Haut ist ober ein Steinchen im Schuh, ob ein Spielzeug hingefalleu und zerbrochen ist oder ob der große Hund bas Kind erschreckt hat — die Alutter hat Verständnis für den Schmerz. Sie hat immer ein freundliches Wort, — das tut so gut. Sie hat eine so linde Hand, — wenn sie damit streichelt, dann tut es nicht mehr weh. Nicht wahr, eine Mutter kann trösten?
Und siehe, damit vergleicht sich der HErr. Sa wie eine Mutter will er trösten. Willst du
Sterben.
Es ist dein Menschen gesetzt, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht. Ebr. 9, 27.
ktjgfm frischer Knabe von 14 Jahreit wurde auf das Krankenlager geworfen. Er wurde auf der einen Seite gelähnrt und verlor fast ganz seine Kraft. Ter mit der Fantilie des Knaben befreundete Arzt stand mit seinen zivei
Töchtern an dem Krankenbett und sagte: ,,Armer Lorenz, bn hast deine besten Tage gehabt." „O nein," rief der: Knabe, „meine besten Tage liege,: in der Zukunft, wenn ich den HErrn in'.Seiner Herrlichkeit schauen darf."
In den Tagen der Kindheit^ hatte dieser Knabe schon seine Sünden erkannt, war als verlorner Sünder zu Jesu gekommen und war nun überzeugt, daß das Werk des HErrn Jesu am Kreuz für ihn geschehen war. Er kannte die
Versöhnung, die durch Jesu Blut, durch Jesu Opfertod, durch seine Stellvertretung für ihn vollbracht war. Weil er dieses wußte,- konnte er auch dankbar sein in den Tagen seiner Krankheit und getrost der Zukunft, ja dem Tode entgegen gehen.
Der Tod. An ihn erinnert uns das heutige Totenfest. Der Tod ist der Grenzstein deines Erdenlebens. „Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben." Gott kennt auch dein Sterbestünd- lein; denn Er hat alle deine Tage auf Sein Buch geschrieben, dienoch werdensollen. Psal>n139. Vielleicht kommt es heute oder morgen schon. Was wird dann aus dir werden, wenn der Tod seine Hand an dein Leben gelegt hat? Halte einen Augenblick stille, und frage dich in der Gegenwart Gottes: Was wird aus mir werden?
Vielleicht hast du dich bisher zu den Gottesleugnern bekannt. Du mußt sterben! Und verschwinden werden deine gotteslästerlichen Ideen ; mit Zittern wirst du erkennen müssen: Gott ist. Es wird dir ergehen
wie jenem Gottesleugner, der in seiner Sterbestunde mit großer Furcht dem Tode entgegensah. Voll Angst und Entsetzen sah er sein Ende kommen! Ein Freund, Gottesleugner wie er, stand an seinem Lager und versuchte, den Sterbenden zu ermutigen. „Fürchte dich nicht," sprach er. „Sei tapfer und mutig, Freund, halte fest bis ans Ende." Darauf
nun nicht mit all deinen Kümmernissen zu Ihm kommen und Ihm alles sagen und klagen? Ach, wie oft bist du zu Men- schen gegangen und hast die um Trost gebeten! Aber Menschen sind leidige Tröster (Hiob 16,2), die können nicht trösten. Nicht ohne besondere Absicht heißt es hier in dem Wort: Ich, ich bin euer Tröster. Zweimal betont Er es, daß Er unser Tröster ist. Daruin ist es so töricht, mein, man zu Menschen geht, die doch nicht trösten und helfen können. K o m in doch z il Jesu! Seil, Ohr hört mit Teilnahme alle deine Klagen, Sein Herz schlägt für dich in herzlicher Liebe. Seine Hand legt sich so freundlich auf deiii unruhiges Herz. Sein Mund spricht so holdselige Worte. Ja, Er ivird dich trösteii, ivie einen seine Alutter tröstet !
P. Mvdersohn.
isommrt her tu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich null euch erquicken.
Matth. 11, 28.
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1 Id] roeij].
jp £s klingt tief, tief in der Seele ^ Durdi seiden und Schmerzen ein Ton, p Kein Ton von jubelnder Freube Ü Und doch von des Fjeilanbs Thron.
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S £in Ton von seligem wissen, jj» vast Icfus mein und ich Sein H lind daß mich nidits von ihm scheidet, p weil ich ihm gehöre allein.
p lind wenn ich auch gar nichts fühle, Fils daß ich ohnmächtig bin. p So weiß ich doch fest und gemistlich,
Cr hält mich, ich falle nicht hin!
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05 Und wenn ich es stille bedenke, j| was alles ich felsenfest meist, ß» Beginnt das Tönen tief drinen ® wie ölocken bestimmt und doch leis.
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^ Don sichrer, gemisser krhorung,
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ß» Und bei aller Schmachheit und Schmerzen ^ ^ Buh' selig ich doch darin aus, ß» Dast ich meist, mein allmächtiger Heiland 8 ! Cf Führt alles bald herrlich hinaus!
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