jenommtitc öcutfcfjc Militärärzte und Zauitälspcrsonen wegen an- f üblicher Gewalttätigkeiten und Vernachlässigung von französischen . Zerwuzidctcn zn verantworten hatten, ist zu tincm unqeheucrlichen ^ rpruch gekommen. Es erklärte die Angeklagten schuldig der Teil- ,ahmc an Plünderungen und Gewalttaten, begangen am i und >. Oktober in Lisi, sur Lurcg. Sin angcklagtcr Arzt soll i:i5 fratt- äsischc Verwundete mehrere Lage ohne Pflege gelassen haben Da- irteil gegen einen Arzt lautete auf zwei Fahre Gefängnis, gegen eeben weiter« Acrzte aus ein Fahr Gesängni» Tw Angeklagten Men gegen diese Bdschulbigungc» aus das entschiedenste protestiert.
Ter Rückzug der Russen.
Lie Kopenhagencr Presse läßt sich aus Petersburg melden, daß die russische Heeresleitung den st r a t c g i s ch c v Rückzug aus die Warschauer Verteidigungsstellung a n - ,eordnct habe. Tie russischen Zeitungen bringen bisher -ein Wort über die letzten Niederlagen in Ostpreußen rnd Palen. Tic Rowojc Wremja schreibt in ihrer Mittweck. !»«l^ lrumnnr. das; der Voriuarsch der Serben und Montenegriner
' «Nstt.
totlcn,
'fr im ^
?. «Ui,.
’« Safe 1 oie V «tlbiu,
M»n |(j i ( ' mithin im*,
slüt»
§epiti»
'«>" ^ 7b'.
bkaiach!,, in begtüj ofnen d>, W«ju, t wiauna flönbcn.
n bat Herz Oesterreichs fortdauerc.
Tie Stärke d,r russischen Armee.
Londou, 21. Nov. Wie hier angenomiuen wird, hoben ,ie Russen 21 Armeekorps gegen Tcutschland und 10 KoLps regen Oesterreich stehen. Tazu koniinen noch vier andere lrmcc zweiter Linie, so das; die Gesamtstärke der Russen mf dem nördlichen Kriegsschauplatz 3>,l> Millionen beträgt, lußerdciu stellt eine halbe Million gegen die Türkei.
Italienische Entrüstung gegen England.
Berlin, 24. Nov. Ter Berliner Lokalanzeiger meldet: trotze Erregung herrscht in Ligurien über die vorauSsickn. ::x, , iche Einstellung der Arbeit in 5 großen Mctallsabriken. die lotwcndig wird, weil die Sendungen Rohmaterial, Knpsei rusenei, i ,„d Blei, durch die Engländer beschlagnahmt worden sind, iwn ;000 Arbeiter werden brotlos. Tic Handelskammer von Wiidkl, p >lvorno erwartet von der Regierung diplomatische Schritte. ; WMr.ir luch in den .Hondclskreisen von Genua nimmt die Auiregun - 'Dnis |£»er die Störung der neutralen Schisfahrt zu.
Englische Kriegsschiffe gcge,x die Buren ?
Amsterdam, 2t. Nov. Tem Courant zufolge entsandt« >ie englische Regierung auf Ersuchen des südafrikanischen Ninistcriums «in Geschwader nach Kapstadt. — Gegen die !5 Mann, die angeblich noch bei General Tcwet ausharrcn?
rcn.
>n>:
manfc (V tib« dl«! den» de, lei« SSanjü Vublitu i« fltoäh itotnbiatn I 1 bezahlt a :»wird kl iiadhe«
:it nui '.jm lbst «ich! r 1? au«, (! Undbilitn chmu«!
tieften.
, fifili Mfär dir
än bei e'a
h'llb M
d in d iniiertor t et. Z»l hinier der. kfetet.
1 Mn SO abt !«
g bet Ai tu. 5"
nbctc mehrere
jffc mit» il Sarbe« einen O» für ein*
ru ttöcn»
qssics«'
d a«S V.
-berL-x
blitzt bl’
[ o«4 'f,
biete **
.mit* 1 '
|t ba ? 't,
«fl. *>"
Ln" stark P.
mb 0 !
Hessen und Nachbargebiete.
«testen «nd Umgebung.
Zu einer Kriegstagnug, d. h. zur Beratung und Be- chluhsassung über Vorlagen, die infolge des Krieges ge- wten sind, tritt der hessische Landtag am 16. Tczember 191t .usammen. Ob nach Ansicht der Regierung diejenigen Ab- icordnetcn der Zweiten Kammer, für die im Noveinber d. I >ätlen Erneuerungswahlen stattfindcn müssen, ein ver- asiungsmäßigcs Recht haben, an der Tagung teilzunehmcn, ,cht aus dem Einberufungserlab nicht hervor. Tic Frage niis; ober unbedingt zweifelsfrei gelöst werden.
— Lohndrücker«. Zu deni unter dieser Ucberschrift in >er Donnerstags-Nummer unseres Blattes abgedruckten Ar- ikel erhalten wir eine von zwei, jedenfalls bei der Firma Appel beschäftigten Leuten Unterzeichnete Zuschrift, in welcher Oie Richtigkeit des in dem erwähnten Artikel Behaupteten bestritten wird. Tic Unterzeichneten erklären unter anderem, dotz sie Herrn Appel nickt als Lvhndrücker bezeichnen könnten: sie könnten mit dem Lohn, den Herr Appel jetzt bezahlte, auch zufrieden sein, er l>abc für anständige Arbeiter immer anständige Löhne bezahlt. — Wir haben von dem wesentlichen Inhalte der Inschrift Notiz genommen; es wäre aber den beiden Unterzeichnern zu raten, sich damit an den Metall- orbcsterverband 511 wenden.
— Gesottenc des Gießener Regiments: llnterosfizicr h. L. Wilhelm Margolf aus Rüddingshausen. — Re'. Ludwig Büchner a»S Harbach. — Frerw. Hans Rumpf, sind. phil. anS Gießen. — Wehrm. Ludwig Selten 13. ans Großen-Linden. — Vizefeldwebcl Otto Lack aus Ettings- hauicn. Vizefeldwebcl d. Res. Wilhelm Schneider anS C-roßen-Bnieck. — Res. Karl Tcchcr. Lehrer aus Elbenrod, Är. Alsfeld. — Dehrmann Karl B l u in» ans Alsfeld. —
brmann Karl Seipp aus Büßseid. Kr. Alsfeld.
^ Gefallene n»s Obcrhrffcii «nd Nachbargebietrn: Gefr. Heinrich Schmidt aus Krofdorf. Jns.-Reg. Nr. 81. — d. Res. Wilhelm Hahn, Bankbuchhalicr aus Gießen. ^'Ns -Regt. Ift. 118. — Fahnenjunker Ertvin P l a 8 aus «rvßen-rinden. Jnf^Reg. Nr. 168. — Unterorf. Wilhelm ch aus Rainrod b. Schotten, Inf.-Reg. Nr. 168. —
Uli,
\ O“"'
tk
Hhtig.
iiai'
)C»
>
la«f clt «
\t^
•Ht’iero. Ludwig Leyerer aus Elimbach, Jnf.-Rcgt. ?lr, I , 2. ,>reiw. Alfred Schmidt ans Wetzlar. — Musk. Wilhelm ^öhrig aus Oberkleen und Karl Ma ck aus Niederkleen, bcche in, Jns.-Rcg. Nr. 81. — Musk. Wilhelm Schmidt au? Wißmar, Ynß-Regt. Skr. 113.
Gasanschlüsse. Wer in seinem Hause Gasleitung 'egen lassen will, soll dies möglichst b a l d anmelden, wei'. vie cs in der gestern veröftcntlickten städtischen Bckaunt- nachung heißt, bei stärker auftretenden Froste diese Ar- ieilen nickt niehr vorgenommen werden können. Es sei deshalb an dieser Stelle nochmals auf die erwähnte Bekannt nackunn hinaewseien.
, — Menschlichkeit im Lriege. Aus de» Mitterkungru eines. ,>e!d-
.»gterln«k>n,eis ans Slleckxra an enxn darttgc» Einwohner ,'t ".««des von stntercsic: Ter bei den Pionieren stehende Monn
daß. ois eines Tages die Son-r-gnie ni„ Wrn'nlegen be- rvae. ettvo Hy Kranzoien ans ihrer Stellung herovskaiaen, " e vande h«j> hielle,, und ten Puuneren rurwicn, »ul>: zu icheien. 77 !« »engen aus di« Drurichen zu. «in Leutnant und 20 Main, fl ng zugegen 2 it ,ag:rn imicrcn Leuten, sie Tollten doch ihre drei r -, Ji 'lnianlerisken. die schon seit 1 . Aovcuilwr zw -<he» den be de" Zeitungen tzwen. adbolen 2 -r iidergaden dabei Nbrcn und so.iü-g- r;'ft««»slänte. welche sic den drei «eiailrmn obgenomn-en h.,-,cn. uranzoir,, «r-ähltcn weiter — soweit sie sich versiandlich mache.! daß fi« Eh Landwehr!»^ seien, sic gaben den Unwrrn erhielten von dicien Zigaretten Mit ecqemc rem ^ aerahschiedeten sich die »ztzeindr" ronemaiwcr. — Der Rigt „-ch hinzu, das wirrt: zu Xdoinc kaum jemand g!a:>- . a * tT iroydem Taesachc. — So unglaublich, wie der Pr 'I- meint, ist das erfreu! ri orwciie gerade nicht. Derartige Zeigen, batz trotz aller jtriegsgrcucl d,c Mciiichlichkeii orch senz ausgestorben ist, wie d»s bei manchen wriegshrtzcrn der
«all zu feit scheint. T.J wird in engbichr» Uläucrn folgender «all erzählt und von deutt.r en wietovgracderi: ,Ei :>che und deutsche Tirwprn dättrn^in geringer Enticr.ning von »inander die gonzc Aach: in >br:n schanzgräben g./t.Wber gelegen und anseunrirder ge ft«er». Beim Rorgci.'.n:: ::: geu>a::>.e man miuen nis . .'II teil leiten h>räb:n c., en trn.'chrn Henvarntetea, der sich nicht für! !-wegen k." tr und vor Lchmer'c". laut stehn:« D' oahtr plitzüch von deutscher §. >e ein Doldach os'eudar in der Hbfidjt. ff,neu r: wendeten Nameratea He>rn,zt:hc!eu. «. .r «<:>. er ihn noch tri. cht haue, wurde er von de» Enr.ia.idern medergcschoffen. Run ließ d.i englisch: Lssizirr sosort des signal zom S-uhaiten des «eurrs geben, wrang selbst blh.nde «w de», Wroben uio cllke aus de» Verton..beten .zu. wurde nun ab.r von den Dem ' :u, die ihrrn Maiui räch-tii ivoll.ei», beichossen und getrosten. Doch irar er n-ock> iniftandc.^de.! Verwi'udr,e„ crre «i: und n-r hä Ne auch aus dtuischi'r 2c.c das «euer «uf. Ter b ..gär der rerm achte eben noch den Denlfchen aufzi.h:drn und trzig ch» ,.un dirett aus den deul'htn Graben z», legte ihn vor den dort de-ehlichndea kislz-er »iricr, saluliitte »nd wollte sich iarnlkzieben. Ta riß der deutsche Cfiiver fein Eisernes stren; von der Brust mid brslerc es mtter dein allgt- n»cuten lauten Zu jauchz:,, der bcitcls.'itigei» Trupp:., an di« t<s Engländers. E,if ganzc Dumde nachher wurde von keiner Seite ein Schuß abgegeben.
Sandelskaminerwahl. Vei der gestern siattgefuiidciic» Wahl zur zdandclSkainmer wurde» ohne jede Agitation die ausgcichicdcnen Mitglieder 8 omiiierzicnrat iwichelheim. Uominerzienral Fabrikant Alingspor und Trogist Adojs Aoll mit 7V von 7t! abgegebenen Stimme» wiedcrgcwählt. ,1m Bezirk Lick wurde der ausgeichikdene Bierdrauereibesiver X'ch. , 1 hring einstimmig wledergewählt.
— AnfwandsentschSdiqung an soldatenreiche ltzamilien. T,c aus diriind des Ecseves vom 20. März 1014 zu gewährenden Aus waiidsciltschädiguiigc» a» soldatenreiche ilamilic» sind auch während der striegsdaucr zu zahlen. Ter Anspruch daraus erlischt mit der Entlaisuiig oder mit dem Tode des Sohnes, dcsie» Ticnst den EnlschäbignngSanipruch begriindet. Aach dem Gesetz habe» die Truvpcnieile die znsiändige» Behörden von der Entiasinng oder vom Tode des Sohnes unvcrziigiich in jtcnnt- »i» zu setze». Mi, Olncksich, aus die grohcn Lchwicriglcilc» der llebermittlnng von Todesfällen im liricgc ist diese Anordniing in viele» Källcn undurchsiihrbar. Tie zuständigen Behörden sind deshalb augcwiescn. die Anfivandsenlschädignngcn so lange z» zahlen, biS sic cinwandsrci .stennttiis von dem Tode erhallen haben. Dabei sollen die i» den amtlichen Verlustlistc» enlhaltencn Angaben über den Tod von Rannschasten als cinwandfteic Feststellungen angcichcn werbe», und mangclS einer genauci, Angabe soll der Tag der Ausgabe der Verlustlisten als Zeitpunkt des Todes gelten. Werden in dielen Liste» Mannschaften als p c r m i ß t ansgesührt, so sind die Anfwandsentschädigiinaen mangels einer einwandfreien Jcststclliing über das Schicksal dieicr Mannschaften w e i t e r z» - zahlen. Auf eine R ü ck so r d e r » n a einmal aczahltcr Aus- ivandscntschädiguitacii soll arnndsätzlich verzichtet werden.
— Ein unverschämtes Betragen zeigten am DonnerStaa abend zwei verwundete Soldaten, die von Klcibcrg herunlcr kamen. Aus dem Wege »ach der Stadt, zwischen der Eisciibahiibriicke und dem Dorfe, bcaegnetc ihnen das Ehepaar L. von Klciberg, das von der Arbeit hcimkehrte. Einer der aiiactriinkcncn Soldaten hatte die Frechheit, die Frau anzufastm und ließ, sic trotz ihren »nd ihres Mannes ciiergischen Aussordcrnngc» »nd Warnunac» nicht IoS. Aatürlich suchte der Mann seine Frau zu schätzen, wobei cs zwischen ihm und dem Soldaten, welcher drohte, daß er einen Revolver bei sich habe, zur Prügelei lam. Beide stürzte» dabei hin und der Arbeiter trug mehrere Verlebniigeii davon. Tic beiden Soldaten hatten sich schon vorher in dpr Wirlfchasl von Feiiscr nngchöria betragen und Lcutcn von Glcibcra, die ihnen später beacaiiclcn, antworteten sic auf den Guten Abcndariiß mit einem unflätigen Ausdrucke. Zu welchem Truppenteil die Soldaten gehören oder in weichem Lazarett sic sich befinden, konnte nicht fcstacsicilt werden. Wünschenswert wäre das, damit den Burschen eine aehörlge Strafe zudikticrt werden könnte.
— Fm fti-sangknenlager sind gcaenwärtia 200 ausländische Frauen in einer Baracke unlcracbrachi. die durch einen Zaun- von den übrigen nctrcnnt ist. Etwa 40» männliche Zivilaesanacne sind jetzt im Lager. Heute sollte eine große Anzahl, etwa 150», weitere Gefangene eintrcsfen.
— Vom Stadttheaier Leider ist Herr Hofschauspicler Bohnsc, der in der hentigen Fest- und Wohliätiakcits-Vorstcllnna den Wallenstcin spielen sollte, plötzlich ernstlich erkrantt, sodaß er sein Galllpicl ab sagen mußte. Tie Bemühungen der Bühnenleitung, Ersatz von auswärts zu beschossen, scheiterten, da weder das Schauspielhaus Frankfnri. noch die Hoslheater Wiesbaden, Tarinstadt, Mannheim, Karlsruhe. Hannover »sw. leinen Vcrirclcr des Wallcn- fteinS frei hailcn. Die Rolle wird nun von Herrn Paul Schubert gegeben, der sic bereits am Stadtthcatcr in Erfurt aelpiclt hat. Dadurch. daß Herr Schubert auch hier die sämtlichen sorasältioc» Proben miigemacht hat. verbürgt seine Ritwirkunq im aewiffcn Sinne eine abgernndetcre Darstcllnna. als das Anftrelcn eines »iasteS, der erst am Rachmittaa des Spieltages hier hätte eintreffen können.
Frankfurt, SS. Rov Ikampflose Stadtverordneten- wählen werde,, am Donnerstag, den 26. November, zur Slndt- vcrordnctcnversainmluna vorgenommcn. Wie in anderen Städten werden sic auch in Frankfurt ohne !Ia,»v> vollzogen. Tic Parteien ciniatcn sich »ach langwierigen Vcrhandlunoc», den acoenseiti-ien Besitzstand zu wahren. Rur daS Zentrum, das bisher einen Vertreter in der Stadtvcrordiictcnvcrsammluiia hatte, wird ans Kosten der übriocn büraerlichen Parteien einen Sitz aewinncii. Den mnß- >c» die Fortschrittler und Rationalliberalen dem Zentrum sür die Wohlhilsc vor zwei Fahren zniprechcn. Rach der Vcrcivdaruna sind je 11 Sozialdemolralen »nd Volksvarteiler, 3 Rationallibcrale und t Zentriimler ansacstcllt. Fbre Wahl wird sich zwciselloS glatt vollziehe,,. Das neue Kolleoinn, scvt sich dann „isa»in,c,i ans 32 Fortschrittlern, 23 Sozialdemokraten. 1t Rationallibcrale», 3 Rittelständlern und 2 Zcntrümlern. Von unseren bicnosien treten neu in die Sladtverordnctci'verlammlnna: Tr. Qnarck sdcr erste Frankfurter sozialdkinokratis-se Stadtverordnete, der aber vor zwei Fahre» „nterlagl. Gcwerlschastssekretär Dorsch». Rechtsanwalt Dr. L c v i. Lagerhalter M euer und Gauleiter Z i m m t r nt a 1 , n. Fm Stadtrat ist die Sozialdcmokralic durch den früheren Stadtverordneten Genossen Benno Schmidt vertreten.
Krcis Wetzlnr.
n. Wetzlar. W a h l v e r e i n. Tonnerstap den 26. No- vcinber, abends 1^9 Uhr, aenreinsckaftlicke Mitglieder-Vcr- sammlung mit den Genossen von Niedergirmes bei K. Tckrcicr. Wetzlar, Lahnriraße. Tagesordnung: Ttadt- verordnetenwahlen. Vollzähliges Erickeinen, besonders von NiedergrrmcS. erwünscht. Ter Vorstand.
». Gegen Lobn- »nd Geh«ltSknrW»gen bei ?ln,iest«llten und Ar- be-lcrn wende! sich ein Erlaß de? stillveriretenden koiiimeiaidieren- ien Generals des 8 . Armerkorrs in Kobltng. Solch« Lr'nUir- 'iingm seien s <sn i> »er bot !! < ' wesen, jetzt cber , «ch 28i«der- belebung des Ge'-ckc '-^--rrlso nröillg und oft unaesetzlich und matwen Ge-'. naßrawnen erser»er>ich». — T'-i sollten sich auch verichudcn: Arbeirrrder ßn Krr-: Werl-ar zu Herzen nehmen.
l>. Seokders. Aus unserer der Krieg wieder ein
Opfer er.' • :r:: d:r Wt'rtitf He uric Schmidt. Hüttenarbeiter vor. hier, ist in Frankreich geselle». Er hirZerlößt Frau und ein Kind. Er stoud bei dem Fusaittenc-Rlgiment Rr. 81.
Meftrrwnlv «nd Nnterlaftn.
— Lohnabzüge in teueren Zeiten. S : e sichere ist in diese» »chwereu Zeiten den drcstnat gehe iigxu Prosit? Des ist die Sorge, die manch«» Unternechnrer über alles xcht. Wie die Arbeiter tobe, zurecht dctmnen. ist den Herren hockst aitichzziiltig. Wen» nur ihr: Fntereff«! gewahrt sind. So dachton euch ivohi di« Jung scheu Eisenwerke bei N'cdcrfcheid. di« zum Heffru-Raffaunchen Hüttenverc,u gehören und die in Fried«nszeiteu etwa 300 Arbeiter
bcjchüitigeit. Als der Krieg aucbrach, lag das Werk zunächst etwa 6 Wochni still. Dann öfsi.eten sich die Pforten der Fabrik. M: einer um 2 Stunden vcdinierreii Arbeitszeit konnte wieder gestlprsst wtrbeu. Dieser Lohrtowssall war sür die Arbeiter sicherlich hart Doch der Firma «Z.r.atr e:> noch rieht. Ei» Lohnabzug von zehn Prozent wirrd« dru Atbecker., diktiert, damit der Nuterikohiiicr- piosit «:ch :> Kr .gezeckeii keine Schanalening erleide. — Was f ort den K.'.pitaiisien der durch verkürzt« Ardeitswit lwrcits ei», getrciine Lok iiissa». wee schere» ihn Tenenntg »ich die banti: reronntere ?!ot der Arociter, Ter »utrruehmer baiHelt. ivir ihm sc,n brildbeuiel vorschreibt. Fm »>oh::»cchet, Isezzeusav zu iolchru Piaktiken stchen Hai-Au, zen ewu einfache,, Arl-Hicru und klein«, Lkutrw So wird uns aus Sinn mstgelchlt. daß dort die Z«se- lnire H und Sch. .cbenfo der Bäckermeister G.. die ein eigene» Wotzi he:,» besitzeden Familien ihrer Mieter, die tu» Feld gerückt, iiir d>« Tauer de» Krieges freie Wohuuiig gewähre,, Mit dieser Haudiuitz, die alle Ach'mig verdteitt. vergleiche mau d,e Proiitzzier monck.-r llnieruchiurr. rückstchisloser Hausbtsiver und Lebens- mittcliruckerer.
Ein nichtbcftätigter Bürgermeister. Fu Tousbach im
Tilllrc,» wurde vorige Wocke der 2Kvxu>au» Schmidt zum zweiten llöai« zum Bürgermeister gewühlt. Seine erste Wahl u»ir von der Rtgieriing nicht bestätigt worden.
Von Nah nild ^ern.
X Berschwuiidenk Liebeogaben. Fn Angoburg wurde am
Sameiaa ,11 «wer Masistratssiizinizz b>.!.in»tgeaei>cn. d>,ß eine große St ich »g Augsburg.r Liebesgaben sür da» 3. Baitcritchc Laudivehr Fusauter» regem ent — 4» Kisten im Werte von 10 000 Mk —. vor 5 Woche» auegegeben. aus dem Trauspvtt spnrlv» mrschwundeu ist. Alle Rlklamatioiien ivarcn vevgel'Iich.
Telegramme.
lagksbericht Scs Weil iißuptfiiMrticrü.
Zn» Wessen keine wesentliche vernndernng. Die Lage im Osten noch «ngeklärt.
IVN. Große» Hauptquartier, 21. Rovcuiber pvrmittags. <Ainllich.) Englische «chisse erschientu auch gestern a» der flandrischen Küste und beschosien L 0 in b a r ü ü d c und Zcebrüggc. Bei »nsrrtn Truppen tuurde nur gt ringer Schaden angerichttt. Eine Anzahl belgischer Land- brwohner wurde aber getötet und verletzt.
Im W c st e n ist keine wesentliche Veeandernng ringt treten.
Aus dem östliche» K r i e g » s ch n » p I a tz e ist die Lage »och nicht geklärt. In Qstprcusic» halten unsere Truppen ihre StcUiinge» und nordöstlich dcr S e e 11 p l n t t r im iiördlichrn Polen sind die dort im Gange bcsind- lichrii schweren Kämpfe noch nicht entschieden. Fm s ü d lichc» Polen steht der Kamps in der Gegend von Ezen st 0 ch a 11 . Auch aus dem Sndslügcl nördlich Krnkan schreitet dcr Angriff fort.
Tic amtlichen russtschci! Pttlduiigk», daß die Generäle v. Lieber »nd v. Pannewitz in Lstprelißc» gesaiigen geiiui» »ir» seien, ist glatt ersnude». Ter erste bcsindet sici> in Aer lin, dcr zweite nn der Spitze seiner Truppen. Beide sind seit längerer Zeit nicht i» Oftpreiiße» gewesen.
Tie oberste Heerrdlrilnng.
Wie die Ettqkündcr ilsren Z-peunden „helfen".
Tie Engländer und Franzosen scheinen es darauf abgesehen zu haben, den Belgiern in der Weise zu helfen, daß sie für die Fortschritte der Zerstörung sorgen. Tie Engländer hielten unnötig Antwerpen so lange, bis die Beschießung begann. ihre unheilvollen Folgen zu zeigen. Dann versuchten die Engiänoer Gent znin Widerstand zu verleiten, was der Bürgermeister und die Schöffen vernünftigerweise ablehnte». Tie Engländer deschessen später Ostende, die sogenannte Königin der Küste, ans die die Belgier so stolz sind. »>»n sollen nach französischen Berichten, deren Bestätigung allerdings noch abznwarten ist, der Turin der alten gotischen Tuck- halle von Rpern und der Turm der Kirche vernichtet sei,.. Das neueste ist die englische Beschießung von Seebrügg' . dessen Hafen die Belgier mit einem Kostenanswand von 50 bis 60 Millionen errichtet haben. Beolrachtei^von der holländischen Grenze ans wollen festgestellt haben, daß hier auch eine Gasfabrik erplodiertz fei. Tie Deutschen waren übrigens ans die Beschießung vorbereitet, denn sie haben schon vor einigen Tagen den Beivobnern von Seebrügge geraten, ihre Häuser zu verlassen und in Krocke »nd Heyst Wohnung zu nehmen.
Pariser Neaier«»nqssorgett.
Pari», 24. Skov. (WB. Rickttaiiiklüh s Das Echo de Paris tu flärt: Ti« UtbcrfitMui;« der Regierung von Bordc^aur nach Paris löiiittc die deneschen Truppen. Zeppeline und Tauben au- lockr». Derartig« llcbernasthunge» würben die illegiernug zwing«,, vor den A,gen des verivunterlen Europa abermals »ach Bordeaup überzusiedclii. Solche Mögsichleiteu wi>iben die Rückkehr nach Paris nicht beichleuuige-.i.
Cin e»»glrschcr Neber-Dreadnought gesunken.
Rotterdam, 21. Rotz. (WS. Nichtamtlich.) Rach Mcldungen aus sicherer Ouellc ist der englische II c b c r > d r c a d » 0 u g h t „A u d a c i 0 u e“ am 28. oder HI. Oktober an dcr Rordküstc Irlands auf eine ÜÄint gelaufen u » d g cfun ken. Tic Admiralität hält das Ereignis streng geheim, um eine Aufregung des Landes zu vermeiden.
„Auöacious" hatte ein Deplacement von 27 000 Tonzieu und i ne Maschimnftörkc von 28000 PS., ein« Gcichwindigtsi, von 22 Sr«neilen und eine Besiiicknng von zehn 34,3 .Zentimeter- und iechs- zetu 10.2 Zenitmeter-Kckuon«!,. T,e Besatzung betrug etwa 110» MoII». Dcr Bau des Schiftes eriorberte einen Kostenaufwand von 6 0 — 7 0 Millionen Mark.
Zuslimmerlsto'; eines Torpedobootes mit einem dänischen Dampfer.
Kopcu Hagen, 24. Rov. <CIr. Frksi.) lieber den Zusammenstoß
des dänischen Dampfer» ..Anglo Dane" mit einem deutschen Torpedoboot oder Torpcdoboolsjägcr, ivobei das deutsche Zioot sank, werden folgende Einzelheiten gemeldet: „?lnglo
Dane" war ein kleinerer Dampfer dcr Kopcuhageuer Vereinigten DampsschissahriSgesellschast, Führer Kapitän Eahn; er befand sich auf der Rcile vou Stettin nach Kopenhagen mit Stückgut. Der Zusammenstoß mit dem deutschen Kriegssahrzcug erfolgte um 2 Uhr


