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icr Woche in Triest eintreffen joll unb sich mit (einem «e-
fcl(ie mif einem Lloyddampter einschifsen und am SomStag in Dtirazzo landen werde, erklärt die TireNwn dr« österrei-
(laschen Lloyds, das; über die Abfahrt des Prinzen nach Al- banie» noch garnichts besannt sei. Weiler wird gemeldet. e? seien »war schon viele Frachtgüter, Einrichtnnasaegenslände x. s. w. nach Albanien abqegangen. aber der Oberhofmeister und der Leibarzt des ’Brimen z» Wied sind wieder nach Drirtt gurückaekebrt. Soviel slebt fest, das; der Prinz z» A>ed die Fahrt nach Albanien entweder auf einem Lloyd- »»ipfer oder eine,» Krieg^läuft unternehme» wird,
Indien.
:: Ermordnn-i eines enylischeu Ossizirr. Wie die „Daily Mail" nielüet, ist der Oberstleutnant Walker vom 100. in- dilihr» Infanterie Regiment gestern abend von einem Sol- dalen seine-; eigenen Regiment? erschossen worden. Ein ein- geborener Unteroffizier, der seinem Vorgesetzten zu £>>Ife eilen luollle. wnrde zleichiastr durch Revolverschüste tödlich i-.uletzl. Der Grund z» der Tat ist darin z» suchen, daß der Mörder vor einiger Zeit von dem Oberstleutnant zu l t Tagen Arrest verurteilt worden war; dafür wollte er sich nun rächen.
Au? der Südsrr.
:: Wieder ein Vulkanausbruch. Eine äußerst heftige lmlkanitckie Eruption hat aus der Insel Amb.-yn stottgesnn- den. Zirka IW Eingeborene wurden von der glühenden Lava verschüttet »nd getötet. Die Offiziere eine? Dampfer; der an den Neu-Hebriden in Sydney ankam. erklärten, daß sie an, vergangenen Montag eine dichte Rauchwolke über den Inseln Tamna nnd Lnseve, beobachtet hätten, lieber da? Schicksal der Eingeborenen herrscht große Besorgnis, Die Insel Amb y» scheint ihre Lage noanshaltsam z» verändern. Ter Boden, aus dem da? Militärhospitol erbaut werden sollte, ist gesunken »nd befindet stch 18 Meter unter der Meeresobersläckie An einer anderen Stelle ist eine Hügelkette entstanden, die vor einem Monat noch nicht wahrzu- nehnien war.
Bund der Landwirte.
Am Frritag nachmittag '/-A Uhr, findet in Rieder-
Nosbach in der Gastivirftrtzast von Simon eine Per- s» « mI « » g statt, in der die Herren Landtagsobgeordneter Nr. v. Hel mol t und Redolstur Hirsche! über den Webrbeitrag »nd Orgamsation?sragen lvrechen.
Alle Jnteresienten. auch Nichtmitgliedee, sind will- koinnu-n.
Versammlung
am Frritag, den 2ll. Januar, abends 8 Uhr, in
(g d rr-C sch buch
lm „Dar'.nsiiidtrr Hof".
Tagesordnung: D.r Wrhrbritrag.
Rediier: Redakteur H i r f ch e I - Friedberg.
Alte Mitglieder des Bundes der Landwirte und der Pev- einlgte» Landwirte, sowie alte Interessenten sind sreundtichst eiiigeladeu.
Au, Sam. tag. de» 24. Januar, abends 8 Uhr, findet eine vrr nmmlung
z„ F r i e d b e r g - F a n « r b a ch in der Gast- Wirtschaft von Wilhelm Sang statt, in der die Herren Landtagsabgeardneter Nr. v. H e l m o 11 und Redakteur Hirsche! über den Webrbeitrag und Orgauijativnssragrn
sprechen.
Alle Milglieder de? Bunde- der Landwirie »nd der Pereinigten Landwirte, sowie alle Interessenten sind frennd- lichst eingeladen.
Äns der fjelma.
• Friedberg. 22. an. Dom 21 bis 22, Januar läuft im h!e- (gen Zeniralttzrai«, solgendk- Programm: „Paihe»Jouinal
»IS b"; Max als Stteselsammlrr" sKomischl; „Zubereitung »«, VülseIsteÜ<bes": .König Kolb". Drama in 3 Alten; „Rui- ,«n von Lo«rer": Eintag-«: „Das Kind der Andere«"; „Aus st scher Tat ertapp!" (Komtsch). Wir tönncn nur empfehle«, ich diese Lichtbilder anzusehen.
» Rieder Ftorstadt, 22. Jon. Heute vollendet einer der öftesten Einwohner Nieder-FsorstadtS, Herr Ehristos Wit- tlii-ij. seinen W). Geburtstag. Mit seltener Rüstigkeit »nd Frische versieht er seit nabez» 28 Jahren das Amt eine? Feldschützen, welckn-s Ai.it er beute nock, imrc bat. Möge dem Jubilar noch ein beitei-r Lebensabend beschieden sein.
" Dorttlwcik, »2 Jan. In herrliche, spiegelglatte Eisbahnen sind unsere W ejen umzewandelt. zur großen Freude >>e., AI, und Jung, die sich denn auch iäglich aus den großen Flächen tummeln. Da die Wiesen nur wenige Minute« oon u-rsrrem Beßnhote enisernt liegen, s» Ist auch auswärtigen Lch!!it!ch-,HIä°serinnen und echlillschnhlä-ser, Gelegenheit aeboten, oo« dies-« schonen Natur E sbahn«» ausgiebigen Ge. brarck» ' > mochrn
» Frankknet a. M., 22. Jan. Achtzehn Iabre sind eS rero.de her. daß die Bewobner des unteren MaintaleS den Main i» seiner ganzen Ausdehnung zugefroren sahen. DaS I .!,r HM 6i(iet ihnen gegenwärtig dasselbe Schauspiel. Bon Kosttieim an ist der Flnßlans in seiner ganzen Ansdebnnng ton einer festen, oft hochgetllrmten Eisdecke, »berbrückt. Der wiederboll in den letzten Tagen noch eingetretene Eisgang tut insotge dos boben Wasserstande? dahin gllührt, daß das Ei; vielfach aus die llserränder geschoben wurde nnd sich hier zu gewaltigen Bergen anfgeturint hat. Besonders in den Krümmungen bei Sindlingen. Raunheim, Eddersheim ''nd Okriftel bat da? Waintal das Ausieben einer Dalneland-
Aleue Tageszeir«»«. Mnmte;, K« rt »annar 1914
Khoft. Meterhoch haben sich hier die Eisdtöcke zu riesigen Danken und Gletschern von oft bizarren Formen zusauimen- grballt. Ta? Waffer verschaffte sich an manchen Stellen durch lleberstiitung der llsergelände Raum. Waghalsige junge Leute gingen der Eddersheim bereits über das Ei? »nd statteten aus diesem seltenen Wege ihren hessischen Landsleuten einen Besuch ab. Bei einem plötzlichen WitterniigSiimschlag liegt die Gefahr einer schn>eren HocktwosserS mit gefahrdrohendem Eiszwang recht nahe, da die naben Gebirge »och große Schneemosten bergen mtd der hartgefrorene Boden der Maüiebene außerstande ist, viel Waster anszunebmen. — Bei biefer Gelegenheit sei daran erinnert, daß gerade gestern, am 2t. Januar, vor GO Jahren aus dein zugesrorenen Main bei Frankfurt ein großes EiSfrst mit Trinkbuden, Schmarren. Harken- »nd Guitorrcinädckien und Fackelbclcuchtung gefeiert und am 28. Januar wiederholt wurde. Auch I8Gt fanden ähnlich«- Feste aus dem Main statt.
* Gießen, 22. Jan. Auch der Verein der Forftchritt- lichen VolkSvartei in Gießen will Lorbeeren ernten und hat sich für heute Donnerstag Abenb den Gutsbesitzer A, Wost au? HunSbach im Elsaß verschrieben. Derselbe spricht über; „Elsaß-Lothringen und das Reich." Daß ei. wie Fürst Bismarck einmal im Reichstag erklärte, ein Fehler in der Rr,ck»S- dcrfastung war. wenn in derselben einem eben erst unter den schwersten Opfern an Gut und Blut erkäiiiptten LandeS- tril gleich da» Recht eingeräumt wurde. 11 Männer nach Berlin zu senden, die eigentlich nur im Reichstage erschieneii, wenn e» flott, gegen das Reich und seine Existenz zu stimmen, wird Herr A. Wolf kaum zugeben. Vielleicht erklärt er aber einmal, wie es kommt, daß so viele Regimenter außer- hnlb der ReichSlande garnisonieren und daß kein Oberst da nötig hnt. mit seinen Soldaten gegen den Pöbel, der »ach Ansjage eines Zeugen im Straßburger Prozeß ..brüllt'. vor- zugehen. Auch Oberst v. Reuter hat schon Regimenter in anderen Garnisonen foinmonbiert, aber nicht nötig gehabt, ein „Säbelregiinent" zu errichten. Auch zählt Herr Wots vielleicht einmal der Wahrheit halber die verschiedenen An- gtisfe der richigen Zaberner Bevölkerung aus. denen Angehörige des Regiments W ausgesetzt waren, bevor ihr Oberst mit eiserner Faust Ordnung schasste.
* Re» Isenburg, 21. Jan, Bei einem Einbruch in die Filiale der Franksvrter Firma Schade & Füllgrade erbeuteten Einbrecher Ware» im Werte von mehreren hundert Mark.
Hesien-Rassou.
* Die KapcrSburg. Reben den Ausgrabmtgen im Kastell Zugnianlel und aus der Saalburg steht seit einigen Jahre» dir systematische Turchforjchung der Kapersduig im nörd- Iicktru Taunus im Vordergrund de» Interesses der heimatliche,t LimeSsorschniig. Wenn auch die -VlWtOe Regierung für da? Kastell bisher nur wenige Mittet zur Verfügung stellte, so war ei trotzdem Professor Helmke- Friedberg. dem Leiter der Ausgrabungen, möglich, in den letzten Jahre» eine Reihe wichtiger Forschungsergebnisse sestzulegen. Diese gipfelten in der Befestigung der Kastcllmnucr und der Aufdeckung des Kastellgrabens, Jin letzten Sommer wurde der eine Turm des westlichen Tores fcrtiggestellt; ebenso komite dir Ueberbrückmtg des Kastellgrabens vor diesem Tore nach- gcwiesen werden. Ferner wurden die Brückenantagen an drm Nordtor eingehend untersucht, wobei eine Zugbrücken» Vorrichtung sestgestcllt wnrde. BtS auf den südlichen Teil »nd eine Ecke der Lstonlage ist auch der Kastellgraben frei- gelegt, der sich in einer Breite von vier bis acht Metein und einer Liese von drei Metern »m die Befestigung schmiegt«. Be, der Freilegung des Grabens wurden auch mehrere EnI- ivässerungSknnote. ein Sickerkanat und endlich ein Aana- dutt ausgetimden. Letzterer leitete das Wasser oui dem Bad über den Kastellgraben hinweg in den Stckerkanal. Bor dem Osttor konnte eine sieben Meter breite aus Ouarzitblöckcn hergestellte Straße aus eine Enfternung von 45 Metern und ebenso an der Südweftecke ein weiterer Straßenkörper frei- gelegt werden. Unter de» gemaltsten Ktcinsunden sind bemerkenswert: der Kops einer weiblichen Figur. Bronzeringe, ein schönes Steinrcties. einen Ochsen darstellend und der Torso einer Sandstcinptattc. Leider sind in dem Kastell von den zahlreichen Touristen an dem Mauerwerk schwere Beschädigungen und — Diebstähle verübt worden. Ein schmuckes Blockhaus bietet feit Jahresfrist den Besuckstrn der Kapersburg Unterkunft und Schutz. — Der Kuriosität halber sei erwähnt, daß das amtlick,e Grundbuch ouä der Kapers- tzurg eine Kappesbnrg gemacht hat, also einen Gemüsegarten. Vielleicht mag dem Schöpfer dieser Schreibweise die Vorstellung vorgrschwebt haben, daß dort ehedem ein Burgherr hauste, dessen Spezialität die Zucht dicker Kappe?- köpfe war.
" Seutttts, 22. Ion Am 19 Jammr fand dt« diesjährig Hauptversammlung des hiesigen Turnverein, statt Au, dem Geschäfts- und Turnberlcht, erstattet vom Vorsitzenden Philipp Egg«, und Turnwatt Th, See. ist zu entnehmen: Der Verein befiehl am 1. Januar au» so Vereinsangehörigen, 5 mehr wie tm Vorjahr«; darunter 06 Mitglieder über t7 Ja hm und 14 ZSgliug« im Aller von 14-17 Jahre», Die Zahl der atttven Turner betrögt 26, Geturnt wurde an 70 Abenden mit einem Eejamtbrjuche von 1265 Turnern. Di« Zahl der Spieler, di« an den Spielübunge, teitnahmen. beirägi 1SV Di« besten Tnrnbcsucher der Mitgltederabieilun, waren PH Hennemann und W,lh. Egger; von der Zöglingsabieilvn, Georg Egger, Feiner besteht im Verein «ine Gejangrabieilung mit 20 Mitgliedern. Re, eingerichtet wnrde eine Vereinsbiblioihek, Die Einnahmen im Jahre 1913 betrugen Mk 67972, di« Ausgaben Mk, 60577 Kasienbestand MI, 74.11, Der Fand, s Sr de« Tnrnhalleaba» betrSgt Mk 412,77, I» den Vorstand wurden wledcigewählt: zum V-rsitzend-n Philip» Egger; zum zwelien Vorsitzenden hch Riederhösee; r»m 1, Turnwar, Th, See; »um Z. Turnwatt Ehr, Belle rum Schititiübrer Hch, Kinia: rum
_ Seile Ä
Zeugwoii G, Londvogt; zum Kaisierrr Ehr, Ezger; 7a sitzern Kart Beiter und Ph. Kitz, Sis-luß der Nr-ä i nin lung brrichiei, der Vorsttzeiidc de, Fcstansjchujies nock iil-o bi, Vorarbeilen tzum Gausest dr» Feldberggauer, da, j>i: stattstndet. Al, Festtage wurden der 25. dio :7. Juti o - nvMmen, Für den Festplatz stellt die Gemeinde de» S.i n platz zur Tlersägung. Der Vereinsbeitrag wurde von 40 Pig aus 30 Psg, monailich ermäßig!. Durch letzleien Vesckl !- d<> aus Anregung au» der Eiuwohnersachii hin gesaßl wuide, bol sen wir ein« giößei» Anzahl neuer Vereinsangehörige zu ge wirmen, um da» Jnteresie für unser« deuijche Inrnsacke in weiter« Kreise z» tragen, und hosse» wir am Schluß »Niere-! «erichies. daß viele unserer Miibuiger di» Gelege,iheii jetzt wahr neh,„en und In den Turnw-iein cinlieic» ,»erden
Ried a. 2l. Jan. Daß eine G-rn? zive-nutt iliiöt. dürfte ein Phänonien sein. Hier ist eS aber pasüert und vo» der Polizei amtlich bestätigt worden, lodaß also ->,,r sei» Zweifel obwalten kann. In der „Nieder Zeitung" liest man nämlich folgende amtliche Äelanntumcknng: Eine erfrorene GanS abgeschlachtet. Der Eigentüniee nielde sich ans der Bürgeriiieistelei.
* Gelnhausen, 22. Jan. Durch da? Ausslrönir-» von Gasen aus einer sckiadbnsten Leitung wurde das Di.-nst- piädckien deS Justizrat? Fader bewußtlos. Eine allein norl- in der Wohnung anwesende alte Danie. bat sosort de» ir seinem Büro anwesenden Justizrat telefonisch um HUse. sank aber selbst nach wenigen Worten bewnßtlo? nieder. Der An- ruf aber hatte trotzdeni genügt, daß man sofort in die Äeh- nung eilte, diese ansbrach und die beiden Frone» noch rechtzeitig vor dem sicheren Tode retten konnte. Den Aerztei- gelang eS nach längeren Bemühungen, beide Frauen, dir ins Krankenhaus geschasst werden mußten, ins Beivußtleir zurückzurufen. Ohne de» Fernsprecher wäre menschliche Hisse vergeben? gewesen.
* Wiesbaden, |9 Jan Aussehen erregt hier In d r Gesell schaft da» plötzliche Verschwinden des Barons de Meute,mee. ster, der seit Jahresfrist in der „Schonen Aussicht Ar, 6" domi zitierte, aus großem Fuß« lebt« «Nb In der Gksellschast, beton, der, in Rcnusparitrcisen. ein« Roll« spielte. Am IN Januar verjchwand der Baron plötzlich, soll einem Auswklsuuzsbesehl al, „lästiger Ausländer" zuvorgekvmmeu sein und sich juuächft nach Berli», von da nach Drnsiel gewandt haben.
* F. E Wiesbaden, 22. Ja«, Die Polirei enftnltrt in der Rnnßmordsache eine fieberhafte Taiigkei!, um de» Ailer- wietrr „Miller", der der Täter sein muß. sestziistellrn. In seiner Begleilung soll sich nach den neuesten Feststellungen ein 20 —25jährigeS Frauenzimmer von 1.07—1,70 Meter Größe befinden, mit schmalem bkasi:ni Gesicht, vorsleli -de» Zähnen im Oberkiefer imd anssallend großen Plattsüßen. Sie trägt ein graubraunes Jackenkostiim. einen Manlel von derselben Farbe, ferner einen braunen Taque mit Band.' t- ziernngen an der Vorderseite. Rach Aeußerrmgen de? Mör- der? der Familie Schweitzer gegenüber soll-diese Person - ve Näherin sein, die vorher in Mannheim gewohnt Habe. An der Mordstelle sind weder, wie von manchen 'Seiten berichtet wurde, Stemmeisen geftmden noch Schränke erbrochen i> ar- den. Fra,i Schweitzer wurde alleni Anicheine nach, »nie wir schau vorgaswrn mesdaten. r-rBiastett. Wie a»S Worms berichtet wird, verhaftete man gestern dart e-ne Fram-i - - r> fon, deren Beschrerbiing mif d'e ln Begleitung de? Mörder? befindlichen Näherin pgßs. Der M her N'ö d von den Leuten, die ihn gesehen bnbeii. al? ein Man-, im Aller non zlikg 25 Jahren geschildert und v->n dersellen Größe, >vie die Frauensperson, bat ein schmales snachigaS Gesicht, bsau- des Gaar. dunkelblonden Schriiirrlurrtansing. Einige Le- le, die ihn gesehen haben, meinen, er habe früher ans der .Oht- mania-Bra,lerer" in Wieshad-m gearbeitet.
• Kassel, 22 Jan Der Kwser verli-h dem Ilnterlekuröaner der Oberreolschnle Hermann Kramer, der im vergangenen Sommer ein ti> die Fulda gestürzte» Kind vom Tode des Er- ttinkenr keitei«, die Rettungsmedaille, Die Auszcicknuug wurde dem sugendlichen Lebensretter vom Direktor der Ober- reosichul« übetteicht,
Denkste nnd vrnlftnachrichttn.
Der Antrag des Staatsanwalt? im Arup» Prozeß.
Berti«, 22, Jan. In der gestrigen Verhandlung de? Krupp-Prozesse? stellte der Vertreter der AnNage folgende Strafanträge- Tikian wegen erschwerten militärischen llngeharsams sechs Wochen Stubenarr'st: im übrigen Freisprech,mg, Schleuder wegen erschwerten mililärischei- Ungehorsam« und passiver Besiechnng drei Monate Gesang- ni? „nd Dienstentlasinng, H i n N wegen erschwerten nuli- tärischen Ungehorsam? »nd Beftechnng zu zwei Monaten Gefängnis »nd Dienstentlassung, Feuerwerker Schmidt wegen erschwerten mil. llngehorsam? »nd Bestechung zr> zivei Monaten Gefängnis; von der Degradation ersucht der Vertreter der Anklage Abstand zu nehmen. Ho ge wegen er schwerten militärischen Ungehorsam« secktS Wochen Stubenarrest. Pfeiffer, der wegen Mitteilung feiner Nach richten an Brandt nur aut dem Diiziplinarwege bestraft werden kann, da er militärischer Beamter ist. beantragt d--r Ver- treter der AnNage wegen passiver Bestechung drei Monat« Gifängni, und Aberkennung de? Rech» zur Bekleidung ässentlicher Aemter auf ein Jahr. Im übrigen beantragt der Vertreter der AnNage die Benifung des Geriä-'-bei.r in allen Punkten zu verwerfen.
FronNurier Vrtierbettiht,
Voraussage: Meist heiter, trocken, Frost, noiöoji! *■ Winde. ____
Veeaniwottlirh j » Schrtftleituo«: Ott« b i r i che l.Fittbbei«;
für dr« Anzeigenteil: Kart S ch ml »t, Friedberg l. 5 Druck u. Verlag d, ..Reue» Tageszeit»««" A .E., Friedberg i H


