berWsche BolkszeitiiW
Drgan für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberheffen und der Nachbargcbicte.
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Nr. 295 Gicßcn, Lamstn^, neu 19. Tczcmlicr 19
14 9. Ialirqanfl
2ie Kraft der Verteidigung.
Seit Tagen waren alle militnrijdjtii Sachverständigen darüber iifl, dab den Russen, wenn ihnen nicht doch noch ei» Durch' ich der deutsch-österreichischen Einschnürung gelänge, nichts übrig Iben werde, als der Rückzug. Dieser Rückzug ist nun nach > deutschen Haiiptguarlicrsmeiduugci, von, 17. Dezember in ganz len angctreten worden Durch die Verfolgung des Feindes, 'eit Ergebnisse noch nicht belannt sind, iverden die deutschen Vcr Zigniigolinie» siir Polen und Schlesien weiter nach ausjen gelben, der Fsolierraum zwischen der deutschen Grenze und dem bict der kriegerischen Operationen verbreitert sich, War da>- rtraucn, dag Posen und Schlesien vom Feinde unberührt bleiben rden, schon immer stark, so ist es jetzt s e I s e n s c st geworden, ch in Lstprcnbcn sind alle Versuche der Russen, nochmals Vorbringen, gescheitert. Man darf mit hoher Freude seststellen, dasj Verteidigung der deutschen Ost grenze voll- n, m enge In n gen ist,
Wo der russische Rückzug zuin Stehen kommen ivird, wo die ssen nun ihrerseits gegen die deutschen Verfolger in feite Vcr« >ignngsslcllungcn übergehen, tvelche Kräsie der Vcrlcidigiiiig cn übrig bleiben iverden, das sind die spannende» Fragen, ans sich jetzt die allgemeine Ansmcrtsainlcit richtet Po» ihrer rntwortnng hangt das Schicksal Galiziens ab. Roch n der Feldzug im Osten nicht als endgültig gewonnen be- chtet werden, solange Rntzkand dieses wichtige Grönland Oester- h? in der Hand behalt Einstweilen kann nur als sicher bc- chtct werden, dast die russische straft an Krakau und Ober- garn südlich der Karpathcnpässe nicht Hera »reicht, Ruch r sind alle russischen Angrifsc zum Liehen gebracht worden,
To entwickelt sich der stiieg ans allen Schauplätzen anders, als n es sich ziemlich allgemein vorgestellt hatte, Fn beiden Lagern niete inan mit EiilscheidungSschlachtcn. die ein geradliniges Porige» in Feindesland crmoatichen jultuu Es hat sich aber g,--' ,t, dah im voraus gesetzte Ziele des militärischen Anarifss sehr oer zn erreichen sind, dasi die Millionenheere des Wcllkrieges ir znrückgeworscn, aber so leicht nicht desorganisiert werden ne», -ab die Kraft der Verteidigung eine nngeahnle Höhe er- ht hat.
Das ist eine Ersahrnng, die inan ans beiden Leiten gemacht Die Rnsien innblen bei Dannenberg erkennen, dasi Ostprenbe»
: stachliche Frucht ist. Die Franzosen wnrdcn in Elsab-Loihriii- zurückgcschlagcn. die Zerben in Bosnien, Aber auch die mit -ergleichlichein Elan vorgchende deutsche Heeresinacht hat a» der rite wie an der Weichsel vor Warschau die Schwierigkeiten einet, lernen Offensivkrieges Icnne» gelernt. In Lcrbien haben die terreicher erst in den letzten Tagen vor der schon mehrmals iilageneu, srcilich nicht „vernichteten" oder „zusaminengebrochl- " Macht des serbischen BaucrnhcercS z u r ii ck g e h c n und das Kaiser Franz Foies als FubilänmSgeschenk dargebrachtc Bel- d wieder ausgeben »liisicn,
Fn Frankreich ist man setzt mit der Strategie dcö Generals sre unzusricden und ruft »ach einem „GcncraIstur m". bisherige Verlauf des Kriege,.- hat aber gezeigt, dab ei» solcher ikralstnrni eine schwierige Lache ist — auch dann, wenn ina» t deutsche Soldaten 1 » Gegnern bat. Indes mub es den iizoscn überlassen bleiben, ob sie die Probe ansS Eremvcl hcn ivosie», Hierzulande ivird man sich sicher davor Hilten, die itärische Verrinnst politischen Ltröinungen zum Opfer z» inen, Mau wird nicht daran dcnicn, aus Rücksicht aus das stige und auf die llngednld. die nach raschen entscheidenden zcn drängt, die bisher crrniigcnen Erfolge zn gefährden. Da» imso weniger nötig, als die grobe Masse des deutschen Volkes ehi» den »ricg als einen im Ausland gekiihrten Vcrlcidigungs pf betrachtet. Man ist froh, den Feind nicht im Lanoc zu haben, man ist dem Heere dankbar, dass eS unter »nsäglichen Mühen Opfern dies grobe Werk zustande gebracht hat, Rnr ei» kleiner der deutsche» Presse zeigt durch sein Verhalten, dasi es ihm der Vernichtung und Zerschmetterung der Feinde nicht schnell ig gebt. Die Mehrheit ist reichlich zusriede». dass sich i» de» '» viereinhalb Monaten de» Krieges die Unmöglichkeit, n t s ch I a n d zu vernichte» »nd zu zerschmettern, Ilar hcrans- .'II! hat. Die Gegner werden aus dem bisherige» Sricgsvcr- lernen, dasi Deutschland in der Verteidigung >i b e r w i n d I i ch ist. Fe rascher sie das begreifen, desto besser S für alle!
Tie Walze rollt jtirfuf!
Zu den Enlscheidungskäinpsen in Pole» schreibt Sie Franker Zeitung: , v ...
^Dieser qrojze russische Vorstoß, diese 2?alze, die sich nver iibe» und Deutschland wälzen und e» zwingen sollte, leine liche Grenze zu entblöbeu. ist durch den strategische» Rückzug. L'iiidenburg nach der nicht ganz gelungenen Schlacht bei .schau eingcleitct hat, überlegt zu einer groben Riede r - >e des russische n Heeres gestaltet ivorden, a,>c Ho>,- ge». die alle unsere Gegner an diesen Vorstob Rnblonds knupi- Nnd zn Schanden geive den. Man hat eS schon geivubt, seit Liege von stntno, „nd seit dein Liege von Lodz es iveitcr erkt, als die ersolgreichcn Vorstöbe i» Tiidpolen und ^en- zicn bekannt wurden. Durch den jetzigen Lieg in Rordpolen die H o s s„ g e n unserer Gegner vernichte r. gröhtc und stärkste russische Armee ist ans deni Rückzug »»> d verfolgt. Mau kann sich vvrstellen, ivas das bei einer ichon k derouticrte» Armee in fast ivcglosein Lande, in, Rücken eni.'n am von der Grobe und Breite der Weichsel bedeute» roi». »E doch auch bereits aus Wie» die Meldung, dab der .rewd meinen Rückzug angetrctcn hat, de» er in pathenland, hartnäckig kämpfend, zu stecke» such'.
Gcwitz, Rntziand hat Millionen von Soldaten aufgebracht, leinen, westlichen Verbündeten versprost-", balle, aber icine
st e r » t r n p p c „ sind schon von Hindciibnrg an den Masurische» Seen und in der Schlacht bei ranuenberg vernichtet worden. Man hat die Verschlechteruna der Onalität der russischen Armee nach glaubwürdigen Berichten in den letzten Wochen schon bemerkt. Die Rnsseii haben schon in Mengen Truppe» ans dein Fnnere» Asiens ins Dressen geführt, Menschen, die weder russisch, noch polnisch, noch sonst eine slawische oder eine europäische Sprgckie verstehen, und mit denen sich niemand verständigen konnte. Gewiss, dieses Rnstland verjiigt noch über viele Millionen, aber nicht niehr über ausgebildete Soldaten. Was es in absehbarer Zeit jetzt noch bringen könnte, sind höchstens bewafsnete Horden, und mit denen gewinnt man keine 2 ch I a ch t c n mehr. Das ist das Urteil von Männern, die Russland kennen, die in der russischen Armee gedient haben »nd den japanischen Feldzug mit- gcmacht haben."
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Vertreib«»»,z der Nüssen ans Ober-Ungarn
Budapest, 17, Tez, (Ctr. Frist,) Ter Einl'ruckic-versnch der Russen >:» Bereger Kouiitat, wo sie bis Kekessnered, Pole na und Lszzateler gelangte», ixit mit einem grossen Mißerfolg geendet. Tie Russen traten den Rückzug an, der noili immer anoanert. Wir marliteii viele Gefangene, ItnfCTe Truppen waren gestern bereits bis Loloe vorge- rückt, ohne aus feiudlickie Truppen zil stoßen. Auch im M a r a m a t e} c r Komitat Ixiben wir die Russen bei Masdanka gesa'kagen und die Versolguug des aus der Linie Koeroec-mezoe Telatyn stückitenden Feindes bis über MikuUch fortgesetzt.
Der Angriff auf die englische Küste
Tie Beriustc an Menschen.
London, 17. Tez. (>V. >i. Nichtamtlich.) Reuter nteldet, das; in Scarborough 25 »nd in Hartlepool -18 Personen getütet wurden. In Hartlepool wurden ausserdem 13» Personen verwundet. Durch ein Torpedoboot wurden sieben Per- wundete gelandet.
London, 17. Tez. (>V, B, Nichtanitlich) TaS Presse- burea» teilt mit: Rach den letzten amtlichen Berichten wurden in Hartlepool 55 Zivilisten getötet und 115 venvnudet.
Der Lch.inplatr der Beschicht««.
Man schreibt der Franlsurter Zeitung:
Scarborough. einer der drei Küsicnplätzc, die von den dcuischc» Kriegsschissen beschossen wurde», ist hauptsächlich als Badcplatz bekannt: cs ist das „Brighton" des Rordcns, Die Ltadt, die durch eine in das Meer hinansspringcnbc Landzunge in zwei Dcilc g- trcnnt wird, liegt ans hohen, steil ins Meer abfallende» Felsen, Fm Gegensatz zu den Mitteilungen der englischen Blätter steht anhcr Frage, das, Scarborough durchaus keine unbcsestigtc Stadt ist. Auf der obenerwähnten selsigcn Landzunge sind moderne Batterie» bereits in Fricdcnszcitcn ausgestellt, sowie Scheinwerfer, deren Aufgabe cs Ist. Signale an »riegöschisse zu geben, Kasernen und militärische Lager bcsinden sich gieichsalls auf dieser Landzunge, Dass das Feuer unserer Schisse aus diese Bescstigungen »nd nicht ans die Stadt selbst gerichtet war, beweist auch da» Ein- schlagen der Granaten in den Gasanstalten, die sich nnmittelbar in nächster Rähc dieser Batterien befinden.
Die von cngiischcr Seite bchauplctcii groben Zerstörnnge» der „Allitbl, «Me»" dürsten ähnlich wie die deutschen Verwüstungen an den Sunstdenlmälcrn Frankreichs zumindest übertriebe» sei». Die Kirche, bie im Fahre «5« zugleich mit einen, Kloster erbaut wurde, ist im Fahre «17 von den Dänen zerstört worden, Sic wurde dann im 11, Fahrbundcri von William de Perci) wieder ausgebaut. Fm Fahre 1830 stürzte sie. ba sie baufällig geworben war. und die Engländer osscnbar für die Erhaltung des historischen Kunstbaues keine Gelder auszuwenden hatte», in sich zusammen, Fn diesen, Zustand steht sie »och heute. Tie hohen Dürmc und Mauer» stehen allein noch inmitten der Drummer hoch auf de» „CItssS", die Liadr Whitbu iiberragenü und dürste an so exponierter Stelle lcichtlich dem Feuer der Granaten ansgesctzt sein.
Tie Kühnheit des Angriffs.
Amsterdam, 17. Dcz. (Ctr. Frkst.1 lieber die Bc- s ck, i e 8 u n g ü e r e n g l i s ch e n 1k ü st e liegen hier folgende Meldungen vor: Ein Augenzeuge der Beschiessung von
Scarborough erklärt, dag die deutschen Kriegsschiffe eine ganz aussergewöhnlickie Kaltblütigkeit an den Tag legten. Lichts wies daraus hin. dag es deutsche Schiffe waren und keine englischen. Sie fuhren i» die Bucht Hinei:: und näherten sich der Mole so dicht, ivie es rwch niemals geschehen war und wie es zuvor kein anderes Kriegsschiff gewagt hatte. Einer der ältesten Schiffer von Scarborough sagte, dag kein Lotse es jemals wagen würde, ein Schiff jo dickit an die K ü st c zu bringen.
Was war der Zweck dss Angriffs?
(rugittü c Betrachtungen.
Ilcbcr dev Angrist t<S drmicheu GcschwaterS aus di« engliühc l »j,.,. liege:: weiter- Em-,cchci«cii »ich: vor. Es wird mir gesagt, i öob d:c englischen Forts mit groben Kräite» antworteten. Einzelne I uichi erplodiert« Granaten wnrdcn untersucht. ES wlncu Gcschosse
von Sst Zentimeter Die englisck» Poesie sucht mit allen mögliche» Mittel» das Publikum zn beruhigen >uid darznttin, k«ss keine Panik Mstände, Andererseits »ei*» sich die Zerümge» di- grösst« Piuhe, nackiguwersen. wie sch ä » d I, ch mid Völkerrecht »- wdrtg diese Angrisse aus oimlH«1>c Städte gewesen seien Uebri- gcns hieb cs in dem ersten I^rrrnsgegebenen j^rricht des Kiisgs- nnnistrrs, dass die Hauptbesstixssnng >rnf die Forts ivestlick» rwn rv.riüpooi gerichtet geivesc» se!
Weiterhin sucht» di« Zeiumgen zn ergründe», waS der Zweck des deuliä-cn AnzrissS gewesen sc! Die Dailn Mali s,rg> i» ihrem Lenarttkel, der Hauptgrund siir die Teutiäxn sei der, ihre m Hass gegen England Lust zit machen, der .zweite, uin Rache zn ue h n> e » für die Veriückmiug des (heickuvaüers des Gvase» S p c e , der dritte, um den ueuiraie» Staaten begreijlich zn, inackTrn, dab d e n t s ch c S ch, s f r in der Rordsce nvcl» a n f t r e t e u 1 können. Der vierte Grund sei die « it I e H o s s n u » g , eine Panik zn errege», oder das Vcrl'Ierben der Drnppen in England zu »cranlasien, die sonst nack» dam Koni ment gesandt nwrden wären, Dir sü iifte und wichtigste Grund at>«r sei, d>ift ma» die r»g- !>sck>c Adniiraiiiät zwingen wolle, eine grosse Ttreitkrasi, di« bis jktzt in dem engeren De» der Roidice geiwüen worden war, br ra n s z u I o cken . damit sie dann der Bed-ioiging durch dir Minen und Unteriarbvoce Gobgrsiellt locrden Fedvci, weder die cnglifckie Admiralität n«t> das rngirsche PnEickin» werde in d-re Falle I a u f e if.
Ter <kj„vr„ck iu London.
Ter öeiitjdic Angnsf ans die Osiküste Englands lxii in Loudolt einen tiese» Eindruck liervorgerusc». Poe den Redaktionen dee Zeitungen und dem Gebäude der Admiralktä: staute sim eine u n g e st e » r e M c n s ch e ti zn-e nge , um Einzelheiten zn ersnlire». Tie Panik, die in den be- jtboswnell Städten eutsla»!». war, n II b es chr e i b 1 i rii. Ta- oic Eisenbahn,züge nicht genügend Rkenschen mit jjrb sührenl konnten, verliehen Tausende ans den Strahen die bedrobten Städte. Man sab Frauen mit aufgelösten Haaren und mit Kindern in den Armen. Tie wenigsten hatten etwas bei sich. Ferner konnte man alle möglickien Arten von beiadenen Fahrzeugen beobachte».
An der Küste wurden D o r s i ch t s m a s; r e g e l n ge- lrosseii. Ter Mayor von Tyneinonth verbot (Ris zu brennen, In Northshield wurde den Bewobnern angerateu, zn Hause z» bleiben.
Auslättdisckic Pref>stimme«.
Das Haager Blau Vaterland schreibt: „Die grobe Angclegcn- heit des Dagcs ist die Bcichicssang von Hartlepool und Scarborough an der eiiglischen Küste durch ein deutsche» Geschwader. Wahrscheinlich ist es das erste Mal, icitdem der holländische Admiral de Rnyier in die Dhcmse einsuhr, dass unter der Bcvölkeriing von Englands Hauptstadt eine Panik ausbrach, To arg wie damals ist es wohl diesmal, nach den Berichten zu urteilen, nicht gewesen. Aber mancher engliichc Kiisteiibewohncr wird in Zukunst kaum noch ruhig schlasen, Ticscr Angriss auf den englische» Leoparden in seiner eigenen Höhle Ist eine solch mutige Dal, dass sic llir alle Zellen ruhmvoll vermeldet bleiben wird I» deni noch so wenig beschriebenen Geschichtsbuch der jungen deutschen Marine, da» bereits -- ma» denke an die „Emden" — mehrere solcher ruhmvollen Blätter in sich ichlicsst, Hartlepool scheint eine v e r st ä r k I c S a d t zu sein, denn In einem der Berichte wird von einem dort gcicacne» Fort gclprochcn. Von Scarborough ist und in ^dreier Hinsicht nichts bekannt. Wenn Scarborough und das kleine Siädi- chcn Whilby, das auch bcschosic» wurde, offene Städte sind, dann ist dieser Angriff vielleicht eine Antwort der dcutichen Marine aus da» Bombardement ans Freiburg durch englisch- Flieger, denn Freiburg ist auch eine offene Stadt, und sofort »ach der Bcschicssung ist von deutscher Seite wegen dieser Ursache, und weis die Stadt nicht an der Gcsechlslinic lag, Protest i e r t worden." .
Das Reue Wiener Fournal sagt: ES ist lein Ziveiscl, dass die Rachricht von diesen Ereignissen in ganz England liefe Bestürzung hervorrusen mutz. Denn setzt ist »jchi nur die Gefahr ei ne r F n v a s > o n f ii-T England bedrohlich geworden, sondern hier liegt die Datsachc vor, dass die Küste der Fnici, dass hervorragende Hasenpläyc daS Objekt deutscher Schisssgeschiitzc wurden, dass England als maritimer Staat in die Tciensioc gedrängt worden ist. Es ist eine Grosstat der jungen deutichen Flotte, dass sic ungeachtet der gewaiiiacn Kraft der enqlischen Seemacht die Kühnheit fand, diesen gewaltigen Stotz zu führen.
Eine russische Kriegsanleihe in England.
Bafel, 17. Tez. (IV. B. Nichtamtlich.) Rach einer Londoner Meidling verhandelt Rnsslanü mit Londoner Banken wegen der Emission von vierzig Millionen Pfund russischer Kriegsanleihe in England.
Tie Abschliehnnq Rnhlands.
Wie die Kölnische Zeitung erfährt, hat Euglaitd ausser dem vrossen Eisbrecher „Kaixrda" am 24 . Rcvcmber einen zioeiren kleinen Eisbrecher nach Archangelsk «cichickt. der das Eis in de» Bim.enhäsen brechen soll- Alle diese Massnahmen sind aber nnh. rmstände, ciue Abipervung des Eismeeres und damit Russlands zn »crdüren. Dir »cgcntciiigcn Beh-»plm:««ii d-r Eii-Iä«der »«> Raffen werden bald durck, die Taiiacyen widerlegt werden, RnkMäier Tchwinvel.
Koiistantinspkl, 17 T< l1V8, Riclztauil!.ch,l Das osaiau-lche )nkcrm<ttiünshnrc.m dcnrcnricrt amtlich in kaicgorijck^er


