Ausgabe 
18.12.1914
 
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NttWsche Solfäjeitnnj

Drgan für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Obcrhcffen und der Nachbargebicte.

v,k Odrrdrlftlck,» v.lkS.ettun, erlchein, ,edm Ekrü-, «den» m «»»Hm Der Udonnc«rnt-krr,» beträgt »öchmUtch «sg, ««nailxd v «kg. emlchl. Brrngniodu Durch Ltr Po!, bergen »^rteljäbrl.I«Mb

Nr. 293

Gießen,

Siedaktl», ,»» <kr»edl,t»n »lebe». v»bn»,0,r»t,e «2. »cke 8»we»,»kic. Tklevdoa LV08.

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TomicrStllg, Den 17 . Dezember 1914

9. Jahrgang

Dom Ulcltlmcn.

Jifsglnnitlide üfieuoliitioii" in JcHtjrfjlnni).

Tie Hoffnung auf innere Wirre» in Deutschland gehört feil beginn des Krieges jn den wichtigste» Aktivposten der 'Alliierien. 1ud) heute noch, nachdem die llnsinnigkeit der darüber verbreiteten Reldungc» längst augenfällig ist, klammert stch ein Teil der Weg* i« untere» Landes an derartige (frWartungen. Besonders die öozialiste» des feindlichen, zum Teil ai'ch des neutralen AnS- andes. spreche» gar zu gerne von dem Tage, an dem die deutsche lrbeiterklaste mit Hilfe der sranzöftscheii, englischen, riifsische»nt wmöglich auch der japanischen Armeen die herrschenden Klaffen i Deutschland stürzen »nd ans Deiitfchland eine Reihe (!) anto- ümer Republiken inachen werden. Sv die französische Humanits, er englische Dail» Citizen »nd andere, die ganz vergesst», das, e ln den Kolonien ihrer eigenen Länder, auch in Irland, Arbeit ,'nug fänden, »m das burchzufUhren, was sie uns mit Wasscn ,'walt bringe» möchten.

Tolche Hassniingen aber brauche» B. die französischen Zazia- sten, den» ihr Leitmotiv beim Eintritt in die Regierung, bei der rganisiernng des Volkskrieges war ja nicht nur die Abwehr, nder» auch der Wille,die deutsche Arbeiterklasse zu befreien". » chedanke, der unter der französischen Arbeiterschaft wie ein unke zünde» musste. Daraus auch gründen sich ihre Ausrufe an mtrale Länder, mit den Alliierten gemeinsame Sache zu machen.

lind jede noch so kleine Differenz Innerhalb der deutschen rbeiterbewegung gibt diese» Hoffnungen neue Nahrung, stärkt imit den Megner nicht nur moralisch in de» eigenen Reihen, sou- rn führt ihm auch stets neue Sympathien in den neutrale» oder, sier gesagt, nicht kriegführende» Ländern zu Ja. in England ent sie sogar zur Belebung der Rekrntierungskainpagne. Blätter (er Schattierungen suchen nachzuwcifen, da» die erste» entschetde»- n Niederlage» der deutsche» Truppen zur Erhebung im Innern * Landes führen werden, denn die Arbeiterschaft und der ozialistisch gebliebene" Teil ihrer Führer ivarte nur aus eine lche gute Eielegenheit. Mit Räubergeschichten von der Erschiestnng usständischer" deutscher Sozialdemokraten hat man im Anslande o» l» den ersten Tage» des Krieges Stimmung zu machen ge* cht. Au Ausstand im eigenen Lande gegen de» Krieg Hai man er nicht gedacht, sondern, wie die dentsche» Sozialdemokraten .4). alles bewilligt, was zur Verteidigung des Baterlande» notig ist» »nd von den Machthaber» gefordert wurde, dlefördert werde» diese Erwarluiigen im Auslande bedauerlicher- Re dnrch Korrespondenzen von angeblichhervorragenden deut­en Arbeiterführern", die von de» Arbeiterblätter» des Auslandes t Wohlbehagen verössentlichl und von de» Telegravhenagentur-n

I grohei» Eifer über die Welt verbreitet werde». I» diese» Ko,>e- mdenzen ist oft Wahrheit »»d Dichtung geschickt vermischt Da.' ie Mal wird »achgewieje». dast die Arbeitslosigkeit in Dcntiä, ,d in erschreckendem Maste '.»nimmt, obwohl das Oegenteil der

II ist Das nächste Mal ists eine Schilderung der wachsende» zusriedenbeit der Proletariermaffe». die jede» Augenblick zu valtjgen Erplosione» führen kan» oder gar die erwachendeEr chtening" der deutsche» Arbeiter, die mit ihren Führer» erst

> eiiizusehe» beginnen, wie man sie a» der Nase herumgesuhrr. ragen hat! Zwar liest man oft in demselben Blatte auch d.rs leuteil. das, nämlich die deutsche Arbeiterbewegung sich mit Haut

> Haaren dem Imperialismus, demKaiserismns" verschrieben 'e und mit der Regierung durch dick und dünn gehe. Mai, eibt und glaubt eben beides. wie'S gerade trefft!

Es ist an der .-feil, diesen immer wiederkehrende» Märchen von bevorstehende» dentsche» Revolution ei» für allemal entgegen eeten. wie auch der verwerfliche» Methode, durch Won ode. rift dem Auslande Waffen gegen das eigene in schwerer Be ngnis lebende Volk und damit doch auch gegen unsere in den iitzengräbe» liegenden Eicnosse» liefern. De» Genossen des standcS must einmal die Illusion genommen werden, da» ihre ltachelniig zum Bollslriege. ihre Be,juche, immer neue Böllen de» Weltenbrand hineiuzuziehe». etwa die Befreiung der de»t- n Arbeiterklasse fördern kann. Alle das wird höchstens dazu ragen, auch die lebten Energien unseres Bolkes ausziipeilsche» Widerstande gegen die Aujoktroierung einer Freiheit, die >i»S ische Kosaken, halbwilde Afrikaner bringe» sollen. Es kann t genug betont werden, dast die deniichen Arbeiter, die in der gangeuheit ihre Kämpfe in vorbildlicher Weise z» führe» ver den. das auch in Znkiiiifk zu tu» gedenke». Sie iverden ohne »e Hilfe von a Ulfen die seil Jahrzehnte» sleistig und i»ste- ifch betriebene Revolnlionierung der politischen und sozialen bältnisie ihre-- Landes forlseveii Dazu aber gehört, dast man Bode», aus dem und für den ihre Bewegiina sich entwickelte, in ge tastet lästt Solange das nicht der .voll ist. solange Heimat, die Heimat ihrer Bewegung, der Boden ihrer unslsarbeit. ihrer Zukunftshoffnungen b e d r o l, i ist. folange sie daher bei der Berteidigung des Landes ihren Man» ». ohne je ihr ureigenstes Ziel aus de» Angen z» verliert»: neues, ein besseres, ein freies Deiilichland.

s *

Teurfchc Erfolge aii der Westfront.

Amsterdam, 16. Tez.»<Elr. Frkft.) Ter storrespe:de HandelSblad an der belgischen Front meldet: Es

>cr lebendiger geworden an der Schlachtlinie. Tie Tei > stoben mit großer Anstrengung »nd großen Verlust verlorenen Stellungen nördlich von ?>pern wieder zurii crt. Es war ein Angriff mit Artiller e »nd Jnsanter gleicher Zeit hörte man Artillerieangrisse in der Fei: cheint, daß dies bei Arras gewesen. Bei de,» Rann 'er Iser sielen einige Granaten in Fnrnes.

Englische Lchwarzkeherei.

^ichtamtlfch., Ter »tiv'ärifche i» rttr iwr lchre:b<: Dir Krieg lami nur mit dem >ch!"

siche» Siege der Berlgnidete» enden. d>> 260 Millionen Mensch«» unter sonst gleiche» Bedingungen It.', Millionen ichla,»» miisien. Wenn wir aber nicht die Ereignisse beschleunige» linnen, so töiiMcu die gebrgichlcn Luser dem von de» Besieg»» erreichbare» Knmpe» sativnen die Wage halte», so dast w:> aus dem Siege keinen Nnven zielten würden. Der von den Engländern UegmifKne Fehler ist hgnptsächiich m a II g e I ha s I e Vorbereitung Diese Dinge müssen am Ende des Krieg:.- untersuch! werden. Wen» gowisfe Leute das eriiallen. was sie tierdiiiiea, werde» sie gcdängk werden. Wenn alle Ziele des Krieges errntfu werde» sollen, kann uns das mehrere Jahre kosten. Wir tonne» von »nstven neue» Rekruten ror dem nächsten Febrior keinen biebranch n-«he». In diesem gröstien aller Kiiege kommen vier Monate »> dem Anebimch jnns Manu in England ans jeden Kampier an der Front: so lange wir dieses Verhältnis nicht luntehren tövneir. vermestzen wir den Krieg nicht so kräftig zu führen. ,vie wir sollten. Der Feldzug i» Lstasrita war l>cstndris armstlig Es ist eine Enltän- schung, Last der Krieg gegen die deutschen afrikanischen Kolonie'- nicht bester geplant und rascher d»rch>ies,chrt ivurde. Der iitersaster glaubt, Ivankveich lml>e nnbt so viel Soldaten in die Kampflime gebracht, als e-- tatsächlich besitzt und sichN d>rs auf den Mange! an A n s r ii st i> » g sgege n st a n de n zurück. Die Rufsen ivlcdernm seien infolge » ang«lh>ister Berbiudnirgen sehr im Nach- tr iI. Die Verbünde!e» müßten mehr-tmi als bfslzer »nd müstten es bcsser tun.

Neue Erfolge unserer Vert»ü»»deten.

Verkolgung derRussetr auf der gan;en^rorlt.

Wien, 16. Tez. (W. 11.) Amtlich wird verlantbart: Il>. Tezember, mittags. Zn tsializie» und in «üdpolen wird der zurückgchende ffeind aus der ganzen ^ront bersvlgt. Bei Lidlo, KroSno, Zcslo und im Binllaial leiste» starte russische .strafte Widerstand. Im Duuajeta-Tal drangen unsere Truppe» tämpseud bis Zafliazhn vor. Auch Bochnia ist wiedrr von »ns genommen.

Z» Lüdpolen »inßten die feindlichen Nach. Hute» überall nach kurzem stampf vor den Verbündeten ui e i d| e ».

Zn de» st » r p a t h e » haben die Nnsseii die Vorrückiina aus das Latarrza Tal noch nicht aufgegeben. Im oberen Tal der Haoiuurnaer Bhstrzhca wurde ein Angriff des Feindes z » r ü ck g e w i e i e ».

Tie Besatzung von Przeinhsl niiteriiahm eine» ueiierlichen großen A » s f a 11, bei dem sich nngarifche Landwehr durch tfrstürmling rineS Ttutzpiinftes mit Traht- hindernisfen auozeichiiete. Wie gewöhnlich ivnrdeii Ge- s a u g e n c nnb erbeutete Maschinengewehre in die FkAuiig gebracht:

Ter Tlellvertretcr de-:- Ehrss de-- Generalstabs: v. ,H ö i e r, Generalmajor.

Der r,iififä,e :ttü<k;!>g aue- Sc» Karpatl,.-«.

Budapest, 16. Dez. (Etr. Krtft.) Die Situatfoi, in den Kar- patlie» zeigte i» den letzten zwei Legen nur wenig Berändern»«. ,1m Bereger Komilat stehe» zwei riisstsche Tn:;>vs»abtei!vnge» be- Z.an-ka und Berzersallas. Im Maramaroier Komita: halte,, die Rassen dir Holten zwilätk» Maidatila »nd Repe:,:»- besetzt, wahrend nistere Truppen über dm Russen besesti,zee Boslüe:»» bezogen hat-eu, wodurch diese, von uuieur Ariillerie beorüugt, zu:» lang fernen Rückzug gezwungen sind Bei den Iajdankaer Kämpfen, wo eine Nachhut Leu Rückzug der r»ssisck>c» Truppen deckte, haben sich besonders die polnischen Legionäre ausgezeichnet, die den Russe» m Sturmangriff 'wo: tfeschütze eulriffen, Angeiicht-:- dr-:- groste» Aufgebots unserer Trnpt-eu ist d:e Bevölkerung be- tenlend ruhiger als gelrg*n!li<f> des erste» russische» Einbruches, Nur sehr wenige Leute babe-i ihren Wohnort verlasie».

Tic Lage iit tt)ali{ifit

Nach einer Meldung des Tecolo ans Petersburg ge»t > - , : :. östctteü^ifch-uugarifchk >i e t e t.

offensive vom Nordabbang der Karpathen in der Gegend von Toiina südlich voin Isliisse Ttrni ans. Tie stampfe süd­lich von strako» dauern an.

Die Lerbei« in VelgraS.

Mailand, 1». Tez Kfir. Ans Atsch wird ge-

meldet: stönig Peter ist an der Tpitz-e seiner Trnpven m.t den Prinzen Georg und Alexander in Belgrad wieder ei», gezogen. Zn, Toni fand ein scicrlichcS Tedenm statt. Alle -erbische» jZlüchtlingc wurden zur Rückkehr ansgesordert.

Ter Krieg im Trient.

Weitere türkische (lersolqe. Tie Perser im Bunde mit den Türken.

Äoustavlinvpel, 1(>. Tez. GV. 1i.) Nditteiliing des $ aiiotquarticrEine russische stavallcriebrigadr. Ivcrstarlk durch ein Bataillon Infanterie, griff am 13. Te- Izember von unterem rechten islügel entsandtes Tetachemcnt i-.\ einet wichtigen Stellung an. ist aber z n r >i ck g c w o r s e n t worden. An der Grenze des Wilajets Wan ergriffen

I im*ri - Tii>vr>en die Tssennve. Bei Taroi griffen sie I einige seindliche Ltübi'itntte an, die i m stur m gonom -

m e n wurden. Eine imfcrer Abteilungen in As«r. bridschan ist in der Richtung auf Lelma« (Dilimnn) in Persien vorgegangen.

Bei SeldoS, am südlickten Ufer des Unnia-Secs, schlug d><- türkische und persische stavaflerie ein stosaken- Ncgiment, das 16 Tote und viele Verwundete verlor. Der ,feind wurde ans Urmia verfolgt. Ein riistisan-s Dampfboor und die in Urmia sich besindlichen Miinitionsvvrräte wur­de» genomein» und zerstört. Einzelheiten folge». Die r e r; i f ch e ,i -§ t o in in r kämpfen T ch » I t c r a n Schulter mit nns mit Begeisterung gegen den Jahr­hunderte alten Jeindi wir wisse» von lteldenhasten Taten ans diesem stainds.

Amtlich wiro weiter gemeldet: Tie stämpse, die feit einiger Zeit an der Ciifiijtc des Wilajets W a n andtinerten. haben z» unseren Gunsten geendet. Die Ltellnng bei Sarai, die von dein Feinde erbittert verteidigt wurde, ist nach einer nnifassetide» Bewegung unserer Triivpen i >- unsere .Hände gefalle». Der Feind zog sich in der Nichliing ans stotnr zurück, verfolgt von unserer stavallerie. Unsere Truppen sind in Sarai eiirge- zogen.

Ein englischer Kreuzer Kat vergebens einen unserer Wack> türme zwischen Jaffa »nd (Riza beschaisen. Der rikssische KreuzerAskold" Kat zwei kleine Sck'iffe vor Beirut u, Grund gebohrt.

Englisches Nnterseedool in den Tardanellenk

Türkisches Panzerschiff torpilliert!

Reuter meldet a»S London: Die Admiralität macht be­kannt, daß gestern daS englische Unterseeboot B 11 in die Dardanellen eindrang, trotz der heftigen Strömung zwischen fünf Reihen Minen hindiirchfam und

das türkische PanzerschiffMessudie", das das Minenfeld b-wachte, t o r pi l l i e r te. Die feindliche Artillerie schol, ans dris Unterseeboot, aber dieses febrte trotzdem unbi- schädigt zurück, nachdem es iiiebrnials untergetancht wer und -in ganzen!> Stunden olnie Uiiierbrechiing unter Wasser ge- biieben war. Zuletzt wurde beobachtet, daß dieMessudie" au ihrem.Hintersteven im Sinke» N>ar.

Ans stonstantinopel wird darüber beiickitet: Das alle LinienschiffMessudie" ist ans seinein Ankerplatz infolge eine.- Lecks gesunken. Ein Teil de-.- Zchisses befindet sich noch an der Oberfläckie des Wassers. Tie ganze Maimichiiit konnte das Schiss verlasse». (Messudie" w>ir 1871 von' Ttapel gelaufen: sie halte eine Masierverdrängiivg von Tonnen und eine Besatzung von 900 Mann.)

Die persische» K, irden.

Koastantinopkl, 16 Dez. sivp. Nithtoiitllich l Wie die Abend blätter nivlden, ist der persische Kurdenstistrer Ilhanl, dev die Russe» seil langem zu gewinnen tvachlrn. nach dem Einzug der Tiirle» in S-.iabsch-p::lak mit iein-cm gangen Sau»in», nngejähr 10 006 Mann, zu der osnia»! scheu Armer sibergegangen. »m gegen die Riisien zu kämpsim.

<*-in Lultaital Aeqüpte»».

Athru, l.',. Tez. iEi,. Frist.) Nach ztir.ilässige» Meldungen steht Ivah,;ck>einlich die Erhebung Aegyptens zin» nnabhängige'ii Tultaiwt mit Einschluß des Sudan »nte- Hussein stamcl unmittelbar bevor. Tie Thronfolge wird oaneich in der Familie des neuen Sultans, >velck>er den Titel l l.i,!><-*>«- führen wird, erblich. Das Sultanat wird unter dem Protektorat Großbritanniens stehen, desie» lilesoadter in Kairo gleichzeitig dos Ministerium des Aeußern leiten ivird. Schwierigkeiten bietet noch die Frage, ob der Sultan uch geistliches -Lberhnnpt wird. Es wird für wahrscheinlich gehalten, daiz der Emir von Mekka dieses Amt übernimmt- Tas bisl>erige Kabinett wird seine Demission einreichen, aber sofort wieder ernannt werden. (Franks. Ztg.) japanische Hilfe für Frankreich.

Einer Drahtnachricht der Post aus Mailand ziifoige er­hält nch dort in gut informierten streifen mit -Hartnäckigkeit dos Gerücht die iranzösische Regierung betreibe in Anbetrach! der schweren Perlnste der Armee in fieberhafter Eile die Der- h-indlungen mit Japan über die Entsendung mehrerer japanischer Armeekorps nach dem westlichen Kriegsschauplätze weiter. Ter Preis, den die iavanische Regierung für ein- wiche Erpedition fordere, fei jedockt so enorm hoch, daß da- französische stiiegsminisieriini! bisher noch inckit gewagt bat, die öffctttlichc Meinung ausführlicher über den Stand de, Verhandlungen zu informieren.

Ein .Hilferuf der Stadt Lille.

Baskt, 16. Dez (WB. Nichtamtlich.) Nach den BaSler Nach- lichten hat dic tranzösischc Stadt Lille ans Anregung des dcuischci: