Pforte und dem persischen Gesandten in Konstantinopel. Riza Bcy, seit längerer Zeit Verhandlungen über ein türkisch- persisches Bündnis gcpslogen werden. Riza Bey wurde auch von deni Sultan in Audienz einpsangen. Nack Acnßcrungen des Gesandten wünscht Persien so lange wie möglich die Neutralität zu bewahren. Indessen ist die Aufregung i m Lande sehr groß, die Regierung ist kauin imstande, diese zurück; »drängen. So eroberten persische Bcrg- stämmc die Törfer zwischen Täbris und Tschulfa. An d r Spitze der Bergstämme steht S a l a r cd D a u l e h. Andere Stämme haben das Uralgebirge besetzt und von dort aus die russischen Grenztruppcn beunruhigt. In Buschir wurde der cnglandfrcundlichc Gouverneur entfernt und ein revolutionäres Komitee ernannt, das die Tcherancr Regierung aufsorderte, entweder abzudanken oder sich dem Heiligen Kriege anzuschließcn.
Infolge dieser Unruhen ist in Bender Abbas ein englisches Kanonenboot eingetxosfen, um die englischen und französischen Staatsangehörigen zu schützen.
Italien und der Suezkanal.
Rom, 24. Nov. ((Sir. Jrkst.) Tie Morgcnblütter besprechen die Gefahr, die eine Schließung des Suezkanals für Erythrea und Benadir bringen könne. Italien müsse unbedingt auf der freien Schiffahrt bestehen und von der Türkei nicht nur Zusicherungen in dieser Hinsicht verlangen, sondern auch Garantien, daß sie in der Loge sei, das Versprechen z» halten.
Bulgariens Haltung.
Mailand, 24. Nov. (Cftr. Frkft.) Der (Sorrierc della Sera erklärt, die bulgarische Regierung sei entschlossen, vor- läufig die bewaffnete Neutralität beizube- halten, in der Erwartung, auch auf diesem Wege Mazedonien z u r ii ck z u g e w i n n e n i die endgültige Ent- scheiöung hänge von dem Ausgang der Schlacht in Russisch-Polen ab. Falls aber unabhängig davon die österreichisch-ungarischen Truppen bis Risch vorrückten, würde Bulgarien sofort Mazedonien besetzen. Rußland könne dagegen nichts cinwenden', es müsse vielmehr lieber Bulgarien als Oesterreich in Mazedonien sehen.
Ein belgischer Vorwurf gegen die Holländer
Het Volk, das Blatt unserer holländischen Partei, ivenidct sich eutschicben gegen Vorwürfe, welche tt» Boornit. dem Geiiter Organ der belgischen Partei, erschienen. Dort wurde gesagt, daß mit ivenigen Ausnahmen di« nach Holland geflüchteten Belgier nicht so behandelt wurden wie sich das gehört und daß die reichen Belgier sogar gründlich an«genützt würden. Auch werde Belgien nie ver- gcsien, daß di« holländische Regierung die von England angevoten« Hille abgelchnt l>at, weil es dadurch möglich gewesen wäre, den belgischen Flüchtlingen mehr beizustchcn. Het Volk erinnert demgegenüber daran, daß das kleine Holland den Hunderttaufenden belgischen Flüchtlingen nach Straften Obdach und Nahrung geboten habe, datz aber die Negierung selbstverständlich im sintereffc ihrer Acu- tralttät von England Geldmittel nicht annehmcn konnte. Tie nimmt dagegen zur Unterstützung der Flüchtlinge eene besondere Anleihe von 5 Millionen Gulden aus. Private wie auch die Gemeniden hätten in der Tat in Holland alles getan, nm den Flüchtlingen aus dem armen Belgien, das sie als einen in tiefstes Elend geratenen Bruder betrachte», zu Helsen. Daher seien die Dorwürse des belgischen Partciblattes so ungerecht wie imr irgend denkbar.
ft-ast 1 ‘/j Milliarden.
Wien, 24. Nov. sEtr. Rrfft.) Das Ergebnis der österreichischen Kriegsanleihe, deren Tubstriptionssrift heute um 12 Uhr mittags abgelousen ist, beträgt dis 12 Uhr mittags 1441 Millionen Kronen. Da die sormal« Durchsührung zahlreicher Zeichnungen durch den Krieg erschwert ist, dürsen die ZcichniingSstellen auch weiterhin Anmeldungen cntgcgennchmcn.
Das Ergebnis ist als ein autzerordentlich gutes anzuschcn und zeigt die wirtschastliche Krast unseres Verbündeten.
Die Lage in Ind en.
Kopenhagen, 24. Nov. (W. B.) Slichtamtlich.) Nach einer Blättermeldung aus San Francisco macht das dortige revolutionäre indische Komitee große Anstrengungen, in Indien einen Aufruhr hcrvorzurufen. Es verbreitet in Tausenden von Exemplaren einen Aufruf, der eine Auszählung der Grcueltaten enthält, die die Engländer in
A f r a j a.
Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. t'22
Dritter Teil.
1.
Marstrand liotte in den nächsten Tagen vollauf zu tun, um sich in seiner einsamen und doch so geräuschvollen Tätig- feit wieder einzulcben. Er sand, daß Olaf wacker und praktisch gearbeitet hatte. Das Packhaus stand fertig da. das Wohnhaus war aufgeräumt und der innere Ausbau vollendet allerlei wirtsck-astlichc Gegenstände hatte der Freund ange- schafst und was an Waren und Vorräten vorhanden war, gul geordnet. Mit dem übrigen Kram, wie es Olaf nannte, hatte er sich nicht eingelassen, weil jeder Narr seine Kappe selbst tragen oder zerreißen soll. Marstrand lachte dazu, allein als er nach den Arbeiten sah, fand er. daß seine Abwesenheit dresi- nicht gefördert hatte. Die Sagemühle war noch immer nicht fertig und seine Anordnungen waren schlecht befolgt worden. Seine Vcrbesserungsvorschläge stießen auf Widerspruch, die Arbeiter glaubten fest, cs gehe nur so, wie sie herkömrnlich gelernt hatten! aber eben das Herkömmliche wollte in dein besonderen Falle nicht passen. Mit großer Mühe und noch größerer Geduld suchte der Gaardsherr seinen Willen durchzusetzen und nur indem er selbst Hand anlegke und von. Morgen bis zum Abend tätig dabei war, gelang er ihm zuletzt, sein Werk in den rechten Gang zu bringen. M't mechanischein Geschick hatte er Mittel erfunden, seine Mühl? weit zweckmäßiger einzurichtcn, wie es hier Sitte war und zufällig hatte er einige Kenntnisse der Holzbchandlung au° den großen Schiffswerften und Holzlagern seines Vaterlandes mitgebracht. — Die nordischen Arbeiter hatten über den Dänen gespottet, der alle Weisheit in seiner Tasche haben wollte, jetzt sahen sie mit halbgläubiger Verwunderung, daß wirklich sich der Block der Säge cntgegenschieben konnte, daß olles sich mit einigen Drehbolzcn und Zapfen weit leichter
Indien begangen haben. Tie schlechte Verwaltung Englands in Indien ziehe jährlich 167 Millionen Dollar aus dem Lande.
Morning Post meldet aus Kalkutta: Neun Bataillone englischer Territorial-Jnfantcrie und elf Batterien sind am 9. November in Bombay eingetrofsen,
Nationaltidcnde veröffentlicht folgendes Telegramm aus Bombay: „Als der englische Major Anderson sein Regiment nach Europa cinschifien wollte, wurde er von einein fanatischen Scpoy überfallen, der ihn init dein Bajonett durchbohrte und tötete. Der Mörder wurde sofort e r - schossen.
Ncvolutionäre Umlriebr in Rußland.
Nach der Wiener Korrespondenz Rundschau gilt es als erwiesen, daß die russische sozialrevolutionärc Zeutralorganisation, deren Tätigkeit durch den Kriegszustand äußerlich lahmgclrgt war, in Wirklichkeit eine ungemein intensive Propaganda gegen die Regierung und den Krieg entfaltet, wobei sie Mittel und Wege gefunden habe, ihren Einfluß auch im Kaukasus und in Finnland auszuüben. In Petersburg, Moskau, Riga und Kiew hat die Polizei geheim? Waffen- und Munitionsmagazme entdeckt,, von denen ans Wosscnschmnggel in kaukasische und siunischc Gebiete betrieben wird. Es schweben bereits mehrere Gcheimprozesse gegen das sozialrevolutionärc Komitee vor Ausnahmegerichten, doch dürfen die Blätter hierüber nichts verösscntlichen.
Die Pariser Presse gegen die Zensur.
In Pariser Zeitungen voni Sonntag befindet sich, wie die Franks. Ztg. meldet, eine Protesterklärung des Aus- ichusses der französischen Presse gegen die Zensurbchördc. Es wird darin verlangt, daß die Zensur sich auf militärisch? und diplomatische Nachrichten beschränkt und im übrigen den Zeitungen die Freiheit läßt, offen ihre Meinung zu äußern. Tie Erklärung hebt hervor, daß die Zensur täglich eine große Zahl von Zeitungsartikeln, die weder militärische, noch diplomatische Geheimnisse berühren, unterdrückt, und erhebt dagegen energischen Einspruch.
Sozialistische Kritik an französischer Justiz.
Gustave H e r v e kritisiert in einem Leitartikel seines Blattes Gncrre sociale die Verurteilung von neun deutsche» Militärärzten und Sanitätsunterosfizieren, die wegen angeblichen Diebstahls von Wein, Likör und Champagner sowie wegen Entwendung einer Milchkuh u»d eines Fahrrades vom Pariser Kriegsgericht zu Gefängnisstrafen von l! Monaten bis zu 2 Jahren verurteilt worden sind. Herve hält die Erklärung der Angeklagten, datz die angeblich gestohlenen Tachen in Wirklichkeit für deutsche und sranzöstsche Verwundete requiriert worden waren, für durchaus glaubwürdig und schließt mit de» Worten: „Toi! ich offen meine Ansicht äußern und zwar in einer so milden Form, daß die Zensur daran keinen Anstoß nimmt? Im Interesse von Frankreichs gutem Ruf hätte ich gewünscht, daß dieser Prozeß nicht stattsände." Auch die Humanste protestiert gegen das Urteil. Diese schreibt wörtlich: „Es lag kein richtiger Beweis sllr die Schuld der Angeklagten vor. Es wäre eine hübsche Lehre für die „Barbaren" gewesen, wcnn die Angeklagten im Namen des französischen Volkes, d. h. des Rechts sreigesprochen worden wären." Den nächste» Satz hat die Zensur entfernt.
Nene fünf Milliarden deutscher Kriegskredit.
Berlin, 24. Nov. (W. B. Nichtcmstlich.) Durch den dem Ncichskag nunmehr zugegangcnen Entwurf des Gesetzes betreffend die Feststellung des zweiten Nachtrages zuni Reich shaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1914 wird der Reichskanzler ermächtigt, zur Bestreitung ein- maliger Ausgaben abermals eine Summe von fünf Milliarden Mark im Wege des Kredits flüssig zu machen. — Ferner wird der Reichskanzler ermächtigt, zur vorübergchen- den Verstärkung der ordentlichen Betriebsmittel der Reichs- hauptkasse über den im Etatsgesetz angegebenen Betrag hin- aus nach Bedarf Schatzanweisungen bis zur Höhe von 400 Millionen Mark auszugeben.
In den Erläuterungen heißt cs, daß von dem neube- willigtcn Kredit ein Betrag bis zu 200 Millionen Mark nach näherer Bestimmung des Bundesrats bereitgestellt wird zur
regieren lasse und mit einem gut gestellten Zahnrade inehr gehoben und gewendet werde, wie zwölf Männer vermöchten.
Das war ein Erfolg, der Marstrand mit den freudigsten Hoffnungen erfüllte. Alle Proben fielen glücklich ans; p; halle den Kopf voller Entwürfe und wünschte, Helgestad wäre gleich zur Stelle, um sein Werk anzuschen. Jetzt fehlte nichts Bedeutendes mehr, denn was noch fehlte, schien überwunden. — Wie er so vor seiner Arbeit stand, sah er, was diese schon in den nächsten Jahren werden konnte, und als er durch die kleinen Täler ging, welche ihm gehörten, dachte er stolz daran, was sich dort schaffen ließ, wenn er sie mit fleißigen Slolonisten besetzte. Damals gerade wandertcn viele Finnländer von Osten her in das menschenleere Land und brachten ihre Liebe zun: Ackerbau und ihre rastlose Tätigkeit mit. In Nordland war der Versuch gemacht worden, Kolonien in öden Gegenden zu gründen, welche bald sich dankbar lohnend erwiesen und Olaf wollte solche Kolonisten herbeischaffen, d>e nach seiner Meinung hier die besten Plätzchen in ganz Finnmarken fänden.
Mit solchen Hoffnungen kehrte der junge Ansiedler, nach- dem eine Woche vergangen war, von seinem Spaziergänge zurück und höher schlug sein Herz, als er vor seiner Tür schon in der Ferne eine kleine Karawane erblickte, die soeben dort anlangte. Er erblickte Helgestad, Paul Pctersen, welcher Olaf die Hand schüttelte, und den ungeschlachten Egede, der bei den Pferden stand und seinen Hut zur Bewillkommnung mit einem weithallendcn Hurra schwenkte. Marstrand eilte, datz er zu seinen Gästen kam. Mit herzlichen Grüßen hieß er sie willkommen und in seiner Freude nahm er keinen aus, selbst den Schreiber nicht, der sich hastig umwandte, nm sein Gesicht ernsthaft zu erhalten,
„Schön ist es, Herr Helgestad, und ich dank' Euch herzlich dafür, daß Ihr cs so bald wahr macht und mich am Bals- sjord aussucht," rief Marstrand. „Setzt Euch, ich will sehen was ich im Hause habe. Mittag ist lange vorüber, aber waS die Speisekammer hat, soll herausgcholt werden."
Gewährung von Wochcnbeihilfcn während des Krieges zur Unterstützung von Gemeinden oder Gemeindeverbanh. auf dem Gebiete der Kricgswohlfahrtspflege. insbcfonbct der ErwcrbSlosenfürsorge und der die gesetzlichen Mindn- (ätze übersteigenden Unterstützung von Familien in ^ Dienst eingetretencr Mannschaften.
Ter Nculralitätsbruch Belgiens.
Eine Sonderbeilage der Nordd. Nllgcm. Zeitung L öffentlich! unter obiger Ucberschrift eine Reihe faffi’nilicrti Schriftstücke, zum Beweise dafür, daß zwischen Belgien ^ England. längst militärische Abmachnnge» bestanden, des vpitzc sich ausschließlich gegen Deutschland richtete, x, bcsonderemJnteressc sind die Anfzeichnungön über eine Ut,, rcdnng, die zwischen dem englischen Militärattache in Brlii, Oberstleutnant B r i d g e s , und dem belgischen Geiu^ stabSchef, General I u n g b l n t h, im Jahre 1912 statt^j r> Schriftstück lautet:
aui-flcipiufc
„Vertraulich.
Ter englische Militärattache hat den Wuusch den General Iungbluth zu sehen. Tie Herren 23. April Betroffen.
Der Oberstleutnant hat dem General gesagt, daß En, imstande sei, eine Sinn« auf den .Kontinent zu schicken, die 8 Divisionen Infanterie und ans 8 Brigaden Kavallerie —4
L r«6
haben Mi Tii* »uzi
bestehe. Jnselrcich
England habe außey ge
;u verteidigen. Alles
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gesamt auS 160 000 Mann alles Notwendige, um sein
Tie englische Regierung hätte während der letzte» Ereip? fo« m unmittelbar eine Landung bei uns vorgenommcn, selbst nc I,ebei« wir keine Hilfe vcrlanat hätte». nii
Ter General hat eingewandt, daß dazu unsere Zustimi» tc notwendig sei.
Der Militärattache hat geantwortet, daß er das- miste, B (-jes A da wir nicht imstande seien, öic Deutsche» abznhalte», durch « imüi 3 Land zu marschiere», so hätte England seine Truppen in Bch, m h auf jeden Fall gelandet.
Was de» Ort der Landung anlangt, so hat sich der RIHtschlnD attache darüber nicht deutlich ausgesprochen: er ha« gesagt, l, Awer die Küste ziemlich lang sei, aber der General weiß, daß IfUnt. 1 Bridges während der Ostcrfeicrtagc von Ostende auS lägl t Besuche in Zeebrügge gemacht hat. Iil-inm
Der General hat hinzugesllgt, daß wir übrigens vollloan j imnt in der Lage seien, die Deutsche» zu hindern, durch Belgier ß- • marschieren." T»
Die Nordd Allgem. Ztg. bemerkt dazu: ls, ms
„Oier ist es direkt ausgesprochen, daß die englische Regie, 3 die Absicht hatte, im Falle eines deutsch-sranzösischcn Krieges hEsai s 0 r t mit ihren Truppen in Belgien einzurücke», also , schütze' belgische Neutralität zu verletzen und gerade das zu >»»,: »nt jaii sie, als ihr Deutschland in berechtigter Notwehr darin H «i, z
v 0 r k a m , als V v r w a n d benutzt hat, nm D e u t s ch l a »b I
z n erklären. Mit einem b e i s p i e l l 0 s c » 31« ~
Krieg .............. •......... ,
m 11 s hat ferner die englische Regierung die Verletzung der d AI scheu Neutralität durch Deutschland dazu verwertet, um i n I Seil fi ganze» Welt gegen uns Stimmung zu machen«sin, z sich als den Protektor der kleinen und schwachen Mächte m» hatin, spielen. Was aber die belgische Negierung betrisst, so wärtlei str ihre Pflicht gewesen, nicht nur mit der größten Eittscknedekchkg, die englischen Insinuationen z u r ü ck z u w e i s e n, sonder» tchwrii,» mußte auch die übrigen Tignatarmächte des Londoner Proli »rmüftnli von 1849, insbesondere aber die deutsche Regierung, aus die l»l KSnlidjer holten englische» Versuche Hinweisen, sie z» einer Verletzung |arfte, ihr als neutraler Macht obliegende» Pslichte» zu v c r leI» uin^. ic belgische Regierung hat das nicht getan. Tic bat j
zwar flir berechtigt und verpflichtet gehalten, gegen die ihr a lich bekannte Absicht eines deutschen Einmatsches in B,' paß j militärische Abwehrmaßiiahmen im Einvernehmen mit dem «^3 lischen Gcncralstab zu treffen. Sie hat aber niemals il_ • nur den geringsten Versuch gemacht, im frr r, ™ nehmen mit der dcutsche» Regierung oder mit den zuM Stellen in Deutschland Vorkehiungen auch gegen die k«»iberd tualität eines französisch-englischen E «die Aj sch cs in Belgien zu treffen, trotzdem sie von den in dieser l, ... sicht bestehende» Absichten der Ententemächte, wie das ausgesui r ™ ut l Material beweist, genau unterrichtet war. Die belgische Rcaii war somit von vornherein entschlossen, sich den Feinden It lande anzuschlicßen und mit ihnen gemeinsame Sache zu «
Ta es zu dem Verlcunidungssystem unserer Gegner gchör bequeme Tatsache» einfach abzuleugnen, so hat die Kaiscrlilb gicrung die vorstehend erwähnten Tchrislstllckc faksimi der Oesscntlichkeit übergeben und zur .Kenntnis der Ais u u gen der neutralen Staaten bringen lasten."
Die freien Gewerkschaften an die bayeri! Regierung.
Tie Vertreter der freie» Gewerkschaften Bayerns habe» t bayerische Gesaml-Staalsiniuisterium folgende Eingabe gen „Während zehntauscnde von Mttgltedcrn der frcieu 8 ;
I...
„Ruh!" rief Helgestad ihm nach, „wird wenig gcnui! Ist Olaf dabei mager geworden. Denke ja, ist's niÄ Mit seiner Witzelei verband er einen Schlag a Tckyllter des Itordländcrs, der in Wahrheit nragcre faltiger aussah, wie in früherer Zeit am Lyngenfjor keine Lust zu haben schien, in das Gelächter cinzusligu „Bewahr' uns!" rief der 5taufmann, „siehst so saubi wie eine unreife Gurke in Jldas Topf. Bring' dir von ihr wie von allen und laß dich nicht länger hier schmale Brocken gibt. Hat Jlda eine tiefe Sehnsuck ihrem Llc; wird nicht ruhen und rasten mit frischen und süßen Hafersuppen, bis er wieder voll und dick in Rock steht."
„Wenn sie das kann," sagte Olaf, „so mag sie 01 die Probe machen."
Helgestad zog den Finger über seine Nase und i listigen Blicken nach denl Schreiber hin, der fretlid genug war. — „Ruht" schrie er dann, „könnte der i> Fett gebraten werden, das von den Losoöen kommt, dennoch nichts an seinen Rippen und Backen sitzen Ist eine andere Sache mit dir, Ole. Bist aus di Stofs gemacht; hast junges, festes Fleisch wie ein H"! war dein Gesicht immer ein wohlgefälliges, das die 3 zum Seufzen brachte."
Helgestad wlißte, daß er die beiden Männer und er ergötzte sich heimlich eben so sehr an Pauls vc Lustigkeit, wie au Olafs sinstereni Brummen. Er und betrachtete sie, bis er dein Nordländer zunickei fuhr: „Hast gehört, Ole. daß am Michaelstagc ^ Oerenäesgaard sein wird?"
„Habe es gehört," war die Antwort.
„Kann Jlda die Zeit kaum erwarten," sagte H „Glaube es nicht," sagte Olaf, indem er sich " und sortgehen wollte.
Helgestad hielt ihn fest, ohne von seinem -Zitze aut?
(Fortsetzung folgt.)


