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Verlag Ser Sucdkanglung der Pilgermission öicsscn.
Redakteur' Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel. Pfarrer Strauß-Leipzig und die Prediger der Pilgermission. Druck von Otto Meyer, Gießen.
Nr. 44. Sonntag, den 1. November 1914. 7. Jahrg.
Wasser aus dem Fellen
4. Mos.',20. 1-12.
Aus: Gerok „Palmblätter".
Zwischen bleichem Fel;ge-
steine,
heiß geglüht vom Sonnen- scheine, Fagerte die Voik5gemeine Murrend in der wüste „Zin".
Und der Dulder vieler plagen. Und der Mittler aller Klagen, Mosehedtden Stab,ru schlagen hn de; Felfen starre brüst.
Siet), da springt die Wasserader Funkelnd au; granitnem Quader,
Und de; Volke; bittrer Hader wandelt sich ln Fodgesang.
Fier und Mensch in liefen Zügen
Irinken bi; rum voilgenügen, wandeln mit gefüllten Krügen Fürbaß in; gelobte Fand. -
Kannst du mir den Stab entdecken.
Mächtiger al; Mose; Stecken, ver noch heut' vermag ru
wecken Wasser in der wüste Sand?
j*
Duellen schlägt er au; den
Klüften,
Feben ruft er au; den brüsten, Hilfe holt er au; den Füsten: De; Sedete; wunderstad.
Und die jungen wie die hiten, Und ein Kinbiein kann ihn
halten, Felsen kann er heut noch
spalten,
wo man ihn Im biauben führt.
Selig, wer an diesem Stabe Durch die wüste wallt rum
brade:
Ihm gebricht; an keiner Sabe Huf de; Feben; pilgerdahn.
Nimm ihn fest in beide Hände, halt ihn wacker bi; rum Fnde, Führt dein Pfad an Felfen-
wände: Schlag den Felsen mit dem
Stad.
Schlugest du ruerst mit Zagen, Darfst e; kllhniich nochmal;
wagen, Darfst den Fei; auch dreimal schlagen, Sollst ja du kein Mose sein !


