, da, sig) mit dein Krcie-" -Y . fUi den Antrog des Büigermeist«,, ausjprach. Rach Bcfchlutz haben nun dt« Wahlen staltgcs»d»n und d Fot war eine Beschwerde der llnlerlegenen. d.« aber vom Krei-:

0 »»schütz verwaisen wurde. Hiergegen hatten dm von de- Landtagsobgeordnete» Raab vertretenen Adgewtesenen -n ung versolgt, die aber «beniall» adgelchnt w»,de. da - -ch - Ansicht de» Gerichishose» zunächst die Berufung au» formell- Gründen zurückzuverwrise» sei. da serner der Kni« ver. de Gemeindeiat mit der Entscheidung über di« A.igetegc, . 1 b CLfltogl worden sei und da weilcr eine Bestimmung i» d - Landgemeindeordnung nicht bestehe, nach welch.-, l>. \

Neuwahl «In« besonder« Bez!rk»ei»ttUug nöug werde

" Klein-Umstadt, 26. Jan. Jnsolg« längerer Sticiti. « 1.11 mit dein Darmjiäoter Oderlonsistorium über lirchlichr Baute ^ hat der uxttau, überwiegend« Teil der hiesigen «uaugelischu Ktichengemeind« seinen Austritt aus der evangelische» Lau. dcrkiiche erklärt. Der Schritt ist um so auffälliger, als die Ge­meinde bisher in dem Ruse eine» sehr kirchlich gesinnten Oeler stand.

Ans aller Hielt.

Rerhäuse, «estorbe». Der Gewertschaslssü'-rei Reklmuser -st un Krankenhaus« zu Füssen iusolg« der Berletzung. die er siä bei seinen Jrrsohrte» durch di« schwäbischen Wälder zug-zoge- hatt«. gesiorben.

Blutige Familienszene. Ein Lumpensammler von Stock Holm wurdc in einer einsamen Wohnhütte in der Gegend vo> Bora» von seinem Schwiegersohn im Bett niederg.-slochon De, Mörder wurde von dem Sohne der Eimordeten auf der Stell« surch einen Azihiel- getötet.

Zwei Pollztsten von Aerestanien niedergrjchossen. Zwei 'Polizisten von Kattowch. die zwei Russen verhasl«, lmtten. wurden aus dem Weg« zur Wach« von diesen angesallen und durch Revolverschüsse schwer verletzt. Dt« Russen sind wah, scheinttch über di« Grenze entlommen.

Berhastung einer Banknotensilscherin, Die Polizei in Wien rxrhafdeie die schon mehrmals wegen verschiedenen Slras toten verurteilte Hochstaplerin Elisabeth Hanusz unter dem dringenden Perdachte. im In, und Ausland« falsche bv.Kionen Banknoten in den Berkehr gebrachl zu haben.

Verurteilung w»ge» Bergehen, g'ge» Paragraph 218. Da, Schwurgericht tn Karlsruhe verurteilte den wegen gewerds mätzigen Verbrechen» wider da« keimend« Leben in 113 Fällen den Lokomotlvführer Herzog au. Durlach zu SH, dessen Ehe frau zu 7 Jahren Zuchthaus.

Kirchliche Anzeige».

Evangelische Gemeinde Gottesdienst in d«e Stadtkirche.

Dienstag, den 27. Januar, vormittag, 8 Uhr: Festgottes­dienst für dt« Garnison und die Zivilgemeinde zu, Feier des Eebuttstage» de» deutschen Kaiser». Herr Psarrer Kleber- g«r. Mitwirkung der Chorschul«

Für zwei Pfennig zehn Pfennig. Gegenwert bas bekannte Schuhhaus Fritz Weckerling, Friedberg. Kaiser- stratze 105, im Inventur-Ausverkauf. Garantiert beste Sck,»l> crüme, die 16 Psennig-Dose wird an jederninnii für nur 2 Pfennig abgegeben. Aber auch aus olle Schuhwaren sind die Preisabschläge staunenswert. Herren- und Tomensliescl Kinderstiefel, Arbcitssticfcl. Hausschuhe, Ballschube, Pan- tosseln, Gummischuhe usw. sind bedeutend im Preise herab­gesetzt. Dieser extra billige Berkous findet voraussichtlich nur noch diese Woche statt Wer also Schuhwaren braucht, sei auf diese ungewöhnliche günstige Gelegenheit hm- gewiesen.

Gedenket der liungernden Pöpei. vergeht den treuen Hoshttnd nicht!

»orderilht zum AnmfnirtK ürrtlworW.

Montag, den 26. Januar 1914.

setzen, hiesiger und Weirerauer 'JJlt. 19.65 -19.6 aus dem Lande abgeholt 0 g g t n, hiesiger und Wrtterauer aus dem Lande abgeholt erste, neue

a s e r. hiesiger und Wetterauer .

., kurhessischer.....

rockentreber

V-rl,rich« um fraifcfortrr IJirijiuarkt.

Montag, den 26 Januar 1914.

Austrieb : 456 Ochsen. 50 «u-len. 804 Färsen, inr, esihar 131 Schale. 2414 Schweine.

19.00 19.0 16.20- 16.30 16.00-16.00

17.00- 18.00

16.00 17.50 00.00- OO.U

Mt.-.-

Kühe

Fraaksurtrr Wetterberickt.

Boraussa,«: Trüb«, vorläufig nur geringe Niederschläge,

wärmer, frlsihe westliche Wind«. __

Verantwortlich s.» Schtlftleitun«: Otlo H i r i che >. Friedberg;

für den Anzeigenteil: KaU Sch ml dt, Friedberg i. H Druck u. Berl«, d. .Reuen Tagerzeitun«" A .S.. Kriedber» i. H.