Ausgabe 
26.11.1914
 
Einzelbild herunterladen

rWsche BxlkszeitiiW

JDrörtit für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhesien und der Nachbargcdiete.

dcrtietkich» r>»les,etmn, erscheint ,»n Werktag Abend in

Der Lbonnetncnr,v«i» belrägl wöchentlich 15 «tn monaÜKii

Gtebka. Vabnbofsirabr 23. (fde mafit.

emlttLBmiflerlobn, Durch die Post bezogen vteNeljädrl.lchOMt

Yeletb*tt 2008 .

r. 275

Snlcmtr fofttn Ne 0 mal gefpalL Jtolonetieile oder deren iRaum 15 Vta-

3d grotterrn «ufträgen flal'atl »meigen wolle man b<« abcnM7lkr mt die iolgende Sammet nt der ErpcLition autgebra.

Tvmicrt'tllsi, Den 20. iVüücinlicr li*14

9. IlNirgaug

Dir Sperrung des Kneckanuls!

23.

ren

St trink

lessen

\

tJdejra

it/>

chte

Reim

I Him" f

lmorpni|i(tüii|i ütr Midien pimitrir.

.Sitten hat eine (ftWUtteruitfl 6c* deutschen Wirtschaft» »it sich ncbvadjt. die unendlich viel schwerer ist, als wir ik rch bei härtesten ivirischastlichcn Strisen erlebt haben. Diese erung iiberirisst auch bei weiteui die intislflc srüherer sirtege teilen, denn seit dem lebten prosten Striepe, den wir ge­lben, den von 1S7H71, hat die Perknüpsung der Völker i iternationale Handelsbeziehungen und ihre dadurch be- t Slbhangigkeii vom Weltmärkte riesenhafte Fortschritte ge­lt» tritt die» vielleicht an, deutlichste» in der Tatsache zu it die neutralen Staate», die in früheren Striepe» nur wenip Wirischastolebe» berührt wurden, diesmal fast ebenso leiden haben wie die kriegführenden. Tie Zchärse der stlichen Schädigmig lüstt sich auch daran» ermessen, dah die ichs Arbeitsamt verössentlichten Arbeiislosenberichie de, chasicn siir Ende August einen duraischnittlichen Arbeits- von ' 12,4 Prag, nachwiesen, und dies, obwohl zu ienen t doch bereits mehrere Huiiderllausende von Arbeitern e Zahnen perusen waren Dagegen erreichte die höchste osenzlsser. die seil Ansmachnng jener Statistik int Frieden t wurde, nur den Satz von 1,4 Prozent, unsere deutsche Industrie ergab sich au» diesen Perhalt- ach dem ersten schwere» Anprall die Notwendigkeit einer raschen Umorpanisierunp. sollte nicht ein allpemeiner Zn- ruch von unerhörter scharfe Teutschlaud dem wirtschast- uin überliesern, dessen unheilvolle Folgen sich natürlich zu den Schlachtseidern erstreckt hätten. Welche Wege diese liflerunp einpeschlapen hat und welche Erfolge sie bi« elt hat, dariiber finde» wir eine recht interessante Zu- tellunp au» der Feder Tr. E 2 t i l l i ch s in der Zeit ic SSaiif.

der durch den Krieg peschassenen Situation mussten neben usindnstrien vor allein diejenigen Fnbustriezweige ge- verden, die entweder aus die Zufuhr ausländischen floh- » oder aus den Absatz ihrer Produkte im Auslande äuge­nd i zunächst und am schwersten zweifellos die letzteren, nigsten dieser Fnduftrien sind dst Maschiiieuiiidustrie mir issnbr von lts.ii Millionen Ml,, die Eisenindustrie mit che» von 724 Millionen MI, die Tteinkohlenindustrie mit ionen Mk die Terlilinduslrie mit 201 Millionen Mk die dustrie mit 205 Millionen Ml,, die Papierindustrie mit ionen Rk, und die chemische Industrie mit 251 Millionen issuhr

> prosten Teil haben diese Fnduitriezweige nun eine Ent- >g s.ir den Perlust ihrer auswärtigen Absatzgebiete ge­il den 8 i e s e r u n g e » für t> i c Armee, die ihnen en wurden. Mit einer austervrdentlichen AnpassnngS- bat sich da» Kapital in lurzesler Zeit ans die Fabrikation a Artikel geworien, die augenblicklich die gröftte» <4e- cisprechen Bei dieser Umorganisierung sind zwei t»r>ip- »nternelnnunaen zu unterscheiden: solche, dje im allge- keine Aenderung ihrer Produktion, sondern nur eine Per- 1 chre» Absätze» vorgenoniinen haben und solche, die auch adult so» selbst wesentlich nmgestaltet haben der ersten tsrnvpe gehören beispielsweise die llniernehni- ber A a h r u n g S m s I t e l p r o d n k t i o n. Die Kon- rikeii, die Mühlen, die ttzroßbäckereien. die schokoladen- , die Betriebe zur Herstellung von Wurst und sonstigen aren produzieren beute zum prosten Teil für die Bedürfnisse rt> Dasselbe gilt für die ganze T e r t i l i n d n st r i e, beteten haben mit der Herstellung von Militärtuchen, von "an Zeltstossen usw. zu tun. die Trilotagensabriken mit der von wollenem Unterzeug und Ltrünivscn. Di- tWirkereien lind so mit Ausirägen überladen, dast sie kein: >e-eru«g»,ertr>i--e kür die nächsten Monate annehmen. Für a'etidienst werden ungeheure Mengen von Perband» u w, verlangt. Spinnereien und Zwirnereien sind ent ' »ark beschäitiai. Dieser gute (leschäsisgang in der »«1r.ew.rd sreilich durch den Mangel an Wolle und "* bedroht. Trotzdem ja BaumivoUe nicht al» Kvntre bandhabi werden darf, stocken doch die Zufuhren, iodasz einen» Ausreichen der Portale bi» Februar zu rechne» ist echter sieh, e»nt der Wolle. Australien, da» e>aupi- |t>tet lür Merinowolle, hat ein Ausfuhrverbot für alle mit Aiisnahnre derienigen. die nicht an ieindliche "ander >, erlagen, Trost der Pescklagiiahmung von Schafwolle - von 10 Rill, Mark in Belgien werden wir damit rechnen 'ajj unsere Borräte int Fanuar erschöpsi sind. Um die >g der Slammwolle und jkammziizip, die für die StrieaS- ia dienen, zu regeln, hat sich daher auf Anregung des nikters eine ,Kai»mwoll-A -8." gebildet, die nur organi- .riwttionen hat, Austerdem hat die fleaieruiig alle sc. Aohaarne und Handelsgarnbestände in den deuiichen sie» zind Spinnereien b e i ch l a g n a h in t, davon 'ur Heeresbedars zurückbehalten und nur 25 Proz. < vnd-l lreigegel^n,

^^"e-cklich grast ist die fl a ch s r a a e n a ck> Leder, ivetn die meisten Staaten Anssubrverboie erlagen haben, tt ^ *'' c gestiegen ist. Es werden daher auch schon Maorijg,, herqcstelli so fabriziert die 8»beiier Hut- ^'litärhelme aus Filz, die an» seldgran stud

® tn M d,Iancn

werden, Tie Pelz läget sind h ,h. ' nenn gestiegen, Tie Lartonnage» l>" '^ rt Produktion jetzt hauptsächlich aus die Her- , rton» zum Berichicken von Lriegsiendunaen, Liebes- zugeich,litten Die Z i g a r r e n jabriken Koben eine v f " t 7 fl lc für Siriegslieserungen von Tabaksabritaien" in n» -eben gerufen, die alle Ansträge von der Heeres- »iiimnit und sie dann nach einem vereinbarte» Berhältnis deutschen Tabalfabrikationsberirke verteilt, »m so eine >ge Arbeitsgelegenheit zu schassen.

Die umsassendsie derartige Lrganisation ist der vom Zentral- verbond deutscher Fiidnstrieller und dem Bund der Industriellen, also den beiden groste» Perbänden der schwer- und Peichtindnstrie bald nach Beginn de» Strieg» errichteteSt r i e g s a u s i ch n st der deutschen Industrie", dessen Ziel es ist,die versllgbaren Slräfle in rationellster Weise z» sammeln und z» organisieren, damit vor allem Zersplitterung und Pergendiing ivirtschasilicher Macht­mittel vermieden werde", Ter Ausschust sorgt vor allem für die schnellste Perbreituiig der Viesernngsausschreibe» de» siaale», sowie für die Herausgabe iorilausender Mitteilungen, H» ist ihn- gelunge», in diersprüt,glich ganz regellose SiriegSprodnltion Drd nung zu brlngen. Auch sonst haben sich konkurrierende tbruppen von Privatbetriebe» inehrsach z» Organijationeii zusanimenge schlosien, die die erhaltenen Aufträge verteilen, Fn tgnben haben die Hut- und Tuchsabrile» einenZweckverband" gegründet, der d>» Slriegslieserungei, empfängt und verteilt

Fnnerhalb wie austerhalb dieser Organisationen gibt e» nun eine ganze Reihe von llnternehm,innen, die der zweiten der oben erwähnten (gruppe angehöre», die also seit Beginn de» Striepe» eine iv e s e n t l i ch e Aenderung ihrer produkiiveu Tätigkeit vorge- nommen haben. An der spitze dieser llnternehmunge» steht die Allgemeine E l e k t r i z i t ä ISp e se l l sch a s t in Berlin, die A. k, (g,, die in einem ihrer Betriebe »eben und statt Ttznaino» lg r a n a t e n herstellt. deren Füllung in spondau ersvlgi, Fn anderen Betrieben stellt sie Metallknöpfe und sonstige militärische Utensilien her. Tie Ziemens-schuckertwerke bauen eifrig Tele­graphen- und Telephonanlagen jür die HeereSIeitnng, Auch eine Reihe anderer Ikisengiestereie» und Maschinenfabrike» sind mit der Herstellung von lgranate». glähniaschinenfabriketi mit der von Schrapnell» beschäftigt, schreibinaichinensabriten produziere» jetzt Fahrräder für da» Heer. Halb- und Teilsabrikate für die Armee ausrüstungen, ltüie Maichtiienoananstalt in Franlfurt a, O, hat sich auf die Aiisertignng von (tstiiäpsen, Trinlbechern und Stoch geschirreii für unsere soldalen geioorsen. (sine Fabrik für plioto- graphijche Artikel fabriziert jetzt Stoppelschlösier, eine Fabrik für tgewächshausbau Aerkteugkaste», Feldstiihle usw. Zum Teil haben diese Fabriken infolge de» Strieg» jetzt mehr zn tun als vorher, Ti: Eisenglestereie» habe» ihre tgustivarenpreise insolgedessen um lli Protent erhöhen könne», wahrend der Perband der deutschen Zink- Walzwerke den Preis lür de» Doppelzentner Zinkblech um 4 Mark ans 57,20 Mark erhöht hat. Also bei gesteigerter Tätigkeit erhöhte Preise: ein Beweis, wie angebracht die von sozialistischer -seile er­hobene Forderung aus eine recht empsindliche Besteuerung des durch den sirien erfolgten Perniögensznwachses ist,

lbndlich'seioch erwähnt, dast die chemische Industrie, »achdem die Farbstosserzeugung, anster der für da» Färbe» von Milijärstofsen bestimmten, ganz darniederliegt, dafür gut beschäftigt ist mit der Herstellung pharmazeutischer Artikel, Fmorägnierstosse für (sisenbahnschwellen. von Fsolieraiistrichsarbeii für Lazarette »iid (gesangenenlagern. von litassee- und BouiUoiiwiirseln, Essenzen usw.

Mag diese ganze Produktion durch und für den Strieg letzten Ende» »nprodnktlven Zivecken dienen und die hierauf verwendete Arbeit der eigentlichen Stullurarbeit entzogen werde», io dient sie innerhalb der kapitalistische» Igesellschast doch dazu, da» Wirtschafts­getriebe wenigstens einigermasten ausrecht zu erhalten und damit da» snrchtbare Igespenst der allgemeinen Arbeitslosigkeit ein wenig z» banne», Fhr ist es zu danke», dast die Arbeit-losenziffer der <tze- werkschasten bis Ende sepiember von 22,4 Prozent auf 18,0 Pro­zent znrückging. Freilich drohe» uns. wie oben erwähnt, neue Oie- fahre» au» den, An » gehen des fl o I) m a t e r i a I » für wich­tige Fiidustriezweige

(frfolßc und Dcrlusic zur Lcc.

Heber den Untergang deS englischen Riesoiikriegsjchjsi- liitd d«n gleichzeitigen Verlust zweier deutscher dkriegsschisse 'chreiot die »ranks. Ztg.:

(riiier der gewaltigsten .uolosie der englischen Alotte ist gesunken! In diesen Tagen des Wartens, in denen wir suhlen, dah elil Höhepunlt in der (beschichte dieses striege-, erreicht ist, must diese Botschaft bei nnS lwpvelt offene Her- zen finden. Tie hohe Spannung, iil die »ns die (Äewistbeit verutzt hat. dast i in L sre». wenn alles so kommt, wie wir l,o,te dürfen, sogar die (r » t s ch e i du n g erzwange n werden kann, und die Erkenntnis, dast der Feldzug in Frankreich gleichfaUs dicht vor seinen Gipselpnnk! gelangt ist, diese höchste .Sionzentrierung aller Sinne kan», die kurze Pause wirklich gut brauchen. Und es ist ein Augen- blick desÄusatinens, wenn wir höre»,dah ein Ueberdread- n o u g h k der englischen Flotte zu Grund gegangen ist. Wessen Werk es fein inag. wissen wir nicht. Aber nach allem, ivo? über die kühnen Fahrten der schnellen Schisse unserer deutschen Flotte bisher bekannt geworden ist, kann man leicht annehmen, es fei eine d e u t ich e Mine gewesen, aus die derAndacions" ausgelaufen ist.An der Zkordküsre Irlanos." Es jfl oft genug versichert worden, dast es gerade die stüslengewässer der britischen Inseln sind, wo die Minel. der Teutschen liegen. Aber, wie es auch gekonien fein mag: wir sind v o ii e i »e m s ch w e r e n I e i n d befreit. Ti? engliche Marine l>rt seit ihrer Torheit, die Dreadnoughts zu erfinden und zu bauen, nicht allzu viele Schiffe, die unseren Grostkaiuvsschissen au Umsang und Stärke überlegen sind. DerAndaeions" gehörte zur zweitgröstten Type der 'ertigen Linienschiffe und stammte aus den> Jahre 1912. z-kur ein paar der neuesten Dreadnoughts sind gröster. Ter

Untergang dieses Sreriesen ist gewist - - materiell betrachtet der schwerste Schlag, den England in diesem säneci bisher zur See erlitten hat. Die Erfolge, die sich die deutsch: sttiegsslagge im .stampf und durch kiibne Streifzüge er- ninge» bat. waren als Wertmesser und als Beispiele eines bewundernswerten Geistes iveit bedeutendere Ereignisse, abee der materielle Schaden ist diesmal für England niederschmetternd. Das Sckiweige» der engliselte-i Admiralität ist der beste Beweis. Wenn wir dies alle» in Betracht zichc». dann ist der Schaden, der in diesen Tagen, ivie jetzt besannt geworden ist, die deutsche Flotte durch den Verlust eine l> n t e r s e e b o o t e o und eines Torpedo­bootes betroffen hat. erträglicher. Jeder Verlust ist für uns schmerzlich. Aber >vir werden stets bedenken inüsfen im strieg kann nur die relative Groste eines Schadens in Rechnung gestellt werden. Eine berztiche Freude ist es »».- aber, daß fast alle unsere braven Seeleute am Leben gebliebe» und, und das; e§ i in Norden von Schottland war. wo ei» deutsches Unterseeboot i» Ehren ans den Grund gesunken ist.

Tie.Kämpfe in den.^arpnktie»l.

Budapest, 24. Nov. (Citr. Bln.) Die Meldung des

Generalstabs, dast lvir einige Pässe in den Karpathen vorübergehend dem Feinde aus taktischen (Ssründen ii b e t liehen, ivird überall in ruhigster Weise beurteilt, tveil dieses Bordränge» der Rnsien unsere Arinkeleitung weder im- erwartet noch unvorbereitet getroffen hat. Durch die in Rede stehenden Pässe können nur kleinere feindliche Truppenab- teilungeu durchkommeii, die wir, tvie früher schon, dort und dann stellen können, tvann und >vo wir dies für uns am vor­teilhaftesten erachten.

In dein Raume zwischen den galizisclxni und Marmaroser Karpathen, etwa 10 stilometer von diesen entsernt, ist es nach einer ans Mihnliczyn vorliegenden Meldung zu einem B n s o m in e n st o st »zwischen unseren Truppen und den Russen, die sich znr Besetzung eines das dortige Terrain domi nierenden Berges anschickte», gekommen. Ter stnnipf »ahnt ziemlich groste Dimensionen an. Die Russe» orinierte» den skirchturm eines nahegelegene» Torfes mit Maschinen- aewehre» und leichte» Geschiitzen, wurden jedoch unter starken Verlusten verjagt und verfolgt. In uiilitärischen s,reisen sieht ina: unseren Operationen in den Karpathen mit der gröhten Zuversicht entgegen.

Ter ^eld'UK in Terbien.

Budapest, 2l. Nov. (Ctr. Bin.) Das Wetter ist in Ser t- i e n wieder etwas besser geworden. Nach unserem Sieg bei Valjewo und dem bereits geineldeten Vormarsch auf La- zarewatsch hat sich der gröstte Teil der serbischen Armee gegen A r a n d j e l o w a t j ch zurückgezogen. Tori beabsichtigen dze Serben, begünstigt von den Bodenverhältt nissen, stärkeren Widerstand zu entfalten und den endgültigen Sieg unserer Truppen, der nach den Anssagen gefangener serbischer Lsfiziere auch in Serbien für unvermeidlich ge­halten wird, so lange als möglich zu verzögern.

Tie neue serbische '««ptstadt".

Daily Mail meldet au» Petersburg, Serbien plane die Haupt­stadt nach Regotin an der rumänische» ttzrenze zu verlegen.

X.e Tür en am Suezkanal.

Nachrichten aus Athen und Alexandrien bestätigen die Antuiist der Türke» am Snezkanal und den siegreichen Kamps gegen englisch indische Truppe», wobei eine türkische Stavallerie Attacke den Ausschlag gab. Tie türkische Vorhut iührt vier schwere Batterien mit. Die Engländer schassen eiligst indische Truppen nach Aegypten an die bedrohtesten Punkte. Trotz ihrer Wachsamkeit durchziehen zahlreiche Emissäre das Land.

Tie Ftalia meldet nach der Franks. Ztg. aus Alerandrie». dah 40 Kilometer vom Ostuser des Tuezkanals ein Treffen zwilchen jiingst gelandeten indischen Siamelreitern und türken- freundlichen Beduinen statt^efunden habe. Hinzukommcnde reguläre türkische Truppen hätte» die Stamelreiter zerstreut. Tie Vorhut des türkischen Heeres, die bekanntlich schon an> Luezkanal angekommcn, führe vier starke Batterien mit, offenbar, um durch die Zerstörung der »serdämine die englische und französische Flotte an der Durchfahrt :u verhindern. Neuerdings würden viele indische Truppen ans dem Westuser des Suezkanals gegen die türkische («esahr ausgestellt. Viele panislamitischc Emissäre be­arbeiteten trotz englischer Maßnahmen die Muselmanen, doch seien diese »och ruhig.

Persien in Krierrsstinnnuna.

Budapest, 21. Nov. (IV. I',. Nick'tamtlich.) Az En erhält aus .Stonstanlinopel die Nachricht, dast zwischen d>.