£)'** us**J*U"*t*'***■*<*
griff« geschützt haben. Freiherr v. Hehl zu Herrnsheiin, Mitglied des Reichstages für den Wahlkreis Worin»- Keppenheim-Wimpsen."
Bon den Pretzstimmen heben wir folgend« hervor: r-™ \ Die „Deutsche Tageszeitung" äußert sich:
„Wir glairben. daß heute unzählige Patrioten, daß vor allein da? gesamte deuffche Offizierskorps die freige- sprochenen Ko ecaden von ganzem Herzen und mit dem Gefühle einer freudigen Befriedigung beglückwünscht. Die Bedeutung dieses Freispruches geht aber über daS Moment, daß hier preußische Offiziere, die in schwerer Lage mit Mut und Entschlossenheit ihre Pflicht taten, weit hinaus: Durch ihn wird festgestellt, daß euch die Armee in Deutschland «' i Oraau der öffentlichen Gelvatt, einer Obrigkeit ist. die das Schwert nicht umsonst trägt. Durch ihn wird unseren Offizieren und Soldaten die so leidenschastlich in der Oeffentlichkeit bestrittene Sicherheit wiedergegeben, daß sie in ihrem Rechte handeln, wenn sie Beleidigungen und Angriffe gegen des Königs Rock unter allen tlinständen und, wenn es sein muß, auch mit ' allen Mitteln zurückweisen."
Die »Tägliche Rundschau" schreibtt 1 '' ' ' ‘ :
„Der Freispruch des Straßburger Gericht? kam zustande uäinlich ohne Berücksichtigung der politischen Verhältnisse. auf nüchterner rechtlicher Grundlage nach rein rechtlichen, gesehlichen Gesichtspunkten, aber er ist auch politisch zu begrüßen, denn er klärt die Lage, schafft Befreiung für viele Mißstimmungen und entzieht der Hetze den Bode». Die Straßburger Verhandlungen haben die elsässische» Verhältnisse in so eigenartiger Weise beleuchtet. daß ihr Ergebnis nicht in der Stunde nach der Verhandlung ausg.'schäpst werden kann. Wichtiger als die Betrachtung des Vergangenen ist die Frage, wgs ge- jätcheii kan», um solchen Skandalen in Zukunft vorzii- beugea."
Die „Kreuzzeitung" sagt:
„Das Urteil in dem Prozeß gegen den Oberst v. Reuter und den Leutuaut Schab liegt nunmehr vor. Es lautet a»f volle Freisprechung der beiden Angeklagten. Man wird dic^ Urteil als ebenso erfreulich wie gerecht begrüßen. Es ist geeignet, die Beunruhigung die durch das Urteil gegen den Leutnant v. Forstncr in weiten national7» Kreisen entjtauden war, zu dämpfe»." Ahenlich meint auch die »Post":
„Rach dem Urteil des Straßburger Kriegsgericht» gehen die beide» cmgeklagten Offiziere rein und in jeder sücrje gerechtfertigt aus einer an sich sehr schwierigen und gewiß »übt alltäglichen Lage hervor. Moralisch verurteilt aber ist d,e ZivilverwaUung von Zabern und darüber hinaus. Erhobenen Hmptes kann Oberst v. Reuter und sein Leutnant de» Gerichtshof verlassen. Die Zivilgewalt bleibt ans der Anklagebank, und wir erwarten nunmehr, daß hier mit derselben Energie eingrschritten werden inöge. wie es nnlitärischerseitS geschehen ist.'
Die ^Homdnrger Nachrichten" urteUen:
„Gerächt bat lcch alle-, was seit langen Zeiten im Piteirlwland gegen das Reich gesündigt war. Der Prozeß gegen den Oberst von Reuter ist zur Nemesis für die Schuld,gcn. vorm!,,Irlich s»r die Bersödnungspolitikrr ge-
worden. Wir Ivollen nicht heulen über die jetzt erkannten Zustände, aber wir wollen Ordnung geschaffen wissen, und das muß von oben beginnen."
Die „Kölnische Volkszeitung" betont angesichts der vorhandenen Differenzen, angesiwts der Zurückdrängung der Zivikgewc ü durch die militärische Gewalt, daß Elsaß-Lothringen cI;. sic- ; eine Verfassung erhalten müsse, die der obersten Sp:'v IM Lande die nöfige Autorität verleihe, UM nnab- häng g v Berlin im Einzelsall selbst die nötigen Errlschei- dnngrn 'ressen. Di? setzt geschädigte Autorität des Statthalter' i . a der ganzen Regierung könne nur durch Einrichtung der Arttoi-emre des Landes einigermaßen wieder ge
türkt w. den.
Die drmokre.iische „Franksurler Zeitung" schreibt:
„Mit der Fceäerechung des Obersten d. Reuter und d 'S LentnantS Sämdt hat der Kamps des Militär» gegen PV.-i.-Sj md 2; int, der im November in Zobern eröffnet worden ist. auch auf die Militärgerichtsbarkeit überge- grffien. und de.-r.ilb wird dieses Urteil, wenn es nicht in den f ,! rsten Ji-sranze» korrigiert werden sollte, von weit- trae :r Felge für unser politisches Leben sein. Nicht gleich»-Itig 's: es. ob jetzt von den Stellen, denen die un- bedingte nng der Autorität deS Rechtes selbst obliegt. der Nechtsbrrich von Zabern eine scheingesetzliche Sank» a er? -lt. bei d r sich die Bevölkerung unmöglich der::' :en kann. Für die Militärgerickste bedeutet die bei.uee lirteilsverkündigung eine kritische Stunde. Im Wn: de geuon n, n. ist ja die ganze Militärgerichtsbarkeit n: einem modernen Dersassur.gsstaatr eine Anonalie." D : ttrlei! der sc'ialdemokrati'chen Hehpresse werden ne* die P-'fr schenken. Aber wir möchten unsere Lelr nicht ' ' :n , l ue die „Ttrcöburger Re» Zeitung", das führende
r ' ■ t-'- sinnig-n Partei in Elsaß z» erwähnen. Das .» " "'"kt verkteigt sich zu folgender Aeußernng:
' ch dem Urteil stellt das Militär eine dauernde Gefahr für den inneren Frieden und die Bürgerschaft dar. Tie deutiä-e Frage, zu der der Fall Zabern sich ausgewackren f ' w irdo z.im Ebreir-age aller deutschen Bürger. Tn» e!>-ß-kolk'riugische Volk vertraut daraus, daß in schwerer Stunde der deutsche Reichstag ,n ibm balte. Am Danke ß-Loth.ürge» wird es nicht fehlen."
Eine ««tio'ndige Klä-nng. Unter dief:r lleberschrift lese» it.ii in t:m Organ t-cs nattovalliberalen Boaernbundes: Herr Reichste.;«''«ordnet«! Hesterman» hatte, wie unser« Freund« n-sisen. rjr We baachten in einem Artikel die bisher mir i» agra.lon^crvatrr-cn Lager üblichen Schlagwori« über dem Deut-
Eerte 2.
scheu Bauernbund sich trrlwesse zu eigen gemacht. Da« Prüft.
vimn ha« darauf Herrn Hrsterrnaa mitgetrill. daß solche Au» rtnandersetzungen in Zukunft tun er halt he, Boxeenbunbe,
vorzunehmen seien oder, fall» er grundsätzlich zu anderen Anschauungen gelangt fei, es seinem Takte überlasse» sein müsse, au» dem Bauernbund auszuscheiden. Herr Hefter man n bat jetzt I«inta Austritt o»gezeigt, ^
Aua der Heimat
" Oberhessischee Obgbauoerei». Am Sonntag den 18. d. M. findet in Gießen nachmrttogs 3X Uhr pünktlich tm Saale de, Lenz'sihen Folfenkeller» ein« außerordentlich« Hauptver- sammlung statt. Dir Tagesordnung hat nur zwei wichtige Punkte: l> Präfideirteinvahi und 2) Zeilschriftensivge. Zu letzterem Punkt haben di« Herren Oekoiwmiero« Spieß-Friedberg und Gr. Rcgierungsrat Langermann . Gießen da» Referat übernommen. All« Mitglieder des Vereins loerden dringend eingeladen. Besonder» wird von den Ödst- und Gartenbauveretnen, den Obmännern usw. ein starker Besuch erwartet. Di« Versammlung richtet sich noch de» eingehenden Zügen.
* Obst- und Gartenbau»»«!» Feledberg-Fauerdach. Am Donnerstag Abend verauftaltet« der Verein ein« Festsitzung, w«lche von der Beliebtheit de» Benins Zeugnis gab lleber
300 Personen hatten sich in dem festlich geschmückten Saal de, Hotel, Trapp versammelt. Eingrlellet wurde di« Sitzung durch oin Weihnachtspotpourri. vorgetmgcn oon einem Ouar. tett der Militärnrusilschul«. Darauf sprach Fräulein Glitsch einen Prolog. Herr Lehrer Wilhelm hielt dann ftinen w. stdurchdachtcn Bortrag: »Weihnachten im Garten". Bon dem Weihnachtsgedanken ausgehend, zeigt: «r, wie auch im Garten Weihnachtsstimmung sein könne. Er besprach die in dcr Natur zur Weihnachtszeit blühe,wen Pflanzen, um dann noch di« Arbeiten zu beleuchten, welche zur Weihnachtszeit der Garten erfordert. Zuletzt kam Redner auf den Vogelschutz z, sprechen, Reicher Beifall lohnt« die Ausführungen de» Herr» Wilhelm sowie auch der Vortrag de» Frl. Gliisch. Der Vor- fitzcnd« hielt hierauf eine Ansprache an di» durch Ehrendiplome »usgezetchneien Freunde des Blumenschmuck-:r und überreichte die Diplome Desgleichen mnpfing Frl. Naumann als Ber, treterin der Schierschule da, Ehcendiplom für di« best« Gesamtleistung in der Blumenpslege durch Schulkinder. Da» »or. züglich, Konzert der Äiilttärmrrsilschrrl« trug wesentlich zur Erhöhung der F«i«r bei. - Eine große Blumen- und Gerär«««- lofung schloß di« schöne Bersammlung.
* Friedberg, 12. Jan. lleber da, Dienstag den 13. d. Vt.
im Saalbau gastierende »Liliputaner-Ensembl«" schreibt «in« Gasseler Tageszeitung über da» erfolgreiche Gastspiel in ben dortig.-» Stadtsäl«: Di« vorherg. zavgcn« Reklame «nlfprach
strrng den Tatsachen und Ille Versprechungen wurden im »ollen Interesse de, Publikum, erfüllt. Di« Heiterteft und fröhlich« Stimmung de, oom besten Publikum besetzt«» Saale«, hielt bi, zur letzten Szene ungeschwächt an und oftmals tosender veisall lohnt» die ganz vorzüglichen Leistung«» der intclligen. ten Nein«» Damen und Herren. — Nicht nur dar exakte Spiel sulme Souffleur) und die virtuose Mimik, auch der tadellos« Wuchs berühr«, höchst angenehm, was dies« Liliputaner vor- trilhast van stch ähnlich nennenden prüsentablen Zwergen unterscheidet. Ergötzlich und von höchst drastischer Wirkung sind di« Szenen, wenn Mein« u groß g-wachfen-e Mitglieder zufam. men spielen. Ein ganz prächtrxer Komiker von verblüsfcnder Natürlichkeit ist der S7jährig« Herr Ursel (ein Rumäne von Geburt), der wahr« Lachsalven erw ckt«. An erster Stell« strht auch Frl. Marian. Dieses Persönchen in seiner erhabenen Größe von 9S Zentimeter bringt ein« Figur auf die Bühne, die besonders in der Darstellung von flotten Herren-Rollen ganz fomo» ist. Eine rouffniert« Eck--»j$t das 42 Fahre alte Frl. Meister (von der Warertanrz von der
Größe von 98 Zentimeter, die die Iugendfec von oer Hects- armee brillant virküixevte. Frl. Morena ist eine tempera- mentvoll« Liebhaberin, hi« in diesem Fache erstaunlich« Rou- tine zu hoben scheint: Herr Erichsen «in urtcmischer Ratur.
bursche. Der ganz klein« Herr Salvator (ein gemütlicher Bayer) kst «in allerliebste» Kerlchen, der «in« Grüße von 8s Zenlimet-crn erreichte Kurz alle Mitwsilenden (auch di« Großen) trugen z»m Erlinxen des Ganze» bei. Am 1. Januar d. I. spielt« die Gesellschaft ln Büdingen vor Ihrer Durchl. der Fürsten Mutter mit F. I. D. D. d:n Prinzessinnen, sowie Ee. Durchl Prinz Alfred nrit hoher Familie und ernlere große» Beijall und Anerkennung.
* Feie^öerg, 12. Jan. Am Mittwoch den 21. Januar wird dl« Eoang. Dereinigung im Saalba» ihren „Deutschen Abend" feiern. Der Evang. Kcrcheng sangverein hat wieder in freund, lut,er Weise den muflkalrfchen Teil der Fcier übernomme». Genauere Mitteilungen über den Abend erfolgen noch.
* Ans brr Wetlerau, 12. Jan. Ein« seltene Feier ist heute dem Hause Alles in Riederflor- st a d t zuteil geworden. Herr Ork»nomierat Alles und seine Ehegattin begehen beute das Fest ihrer silbernenHoch- z c i t: zu gleicher Zeit schließt deren Tochter Anna den Bund für s Leben mit Herrn Landwirt Fritz Dittincr. Es ist uns eine Freude, deni Jubelpaare zu diesem, ihr-m Ehrentage, alles Glück und Segen wünschen zu lönnen. Wie Herr Alles allezeit sich als liebenswürdiger, aufrichtiger und achter deutscher Mann erwiese» hat, bei dem Erde schwört der Druck der Hand, so ist feine Ehegattin ein Muster einer deutschen Hausfrau, die ffeißig waltet im bäuslrcheu Kreise. Wir können dem jungen Paar nichts besseres wünschen, als daß es allezeit bestrebt sein möge, dem Jubelpaare uachzueifern in allen Stücken.
* Obr-R-obech, 12 Jan. Der Bahndamm zwischen dc» Stationen Rosbach and Rodheim ist soweit wieder hergefdellt. nachdem Rächt« hindurch an der bes^ädcgten Stell« georhetb-t worden war. Wie »», mitgeteil« wir», ist nun hei Frt»rich>- dars ei» neuer Dammrutsch vargekommen.
- Stamm heim. 12. Jan. Am verslossenen Sam»»», hielt Herr Lehrer Stuck wu« Altenstädt al, Dortragsrcdner der Hasstaverbande» in der Wirtschaft Musch dahier einen Bortrag über „1813 UN» di» Mem'chen vo» heule". De« G.iano—I
„Germania" war tu lobenswerter Weif« auch zu dieser Becan- staltun, cingeladen und erfreut« di« Bersammlung durch einige Lieder. Wie überall, verstand es der Redner auch hier, seine Zuhörer für den Bortvag durch packend« und wohlg«. wähl!« Wort« zu fesseln. Hat man auch in diesem Jahre schon viel von „1813" gehört und gelesen, so war doch da, Borgeiragen» manchem au» der Versammlung neu und danken wir an dieser Stell« nochmals dem Redner für dieses zcigen-äß« Thema.
» Münzenherg, 12. Jam Auf die am 14. b M. auf hiesigen
Hofgul stattffitdende Berstcigenmg von zirka IDO Zuchttieren des großen weißen englisch?» Edelschweine» wird nochmal» htttgewiejen.
* Gieße», 12. Fan. Gegen di« im November stvttgefundene Stadtverordneienwahl war von verschiedenen Sälen Einspruch erhoben worden. Der Kreiransschuß hat darauf entschieden.
daß für di« » Letztbesttmmten «ine Neuwahl siattznsinden hat. Gegen diesen B>sch«id haben nun zwei Reklamanten, welche die ganze Wahl umstoße» wollen, Rekurs beim Provinzialaus. schuß vcrsolgt, so daß ivohl vor Fastnacht nickst an «ine Reu. wähl zu deicken ist. — Am Mittwoch nachmittag 4 Ulst sind.-t geheim» Stadtverordnetensitzung statt, die sich mit der Neuwahl de, Oberbiirgernieisk-r» und Regelung seiner G lmiis- stala befaßt. Ein Frankfurter Blatt berichtete kürzlich, daß der seitherige Beigeordnete Bürgermeister Keller von der Kom miMon voigoschlagc» würde, während hier auch Iusiiziat Reh vo» Alsfeld genannt wurde. Bürgermeister Keller erfreu» sich allgemeiner Beliebtheit und wild wohl, auch wenn ein Gegenkandidat in Frage läme, di« ineislen Stimmen auk sich ver einigen.
Auö Rhkinhkssen.
" Mainz, 12. Jan. Der Oberselundaner Johann Kausmann, der am 8. November v. I. unier der Anklage ein Revolvcraiten- t«t auf seine» Lehrer, den Lehramtsalsiftertte» Wittich. verübt zu haben verhaftet wrrrde, stand vor der Strafkammer des hiesigen Lmrdgerichl». Die Beweisaufnahme »erlief so günstig für den ju,rg.m Monn, daß der Staatsanwalt hie Anklage auf Mordversuch sollen ließ und »ur wegen Berletzung de, Paragraphen 377 Abs. 8 20. K. B. (unerlaublen Waffentroge,>,) Verurteilung bcantrogt«. Der Antlogevertreier beontrogte eine Wache Hast uned ha» Gericht «rkanse auch in diefem Sinne und enrpjohl aber den, ju,rg«n Monn de, bedingten Begnadig nng und ließ von der Woche Hast noch drei Tage der erlitte» nen Uniecsuihnng-chast abgehe».
Ans aller Welt.
Ilebetschlvcmmuugcn tu Belgien. I» der Umgebung Po» Lüttich ist di« Maas über ihre Ufer getreten. Di ' in eiiigetretene Schn ««sch» »«fi« bat hie ls-fuhr außerord gesteigert. Die ganze Gegend von Lüttich und Ben, von Wafferschäden bedroht. Eine große Anzahl Dör- überschwemmt. Die Straßenbahnen, di« zwischen der,
»«>, Straß -u verkehren, mußten ihren Betrieb gestern mittag «instellen. Mehrere Vororte der größeren mußten geräumt wei-den. Di« Leute an den Usern de- sind in großer Besorgnis, zunrak es unmgölich ersa-n Wagen und Kalme zum Forischnffe.i der Möbeln »n erhol!,, In Desdiodes ist das Wasser in sämtliche Kellerrämne >> drungen und hat besonders unter der ärnreren Bevölkor»», großen Schestn-n nngerichtet. Die Behörden treffen nlle nur erdenktichc-» Borsichtsmaßnahme», mit ein weiteres Umsichgreifen der Uebersä'ivemm,ingen zu verbnten.
Das eigene .)Uud verknust. Wie ans Valcnzia gemldet wird, wurde hier ein Elrepaar namens Martinez vo» der Polizei verhaftet, »veil cs einem Amerikaner für liOOOO Pesetas ihr üjähriges Töchiercku-n verkauft hatte». Der !ch>r„d- Iicl>e Handel kam dadurch zur Kenntnis der Polizei, daß die kleine bei der Abfahrt de? Schiffes sich weigerte, den, freni- den Mann gir folgen, und sich gegen die Entsübrrmg laut schreiend wehrte. Eür aufmcrks-im oewordener Polizist stellte sofort Ermittelungen an und ließ schließlich die Eltern des Kindes verhaften.
Zwei Arbkilrr verunglückt. Freitag vormitlag verunglückten zwei Arbeiter, die am König-W:lhel„i-Viadiiti bei Eannstadt beschäftigt waren. Die Arbeitcc haben sich an- scheinend in ihren Seilen vcr'oickelt, sodaß sie sich nich! befreien konnten und in den Neckar stürzte».
Srlbsimvrd. lsroßes Aiifselren erregte in Eisenach der Selbstmord des Mühlenbesitzers Wrincmami. Er erschoß sich am Freitag, nachdem vor wenigen Togen liber seinen fticb der Konkurs verhängt war.
Fronk-iirler Wetieeberickil
Boraussage: Ziemlich heiter und trocken, zunehwebder
Frost, östlich: Winde.
Vttbtliiht jirüi rtMufiurtfr
Montag, ben 12. Januar 1914. Weizen, hiestger und Wetterauer Mk. 10.00—19.15
„ aus dem Lande nbgeholt „ 18.60 19.00
N o g g e n, ßieirgcr unb Wetlerauer 15.85—Ifi.lsi „ aus Sem Lande abgeholt „ 15„50 -15.05
Gerste, neue „ 17.00—17.50
Hajer, hiesiger und Westerauer . „ 15.50—17.00
„ kurhessischer..... 00.00— 00.l 0
Trockentreber Wt. —.—
Geschäft langsam mit Slvr ahm- von Futt-iartlkeln. die fester find.
Nortkricht nui« iraH-fartrr Üür^aatkt.
D «»!aq. Den 12 Januar 1914.
Auftrieb: 436 Ochsen, 79 Bu ev. 977 Färsen, Kühr u. 342 Kälber. 133 Scha r, 2747 Schweine._
Verantwortlich s. d Schrijtleitung: Otto H r r i ch e >. sir ebderg.
für den Anzeigrnteil: Karl S ch mi dt, Friedderg i. H Druck «. Verlag d. „R:uen Tageszeitung" » .<5, Fr-cdbrrg >. H


