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fort dem Höchster Krankenhaus« zugeführt werden. Ter gewissenlose Schütze, der aus einem Fenster des nahen Tau- vuSgasthoses schoß, wurde noch nicht ermittelt.
* Höchst o. M., 3. Jan. Mit der Vollendung des Bahn- hcssumbaues, die noch in diesem Jahr» erwartet wird, cr- iohrt die Bahnverbindung der Linie Frankfurt—Königstrin eine beträchtliche Verbesserung, indcin zunächst durch den Fortfall der bislang nötige» Vorschubbcwegungen der Zug- insenlhalt aus der hiesige» Station erheblich vc> kürzt wird. Sedan» erbos,'t man die Genehmigung zur Durchführung der »eisten Züge von Frankfurt nach Köuigstein und umgekehrt ohne den bisher zeitraubenden Maschinenwechsel auf dem hiesigen Bahnhöfe zu erl>allen.
» Salmünster, 3. Jan. Der Kg machest Wolf von hier »ii it* in der Sylvesternacht plötzlich irrsinnig, er zog «men Revolver und schoß aus sein« Angehörigen, Di« Mutter, der sine Kugel in den Kops eindran«. brach bewußtlos zusammen. >bens, schwer verletzt wurde ein« Tante. Der Bruder, der dem ruderen den Revolver entleihen wollte, trug «inen Streifschuß kti dem Hals davon. Der Wahnsinnige verfolgte feine Schw«. ter, di« sich durch di« Fluch« rettet«: er lief unter furchtbarem Schreien durch di« Straßen und drang schließlich in di« Kirche, »o er anscheinend vollständig wahnsinnig fesigenommen werden konnte.
* Esch bei Idstein, 3. Jan. Am Silvesterabend schoß sich der 20jährige Landwirtssohn Ries mehrere Finger ab. Kurz« Zeit darauf in achte er dann seinem Leben durch Erhängen ein Ende.
* Kirchh-in, 2. Dez. Di sei Tage gab ein Handelsmann a»
frin« Frau daheim folgende Depesche hier ans: „Da der
stug lein« Ochsen mitnrmmt, lonun« ich mit dem nächsten Zug."
Kommrntar überflüssig.
Kastrl, 3. Jan. Der Wilderer Fuhrmann ans Hungen- rodc. der am Wcihnachtstage den Förster Knoche im Kau- funger Walt.« erschoß und am Sylvestertagr auf einen Gen» darnicn, der rhu im Wald« bei Trubenhausen verhaften wollte ebenfalls einen Schuh abfeuert«, bat sich gestern früh um 3 llbr in Wichenhausen gestellt. Die sehr große Kälte (15 Grad) trieb ihn dazu, ans dem Walde heraus zu kommen und sich in dem Gasthofc zur Krane als Fuhrmann erkenne» zu geben. Während er mit dem Wirte sprach, veraulaßte dieser, daß die Gendarmerie benachrichtigt wurde, die Fubr- maiin verhaftete. Dieser äußerte im Gasthaus, daß er den Förster erschossen habe, weil er in Notwehr gewesen sei, der Förster habe zuerst auf ihn geschossen.
Aus Starkenburg. ‘
* F. C. Darm stabt, 3. Jan. Einer der markantesten und verd'ienstvoNsten Ossiziere des dcutschen Heeres ist der seitherige Kommandeur der Großh. Hessischen 25. Division.
Ofenern rfetihwmt t*. Pliisfnw, der tu der großen Wilhelm!-
Nischen Zeit unter der, Augen des großen Kaisers seine Ausbildung genossen und bereits von den siegreichen Führern der l. hten Feldzüge nls einer ihrer besten Schüler und als vor- ziiglich'r Ostizicr anerkannt worden ist. Ihn beauftragte gestern der Oberste Kriegsherr an Stelle des bisherigen Kommandeurs des 11. ArineekorpS. v. Schefsrr-Boyadel mit der Führung dieses Korps in Cassel. Erzellenz v. Plüskow lrat im Jobre 1373 alz Leutnant in das t. Garde-Regiment zu Fuß ein. in dem er bis zum 22. März 1002 stand, an N'klchrui Tage er vom Kaiser an die Spitze der Schloßaarde- Kompaguie gestellt wurde unter Beförderung zum Oberst- 'eutnant mit gleichzeitiger Ernennung zum diensttuenden Flügelnd iilanten In dieser Stellung batte v. Vlüskow vielfach schon die Aufmerksamkeit des Auslandes auf sich gelenkt, bi er bei besonderen Missionen stets verwendet wurde, ko in Konstautiuovel, St. Petersburg, Poris und Madrid. Sciue umsassendcn Sprachkenntnisse hoben hier sein Ansehen noch welenllich vermehrt und seine riesige Erscheinung — ist CncQni v, Vlüskow doch mit 2,05 Meter der größte Offizier des deutschen Heeres — zog bei diesen Anlässen die Augen der Menge auf sich. Im Mai 1008 erfolgte seine Er- »cnnnna. nackidein er als Oberst und Regimentskommandeur das Kaiser Aleraiider-Garde-Grenadier-Regimeut geführt, »um Konimaudeur der 1. Garde-Gcnadier-Brigade und Kommandanten von Potsdam und Ende April 1911 seine stcförderuna zum Geueral-Lentnant und Kommandeur der Großberzaglich Hesstscknn 25. Division in Darmltadt. Am 1. Mai 10,1 übernahm er das Kommando der Division, nachdem er bei eine:» Li besniahl im Kasino des Leibgarde-Jnkante- lie Regiments 9!e. 115 willkommen geheißen. In dieser Stellung bat v. Plüskow die Division planniäßig in allen Dienstzweigen auSgebildet, dabei den gewichtigen Grundsatz nicht außer Acht gclollen, daß eine Hauvtstärke der Truppen in ihrer steten V er ii ßl cha ft beruht, und sich als Truppen- sübrer besonders öcwäbrt, so gelgcntlich der .Herbstübimgcn hei Limburg im J>il,re 1011, luo er keinen geringeren Gegner als Erzellenz Lima» von Sanders, der damals mit den Truppen der 21. Tivisiou ihm den Austritt aus den Taunus- lcrgen nach der Lab» bin verwehren sollte, gegenüberstand, den zu schlagen er allen Scharfsinn anzustrengen halte. Und er schlug ibn. Auch bei den letzten Herbstübnngen war, er mit seine» Hessen in der Sackacht bei Ulmboch die 21. Division. — Die nunmebr erfolgte Ernennung v. Vlüskows zum "übrer des 11. Armeekorps in Cassel ist der äußere Beweis ,iir d-s <>» 7 , 7 ..; Urfcir über ihn.
* Darmstadt. 2. Ja». Zu dem Verschwinden des Kolo- »ialwarenhändlerS Gustav Hebermebl dahier wird gemeldet, daß H. schon längere Zeit in Zahlungsschwierigkeiten ivar und o.ui Tage »ach den Weihnachtsfeiertagen ein« Pfändung
'»genommen wurde. Voraussichtlich werden die von ihm länserlatsenen Peevslicktungeii nicht unbedeutende sein, zu- dein er schon seit August nickt mehr reguliert habe» soll. Da er die Einnahmen ans alle» seinen Geschäften (Hauptgeschäft und vier Filialen), die bis zum heiligen Abend ernginge«, mitgenommen haben soll, kann der Betrag schon ziemlich hoch n. Die nmI hört, kcmnnen als Gläubiger hauptsäcklich nswärtige Firmen in Frage, darunter ein Kafseegeschcift »nt etwa 17 000 Vorerst wird das Hauptgeschäft durch lUiie -Familie die Filialen durck die Filialleiter Wetter oe-
*««« Tage»z«ttB,tz. e«io*U*. |«k , 3ni« r*if
füljrt. Aus der Kasse hat er alles Geld mitgenommen, dagegen einen Zettel zurückgelasien nnt den Worten: „Es ist
bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, ums man hat. muß scheiden." Bi» jetzt hat man keinen Anhaltspunkt über seinen Aufenthalt.
• Land- unb forin»irtjd)aftlt$e B«r«s»»»ostenschaft füt da» Großherzogtn» Hesse». Di« diesjährig« Senostcnschaftsocr. samnrlung der land- und foastwirtschaftliche» B,ufs»rpossen. sthast für da, Srohhcrzogtum Hesse« fand unter dem Borsitz de, Eeh Rsgierungsrvls Bichaxrnn am 29. Dezember im Hotel „Prinz Karl" in Darmstadt statt. Dir Versammlung nahm den zum 25. Jahrestag des Beshhen, der Berussgenostenschast herauszegebenen Beruxdlttmgs bericht, d»r sich «ingehend über di« bisherige Organisation und Tätigkeit äußert u eine ganze Reche statistischen Materials und graphischer Darstellungen enthält, entgegen. Zugleich stattete der Vorsitzende de. Dank de. Genost«,ischastsvorstande, an die noch lebenden Mitglieder der Genostenschaftsversammlung von 1889 ab, ebenso an Groß- herzogliches Ministerium des Inner» und der Finanzen sjir das der Dciufsgenostenschast gegenüb.r jederzeit betätigte Wohlwollen, den Borsttzenden de« früheren Landesoersicher- I'ngsamte» und der Schiedsgericht« für di« unparteiische, die Interessen der Be^ufsgenossenschoft mit, der Versicherten «ah- rcnd« Geschüstssührung und Rechtspreckying, Rach dem Richen» schaftsbelicht für 19l2 betrug die Zahl der anz<meldeten Be. ttiebsunsäll« 3279, u bernommen wurden au, dem Vorjahre 1822 Unfälle, sodaß insgesamt 1981 Unfälle neu zu bearbeiten waren. An Entschädigungen für Renten an Verletzte, Kosten des Heilverfahrens ufw, wurden 1.59603 Mark bezahlt unb 54t» Rentenbefchrrde erlassen. Die Summ« per »rstmokig im Rechnungsjahre gezahlten Entschädigungen betrug 191113 M, — Die Mitttl der Rücklage beziffern sich aus 2 097 563 Mark, Der Voranschlag her Berusszeneffenschaft für 1911' der tn Bin» »ahm« und Ausgabe mit 2812738,90 Mark balanciert, wurde gulgcheitzen, ebenso derjenige der der Bsilissgenosteuschaft an- gglrcdetten Haftpfl-ichtversicherungsanstalt, Di« Genossen- Ichaftsverfammlung genehmigt« den Erlaß von Unfalloerhü. tungsvorschristen über landw. Gerät« und Sprengmittel, land- wtttschafklichc Dleh, und Fuhrwerkshacktung, landw, Bauhal- tung und Verwendung des «lettrifchen Strom«, und war da. mit einverstanden, dag von der tn Aussicht genomnrenen Errichtung eines Unfallkrankenhwus«, in Gießen mit Rücksicht aus inzwischen «ingetreten« Schwierigkeiten finanzieller und sonstt- ger Art Abstand genommen wird. Eine Reihe werterer Beschluss« entbehren des allgemeinen Interesses.
Aus Rheinhksieu.
* Nicrftciu, 3. Jan. Gestern morgen 7hl, Uhr brach in der seit JahrcSftist wieder in Betrieb befindliclien Malzfabrik Großfeuer aus. Der Brand entstand in der Iortrer- abteilung und im Nu stand der noch meist aus Holz eingerichtete Bau in Flammen. Als um 8h^ Uhr Gefahr in Verzug war, daß sowohl die Wohngebäude, als auch die Mälzerei von dem Feuer erfaßt würden, wurden die SchtvabSburger und die Oppenheimer Feuerwehr alaruiiert. Und da auch das Dach der Rkälzerci Feuer fing, wandte man sich telephonisch an die Mainzer Feuerwehr. Wie verlautet, war auch in Mainz ein Brand ausgcbrochcn und gab deshalb dis Mainzer Wehr die Bitte weiter an Opel in RüsfelSheiin, die auch nun gegen >0 Uhr niit einer Automobilspritze ankanien. Doch war es in der Zwischenzeit mit acht Schlauchleitungen ge- lungen, das Feuer aus seinen Herd zu beschränken und die Mälzerei zu retten, von der allerdings das Dach schwer beschädigt ist. Da eine Kälte von 13 Grad Reaumur war. wurde das Löschungswesen sehr erschwert, doch gebührt den Wehren, die so uneigennützig einsprangen, alles Lob. Hoffentlich werden die Wehrmmmer keinen gesundheitlichen Schaden erleiden. da diese trotz des große» Feuers, mehr Eismänner, als Feuerwehrmänner waren.
* Worms, 3. Jan. Nachdein vorübergehend der Verdacht aufgetaucht war, der junge Betz, von dessen Verschwinden wir neulich berichtet haben, sei Werbern der Fremdenlegion in die Hände gefallen, verdichtet sich jetzt die Vernm- tung, daß Betz sich Vati der Ernst-Ludwigs-Brücke in den Rhein gestürzt hat. Nach dem übereinstimmenden Bericht des Brückenwärters Antony und eines Schmeides ist in der fraglichen Nacht gegen 3 Uhr ein junger Mann auf das Geländer der Brücke gcklctlert und bat sich von da in den Rhein gestürzt, ehe es den beiden möglich war, so nahe zu kommen, daß sie näbercs zn erkennen vermachten. — Gestern meldete sich noch ein Gymnasiast aus Bürstadt, der mitteilte, daß er am Montag, den 22. Dezember, also unmittelbar nach dem Vcrsckwinden des Betz, auf den» mittleren Pfeiler der Straßenbrücke einen Abreißkalender gefttnde» babe, auf dem it. 0 . die Worte standen: „Das Leben ist nicht mehr zum Leben. Albert Betz." Hiernach unterliegt es wohl keinem Zweifel mehr, daß der junge Mann den Tod im Rhein gesucht und gefunden bat.
* Kempten b. Bingen, 3. Jan. Ein trauriges Unglück bat sich vorgestern abend um 5.30 Uhr hier ereignet. Ter Hilfswärter Heimen aus Gaulsheim hatte dis Signallichter augezündet und wollte feststcllc», ob diese richtig hängen. Er wandte zu diesem Zweck dcni Gleis den Rücken zu. In diesem Augenblick erfaßte ihn eine Leermasckine. Es wurde ihm der Kopf und beide Beine abgefahren. Der Verunglückte hinterläßt Frau und fünf Kinder. Er war 32 Jahre alt.
* Bingen, 3. Jan. Ein bedauernswerter UnglückSsall
hat sich in der hiesigen Metzgerei Brum ereignet. Der 15 Jahre alte Sohn des Reister», dir als Lehrling im elterlichen Geschäft tätig war, geriet mit der linken Hand so tief in die Maschine eines sogenannten „Wolfes", daß ihm dies« im Hospital, wohin man ihn brachte, ganz abgenoniinen werden mußte. 8
Aus aller Welt.
Schüttrer Uns » «ntt, Kläranlage. «» 30. I*je »btt abend» 9 Uhl m..jt bi« Fexrwach, nach der Baustelle hoc städlckchr» KtaranEW» glucke, vnb her Sattüitseoagen mit Mb SaatiUffoft« •*4«it«ct Ste Mub M gBE W *tt >— 544f«.
Mannschaft mit. daß ln dem Über 300 Met«, längen Stollen 10 bi» 15 Man» bewußllo» liegen. Rach Zorücklcgung »ine, Wege» von etwa 200 Meter im Stollen wurden die crsttn Bewußtlosen ausgeftuidca. L, waien fünf Arlxiter. die auf her Sohl« umherlogen. Da di« Lust im Slollen bereits mit gisIlgen Gasen geschwängert war und auch für di« Reilungmuannschasl Lebensgefahr bestand, wurden drei Bewußtlos« aus die zum Absohren de» ttzeröll, best mmb.» lieinen Rollwagen geladen und di« beiden anderen »an den Hilj«nannsthosl«n getragen. Dl« Träger wurden aber selbst bewußtlos uud mußten samt den Gclragencn van ihren Kameraden geborgen Iverden. Ebensc erging <» einigen zu Hilf« eilenden Arbeiter». Draußen vor dem Stollen Kat der Sauerstosfkoffer alsbald ln Tätigkeit. Da Hoffnnuz bestand, di« Opser am Leben zu erhallen, wurhc» zunächst vier im Automobil und zwei im Sapiiätswagen ine Eannstädier Bczittstrankenlmus geschasst. E, war nun klar, daß die Retter mir noch mtt Hilf« des miigebrachien Berg, wirksopparats Vordringen toimten, denn es galt nunmehr die an di« Spitze des Stollens. M der Bohrstelle zu gelangen. D'k Benzinmoschin«, die ha» Geröll aus sogenannicu Hunden zu enisernen hatte, mußte überklettert werden. An der Bohrstelle logen zwei Arbeiter mit ihren Werkzeugen. Sie wurden über die Maschine gehoben und dau» auf den Hunde» dem A«»zaii>t zugerollt. Bei dieser Arbeit entdeckt 1 man neben der Malchin« einen weiteren Veninglückten, der beieits tot war lim sicher zu sein, daß kein Berunglückler im Stollen liegrn blieb, unler- nahm der diensttuend« Fsidwcbei mit einem Feuerwehrmann noch einen Erkundigungsgang, aus dem »och ein zehnte» Opfer gefunden wurde, Al» die Rette« den Rückweg anlraicn, merk len sie, daß Ihnen selbst das Bewußtsein zu schwinden begann. Sie gaben Rotzelchen, worauf die Kameraden vom Stolleneiu- gang nochrückten und di« Retter samt dem Ops«, bargen. Sänit- licht Opser befinden sich wayibechrOicn ttn Rrrrckknicheri!»,
Uebersall. In der Kolonleslraße ln Berlin wurde da» Ehepaar Reßler auf dem Heimweg von 30 jungen Burschen überfallen, ber,rubt und dabei schwer mißhndelt. Die Täler komrten noch nicht ermittelt werden.
385 00» Marl „Verdienst" in vier Jahren. Di« „Flevr-bur. g«r Rachtttchen" schreiben in Rr. 198: „Bramselb, den 22, Aug. Vor irngefahr vier Jahren kauf« ein hiesigen Maller «ine Kop. pel tn Größe von 12 bis 13 Hetta« für den Preis von 1200 M, pro Hcttcrr. Er zahlte also im gang n etwa 15 000 Mark sül di« ganze Koppel, Bei den in letzer Zeit erfolgten große" Hamburger Eelöndecrnküus« für Friedhofzwcck« wurde dem Be sttzer für dies« Koppel ein Preis von 32 000 Mart pro Hektä! geboten. Der Grfamtpreis beträgt mithin etwa 400 880 Ml l
Mord und Selbstmord »u» Eisersucht. Au» Bottrop im Kreis« Recklinghausen (Wests.) wird gemeldet: Ein furchtbares Draeaa hat sich i» der Rächt zum Mittwoch in der Esten«! Straße abgespielt D:r Zigarrenhöndler Wetzel drang in später Stund« tn das Schlafzimmer feiner dort wohnenden Braut ein und gab aus das im Bett liegend« Mädchen drei Revolver, schüst« ab. di« es svfott töteleu. Ein« weitel« Kugel war bei Schwester seiner Braut .zn gedacht. Die Kugel verfehlt« aber ihr Ziol. Daraus tötet« sich der Mörder selbst durch einen Schilf tn den Kopf. Di« Beranlassung zu der Bluttat ist Eifersucht.
Gedenket bcr Böget. Das Anlegen von Futterplätzen für unser« Bögrl ist jetzt bei dem eingetrttenen Sch,teefall Pflicht aller Tierfreunde. Den Vögeln ist nunmehr fast sehe Rahp ungsquelle genommen, deshalb müst:n mitleidig« Mensche, helfen. Beim Anlegen der Futerplähe ist daraus zu achten, daß sie vor Katzen gesichert sind. Am besten stellt man Futter- häuschen auf, die so eingerichtet werden müstcn, daß sie nicht verschneitn können,
F r i t k 1 11 n, 3. In». Der große Jnvrnlur Ausvrr- kauf im Frankfurtcr Blusenhaus bcginnt am Montag, drn 5. Januar und möchten wir alle Dninen von Frirdberg »nt llmgczcnd aus den günstigen Ciiikniif von Dnincii. 5lonsrltion während drösclbci, aufmerksam machen.
Franksurier Wetterbericht.
Borauosage: Vorwiegend trübe, zeitweise Schneefällr, keine Temperaturäuderung. Nachtfrost, nordwcstlicki« Wind»,
Berantwortlich s. d. Schristleitung: Oliv H i r I ch e l, Frieblierg: für den Anzeigenteil: Karl S ch ml bk. Friedberg I. H Druck u. Derlag d. „Rruen lagcszeikung" A -G., Fricbberg i. H,
Bekr : Das Betrelen zugesrore- ner Flüste, Teiche und Bäche.
Kckanlit»illl!»ling.
Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß das Betreten des Ei.es aus den Eisieichea in der Secwiel« und den Teichen der Zncker abrik aus der Pstngstwcide, sowie an den ttefen Stellen in der ll'a in der iüemarkung Fned- berg mit Faue.bach bi» aus Weiteres unterlagt ist. Zuwiderhandlungen werden zur Bestrafung angezeigt.
Friedberg, den Jft De, 1913.
Ter S ü gerMeister SlBhl.
verloren
gegangen ist aus dem W.-ge von Fnedderg über Fauerbach nach Dorheim eine
silbknlk§ai>!kii!ihrlnitfirttk.
G«>en Belohnung abzugeber Teiedberg, stslkerlirafie 165.
] MchiüiWil
zirka 60 Kannen fastend, billig zu «erkausen.
Aüilß. May««, Weckrshrim.
Persteigerung.
Dirnsta», drn 6. Januar, nachmittag» 2 Uhr ' 'l aus
drm Bürg«rmeistrrr,ou.o eü, schwrrrr Eemrindr-Faselebn meistbi«tend "gls oer- fteigrrt werde..
>lriu.»«rd'
Gr. tz»r,rr»ttlcrr
Neuhaidt.
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Ordenilich«,
Dieuftmädchen
in kl. H«wsbalt ge'ncht.
Maiktkr 116 I
per Pfund 80 Pfg.
frarl Gröningrr.
Metzger Friedbrrg, iisagaffk 28 ,
Frischmrldki-Iit dkrische
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u. aufen,
R. Tchaubach,
Nieder-AlokftaSr.


