Ausgabe 
19.12.1914
 
Einzelbild herunterladen

Jtic Gerüchte, iuüiui< 1) dic Dardanellen von den R » s s« n, die «angeblich in diese ein drangen, beschossen worden seien, oder daß Lic Russen Trapcznnl neuerdings bombardiert hätte».

England in Aegypten.

Kristiania, 17. Tez. Ein Spezial-Telegramm ans Paris tzibt folgende Meldung ans Kairo wieder: Das englische

Protektorat ist heute in Aegypten proklamiert worden. Ter Nachfolger des Khediven mit dein Titel Sultan wurde er­nannt. Kairo bleibt Residenz des neuen Sultans. Tie Haltung der Einwohner ist fast gleichgültig. Es scheint, dah sie die Lage mit der denkbar größten Ruhe betrachten. Man »befürchtet ganz und gar reine türkische Invasion.

Der russische Befreiungskrieg.

Das Organ der russischen Sozialdemokraten in Paris, tGolos, nimmt offen gegen die liberale Presse Rußlands, die ldie russische Regierung unterstütze, Stellung und geißelt die iHcuchclei, wonach der russische Krieg ein Befreiungskrieg IWäre.

Ter englische Mißerfolg in Ostasrika.

In der Moriung Post ivird ein Brief abgedruckt, den ein D ffizier des englischen ErpedilionSherres in Ostafrika nach dem mißglückten Enisallvcrsnch der Engländer in Ostasrika an seine Ava» geschrieben hat. ES l>c!ßi darin:

Du wirst von unserem btcsccht gehört haben. Wir nahmen uns mehr in den Mund, als wir kauen konnten, und nnglüillicher- weisc wird dabei ani meisten niein eigenes Regiment getrosten. Die Deutschen sind das h och h e r z i g st e Volk, mit dem man nur zusanmientrcffen konnte. Der Boden ist sehr »»««günstig sür uns, er ist dicht bewachsen: gewöhnlich kann man noch nicht ein­mal ei» Dutzend Meter weit sehen, und die Leute feuern blind in das dichte Gras. Tie Deutschen hatten Scharfschützen, die unsere Offiziere aufs Korn nahmen, was die großen Verlust« hervorrief. Sic hatten ebenso eine Meng« Maschinengewehre.

Alle die Deutschen, mit denen wir zu tim l»atten, waren »virk- lich gang ausgezeichnet gute Kerle. Sie sind all« Pflanzer, Farmer, Kansleute sie haben «ine Rlenge englischer Freunde, und sic hcha»- dcln di« Verwundeten, die in ihre Hände kommen, außerordentlich gut. Di« deutschen Hospitalärzte kümmerte»» sich um iinsere weißen Verwundeten und überließen es »ins. »»ach den Eingeborenen zu sehen."

Australien «nd Japan.

Tokio, 17. Dez. (Ctr. Frkft.) Im VcMuf der Parla- llncntastagnng stellten Deputierte der Opposition auf Grund «australischer Angaben fest, daß die australische Bundes­regierung verlangt habe, die Operationen der japanischen Flotte sollten sich auf den Raum nördlich des Aeqnators be­ischränken.

Abänderung der Höchstpreise.

Eine offiziös bediente Korrespondenz teilt mit: Gegcn- twärtig finden in den Ausschüssen des Bnndcsrats Beratungen über eine Abänderung des Gesetzes betreffend Höchstpreise Nom 4. August d. I. statt. Nachdem das Gesetz nunmehr süber vier Monate in Geltung ist, reichen die inzwischen ge- linachten Erfahrungen aus, um eine Reihe von Abänderungen vorzunehmcn. Unter anderein werden auch die Bestimmungen «über die Bcschlagnahnie eine Umgestaltung erfahren. Es !ist ferner schon in nächster Zeit eine Bundesratsverordniing >zu erwarten, durch welche die früheren Verordniingen über die Festsetzung von Höchstpreisen sür Gerste, «Hafer und Kleie aögcändcrt wird. Es dürsten dabei eine Reihe von Wünschen ans den Kreisen der Interessenten berücksichtigt werden. Der Hauptzweck der Abänderungen ist eine Erleichterung der «Versorgung des Marktes »nit diesen Waren.

Pflege der Soldatengräber.

Die Präsidenten her Zwiloerwaktungen der belgischen Provinzen sind von, Venvaltungschcs bei»,» Generalgouverneur angewiesen ivorden. sür di« Erhallmig und Pflege der Grabstätten der Ge-

Afra ja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 141

Liebe, teure Gula," sagte Marstrand, ergriffen von diesem Empfang,wie lange habe ich mich danach gesehnt, dich wieder zu finden. Sage mir, wie es dir geht? Sage mir, ob du trank bist? Aber nein, du lachst, dein Auge ist hell, du lebst in Frieden!"

Frieden mit dir und mir!" antwortete sie.Ich sehe dich und ich fühle nichts. Aber was ist das?" fuhr sie fork, indem sie ihn betrachtete.D»l bist bleich geworden, dein Gesicht drückt Kummer ans. O! mein Vater hat cs mir ge­sagt, sie verfolgen dich, weil dn besser bist wie sie. Sic haben dich verraten. Helgestad hat dich betrogen, alle, alle sind gegen dich!"

So weißt dn also, was niir gesck)ehen ist?" fragte er, und wie dein Vater »nir geholfen hat?"

Tat er das?" rief sie lebhaft.Gottes großen Dank dafür! Nein, Herr, ich weiß cS nicht, erst gestern sprach er von dir. O, nun erkenne ich, warum er es tat. Er wollte mich ans deine Ankunft vorberciten, er erzählte von dir, lobte dich und da bist dn nun, che ich es dachte."

Nach seinem Willen," antwortete Johann, nachdenkend .und lächelnd.

Und nach deinen» Willen, sprich, nach deinen» Willen!" 'siel sie ein.Sagtest du nicht, daß du Sehnsucht hättest? prägst dn nicht, wie ich viele, viele Tage betete, wie ich jeden Tag zu dem KilpiS hinauf sah, wenn der feurige Ranch an ihm hing, und wie cs mein Trost war, wenn ich dachte: Jetzt «wohl blickt er hier hinauf und erinnert sich an die arnie kleine jGula. Nenne »nich wieder so, rufe mich, daß ich es höre! O! o! du weißt nicht, wie deine Stimme mir so wobl tut; Lu weißt nicht, waS ich in der Einsainkeit gelitten habe," flüsterte sic zagend. Sie hing in seinem Arm, ihr Lächeln, «ihr Blick war Liebe, neues Hoffen und jene göttliche Gläubig­keit, die alle Zweifel von sich wirft. Er küßte ihre Lippen, er »rannte ihren Namen, nannte sic die kleine, liebe Gnla: was .hätte er ihr sagen können? Was wäre der Mut gewesen, diese tiefe, hingehende Liebe von sich zu stoßen!

Tu sollst nicht leiden," sagte er.Haben wir nicht einen Bnnd gemacht, daß wir treu »ins beistehen wollen?"

Sie nickte »hin niit leuchtenden Angen zn.Ich bin dir 'treu," rief sie.Sage »nir, was ich tm» muß, ob ich leben

fallel»en Sorge z» trogen. Die Gräber sind zu bezeichnen, die vor­handenen Bezeichnungen wcilerfest zu machen uni» durch Eintrag««!!»» in gemeinbeweise aüMsertigende Karten scstzulegcn. Ten Gemein­den wurde ferner aiifgcgeben. ein Verzeichnis zu führen »«n«d ihre Vorstände si»«d für die Erhaltung der Kriegergräber verantwortlich gemacht ivorden.

Vergeltrittgsmasittahmeri.

Karlsruhe, 17. Dez. (IV. U.) Als Gcgenmaßrcgel gegen die schlechte Behandlung Deutscher in Frankeich wur­den gestern auf Veranlassung des Generalkommandos deS 11. Armeekorps in Pforzheim 14 Franzosen im dienst­pflichtigen Alter festgenommen und in Gefangenschaft ge­bracht. Tie Franzosen konnten sich bisher vollständig frei bewegen.

Die Antwort auf die französischen Beschlagnahmen.

Das elsaß-lothringische Ministerin»», hat aus Grund deS Para­graph «I der Verordnung des Bnndesrats voin 26. November 1914 Über die zwangsweise Verwaltung französischer Unternehmungen numn-shr di« zwangsweise Verwaltung sämtlicher in EI sa ß - L o t h r i n«gc i» betriebener Unter­nehmungen, deren Kapital ganz oder überwiegend französi­schen Staatsangehörigen zu steh tz ebenso die Vermattung aller Grundstücke, di« französischen (ÄaatSangelchrigen gang oder znn» überwiegenden Teil gehören, «»»«geordnet, lieber die Art, in der die Zwang^verwaidmig auegeübt werde» soll, sagt die Bcr. vitnniig nichts. Tie Zivangsverwaliter werden von den Bezlrks- prnsidentelr ernannt werden.

Versorgung der Kriegs;,»validen.

Mit diesem sehr aktuellen Problem befaßte sich dieser Tage die Ortsgruppe Berlin der Gesellschaft für soziale Reform. Wie groß die Zahl derer sein wird, die ans dem Felde als Krüppel zurückkehren, läßt sich heute noch nicht annähernd übersehen, man rechnet aber mit Zehntausenden. Mit Unterstützung des Reichsoersicherungsamtes soll versucht werden, die Krüppel wieder arbeitsfähig zu machen, und um sie unterzubringen, gedenkt man ein Verzeichnis jener Industriezweige anfzustellen, die zur Aufnahme Verkrüppelter geeignet erscheinen. In der Tat handelt es sich hier um ein Problem von großer Tragweite. Es muß verhütet wer­den, daß die Invaliden gezwungen werden, durch mehr oder »veniger verschleierten Bettel sich ihren Unterhalt zu er­werben. Wir haben in Deutschland einige private Anstalten, die cs sich zur Aufgabe gemacht haben,aus verkrüppelten Almosenempfängern Steuerzahler zu machen". Die be­deutendste Anstalt dieser Art ist wohl das in durchaus modernem Sinne geleitete Krüppelheim in Zehlendorf bei Berlin. Dort ist z. B. ein junger Mann, der statt des rechten Armes nur einen kurzen Stumpf hat, zn einem geschickten Schlosser ausgebildet worden, der mittels einer sinnreichen Vorrichtung mit fcinm rechten Arm schmiedet, feilt und bohrt, wie es ein Gesunder auch nicht anders kann. Ob man nun aber den Zehntausenden Verkrüppelter auch eine solch individuelle Behandlung, die zu solchem Erfolg führt, ange­deihen lassen kann, das ist die g r o ß e F r a g e. Insbesondere wird darauf zu achten sein, daß im Kriege verkrüppelte Ar- beiter nicht etwa schlechter entlohnt oder gar Lohndrücker verwendet werden. Unter Leitung der Reichsbehörden wird delnnächst eine Sachvcrständigen- Konferenz zusammentreten, die über die einzuschlagenden Wege beraten soll.

Kampflose Reichstagswahl.

In» drillen Hamburger^ ReichstrgswahlkreiS habe»» sämtliche bürgerliche Parteien beschlossen, zu der am 29. Jannar 1915 statt- findcnden Nachwahl für den »«erstorbenen Abg. Metzger keinen Kandidaten auszustellen. Die Wahl des sozialdemvkgiiischenr Kan­didaten H. S tn b be wird sich daher ohne Kampf vollziehen«.

oder sterben soll, aber verlaß mich nicht, verstoße mich nicht!" Sie deckte eine Hand auf ihre Stirne, als erinnere sie sich an etwas, dann fuhr sie fort:Mein Vater will dir wohl, er ist mächtig reich, reicher als Helgestad. Fordere von ihm, was du willst, er wird es dir gewähren."

Wo ist dein Vater?"

Hier!" antwortete eine Stimme vor der Höhlung der Fclsenwand, und da stand Afraja, die Hände um seinen großen Stock gelegt, die spitze Lappenmütze ans seinem häß. lichen dicken Kopf, und blickte ihn mit den verschmitzten Augen boshaft an.

Sei gegrüßt, Jüngling, in meinem Lande," sagte er, und habe Dank, daß du gekommen bist." Er reichte seinem Gaste die Hand und lachte in seiner Weise.Dn hast den Weg gesunden, der schwer zn finden ist," fuhr er dann fort, aber ich dachte wohl, daß er dir nickst verborgen bliebe. Nun bist dn hier in Jnbinals Paradies, möge es dir gefallen."

Hat Jubinal einst hier gewohnt?" fragte Marstrand.

Er wohnt noch hier," antwottete Afraja ernsthaft.Er läßt Blumen wachsen und streckt seine Hand über alles aus, was in diesem Tale lebt. Wenn der KilpiS in Eis und Schnee begraben liegt, alle Oucllcn erstarrt sind, fließt der Bach, »vie er jetzt fließt, und meine Herde findet Nahrung, so viel sie bedarf."

Marstrand hätte dagegen mancherlei Zlveisel einwenden können, denn er wnßie gewiß, daß dies versteckte Tal sich ebensowohl mit Schnee füllen ninßte, wie alle anderen, aber ein liebliches, geschütztes Plätzchen war cs gelviß, und gern gestand er seine Ucberraschnng, die der alte Stamin- führer beifällig zn hören schien.

Dn sprichst gerecht und gut," antwortete er dann,es gibt jedoch manches andere, ivas dir noch besser gefallen inird." Seine Augen blitzten ans Gnla, und indem er mit der Hand über ihr Haar strich, murmelte er ihr einige Worte zu und fuhr dann laut fort:Wir wollen gehen, ich »oill dir meine Tiere zeigen, während dessen soll das Mädchen sorgen, daß sie dich aiifnchmen kann, wie es schicklich ist."

Gula eilte, dem Winke folgend, mit einem heißen Blick ans ihren Freund davon. Das zahme weiße Tier lief ihr nach, Afraja dagegen führte den Gast durch die Windungen des Tales, überstieg dann mit ihm einen hohen Wall von Schutt und Gestein, an dessen Seite sich das rauschende Wasser seinen Weg in eine tiefe, bewachsene Schlucht brach, und jetzt sah Marstrand sich ans der »noostgen Hochebene, den

Zur Beschießung der englischen Küste.

England iir der Klemme.

Stockholm, 18. Dez. (T. TT.) Ter Marinemitarbeiß I! deS Cocnska Dagblad schreibt über die Lage an der Rori fee: Nock» einmal haben die Engländer deutschen Unte»

nehmnngsgeist und deutsche Angriffslust fühlen müssen, un zwar ans eine für ihre natürlichen Gefühle und ihren Sto äußerst empfindlichen Weise. Deutsche KriegSsahrzeugc sin znn» Angriff gegen englische Häfen geschritten unbeküminc »im die englische Herrschgcwalt zur Sec. ES scheint, do dieser deutsche Vorstoß bezweckt, einen Teil der englislhc Flotte aus ihrem Versteck hervorzulocken. Um den deutsche Vorstoß mit Kraft zn beantloorten, werden die England starke Kräfte vorschicken müssen, allerdings mit dem Risik den Unterseebooten und Minen reiche Beute zn geben. Moll« sie sich aber aöwartend stellen, so riskieren sic, daß die Te», scher» ans dein cingeschlagcnen Wege sortsabrcn. ES wi

dadurch ein Zustand geschaffen, der im höchsten Grade d-

englischci» Stolz beugen muß. Tie allernächste Zukunft wi die Wahrheit darüber geben.

Der Slerlust der englischen Toeocdojägerfloitillc ist weit ernst als die Adininalilät zugestelst. Die Fnnkcnsprnchstcttivn Sc» berongh funktionierte noch »vährend des Bombarbemcnt?, doch > schiene», kein« größeren englischen Einheiten, bis die deutsch Kreuzer außer Sicht »vaven.

$i(:

Ktl»l

(fMt

jjieiiin «ig» Mt i fie

ren »i irbi» »i Bänden, hinät |i üiitt ( Sonnte

Muß!

fwinäi stttoer« (älfit il ub zur fco» Seinen.« leesi * baue Einheit . bntroile« Wild li limnnte

» Te»

innig t

Der Kampf in Flandern.

Ter Telcgraaf meldet ans SInis: Die Deiltschen* bi suckgn» die Truppenznfnhr nach Hazcbronk, Poperinge n Vpern dadurch zn erschlveren, daß sie die Station von Ape vernichteten. Ans der ganzen Linie wird hartnäckig gekümp namentlich in Langcmark, Paschendaele, den» Gehöft v eonnebeekc und der Front von Zillebeckc und Hollebec also nördlich und südlich von Apern. Tie Stadt selbst wi aufs heftigste beschossen. Die Truppenbewegungen an !

Front dauern fort. An der «Herstellung der Wege - w ununterbrochen gearbeitet.

Der Krieg im Oriellt.

Neue Erfolge der Türken.

IV. T. B. Koiistnntinopel, 18. Tez. Amtlich »vird meldet: Tie russischen Truppen versuchten unter den» Sch» | der Geschütze und Maschinengewehre am linken Ufer Tschoruk vorzugehen, wurden aber nach fünfstündig flitiHuiin Kampfe znrückgeworsen. Nach der Schlacht bei Sarail, D ls s«i für die türkischen Truppen glücklich verlief, haben diese Wch" Verfolgung des Feindes ohne Unterlaß fortgesetzt.

Karlin trafen sie 15 Kilometer westlich von Kotour ans »

Feind, griffen ihn, ohne das Eintreffen der Infanteriei.ijtm 31 znwarten, an, und verjagten ihn in der Ricbtni^g^nach RMi"" -rd Kotonr. " ^ -U°"' öeä

Am Suezkanal.

Der Mattiiio erfährt auf Umwege» über Syrakus « Aegypten, daß türkische Truppen und Beduinen 15 Seemei vom Suezkanal in der Nähe des Roten Meeres stehen.

Portugiesische Verlegenheiten.

Lissabon, 18. Dez. (T. U.) Das neue portngiesi Kabinett setzt sich ausschließlich ans Temokaten zusann und dient als Beweis dafür, daß es der Regierung p gelungen ist, ein anderes Ministerium zu bilden, dem Parteien, auch der Opposition, angehörcn. Es macht gegen einen Krieg an der Seite Frankreichs und Engla eine starke Opposition geltend, dic der Regierung noch » Ungetcgenhcitcn und innere Schwierigkeiten bereiten»

Mnten Wtarci pilmlni Wien n fcnifl o I lim Win ä teflntj

Sittit

istdlb,

öaitasteincn gegenüber, in welchen er dic Nacht zngebr j hatte. Das Zelt war dort verschwunden, es war nur für aufgeschlagen worden, aber zn seinen Füßen am Rande Waldschlucht erhoben sich fünf andere Zelle und von di | zog sich ein Gehege von Birkenstämmen nnd Geflechten innerhalb deren es von gehörnten Milchkühen wimmelte i Zum ersten Male »var er mitten in der Alpcnwirtsi^ eines Lappenlagers, dessen ganze fröhliche Geschäftigkeit vor ihm anstat. Die große Herde innerhalb des Geh I

rf«

r !1;| äin(

ptfidioij

P lit 3) rJionti

Pe Üe * ,ä ni»Po

Wtoei

war mehr als tausend Köpfe stark und heute wurd« «c

ei%

iI«

?el

Hcrbstmustcrnng gehalten. Wohl ein Dutzend Männer L^, l|Ql j Weiber schien mit Melken bcsckiüftigt, mehrere andere fuh W *ri sich sträubenden Tiere herbei. _ ;«

Ter Tag war heiter, der Himmel so schön blau »vi ® "" der letzten Zeit, nnd die Sonne wärmend, geldstrahl ^ trotz der Morgenfrühe und der Windbewcgung. As I «ibcrließ ihn seinem Nachdenken, denn er wurde bald Mortimo nnd den anderen Männern abgenisen, um bei l Auswahl der Tiere zn enttcheiden.

Weiber, Kinder nnd Männer hockten da im K»I empfingen ihr Teil, aßen die Mehlkuchen dazu, welche I von den heißen Steinen kamen, und sahen mit schc I lauernden Blicken den fremden Herrn an, der ihren ai > zeichneten Appetit beobackstete. I

Afraja nahni eine der Holzschalen, eine alte Frau f I sie mit dem Tranke, dam» reichte er sie seinem Gaste. I mußt nehmen," sagte er,was wir geben können, hie I niemand, der Besseres oder Schlechteres hätte." I ^ ^.

Tic Holzschale sah nicht eben einladend aus, aber .|-ii« süße Milch schmeckte vortrefflich. Eine belebende kam über ihn; er fühlte sich erfrischt und erquickt, A' nickte beifällig, als er dies bekannte. ^

sagte er,du wirst noch besser mit uni>

Ich hoffe, |unit c«.«.'> "--yii - m

speisen zufrieden sein, denn selbst Männer »vie «Hels > verschmähen diese nicht."

Dieser Name erinnerte den Gaardherrir an den e>< D

««

lichen Grund seines Kommens.Du hast mich

zu di»

rufen, sagte er,und ich erfüllte mein Versprechen >" ~ lieber, weil ich deines Rates bedürftig bin. Du weißt« wiß, wie es mit mir steht, daß mein Hans verlassen »st, " , Arbeit stockt, und daß ich in Wahrheit kein Mittel kenne M mich ans der bedenklichen Lage zn reißen, in die »ch 1 M Hclgestads Falschheit geraten bin."

lFortsetzimg folgt.!

u »tb

C Hub

»i

KO i

L?»

Kit