Art klart Mg.
if [t?l ,es i|l der Weg eines ivahren Christen. Aus de» iüreu des McrfYvs eilt er hinauf >» die Arme Fes», seines Befreiers; Jesus nimm! ihn auf seine Achseln und trägt il>u lieim. Glicht das Grad ist sein Ziel, nicht das Sterden sondern das geöffnete Tor des Balerdanses. Das Evangelium isl das Zeugnis au verlorene und gefangene Sünder, an solche, die in der > Sklaverei schmachten, das; sie ans dem Kerker lierauskommen sollen, um heimzu kehre» iu das Bäte r l) a tt s.
Das Evangelium ist nicht der zornige Bus eines Richters an den Sünder, nicht die Drodung eines unerbittlichen Gesetzes an den Berdrecher, nicht die Geißel, die über dem Rücken der Sklave» drohend geschwungen ivird — nein, das Evangelium ist der Bus der Liede au iveit Entfremdete und Verlorene, um heimzukommen, iveil Herz und Tür des Vaters iveit geöffnet sind.
In einem Steindruck; halten die Ardeiter einen Sprengschus? gelegt uub die Zündschnur angezündet. Sie hatte» sich zurückgezogen um die Explosion zt> erivarten, durch welche ei» großes Felsstück losgesprengt iverdeu sollte. Da lies ein Kind auf die gefährliche Stelle los. Die Ardeiter riefen ihm zu, umzukehren, zurückzukommen. Sie schrieen, sie drohten, denn sie sahen das Kind in Sein Berderden gehen. Ader das Kind sürehtete sich vor den lauten Rusen der Ardeiter und kehrte nicht zu ihnen um. Da kam des Kindes Mittler. Mit einem Blick übersah sie die Gefahr, in der ihr Kind schwebte. Sie breitete die Arme aus und rief mit der Stimme der Liede. Kaum ivurde das Kind der Mutter ansichtig, so eilte es in ihre Arme ltnd ivard gerettet. Während der Knall des Dnnamits die Steiumasse sprengte und das Verderben schleuderte auf den Fleck, ivo eben noch des Kindes Fuß gestanden, trug die Mutter ihr gerettetes Kind dem Vaterhause zu. So ruft Gott in Seiner wunderbaren Liede den verlorenen Sünder, der in Gefahr steht, für einig zu verderben. Jesus breitet seine Hände gegen ihn aus: „Koinm, laß dich erretten!" Es ist ein auferstandener, lebendiger Heiland, der dir nahe ist, dessen Auge mit Liede auf dir rliht, dessen ganzes Herz für dich ist. eine wunderbare, unsichtbare Person voll Gnade und Macht, ivelche dir sagt: Vertraue dich jetzt ÜHtr an! Glauben heißt, sich dem anvertra neu, welchem man glaubt. Willst du das? Tti darfst dem HErrn keine Bedingungen stellen, denn dies ist nicht vertrauen; aber du sollst auch ilicht sorgen oder zagen tind zwei- seln. Bist dtl in Leidenschaften oder Sünden verstrickt. vielleicht in Lastern gebunden? Kennst du die Schivachheil deines Charakters, fürehtest du
deinen Wankelmut? Liegen sehreckliche, traurige Sünden aus deinem Gewissen, besondere Dmqe, von denen du oft und vergeblieli geivünscht hast: Aeh, hätte ich doch das nicht getan!? Hast du sorgende Gedanken, ivie es doch iverdeu solle, weil es dir so unmöglich seheint in der Stellung, wo du bist, gerade in deinen llingebnngen als ein lvahrer Christ zu leben? Höre es noch einmal: „Glauben heißt, sich Jesu a u »er 1 ra u eu !" Vertraue diel; jetzt dem anferstandene», gegenwärtige» HEi r» mit deinen Gewissenslalten, deinen Schivachbeilen, besonderen Versuchungen, Nöten und Schwierigkeiten, Sorgen und Befürchtungen an! Tue es, ich bitte dich! Jesus nimmt dir die Ketten von den Gliedern, die Sündenketten. Er wäscht dir die Flecken ab, Er führt dich aus dem Kerker, Er zeigt dir das Vaterhaus der Herr- liehkeit, Er zeigt dir das iveitgeöffnele Tor, dein himmlisches Erbteil, und Seine Treue sagt dir zu. daß Er dich auf Seiner Achsel heimbringen will. Willst du dich heimbringen lassen?
Generalleutnant von Biebahn.
Spat- aber nicht zu spat.
ßjalluter den Besuchern einer Versammlung be.
fand sich eine junge Frau, ivelche eine tief* gesunkene, in Sünden verlorene Tochter war. Diesiital aber hatte Gottes Wort sie ergriffen, und Gottes Geist beivegte ihr sündiges Herz. Eine gläubige Dame betete mit ihr, und sie fand den Frieden ihrer Seele im Glauben an „das Blut Iesll Christi, das rein macht von aller Sünde." Als sie voll Fretlde nub Dank das Lokal verlassen ivollle, sagte sie ztl der Dame: „Ich hatte so gern eine Bibel." Die fretindliche Dame schenkte ihr die eigene mit ihrem Namen bezeichnete. Am andern Nachmittage besuchte die Dame ivie gewöhnlich das große Stadt-Hospital und dort erzählte ihr eine Pflegerin folgendes: „Wir hatten heute einen traurigen Vorfall. Eine junge Frau wurde, von einem Omnibus überfahre», hierhergebracht, und jetzt ist sie tot. Das eigentümliche aber ist, sie hatte eine Bibel mit Ihrem Namen in ihrer Tasche." Die Dame fragte: „Hat die Sterbende noch etwas gesagt?"
Fa, als die Arzte um ihr Bett standen, fragte sie, ob noch Hoffnung für ihr Leben wäre, und als sie die Antwort erhielt: „Völlig hoffnungs
los." sagte sie mit großer Ruhe: „Gott sei Dank, daß i.h nicht gestern verunglückte, ich bin nun erlöst und gehe heim zu Jesus."
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