nadjis? unweit Kap Fassterbo am Slldeinlauf des Lcresunds. Von dem dänischen Dampfer konnte das fremde Kricgssahrzcug nicht gesehen werden, da dies mit neidschten Laternen fuhr. Nach der Katastrophe kainc» zwei deutsche Torpedoboote aus den nahe- gelcgencn Gewässer» hinzu, um zu Helsen. Die verunglückte Mannschaft wurde ausgelcscn. Der Obermaschinist und zwei Maschinisten waren furchtbar verbrannt, da bei den» Zusammenstosi der Steven deS dänischen Dampfers sich in die Steucrbordfeite des Torpedoboots gebohrt und das Danipskessclrohr durchschnitten hatte, so daß Heister Damps ausströmte. Der „Anglo Dane" mustte an der Un- glücksstellc bis 7 klhr früh liegen bleiben und konnte erst dann nach Kopenhagen abfahren. Die drei Lchwcrverwunbeten wurden a» Bord des „Anglo Dane" gebracht, der eine aber auf seinen Wunsch später auf ein deutsches Torpedoboot iibcrgefiihrt. Ter Ober- maschinenmcistcr starb unterwegs an den entsetzlichen Brandwunden, der zweite Maschinist wurde unterwegs zum Freihafen- Krankenhaus von seinen entsetzlichen Schmerzen erlöst. Der „Anglo Dane" flaggte Halbmast, als er heute früh im Freihafen einlicf. Tic Cache ist den, dänischen Auswärtigen Anit berichtet worden. Eine gerichtliche Untersuchung wird von dem Kopenhagencr Sec- handclsgericht gesiihrt. Heute mittag trieb ein deutsches Marine- rettungsboot mit der Bezeichnung 124 bei der Dragür-Ansel Amager an.
..47 1 ^'' i' Grund nebohrt.
4VÜ, Berlin, 24. Nov. sAmtlich.s Bach amtlicher Bekanntgabe der englischen Admiralität vom 24. November ist das deutsche Unterseeboot „k! IN" durch ein englisches Jahrzeug an der Nordküste Schottlands zum Sinken gebracht worden. Nach einer Meldung des Reuter-Bureaus find durch den englischen Torpcdobootszerstörer „Garry" 4 Offiziere und 24 Mann der Besatzung gerettet worden, Ein Mann ist ertrunken.
Der Kampf in Polen.
Weitere Fortschritte.
Wie», 24. Nov. (WB.) Amtlich wird vcrlautbart: 24. November mittags. Die Schlacht in Russisch-Polen wird bei strenger Kälte von beiden Seite» energisch s o r t g e s!i h r t. Unsere Truppen eroberten mehrere Stützpunkte, gewannen insbesondere gegen Wolbrom und beiderseits des Ortes Pili ca Raum und machte» wieder zahlreiche Gefangene, Ansonsten ist die Lage unverändert.
Im Innern der Monarchie bcjindcn sich 110 (Hin Kriegsgefangene, darunter 1000 Offiziere.
Der stellvertretende Chef des Geucralstabs: v. Hofer, Generalmajor.
Tie Russen vor Przemysl.
Mailand, 24. Noo. lCtr. Frist.) Nach einer Petersburger Meldung des lrorriere irlla Sera wirkt vor P r z« in n s l japanisch« schwere Artillerie mit, Ta ein neuer Sturm auf die Festung zu viele Opfer kosten iviirde, ziehe der russische Gcneralstab die B c s ch i e st u n g vor.
Vereinskoleuder.
Mittwoch, 25. N o v c in b e r. Gictzen. Gesangverein Eintracht, Versmmnlung im Gcwcrkschastshnus.
Abends 0 Uhr
Verantwortlicher Redakteur: I. Vetters, Giesten.
Verlag von Krumm & (sie., Eichen.
Druck: Verlag Oiseubachcr Abendblatt, G. in. b. H.. Offenbach a. M
W cis'tipa.sr
in der neuen Aula der Universität
Hin Tonncrötaiz, von 2t». November 1914 abends 8 > Uhr piin.tlich
profoor Dr. König: Dir Verwendung der Uaturlttöflc im Kriege.
Im Besten m Hiolerliliebeiieii der im Feide yeiaiienen Giesser.er.
Gintritlskartcir — eine jit :$0 Pfg., zehn zu Mk. 2.SO -
sind in den Buchhandlnnge» von Frees, SeltcrSweg, Koch, Scltersweg, Legier, Südanlage, Schneider, Nenenbäue, sowie Ernst Baiser, Mäusburg nnd abends an der Kasse zu haben.
Bekanntmachung.
Vom 27. Nonembcr nb ist für voraussichtlich ti—8 Wochen eilte grösicre Anzahl Manuschasten mit Verpflegung in Bürgeiqiiarticrc» nnterzubringcn. Tie Vergütung de trägt 2 Mark für den Tag. Anmeldungen werden bis spätestens 2ö. November, abends li Uhr, im Stadthaus, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, entgegengenommeii.
Gießen, de» 23. November 1914.
Ter Oberbürgermeister.
K e I l c r.
Unterbringung der hier zngcwicscnkn Lchlcsicr.
Unter den der Siadt Gießen ziigcwicscnen wchrpslichtige» Schlesiern im Alter Vvn 17—20 Jahren liesindcn sich Schüler höherer Lehranstalten, die während des Ansenthalts hiesige
ai Geiser
höhere Schulen besuchen sollen. Es ist erwünscht, diese jungen Leute in Bürgerquartiercn — möglichst unentgeltlich — nntcrzubringcn. Ich bitte um gesällige Mitteilung, wer von der hiesigen Einwohnerschaft bereit ist, diesen im vatcrländi scheu Interesse ihrer Familie entzogenen jungen Leuten wäh rend der Zeit ihres Hierseins Ausnahme zu gewähre».
Gießen, den 23. November 1914.
Ter Oberbürgermeister.
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