Ausgabe 
3.12.1914
 
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richte können nur den Zustnnd der Wege zu der Zeit wieder­geben, in der sie erkundet wurden. Es wird stets ratsam sein, sie vor Benutzung abermals zu erkunden, um sich zu versichern, das; sie nicht durch Reparaturen, Rohrlegungen usw. gesperrt sind." Tic großen wichtigen Straßen sind in allen Einzelheiten genau beschrieben. Stets wird mitgeteilt, ob die Bevölkerung ganz oder teilweise französisch spricht.

Al? Beispiel seien die taktischen Bemerkungen übe: Dixmuiden auf S. 151 wörtlich mitgeteilt: Dixmuiden wird von Norden oder Süden schwer zu nehmen sein. Die beste Verteidigungsstellung gegen Süden wäre westlich der und bis zur Straße der Bahndamm, östlich der Straße eine Reihe kleiner Hügel. Westlich der Straße ist das Schußfeld aus 1500 Aards gut, östlich davon ist der Ausblick durch Bäume behindert. Zwei Bataillone würden für die Besetzung aus- reichen. Tie feindliche Artillerie würde wahrscheinlich nahe Hoogmolen und Vcartkant stehen. Sonst ist dort taktisch nichts von Bedeutung, auch nichts vorhanden, was das Marsch­tempo verzögern könnte. Beobachtungspunkt: die Mühle von Reencheek mit freiem Rundblick, und der Koclbcrg, 7 y? Meilen von Ipern, mit Ausblick nach Ost und Süd," Nebenbei be­merkt werden in der Regel die Kirchtürme als gute Beob­achtungsposten angegeben.

So bilden die handlichen Bände für den Führer, General­stabsoffizier und Unterführer jeden Grades einen vortreff­lichen Wegweiser. Ihm beigegeben sind:

1. eine nach Gemeinden und Dörfern geordnete Ein- quartierungsübersicht mit Zahlen der Belegungsfähigkeit, der vorhandenen Transportmittel und allen sonstigen Angaben, deren ein Ortskommandant bedarf;

2. eine Zusammenstellung von wichtigen Fingerzeigen für Flugzeugführer in dem Teile von Belgien, der südlich der Linie Charleroi-Namur-Lüttich liegt, sowie für die Um- gegend von Brüssel. Dieses außerordentlich sorgsam und übersichtlich abgefaßte Merkbuch wird durch eine Karte der Landungsplätze ergänzt, trägt die Aufschrift geheim und stammt aus dem Juli 191-1, Die Nordd. Allg. Ztg, nimmt an, daß das Material für diese Bücher auS dem Jahre 1909 stammt und zieht dann die nachstehenden Schlußfolgerungen:

Ohne eine bereitwillige, weitestgehende Unterstützung der belgischen Regierung und Militärbehörden war eine solche Ar­beit nicht zu leisten , , . So eingehend hatten England und Belgien bereits im Frieden ein militärisches Zusammenwirken miteinander verabredet, Belgien war eben politisch und mili­tärisch nichts anderes als ein Basall Englands, Die Entrüstung, die England heute wegen Deutschlands angeblichen Neutralitäts­bruch vor aller Welt zur Schau trägt, wirb durch diese Doku­mente als völlig haltlos und ungerecht erwiesen. Wenn jemand Anspruch darauf hat, empört zu sein, so sind es wir!

Als anläßlich unserer Operationen an der Küste die eng­lische und französische Presse höhnisch meinte, wir seien über die Gefahren des Ueberschwcmmungsgebietes im sogenannten Polder-' land nicht unterrichtet, hatte sie insofern recht, als wir Belgiens Geländeverhältniste zu Beginn des Krieges allerdings nur so­weit kannten, wie sie sich aus dem Buchhandel käuflichen Quellen ergaben.

Um so wertvollere Beutestücke waren daher für unS die eng­lischen Erkundungsberichte und vorzüglichen Karten, Dir konnten dieses außerordentlich nützliche Material sofort unseren eigenen Zwecken dienstbar machen und England mit seinen eige­nen Dassen bekämpfen. Darin liegt für die sorgsame Arbeit unserer Gegner wohl die beste Kennzeichnung/

Die Stellung der italienischen Partei in einem eventuellen Krieg.

In einem Leitartikel des italienischen HauptorganS Avanti über die augenblickliche innerpolitische Lage in Italien und über die voraussichtliche Stellungnahme der verschiede­nen Parteien beim bevorstehenden Zusammentreten der italienischen Kammer am 2. Dezember werden auch die An­sichten der bürgerlichen Politiker über die Absichten der So­zialisten besprochen.

Ein bürgerlicher Politiker soll erklärt haben, daß die Sozialisten sich auf eine rein akademische und theoretisch«- Antikriegspropaganda beschränken und sich im übrigen einer wirklichen Opposition enthalten würden, weil sie eingesehen

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 128

Alle diese Vorstellungen erfüllten ihn, als er endlich leise den Gaard verließ und an den Fjord hinabging, uni den letzten Helfer auszusuckßm. Es war eine tiefe Nacht, schwere Wolken hingen bleifarbig über den Wasscrspalt, der unbeweg­lich und finster in seinem Felsenbette lag. Kein Fisch sprang auf, kein Stern war zu sehen, kein Ton zu hören, und es er- forderte keine geringe Vorsicht, um an dem wcglosen Rand des Fjord zwischen Steinen und Geröll ohne Leuchte fortzu- kommcn. Marstrands Augen waren jedoch vortrefflich und an Dunkelheit eben so gut gewöhnt, wie sein biegsamer Äörpcr an Anstrengungen. Nach einer Stunde stand er an der Bucht, in deren Tiefe sich der trümmervolle Grund öffnete, in welchem Paul Peterscns Großvater sein Ende ge­funden hatte, und nachdem er den Felsenwall überstiegen der den Eingang des kleinen Tales verschloß, befand er sich an dem Hügel von gewaltigen Steinen, die das Grabmal des griinmigcn Vogts bildeten. Die hohen Tannen, welche daraus gewachsen waren, hingen mit ihren schwarzen Aesten und Nadeln bis zur Erde nieder und wölbten mit Gestrüpp und Ranken ein wildes ödes Dach über dieser Totenkammer, Ihr knorriges Gewirr machte die Dunkelheit undurchdring- sich, und als Marstrand mit klopfendem Herzen in diesen unheimlichen Kreis trat, empfing ihn ein hohles Rauschen und Seufzen, das durch die Wipfel zog und klappernde, trockene Ranken ihm entgegcntricb.

Mit beherzten Schritten wand er sich durch diese ab- mohnenden Hindernisse, und wie oft er auch von dem langen feuchten Moose abglitt, das die Steine überwucherte, wie beschwerlich es war, selbst am Tage hier von Block zu Block zu steigen, erreichte er doch endlich die Spitze dieser Schutt- masse, auf deren Höhe ein mächtiges Felsenstück verwitterte. Hier atmete er allein mitten in der wildesten Einsamkeit, ab- getrennt von allem Leben, unter sich die zerschmetterten Ueberreste eines Toten, der bis zum jüngsten Tage dort

hätten, daß patriotische Gründe Italien in den Krieg treiben.

Gegen diesen Gedankengang protestiert der Avansi aufs bestimmteste und stellt die folgenden Leisi'ätze aus:

1. Bei den italienischen Sozialisten fehlt jedes Verständnis für diesepatriotischen Gründe" umsomehr als dieser Angriff ein außerordentlich dehnbarer ist und zu höchst gewagten Unter­nehmungen kühren könnte,

2. Tie italienische sozialistische Partei wird sich aufs Ener­gischste den Kriegskrediten widcrsctzcn, weil die Höhe derselben klar beweist, daß sie das allein für die Verteidigung des Landes Rotivendige weit übersteigen,

3. Die vorgesehene Steuerdeckung wird wie gewöhnlich in Ftalicn nur die ärmeren Klagen treffen, was für die sozia­listische Partei ein Grund mehr ist, sich dieser hohen Ausgaben zu widcrsetzen.

1, Die Partei kann den Leuten gegenüber, welche die bisher für das Land so schicksalsschwere Politik geleitet haben, kein Ver­trauen haben: die einzige Antwort auf eine Aufforderung, diese Politik zu unterstützen, ist die Forderung, daß diese Leute für ihre bisherige das Land so schädliche Tätigkeit gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden.

5. Solange die für politische Vergehen mit Gefängnis be­straften Parteigcnosten als Feinde des Staates behandelt und betrachtet werden, kann von der Partei nicht verlangt werden, daß sie bei ihrer Stellungnahme diepatriotischen Gesichtspunkte der italienischen Bourgeoisie in Betracht nehmen soll.

Juaendlichenschutz im Kriege.

Ein interestantes Experiment machen einige Pariser Stadt­teile, welche besondere Schulen und Ateliers cinrichteten, um Kna­ben und Mädchen im Alter bis zu 18 Jahren tagsüber zu beschäs­tigen, wenn sie sonst eine Beschäftigung nicht haben, um sie auf diese Weise von der Straße fern zu halten. Schon jetzt soll der Erfolg dieser Maßnahme sehr vielversprechend sein, so daß man ihre Aus­dehnung beabsichtigt.

Etwas ähnliches wird jetzt aus London gemeldet, wo bas Zentralkomitee sllr Beschäftigung der Frauen", mit Zustimmung des Nationalhilsskomitccs, dem sehr reichliche staatliche Mittel zur Verfügung stehen, bcschlosien hat, jungen Mädchen bis zu 1» Jahren, für welche eine andere Beschäftigung nicht gefunden wer­den kann, wöchentlich 1 Mark zu zahlen unter der Voraussetzung, daß sic dafür regelmäßig eine besondere Schule besuchen. Diese Einrichtung soll den Zweck haben, die Mädchen von den Gefahren der Straße fern zu halten und zugleich ihre Zeit nützlich anzu- wendcn, damit sie später umso leichter und bessere Beschäftigung finden können.

Schlimme Folgen der steigenden Getreide- Höchstpreise.

Was von der Arbeiterpresse fortgesetzt betont worden ist daß die amtlich festgesetzten Höchstpreise für Getreide, vor allem aber ihre Steigerung ab Januar, schlimme Gefahren für die Ernährung des deutschen Volkes bringen müßten, wird jetzt durch eine Meldung aus Halle a. S. bestätigt. Die dortigen Hildebrandtschcn Mllhlenwerke, die mit 2400 Zentnern täglichem Kornverbrauch das größte Müllerei- Unternehmen der Provinz Sachsen sind, l)aben sich tele- graphisch an die Regierung und das Generalkommando des 4. Armeekorps in Magdeburg gewandt mit dem Ersuchen, Maßnahmen zu treffen, daß die Mühlen genügende Mengen Korn zur Verarbeitung kaufen können. Das sei in den letzten Wochen nicht mehr möglich gewesen, da die Landwirte und Getreide-Großhändler die Vorräte an Korn, namentlich an Roggen und Weizen im Hinblick auf die Steigerung der Höchstpreise ab 1. Januar zurückhiclten. Die Mühlenwerke müßten, so führen sic in der Eingabe weiter aus, beim An- dauern dieses Zustandes des Versagens der Zufuhr zu einer Stillegung des Betriebes und zur Entlassung ihrer 120 Ar­beiter schreiten.

Unter diesem unhaltbaren Zustande leiden auch die übrigen Mühlen des Halleschen Bezirks und dadurch wird natürlich die Versorgung der Bevölkerung mit Brot ernstlich gefährdet. Die Regierung wird deshalb nicht umhin können, einer Steigerung der Korn-Höchstpreise energisch cntgcgen- zutretcn und den Verkaufszwang einzuführen, selbst wenn die spekulativen Landwirte und Großhändler dadurch eine Enttäuschung erleben. Wer in dieser ernsten und opferreichen Zeit so wenig Patriotismus zeigt wie sie, wer es über sich bringt, dem Volke den reichen Erntesegen dieses Jahres vor­zuenthalten, um elenden Gewinnes willen, und es zum

siegen sollte, während sein irrender Geist die Fischer schreckte.

Eine tiefe Mutlosigkeit kam über den jungen Abenteurer. Nicht die Toten sind es, die ich fürchte," sprach er vor sich hin,die Lebendigen treiben mich bis zur Narrheit. Wer soll in dieser Nacht mich hier erwarten? Aber auch ein Weiser, der über einem Abgrund schwebt, greift nach dem Amulet und betet einen Herenspruch. Was ist Klugheit und Verstand der Verständigen, wenn sie keine Hilfe schaffenI Weder Gottes Engel noch des Teufels Geselle werden mir erscheinen. Laß sehen, du alter Zauberer, was du kannst."

Afraja, ich rufe dich!" sagte er mit leisem verächtlichen Tone, und er widcrholte den Namen noch zweimal.

Ta bin ich!" antwortete eine Stimme an der anderen Seite des Felsstücks, und ein Geräusch begleitete diese Worte, Geröll und Steinbröckel kollerten an der Hügelwand nieder. Es war, als stiege eine Gestalt vom Boden auf aus einer Fuge dieser festen Granitblöcke, die sich ihr geöffnet hatten.

So beherzt Marstrand war. so wenig konnte er dem über­wältigenden, unheimlichen Eindruck dieser Erscheinung wider­stehen. Ein Grausen kam ihn an, das sein Haar aufsträubte, seine Zunge lähmte und seine Augen weit und stier öffnete. Er dachte an den Geist des Vogtes. Es war ihm, als liefen Blitzstreifen an den Bäumen nieder, als regte cs sich hinter ihm, und aus der Tiefe kam ein seltsames Schnauben.

Du hast mich gerufen," begann die Stimme wieder. Fürchtest du dich?"

Nein," antwortete Marstrand.Bist du Afraja?"

Ich bin es," sagte der Lappe.Setze dich her z» mir, gib mir deine Hand."

Kalte, schmale Finger klammerten sich um Marstrands Rechte. Er hörte das heisere Lachen, das er kannte, dicht an seinem Ohr, und durch das tiefe Dunkel glaubte er die kleinen, blitzenden Augen des Zauberers funkeln zu sehen.

Erzähle mir. was dich zu mir treibt," sprach Afraja. Ich war weit, als ich dich rufen hörte. Ich kam, weil Jubinal cs will."

Wenn du solche Macht hast, Afraja," erwiderte der junge Monn,so wirst du auch wissen, weshalb ich hier bin."

Hungern und zur Arbeitslosigkeit verdammt, der verdient keinerlei Rücksichtnahme.

Nachrichten über Kriegsgefangene.

lieber den Aufenthalt der in feindliche Kriegsgesangenschasi geratenen Angehörigen unseres Heeres können aus Grund der Gefaiiqenciilisten, die die kriegführenden Siaalcn gegenseitig auö- tauschen, folgende Stellen i:n Inland Auskunft erteilen: das Zcntral-Nachweiscburcan des Kriegsministerinnis in Berlin, Dorothcenstraße 48; das Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz, Abteilung Gesangcnenjürsorgc, Reichstagsgebäudc; das Auswärtige Amt,

Vom Auslände sind folgende Auskunftsstellen bekannt: Belgien:

Das Rote Kreuz in Brüsiel,

Frankreich,

a) Agence des renseignements pour prisonniers de guerr-r Genf, rue de l'Athenee 3.

b) La croix rouge francaise, Commission de guerre, Bordeaux, Quai des Charons 56.

c) Auskunft über deutsche Gefangene in Frankreich: Zentral­stelle des Roten Kreuzes. Genf.

England:

a) The Prisoners of war, Information Bureau London 49 Wellington Street, Strand.

b) Briefe an deutsche Kriegsgefangene in Gibraltar:

Adreste: Commandant Prisoners of war Gibraltar.

Rußland:

Auskunft über deutsche Gefangene in Rußland erteilt das Rot« Kreuz, Kopenhagen,

Was tut Frankreichs Marine?

W. B. Paris, 1. Dez.Was tut denn unsere Marine?", fragt man in Frankreich, wie der Temps berichtet, viel, weil man wissen möchte, ob die im Verhältnis zu dem Landheere größeren Aufwendungen auch lohnen. Dem Temps ant- wortct, nachdem er die Aufgaben der Marine herzählt: der Küstenschutz, die Teilnahme der Marincdivision an den Operationen des Landbeeres, die Begleitung der Truppen­transporte und der Schutz des Handels. Tie englisch-französi­sche Flotte habe die Rückkehr der deutschen und österreichischen s Wehrpflichtigen aus Amerika «verhindert, deren Zahl eine i halbe Million betrage. Ist es nicht ein schöner Sieg, wenn 300 000 französische und englische Seeleute 500 000 Feinde I von dem Schlachtfclde fernzuhaltcn vermögen.

Die .Kämpfe im Südosten.

T. U. Suezawa, 2. Dez, (Etr. Blich Die Rüsten haben ien feitet des Pnith große Verstärkungen aller Waffen herangezogen und versuchen, in der Bukowina die Karpathentriippen zurück;» drängen. Die österreichifch-iingarischen Truppen leisten der viel­fachen Ucbermacht energisch Widerstand und halten ihre Stellungen Es herrscht sehr große Kälte, Da die Flüstc teilweise zugefroeea, sind, wurde die Offensive der Rüsten erleichtert.

Fransösische Enltäuschung.

Berlin, 2, Dez. Der Genfer Berichterstatter der Deutschen Tageszeitung meldet unter dem 1, Dezember: Als in Paris der russische Schlachtbericht meldete, daß die Kämpfe bei Lowicz fort­dauerten und die Deutschen die Offensive bei Szcrzow sortfctzten bemächtigte sich der Pariser tiefe Nicdergefchlagcnhcit, De« Eclair schreibt: Paris jubelte drei Tage, als Petersburg die Ver­nichtung der Hinbenburgischen Armee berichtete. Jetzt ist eS abei grabesstill. Es ist lächerlich, wenn amtlich aus Rußjand gemeldet wurde, daß seit Mitte November 796 999 Deutsche und OestH reicher gefangen worden seien und daß seit August die Zahl de' Gefangenen VA Millionen betrage. Es fei unbegreiflich, sagt doc- Blatt, daß die Petersburger Zensur derartige Lügenmcldungen der russischen Blätter zuläßt.

Die Türken auf dem Marsche nach Aegypten.

T. U. Kopenhagen, 2. Dez, (Etr. Bln s Nach einem Athene- Telegramm. das der Pariser New Port Herold verössentlicht, ist ein türkisches Heer von 76 999 Mann unter Führung Jzzed Pascha? auf dem Marsche nach dem Suez-Kanal, Die Deutschen und Türke» sollen 19 999 Gewehre unter die Beduinen verteilt haben, die ans der befestigte» Linie um El-Aresch ausgestellt werden sollen.

Ein Telegramm aus Kairo nach Paris behauptet, die Deutsche» hätten energisch daran gearbeitet, Abessinien zu überreden, de» Sudan und Aegypten anzugreifcn. Der Negos hätte dies jedoit abgelehnt und den Verbündeten das Angebot gemacht, 299 00t) Mann zu senden,

Agitation für die Neutralität Italiens.

T. U. Zürich, 1. Dez. Nack; einer Mailänder-^Meldung dc> Neuen Züricher Zeitung hat sich dort gestern ein Agitationskomilei

Du sagst es, Jüngling," war Afrajas Antwort, die e: nach einem langen Schweigen gab.Ich sehe in dieser Finster nis in dein Herz; ich weiß deine (bedanken, mir ist nicht: verborgen. In deiner Gamme schläft ein Wolf, der seim Zähne in dein Fleisch grub und dich hinausgestoßen hat ir diese Nacht. Morgen, wenn der Tag graut, will er dich zer reißen."

Ich komme, damit es ihn; nicht gelingen soll," verseht: Marstrand.Ich suche Hilfe bei dir, Afraja. Wenn es wahi ist, daß du mich schützen willst, so beweise es jetzt. Schaff im Geld, daß ich Helgcstad befriedigen kann. Bei meiner Ehre Bei allem, was mir heilig! Ich will dir redlich wiedergeben was dein ist."

Afraja ließ abermals einige Zeit vergehen, ehe er ant wartete.Wieviel bedarfst du?" fragte er dann.

Eine große Summe!" rief der Junker,aber ich weiß daß du sic geben kannst, wenn du willst. Sechzehntausen! Spezies hat Helgcstad von nur zu fordern, doch kann ich ihn eine Gcgenrechnung machen wegen meiner Fische, die er u Bergen verkauft hat."

Sechzehntausend!" murmelte der alte Mann.Es is viel Geld. Sechzchntausend! Wenn ich sie dir gebe, wa- willst du geloben?"

Du verlangst hohe Zinsen, wie ich denke. Acht von Hundert ist der übliche Preis; doch fordre, was du willst. S: wahr mir Gott I)elfe, ich will sie schaffen!"

Ich mag keine Zinsen, Väterchen!" rief Afraja heisci lachend.Ich bin kein Händler vom Lyngenfjord, kein Wucherer und kein Vogt."

Wenn du keinen Zins willst," fragte Marstrand,war willst du denn? Eine Verschreibung des Gaards?"

Deine Verschreibung hülfe mir nichts, und deinen Gaart mag ich nicht. Niemand darf wissen von meinem Gold und deinem Wort, aber verpfänden sollst du es mir. Willst d»?

Was soll mein Wort dir verbürgen?"

Wenig Jüngling, wenig! Gelobe mir, daß du kommen willst, wenn ich dich rufe."

(Fortsetzung solgt.s

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