iuo um iuuuii , uuo mögt r» tui bie 5ulgt aubtts werden. " — Allein Rommanbcur, ein Oberstleutnant, den ich unter Borlage eines christlichen Blattes um Verteilnngs- Erlaubnis im Bataillon bat, gab freudig die Zustimmung, mit dem Bemerken, das; mancher Abgeirrte wohl wieder zu erreichen sei.
Auch den hindern Gottes, die jetzt in Reih und Glied stehen, kann cs unter Umständen nicht schwer sollen, frei mit einem osfencn Bekenntnis unter die Kameraden zu treten, und wie segnet der treue HErr dieses Eintreten für Ihn und Seine Sache!
Der HErr redet auch sehr ernst: Bor Saarburg stand eine Vorposten-Kompagnie. Drei Mann sitzen abseits und spielen Karten, ivährend das Gefecht schon in der Entivictlnng ist. Eine Granate schlägt mitten zwischen die dreisten Kar- lenspieler und befördert sie zusammen in die Ewigkeit. Die entseelten Leiber Hallen ihre Carlen in den erstarrten Händen! — Soldaten sagten
mir, als ich ihnen, ebenfalls beim Kartenspiel angelroffcn, diesen ernsten Fall erzählte: „Das
ist Zufall!" Ich versuchte ihnen in Gemeinschaft mit einem anderen Bruder die ernste Sprache des großen Richters zu erklären. Es bedurfte aller Blühe des Rädelsführers, seine Spielgenossen zusammen zu halten. Wir merkten, wo der Geist Gottes am Menschenherzen arbeitet, da ist auch der Satan auf dem Plan und versucht durch Spiel und falsche Borspielungen die Bien scheu von dem Ernst der Lage und dem Sehnen nach Erlösung abzulenken.
Wie schätzt man es jetzt doch, seinen Heiland und Erretter zu kennen und bedauert, die verflossene Zeit dieses hohe Gut nicht richtig erkannt und geschätzt und sich zu viel in dem Ringen nach nichtigen Dingen verloren zu haben,. A. N.
üdgrMrzt.
urch die Zeitungen ging kürzlich die Nach- richt, daß wieder ein trauriger Unglücksfall in den Schweizer Bergen geschehen ist. „Aus Blerlingen am Thunersee wird gemeldet, daß am Himmelfahrtstage am Sigriswyler Rothorn der 23 jährige, aus Tirol gebürtige Ingenieur Karl G. aus Berlin, dessen Ellern in Nürnberg wohnen, tödlich verunglückt ist. Er unternahm morgens mit zwei Freunden den Aufstieg aus das Rothorn, dessen Gipfel jedoch wegen ungünstiger Witterung nicht erreicht ivurde. Beim Abstieg stürzte G. über eine Felswand ab. Die Leiche ist nach Merlingen geschafft ivorden."
Wie oft kann man im Sommer folche Nachrichten in den Zeitungen lesen! Wie traurig,
wenn cm fuiige-, blühendes Menschenleben uns einem solchen Wege zu Tode kommt. Wieviel Hoffnilngen mögen die Eltern dieses jungen Blannes auf ihren Sohn gesetzt haben! Was haben sie vielleicht für Opfer gebracht, um ihrem Sohn eine Ausbildung zilteit ivcrden zii lassen, die seinen Fähigkeiten nnd seinen Wünschen entsprach. Nun kommt mit einem Blale die traurige Rach- richt, die all ihren Hoffnungen ein Ende macht, die ihre Herzen zerreißt nnd einen dnnllen Schatte» über ihr ganzes Leben legt! Abgestürzt!
Wie ist das Unglück gekommen? Bist zivei Freunden, so sagt die Zeitungsnachricht, ist er aufs Rothorn gestiegen. Aber es steht nichts davon da, daß die jungen Letile einen Führer mitgenommeil haben. Das ist säst immer der Grund dieser zahlreichen nnd traurigen Unglücksfälle, daß man sich ins Hochgebirge ivagt, ohne einen Führer für die Bergtour mitzunehmen. Man glaubt, die Schwierigkeiten seien gar nicht so groß, man unterschätzt die Gefahr — und dann lautet das Ende vom Liede: Abgestürzt — Liebe Seele, der Weg durchs Leben hat auch seine Gefahren. Da gibt es auch schivicrige, glatte Stellen, bei denen man leicht zu Falle kommen und abftürzen kann. Willst d» heil und unversehrt durchkommen, dann las; dich bitten: Nimm dir einen Führer mit! Nimm dir einen Führer mit, der den Weg kennt, dem du dich getrost überlassen kannst!
Wer ist nun ein rechter Führer für unsere Wanderung durchs Leben?
Blanche Menschen bieten sich heutzutage als Führer an, die sich aber nachher als Bersührer Herausstellen. Ach, es gibt Tausende und aber Tausende von Verführten in unserm Volke.
Nein, wir wollen uns nicht an Menschen hängen, auch nicht an die besten, gesegnetsten Menschen. Wir ivollen allein Jesinn Christum unfern Heiland zum Führer machen.
„Die sich Ihn zum Führer wählen,
Können nie das Ziel verfehlen,
Sie nur gehn auf sichrer Bahn."
Das ist Wahrheit. Denn Jesus kennt den Weg. Er ist vom Himmel zur Erde herniedergestiegen. Und Er ist iviederum von der Erde zum Himmel zurückgekehrt. Also kennt Er den Weg. Und Er kennt den Weg nicht nur, sondern Er hat ihn uns selber gebahnt durch Sein Sterben und Auferstehen und durch Seinen Hingang zum Vater. Darum, iver sich Ihm anvertraul, der kommt ans Ziel, ans rechte, selige Ziel. . . .
Liebes Herz, hast du Ihn schon zii deinem Führer gemacht?
Wenn man eine Bergtour im Hochgebirge macht» dann wird man mit seinem Führer zn- sammengebunden, maii wird „angesestl". So


