(Kr Getöteten sintz: Richard N o l> L, Kellner im Grand-Hotel zu Brighton. Richard Matthias ans Blumenlhal (.Hannover), Seemann aut einem i» der Nordsee gesunkenen deutschen Schiss. Bernard W a r n i 11 p , Ingenieur in London, Christian Brochl, Kellner in London, und Ludwig Bauer ans Württemberg. Es wurde eine gerichtliche UntersMnng über den Lorsall abgchaltcu. Ter Berich! darüber in den englischen Blättern ist aber äußerst kurz und unklar und trägt den Vermerk, daß er durch die Hand des Zensors gegangen ist.
Ter Pariser Rcchtsspruch.
(W. 15. Nichtamtlich.) TaS harte Urteil gegen die deutschen.Militärärzte erregt in Frankreich weiter großes Aufsehen: man hatte allgemein Freisprechung erwartet.
Advokat Jules Uhry schreibt in der Humanitü ». o.: Tic Ansicht fast aller Advokaten, Journalisten und Militärärzte war, das; die Entscheidung des Gerichts tief schmerzlich sc'.. Es wurde kein wirklicher Beweis geführt. Für die Barbaren wäre cs eine gute Lehre gewesen, wenn inan die An- geschuldigtcn namens deS französischen Volkes und namens- .des Rechts freigcsprochen hätte. — Tie folgenden Sähe sind von der Zensur gestrichen. — Tie Zeugen haben nichts Belastendes ausgcsagt. Ter Bürgermeister von Lisy sur Cur erkannte selber die korrekte Haltung der Angeklagten an. Sic hätten auch kranke Einwohner gepflegt und an der Sanierung der Gemeinde mitgearbcitet. Ein französischer General hätte die deutschclk Aerzte beglückwünscht. Tie französischen Militärärzte legten sich während der Verhandlung für ihre deutschen Kollegen anerkennend ins Zen;. Tie drei Verteidiger baten nachdrücklich, nicht Unschuldige für Schuldige leiden zu lassen. Das Gericht versteifte sich aber auf den Standpunkt, daß die Angeklagten sich geplün- dertcr Gegenstände und Gcnußmittcl bedient hätten. Außer Tr. Ahrcns erhielt der Berliner Chirurg Tr. Schulz sechs Monate Gefängnis.
Die Ctiikanieruna der Norweger.
Äristinnio, 25. Nov. (Ctr. Frkft.) In norwegischen Rcebcr- und Geschäitskreisen erregt die Mitteilung, wonach Holzladungen jeder Art von Deutschland als Äriegskonterbande betrachtet werde, großes Aussehen, da Norwegen bekanntlich eine außerordentlich große Holzindustrie besitzt und die Schissahrt zum nicht geringen Teil vom Erport jenes Artikels lebt. Augenblicklich liegt eine große Zahl norwegischer und schwedischer Schisse ni>t -Holzladung in Lstscehase» zur Abfahrt fertig. Wie diese sich jetzt verhalte» solle» und ivelche Schritte z» unternehmen sind, kann erst entschieden werde», sobald man ivciß, ob Holz bedingte oder absolute Konterbande ist.
I» englischen Häfen liegen augenblicklich zehn aufgebrachte norwegische Dampfer. Die unlängst einge- brachteu Dampfer „Sir" und „Tyr", die nach englischer Mitteilung eine Äupferladung von 5000 Tonnen, die für Deutschland bestimmt war, als Kriegskonterbande mit sich führten, haben in Wirklichkeit zusammen 500 Tonnen geladen, die sie, bevor Kupfer von der britischen Regierung als Kricqskontcrbandc bezeichnet worden war, bereits Ende Lktober in Ncw-Iork geladen hatten und zwar mit der Bestimmung nach Göteborg.
Tie italienische» Sozialisten.
Mailand, 25. Nov. (Ctr. Frkft.) In öffentlicher Versammlung schloß die sozialistische Partei den bisherigen Direktor des Parteiorgans Avanti, Benito Mussolini, der sich bekanntlich nicht nur dem Parteibeschluß. für Italiens Neutralität im jetzigen Krieg einzutrcten, widcrsctzt, sondern auch ein eigenes Kriegshetz- organ, Jl Popolo d'Jtalia, gegründet hat, aus. Unter den Motiven für den Ausschluß wurde von dem Parteisekretär Lazzari ausdrücklich die moralische Unwürdigkeit Mussolinis erwähnt, weil Mussolini trotz wiederholter Aufforderung nicht sagen wollte, wer das Kapital für sein neues Organ hergegebcn hat.
Auch die spanische» Sozialisten sür den Dreiverband.
In El Socialifta veröffentlicht der Vorstand der spanischen sozialistischen Partei, untcrzcichuct von Pablo Iglcsias, in Form eines Manifestes an die Parteimitglicdschajt eine ausführliche Antwort, welche auf die verschiedenen Anträge aus dem AnSlandc der Schweizer Partei gesandt wurde. Darin wird zu den Vorschläge» bctr. internationale Konferenz und Verlegung des Int. Soz. Bureaus Stellung genommen. Zunächst betonen die spanischen
Afraja.
Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 123
— „Nuhl" ries er, „wärst mir recht gewesen, wenn Jlda gesagt hätte, mag keinen andern wie den, Vater. Hat aber nichts davon hören lassen. Denke nun, weiht, was sich schickt. £[c."
„Ich weiß, was sich für mich schickt," erwiderte Olaf Vei- gand. „Es schickt sich das Nachhauscgchen, und ehe Michacls- ,tag kommt, werde ich in Bodöcn Schnepfen schießen."
„Ist richtig!" fiel der Kaufmann ein; „sind die Schnepfen da die besten in der ganzen Welt, fett und groß wie Enten. Habe mit deinem Vater mehr wie eine verzehrt, Ole, war mein Freund, so lange er lebte, und deine Muter verstand sie zu braten."
„Kommt, wenn Ihr wollt," murmelte der junge Mann, .„meine Tür wird offen sein."
„So meine für dich," antwortete Helgestad. „Oerenäes- 'gaard wird bleiben, was es ist, wird jeden Freund willig aufnehmen. Ist Björnarne dein Genosse von jung auf. wirst ihn nicht verlassen wollen, Ole."
„Werde cs nimmer tun," erwiderte der Nordländer, „aber mit dem da" — er deutete, indem er rasch den Arm hob und den Finger ausstreckte, aus den Schreiber — „mit dem falschen Mann will ich nichts zu tun haben."
Paul, der schweigsam zugehört hatte, zuckte lächelnd die Schultern. „Du bist ein alter Berserker," sagte er, „der nichts sieht und nichts hört, von jedem sich benutzen läßt, der cs per- steht, und sür ihn wie ein getreuer Knecht ins Feuer läuft -ihne zu achten, ob du dich verbrennst."
„Schweig!" rief Olaf finster blickend. „Du lügst!"
„Ich denke," fuhr Paul fort, „du wirst zu Verstand kommen, vielleicht ehe du cs glaubst."
„Willst also nicht mit uns?" fragte der Kaufmann.
„Nein!"
„Nuh, so bleib'. Hast in Bodöen kein großes Gut, das 'dich ruft. Will dich einsetzen auf dem neuen Gaard, sollst ihn
Genossen, baß sie im allgemeinen mit der Resolution einverstanden sind, ivelche in Lugano von den schweizer und italienischen Sozialisten beschlossen wurde. Sic untersuchen dann weiter die Ursachen und möglichen Folgen des Krieges und kommen darin zu dem Schluß, daß der Sieg der Dreiverbandes im Interesse der Arbeiter aller Länder, auch der Arbeiter Deutschlands und Oesterreichs, liege, weil der Sieg Frankreichs und seiner Alliierten überall ein rasches Fortfchreitcn der Bewegung ermöglichen würde. Soweit man Friedcnswiinschc habe und sür diese Kräslc cinsetze, müsse doch zuerst sicher gestellt werden, daß die Friedcnsbcding- ungen auch im Interesse der Menschheit seien. Würde zum Beispiel Deutschland Belgien wieder herausgcben und aus jede Annck- tion verzichten? Eine internationale Konferenz sei überflüssig, solange nicht alle Länder vertreten sein könnten. Mit der provisorischen Verlegung des Internationalen Sozialistischen Bureaus nach Holland aber hat sich die spanische Partei schon früher einverstanden erklärt.
Nusfifitirruttg Finnlands.
Ter Nicuwc Rottcrdamsche Courant meldet nach der Franks. Ztg. ans Stockholm: In Finnland ist ein taiserlichcr Utas erschienen, worin ein Programm für Finnland ausgcarbeitet ist, daS eine vollkommene Verschmelzung Finnlands mit Rußland vorsiehr. Unter den Bestimmungcu wird bemerkt, baß die Unabsctzbarkeit der Beamten beträchtlich eingeschränkt wird, ebenso das Recht, einer politischen Partei zuzugehörcn. Es werden russische Beamte eingesetzt werden, um finnische Acmtcr cinzunchmcn. Die russischen Prcßgcsctze und das Verein»- und Versammlungsrcchl werden auch für Finnland in Kraft gesetzt. Ter finnische Unterricht wird dem russischen Untcrrichtsministcr unterstellt. Außer für die russi'che Verteidigung wird Finnland auch zu den Kosten sür die Vertretung Rußlands im Auslände hcrangczogen werden. Die sinnischcn und russischen Einfuhrzölle werden auf die gleiche Höhe gebracht. Russische Waren erhalten in Finnland Vorzugsrechte Russische Bankiers und Kousleutc dürfen auch mit Finnland Geschäfte machen. Das finnische Münzsnstcm wird mit dem russischen in Uebercinstimmung gebracht. Ein gemeinschaftliches Gesetz wird in Finnland und Rußland die Erteilung und den Verlust der bürgerlichen Rechte regeln.
Ter Atirrsnms als „Befreier ves ntrainiichen Borles".
Zu diesem Thema schreibt der Verband für die Be- irciung von Ukraina an unser Brudcrorgan in Sofia, den Arbeiterbotcn: „Einigen unserer Genossen gelang es, nach Leinbcrg zu kommen, und sie berichten von einem Erlaß des Gouverneurs von Galizien, Bobrinski, in dem die Einwohner aufgefordert wurden, bei Vermeidung schwerer Strafen sämtliche in ukrainischer Sprache gedruckten Bücher und Drucksachen den Behörden einzulicfern. Die öffentlichen Bibliotheken in Stadt und Land sind geschlossen, die Bücher wurden nach Rußland gesandt. DaS Nationalmuseum ist ebenfalls geschlossen und die Museumsschätze sind sämtlich nach Rußland abtransportiert worden. Ferner sind sämtliche literarischen Anstalten, ukrainischen Gymnasien und Schulen geschlossen . .
Der Zarismus würde an sich selbst Verrat üben, hätt- er im okkupierten Lande anders als bei sich zu Hause ge- wirtschaftct.
Tie russischen Verluste.
Nach einer allerdings wenig sicheren Wiener Quelle bcbrngen die Verluste der Russen bis 1. November 327 000 Tote, 575 000 Verwundete und 232 000 Gesangen-c.
Die letzter-« Zahl scheint nicht r-ichtig zu sein, da am 1, November allein in deutichen Gefangenenlagern t!>0 000 Russen interniert waren: außerdem sollen in Qestrvelch 100 000 gefangen« Russe» vorhanden sein.
Nach einer Meldung aus Bern betragen die Verluste, die die Franzosen in diesem Kriege bis zum 1. November zu verzeichnen haben. 130 000 Tote, 370 000 Verwundete und 107 000 Gefangene. Auch diese Zahlen entsprechen nicht bcni Ergebnis der Zählung, die amtlich am t. November in deutschen EKsangenenlagern vorgcnomincn worben ist. Danach waren am 1. Novenibcr in unseren Gesangenenlagcr», Lazaretten nsw. 3138 Ossiziere und 188 018 Mannschaften des französsschcil Heeres untergcbracht.
Bnrtzcw nnter Anklage.
Der bekannte Revolutionär Burtzew war zu Beginn deS Krieges nach Rußland gereist, um sich dem Zaren zur Verfügung zu stellen. Wider sein Erwarten wurde er an der Grenze verhaftet und trotz aller Bemühungen, an denen sich besonders englische Kreise beteiligt haben sollen, ist cs nich: gelungen, ihm die Freiheit wieder zu geben. Wie jetzt die Nowoje Wremja meldet, wird Burtzew in den nächsten Tagen
hüten und verwalten und sollst zufrieden mit niir sein."
Olaf sah ihn groß an. „Was soll's!" fragte er rauh.
„Wirst es hören," antwortete Helgestad.
„Laßt niich vorher ein Wort mit ihm reden," fiel Paul ein. „Ich will ihm die Augen öffnen, daß er sehen lernt."
Marstrand trat wieder in die Stuga und ihm folgte eine Magd, die herbeischaffte, was zu haben war. Tic Reste einer Hammclskeule wurden auf den Tisch gesetzt, ein Stück schwarzes Brot daneben aufgepflauzt, und Marstrand entschuldigte sich, daß er nicht mehr zu bieten habe. Er verhieß einen guten Kaffee.
„Ist kurios!" rief Helgestad lachend, „habt Wild hier genug, Vögel mancher Art, auch Hasen und ander Getier, dazu das Meer voll Fische, die bis an Eure Schwelle schwim- men, sieht aber doch elend in Eurer Küche aus. Seid ein Hans Ohncsorge, wie ich sehe, will hoffen, habt das Sorgen auf andere Tinge gekehrt."
„Wahrhaftig," antwortete Johann, „ich fragte in dieser Zeit nicht viel danach, wie mein Tisch bestellt war und Olaf hat niich nicht daran erinnert. Wir haben gearbeitet vom Morgen bis zum Abend, ohne an Jagen und Fischen zu denken, inzwischen wollen wir sorgen, morgen einen guten Tag zu haben."
„Wünsche cs Euch!" rief Hclgestad, und indem er die Schüssel heranzog, nötigte er Paul Pctersen, zu teilen und zuzulangen. In wenigen Minuten war das Fleisch verschwunden-, die beiden Männer machten sich über dos Brot.
„Habt keine Butter im Hanse — nicht?" fragte der Kaufmann.
Marstrand mußte es zugebcn.
„Und kein Stück Käse?" fügte Paul hinzu.
Es war nichts davon vorhanden.
„Ei!" rief der Schreiber lachend, „warum haben Tie Ihren guten Freund Mortuno nicht um einen Lappenkäsc ge- beten oder seine Jagdtasche geplündert, als Sie mit ihm unter dcni Felsen saßen? Hat Herr Marstrand dir nichts mitgcbracht, Olaf?"
„Was soll er mitbringen?"
vor einem Petersburger Gerichte unter der Anklage"j Majestätsbclcidigung erscheinen. Es ist möglich, daß ^ andere Anklagen aus früherer Zeit erneut gegen ihn erhöh werden. Jedenfalls aber ist er bisher noch im Gefan-x und dürfte seine plötzlich erwachte Liebe zum Zaren m teuer bezahlen müssen.
Phoöphor-Aeschosse.
Zn de» zahllosen Beispielen barbarischer Kriegsfiihnlng screr Feinde wird jetzt ein Fall bekannt, der von bejonj,,' Niederträchtigkeit zeugt, Bei einem Gci.ingenen 1 französische Jnfanteriegeschojsc gefunden worden an der Spitze, wie dies bekanntlich nur zu häuiig beobachtet tfj, Ausbeßrung von 5 Millimeter Tiefe und 2'/, Millimeter Dg messer >>abcn. Das Neue ist daran, baß diese V-rtiesung , j weißem Phosphor gefüllt und dann noch außen niit Parg abgeschlossen ist. Verwundungen mit solchen Geschossen sind ma lick besonders gefährlich und bösartig. Ter Phosphor muß inj Wunde» sehr schmerzhaft« V « r b r c ii-nn » g e n beich und die Heilung erheblich verlangsamen.
Cfiu nnverständUchcr Polizeierlast.
Der Breslauer Presse wurde dieser Tage vom Potz berichterstattcr folgender Polizeierlaß zugcstellt:
„Unzulässigkeit von Werbcaufruscn j Gewerkschaften. Ter Polizeipräsident macht uni 10. d. Mts. öffentlich bekannt, daß Wcrbcaufrnfe der schastcn jeder Richtung zurzeit nicht zulässig sind."
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Ter Wortlaut dieses hier erwähnten Erlasses nirgends zu finden, auch nicht in den amtlichen P« kationsorganeu. Daraufhin machte die Volkswacht die mcrkung, daß die Verfügung wahrscheinlich gar nicht gangen sei. In einer Zeit, wo sich die Polizeimi» von der Nützlichkeit gewerkschaftlicher Einrichtungen i zeugen, könne man doch unmöglch die Werbung von Ged schaftsmitglicdcrn unterbinden. Beide B e m e r k um >o» in wurden vom Breslauer Polizcizensor » , st richcn. Demnach scheint die Verfügung doch erga'.Mn zu sein und das Gcwcrksckiastskartcll wird gegen ihn I,ot(
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Minister Beschwerde erheben.
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Wicderznlassnnn des polnischen Religion? W &nn
Unterrichts
Wie die Landeszcitung für beide Mecklenburg in Reuj durch ihren Berliner Vertreter erfährt, ist durch die preu Ttaatsregierung die allgemeine Wiedcrzulassnng des poln
(Mit. ■ riti.fltfiii che ui 1KJU d
Religionsunterrichts an den Volksschulen des polnischen Ei Mtste
bezirks der Provinz Posen genehmigt worden.
Gefangenen-Post.
Die Schweiz hat cS übernommen, eine Organisatic schaffen, die cs ermöglicht, daß den Kriegsgefangene
Deutschland und in Frankreich, Postsendungen aut ^che »
Heimat übermittelt werden können. Zwischen Deuh'c
»Ijm i Merten chkftht ifjuM Mich, ich Siii
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Und Rußland wird die Vermittlung von Dänemark fi
Rumänien ausgcübt. Holland besorgt den Austausch
selben Post zwischen T-cutschland und England. Die Postsendungen sind laut Weltpostvertrag von Rom vor ist l
Am 17. August richtete das kaiserlich deutsche Postai Berlin an die schweizerische Postverwaltung die Anfra sie die Vermittlung des Postverkchrs zwischen den in di Kriegsgefangenschaft geratenen Angehörigen des franzö
>Ļn l Uten, ci:
efittfer i: Stcnie i Sciwi
Heeres und deren Heimat übernehmen könne: am 18. Spnnülji
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gab die schweizerische Postverwaltung dem deutschen !) Postamt in bejahendem Sinne telegraphisch Antwort verpflichtete sich damit, die Vermittlung der erwähnte fangcnenpost zu übernehmen. Zugleich wurde dem sich “>»» i scheu Postministcrium mitgetcilt, daß die schweizerisch, Verwaltung in gleicher Weise die Vermittlung de» anstauschcs der in französische Kricgsgcfangenschä ratcncn Angehörigen deS deutschen Heeres übcrnchnien >
So wurde eine Verbindung der Kriegsgefangenen in Heiniat hergcstellt.
Liebesqabeninarder.
Gestern gelang cs der Reu-Köllncr Kriminalpolizei abi eine mehrköpfige Baude von Liebcsgaben-Räubcrn dingi machen. In den Wohnungen der Täter wurden große Men; Liebesgaben vorgcsundcn, soüaß der BeratungSsaal de Köllncr Kriniinalpolizei, in dem die gestohlenen Sachen i bracht wurden, einem Lager gleicht. Dem Lokalauzeiger
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„Nun, vielleicht einen neuen Hut statt dem schossenen. Mortuno ist ein höflicher Mann."
„Ich will cs ihm lehren!" sagte Olaf drohend.
„Schade darum," fuhr der Schreiber fort, „daß e so großmütigen Freund traf. Wingcborg kann es no vergessen."
„Nuh!" rief Hclgestad dazwischen, „muß sagen Marstrand, hat Euer Benehmen uns allen wenig Hättet Olafs wegen den Schelm nicht beschützen sollen, ihn fangen und binden helfen, damit er zu seinem
känie."
„Weißt du denn nichts davon?" fragte Paul dei ländcr.
Dieser schüttelte den Kopf.
„Müßt einsehen," fuhr der Kaufmanu fort, „daß Zeit ist, ein Beispiel zu geben, wird das Gesindel al frecher und unbändiger. Auch von anderen Orten Klage über die Lappen. Haben am Mauriund einet bitter geschlagen, der ihnen verhaßt war, Hab Ouänarncrfjord sein Haus angestcckt und sind D begangen worden, wie sonst niemals. Lachen die auf uns herab, wenn sie aus ihren Felsen stehen, kna ihren Gewehren uns uni die Ohren und heulen un: lieber nach. Ist alles das eine Suppe, die der H Afraja eingebrockt. Das alte, giftige Tier reizt die köpfe auf und Mortuno ist sein bester Gehilfe. Köni men, daß in einer Nacht Feuer auch in Ocrenäesg warfen würde und könnte kommen, Herr Marstra Lappenkugcln nicht mehr bloß durch die Hüte ging ein tückisches, heidnisches Volk ohne Erbarmen: hast' Ehristcnmenschcn und die zumeist, welche ihnen Muß ein Beispiel ergehen, wenn sic wieder demütig sollen. Mortuno hat Wingcborgs Hund erschossen, seiner verdammten Hand Olaf in Lebensgefahr mußtet ihn fangen und auslicfcrn, statt ihm d helfen."
lForlfctzune folgt.)
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