Beilage zur „Neuen Tageszeitung
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3!r. 17
Mittwoch, den 21. Zarinar 1!M4.
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(‘»cbttthtnpe.
ktrinze schnitten« Früchte (Aepsel, Birnen), Holunder-, Heidel-, Vozelbreren, Ülieinbecren, Wildweu», ui* Wachoiöerb.eren,
-I. Jnniinr. ISO 1 ) Theod. Slicfenct flfb. (Diakonissenhaus.) — 1811 R. Benediz, Lustspieldichter, geh. — 1815, M. Claudius f, .Hamburg. — 1831 Achini v. Arnim. Dichter t. — 1883 Prinz Karl von Preußen t.
Pogelfüttcrnrig im Winter.
' 8«de»I»t der hungernd«« »nd lrierenden Vogel! Nagel- tchlch zu treiben, bietet sich jetzt reichliche Selegechttt Nleler. crtr lieht man auf dem Land« und auch in der Stadt von vogel- freundlichen Menschen FuNerptätz« für di« hungnntden Vögel errichten, wo diese erst schüchtern und dann immer zahlrecher und zutraulicher sich einsindew Di« Errichtung von Fulter- stellen verdient jetzt rechr häufige Nachahmung zum Schutze unserer gefiederten Sänger. Nachstehend geben wir einig« prattliche Winke über Vogelsüttcuing tm Winter:
Wann soll man füttern? Di« Fütterung hat mög. lichit schon im Spätherbst zu beginnen, damit sich di« Vögel an d e Futterplätz« gewöhnt haben, wenn kälter« Witterung «in- tritt. Bei Schneesall. Glatteis und Rauhfrost mutz unter allen Ilmschnden gesüttrrt werden. Di«, ist besonder« auch tm Nachwinter z» berücksichtigen: denn die Erstling« unserer zurück'eh- renden Zugvögel, wie Rotkehlchen. Rotschwänzchen. Star«, Bachs! -lzea und Lerche» leiden noch mehr unter dem Nahrung^ Mangel, al» unser« winterlichen Standvögel.
Wie und wa soll man füttern? Unseren gesie- ".rtcn Freunden bekommt da, Futter dann am besten, wenn er weder durchnätzt. noch gefroren ist. E» sollte daher möglichst >-ur on Stellen gefüttert werden, die den Einflüssen der W!t. cruvg nicht ausgesetzt sind. Um solch« Plätze zu schasson, hat man dle verschiedensten Futterhäuochen und Futterapparat« h-,aestkll». «on denen d!e Berlepsch« Meisenglock«, die Bruhnschr Meisenfuiterdoje. da» Hessisch« «nd da» Hilberrdorje, Futter, hau» sowie der Schrvarzschr drehbare Futterkasten de bckannte- slen sind. Selbstverständlich kann inan sich solche FuNcrhäu». k.-rr, in e!nsack)«r Weise auch selbst Herstellen, doch sorg« man, - üi. dotz der Schnee nicht den eigenllichen Futtertisch b«. teii n kann. Für Dodenvög-l (Lerchen, Ammern, Wildhühner) lonn man einen schneefrei gemachten Platz leicht so überdachen.
ctterplätz« auf der Erd« und für kleiner« Vögel überdecke nun ,UIN Schutz vor Katzen. Mardern und Raubvögeln mit Dorugeilrüpp. Man acht« aber darauf, datz die Vögel noch -llen Seiten sehen, sowie gut an, «nd absltegen können. Alte Ldrislbäum«. an denen noch die Nadeln fest sitzen, eignen sich gut al, „Berlepschee Futtrrbau", wenn man die Aest« einzeln mit heißem Fett (Talg), in welches man Sonn »blumenkerar, Hanf »nd ander« Samen. Garneelenschrot uäd Beeren (Wach- oldrr-, Wein, und Vogelbeeren) getan hat. übergictzt
Wa» soll man füttern? Salzig«, oder saure, Fut. :cr ist strl, zu vermeiden: auch Sckwarzbrot. weil e, Sauerteig enthält. Für Sperlinge eignen sich allerlei Speiseabsälle. dl« - i ilit säuern, wie altbackene, Weihbrot. Rest« von Kanotten- sutter. trecken«, gelochte Kartosseln. Für Finken. Stiegbtze, Z.isige, Grünlinge, Eimvel, Ammern und Lerchn: Hanf,
Motz», 5,oicr, sonstig« Getreidesämerelen und allerhand Un- t . utisanicn. Reise Distelköpf«, Weqerickstcuael und ganz« ltolbenbirse bilden eine l>«Ionder« Delikatesse sür Stieglitze und Z ist». Für Meisen, Kleiber und Kleinspechtt: Sonnenblu-
inen-, Kürbis-, Gurken- und Nutzkerne. Hanf, Zirl-rlnülse, Fieisck,- und Fcllreste sind nur selten und im ungesalzenen Zu- tmnd» z, reichen. Für Amsel», Drosseln. Seidenschwänze «»> Sun«: Sve feabsäll«. Nüäsräieb« von Fettchmclz u (g>ri\).
Aineiscnpnppen, Zecken, Wettzwnrm «nd alle» billige» «n» w'hrhajle, Futter, trocken«, oder mit geriebene« Möhren ober gelochtem Nei» angesenchteter Garneelenschrot. Wenn ange- feuchtet, mutz da, Futter öfter, erneuert werden, da e, fönst gefriert oder fäuett: doch kann man e, durch Zusatz von Fett für längere Zeit haltbar machen. Für kleine Schlüpfer (Zaunkönige. Braunnellen): Anreisrnpuppen, fetngemahlenr, ttocken« Earneelen, Mohn, gernohlenrr Hans: klein« Mehlwürmer mit eingedrückten Köpfen, Zecken, Weitzwurm. Für die Kräh:» und Häher fNaben, Elstern. Dohlen) damit dtef«, »on Hunger ge- triebrn. nicht den kleinen Vögel« nächst llen. an abseit» liegenden Plätzen: Fleisch. Fett, all« Speiseabsäll«. Rohe, Fleisch sollt« man nie füttern, denn nur da, dürfte der Grund sein, warum Amseln ln vereinzelten Fällen jung« Vögel geraubt haben, und Kohlm.nseu ander« Sänger verfolgen und ihnen da, Gehirn anfressen.
Reden dem Futter darf aber da, Wasser nicht sehlen: «» ist gleich wichttg. datz der Vogel Wasser, wie dotz er Futter sin. det. Um da, Wasser längere Zeit vor d.m Einfrieren zu bewahren, empfiehlt sich folgende» «insache Mittel: Man nehme einen g«wöh»lichen Blumentopf, fülle denselben mit hin in Sand und stelle darauf den mit Wasser gefüllten Untersetzer. Um di« Tierchen an diesen Tr nknops zu gnröhnen, streu« man etwa, Fulttr in die Rahe. Rur mutz verhindert werden, datz die Vöglet» sich ln dem warmen Wasser baden, weil sonst spä< ter ihr Gesieder zu Ei, erstarrt. Man lege soviel klein« Steine in da, Wasser, datz kein- Fläche zum Boden bleibt. E, würde auch genügen, «in klein«, Drahtgitter, dessen Meschen so eng sind, datz di« Vögel nur mit dem Schnabel da, Jöasser bequem erreichen können, aus dem Napf zu l>escstigcn.
Habt auch aus die Vogelfänger acht und lasset sie verhaften.
Ans der Heimat
Hesien-Rnsiin,
* (tioiizenheim, 50. Jan. Das Etustav Fimk'sche Ehepaar fcicite gestern das golden; Hockizeitssest. Dem Jubelpaare wurde die Ehejubiläumsmedaille verlieben. Der Jubel» bräutigaum ist ein Veteran der bayerischen Buudestruvven aus d"M österreichisch fran'ösischen Kruge von 1858—1859.
* Vom Feldberg, 20. Jan. Am Westbange des kleinen Fcldbergs im Distrikt OstaLkovß überrafchic der Hegemeister Dorn abends zwei Wilderer beim Ausweiden eines Rehe?. Die Männer ilobc» beim Anblick de; Försters, wobei sie anf diesen nicbrereinale schossen, jedoch ginnen die Schüsse sebl. Die sofort nufgenommeue Verfolgung fiibrte zu keinem Ergebnis: doch weil--» tue Spuren nach Ot-eremS. A»k die Ermittelung der Wilderer tvurdc eine Belohnung von 200 M ausaeiebt.
* Höchst n. M., 20. Fan. Ter evangelische A-beiterver-
ein beging gestern in 0',egenwart zahlreicher Festaäste und Vertreter auStvärtiqer B 1 d">v"r;ine lei» silbernes Vereins- fubiiäum. Noch einem F-Ogott-^bienst. b-i dem d>-r Vcr- bandspräses, Pfarrer S-b n'tt-H"chst f>r» Rr->tzs-K biekk. fand am 'Nachmittag eine afad-emstch- Feier st-itt. in deren ■ Punkt di? Ehrung v-'n eltu; Re«pj„e,i>sbilc>«en und f^riiii- dcrn stand. Ei» g<st"siir»s B- ■< -ir sk-los, Abend
bie Jubelfeier d^s Ver'ius. an der sich auch fest Vertreter ^ der Beb irden lebbast b»)eil°nf batten. D 'r höchster rvan- > aeiilche A-beiterv"-"--» ist n-cki p-t-r-nfOff-,- hör I
blühenden Mittelrhcinischen Verbandes evangeiischrr Ar bcitcrvercine.
E. Wirsbadcn, 29. Fan. (stanz plötzlich ist hier an 10. Januar dl. Fö. eine Persönlichkeit, der slädt,jck>r Wasser- incister F. Luhulz, gestorben, siir de» einst Viktor v. Scheffel und Wiltzcli» Jordan das größte Jnterisse gezeigt. Der it-erstorbene war der ^ohn des Professors Schniiz. eines bekannten Nassauers. Proscfsor Schulz wirkte an den (styni- »asien zu Weilburg und Wiesbaden »nd lvar ais Abgeord »etcr der deutschen Nationalversamnilung in Frankfurt a. M. gewählt und schließlich als Mitgiied des Restes dieser Versanimlung. des Rumpfparlaments nach Stuttgart mit übergesicdelt. wo es am >8. Juni >849 mit Waffengewalt c useinandcrgrtriebcn wurde. Nur dem Einfluß eines Freundes, des Inhabers der Sta»desherrfch>>itt Holzappel - Lchtnumburg. Erzherzog Stephan von Oesterreich, ehemaliger Siatthaltcr in Ungar», hatte es Professor Schmlz zu danken, daß er damals wegen feiner freiheitliche» Ansichten von der 2>afsa»ische„ Regierung nicht gemaßregelt wurde. Der Dichter Viktor Sclu-sscl. ein Freund des Professors Srhnlz, war neben den, Karlsruher Profcjfo- Friedrich Fischer, der Pathc des Verstorbenen. Scheffel widmete seinem Paten- k>nd das bekannte ..Trompeterlied." Nachdeni der jungc Schulz das (styuumsium in Wiesbaden besucht und sich hiei als wahres Sprachgenie gezeigt — sprach und schrieb er dcch schließlich neben seiner Mnttersprailie ein eleganics sranzösisch. englisch holländisch, italienisch »nd spanisch — wollte ihn Schessel dermaleinst zum Philologen niaclum, wählend ihn Wilhelm Jordc'.n, der einstige Ministerialrat bei der Marincabteilung des Franksnrtcr Parlaments für die Schiffahrt begeisterte. Schulz ging »ach Bremen, ließ sich dort im Seewesen ansbilden und schiffte von da nach Amerika ans. Hier erwarb er sich infolge seiner Fähigkeit, Tüchtigkeit und Unerschrockenheit in ganz jungen Jahren das Patent als Schissskapitän. Als Führer bedeutender Handelsschiffe unternahm er große und bes>k>iverliche Fahrten nach China behufs Teeimports. Als Schulz einige Wollten vor der Kriegserklärung im Jahre 1870 während eines län- gcren Urlaubs in Wiesbaden weilte, wurde er kurzerhand zu den 6. Ulanen ausgehoben aber nachdem man seine Fähig- keilen znr Sec erkannt, der Marine in Wilhelmshaven über- tviefcn. Nach den> Kriege kehrte Schulz nach Amerika nicht zurück. Zarte Bande, eine stolze Spanierin, hielten ihn, die aber zerrissen wurden. Noch jung an Jahren, aber seelisch gebrochen, und mit der Welt zerfallen, nahm er die Stelle eines städtiscl>en Wasscriucisters in dem Wiesbadener Kur- baus an wo er sozusagen mibekannt und unerkannt ein be- sckteideue« Dasein, bis zu seivei» am 16. Januar dieses Jahres erfolgte» Tode, führte, zehrend von stolzen Eriunc» rungen.
ZUM pfluyeisrn.
Ronian von M. Prigge-Brook.
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Seine Frau mußte ihm folgen, nachdem ste noch mit Jobst verabrede! batte, daß er sie früh am anderen Tage besuche.
Zu Ehren des Hcimgekebrtcn gab Julie Hartmann ein Fest. Jobst sah Roie Luhn wieder. Sic war in den Jahren seiner Abwesenheit voll erblüht.
Die beiden tauschten ihre Kinderciinnerungen aus und e? zeigte sich, daß Rose noch jedes Wort wußte, was der alte Eiesäbrtc geiprockn-n. Sie sahen sich nun täglich, im L'nd- murin oder bei Harts, tlnd es kam. wie es kominen mußte. Sebald und Rase Lnl»> wurden rin Paar. Sechs Monate nach der ersten Wiederkehr fand die glänzende Hochzeit im Lindwurm statt.
Dem Ehebunde entsproß ein Töchterchen, nach der ?Nnt- ter Rose, zum Unterschied Roscmarie. genannt. Jobst hätte lieber einen Sobn gehabt, doch da der noch kommen konnte, s ,ute er sich einstweilen an dem Mädchen.
Jahre veigingcn Rosemarie ging ins elfte und immer nach ließ der Stanmihalter auf sich warte». Rose, die Mutter grämte sich. Sie wagte ibrem Manne nicht z» sagen, wie sie unter der getäuschten Hossnung litt. Er sprach nie darüber. Er ging in seinen (stoschäften auf »nd hing on der Kleinen, an der er nichts weiter anSzusrben batte, als datz
- andere Kinder. Am lieb- selbst in der Schule wußte l niif t viel auznsangcn. e sie ihre Mama, die leider immer ii hing sie dun Vater an. der n er'ä'ien. Ohm Eblers ver- . Wenn sie im Kontor ihm ind er von bei .<?.» .iicht-.it der alten Firma dem Kinde die t lacht und die (strößc de»
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zegecuipcr h:> ei zählte, giu Landet^ ans.
Sic fühlte sich ein iiind der Finna, sie wurde ihr Idol, riwas Heiliges, deui man widerspruchslos sich selbsl und fein^ Emptinden unterzuordnen habe.
Rosenlarie war zwölf Jahre, als ihr Vater erkrankte. Der Arzt schickte den Pat'enten. der Ruhe und Stille nötig hatte, fort nach Meran. Fron und Tochter begleiteten ibn. Mnn war im Vorirübling. An den Usern des wilden Passer duftete und blühte es
Sebald erbolte sich und konnte mii seinem Kinde bald weite Wege in die Iv.-TÜcfv- U aaebnng macken. Tic beiden bestiegen die Burg Tnwl. kamen nach Lebenberg und Schenna. blick»'» von OSwinais in das ionniae Tal hinab. Allüberall lochte der Frübling. jchni--k'en sich P'irsich und Mandelbäuine ro^enr"t. w äbrend dw Kirsch und Pilaumei' bäunie ihr weißes Brautgewand trugen.
Rose Marie lebte unter der südlichen Sonne auf F-an Rose aber vergaß jü-e Sorgen, tvenn sie ihren J-'bst an de; Kindes Seite so sröblich aus-leben sah: Jung und reii- rol . als sei er selbst Noch ein Miefe. Cr hatte sich v-.ichtig e>- holt und hielt sich sür >:ä, oergeuesen. Tie Ü! denen er »«setzte, daß sie ibn in die K''m r enlkich n. üe-Lielten frei- ltch den Kopf dazb. Cr mii»; sich noch l:> - ;!
sonst fange di; alte <°rfchich'e der an '.'sti! ^-.r-'chwäche se: nicht zu spaßen. Ta es in 'Mer,m wurde,
gaben sie endlich nach »nd fö n > 1 -‘ i '» nach Nau
heim. Dort blich er vier Wochen I dann tvar's mit seiner (stednld vorbei.
Jobst Sebold fiihfte sich wchler. wenn er fhf» auch nicht vcrhehlte, daß das duiuma Herz lciue S>i !d >tteit immer »och nicht wie früher tat. Olt erwacht; er miU"n in der Nacht, aus unruhigem Schlummer, von Atemnot gequält. In,n l'->iüch ahnte ^rau Roie nichts - con. cs hätte -br auch nicht gut getan. Das durch (ang; it Erfetntte sollt: »»n dcch noch Ereignis werden. Sie Holste, ilu Mann mit ihr. Mitte Juli kehrten die Sebalds keim, im Zcptcinber winde das Kiad gcboien, der beiß ericbnte Sobn.
Jobst Sebald war außer sich vor Seligkeit, er vergaß M» Beschwerden, feie immer baiifiaet wicderkcbrtcn. et
öa-l.te nur noch an seinen Sohn. Roie Marie Halle vor lstlück geweint, als man ihr das Brüderchen zeigte. Sie war alt genug, um ciiiznschen, was dieses späte lsteichenk ihrem Vater bedeutete. Neidlos tmt sie an die zweite Stelle, und liebte das Kind mit aller Liebcssähigkeit ihres Herzens.
..Daß Du den Heinz nie verläßtI" sagte ihr Vater oster zu ihr. Der kleine Jobst Heinrich wurde Heinz genana» laut Tradition, die aus einen Jobst allenmk einen Heinri- 'eigen ließ. „Vergiß nie, daß aus ihm die Hossnung d Firma b"i nht »nd daß T» dafür einstehen mußt, wenn
Vater liefe Tochter sahen sich an. Roscmarie begrifs. Obwohl ihr niemand ein Wort gesagt, wußte sie mit einem Mal, ihr Vater lebte nickst mehr lange, würde nicht lange um Hei»; sein können, und dann mußte sie da sein. Annes Ding!
Sie ahnte ja nickst, was der Verlust dieses Daiers anch ibi bcdeui;. Einstweilen ging es ilnn keidlich, bis aus die tranken Taue, die immer häufiger wurden. Der alle Luhn n -rd; weiß in der Zeit schwerer Sorgen. Helsen konnte er ,-iclst mehr. Jobst Sebald schleppte sich bald nur noch ans seinem Zimmer in das des 4fleinen, in dein er reqelniäßig die Mutter fand, der die Veränderung ihres Mannes entging.
Sie batte so vi'l mit ihrem Heinz zu tim. daß feeS Entschliche sie wie ein Blitz ans heiterem Himmel traf. Jobst Heinrich Sebald starb.
An einem sonniaen Dorsrüblingstage erloich die flackernde Lebeustsamnic jäb. Frau Roie toßle cs nicht. Ti« war so außer lick, d ß sic Himmel und Erde onklagte, und sich nicht znreden ließ.
Sie versank förmlich wie in einen Abgrund von L d und vergaß sich und die Kinder vollends. Roie laric klaiinucrte sich die Etcli ' 'c in heißen, Fl bei. legte r>'-r Heinz in den Schoß, vergebens, sie wehrt- Ieik»i,b,ft! ab und bat so flehentlich: ./Raubt mir doch, da': ich nicht leben kan» »nd laßt in.-ch zufriedent" tz-ß umn sie I.'u'en mußte. Sic halte nur noch den einzigen Wnnsch: auch sterb;,- zu können. (Fortsetzi'ag soiat.)


