Ausgabe 
25.1.1914
 
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Monden, da Seine Ceudite über meinem Haupte 1 schien!» «Glaube nur.» IDanble ein trauriges I Selbstgespräch in ein öebet. Glaube nur Seinem Worte, dessen Wege nicht mie des Menschen Wege sind. - -Kehret wieder, ihr abtrünnigen Kinder, so will ich euch heilen von eurem Un­gehorsam. - Drückt dich eine schwere Prüfung nieder? Sind deine liebsten Pläne gescheitert, deine schönsten Blüten schon als Knospen ver­welkt? ist woge über woge über dich herein­gebrochen? hat der Herr vergessen, dir gnädig zu sein? höre auf das Wort Jefu, das inmitten des mitternächtlichen Dunkels ertönt, - und selbst in die Gruft der loten eindringt: - »Glaube, glaube nur.» Die Prüfung hat ihre weise Destlmmung. - ein ungeahnter bitterer Stachel muhte entfernt werden, eine nötige Lehre muhte eingeprägt werden. Der schreck­liche Schlag ward in Liebe ausgeteilt. Gott wird durch denselben geehrt, und deine Seele wird geläutert werden, hier muht du Seine Rührungen im vertrauen annehmen.

seht heiht das wott Jefu: «Glaube nur.» Das Wort Jefu in Gwigkeit wird dieses sein: «habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du solltest die Herrlichkeit Gottes sehen!» ist dir angst und bange im Hinblick auf den lod? hat dich Grauen vor dem letzten Feind dein Leben lang gefangen halten? «Glaube nur.» Kraft rum Sterben wird dir in der Sterbestunde gegeben werden, in der dunkeln Flut wird ein stützender Drm um dich sein, stärker als die tiefsten, dunkelsten wogen. Ghe du es ahnst, wird die Dunkelheit vorüber sein, und das wahre Licht leuchten. Das Flüstern: «Glaube, glaube!» im niedem Grdentale, wird, indem du ru den Pforten der Herrlichkeit eingehest, in Gngeistimmen verwandelt werden. - nicht mehr durch einen Spiegel in einem dunkeln wott, sondern von Dngeslcht ru Dngeslcht!»

Ja! Jefus selbst hatte kein höheres hülfs- mittel gegen Sünde, Schmerren und Leiden, als in diesen beiden Worten enthalten ist. Fils Seine eigene Not und das Glend Seiner jünger am gröhten war, konnte Gr nur sagen: «Guer Herr erschrecke nicht: glaubet ihr an Gott, so glaube! ihr auch an mich! Glaube, glaube nur!»

Herr, ich glaub«, tjilf meinem Unglauben.

Als Vorbereitung

für eine anhaltende Versammlung in seiner Gemeinde sandte ein Prediger folgende Fragen an jedes feiner Glieder, mit der Bitte, sie in stiller Selbstprüfung sich vorrulegen: hast du dich von ganrem Herren zu Gott bekehrt? -

wenn dein Gewissen und Gottes Wort dich hie, anklagt, willst du dich nicht ernstlich ru Gott wenden und ihn um Vergebung deiner Sünde.i und um ein neues Herr bitten? - Du sagst viel­leicht: Ja, ich habe mich da und dann ru Gott bekehrt, wodurch zeigft du heute, dass du bekehrt bist und datz es dir Grnst ist, Gott ru dienen und deine Seele ru retten? - ist dein Wandel ein solcher, datz du damit Gott und deine Kirche ehrst? - Beteft du und liesest du deine Bibel täglich? - Lust du das auch mit deiner Familie, so wie es für jeden Ghristen und jedes christliche Haus durchaus recht und notwendig ist? - Machst du ln deinem christ­lichen Leben und Wandel Fortschritt, oder stand es damit einmal besser? hast du Freude an und in dem Herrn? fln seinem Wort? Dm Gebet? Dn deiner Kirche? wenn nicht, warum nicht? - Solche Fragen sind immer wichtig, besonders aber, wenn der Prediger und die Glieder einer Gemeinde sich anschicken, spezielle Versammlungen für eine Dufiebung zu halten, wo sie alle ehrlich mit Ja" beantwortet werden können, da wird das Feuer göttlicher Liebe auf den herzensaltären Helle brennen, schreibt der Lhristl. Dpologete" dazu.

totf |ifd)t.

Es sind tote Fische, die den Strom Hinunter­getrieben werden."

ÄiA ebendige Fische mögen zuweilen mit dem uM<A Strom schwimmen, aber tote Fische müssen dies immer tun. Es gibt deren die Menge in allen Wassern ; tote Seelen, soweit das wahrste Leben in Betracht kommt, und diese treiben und treiben stets, wie der Strom sie führt. Ihre erste Frage ist: Was ist Sitte? Gottes Gesetz gilt ihnen wenig, aber die ungeschriebenen Regeln der Gesellschaft haben eine Macht über sie, der gegenüber sie nie an Widerstand denken. Wie der Herr von Bray können sie sich rundum dre­hen, wenn der Strom im Wirbel läuft; oder wie der Faule können sie gemächlich bleiben, wenn das Wasser ein stehendes ist. Sie fühlen Ehr­furcht vor des Narren Spott und bitten ihren Nachbar um Erlaubnis zu atmen.

Ist es recht, in solchem Zustande zu sein? Jeder von uns muß für sich selber vor Gott Rechenschaft ablegen: sollte nicht jeder für sich selber handeln? Wenn wir der Menge folgen, Llbel zu tun, so wird die Menge das Übel nid t entschuldigen, noch die Strafe verringern. Gute