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Stift .1
SkUilt«», Li« bit+f UnlerlKboot« mit schwimmenden Sötten
verglich n habe, ein Ausdruck, btt vollauf gerechifertigt Jtt
Mau forbtt*. hrinflcnb. das, Lief« «lasst von Unltrsttboottn, von dtntn fünf bei Unfällen gefunken sind, endgüliig au» Ltt englischen Marine entfernt wird.
vom Balkai
:: D!« Fnselsrage. Di« „Kölnische Zeitung" meldet au« Beillni Nachdem La, Einvernehmen unter Len Großmächten
in der Fnselsrage herg-slellt ist, werden Griechenland und die Türkei von dem Inhalt der europäischen Verständigung amtlich Ken, rin!» erhalten. Um Zeit ru sparen, wild dabei vor. ousstchtlich nicht sogleich der Weg einer Kollekl overmittlung gewäblt werd n. vielmehr dürfte e» England übernehmen, in Athen und K »siantinopel möglichst bald «in« Mitteilung darüber zu inars-rn, woraus sich di« Erotzinüchte in der Jilsel- srvge geeinigt hoben.
Oslasietl
:: Die monoolisch russischen Verhandlungen qescheikert.
Tie lilongolisckie Misston ist gestern abgercist, ohne die Frage einer Anleihe und der Lieferung von Waffen llrliist z» haben. Tie mongolische» Vorschläge auf Ausdehnung der Befugnisse irr handelspolitischer Beziehung der inneren Mongolei und der Errichtung einer Gejandlsrluist wurden auf da» entschiedenste abgclehnt.
Meriko.
r: Die Zopatisten vor Mrrilo. Noch in Newgork einge- trosfencn Meldimgen haben die Zapatisten die RegierungS- truppen bei Zrpalan al Alto, der Vorstadt der Residenz Meriko angegriffen. wurden aber zurückgeschlagen. — Ter deutsche Gesandte wird angeblich mit Lind konferieren, ebenso der frühere Minister des Innern Magon. als Vertreter Huertas, wird mit Lind eine Rücksprache haben.
vttllhlinimrniig dkr lagt in Albanien.
Wien, AI. Kan. Dt» .Reickspost" schreibt: In den letzten ist Stunden sind ernste Nachrichten aus Albanien einge- tlofsen, die Uebrraschungen möglich erscheinen lassen. Tas roimfihe und das Wiener Kabinett haben im gegenseitigen Einvernehmen entsprechende Maßnahmen getrosten, »m ollen Möglichkeiten sofort und nachdrücklich entgegen treten zu können. Es sind von beiden Negierungen auch die ent- ipreckn üben militärischen Dcreitstesiungcn veranlaßt worden.
Hierzu wird konipeteutcn Ort? folgendes mitgeteilt: Illle Gerüchte von bereits erfolgter Ablenduag österreickzisch- »ngarischer und italienischer Kriegsschiffe >n die albanischen "lewäsier sind unrichtig. Es sind noch keine derartigen militärischen Maßnahmen in Durchführung begriffe», doch sei selbstverständlich, daß man sich von nichts überraschen lassen werde. Man babc für alle Fälle Vorbereitungen getroffen. Es bängc von der Entwickelung der Ereignisse in Albanien ab. ob dann niilitärische Hilfe zur Geltendmachung der internationalen Beschlüsse und zur Aufrcchterhaltung der Ordnung in Albanien der internationalen Kontrollkommission zur Verfügung gestellt werden soll.
Weiter wird an maßgebender Stelle hervorgehobcn, daß cs sich bei einer etwaigen notwendig erscheinenden militärischen Aktion nicht um ein österreichisch-italienisches Monopol handle, sondern cs bleibe dem Erniesien jeder einzelnen Macht überlassen, ob sie sich an einer Polizeiaktion beteiligen wolle oder nicht. An kompetenter Stelle ist vorläufig noch keine Bestätigung der von Belgrad aus verbrci- teten Gerüchte über angeblich sel>wcre Kämpse bei Elbajsgn sowie daß Elbassan diirch die Trupepn Essad Paschas ein- geuoiumen worden sei und niedergcbrannt worden sein soll. Man erklärt daher, diese Gerüchte seien mit der größten Vorsicht anfziiiiehmen.
Valona, 20. Jan. Der Korrespondent des „Tenips" erklärt. aus offizieller Quelle erfahren zu haben, daß Oesterreich uud Italien sich weigern, zur Zcst Truppen nach Albanien zu entsenden. Die internationale Kontrollkommission gedenkt daher die Entsendung von miiidestrnS 500 Mann der Garnison in Skutari in dcr Richtung nach Tirana zu verlange». In Brindissi liegen bekanntlich zwei ilalienische K> legssahrzeuqc bereit, um iui Falle einer Vcrjchliumierung der Lage sofort unter Dampf zu gehen
Bund der Landwirte.
Versammlung
am Frrikag. dru 23. Januar, »brnd« 8 Uhr, in
Odertfjchbach
im „Darmsiädter
Tagesordnung: Dcr Wchrbritrag.
Redner: Redakteur H i r s che l - Friedberg Alle Mitglieder des Bundes der Landwirte und der Vereinigten Lgndwirte. sowie alle Jntcrcsseutcn sind s e ndlichst ciiigeladcir.
Ans der Heimal.
* SrirtSerg, 20 Fan. sBoltsbildungsverein). Herr Serni- na rieb,er Gatz rt ist stet» eint, großen und aufmerksamen Zu- hörcrlresse, gewiß, wenn tr in seiner ruhigen, einfachen und sacht ch:n Art von se ne» Reisen erzählt. Man weiß, daß », ein unübertrofsener Meister aus dem Gebiete de« Reisen» ist und daß er von seinen Reisen st.tu «in« Füll« belehrender und bildender Eindrücke und Erlebnisse mit hermbringt. Daß er selbstlos und gemeinnützig denkend dies« Erfahrungen einem größ ren Kreis« zugänglich zu machen stet« gern« und freudig bereit ist, Hai gerade der Bolksbildungsveiein immer wieder dankbar erleben dürfe«. Auch diesmal wußte Herr Gatzcrt viel Anregendes zu bieien von dem in vielfacher Hinsicht die Aufmerksamkeit Europa» verdienenden Rordrand Asrika». Er nahm un, mit nach Algier und zeigte un, an einer Reihe wirklich prächtiger zum Teil farbiger Lichtbilder in zwangloser Folge Selbstcrleble» au, der kandschasilich überaus reiz, vollen fianzöf'Ich n Siedlung. Ernste, und Heitere» zog IN buntem Wechsel a» unseren Augen und Ohren vorüber, neben dem Land wurden die Leut« nicht vergest.n, und vielfache Eirelflichier fielen auf die poliiifche«. wirischasilichen, gesell- lchastlichcn Zustände des Landes. Leider kam dem nachdcnk- lichcn Zuhörer dabei auch wieder in vollem Umfang die be. dau.rnswerte Schwäche unserer Rcichsleitung in dem leidigen Marokkehanbel unseligen Andenkens zum Bewußtsein. Auch di« Vergangenheit des Landes wurde lebendig veranschaulicht durch die Vorführung und Bewertung der stattlichen Rest« alter römilcher Kultur, besonders auf dem Trümmerfeld zu Tim- gad und auch die Geschichte der schwierige» stanzöstschen Er. obcrung und Besiedelung wurde gestreift. Herr Gatzert hat sich durch seine trestlichen Ausführungen abermal» den Dank de» Bolksbildungs»or«in» und der Bevölkerung von Friedberg verdient und der stark« Beifall, der trotz der im Saolbau herrschenden ungünstigen klimatischen Verhältnisse tavfer ausharrenden stattlichen Zuhörerschaft hat ihm zum Schluß gezeigt, daß er «in stets willlommener Führer durch di« Eehenswür. digkeiten ter weiten Welt ist.
* E. V. Friedberg, SO. Jan. Mit Rücksicht auf den Ge- schäftsschluh, ist dcr Beginn des von der Evangelischen Der- einignng am Mittwoch, Ä Januar, im Saalbau veranstalteten Deutschen Abends a»f 8*4 Uhr angesetzt. Trotz- dem wird die Feier keinesfalls später als ^>11 Uhr beendet fein. Der Doppelklang „deutsch und evangelisch", dem der Abend mit gesprochenem und gesungenem Wort gewidmet ist. wird sicherlich wie in jedem Jahr eine große Anziehungs- krast auf unsere evangelischen Familien ausüben. Eintritt wird nicht erhoben. Für eine» gutgeheizten Saal wird Sorge getragen werden. Programme, die auch den Tert der ge- mcinfamen Lieder enthalten, find am Saaleingang für lO Pfennig zu haben.
* Kirsten, 20. Jan. Der Altdeutsche Verband hatte für Sonntag Abend zu einer Reickzsgründungsfeier in Steins Garten eingeladen, in welcher Freiherr v. Vietingshoff-Schce über: „Der Väter Tatenfreudigkeit und unsere Tatenscheu", sprach. Die Feier gestaltete sich zu einer erhebenden und wurde noch verschönt durch Licdervorträge des Fräulein I. Stammler und des Bauer'schen Gesangvereins, sowie di« Klaviervortäge des Pianisten I. Hahn.
* Kirsten. (Eingesandt.) Ihr Artikel über Kommunales aus der Proviuzialhauptstadt Gießen hat mit seinem Bericht über die Amtszeit des Oberbürgermeisters Mecum den Nagel auf den Kopf getroffen »ad manches klargclegt, was sonst verschwiegen wird. Aber eins ist darin übersehen, nämlich das teuere Bauen unter dem Regime Gnautb und
Mecum. Al« Beispiel sei hier nur die dödere Mädchenschule in der Nordanlage angeführt. Die Turnhalle derselben ist ein reiner Prunksaal und a» dem ganze» Bau hätten 100 000 ■M erspart werden können, ohne seinen Zweck im geringsten ju beeinträchtigen. Dann war es auch unverantwortlich, daß bei zwei städtischen Baumeistern, von denen jeder 0000
Gehalt bezieht, und cinein technisch gebildeten Oberbürge,- ineifter, nun auch noch ein bezahlter Privatarckütekt bei diesem Bau zugezogen wurde. Hoffentlich wird der neue Oberbürgermeister d>ifür sorgen, daß bei spätere» Baute» etwas mehr Rücklicht aus die städlischen Steuerzahler genom- men wird.
* Frankfurt n. M., 20 Jan. Ter im vorigen Jak» verarbeite Bürgermeister a. D. Heussenstamm bat der Stadl ein Prriuächtnis von 150 000 .« testamenlarisch überwiesen Bedingung dabei ist, daß da, Legat ,» Universität «zwecket keine Verwendung finden soll.
* Frankfurt a. M., 20. Ja». In, Oslbahuhos entgleiste,' in der Nacht von SamStag auf Sonntag zwei Wage», dit iu»stürzten, und ein Hauptglei« nach Mainkur einige Zeil sperrten. Verletzt wurde dabei nieman?
Hesten Rastau.
* Vom Truppenübungsplatz Orb, 20. J>in. Unter der Leitung von militärischen Kommandos werden gegenwärtig die überslüssigen großen Waldbeständr des llebungsi'lgtze» abgchokzt. Mit den Arbeiten sind etwa 500—600 Leute »>,4 der ganzen Umgegend beschäftig«. Die Holzsäller erhalte» einen Tagelohn von 3 M. Zu Unterkunftsräuiiien sind ibne» die Häuser von Lettgenbrunn zugewiesen ; hier wird ihnen auch Verpflegung gewahrt.
* Eronberg, 20. Jan. An« Anlaß des Tode« seines SobneS überwies Marinemaler Heines bim Kaiserin Friedrich Krankenhaus eine Stiftung von 30 000 dt.
• Cronbeeg, 19. Fan. Der langmonatlicki« Streit um die hiesige Ricderlosion, der tathollschen Krankenschwester» hat jetzt dadurch sein Ende geiuirden. daß der Minister die R ederlass. ung von zwei Schwestern zur Ausübung der ambulanten Kran, kenpflege genehmigt Hai. Fm September 1919 hatte der Ober- Präsident di« Niederlassung al» den gesetzlichen Bestimmungen widersprechend aufgehoben. Nach Erfüllung der Vorschrlslen und aus Befürwortung des Magistrats, des Landiats und de» Negierungsrpäsidenten wurde nunmehr di« ministerielle Ge nehmigung erteilt.
* Vockenhausen, 20. Jan. Beim Fallen einer Eiche stürzte diese plötzlich um und begrub drei Holzhauer unter sich. Während zwei nur Icicht verletzt wurden, mußte de, dritte mit schweren inneren und äußeren Verwundungen vom Platze getragen werden.
* Au» dkm Hinterland. 20. Fan. Fn Oberdieten stürzt« de, Landwirt Adam Krng tn.seiner Scheune und trug lebensge sährlich« Verletzungen davon.
* Biedenkopf, 20. Fan Durch unvorsichtiges Umgehen mit glühender Aich« entstand tn einem Haus« am Tauwinkel ein Brand, dm so ralch UM sich griff, daß di« im ersten Stock woh. nenden Leut« aus Leitern in Sicherheit gebracht werden mußten. Obwohl di» Räum« im llidgrscheß ausbrannten, gelang e» doch, da, Haus vor der Einäscherung zu bewahren.
* Battenberg, 20. Jan. Aus dem Wog« vom Bahnhof „ach dem Postamt verlor ein Posthtlssbeamter einen Geldbeutel mit 800 Mark. Als Finder wurde setzt ein Zigeuner ermiltelt. in besten Besitz man noch den größten Teil de, Geldes und ver. schieden« Postanweisungen vorfand. Der Zlg«un«r wurde ver- haftet.
Der billige Mastenverkouf von Herren, und Knah n Gar derobe in der Wirtschaft „Zur Windeck", Friedberg, daoerl nur noch bi, 27. Januar.
Hru- und Strvhmarkt. Angesahren: 13 Wagen Heu. Bezahlt wurden 2,80—3.20 .« pro 50 Kilo. Geschäft ruhig. Zufuhren aus Oberhessen, Kreis Dieburg und Obertauuus- krri«.
Frankfurter Wetterbericht.
Boraussage: Wolkig, meist trocken, Frest, östliche Winde.
Verantwortlich l d Schristleitung: Otto H t r i ch « I. Friedberg;
für den Anzeigenteil: Karl Schmi dt. Friedderg L H Druck u Verlag d. ..Neuen Tageszeituna" A .K. Friedbern i H.
ton l)ereiii«Bii MVM
ventschrr Abend
■m Mi taioch. 21. Januar 1911, abends V « Uhr im Saaldau.
1. ttortran des Herrn Pfarrer Rehwold an» Heppenheim
a. r>. B.
2. Etzov- und Holoneflinoe de, Erenr. Kirchcnge augveikins.
Alle Eumgeltchen willlommen.
_ fcm'.ii» frei. __
.1 Zi««kk»lhNl!üz Wöll'rabr
in näch er Ratze der Bahn, aus I April zn vern-ieten. Fr »diich Kar. Kost. Riebrr, Wöllstadt.
Den geehrten Dame» teile ich ergebenst mit, daß ich ao t. Februar tltägige
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Ph. Listig, JHrrfermrfegrr
Das närrisebe Komitee.
Schwalheim, bet Fried.erg.
Flechten
nässende und Iroc-tn. Schuppcaflechte Bsrt.lechle. Adcrbeine DCilsCbUM
offene Füsse
Hsutausschia*«, skropo. Ekzema, böse Hiager alte Wunden sind oft sehr hartnäckig.
Wer bisher verveblich auf Heilunv hoffte versuche noch die bewahrte und ärztu empfohlene
Kino-Salbe
Prei von schädlichen Bcslandteiles, üose Mk. 1,15 und Js.
Man achte auf «len Namen K i n o u. Pirna Kich.Schubert 6c Co. Weinböhla-Ürcsde. Wach». ven. Terp» je 25. Teer, Sal Ic. Bors, e >. «-i«. 20 Proz.
Zu hab«n In allen Apotheken.
Wo mache ich meine Eintäuse in
Bürstkli, Äksk«, Pmstl >. Toilktikn-Ülktiltl
in Friedbelg? Bei
UMdill SlE)ltl!l WK!.
Inh. Ios. Snob,
Friedberg. Kaiserstr. 75.


