Ausgabe 
23.11.1914
 
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letcrpartce greift !lm deshalb heftig an, denn es sei oußerordent- ch bedauerlich, daß jemand überhaupt versuche, den Feind zu recht rtigen, weil dieser dadurch gestärkt werde.

Tie Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre otschaft in Konstantinopel beauftragt, von der Pforte eine E r - 1 ä r u it g bezüglich der Beschießung eines Bootes des reuzersTennessee" durch die Forts von Smyrna zu verlangen, Ter Generalkonsul von Ecuador in London teilt der Tim-S lit, daß Ecuador in keiner Weise die Deutschen b e g ü n- igte : es gestand ihnen keine unrechtmäßige Be­ugung der drahtlosen Stationen zu. Bon den amerikanischen terieftten, daß die Teutschen aus den Galapagos-Fnseln eenen ilotienstiiypunkt errichteten, sei kein Wort wahr.

Die Kämpfe im Nordwefien.

Neue deutsche Erfolge.

Ter Bert. Lok.-Anz. meldet ans Zkopenl-agen: Pariser clegramme zufolge gelang es einer dentscken Tivision, in er Nähe von Apern die Linie der Verbündeten zu dnrck- recken. Unter Hurrarufen rückten die deutschen Sol- aten in die fcinbltcftc Front in einer Ausdehnung von 5 ilometern. Hier stießen sie aber auf große Reserven in arken Vcnckxtnzungcn. Slackdcui die Verbündeten weitere lerstärkungen heranzogen, gingen die Teutschen vor der er- rückenden Uebermackt in ihre alten Stellungen zurück.

lieber die Lage in Wcslflandern wird berichtet: Obgleich ic Uebcrfchwcmniungcn die Operationen in hohem Maße mdern, fetzen die Teutschen den Kampf energisch or t. Pioniere mit Brückenbaumaterial sind augekommen, ie planmäßig versuchen, die Erfritwerungen durch die Ueber- stwenimnnaen zu überwindet!.

Tie holländischen Zeitungen menten, daß die !n den letzt«« open vorgeiiommcnen deutschen Truppciiverschiebuiigen möglicher -eise die Entscheidnng aus einem anderen Teile d«S .chlachikeldeS als bei jjpcrie hevbeisllhren werden, Tie französischen lerstärkungen vor Aper» hätten zu einer großen Schwächung an nderen Punkten der ,-ronttniie der Franzosen geführt, i Reims i der deutsehe ftmrrifi in den legten Toqen um fast « Kilometer ach Westen und Tiidwciicn vongetragen worden

Zkach Blaltermcltoingcn ans Paris liegt der T ch n e e ln Rord- ankreich 5 Zentimeter hoch

Aus London ivlrd gemeldet, daß ein neuer heftiger ampf auf der Linie Ppern-La Baffe« mit den englischen Truppen gönne» hat, Zn der Nacht aus Millwvch näherten sich die Tent- ben k>-stchcnd den seendlichn Lausgräb» und es entwickelte sich ein ainpf Man» gegen Mann, Um Mitternacht war er vorüber und er Angriff angeblich abgeschlagen. Am Mittwoch früh nahmen ie Deutschen die Offensive scdoch wieder ans.

Die Schlacht an der Ostgren;e.

Tie Times melden aus Petersburg: Tie deutsche Lssen ive zwischen Weichsel und Warthe entwickelt sich schnell zu iittr regelrechten Schlacht, deren Ucksang nur durch die ver> ältnismäßig schmale Front» woraus sich die Armeen ent alten können, bezeichnet wird, Gencralobrrst van Hiiiden urg wählte augenscheinlich dieses Wclänbc wegen der lieber eacht der russischen Truppen absichtlich.

Nussikckic Wmtfl.

W. D. Wien, 2t Nov fNichtamtlichl Aus dem HiriegSprelse- nartier wird gemeldet: Fortgesetzt werden neue Gewaltakte der luffen in den okkupierten Gebieten Galiziens bekannt, Ter £rt «lisch wurde nach der Ein nähme gcpliinderl und später flüchtig efeftigt. Sterbet wurden säentliche Fuden während der indischen .efttage, besonders am Bersohnnngstage, mit Ragasken IPeitschenI > den Schanzarbeiten gezwungen, Tie Ortschaften Tolena, Ivsthowlce. Rozanitvev, Eeniowa, Spas und Luhy wurden tonet, 'rei Sotnien Mofatcn besetzt, die durch zahlreiche Patrouillen die -ante Gegend unsicher machteiu Tiefe drei Soveien leben tnisschließ-. ich von Raub,

Ter Krieg im Orient.

Neue Lie,e der Türken.

XV. T. B. Äonstantiuopel, 21. ?lov. (Nichtamtlich.) (rir. rommuniquü dcs GencralstgbS besagt: Unsere Truppen rahmen am 17. November mit einem Bajonettangriff alle ölockhauscr in der Ilmgcgcnd von Artwin. Ter Feind cr- ariffj die Flucht und ließ zahlreiche Tote, Geniematerial und Aulrüstuugsgcgcnsräude zurück. Tie Kämpfe mit Gruppen der russiichcu Armee an der Grenze dcs Kaukasus dauern fort. Nach heftigem Kampfe schlugen liniere Truppen die nünschc» Truppen bei Liman auf ruffifeftem Gebiet. T'e russischen Truppen flohen, nachdem sie große Verluste er- liltni hatten, auf das andere User des Tfchuruk (auf russisch Tichoro'ch).

Tic Vese^una von (fl Slrisch.

vldp stonstanilnopel, 2t, Nov, Ter ?rcsetzuna von El Arisch tinrd iu militarefche» Kreisen große Beden in ng beigemesien. >een tt wichtig als Landuiigsstclle und Berpravigntierungsplatz s,er Maisch von der Grenze des El Arisch in II Dogen eft oußeigeivihniich schnöd uj ohne Zwischensälle gusgesührt worden, >o daß zi, erevarte,, ist, daß die Türken i» weiteren 11 Togen am .veno! liehen und ton Slamm an int Innen tonnen, Ta unter den ei», geborenen rruppcn berestS Fälle von Meuterei vorgekommen send, geh«, t>i« Engländer unter de» denkbar ungünstig st e n i ennäi, di,, in den Sanipi Ter SVgimt der Feindseligkeilca ,n el'gbanilign wird in ton nacktsten Dagen erivartek, Ta»» dürste aiich d e r kk»s st g n d in (Indien a u S b r e ch e n, Tie rolle .-irlueig tos heiligen Krieges äußer! sich bereits bei den -senrüsi neid alle» «lammen des füdlichen Sudans, ebenso in Persien, das nch ganz im firiegsznstaud befendcl Tem englifchcn Ronffeft an die Fndier wird ein Fiasko voransgefagt.

Italiens Neutralität.

Aus Rom wird berichtet, daß die Besprechungen zwifcker den neuen Minister des 2lcußeren Tonnino und den nach >!om berufenen Botschaftern beendet find. Tittoni ist bereits viedcr nach Bordeaux zurückgckehrt. Italien verharrt unver- ^>dert in seiner Neutralität. Ein Beweis dafür ist, daß ^onnino eine Erholmigsreiie angctrcten hat.

"Tie ..Glasgow".

- Ter Bcrl, Lok-Anz, meldet ans Rotterdam: Ans Rio de

»'ggeiro wird berichtet, daß der dort eingetroffene englische Kreuzer ,fe>ew" in seinem Rumpfe 5 Löcher au'weist, die von deutschen oerursackn worden sind Tie Beiatznng erzählte, daß Rinuten nach Beginn des Kampfes durch eene der 8.2 Zoll- ^°nonen derGood 0ope" lampsunfähig wurde und das Pnlver- '"gggzin erpiodierle

Der Ättrettaufstand.

^ 'ir Tcutsche Tageszeitung meldet aus Rotterdam: Tie ^ Ut von Tewet und Bevers haben nch östlich Vvn >.I5msontein vereinigt. Man schätzt sie auf 15 000 Mann,

Lpioitageprozcß.

kkipziq, 21. Ziov. Im gestrigen Sandesverratsprozeß

verurteilte der zweite Strafsenat des Reichsgerichts den dinge klagten Kaufmann Kaul wegen Beihilfe zum vollendeten Verrat militärischer Geheemnisie und wegen Annahme der Aufforde­rung zur DeUnahme an eineen Lpionageverbrechen zu ."> Fah Ten G Monaten Zuchthaus und IG Fahren Ehrverlust, Gleichzeiteg wurde die Zulässigkeit der Stellung unter Polizeiaufsicht ausge­sprochen.

Auszcichnttug im Kriege, khemniß, 21. Nov, Wie die Ehemnitzer Bolksftimme milteil!. ist der Sohn des sozialdemotralischen Rcichsiagsabgeordnete» k' i I d e n b r a » d wegen Tapferfeit und Umsicht zum L e u t u a n l befördert worden und führt eine Kompagnie eines württembergi- fchen Regiment» im Westen.

Noch eine Nachwahl znm Neichstag.

Reichsiagsabgcordneier Tr, Braband fForlfchr, Bolksparleil ist »ach kurzer Krankheit im Alter von 11 Fahren verstorben, Tr, Braband vertrat den Wahlkreis Pinneberg-Elmshorn, Bei de, letzlen Wahl erhielten dort Stimmen: Sozialdemokratie 22 GIG,

Fortschrittler 13 752, Rationalliberale f*19fl, Reichspartei 2028. Fn der Ziichivahl siegte dann Tr, Braband mit 25 072 gegen 23 388 Stimmen gegen den Zozigideenokraien, Ter Wahlkreis war be­reit» im Reichstag fozialdemokraitfch vertreten.

Hcficu und Nachbargcbiete.

Gießen und Umgebung.

Zur Frage der kampflosen Landlagswahle», worüber demnächst eine weitere Sitzung der Parteivorstände entfdici- den soll, wird iu einem Artikel des (siieß. An;, am Samstag u. a. gesagt:

Ter Forderung auf bediuguugslosc Zustimmung zur Beibehaltung des gegenwärtigen Besitzstandes der Parteien beizntrctcn und alle Bedenken zurückzustellen, ist für manchen der Parteivorstände gewiß kein Leichte». So kann man bei- spielsweise onnchmcn, daß es in der Stadt Lssendack den liberalen Parteien vielleicht nickt allzuschwcr fallen könnte, wenigstens eins der beiden städtischen Mandate zurückzu- erobern. Eigenartig liegen auch die Verhältnisse in der Stadt Gießen, Sie ist jetzt bekanntlich durch zwei Ange­hörige der freisinnigen Volkspartci vertreten; es wurde aber gelegentlich der letzten Reichstagswtihl mit den National- liberalen ein U e b e r c i n k o m in e ii dahin getroffen, daß ihnen bei der nächsten Landtagswaht. also jetzt, eins der beiden Landtagsmandatc überlassen werden sollte,"

Wir möchten dazu bemerken, daß die Sozialdemokratie auch noch existiert und bei der Verteilung der Gießener Mandate auch ein bescheidenes Wörtchen mitrcdeu möchte. Im übrigen sind wir der Ansicht, daß die Sozialdemokratie ein großes Opfer bringt, wenn sic der Verlängerung der jetzt zur Wahl stehenden Mandate aus weitere 6 Jahre zu- stimmt.

Zur Kartossel Not. Noch immer werden (eine Kar­toffeln zu Markte gebracht oder doch nur in ganz geringen Mengen angeboten, obwohl die LandwirtschaftSkammcr di: Produzenten darum ersuchte. Allerdings erklärte sic auf der anderen Seite das Verhalten der Bauern für berechtigt und unterstützt auf diese Weise so hcilb und halb de» Boylott des Marktes durch die Bauern. In Hanau hat der Landrat einen energischen Schritt getan. Er hat am 20. November die unverzügliche Beschlagnahmung der bei Kar- tosselziichtern und -Händlern befindlichen K a r't o f f e ! - Vorräte, soweit sic nickst für den eigenen Bedarf nötig sind, angeordnet. Im Stadtkreis Hana» wird die Beschlag­nahme durch Beamte der Polizeidirektion, im Landkreis durch die Bürgermeister ansgesnhrt. Bei der Beschlagnabm- nng bandelt es sich zunächst nur »m die Festhaltung der vor­handenen Bestände; wegen dcs Verkaufs erfolgen besondere Bestimmungen.

Ter Einmand, daß über die Kartoffclbeständc bereits privatrechttiche Abmachungen getroffen n»d Bestände deshalb bereits als verkauft anzusclwn seien, sei hinfällig, da das <sie- setz über Höchstpreise und die auf ihm beruhenden gegen­wärtigen Maßnahmen dem Gebiete des öffentlichen Rechts angehören, hinter deni das Privatrecht zurückzutreten har.

Tat- Vorgehen des Landrats wird sicher von der Be­völkerung begrüßt ivcrden. Schreit doch die Kartossel-Not geradezu zum Himmel. Es ist hohe Zeit, daß dem Nahr- nngsniittelwucher ein Ende gemacht wird. Aus anderen Orsen, z. B. Tarmsiadt. wird ebenfalls berichtet, daß keine Kartoffeln auf dem Markte angeboten würden und die Bauern selbst der kartofselrcichjten Törser des Rieds keine l-ergcben. Es zeigt sich immer mehr die Siotwendigkeit, daß siir das ganze Reich durchgreifende Maßnabnien ergriffen werden.

Kriegsfürsorge der Landesversicherungsanstalt Großh, Hessen, lim den Kommunalbehörden die Fortführung öffentlicher Arbeiten zu ermöglichen und zur Ailszahlnng der Unterstützungen an die Familien der im Felde Stehen- den hat die Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen den hessischen Kreisverwaltungcn und einzelnen Genieinden bis­her etwa fünf Millionen Mark Tarlebn zur Verfügung ge­stellt. Zur Milderung der durch den Krieg in Ostpreußen verursachten Notlage hat sic für Liebesgaben 2000 Mk. be­willigt und der Landesversicherungsanstalt Eljaß-Lotl,ringen zur Verstärkung ihrer Barmittel ein Tarlchn von 500 000 Mark überwiesen.

Gefallene des Gießener Regiineiiis: Reservist Karl Volz aus Oberbreidenbach, Kr. Alsfeld. Wehrmann Georg Ti Hehler aus Zell hei Alsfeld. Wehrmann Heinrich Scho t t aus Kestrich. Kr. Alsfeld. Gcfr. Wilhelm Lich aus Wetzlar (Freiw.-Reg.). Reservist Ludwig Schneider aus Rciskirchcn. Freiw, Ernst Brink­mann aus Gießen. Leutn. d. Rc>. Adolf Wild, Land­messer aus Frankfurt, Leutn. d. Res. Joh. Karl G u n - drum. Buchhändler aus Alsfeld.

Gefallene uns Oberhesien und Nachbnrgebieten: Rei. Johannes Günther aus Gießen, Jns.-Rcg. Nr. 99. Grenadier Konrad Gan^ans Oberbiel b. Wetzlar, Grcna- dicr-Neg. Nr. 3. Frciw. Wilhelm Theis ans Wetzlar- Niedergirmes, Leutn. d. Reß Tr. phll. Ernst Knorz aus Wetzlar. Jns.-Rcg, Nr. 16.

Tie Feiebhöse waren am gestrigen Toleasoimlage von vielen Leuten besucht, welche to« Gräber ihrer Angehörigen mit Kränzen uni» Blumen schmückten. Aus dem neuen Freebhose sind von Sefteir

der Siabt die Sofdat.nMäber knibsch bcrgcriefüet worden, aber mt* diesen »gen bev deutschen Soldaten, wahrend die Gräber der sran° zösiseben schmucklos und ohne jede Verrichtung da liegen. Tas ivnrde voen P,.blir>ini vielsach mißbilligt nnd in der Dat. weint man die Gräber einmal lierrichtet. konnte man Gleichheit ivalten lasien.

Fm Gesangtiienlagee ans dem Trieb ist seht eine Bade» nnd eine Waschanstalt ereiltet wordtn, Tiefe Einrichtungen liegen durchaus tm Fittereffe der Geiundl>eiis-E>!»11nng de, Ge- iang.'nen »nd damü iiederelt auch der Eiüwobnerfckzafi nisterer Seadt. Es eil begreiflich daß die aus ihren Leben ege ivohnhe fielt beiWetriffent« Gefangene.», von denen manche vielleicht int Kriege gefambl-estlich geleite» tmbe», KrrnMieetsgefahre» mehr ans- gefevt sieid, als Leiue i>, Privatverhälrnfsieu, weshalb hier mrf>r Vorsicht gehaleBi ist,

Zur Beachtung der Pate,send,engen an die Angel,öligen der Gießener Regimenter, Pakete me Angehöriae des aktiven Fn- faneerie-Regnnenis Rr, 110 uns der Rtierve-Lanilüld-Konipagnie Rr 1>» everden de, der Pakelabnahm« auf der XKinpievache der neuen Kosertt« ln Gießen gesammelt, Sic find dort enttvtder «chzngeben. eder wenn es sich um P.rkeie VON auswäns Imndest. dorthin zu fchecktn, P.nete an Angehörige des R e f e r i> e ,)niai>tcvie-Slcgi- meerts Rr, 110 sind zu adreisteren: An d-'s Erfah-Bolatlloi» des R e f er ve > Fn'tr R.-g:s, Rr, 110 in Fürfeld iRtoinItesienl, Pckeie an AnzeHörigr des Lae>dn>eHr-Finanterie Regiments Nr. >17 sind zu adressieren: AK Ersatz Bataillon tos La ndwehr» Fnsanterie-Regls, Rr, >10, Wöllstein iRlzcintzesienl, P>ueie an Angehörige des Rorerve-Fneamerie-Regis Rr, 222 find zu adressieren: An das Ersah Baealll«» des Finanterie Reaiments

S7, M a f n z Zur Veiineedniig von Verwechseln»,ten wird daran erinnert, tai; Resrrvinez, imt» Lonbivehrlente nicht immer im Reserve- oder Landwehr-Regime,« eingcstelit sei» müsien. fan­det n, daß sie auch dem aktive» Regiment angeboren können: es ist deshalb vor allein darauf zu achten, in welckzem Regimen! der Empfänger sich befrndct und dementsprechend ist noch obigen Mustern zu aSreisieren Fm übrigen sind die Bestimnnntzte» Über die WrihnachtspOltenvoche zu l>e<zck>te»,

Löhnung Kranker und Verwundeter. Urher die Lohmmg Kranker und Verwundeter sind folgende Bestimnningeet geirosse» weiden: B:i»i Dräns Port ln ,pllssl»zgrctt.zngen, >1 ranken - :iig.it eder genöhnfichcn Eiiewto'-Hnzllgtn, sowie beim Ktankennans- port auf Waffe-.- und Landstraßen ei»pfai»gen Kranke und Ver» nuirbete die K r e e g S 1 o b n u n g weiter, Ftt dop La wvett IMifi» tärlagarctt irgend einer Art, Beroins-lazarett, Lozarenzngi aufge- »omiireneu Mannschaften vrrGeibt die für das lausende Monats» drittel bereits gezahlte Löhnmeg, alsd-ann crlmlten sie K ranken- lühniing und zwar: Feltovcbel 15 Mark, 'Istzeseldwebel 12 Mk,. Teroeanien 8 Ndk Unleeosstziere 0 Mk, und Gesreite und Gemein«

1 Mt, siir jedes Monaledrittel, Diese Sätze werde» ohne Rück­sicht m.i die Tauer der Lo'atütbeb'iedluig für jedes mirt) nur am- gcfc!>(:i:e Monatsdtittel voll gewährt. Bei feiner Entlaffung aus hem Lazarett ist jedem Mann für die Da,ge bf» zimi Schluß des laufeinden Monatsdriürls wieder die K r f e g s 1 ö h n n n g unter Anrechnung der bereits empfangenen Krankenlöhniing ,n mstlen. Dasselbe trifft auch für Be»*I«ibte zu. Tie Abfindung rin La-a- rett und bei der Eirtlassuitg aus dem-fclben regelt das zuständige Lazarett, nach Abfaris der in Bcirnckit kommenden Zelt ivitder der Truppenteil, zu dem der Enksasien« znrlickdehrl bczw, bei einer Be> »rlaubnnz dericnige Drirppentetf. dem der Mann.»geteilt wird,

Fefdpoftfenbuugen gut verpacktet! Amtlich ivird bekinnt ge­geben: Tic Btrracknng der ans ländliihen 2st,irten lierrührendei« Fclbpostbriesc mit Wrienrnchalt iPäckchenl ist otelsa-,1» t>efvnbers mangelhaft, h'änf g wird nur Zeitungspapier als Berpacknngs- froff verwand!, vermutlich deshalb, weil in Torftr» nnd klcinen Stadien Gelegenheit -nm Einkauf e,eigneten Berpacknngsniitlel nock» nicht hinreichend vorhanden ist. Bei d.nn Feilere sie. das die Post- t .'rif-!tuug an einer guten Verpackung der Sendungen bat, siizst die Lberpoftditektionen vom Reichspostamii beaajtragt worden, durch die Pestanstalten ans die Kirchen-, Schul- und Gemeindebe­hörde» oder in sonst geeigneter Wieie dahin zu wirke,i. daß dnrch- aus haftbare Verpaknngsftoffe, für stärkere Feldpvstf'riese gut gnniniferte Anfschrifiblätter, Bindfaden ufiv, auch in Dörfern nnd kleinen Städten reiigelialtcn werden.

Verpflegungsgeldee-Auszahlnng Fn der Zeit ron, 23. bis 25. November können die Listen über die vom 10, bis 31, Ellofrer für die Mannschaften des Landsturm-Ersatz-Bataillons in A trech- nnidgrii kommend«! Verpelegnugstage im Stabt haute. Garlen- straße 2, Seitenbau, cingei Heu werden. Tie Zeit der Auszahlitng wird demnächst amlfzch bekannt gegeben,

Vom Siadttheater, Vom Ministerium ist Anordnuuz er­gangen, daß zu Großherzegs Geburtstag, nt Rücksicht ans den Ernst der Zeit, keine besonderen Festlichkeiten stattkinde», nur ernste Tarbietungeii entsprechenden Eharali,rs i» den Theatern sind er­wünscht, und so wird denn hier wie in Tormftadt die Festrorstel« lung die einrige seitliche Veranstalning Hilden, Ter Reinerlrag dieser VorsKUnng fWalleusieius Tod" mit Herrn Bohnre als Gastl ist für die Hinterbliebenen von g.iallcnen Gießtnsrn be­stimmt, und io wird jeder, der der Festvorsteffiing beiwohni, znglefckj ein Tchtrslcin zu der KricgSstirsorge toifragen.

Kieis Wcttfar. n, Fn der letzten Ttadtoerordnetensitznng nt Wetzlar widmete der Bürgermeister den im Kriege gesallenen städtischen Beainle» warme Nachrufe. Herr Asiesior Klein wird gegen eine monalliche Enlschädigung von 200 Mark für die städtischen Verivaltnng»- gejchäsie eingestellt. Ein trüber gefaßter einstimmiger Beschluß, die diessährigen Zladlverordnelenwahlen wegen de» Krieges zu ver­schieben. hat die Billiaiina des Ministers nicht gesunden, Tiefe sind nun auf den 30, November anberaumt worden. Ta keine Partei- kämpse erwartet werden, wird diesmal nur ein Wahllokal, nnd zwar der Slathaussaal, bestimmt. Tie Ausnahme neuer Mittel für die KriegSsllrlorge wird zuriickgeftellt, da von den im August be­willigten 50 000 Mk. in den letzten drei Monaten erst rund 10100

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