(»eit, daß sic gezwungen werden, sich mit Ehren in die Erfolge zu teilen, um dann cincn ewigen Frieden zu schließen. War sollte denn geschehen, wenn wir Deutschland vernichten? Was soll geschehen, wenn wir Schweden vernichten, nach dem wir Schweden zwangen, mit Deutschland gegen uns zu kämpfen? Wir würden dann sowohl Deutschland wie Schweden gegen Rußland verteidigen müssen, und müßten diese Verteidigung versuchen, trotzdem wir selber durch diese» Bruderkrieg erschöpft wären. Wenn nun aber Deutschland uns vernichtete und die Küsten der Nordsee annektierte, in welche untergeordnete Stellung würden dann Frankreich und wir gedrängt werden — wir, die wir die Schicksale Westeuropas beherrscht hätten, statt unsere Kräfte für russische Anleihen und persische Kapitalspekulationen ein,»setzen. Es ist ein Glück für uns, daß das „Vernichten" nur Schuljungen- gercde ist. Wir können wohl unerhörten ?1!ut beweisen, und wir können uns gegenseitig erschöpsen, angesichts des unerschöpflichen Rußlands (das freilich ebenso unerschöpflich ist wie wir drei andern, wenn wir vereint sind!, aber wir können uns nicht gegenseitig vernichten. Fetzt bleibt uns nur eins zu tun übrig außer dem, daß wir mit aller Macht kämpfen, damit wir nicht wie Feiglinge und Schwächlinge wie Narren und Verrückte dastehen, bi« wir gelernt haben, uns gegenseitig zu achten, vor allem aber unsere große Völkerausgabc zu erkennen, die darin besteht, uns als die vereinigten Bannerträger der Zivilisation zu sühlcn im Gegensatz zu den Ostmächtcn, denen wir selber erst die Kunst beigebracht haben, mit den totbringenden Maschinen Krieg zu führen. Das eine, was uns noch obliegt, ist: gleich mit der Arbeit des unvermeidlichen Friedcnsvertrages zu beginnen, den wir doch olle einmal nntcrzcichnen müssen, wenn wir endlich alle von den, entsetzlichen Morden und Vernichten genug haben."
Man sieht, daß Genosse Bernard Shaw, der zu Beginn des Krieges wegen einiger unlicbcnswiirdigcr Aeußerungcn über Deutschland in der deutschen Presse hestig angefahrcn wurde, sich doch ein erhebliches Maß von Objektivität bewahrt hat, und daß er dem alten Ziel der auswärtigen Politik de? Sozialismus, dem Bund zwischen Deutschland und den West- Mächten trcugeblieben ist.
Staatliche Kohlenversorfluiisi in Oesterreich.
Durch eine Verordnung des österreichischen Ministeriums wird die Kohlenvcrsorgung unter Staatsaufsicht gestellt, wo immer zur Deckung eines dringenden Bedarfes, auch um unverhältnismäßig hohen Preisen zu entgehen, dies notwendig erscheint, soll der Minister für öffentliche Arbeiten stillstehcnbc Bcrgbauc in Betrieb nehmen, Ucbcrschichten wie auch Sonntagsarbeiten anordncn usw. Im Falle drohenden Kohlcnmangels können die Bcrgwcrksbcsitzcr zur Lieferung von bestimmten Mengen und Sorten verpflichtet werden, desgleichen Kohlenhändler, soweit ihre Vorräte an Jn» landSkohlcn reichen. Wen» über die Preise keine Einigung zn erziele» ist, so werden diese vom Gerichte nach Anhörung der Sachverständigen festgesetzt. Tic bisherige Jahresproduktion (Januar bis Septembers an Stein- und Brandkohlc betrug 300,37 Millionen Meterzentner gegen 329,15 Millionen Meterzentner im Vorjahre, so daß sich für diese ersten neu» Monate ein Rückgang von 29,08 Millionen Meterzentner ergibt.
Neue Fliegerwaffe»,.
In einem in der Wiener Neuen Freien Presse veröffentlichten Feldpostbrief eines deutschen Fliegeroffiziers an einen Wiener Freund heißt es:
„Auch unser Fesselballon hat in bc» letzten Wochen oft seine» Standort wechseln mlisien, da er von feindlicher ?lrtilleri« oft schwer aufs Ziel genommen wurde, aber vergeblich. Dagegen besuchten uns häufig siLmzöstschc Flieger, die vergebens Bomben abwarscn, da sie bei unsere»» Scl>nellssuer sich »id)! tief wagen: dagegen werfen sic 16 Zenimneter lange Stahlipscil« in Bündeln ab. Eine furchtbare Waffe, ivcnn aus großer sdöhe das 20 Granim schwere Geschoß ein Ziel erreicht, schlimmer als Schrappnrlls und Bomben. Aber unsere Militärbehörde hat sich sofort der Erfindung bemächtigt, und unsere Flieger, dt« doch mehr Schneid haben, und unsere Lcnkballons haben jetzt verbeffcrteö Pfeilabwurf- material zur Verfügung. ui«d als Ironie steht aus jedem dcutfchen Pfeil: , nvention trau;aiss Fabrication allemande.“
Cholera unter russischen Gefangene«.
In der Sitzung der bürgerlichen Kollegien der Stadt Ulm teilte Bürgermeister v. Wagner mit, daß von den zm Zeit hier befindlichen russischen Gefangenen der Verdacht besteht, daß Cholera asiatica ausgetreten ist. Vier Personen sind bereits gestorben, im ganzen sind elf Russen erkrankt. Endgültiges kann erst nach der Prüfung im Reichsgcsund- heitsonit mitgcteilt werden, wo festgestellt wird, ob Cholera tatsächlich vorliegt. Ter Verdacht spricht dafür. Es sind
hier zur Zeit 2800 russische Gefangene. Die für die nächst: Woche vorgesehene Weihnachtsmcsse muß ausfallen wegen der Gefahr der Uebcrtragung, Alle Maßnahmen, die notwendig sind, sind getroffen, damit sich die Cholera nicht au' die Stadt ausdehnen kann.
Da die Krankheitsfälle, deren Charakter übrigens noch nicht endgültig festgestellt ist, sich in einem Gefangenenlager ereignet haben, das sicherlich von anderen Wohnstätten genügend getrennt ist, liegt zu irgendwelchen Besorgnissen kein Anlaß vor.
ffrri von Schuld.
Eine Anzahl Einwohner aus Dalheim, die bisher im Lantz- gcrichtsgefänqnis in Zwcibrückcn inirergebracht ivaren, sind auf Anordnung der Militärbehörde entlaffen worben unb wach Dalben» zuriickgebehrt. Tic eingehend geführten Untersuchungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß die Entlassenen nicht auf deutsche Truppen, die durch Dalheim gczogen sind, geschossen hoben,
Krirqöqrsanq der Türken.
Ten schmetdigen Körpern palnienfchlankcr Frauen Ten Mädchenhüften, die wie Rohr sich biegen.
Zieh» wir die Tchäft« unserer Standarten,
Daran di« bunten Wimpel flattern, vor:
Sie schimmern l^errlich unser» Schwertern gleich,
Wenn sich das Licht des Tags aus ihnen bricht!
Dam roten Sordenhaar der Frauen, das Wie Kohl« glüht, dem schivarzcn Scidenhaar,
Das ausgc löscht«! Kohle gleicht, den: sbmrl.
Das um den Kopf di« Morgenröte webt Odor die finstre Stacht. zieh» wir die wilden Feldzeichen vor, daran ein Roßschwetf sta-ttert,
Ein goldner oder schwarzer im Gefecht!
Den mörderischen Pfeilen schöner, schwarzer,
Bon nächtige» Brauen überwölbter Augen.
Um die verführerische Schönheit siegt.
Zieh» wir die mörderischen Kugeln vvr.
Die unsere Flinte im Gsniang der Schlacht Ab sendet in dt« Herzen unsres Feimds!
Deutsch von Hans B c t h g c, (Franks. Ztg.j
Ein Seegefecht.
Rotterdam, 28. Nov. (Ctr. Bin.) Meldungen aus Hartlcpool besagen, daß man dort in der Nacht vom 23. au? den 24. November vom Meere her stundenlang starken Kanonendonner vcrnoinincn habe, der offenbar von schwersten Schiffsgeschiitzcn hcrrührte. Eine Weile setzte der Geschütz, donncr aus, um dann aber, jedoch viel stärker, aufs neue zn beginnen. — So wie diese Meldung in London bekannt wurde, strömte eine große Menge zum Admiralitätsgebäüde, um dort auf irgendeine Bekanntgabe zu warten. Die Admiralität blieb icdoch stnmm, bestätigte weder die Meldung, noch widerlegte sie und so verlief sich die Menschenmenge nach einigen Stunden, aber unter lebhaften Zeichen des Mißmuts,
Die Furcht vor unseren U-Booten.
D, 17. Genf, 28, Nov, (Ctr. Bln.) In allen französische» Häfen ruft der durch ein deutsches Unterseeboot herbeigeführte Untergang des Lloerpool-Frachtdampser „Malachite" große Bestürzung hervor. Die Gefährdung der Sicherheit der Handclsschissahrt müsse den gesamten Verkehr zur See notwendig ungünstig beeinsliiffen. Die geretteie Mannschaft des „Malachite" erkennt vollkommen die Korrektheit de» deutschen Kommandanten an, der mit der Sprengung des Schiffes wartete, bis die nach Le Havre geruderte» Rettungsboote nicht mehr von den Trümmern getroffen werben konnten.
T. U. Genf. 28. No» (Ctr. Bln.) In englischen und französischen Kreisen ruft diese Tat große Bestürzung hervor. Man konstatiert mit deutlichem Unbehagen, daß die deutschen Unterseeboote sich soweit vorwagen konnten.
DaS englische Mißtrauen.
Berlin, 28. Nov. Wie dem Bert. Lokal.-Anz. aus Kopenhagen gemeldet wird, ist der Eindruck von dem Untergang des „Bulwark" überall tn England ein furchtbar niederschmetternder. Die Mißstimmung gegen die Admiralität unb Churchill wachse. Man betrachte die offiziellen Mitteilungen mit dem größten Mißtrauen.
Jnpancr für de» Kontinent.
T. U. Rom, 28. Nov. Der Pariser Korrespondent des Mcssa- gero bestätigt, daß die Entsendung von Japanern nach Frankreich
Afr aja.
Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 125
„Was ich Ihnen biete, Herr Hclgestad," sagte Marstrand. „besteht darin, daß ich, dankbar für Ihre großmütige Hilfe, mit Ihnen redlich jeden Gewinn teilen will, der aus diesem Unternehmen fließt. Sie haben mich hierher gewiesen, haben den Schatz erkannt, welcher hier ruht, haben durch Ihren Einfluß ihn in meine Hände gebracht. Ohne Ihren kräftige» Beistand wäre eS mir nicht möglich gewesen, ihn auszubeutcn, und da mir Ihre fernere Hilfe not tut, ist es um so billiger, daß ich auch die Hälfte des Vorteils Ihnen zuweise,"
„Die Halste?" rief Helgcstad, der sich aus seinen Stock zurücklchntc. „Ist meine Sache nicht, Herr Marstrand. um die Hälfte zu gehen. Bin auch nicht großmütig. Halte nicht: von einem Dinge, das wie ein Faß voll Löcher aussieht,"
„So geben Sie ihm einen Namen, welchen Sie wollen", fuhr Johann lächelnd fort. „Sagen Sie sich, daß Sie Ihren Plan darauf anlcgtcn, uin reelle Vorteile zu erwarten, und daß Sie daher wußten, cs würde mit niir so kommen, wie es gekommen ist."
„Hab's auf ein Haar gewußt!" fiel Helgestad ein.
„Nun also," erwiderte Marstrand, „so wußten Sie auch, daß ich dankbar gern mit Ihnen teilen würde."
„Mag sein", antwortete Helgestad, „aber ist ein altes Wort: wer Lust zu teilen hat, hat auch Lust zu betrügen. Will darum weder teilen noch betrogen sein, Herr Marstrand, will haben, waS nicin ist, und sag's daher mit einem Worte, bin hergekommen, um nach meinem Rechte zu sehen."
„Was meinen Sie, Herr Helgestad?" fragte der junge Gaardherr verwundert. „Was nennen Sie Ihr Recht?"
Der Kaufmann grinste ihn an, nahm seinen Hut ab und strich das strähnige, fahlgelbe Haar zurück. — „Nub!" sagte er, „müssen uns richtig ins Gesicht schauen, ist die Zeit du. wo jeder Augen und Zähne gebrauchen soll. Habe Eure Wirtschaft kennen gelernt, Herr Marstrand. kalkuliere, kann so nicht weiter gehen. Ist mit Erfahrung eine andere Sache wie mit Willen und Lust zur Arbeit. .Hobt Eure Vorräte verschleudert, habt mein Geld fortgcworfen, nieinen Rat unter Eure Hausschwelle gelegt. Sind achttausend Spezies
zu zahlen in Bergen, achttausend in Oerenäcs, wollt jetzt wieder borgen, wird aber alles denselben Weg wandern, Seh ich den Gaard an, wie er da ist und denke, er soll zum Verkauf kommen in Tromsö mit allem, was dazu gehört, mit Wald und Mühle und dem kostbaren Damm, wozu Ihr mein Geld verbraucht habt, will ich den Mann sehen, mag er kommen woher er will, der zwölstausend Spezies auf den Tisch legt. — Kalkuliere also, darf cs nicht zum Verkauf kommen lassen, wenn Jhr'S nicht selbst dahin treibt."
»Ich — Herr Helgestad — ich?" rief Marstrand verwirrt, der ein paar rasche Blicke auf den Schreiber und Olaf wart, die soeben anlangtcn, und dann den alten Spekulanten in einer Art anstarrte, als begreife er ihn nicht.
„Ihr, Herr," fuhr dieser kopfnickcnd fort: „denn wenn Ihr meinen Vorschlag nicht annehmt, kommt's zum Verkauf und Meistgcbot. Mögt dann zusehen, was übrig bleibt, und kommt auf mich an, welchen Gang ich mit Euch zu machen denke, wenn Eure Schulden nicht gedeckt werden. Kann Euch festnchmen lassen und zur Arbeit zwingen, kann mich halten an alles, was Ihr habt und an Euren Körper, denke aber, wollcn's in Güte schlichten. Bin kein Mann voll Härte und Gewalt, will's Euch leicht und angenehm machen, so vieles in meiner Macht ist."
„Wenn ich recht verstehe," sagte Marstrand, der ganz blaß geworden war, „so wollen Sie mir allen ferneren Beistand entziehen?"
„Nuh!" antwortete der Alte mit seinem grinsenden Lachen, „mußte mein Schädel platt sein wie ein Lappcnkopf, wenn ich einen Pfennig geben wollte."
„Dann muß ich zusehen, wo ich einen andern Monn finde, der mehr Vertrauen zu mir hat."
„Macht es so," sagte Helgestad, „aber schafft mein Geld — will'S zurück haben."
„Auch daS soll geschehen," sagte Marstrand. „Stellen Sie mir eine Frist, ich will mich bemühen, sie cinzuhalten."
„Frist? Habt Euch keine Frist sestgemacht, steht nichts davon in Eurem Schuldschein vermerkt, Herr. Ist aber nach unserem Gesetz so gestellt, daß, wo cs nicht anders bestimmt wurde, jede Schuld binnen heut und morgen gedeckt und zu- riickgczahlt sein soll."
ernstlich in Erwägung gezogen wird. Die einzige Schwi für Japan liege in gewissen Rücksichten auf die Vereinigter tcn. Doch sei cs der Entente-Diplomatie gelungen, diese B Amerikas zu beseitigen.
Vorbereitung für die Entscheidung j Mandern und Frankreich.
Kopenhagen, 28, Nov. sEtr. Bln.) Nach Pariser Ri! trefsen beide Parteien an der Front in Flandern und No, reich Vorbereitungen für den Entschcidungskampf. Auf Seiten werden die Verschanzungen verstärkt und die Trupp mehrt. Auch zahlreiche neue Geschütze Hessen ein.
Die indische Gärung.
Kopenhagen, 28. Nov. Den Blättern zufolge nur .intienglische Bewegung in Indien großen Umfan namentlich im Regierungsbezirk von Madras ist cs ruhen gekommen. Die revolutionäre Unabhängigkci! entfaltet hier eine energische Propaganda gegen die e Herrschaft. Der Abtransport der indischen Truppen europäischen Kriegsschauplatz stößt bereits auf Sck leiten und cs sind Fälle zu verzeichnen, in denen t lransport unterbleiben mußte, weil sich die Soldaten lcn, au Bord der Transportschiffe zu gehen. Es fraglich, ob England weiterhin indische Truppen i europäischen Kriegsschauplatz wird senden können. T lischen Behörden vermeiden cs, die indischen verw Truppen nach Aegypten zurücktransporticrcn zu lasse Grund hierfür liegt darin, daß die Engländer die i Truppen unter falschen Angaben cinschifsten und ihnen lie gingen als Bcsatzungstruppen nach Aegypten.
Militärische Maßnahmen Italiens
T. U. Zürich, 28. Nov. (Ctr. Bln.) Einer itali Meldung zufolge werden die italienischen Rekruten de gangs 1915 im Januar einberufcn. Ein Erlaß vcri Einberufung einer Anzahl höherer Offiziere, die bis Verfügung gestellt wurden. Der Avanti erbebt entsck Einspruch gegen die unwürdige Art, mit der Zeitungen seit einigen Tagen Italien zu beeinflussen
Tie Csioleraisefahr.
(WB.) Berlin. 27. No», Wie die Kriegszcituug liucr Lokalanzeigcrs meldet, teilte der Minister des Inner» Erlaß den Behörde» mit, daß nnter den russischen Tru Cholera herrscht, und daß injolgedesse» eine Absenderin russischen Kriegsgefangene» vorzunehmcn ist. Jede Erkran jeder Todrosall an Cholera asiatica, seiner der den Berda Krankheit erweckt, ist sofort der Ortsbehördc zu melden. Ab verdächtige Erkrankungen sind insbesondere Brechdurchfälle bekannter Urfaehe anzusehc». Es ist dringend erforderlich Behörden bei der Durchführung aller Vorsichtsmaßnahmen Bevölkerung wirksam unterstützt werden.
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Tagesberichte des Achen HllPtW
Im Westen unverändert.
Im Osten andauernde harte Kämt ->
W. B. Großes Hauptquartier, 28. November vor (Amtlich.) Auf dem westlichen Kricgsschar ist die Lage nicht verändert. Französische Vorst Argonnenwalde wurden abgcwiescn. Im Wal westlich A p r e m o n t und in den Vogesen wur Franzosen trotz heftigster Gegenwehr einige Schütz entrissen.
In Ostpreußen fanden nur unbedentende
statt.
Bei Lowicz grisscn unsere Truppen erneut, Kamps ist noch im Gange. Starke Angriffe der N der Gegend westlich Nowv Radom sk wurd, schlage». In S ü d p o l e n ist im übrigen die Lag ändert. Oberste Heeresl,
W. B. Großes Hauptquartier, 29. Novembe (Amtlich.) Vom Westheere ist über den gestri«
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„Wic?" fuhr Johann heftig auf, „das kann (; nicht sein! Das hieße mit berechnender Hinterlist mein Eigentum bringen und mich verderben wolle
„Bedenken Sic Ihre Worte, Herr Marstrand Pctcrsen, sich cinmischcnd. „Was Sie sagen, sind Beleidigungen gegen Niels, der, wenn er Ihre B verlangt, Sic zu harter Buße bringen kann."
„Nuh!" rief Hclgestad, „verlange nichts als ni und kann dies mit vollem gutem Recht tun. Steht Landrichter von Tromsö, fragt ihn, wenn Ihr > glaubt. Kündige Euch hcut in Gegenwart dies, Zeugen die Schuldsumme von scchzchntanscnd Sill wic cs Fug und Brauch ist, und trage darauf o morgen die Schuld nicht bezahlt wird, das Gut in zu nehmen »nd Euch zu entziehen."
„Von Gerichts- und Gcfetzcswegcn ist dieser An Zögern auszusiihrcn," fügte Paul Pctcrsen hinzu meines Amtes als geschworener Schreiber kann td Stelle cinschreitcn und binnen einer Woche den V> wirken, wenn nicht Bürgschaft geleistet wird, oder de ner sich als gänzlich mittellos erweist, woran hier zweifelt werden kann."
Marstrand hörte schweigend zu. Sein Gesicht lich glühend rot geworden, Verachtung und Zorn fi Herz. Er suchte den Ausbruch seiner Gefühle zu v und sich ruhig zu verhalten. „Ihr Herren," fass wird mir schwer zu glauben, daß das alles wahr is höre: denn es kommt mir vor, als sei ich von Anso Netz gefallen, das für mich gemacht wurde, und jeder daran geholfen. Auf deine ehrliche Fr< Olaf," fuhr er fort, „würde ich bis ans Ende der baut haben, ober auch du sichst mich mit Augen freutest du dich über nieine Not."
„Bist du in Not," antwortete der Nordländer du sie verdient,"
„Womit verdient?"
„Du bist ein Däne und bist falsch! Geh' 5in. gekommen bist, du Narr. Lauf, was du laufen ka zieh deinem Schätzchen nach in die Lappengamm« (Fortsetzung folrt.)
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