töoltfs Huf unii deine Antwnrl.
ott rufet noch ; sollt' ich nicht kommen?
Ich Hab' so lang' die treue Stimm' vernommen !
Ich wnßt' es wohl, ich war nicht, wie ich sollt'; Er winkte mir, ich habe nicht gewollt.
Gott rufet noch, ob ich mein Ohr verstopfet;
Er stehet noch «u meiner Tür' und klopfet;
Er ist bereit, daß Er mich noch empfang';
Er wartet noch ans mich, wer weiß, wie lang'!
Gib dich, mein Herz, gib einmal dich gefangen. Wo willst du Trost, wo willst du Ruh erlangen? Laß los, laß los, brich alle Band' entzwei!
Tein Geist ivird sonst in alle Ewigkeit nicht frei.
Ich folge Gott, ich ivill Ihn ganz vergnügen, Die Gnade soll im Herzen endlich siegen;
Ich gebe mich; Gott soll hinfort allein Und unbedingt mein Herr und Meister sein.
Gerh. Terstegen.
W du rinr lrbkiidigk fuffnnng?
n Aer Sohn eines amerikanischen Pfarrers j zog vor Jahren von Hanse fort nach der ^ ilniversität. Dort lernte er einen jungen Alaun, namens Ellison, kennen. Dieser Ellison mar ein llnglänbiger, »nid der Pfarrerssohn lernte von ihm den Unglauben, und als er in den Ferien heimkehrte, brach er seines Vaters Herz durch seine ungläubigen Reden.
Die Zeit verging, und wieder einmal kam die Ferienzeit; der Pfarrerssohn machte sich auf den Weg und kam eines Abends in ein Hotel. Der Wirt sagte ihm: „Es tut mir sehr leid, daß ich Ihnen für diese flacht ein Zimmer anbieten muß, das an ein anderes stößt, in welchem ein tot- kranker Mann wohl in den letzten Zügen liegt." Ter junge Alaun begab sich in das ihm angewiesene Zimmer, aber er konnte nicht einschlafen. Tie ganze Nacht hörte er das Stöhnen des kranken oder den Schritt des Wärters, und seine Seele zitterte.
Er dachte bei sich selbst: „Was würde Ellison denken, wenn er wüßte, wie mir zumute i>t, wie mein Herz erzittert und meine Zweifel ans einmal wanken und weichen?" Mil dem Schlaf nun'' in dieser Al acht nichts. - Als er am andern Aiorgen hinunter kam, fragte er den Wirt: „Wie geht's dem Kranken?" „O," sagte der Wirt, „der Arme ist tot. Tie Aerzte sagten uns schon gestern, daß er die Nacht nicht überleben würde". „So," sagte in gedehntem Ton der junge Mann, „wie
hieß denn der Kranke, wo ist er her, was ist er gewesen?" „Er ist Student von der Universttät Providence," antwortete der Wirt.
„Providence? llniversttät? Wie hieß er denn?"
„Ellison." — „Ellison?" Der junge Mann stand da wie betäubt. Es war sein alter Studienfreund. Es vergingen viele Stunden, ehe der junge Student das Hotel verlassen konnte. Auf dem Heimwege hörte er fortwährend eine Stimme in seinem Innern : „Tot! Tot ohne Hoffnung I
Verloren!"
Und was ist ans ihm geworden? Einer der hervorragendsten Missionare des Kreuzes. — Sein Name ist Adoniram Judson.
Segen den Zweifel.
stelste nicht an jede stngel an. die der Vater de? Zweifel? au?wirst, um fische zu fangen ! Meinst du, mit 1400 Gramm Gestirn die unendliche Schöpfung und da? ewige Schaffen und Denken Gotte? zu erfassen ? Im stimme! ist kein Zweifel; sei stimmlisch frost ! stnstatt über Gott zu räsonnieren, suche 5einen willen zu tun! Erfreue dich der 5chäste von Schönheit und wei?steit, mit denen Gott dich in Seiner Schöpfung umgibt! starre stier Seiner starmsterzigkeit und drüben Seine? tichte?!
Bettex.
MF
?n üir fnllr grrolrn.
ach jahrelanger Arbeit machte ein begabter Kaufmann in Kentnckp (Nordamerika) eine letzte glückliche Spekulation. Ans einer Reise nach New-Orleans nahm er eine bcbcutcnbc Summe Geldes ein. Mit Gold und Banknoten reich versehe», ging er zur Eisenbahn, um zu seiner Familie zurückzueilen.
Wie reizend malte er sich diese Rückkehr aus! Wie würden seine Frau und seine Kinder sich über ihn und die herrlichen Geschenke, welche er ihnen mitbrachte, freuen. Verdankten sie doch seiner Liebe und seinem Fleiß die gute Lage, in welcher sie sich befanden. Jetzt sollte alles noch viel schöner werden. Er wollte »ainentlich ein neues Hans bauen, so prächtig, daß es alle Wohnungen seiner Vaterstadt iveit in den Schatten stellen würde.
Auf dem Bahnhof angekommen, telegraphierte er an seine Frau: „Ich komme morgen reich zn- rück. Alles geht gut."
Bis zur Stunde der Abfahrt lnstivandclle unser Kaufmann noch in der nächsten Straße; da dringt ans einmal der Klang von Gold und Silbermünzen an sein Ohr. Er kommt ans einer der vielen Spielhöllen, durch welche New-Orleans berüchtigt ist. Einer Regung von'Neugier folgend,


