Ausgabe 
29.12.1914
 
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für die Interessen des werktätigen Volkes

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® #tM**** trs-dem, teben Werktag Abend In l m , «bonne»ent«r,ret, beträgt »öchenll.ch tb «g, »»nazi^ gs) Ovilchl. vrn.verlodn. Durch die Vosr dezooen d,eNeljübrl.l/0Mr.

Nedaktl»» und (tietbitton »letzen, vatzndottiratze 23. tfi St Lswengaln, Irlmbon 2008.

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Nr. 301

Gießen, Ticnstllff, den 29. Dezember 1!

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9. Illlirstaiisi

Wer ist schul- am Kriege?

®äG«nt> auch zwischen Weihnachten »nd Neujahr auf alle» Schlachtfeldern des Weltkriegs die Kanonen donnern, wird der itrett der Regierungen über die Ursachen de» Kriegs weiter fort- csetzt. Nachdem der französische Ministerpräsident Biviani in der ammcr seine Anssasinng öargelcgi, inar cs sclbstverständlich da» lccht und die Pflicht de» deutschen Rcjchslanzlcrs, auch den Liand nnkt der dciitschen Regicrnng Ilarzustcllen, wie er cs ln scineni lundschreibcn a» die diplomatischen Bcrtrelmigcn de» Reiches etan hat. Wir haben da» Rundschreiben gestern vcrüfsentlicht. as, durch solche Erklärungc» »nd Gegenerklärungen dir Meinung 'x Welt noch erheblich becinslutzi werden könnte, ivird man allcr- ng» kaum annehme» dürfen.

Auch die Kriegösuhrnng und die 3tininimifl aus beiden Leiten ird durch solche historische Ertnrsc schwerlich eine Aendcrung cr< hren. Die Kriegsursachc» gehören der Vergangenheit an, r Krieg aber ist leider die ('1 c n t n io a r t. Wenn wieder rieben herrsche» wird und wenn dlc Vesten aller zivilisierten ationeii sich wieder vereinige» werde» in dcni Bestrebe», den creinbruch einer neuen Katastrophe unmöglich zu machen, dann ird ein lcidcnschasiSloscs »nd »npartciischcs Studium der Nr- chcn, die zum Kriege von 191-1 15 geführt haben, die »numgäng- he Voraussetzung aller fruchtbaren Arbeit sein, Einstweilen er ist c» zu solcher Arbeit leider »och zu früh.

Jetzt köniic» Erklärungen der Regicrniigen nur de» Zweck vcr- lgcn, die Böller tn ihrer Uebcrzcugung zu bestärken, daß sie silr >e gute Sache kämpfen. Ob aber solche Bemühungen aus egt scher Seite überhaupt notwendig siiid, möchten wir 'isrifellt. Ter Kriegsausbruch liegt »»» fUnf Monate zurück »nd :ck «ochr als für die Frage, unter welche» Uinständen er «MSge- ochen ist, interessiert sich das deutsche Volk dafür, ioa » n er idcn und zu welchen Ergebnis s« » er fuhren ivird.

Fn den sozialdemokratischen Zeitungen, die in de» Tagen vor m Kriegsausbruch erschienen, ist über die Ursachen de» Krieg» mches gesagt worden, iva» vielleicht auch heute noch (Gültigkeit inspruchcn kann. Doch hätte e» keinen Zweck, jetzt wieder daraus riickzukonimen. Nicht weil der Krieg auf diese oder aus jene -'isc entstände» ist. sonder» weil er d a ist, darum muh er eben llhrt ivcrdeii, und er must s o geführt werden, da» die Prophc. ungen der Gegner, die die Zerschmetterung Deutsch- »!>» voraiissagc». zu nichle werben, Ein Volk, da» gegen chtlgc Feinde um die Erhaltung seiner Existenz und seiner Leibst ndigkcit kälnpst, kämpjt i in in c r um eine gute Lache, und da» da» tut, braucht ihn, nicht erst an» diploniatischcn Aktenstücken viese» zu werden.

Vir miisscn freilich damit rechnen, dast auch die Böller, die t unsere Gegner sind, von ähnlich einfachen Gedankcngängen be­rscht werden. Lehr viele Franzose» wissen z. B, da» ihre Rc- rung schwere Fehler begangen hat, dast namentlich im Bünd S Frankreichs mit Rußland eine der vouptquellen dcs cnwärtigcn Unheils zu suchen ist. Aber diese geschichtliche Er- erung tritt in ihren, Bewnsttsein weit zurück hinter die Tatsache, ! jetzt Krieg i st »nd da» die deutsche Armee aus sranzösischem de» steht. Da» Bestreben der fran iösischen Regierung, sich selbst ganz weiß, ihre» Gegenspielcr aber als ganz schwarz hinzn- len, ist menschlich begreiflich, e» mag auch aus stellte mit kurze,» »ächtnis und ohne genauere tkenntnis der politischen Zusammen- ge einigen Eindruck mache» gewiß aber kämpsen die Fran- n nicht darum, well sic von der Unsehlbarkcit ihrer Diplomatie rzeugt sind, sondcrn daruni, weil sie wie immer sic über die itik der Herren Poincare, Biviani und ihrer Boigänger denken len, die Niederlage ihres Vaterlandes vcrhin- rn wollen. Und ganz AehnlicheS sehen >oir in England, :t ist von der Arbeiterpartei nicht nur vor de», Kriegsausbruch, icrit auch nach ihm an der Politik Tir Edward Gregs schärfste tik geübt worden, das hat aber nicht gehindert, da» das Unter S die Kriegskrcdite einstimmig bewilligte und da» groste sie» organisierter Arbeiter sich als Freiwillige i Heeresdienst meldete».

Uebcrall finden wir also dieselbe Erscheinung, Nicht die Be vortnng der Frage »ach den. Warum? dieses Krieges ist fiir Haltung der Völker massgebend. Lie fragen sich heute nach de», _I (u? des Kampfes, und wen» sic diese Frage dahin bcanlwvrlci!.

I der Krieg geführt wird, uni den Feind von, eigene» stände zuhalicn und die nationale Lclbständigkeit zu schiivcn, dann vsen sie nicht ihrcrRcgicrung, sondcrn sich sc I b cr z u 11 eb e. Vas für Deutschland in diese», Kriege ans dein Lpiclc siebt, > lar, Fn richtiger Erkenntnis der stagc haben auch ,cnc Bolks- W ic, die sonst in schärfster Opposition zur Regierung standen k nur aus Z e n f u r gründen jede kritische Erörterung der I dem Kriege liegenden Erscheinungen untcrlasicn. Wenn ihnen

I T noch diese Erscheinungen gedeutet und ausgclcgt werden, hören I >ur mit halbem Ohr. Fhrc ganze Ausmerkiamkeil und ihre I >c Billcnskrast konzentriert sich auf die Felder, ans denen über > Zukunst de» deutschen Volkes entschieden wird.

Der Handelskrieg.

I Ter russische Rcgicrnngsbote (Prawitelsiny Wjcstnik) 25.nd 28. November d. I. teilt mit, bar, in den £wn- I ' und Jndustriekreisen der Gouvernements Kiew, Po- > e» und Wolhynien ein Rundschreiben i» Gang gesetzt I den ist, worin die Geschäftswelt zuni Boykott deut- l Et und ö st erreicht sch-ungari scher Laren

gefordert wird.

| In Petersburg ist schon eine Liga gebildet worden, S:e ifweck verfolgt, deutsche und österreichische Waren zu

voykotticrcn. ES soll auch auf die Entfernung deutsätz'r und öslcrreichijch-ungarischer Ange st eilten und Ar­beiter aus Rußland hingewirkt werden.

In Frankreich sind nicht weniger alS 5 Organi­sationen zuin Boykott deutscher Waren gebildet worden.

In England erscheint seit Mitle Oktober eine eigene Monatsschrift, deren Zweck es ist, den deutschen und den österreichischen .Handel sowohl von den inländischen als auch von den ausländischen Märkten zu verdrängen. Zur Unter­stützung der englischen Fabrikation sollen ferner Sachver­ständige sowohl nach Teutschland als auch nach Oesterreich geschickt werden, »in dort die Muster und Preise von Erport- warcn erschöpfend zu sannneln!

Wie aus Ottawa (Kanada) geineidet wird, ist es zur .Kenntnis der Regierung gekounnen, , daß kanodisckie Ge­schäftshäuser von amerikanischen Zirmen Angebote erhalten, innen deutsche und österreichisch-ungarische Waren liefern zu wollen. Taraus hat der kanadische Handelsministcr, I. T. Rid, eine amtliche Erklärung erlassen, derzufolge solche An­gebote nichts anderes seien, als ei» Versuch, das Einfuhr- verbot feindlicher Waren zu nnigehen. Auch aus den Ver­einigten Staaten eintrefsende deutsche oder österreichische Waren sollen mit Beschlag belegt werden.

Wie den. Rjetsch auS Tokio gemeldet wird, begannen ider Hofdült-des Mikado, die Mcmdsckmreibahn, einige Ministerien und große Privatbetriebe mit der Boykottierung deutscher Fabrikate.

Schädigung der neutralen Schiffahrt.

Mailand, 27. Tez. (Etr. Frkst.) Tie Entrüstung über die Belästigung der italienischen Schiffahrt durch englische Kriegsschiffe ist so gestiegen, daß nunmehr der früher» Marineminister Admiral Bettolo den Gedanken ansgreift. die italienischen Kanfsahrer durch Kriegsschiffe von Algeciras ans durchs Mittelineer geleiten zu lassen.

stonöon, 20. Dez, sEIr, FrkstZ Tic Times incldct: In c»g- lische» Asickuranzkreiscn wird der Plan erwogen, gar leine Allcknranz mehr abznschlicßcn, auf Güter aus neu­trale» ständet n nach de» neulrale» ZIaalcn, ivcichc an Feindesland anftosic». Da die Bersendung gegen Tokumrntwcchsel cisolgl, ivozu die Assekutanzpolice gehört, hasst man, da» diese Maßnahmen die direkten Beischissungcn »ach Holland, Ftatien »s,v. stark beeinträchtige» werde »nd anftatt desien die Transporte über England geleitet werden, wo man Maßnahmen trcfse» lünntc, nur fiir den Bedarf der Neutralen zu Verschissen und Lcndungen nach Feindesland zu verhindern.

Kopenhagen, 2V. Dez, (W\ B. Nichtamtlich > Der mit- wegischc DampferRomSdal", von Newyorl nach Dänemark und Norwegen unterwegs, ist von englische» Kriegsschiffen auf­gebracht und »ach Kirkwall geführt wotdcn. Der Damvser ist mit Getreide »nd einer großen Menge Aluminium geladen, das nach Norwegen bestimmt ist. Die norwegische Regierung soll die Garantie geben, da» da» Aluminium in Norwegen verbraucht wird,

Kopenhagen, 20, Dez. <XV, B. Nichtamtiich s Der dänische DampscrBotnia" ist aus der Reise von Fsland nach Kopenhagen von einem englischen Kricgsschiss aufgebracht und nach Kirk­wall geführt worden. Bon dort ivird der Dainpscr zur Unter­suchung der stadnng nach stcith gebracht werden.

Kristiania, 27, Dez, <Etr. Frkst.s Der norwegische DainpscrEli" aus Haugciund. mit einer Kohlcnladuna »ach Rouen bestimmt, ist in der Nordsee aus eine Mine gestoßen und gesunken, Tic Mannschait, ttz Mann und der stotse, lour- de» von dem englischen Dampfer »Alaslair" aus Aberdeen in Lcarborough an stand gesetzt.

Der friert im Trient.

Siegreiches Vordringen im Kaukasus.

Koiistnorinopel, 27. Tez. (XV. ki. Nichtamtlich.) Amt­licher Bericht. An der kaiikasischrn Front setzt unserr Armee ihr siegreiches Vordringen fort.

Türkische Erfolge zur Lee.

Konstantinopel, 27. Tez. (W.E. Nichtamtlich.) Amt­licher Bericht des .Hauptquartiers. Tie amtlichen russischen Berichte aus Sewastopol teilen mit, daß dieHamidic" vor Sewastopol torpediert «n dichwcr brschädigt worden sei, so daß sie zwar Konstantinopel noch erreichen konnte, aber für lange Zcit außer Gcsecht gesetzt worden sei. Hier ist die Ant­wort auf diese Lügen:

Zn diesen Tagen fuhr unsere Flotte mit Einschluß dcrHamidie" durch das Schwarze Meer und kehrte u n - v c r s e h r t zurück. Eines unserer Kriegsschiffe begegnete am 24. einer rnssichen Flotte, die aus 17 Einheiten zusam niengcsctzt war, nämlich 5 Linien,'chirsen, zwei Kreuzern, 10 Torpedobooten und drei Minenlegern, das heißt: ein türki­

sches Schiss gegen 17 feindliche. Tirse» türkische Schiss griss in der Nacht diese Flotte n», beschoß mit Erfolg da» LinienschissRostislaw" und versenkte die beide» MinenlegerLieg" undAthos". Zwei Ossi,irre und 30 Sccsoldatr» wurden gerettet und zu G e s a » g e n c n ge- macht. Z» derselben Zeit beschoß ein anderer Teil unserer Flottc rrsolgreich B a t « m. Ain Vormittag dr» 23. Tez. suchten zwei von unseren Schissen die oben genannte Flotte zum Kampfe zu zwingen, die r» nber vorzog, nach Sewastopol zu sliehc».

Die Operationen im KankasnS.

Konstaniinopel, 27, Dez, lElr, Frist t Da» osfljielle Bulletin de» türkischen Hauplquarliers begnügt sich heute mit dcr Meldung, baß von den Kricasschouplätzen nichts nennenswerte» Neues vorliegc, Berichte vo», Kaukasus aber hebe» cinmütlg die g ii » st i g c st a g e der türkischen Armee hervor. Da» amcri- kaiiischc Kousiilat ,» Drapezuui wollte schon vorgestern wisicu, dast Batui» gefalle» sei. doch ist diese Meldung vorerst »och ohne Be­stätigung geblicbe». Fedcnsalls aber wagen sich die russischen Patrouillen nicht mehr au» den, Bannkreis de» Ztadtgebictr» von Batuni heran», aus Furcht vor den auf 13 000 Mau» geschätzten Bande», mit dciie» die Bevölkerung lnmpatbiücrt. Die Einnahme Batuin» wird kann, mehr lange ans sich warten lasie». Der Ver­kehr aus der Bahnlinie Batuni-Tisll» ist grösstcnteil» bereit» unterbrochen.

(?iu ^»vischcnfall in Tripolis.

Rom, 27. Tez. «Ekr. Frksk.) Ter Pariser Jltw Herold erfährt, wie der Franks. Ztg. gemeldet wird, nus Athener Blättern, der Kommondcknt eines anierikanl- schen Krieg schiff eS habe die tsirkischen Behörden im syrischen Tripolis ersucht, die Abreise der Engländer und Franzosen santt ihren Konsuln ans dem amerikan>- sckvn SchiffVirginia" zu gestatten, Tie Türken versuckiten die Abreise zu verhindern: trotzdem gelang es einem Teil der Franzosen und Engländer, sich einznichissen, Ti' Mohammedaner versuchten darnus wütend, an Bord de, amerikanischen Schisses zn dringen, Ter Kommandant drohte mit dcr Beschießung des.Hafens, und darauf sei dir Ruhe wieder ltergestcllt loorden: die Englüiidcr und Fran- zosen konnten nach Tedeagatsch abreisen. Ter amerikanischr Botschafter in Konstantinopel Protest irrte gegen die türkischen (tz e w a l t t ä t i g k e i t c n.

Reuter meldet aus Washington: Ter Maeiuenmnster Daniels sihickte ei» Telegiaiiuii au de» Kanu»andante» des PanzerkreuzersNarth-Eorvlina" mit der Frage, ob durch die Tiirlen i» Tripotis und Lnvieii Drohungen gcge» die amerlka- iiiicheu Matrvseu geäußert worden seien, wie dies in de» Prestc- mcldungtn one Äthin niitaeteilt ivird und worin zu »leichcr Zeit gesagt wird, daß der Bciel,lshaber des PanzerkreuzersNorih-Earv- liiia" daraushm gedroht haben so», Tripolis zu be­schießen,

Keine Bcschädignnfl von Zeppelinsfallen.

Berlin, 27. Tez. (XV». Amtlich.) Tie Londoner Taily Mail meldet unter dem 23. Tczember aus Tiinkirchen, daß Flieger dcr Verbündeten eine neue Z e p p e - l i n h a l l c mit 12 Bomben beworfen und in Brand ge­setzt Hütten. ES ist richtig, daß während dcr letzten Zeit Bomben von seindltck>en Fliegern abgcworfcn loorden sind: eine Zeppelinhalle haben sic jedoch nicht beschädigt.

<rnglischk F-licger über «nbeschühtr Orte.

Aus stargeoog meidet der Lokalaitzeiger: An, erste» Wk>hiicchts- sci<r»agc erschieiiln über den, Dorse der >i,ide!chü»ten ktoiöseeinlel stangeoog wäl,rend de» VormsttagiSaotlosdienstes vier <»«-' li sche Flieger, die zwei ttomben aEivarsen und wahr jchein» lich auch Zchüsse abgaben. ohne Schaden anzurichten,

t?in Zeppelin über Nancy.

Gens. 20, Dez, <Ctr, Frist.) Heute früh 5.20 Uhr uderiiog laut Meldung aus Nancy ein Zeppelin diese Tladt. auf die er 11 Bomben warf: zivei Einwohner wuvdcn getötet, zwei verwundet und mehrere Privachäuser beschädigt,

^ran;ösische Rekrutierung.

Aus der Besorgnis heraus, daß die Ausmusterung bet Zahresklasse 1916 ungenügende Resultate ergeben wird, wird jetzt, noch vor der erfolgten Aushebung dieses Jahrganges, in den Pariser Blättern lebhafte Stimmung gemacht für Einberufung des Jahrgangs 1917. Be- iouders vertritt dcr Militärichriftstellcr General Chersils im Echo de Paris diese Idee, General Chersils gibt zu, daß die Aushebung der Siebzehnjährigen neue ungeheure Opfer vom Volke verlangen, und eine große Gefahr für die Zukunft des Landes darstellen wurde, erklärt jedoch:Die zwingendste Notwendigkeit für Frankreich ist es zunächst, weiterzulcbcn, und zwar französisch wetterzuleben, und es ist eine heilige