Ausgabe 
25.11.1914
 
Einzelbild herunterladen

Üty«

»l3

«in

Drgan für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Obcrhefien und der Nachbargebiete.

: Oderbestticki» «»tko,elrun, ertldemt leben Weekta, «denb IN :ften Der «bonncment»prc>» deträg» »öckrenllxd 16 Big. monaUxi, Bta ««rf<tL erinocrlobn Dur» bic Poll bejoaen MrrtelinbrLl-S02RI

blcbntilan nab S-icrbUtan (Biebea. Vobiibaflwnhr S3. »dt Viwtntafic. Iflraban 2008.

3nlrratr toltm bic U mal atlpalL itoloneljcilf oder btrcn tKaum li *1#. Be, crc'-ercn Stufträatn Jto att SInttiflcn rooQf man bi» atxnM7Bbt Kur b>» tolafnbf Kummet in btt Ifirebihon aufatbtn

'.Kr. 274

M

Gicßcn, Mittwoch, Den 25. Rovcmlicr UH 4

'och

9. Ialirgang

«Tbtu. ^

Arlrr m

>nnen ft btt

iWf <m

Zst cs noch dcrselbc5Iricg?"

schreibt Genosse Tr. Eduard

1 - 5 .

Der Mainzer Volkszeitmig o i b:

In der tPcip.-.incr Bolkszeitung polemisierte Eduard Bern, u »tat» unser Chemnitzer Parteiblatt wegen dessen Haltung eenb des Krieges. ,4» kann e» den Genosse» in der Ncdaktion Chemnitzer Bolksstimmc iiberlaffen, sich zu rechtfertigen. L e n das Zeug dazu und meines Erachtens auch sehr gute Gründe ihrer Zette. Aber Bernstein macht einige Bemerkungen, die die chstaaöftaktion an gehen, und deren Tendenz eine so ge Abwehr notig macht.

Tic Chemnitzer Bolksstimmc hatte genicint, jede Erörterung das Verhalten unserer Organe im Slriefte müsse fruchtlos en, weil sie nicht wisse ob die Gegenseiteaus dem Boden Tatsachen stehe, die durch die Bewilligung der KricgSkrcditc a» der Lozialdcmolratic geschasseu worden sind." Bernstein 't diese Acuftcriingorakelhaft" und knnpst folgende Bc- uugen daran:

.Es ist aber eine andere Krage aufzuwerse». Wie sieht cs t den BorauSsebnngen ans, unter denen am 4. August di« aktion der dcntschcn Sozialdemokratie die Ulriegskreditc be- lligte? Hat sich denn seitdem nicht soviel geändert, das; man lt fragen könnte, ob cs heute noch derselbe Krieg sei, wie dxr. m wir uus in jene» Tagen gegenüber sahen- Zunächst Halle doch den Anschein, cs werde vor ollem ein Krieg gegen den -utschland bedrohenden Osten sein. Es ward aber bald ein ieg mit dem Osten und Westen. Und allmählich haben sich ' Tinge jo verschoben, das; er zur Iei, mehr noch ein Krieg \ ,(n flcn schien als ein solcher gegen den Oste» ist."

> »W Bernstein weist dann aus die Äcuhcrungcn einiger BerUne', ' ^^tikcr hin, die diele Verschiebung der Situation begrnsse» und dazu:

Tos mag in den Augen eines Witting und Gleichgesinnten, : in England den zu vernichtenden Gegilcr sehen, kein in Be. rcht kommender Rachicil sein. Es gäbe aber, wie oben gesagt, mn sich die Tinge in dieser Richtung weiter entwickeln sollten, m Kriege einen neuen Charakter, und wenn die Lozialdemo- aiie sich nicht zum Ztatistcn der Geschichte erniedrigen will, hat sich schlüssig zu werden, wie sic den solchcrmasicn veränderten .'ieg zu beurteilen hätte."

Lorous zielen die Bemerkungen Bcruj.cin praktisch ob? Haben 'fn Zweck. für eine Revision unserer Haltung vom ugust Ztimuiuna zu machen- Will Bernstein der Reichstags :lon nahe legen, der zu erwartenden neue» Kriegskreditvorlagc Zustimmung zu versagen? Es sollte mich sehr freuen, wenn » dieser Annahme irrte: aber seine Acuhcrungcn erwecken n Eindruck: darum scheint es mir geboten, einer solchen Schiuft- tning »achdrücklichst cntgcgenzutreien.

Die militärische Laac hat sich sreilich in der angedeutetc» R>ch- > entwickelt. Ter Grund dafür ist nicht schwer zu entdecken, okn erste» Tage» des August, als wir unsere Zustimmung zu AriegSkreditvorlage berieten und beschlosiev. war England nicht in de» Krieg gegen uns eingctretc». Roch dursten wir Hoffnung haben, es werde seine neutrale Haltung bewabre». ier tchtgj, es sig, alsbald dem zalilcumüsiig schon ohnehin i-der- >^ 2 ,t ,,,n Bund unserer Gegner an Ohne selbit von einem Angriii n^tl Boden, aus seine naiionalc Kultur »nd Unabhängigkeit

IZe^tl'Odt z» sei», erklärte ec- Tcutlchluud den Krieg. Tas ist ocr 1^51 ' »oktor, der jene gante Bcrschirbung zur Kolgc gehabt hot, die I^TJ Mb mir mit ihn, tief beklagen.

1^^ ffttolanfe hat dann weiter alles autgcboten. um Tcutich- "kn aamvt im Kesten möglichst schwer zu gestaiic-t. Es ha: IVJ 1 dem teilte territoriale Integrität nach dem Kall von "n »och einmai von deutscher Leite zngcsichert wurde. moraliich nnlitarnch -, um äusierlien Widerstand gezwungen: c- bat

pan mit m de» Ring unscrcr Kcinde gezogen: cs hat die

«»keiner halbwilde» HilsSvülIcr auf den westliche., gStckioupIatz gkworsk»: es hat durch leine Anstrengungen, uns r Bruch der inrcruatioualeu Lecrechlsvereinbaruiigen min rlich zu erdrosseln, Tculschland gezwungen. t>ch die Ocssiiung «anal» und damit des Zugangs zu de» Meeren als stratcgilchc zu letzen.

so ist eS gekommen, dah wir den Russen nicht rechtzeitig -eereSmasicn entgegenzuwcrse» vermochte», die nötig gcioetcn n. uv, über eine siegreiche Tcscnsirc hinaus den zariitischen » zu zerschmettern. Lo selbstverständlich es für uns sozml- :*joi traten ift. basi wir einen faulen Teparatlriedei mit Rnüland rfßAtn fdintcrc» volitisches Verhängnis aiischcn würden, io iclosi 1^-Handlich musi cs aber auch für uns lein, dah wir ohne in die jjbiUipt gewisser Beute geacn dos ganze englische Bolk f^W\ l J* I »*'tti doch auch der ciiglischcn Kriegsmacht nnt ilire-i I^-H cn »nd iarbige» Verbündeten im Westen gründlich die Zähne . "eu wir uns jetzt vor die Rotwendigleu acsieNi feiten. i\ ^ * K r i e g S k r e d i t c zu bewilligen, io verdanken wir

i > Binic den Leitern dcrcnaliichcn Poiiiil

>ft Bernsteins Krage dahin zu beantworten: Za. cs fVl *r* 1 1*lbe Krieg und unsere Haltung zu ihm

HI

* r. 1 "''"" zitiert Acutzeruugen des Lab. Leader, die beweisen, tj'*» Reiben der «italischen Parteigeuonen Männer gibt, r un0 d«r eigenen Regierung reruricilen »nd das ciii- s«..i^'°-"?°"haliei, des deutschen Volkes verständlich und ge- 'rrugt imdkn. Gut! Aber mag er auch den Lchlusi darauö das gute Recht und die c r n s, c P s l i ch t vermeiden, was unsere Widerstandskraft i ch w Sch t. j, ' u kun. uni unserem eigenen Land die Kraft '» geben, j j u vvlte» iiä z einem ehrenvollen gesicherten

Englische Nilterseebote in der Ostsee.

(jrlit neuer englischer L'-pIkerrechtsbruch.

Tic Deulschc Tageszcituiig »teldct aus 3iocfholrn vorn ' 22 . November: Tas Hclsuidgborsier Tagblad erfährt auS sicherer Tuclle, hast sich augeiibltülich fünf englische Unterseeboote i »i f i n n l s ch c » Meerhusen be­finden: einige von ihnen lagen vor einige» Tagen in Hessing- sor:-. Englische Lffiziere zeigten sich in der Ttadt. Tie r » s s i s ch c F l o t t c , die früher HelsingsorS verlassen hatte, um in Kronstadt zu überwintern, ist nach HelsingsorS zurück gekehrt, ivobei ein gröberer Kreuzer im Helsingforscr Hasen auf Grund stieß, >vo er noch festsitzt. Infolge­dessen ist der Allgemeinheit der Zutritt zum Hafen verboten.

Tie Krankl. Ztg. bemerkt zu dieser Nachricht:

Tie Nachricht, daß fünf englische Unterseeboote sich im siunischcu Meerbusen befinden, wird nicht verfehlen, A u s - scheu zu erregen, denn da diese Unterseeboote nur durck> den 2 ii n b in die Ostsee gckoinine» sein köniien, würde hier ein neuer N e u t r a l i t ä t s b r u ch Englands vor- licgen. Weder Schtvedcn, noch Dänemark würde eine Tchnld daran beizumesscn sein, da es selbstverständlich ganz unmög­lich ist, eine Durchfahrt von Unterseebooten zu verhindern, aber ebenso selbstverständlich werden beide Staaten dnrcki diese» Neutralitätsbruch in eine unangenehnie Lage gebrächt. Auf jeden Kall belvcist das Erscheinen englischer Unterseehpotc in der Ostsee von neuem, daß die Engländer sich um die Rechte der Neutralen herzlich wenig kümmern, wenn c§ in ibrem Interesse liegt.

Ein l'ulgarisches Ultimatum an Serbien?

Petersburg, 22. Aon. (Etr. Krkst.) Tic in Moskau crschciiitndc Rußkija Wjedomosti meldet, tvic der Krank'. Zlg. tcicgraphicrt wird, aus Sofia, Bulgarien habe ein i a n g i r i st i g c s ll l t i m a t tt m an Serbien gerichtet, luoriti die Uederlaßung Bulgarisch Mazedoniens ge. «ordert wird.

Tie T.kiwci; protestiert in London niid Bordeaux.

Ter Preise ist folgende Mitteilung zugegangeu:

Am Sainstag überflogen einige englische, viel­leicht auch französische Klugzeuge, von Frankreich he. - kommend, i ch w z e r i i ch e S Gebiet. Sie griffen bier- anf in Kricdrichshafen die Z e v V e l i n w c r f t e n an. An­gesichts dieser offenkundigen B e r l c tz u n g de: ' ch w e i z e r i s ch e n Neutralität hat der Bundesrat die schweizerischen Gesandten in London und B o r - bcaur beauftragt, bei der britischen und französischen Re­gierung energisch zu prote st irren und für die Vcr- lebung der jckstveizerischen Neutralität Satisfaktion zu verlangen.

Ein Zwischenfall bei den Internierten in To'iglaö.

London, 23. Rov iEIr Krkst.i Rcutcr meldet: Z» Touglas aus der Zistcl Ra» kam cs unter den bottigc» Knietniericn zn «ineni Zwischenlall. bei dein fünf Personen getötet wurden Zwei- lanscud Gefangene kamen dort ans ein gegebenes ZcILc» in dem gtosien Lxciscsaal zusammen, llbcrsiclen die Wachtposten »nd suchten zu flüchten. Tic Wache gab zunächft Lchüsse in die Lul: ab: als dies nichts srucknelc. wurden zwei Lalvcn auf die Gesangene» ab­gegeben, durch die vier Man» getötet oder tödlich verwundet und zwölf andcrc schwer verletzt wurden. Ticsc wurdenach den, Kranlenhaus gebracht, die anderen Gefangenen ergaben sich. Ei» llllann, der aus das Tach geklettert war, um zu flüchten, fiel Her­unter und brach sich den Lchädcl. lieber den ganzen Vorgang ist eine Unterluchuna cingclciiet. lKrankf. Ztg.)

Tcr Bureit-Aufstand.

Nach Meldungen aus Turban lNatal) besorgt die cng- iische Regierung einen Angriff der Buren aus Bloemsontein, :n dessen Umgebung TWXfO Buren versammelt sind, während zur Verteidigung nur 5oO Mann Rcgierungstruopeu vor­handen sind. Nach Privotbriefen holländischer Handelshäuser stehen fast 100 000 (?) Buren unter dem Oberbefehl Te Wels.

(*iuc französische schlappe in Marokko.

Madrid, 23. Nov. (W. 14. nichtamtlich.) Nach glaub­würdigen Zeitungsnachrichten haben französische Truppen bei Kanisra am 13. dieses Monats eine schwere Schlappe er­litten. Es sollen mindestens 23 Offiziere und 600 Mann gefallen fein. Tie Marokkaner eroberten zwei Batterien.

Amerikanische Waffe>Uicscr»nkacu.

Genf, 22. Nov. (Ctr. Krlst.) Nach einer Meldung aus Washington an französische Blätter schätzen Regierungs.-

öcamtcn den Wert der bei amerikanischen Munition-- und Waffcnfabrikcn durch europäische Staaten (soll wohl heißen durch den TreiverbanL) gemachten Bestellungen an Kriegs­material ans eine Milliarde Kranken. In vielen amerikani- slhrn Werken müssen Arbeiter Ueberstnnden machen.

ttmschivitNft der 2limm»»»g in Japan?

Berlin, 23. Nov. Nach hier eingetrosscneu ostafiatisrhen Blättermcldnngcn macht sich in Japan eine starke Bewegung gegen den Krieg bcnierkbar. In Tokio wurden zahlreich- Aufrufe beschlagnahmt, die verlangten, man hätte statt des Vorgehen- gegen Deutschland lieber die Krage der Man- dschurei und Mongolei ansrollen sollen. Tic japanische Re­gierung stehe offenbar im Solde Englands, für das Japan nur die Kastanien aus dem Feuer hole.

Ritssisikie Lo;ial>icki»vkratcir tliid der Krieg.

Aus russischen Parieiltcisen wird uns geschrieben: Leider ist einigen russische», in Krankreich und in der iranzöstschc» Lchwcjz lebende» Sozialdemokraten der MarziSmus abhanden gekommen. Wie sie dazu komme» konnten, in dem gegenwärtige» Kriege einen Kamps gegen de»prcnsiischen Militarismus" zu erblicken, weift der Himmel. Mo» betrachte nur die aniimilttaristische Gcscllschast bic Zossre, Kreuch, Kitchcncr. den russische» Zarismus, die alle, alle gegen denMilitarismus" kämpfen. Rctic Antimilitaristen!

Taft solche Aussassungcn, wie die von Plcchanoss vcrtrcleue. vereinzelt sind, beweist unter anderem ei» Bries eines russischen Genossen ans Poris, der ln elner rnssisch-aineiikanischeu Partcf- zciinng vcrösseniliau ist. Obwohl der Bries vom 12. Anglist datier» ist. erscheint er uns als Stimmungsbild charakteristisch, um and ihm folgende Sicllen anznziene»:

. Es genügt sine Woche, und dos ganze Leben Hai sich bis zur llnkennilichkcii geändert . . . Bo» der Kricgskalastrvphe e»i- baltc ich mich zu ichrcibe». Es genügt zu sagen, das, das sranzöstsche Proletariat mit Enthusiasmus in den Krieg zieht, tind daft Krank- reich das noch nie dagcwesenc Schauspiel dernationalen Bcr- löhiiuiia" biciei . . . Unsere Siiualioii (acmcint in die Siinaiion der riilsischen Emigranten in Pari T rllcd > ist nichi lehr glänzend. Kein Kranzosc will begrcisen, ivlr wir. Rusfe», hier bleibe» könne», wenniinscr Vaterland in.Gefahr" ist. Sic gehen noa, weiter Sic sagen, das, sie jiir uns in den Kamps gehe», während wir hier sitzen bleiben undihr tziro! csici," . . . Tic Bekannic», denen man begegnet, fragen:Wie. Sic sind noch hier?" -- Wie kann inan

den Leiitcu unsere Ansichten bcsbrinocn? . . Wir, russische Sozia­listen, veranstalteten eine Versammliinq und beschlosien. der sran- zösischcn Rcgierniig nnlere Ticnstc für den Ean-tätsdiensl oder der- oleichc» anznbieicn. Wir dachten, wenigstens au? diese Weise der Rotivcndiglcit aus dcm.Wegc zu gehe», geacn unsere Brüder, die deutschen Arbeiter, zu rämpsen, und gleichzeitig der französische» Republik nützlich zu sein . . ."

Ans dielen Zitaten acht hervor, daft die ruisiichcn Genossen die durch den Krieg nusgcroilten Kragen nicht aus die lcickcke Achsel nehmen, ähnlich wie es manche ihrerKiihrcr" zu tu» beliebten.

bedauerlicher Streit um die Internationale

Ein Haager Korrespondenzburcau mesdetc, daß das Int. Soz. Burean nach dem Haag verlegt iverde und daß dort in der Tberesiasiraßc schon Bureaus genitetet seien. Unser hol ländisches Parteiorgan nicint, daß daraus noch nicht auf di- latiächliche Ucbcrführung des Bureaus geschlossen werden dürfe.

Ucbrigens wird aus die Verlegung des Bureaus wi, überhaupt auf ein Kunltionicreu desselben für die nächste Zeit kaum zu rechnen sein. 'Nachdeni die französische Partei gegen die bekannten holländischen Vorschläge Einspruch er­hoben hat, wird jetzt bekannt, daß die italienische und schweize­rische Partei obendrein auch die skandinavischen Vorschlag,, aus Entsendung von Telegierten zu einer Konferenz nach Kopenhagen abgelehnt haben. Tiesc Konferenz darf damit al- endgiltig gescheitert gelten. Beide Parteien halten sich an den Konfcrenzbeichluß von Lugano, lvonach die Geschäfts­leitung der schweizerischen Partei als Vcrniitllnngs- und Auskunftsstellc dienen soll. Ticsc Ansicht wird auch von dcnz Anslandskomitce der lettischen Partei unterstützt.

ES ist außerordentlich bedauerlich, daß nicht nur Parteien in kriegführenden Ländern, sondern jetzt obendrein auch noch die Parteien der neutralen Länder durch gegenseitige Eiser- süchteleicn den geordneten Kortbcstand internationaler Ver­bindungen zunächst überhaupt unmöglich machen.

Tie Kriegsanleihe in Holland.

Aus Amsterdam wird uns »^-chrieheri:

DerBurgfriede", der auch in Holland jetzt herrscht, ist ernst, sich bedroht durch die von der Rcaicrung eingcrelchlc Kinanzvorlag: ur Teckunp dtr Kricaslosten. Tie RegieruiK, v-rlangt 275 Airl lionen Gulden <400 Millionen Mark) ^ für das kleine Land eint ui-geheure Summe. Tovon sind 155 Millionen für die Mobitiia-tion. 00 Millionen für soziale Maftnahnu» sllniersriitzungen. Lebens- mitkeiversorgung uiw). 5 P>ill:oi:en für hie beiaiichen Klüfiilinp' und 75 Rtllicrrn für die T. ck-: g des Tkeuerati»!-«.- vovg-fmeu Tie Regi-ernng will dies: Kosten dcckon durch eine 5prozcniigic frei­willig« Anleihe und, soweit dies« nicht vollgezeichnet wird, oa.'-