To verulkt, Line Kompagnie von uns bat längere Zeit aus einen französischen Doppelposten gefeuert, der nicht totzulriegen war, sondern immer noch lustig umhersprang, Schließlich wird eine Patrouille vorgeschickt und die stellt fest, Last dort zwei zer- schössen« Strohpuppen in kompletter Uniform an einem Setle tanzten.
So frozzclt man sich gegenseitig und vertreibt sich die Zeit.»
Die gescheitere Offensive im Westen.
20 Dörfer und 150 000 Mann verloren!
Nach der Teutschc» Tageszeitung stellt sich holländischen, Blättermittcilungen zufolge da» Ergebnis der achttägigen englisch.französischen Ofsrnsivversuche aus der flandrischen Front als w e n i g g ü n st i g für die Bcr- bündeten dar. Etwa 20 von den Verbündeten besetzte Törfer seien bei den zwecklosen Versuchen und Vorstößen wieder an die Deutschen v e r l o r e n g e g a n g e n. Tie V e r l u st r der Bcrbüusrten werden als enorm bezeichnet. Ter Rottrrdamcr Eourant spricht von 150 000 bis 200 000 Mann imb sagt: Tic grosie Lssensive, die von Jossre am 17. Dezember angekündigt wurde und durch die die Trutschen ver- nichtet werden sollte», ist ohne Erfolg geblieben,
Ta» schlechte Wetter ist schuld.
Berlin, 30. Dez. (T. U.) AuS Genf wird gemeldet: Die Ungunst der Witterung bezeichnet der Jofftesche Tagesbericht als die Ursache der Geringfügigkeit der gestriger Aktionen. Tatsächlich ist ein auffälliges Nachlassen der französischen Spannkraft namentlich in Flandern, im Aisnetal und in der Champagne wahrzunehmen. Ter Tagesbericht gesteht die franzöfisch-belgische Schlappe bei Hclleboke zu und erkennt an, dag die deutsche Artillerie in der Umgebung von Reim? und PcrtheS besonders kräftig sich betätigte.
Die Offensive im Ober elsaff gescheitert!
Basel, 30. Dez. (T. U.) Stach harten Kämpfen ist die französische Offensive im Ober-Elsaß wenn auch nicht end- gültig, so doch vorläufig zum Stehen gebracht. Tic Ortschaft Sennhcim, 8 Kilometer von Mülhausen entfernt, wurde bis zuletzt unaufhörlich von französischer Artillerie be- schossen, ist jedoch nicht in Flammen aufgegangen. Wie Schweizer Blätter berichte», sind die D c r l u st e der Fran- zosen, die sich in die Richtung auf Thann zurückgezogen haben, sehr groß.
Auf der See.
Telegramme.
Wsbmcht des (irop -MptWilim.
«iurni und Wolk,nbrü<ffe im Westen.
Zn» Osten fortschreitende Offensive d r Verbündeten.
XVS GrißrS Hauptquartier, 30. Tez., vorm. (Amtlich.»
Westlicher Kriegsschauplatz:
Um das Gehöft St. George», südöstlich N i r u p o r t, welches wir vor einem überraschenden Angrisse räumen muhte», wird noch gekämpft. Sturm und Wolkenbrüche richteten an den beiderseitigen Stellungen in Flandern und Nordfrankreich Schaden an.
Ter Tag verlies aus der übrige» Front im allgemeinen ruhig.
Lrstlicher Kriegsschauplatz:
In L st Preußen wurde die russische HerrcSkavallerie auS P i l l k a l l e n zurückgedrängt.
In Polen, rechts der Weichsel, ist die Lage un- verändert. Aus dem westlichen Weichseluser wurde die Lssensive östlich des Bz uro-Abschnittes fortgesetzt. Im übrigen dauert der Kamps am und östlich des R a w k a - Abschnittes sowie bei I n o w l o d z und südwestlich fort.
Nach auswärtigen Mitteilungen hat es den Anschein, als ob Lowiez und Skierniewire nicht in unserem Besitze wären. Tiefe Orte sind seit mehr als 6 Tagen von uns genommen. Skierniewiee liegt weit hinter unserer Front.
Die Kämpfe bei Lombartzyde.
Berlin, 30. Tez. (XV. II. Nichtamtlich.) Aus dem Grohen Hauptquartier erfahren wir, daß die Pressenachricht, daß die Belgier in den Kämpfen bei Lombartzyde 2000 Deutsche gefangen genommen hätten, vollständig erfunden ist. — In den wochenlangcn Kämpfen in der Gegend von Lombartzyde und Nieuport verloren die Deutschen an Toten. Verwundeten und Vermißten überhaupt nur etwa 1200 Mann. Tie Zahl der Vermißten, die allein gefangen sein könnten, ist dabei verschwindend gering. Auch die in der Presscnachricht geschilderten Ncbenumständc sind von Ansang bis Ende unwahr.
Neue englische Truppeuseudungeu.
Rotterdam, -10. Dez. (T. U ) AuS Ovstburg wird gemeldet: Die englisch« Flott« ist wiederum an der Küste von Flandern in Aktion getreten. An der seeiändische» fflwiiat wurde andauernd Kononeiidonner verne»,mien. — In der vcrgcmgeneu Nacht hat in Holland und Belgien et» orkanarliger Tnirm gehaust, Wegen der Minengefhr ist mau um das Schicksal etietger hoNLndtscher Schifte besorgt,
Harte Kämpfe im Osten.
(?in neutrale» Urteil.
Die Mailänder Corriere della Sera berichtet aus Petersburg: Seit dem 20. November kämpfen die Deutschen beinahe ununterbrochen gegen die Front an der niederen Bzura. Tie Angriffe setzten nur drei Tage aus. wahrscheinlich. iu» den Artillerickamps noch intensiver zu gestalten. Die Deutschen haben an dem rechten Pilicauser die russische Nachhut abgcschnitten, die mit der russischen Armee am 21. De- zeniber an die Front Opoczno-ToinaSzow vorgeschritten >var. Die Ocstcrreicher und Ungarn leisten auf dem rechten Nida- uscr den größten Widerstand.
Deutsche Flieger im Osten.
Aus Petersburg wird dein Berl, Lok.-Anz. über Rotterdam gemeldet, daß flink deuftch« Flugzeuge aus dl« Stadt Sochatschew im Gouvernement Marschau Bomben abivarfen. Zahlreiche Mohn- Häuser imb eiu« Markthalle sollen zerstdrt sein.
Ter gefangene ffleneralgonverneur.
Wie die Post erfährt, hat di« deutsche Regierung daö Ansuchen der Micderentlassung d«S in Kriegsgesangenschaft geratenen Gouverneur» von Warschau, v, Korn, abgelehnt.
PortttstalS.siriegserklörunst.
Rom, 30. Tez. (T. U.) Tie Italia meldet o«S Lissabon: Die ossiziclle Kriegserklärung Portugals an Deutschland wird am 15. Jnupar rrsolgen. — Spät komm' ich, doch ich komme!
Englands Kricqskosten.
Die täglichen Kricgskostcn Englands sollen jetzt 42 Millionen Francs betragen. Anfang August betrugen sie nur 25 Millionen.
Tie englische Regierung mahnt die Blätter, einen Ausruf vorzubercitcn, durch welchen der LuxuS etwas eingeschränkt werde.
Wo ist die „Dreöden"?
Slach einer Pariser Meldung der Teiitichen Tageszeitung ist nach der Seeschlacht bei den Folklandsinscln die „Dresden" an der Südspitze Chiles in Punta Arena? angckommen, habe dort Kohlen eingcnominen »nd sei dann wieder in See gestochen.
«»glattS gegen die neutrale Schiffahrt.
0>t Kopenhagen herrscht über bi« AiEbrrngung zweier Dampi«: der Vereinigten DamptichtsfohrlSgcicllschast groß« Auslegung Di Schiife kamen direkt von ZSignb mit iSIändtläzen Produkten und Pferden. Letztere wurden aus Beschl der engiiicheu Behörden, zurücki-chaltcii Dieses Vorgehen erreg: wie der Voisiichen Zeitung gemeldet wird, um so größeres Ausschcii. als in Dänemark eiu Psei-deausiuhrvcrbot besteht und bic Pserd« also nicht nach Deuftch- land iveitergeiandt werdet können.
Ter Heilige Krieg.
ftonftaiilinopcl, 80. Tez. (T.U.) Von Ncdschoi und Kertuö e»S hat sich eine Anzahl neuer Aroderstämme gegen die in Mcjopoiamien oordringenden lir.glander in Bewegung gesetzt. _
A» ein deutsches Haus gehört m vieler Zeit kein Küche»!
Amsterdam, 30. Tez. (XX'. II. Nichtamtlich.) Ter Nieuwe Notterdamjche Courant meldet aus Le Hävre: In den letzten Tagen sind große Mengen englischer Truppen nach Frankreich transportiert worden. In Le Havre sind allein schätzungsweise -10 000 Mann gelandet worden.
Englische Schiffe auf englische Minen gefahren.
London, 30. Dez. (XV. 8. Nichtamtlich ) Tie Dimes meldet vom 29. Dezember: Gestern find vier englische Schisse
durch einen Zusammenstost mit Minen verloren gegangen, nämlich der Dampser „Limaria", der kleine Dampfer „Grm" und zwei Fischdampfer. Seit den WeihnachtStagcn sind in der Nordsee acht Schiffe infolge der Minen zu Grunde gegangen.
Ein gemeinsamer Krieqsplan gegen Deutschland.
.Kopenhagen, 30. Tez. (Ctr. Frkst.) Wie National tidciidc auS London erfährt, wird der Vorschlag der Times, die Alliierte» sollen ge m c i n s g m operieren, von der ganze» russischen Presse fr endigst begrüßt. Mehrere russische Prcßorganc schlagen vor, die Kriegs- und M a r i n e m i n i st e r aller gegen Tentschland kämpfenden Mächte mögen eine Konferenz in London abhalte», um einen gemeinsamen Kriegsplan zu entwkrsen, der von den Lberstkommandierenden der Alliierten gulge- heißen werden solle.
Londons Zeppeli,taugst.
London, 90. De,. (XV. B. Nichtamtlich.) Die Marine- und Militärbehörden machen die S t r a b e n p a s s a » t c n auf die Gefahr durch Geschoßteile »nb Kugeln aufmerksam, die von den Kanonen, welche man gegen feindliche Luftschiffe verwendet, beim Versuche eines Luslanarifs» auf London, abge- schoffcn werben würden. Die Zivilbevölkerung wird ausgeforder«. womöglich in Kellern Zuflucht ,U suchen, sobald sie Schüsse höre.
Searborougy im Tuukel.
London, 30. Dez. sXV. B. Nichtamtlich.) Dailq Telegraph meldet aus Scarborouad vom 28. Dezember: Der Kommaiibavt
des Bezirkes bat angcordnet. daß zwischen halb 5 Uhr nachmittags und Haid 8 Uhr morgen» innerhalb vier Meilen von der Küste zwischen Saltbonrn und Spurnhead von keinem Fahrzeuge Acetylen-, elektrische oder andere starke Lampen benutzt werden dürfen. Alle Lichter in den Häusern, die aus Sec sichtbar sind, sind auSzu löschen oder a b z u b I e n. den. Niemand darf ohne Lrmächtigung Licht und Feuerwerk ab- brennen. Federmaun, der aus osfcncr Straße aus Anruf nicht stehen bleibt, läus, Gefahr, erschossen zu werden.
Der östcrreichiscli-ttiigarisäie Tagesbericht
Wien, 80. Dez. sXVB.) Amtlich wird verlautbart: 39 Dez., mittags. In den Karpathen griften unsere Truppen nördlich des Uzfoker Passe» an «nd nahmen mehrere Höhen. Nördlich des L n p k o w e r Passes brachie ein Geaenangrift die Vorrückung der Russe» zum Stehen. Weiter westlich ging der Feind mit schwächeren Kräften an einzelne Uedergächge heran.
Nördlich Gorlice, nordöstlich Z-tliczqn und an der «nicren Nida brachen die russischen Angrisse unter schweren Verlusten zusammen. Im Raume östlich und südöstlich Z o - maSzow machten die Verbündeten Fortschritte.
Auf dem Balkankrsegsscha » platz herrscht an der ser. dischrn Grenze Ruhe. Nächtliche Angrisse der Montenegriner -ns Gat bei Autowatsch und aus Lastoa bei Tredinje wurden abgewiesen.
Ter Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. väscr, Frldinartchalleuinant.
Tie neue ru!si:che Offensive in (Oalizieu.
Wien, 30. Tez. (Ctr. Frkft.) Tie Neue Freie Prcsic er- hält von ihrem Vertreter im Kriegspreftcquartier einen Kommentar zur Lage, wonach der Vorstoß der russischen achten Armee gegen die .Karpathen die ichon stark drohende Umklammerung des russischen Südflügcls und die notgedrungen« Aufhebung der!
Belagerung Przemysls verhindern soll. Der
Nachteil dieser Offensive aber tei die Fernhaltung starker Kruste vom Hauptkampf in Polen. Nach dein Frcmdenblatt hält sich die ursprüngliche Auffassung fest,
daß die Lssensive den russischen Siidslügel i» wachsende Ge- tobr der Flankierung bringe. TaS Blatt ironisiert die Bulletins der Triple-Entente, die eiminder die El,re der Entscheidungsschlacht überlassen möchten.
Tic Neue Freie Presse erörtert einalbernes Gerücht, daß die Monarchie Serbien den Frieden an- ö i e t e. Kein Mensch denke an einen anderen als den dauernd gegen Rußland und Serbien gesicherten Frieden.
Friedens ' ünsche in Rnffiand?
Ta» Moskauer Blatt Rußkoje Slowo sührt, der Kölm- scheu Zeitung zufolge, in einem längeren Auffatze ans. daß Rußland eigentlich wenig Interesse an einem Angriffskrieg gegen Deutschland und Oesterre,ck>Ungarn stabe, jedenfalls nicht genug, um einen solchen Krieg bi» zum Ende durchzuführcn. Rußland solle wie auch Frankreich und Serbien im günstigen Augenblick einen cbrrn vollen Separatfrieden adschließen. Die Seitersühriing de» Krieges bis zum Ende sei nur eine Lebensfrage für England. Mit Lobgesüngen und er-! munternden Zurufen sparten Frankreich »nd Eng- la»d nickt. Damit sei aber wenig geholsen, wenn! die Taschen wie bisher zugeknöpft blieben.
In Petersburg sollen Vorträge über die Bedeute ung der deutschen Kultur für Rußland von nam- basten Rednern bei großem Andrang der Zuhörer abge^ halten und fortgesetzt werden. Dabei sollen jetzt auch ge ft rechtere »nd freundlichere Ansichten zu Worte kontmen.
Tic Kreuzzeitung benierkt treffend zu dem obigen Ar- tikel, daß er in erster Linie den Zweck verfolge, einen Druck aus England auszuüben, damit endlich die jetzt' sparsam fließenden englischen Geldquellen reich- l i ch e r st r ö m c n. „Trotzdem", so fährt das Blatt fort, „ist die Tatsache, daß man in Rußland offen dir Möglichkeit eines Sonderfriedens erörtert, nickt zu untersckxitzen. Der Gedanke konnte nur der starken Ernüchterung entspringen, die Rußlands öffentliche Meinung überkam, alS Hindeichurg den russischen Osfensivplan zerriß und die -Heere de» Zaren, in die Verteidigung zurückzwang- Vorlänsig ist er ein Ke i m, der erst wenige Blätter getrieben hat, aber eS ist nicht unmöglich, daß daS Wackistum sich in unvorhcrgesabener Weise beschleunigt lind fort setzt, wenn die Ereignisse aus dem östlichen Kriegsschauplätze ihm die nötige Nahrung geben."
Japan und der Krieg in (»»ropa.
Betrachtungen römischer Blätter über eine Beteiligung Japans ani Kriege in Europa kommen zu den: Schluß, daß Japans Interessen sich schwerlich mit denen England«. Rußlands und Frankreichs in Ostasten in Einklang bringen lassen. Wahrscheinlich würde sich Japan ans eine Untersiiisinng Englands und Rußlands durch eine bloße Aktion an Material- liescrungen beschränken. ,
Amerika gegen Englands Leerändcrei.
Tie amerikanische ^inspruckksnole.
Walhtngtan, 80. Dez. lMeldung de« Reutersthen Bure«»».)
Tie Regierung hat England eine Rate gesandt, in der sie ans baldige Verbesserung der Brhaudlung des ameri- lanischrn Handel» durch die britischr Flotte hrstrht und warnen» daraus hinwetft, daß eine große Empfindlichkeit durch „das ungerechtfertigte Etngreisen" in den legittme» amerttanische, Handel erzrngt worden sei. Die Regierung sehe fit), genötigt, endgültige Mitteilungen über Cngland» Hat- tnng zu erbitten, um Maßregeln zum Schutze des Rech»» der amerilanikchen Bürger zu ergretfeu. Die Note sührt zahlretchr besondere Fälle o,n Anhaltung und Beschlagnahme der Ladungen an und erklärt, die Vorstellungen seien in lreuiidschastlichem Geiste gemach«, aber die Vtrcinigten Staaten erachteten e» für da» hrste, eine offene Sprache zu führen Die Note Ist für a 1 1 t V n I « n 1 1 • machte bestimmt Fn btt Rate wird gesagt, daß. obwohl die Erportrure stch nach den Wünschen der britischen Regierung richteten, keine Verbesserung der Lage der neutrale» S ch i s s a h r t im Vergleich mit dem Beginn de« Kriege« einge- treien sei. Die Note Iprtcht die vassnun« au», »aß England ein- sehen werde, welche ernste Bedeutung die fortdauernde Einmischung für die neutrale Schissahrt habe. Die Note legt Wert daraus, daß Nahrungsmittel bedingte tlonterbande leien, da ste sowohl sür die bürgerliche Beoölkzrung wie für die Armee, bestimmt seien, lieber da» An hat ton von Schissen aus Tee sagt die Regierung, daß ste da» Durchsuchungsrecht krieg- ILHrender Staaten anerkenne, ober der BrwriS sür die Bestimmung der Ladung sür eine seindtiche Nation müste während der Durchsuchung geführt werden. Die Regierung protestiert gegrn daS Ans- bringen neutraler Schiss« nur aus den Verdacht hin Die Note betont, daß es die Pflicht der Irirgführrndrn Mächte sei, den neu- traten Handel ',u beschützen, und beschuldigt England, die skandinavischen Kupserladungen ander» zu behandeln at« die amerikanischen. Dir amerikanischen X'adungen nach Ftalien würden ange- halleu, während die sür Zkandinaolcn destimmien undelöstiqt blieben.
Der holländisch« Gesandte besuchte dar Staatsdepartement und empfang dort eine Abschrisl drr omrrikanischcn Note an England. Der Gesandte sagte, Holland habe Eugland dasselbe erklärt. Die Vorstellungen Hollands erhielten durch die Forderung her Vereinigten Stnaten mehr Gewicht
Nttckpisi der Franzosen aus Marokko?
Wien, 30. Tez. (IV.) Eine hierher gelangte Meldung der Agcncc Havas vom 23. Dezember besagt, daß die sranzö- fische Regierung den Befehlshaber der franzöjisckß-n Truppen in Marokko ermächtigt habe, ganz Südmarokko bis Mekinez zu räumen.
»nde ves Aufstand» in Siidafrika?
Kapstadt, 30. Tez. (WB. Nichtamtlich.) Meldung deS Neuterschen Bureaus. Ter Führer der Aufständischen. Mar- tin Slabbcrt, ist am 26. Tezcmber nordwestlich von Blocmsontein gefangen genommen worden, -seine An- Hänger hatten sich vorher ergeben. Tie Ueberreste des letzte» Kommandos der Aufsländisck>cn im Distrikt Hcilbronn haben
sich ebe nfalls ergeben.______
Verantwortlicher Redakteur: F. Vetter», Gießen.
Verlag von Krumm & Cie. Gießen.
Truck: Verlag Lsfenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Lssenbach a. vt


