H'Cftv- eine Bersommlunig ouibcvuicn l>a»c, b-ei öer der
Tchriftfitfirer txr SSewimpflunfl, Prosesior DiesalSki-Bcriln. über imc Sraflc „Wie Helsen wir »»seren Kriegskrüppeln" gespivchcn habe Unser gesamtes Volk hat das größt« Jndercsie daran, daß für örc im ftvitflc Versttimuieiteu, nur »ach teilweise Erwerbsfähigen sofort »nd wirtlich in ausreichendem ?Naß« gesorgt, somit die Kriegs Veteranen davor geschützt werde», Almosenempfänger M werde». Hierzu ist cs in erster Linie zu erstrebe», daß die Ver- »'undeten der spezialärztliche» Behandlung zugeftihrt werden. Bei der großen Meng« von deutsche» Heilanstalten für die einzelnen ärztlichen Sondersächcr wären die Verwundeten, sobald ihr Zustand das gestattet, je nach ihrem Leiden auf di« einzelnen Anstalten zu verteilen, denn es gibt ja wohl kaum iogcud ein« staatlich oder private Heilanstalt, di« nicht als Lazarett zur Beringung stände. So würde den einzelnen Verwundeten am besten die Möglichkeit gewährt iverden, daß ihr Leiden unter völliger Ausuuhuug des fachärztlch» Wissens belMidelt wird, Jedenfalls ist ainzu- strebeu. daß ntch z. B. ein« Nerventlinik init schweren Verwundungen belegt ist, während ein geschulter Chirurg vielleicht überwiegend Rheumatismus- und Herzkrankheiten zu behaudeln hat. Dieser Austausch geschieht am besten durch kollegiale Vermittlung innerhalb einer Stadt oder eines Kreises, Für di« orthopädisch Nachbehandlung kvnimeu je nach der Art der Crkrantiing und den, Charakter d«r Heilanstalt di« chirurgisch» Kliniken der Nniperst- täten und Krankenhäuser, die chirurgischen und orihopädischn Privaikliiisken und Abteilungen d«r Krüppclheime in Frag«, Ti« deutschen Krüppelheime haben sür diesen Zweck ans den Wunsch der Kaiserin über 2700 Betten zur Verfügung gest«lit, womit fi< natürlich nur eilten kleinen Teil der hierher gehörigen Verwundeten bewältigen tonnen, Cbenso lgiben die orthopädischen Privai- sustitutc »anicntlich sür anidulaiitc Behandlung sich bereit erklärt. Cs ist anzunehmen, daß di« Militärverwaltung um der Verwundeten selber willen diese nicht eher wieder entlassen wird, als bis die hochstinögli« Heilung erreicht ist Jedenfalls würde di« Entlassung in die eigen« oder ein« sreindc Familie nur daun angezcigt sein, wenn Gewähr dafür vorhanden ist, daß das schon Gewonnene »ich wieder vermindert wird. Bleibt ein Erivcrbsbeschräntung zurück, so ist anzustreben, daß der Mann in seinem ursprünglichen Bernse und in seiner Heimat verbleibt. Wenn der Will« dazu vorhanden ist, kann ein Verstümmelter noch Verrichtungen ansführen, die der Laie von vornherein für gänzlich ausgeschloffen hatten würde, DaS schlagendste Beispiel wird immer Hoestmans Mann ohne Hände und Füße bleiben, der trotzdem sich a»ziehen, esse», schreiben und sich selbsttätig sortbewegen kann und Meister einer Drcchslerlehranstalt ist. In den ilwn unterstellten Lazaretten benutzt Professor BiesalkSki jeden ärztlichen Rundgan«. um schon setzt die Gedanken der Verwundeten darauf zu lenken, daß sie in ihrem alten Berufe wieder tätig sein können und müssen. Ein Lehrer, dem der rechte Arni abgenomnicn iverden mußte und der zuerst aufs tiesste nicdcrgeschtagen war, lernt jetzt mit der lenken Hand schreiben »nd mit jedem Tag. ivo er Fortschritte sicht, ivächst sein Glaube daran, daß er wieder Lehrer sein kann, Eiueu Gärtner mit Abtragung des Unterschenkels hat er davon überzeugt, daß er wieder ivird gärtnern können: einen Landmann mit Verlust einer Hand, daß er wieder wird mähe» und harke» können. Ein Maurer, dem dem rechte Uitterarm in der Mitte abgenoiumen wurde, lenite allmählich begreifen, daß er trotz dieses Verlustes wieder wird mancrit können. Seine Befürchtung, «r würde kein« Arbeit finden, ivnrdc ihm mit der seierlichen Versicherung genommen, daß es gelingen ivird, die deutt'che Arbeitgeberschaft dazu zu bringen, auch criverbs- beschränkte Arbeiter iviedcr zu beschäftigen. Verschiedene andere Arbeiter mit drohender Versteifung von Gelenken und Zerreißungen von Sehnen und Nerven wurde» tlwer Verzweiflung über die Zukunft ihrer Familie dadurch entrissen, daß ihnen Nachoperation«» in Aussicht gestellt ivnrden, und allen zusammen firlrrt Prosesior Biesalski die geheilten und in seinen Werkstätten beschäftigten Kinder vor, um ihnen zu zeigen, was man alles durch methodisches Behandeln erlernen und erreichen kaiin. Dann lenchteu di« Gesichter und die niedergeschlagenen Nie»scheu wachsen förmlich empor. Diese Belehrung muß möglichst frühzeitig einsetzcn, «he bei den Leuten der Gedanke sieh festgesetzt hat, daß sie Bettler seien »nd von Almosen iverden leben müsien. Neben den, renicn Handarbeiter wird aber mich noch ein« nicht geringe Zahl von Bersttimmelungen solche Krieger treffen, die ihr Brot mit dem Kopse verdienen: und diese iverden manchmal ganz besonders schwer durch die Erwcrbs- bcschränklma betroffen sein. Hier aber wird es auch fast noch mehr als bei jene» möglich sein, neu« Arbeit zu beschaffen: bei den Offi- zicreu durch Unterbringung in Verwaltungsdetrieben des Heeres, für viele andere Kopfarbeiter in verwandten Bernsen. Und für sie ergebt nicht minder als für di« anderen der Ruf, insSefondcre an die Behörden, ihnen geeignete Stellen zu öffnen, auch ivo sic im Anfang nicht dasselbe leisten können, wie der Borgäiiger, Es kann keinem Zweifel unterliegen, baß bei der Einmütigkeit und Spfer- williqkcit des dentschen Volkes nach dem Kriege jeder Arbeitgeber die verletzten Krieger wieder einstellen und nachsichtig so lange be- schäftigen wird, bis die Leitte wieder mft geniigeiid Schnelligkeit und Geschicklichkeit arbeiten gelernt haben, In der Hciniat müsien die Linie verbleibe», iveil diese ihnen allein den notige,, ideellen Rückball gibt, um auS der seelischen Not he rauszukommen und weil auch dort d!« materiellen HilfsgueUen reichlicher fließen iverden als in der Fremde, Es ist auch nicht wünscheusivert, daß die Verstümmelten sich a» eiuem Platze zusanimeiidrängen Wenn überall das Verständnis für die hier umschriebenen Ausgaben geweckt sein wird, muß es möglich sein, daß die zahlreichen Schwerverletzten in der Masi« des arbeitende» Volkes wieder anfgehen, ohne daß sic oder ihre Uni- gebung sich recht bewußt iverden, wieviel erwerbende Kraft brach gelegt wurden ist. So allein wird die Liebe und Dankbarkeit der Volksgenossen dem Kriegskrüppel wieder das Bewußtsein bei- bringen können, daß er bis aus di« ihm verbliebene Bewegnnas- bcschränkung, di« er praktisch allmählich zu überwinden gelernt hat, derselbe geblichen ist. der er war.
Skrupelloser Kricgsspckulant, Wiederholt habe» wir daraus hingcwicsen, daß der starke Bedarf a» Liebesgaben aller Art
prositliisterne» Spekiilanlen die Roglichkeii gibt, als „Liebesgaben" dem Publiku», minderwertigen Schund sür teures Geld anzu- hängen. Wie skrupellos einzelne in der Herstellung von „Liebesgaben" sind, wird in der Bonner Deutschen Reichs-Zeitung ivie folgt erzählt: Vor einigen Tagen mußte ein Militär-Transportzug an der Hcrwarthstraßc vor den, Bahnhof halten. Ich sah, wie ein Soldat aus einem Wagen stieg und etwa zwanzig Zigarren mit beiden Hände» zerdrückte. Mit den Worten: „Ta so'» Zeug tönne» wir nicht brauchen," gab er die zerdrückten Zigarren einem jungen Manne, Die Umstehendcii ließen sich die Zigarren zeigen, und wa? sah man? Unglaublich! Nicht ein halbes Gramm Tabak war an diese» sonderbaren Rauchstciigcln, Sic bestanden von innen und außen aus braunem, dem Tabak ähnlich gemachten Papier, Und dieses Zeug sollten unsere Krieger rauchen. Ich weiß nicht, wo man ihnen die papicrnen Zigarre» gegeben hat, hier in Bonn — was ich aber nicht glauben kann — oder auf einer anderen Station, Jedenfalls verdient eine solche „Liebestätigkeit" niedriger gehängt zu werde»,
Fcldpaketc an das österreichisch-ungarische Heer, Bis einschließlich 15. Dezember können bei den deutschen Postanstalt«,, gewöhnliche Pakete bis zu 5 Kg, an Angehörige und zugeteilte Personen der österreickmch-uiigarischen Feldarmee gegen die einheitliche Gebühr von 80 Psg, cingeliesert werden. Tic in Dcutscksllaiid erlassenen Ausfuhrverbote iverden auf diese Pakete nicht angewandt, auch ist der Inhalt der Pakete in Oesterreich-Ungarn zollfrei, Tie näheren Verseudungsbedingungeil usw, für die Pakete iverden bei allen Postanstalten durch Aushang bekauntgogvben.'
Zum Präsidenten der Erstcu Kammer der hessische» Landftändc ist sür die bevorstehende Tagung an Stelle des verstorbenen Grasen v, Schlitz genannt von Görtz der Fürst zu Solms-Hohcn- solins-Lich ernannt wurden. Der neue Kammerpräsident ist der älteste Bruder der Grvßhcrzogin und hat bereits seit einer Reihe von Jahren als Bizcvräsidcnt der Kämmer sich betätigt, auch während der langen Krankheit des verstorbene» Präsidenten bereits die Geschäfte geführt. Er befindet sich z, Z, als Major im Kriegsdienst.
Haltbarmachcn von Briese» aus de», Felde, Um die Briefe unserer Angehörigen aus de», Felde für lange Jahre haltbar zu mache», bringt ein Leser des Münst, Anz, folgendes Verfahren in Vorschlag: Man überstrcichc das Schriftstück mit einer Mischung aus zwei Teilen Collodium und einem Teil Aethcr, lasse cs trocknen und überziehe es weiter mit einer seinen Schicht Schildcrlack, Beide Flüssigkeiten werde» mit einem Pinselchcn anfgctraqcn. Dieses Verfahren hat vor dem Vorschläge, die Schristzügc mühsam mft Tinte nachzuzichcn, den Vorteil, daß die Originalschriftzügc erhalten bleiben. Ferner ist es leicht auszusührcu und erfordert nur einige Minute». Die Masie ist aber feuergefährlich. Das Verfahren darf deshalb nicht bei offenem Licht vorgcnomincn werden.
Die Pakctdepots als ständige Einrichtung Der Versuch, Pakete sür die im Felde stchcnde» Truppen durch Vermittlung sogenannter Paketdepots zu versende», ist jetzt abgeschlvsicn worden und kann, wie der Kriegsministcr den Eisenbahnbchörden mitteilt, als wohlaclunac» angcsehc» werde», Jnsolgedessen solle» die Pakct- dcpots während des Krieges als ständige Einrichtung bcibebalten werden. Insgesamt nabnic» die 20 Pakctdepots während der Probezeit über 3 250 000 Pakete an. Aus den Berichten der Paket- depvts geht hervor, daß der günstige Erfolg des »nternommcncn Versuches mit den Depots nur durch die Unterstützung der Eiscn- bahnverwaltung möglich war.
Die deutsche Bleiarbciicrlchußverordiinna, das heißt, die Verordnung bctr, das befristete Verbot der Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern in Anlagen zur Hcrstclluiiq von Bleifarben und Biciproduktcn ist jetzt bis zun, 1, Januar 1017 verlängert worden.
— Stadtthcatcr, Aus Abvmi enken kreisen ist der Wunsch laut geworden, wieder «inairai eines der volkstümlichen Stück« Adolf L'Arronges in den Spielplan aufznnielhmen, Es ist deshalb für die Adonuementsponstellung am Freitag das bekannte liift!p>i«I<rrtia« Boiksstllck „HasemannS Tochter" ongefctzt worden, das eine sehr gute Besetzung mft den derzeitigen ersten Kräften ermöglicht.
KreiS Wetzlar
n, Osfenhaltei, der Läden, Für das Weihnachtsgeschäft dürfe» die offenen Verbaufsläden am 10., 22,, 23, und 24, bis abends 0 Uhr und an den Sonntagen, 13. und 20/ Dezember, biö 7 Uhr abends offenlgehalten werden,
n. BolkstüHe, Als ein Stück Kriegsflirsorge ist die von der Stadt Wetzlar In voriger Woche eröffnet« Volksküche zu betrachten, die allerdings auch nach den, Krieg noch ein nottvendiges Bedürfnis sein wird, wie sic es porden, schon ivar. Für nur 10 Psg, soll in den unteren Räumen der Fnanziskanerschule am Schillerplatz ein nahrhaftes Mittagessen verabreicht iverden, das dort in erwärmten Räumen verz-chrt werden kann, aber auch zum Abholen in die Wohnnngon der Bedürftigen bereit stvht, Es steht fest, daß bei dem billigen Preis di« Stadt erheblichen Zuschuß leiste:: muß, aber die l>«sitzcnde Klaffe in Wetzlar dürfte für dies« nützliche Einrichtung wohl auch nial in den Beutel greifen, — Die Abgabe von Speisen in der städtischen Volksküche erfolgt in der Zeit von 11% Uhr vormittags bis 12% Uhr mittags,
y. Handwcrkerfürsorge, Die Handiverkskaminer in Eoblenz hat an di« Schreiner in Betzdorf 100 Soldatenfpmde in Auftrag gegeben, Das ist sicher ein besieres Bersahrcn, wie i» Wetzlar, ivo ein großer Test der umifangreichoii Gefangen en bau den einer Holzhandlung mild einem Dachdeckernieister übertragen wurden, statt direkt an Fachleute.
n. Im Gefangenenlager in Wetzlar machte am Samstag abend cfti Belgier einen Fluchtversuch, er ivurde aber »och rechtzeitig erwischt, als er den Bretterzaun übersteigen wollte, — Am Samstag kamen wieder etwa 100 Gefangen«, meistens Zivilisten, hier an,
m. Krofdorf, Der hiesige Bürgermeister gibt amtlich bekannt, daß die Bäcker und Händler von Backwaren in den Bürgermerste-
reien Atzbag, mit» Launsbach einen von «nsteii sichdbaves s im Verkaufslokal anzubriiigen haben, ivovaive Preis« uvt> gf, I lder verschiedenen Backwaren erkeimrtlich sind. Dieser Aniäri,., I allmonatlich der BÄstirdc zur Abstempelunig vorzulegen, mb] [ iit zwei Exemplaren, twd l>at Geltung sür di« Dauer eines P^>,
Parteinachrichten.
Tic Kriegskrcditc »nd die Sozialdemokratie,
Eine Parteivcrsämmlung in Brau »schweig nah» einem Referat des Rcichstagsabgcordnctcn Gen. Wilhelm f säst einstimmig eine Rcsvlutiv» an, in der die Stellnngnah», Rcichstagsfraktivn zu den Kricgskrcditcn gebilligt wird.
Ter „schwarze Peter".
In der nationallibcralcn und in der Zentrums^ Hessens wird trotz dein Blirgfrieden das lustige Spiel, Sozialdemokratie wegen des Scheiterns der kawpfl Landtagswal,lc» den schlvarzcn Peter zuzlischicbcn, mu fortgesetzt. Durch den ganzen Blätterwald klingt das L Tie Sozialdemokraten sind schuld! Sie haben „es nickit st gebracht, lediglich um eines neuen Mandates willen, die jeitigen Interessen der Partei hinter die großen Gesi punkte der lÄegcnwart zurückznstellen". Wenn man aber den Mut besäße, zu erklären, daß ja bei den Bü: lichcn nur scbr wenig Neigung vorhanden war, kamp Wahlen ans Grund der Wahrung des Besitzstandes dur> führen, und daß vor allem in der Lsfenbachcr Zeitung Plan schon vor den Vcrtreterkonfercnzcn entschieden bekä worden ist, weil die Llffcnbachcr Nationallibcralen eben — Sonderwünsche haben. Ter Unterschied ist nur der, die „Verwirklichung" der bürgerlichen Sonderwünsche eine Verschiebung des bisherigen Besitzstandes hinai laufen wäre, während bei dem sozialdemokratischen Vorscl mit Hilfe des Nauheimcr Mandats — über dessen ai wcitige Vergebung sich ursprünglich doch alle Parteien > waren — eine Ungerechtigkeit, die durch Wahrung des sitzstandes in Mainz »nd Nichtübcrlassnng des Nanbe Mandats an die in erster Linie berechtigten Sozialdemoki unzwcifelhast sich ergeben mußte, vermieden worden > Und den Eindruck besonderer Ehrlichkeit macht es mm nicht gerade, wenn man jetzt, nachdem man glaubt, der zialdcinokratic den schwarzen Peter mit Erfolg zugeichobc haben, erleichtert aufatmet und sagt: freilich, die kamps Wahlen wären auch nicht nach unserem Geschmack gen
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in der Oesscntlichkeit die Sozialdemokraten als die Friei brcchcr anznschwärzen, während in geschlossenem Zirkel Konferenzen die bürgerlichen Partcisührcr ausdrücklich sichert hatten, man könne der Sozialdemokratie nicht de, ringsten Vorwurf machen.
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Vereinsralender.
Mittwoch, 0, Dezc»i her,
Wetzlar, Ge werkscha ftskartel I. Abends %0
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Verantwortlicher Redakteur: F, Vetters, Gießen. Vcrlaa von Krumm & Cie,. Gießen.
Druck: Verlag Oklenbachcr Abendblatt, G, m, b. H„ Ofsenbach
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lMtn 'mit u iir siiri ittanb Me, 1 !Wi di Alb, furch
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Für die Weihnachtsfeier der Kinder oraanisicrtkk Krir, »ehmer und Arbeitsloser ainacn weiter ein: Von cincin Buch,
2 Mk,, von H. M, aus L, 3 Mk,, vom Verband der Handl achilsen 12 Mk,, von Ed, Krumm 50 Mk,, vom Sozialdemokrv Verein Gießen 30 Mk„ von E, St. erste Rate 2 Mk,, von
3 Mk,, Summa 102 Mk. Bereits quitiert sind 07 Mk,, ins,
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Gcwcrkschastskartcll Gießen »nd llmgeaend. Die Ja'
die ihre Kinder bei den in Frage kommenden Gcwcrkfchai ständen noch nicht angcmcldct haben, seien daraus ausmcrkso macht, daß Donnerstag den 10, Dezember der letzte Tag iit, a die Anmclduna erfolgen kann. Spätere Meldungen müsic berücksichtigt bleiben, Tic Gewerkschastsvorständc wollen Mcldclistcn bitte umgehend, spätestens bis 12, Dezcmbk' liescrn. Der Vorft>
Bekanntmachung.
Dir suchen zmn spsortigicn Autnitt für unifcoc» Bcineb jüngeren, mtlftürfreieil Burcau«ehi!sen, Derselbe muß Rechner, geivandder Stienograpb und Akaschsncnschreiider sem Angebot« mit Zcuigitisaibschriift-eit und Gchaltsansprüche' gehend «imzureiichsn an di«
Direktion der Elckiriziiäisiverke »nd Straßenbahn, Lahnjiro
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Gießen, 09 Jahre alt.
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Das Weihnachtsbuch der Arbeiterfamilie!
Von dem Grundsatz ausgehend, daß ein gutes, belehrendes Buch auch in diesem Jahre das beste Geschenk für jung und alt ist, hat unser Berliner Parteiverlag eine Weihnachtsprämie für alle Leser der Partei- presse geschaffen, die sicher sehr willkommene Aufnahme finden wird. ::: Das Werk führt den Titel:
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Der Deutsch-Französische Krieg 1870-7
(Sonderdruck aus: Die Welt in Waffen), hat einen Umfang von 320 Seiten großes Geschenkformat und ist mit 245 Bildern und Dokumenten ausgestattet. Enthält auch viele ganzseitige Illustrationen
und wird in einem schmucken Einband geliefert. — Eine wahrheitsgetreue, von einem Sozialdemokraten gegebene Schilderung des Deutsch-Französischen Krieges muß zur Zeit des gewaltigen Weltkrieges besonderes Interesse erwecken. — Verfasser dieses Werkes ist Hugo Schulz, gegenwärtig Kriegsberichterstatter im
österreichisch-ungarischen Hauptpressequartier
Der Preis beträgt nur 3 Hark
Wir bitten um recht rege Benutzung dieses Sonderangebotes. — Bestellungen nehmen alle Zeitungsträger sowie die Unterzeichnete Buchhandlung entgegen
Buchhandlung der Oberhessischen Volkszeitung, Gießen, Bahnhofstr. 23
Telephon
2008


