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„Tie unmenschliche 'WefjcnMuiifl unserer gefangene» VolkS- genossen im feindlichen Auslände hat in den weitesten Kreisen Hamburgs furchtbare Erbitterung erregt, die Massnahmen in Ruhleben erscheinen »ns nicht als eine euisprechende 4tcrflcltuni\ ganz abgesehen davon, dass diese Vergeltung viel ,u spät gekommen ist und Franzosen und Russen bi» jetzt nicht l-elrossen hat. Was gedenkt die Reicheregierung fortan u in», um dieser planmässigc» Ausrottung unseres Volkstums durch wirksame Lergeltungc-massregeln ei» für allemal Halt zu gebiete».-"
Tas Auswärtige Amt wird den Hamburger Rache geistern ; m beiten gar keine Antwort gebe». Tic Alldeutschen sind eine kleine, völlig bedeutungslose Gruppe, die inan nur ini Ausland anscheinend noch ernst nimmt. Wie der Strieg auf die Gehirne dieser Leute gewirkt hat, geht wohl nn besten aus ihrer zur Schau getragene» Angst vor der .planmäßigen Ausrottung unseres Volkstums" hervor.
Von der LLest'ront.
Nur „och etlvas t»cd:r!d.
Rom, 18. Nov. (T D. P.) Von den militärischen rari- verständigen der holländischen Presse wird überein- l i m in e n d behauptet, daß die Lage der Verbündeten n Nordirankrcich eine sehr u n g ü n st i g c geworden ist. Ran weist daraus hin, daß die Verbündeten nur noch den ußersten Wcstzipfel Belgiens von Nicuport links ■er Äier halten und daß die Tculichen bereits mit frischen Rannschiasten i m m c r weiter v o r st o ß e n , ohne dtzx s den Verbündeten niöglich sei. srische Truppen heranzu- iehen. Tie Engländer und die Franzosen, die an der U'er leben, sind bis a u s d a S äußerste erschöpft und urch st r a n k h c i t, namentlich der Atmungsorgane, dezi- nicrk. Während der letzten 8 Tage muhten täglich H u n> crte von Kranken nach Tünkirchen und Calais ge- chasst werden. Am schwersten haben die farbigen Hilfsruppen unter den deutschen Angriffen gelitten, da sie in er niodernen Kriegssührung nicht genügend bewandert sind, zn der holländischen Presse neigt man immer mehr der An- icht zu, daß nach Wiedereröffnung der Operationen n der User der W i d c r st a n d der Verbündeten binnen ocnigcn Tagen zu sa in menbrechen wird.
Der Times-Korrespoiident in Norösrankreich meldet: Es hat esst 30 Stunden ununterbrochen geregnet. Die Laiidstrasseii in ssestslandern, die meist nur in der Mitte gepflastert sind, bieten us den Zeiten nur schlüpfrige Pfade. Cs besteht grosse Gefahr, ass die Truppen die Lausgräben verlassen miissen. Man tut alles tägliche, die Lage der Truppen zu erleichtern. Die Schützengräben oerdcn mit Pslihlen gestützt. Rinnen zur Wasserabsnhr werden »gestellt, die Gräben mit Ttroh und Holz ausgeleg«. Inzwischen egnet es uuaushörlich. Die sranzüsischen Zvldaten kämpfen öchulter an Schulter mit den Engländern, um Aper» zn verteidigen.
Die russische Niederlage im Anslande.
Mailand, 18. Nov. (W. T. B. Nichtamtlich.) Corriere >ella Sera verzeichnet in fetter Ilcberschrift die siegreiche icutsche Offensive längs der Weichsel, deren iroßcr Erfolg am beste» an der Zahl der Gefangenen ind der erbeuteten Geschütze zu niesscn sei. — Im übrigen vird jetzt auch von den italienischen Militärkritikern be- tätigt, daß die dcuti'chc Gegenoffensive rechts und links der Deichsel den russischen Aufmarsch vernichtet habe.
Belgrad vor dem Aalt.
Der Kriegsberichterstattee des Berliner Tageblattes aus dem iiterreithilch-ungarisch-Ierbischen Kriegsschauplatz meldet seinem Platte aus Ujvidek: ,
Zur gleichen ^eit, als die ästerreichisch nngaeijche» Truppen n Baljrvo einzogen, erschien in Belgrad ein österreichischer Parla- nentär und wiederholte die Aussorderung zur tlebergabe der Stadt Der litommandaiit der Belgrader Festung erbat eine ein- itiindiqe Bedenkzeit. Al« diese Frist abgelausen war, ohne dass eine Antwort erfolgt wäre, wurde von der österreichisch-ungarischen Artillerie, die aus dem Donan-llser bei Semlin Ausstellung genommen hatte, und von den Donaumonitoren ein verheerendes Feuer aus die bereits mitgenommene Stadt erössnet, das namentlich den össentliche» und militärischen Gcbänür», soweit sie noch stondrn, galt. Die Beschiessung ries in Belgrad Panik hrrvor und richtete surchtbare» Schade» an. Der Fall Belgrads ist nun täglich zu erwarten.
Cf Truck auf Bulftarieu.
beide i»*
Sofia, 18. Nov. Unter dem Drucke der türkischen Gefahr hat nun auch Grey, diesmal von Sassanoff unterstützt, eingegriffen, um Bulgarien für den Dreiverband zu gewinnen. Zu diesem Zweck wird auf Serbien ein Truck aus- geiifat, damit der bulgarische Teil Mazedoniens jetzt noch an Bulgarien abgetreten wird. Ilm diesen Preis glaubt man Bulgarien dafür gewinnen zu können, daß es den Russen seine Aniiee zu einer Operation gegen die Dardanellen zur Ver- 'ügnng stellt. Jedoch ist, so verlautet, eine Mithilfe Bulgariens gegen Oesterreich-Ungarn ausgeschlossen.
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Der Aufstand in Aegypten.
ftonstantinopel, 18. Nov. fVX'. li. Nichtamtlich.) Tas Blatt ruran erklärt: Ta die ägvptischen Liberalen Iran der Massnahme» der Engländer schon seit langer Zeit alle Vor- ^^eeitungen für einen allgemeinen A » s st a » d ge lrossen haben, wird dieser sofort beginnen, sobald die Nachrichten von der Verkündigung des Heiligen Krieges nach Aegypten gelangen werden. Tie engli'chen Truppen in Aegppten reichen nicht hin, u« einen solchen Ausstand >u unterdrücken. Tie Bevölkerung des Sudans hat sich bereits erhoben und dringt gegen Norden vor. Tie eingeborenen ägvptischen Ossiziere und Truppen, die nach dem Sudan verschickt worden sind, locrden sich der Bewegung anschlicsscn. Andererseits nähern sich die Senussi der Grenze Begvptrns.
Bclchics;ung vo„ Lmyrna.
Mailand, 18. Nov. Ter Tampser „Bisagno". der in ^tindisj angekomuicn ist. brachte Nachrichten über den Beginn der Beschießung von Smyrna. Ein englischer Torpedo- Inger befahl deni „Bisagno", den Hafen zn verlassen »nd begann sodann die Beichießling. Während der Abfahrt sab inan "och von dem italienischen Tampser ans, wie ein türkisches Segelschiff nntcrging.
Dcrqcltungsmasjttahme« ge'c» Kranen?
, flogen die von England betätigte Einsperrung von dcut- -U'en Personen weiblichen Geschlechts sind, wie die Rundschau vsfahrt, durch Vermittelung einer neutralen Macht nochmale- oio schärfsten Schritte in London unternommen worden, von
deren Ausgang cs abhängt, ob nicht Deutschland zu gleichet! Vergeltttngsmaßnahmcn aua'i gegen die zahlreichen sich in Tentschland aufhaltendcn Engländerinnen scbreitcn wird.
Tcr Bnrcna' fstaiid.
Rach deni Bericht eines englischen Blattes soll ttzcncral Dewct den vtcneral Herhog gcsangen genommen haben, weil diesee ihn zur Unterweisung unter die Regierung zu überrede» versucht habe.
Hessen und Nachbargebiete.
Gießen und Umgebung.
Die Znkllttft des hcsstschci» Lallvtaqs.
Am Montag ivaren die Fraktionkvertretcr sämtlicher Parteien der Zweiten Kammer in Tarmstadt beisammen. Unter deni Vorsitz des bic-bcrigen Kanimerpräsidenten Ober- bürgeruicister Köhler-Worms wurde darüber beraten, ob es niöglich sei, die iin November fällig gewesenen, von der Regierung aber wegen des Krieges vertagten Erneucrungs- wahlcn noch wäbrcnd des xrieges stattsinden zn lassen, uno zwar ohne Wahlkampf ans Grund deS bisherigen Besitzstandes der Parteien, oder ob man sich bei der Absicht der Regierung, die Wahlen bis nach dem Friedensschlnsle z» ver- schieben, beruhigen solle. Tie Partciinstanzen der Sozial- deinokratie »nd der Fortschrittler, sowie die nationallibcrale Fraktio» hatten in Vorberatungen bereits sich im Pruizip mit den kanipjlosc» Wablcn einverstanden erklärt gehabt: die Zentrumspartci wird sich morgen schlüssig machen. In- zwischen haben aber die Verhandlungen voni vorigen Montag bereits infolge ausgetretener Sonderwünsche allerhand Schwierigkeiten gezeitigt. Taß solche kommen würden, hatten wir nach der Stellungnahme der Ofsenbacher Zeitung, die unbedingt für Verschiebung der Wahlen cintrat, erwarte'. Wir wollen im Interesse einer friedlichen Wcitcrentlvicklun,i der Angelegenheit — in vierzehn Tagen soll noch eine Sitzung stattfinden — heute nicht die Ursachen der cingctrctcnen Schwierigkeiten untersuchen. Gegenüber der Wormser Ztg. wollen wir nur bemerken, daß die Verhandlungen — wenn sic doch noch scheitern sollten — wahrscheinlich nicht so sehr an den „zahlreichen Anforderungen und Vorbehalten" der Sozialdemokraten, sondern an Fordernngen gewisser Nationalliberaler scheitern würden.
Scheitern die Verhandlungen, dann will die Regierung die Erneuerungswahlcn, wie gesagt, bis nach Friedensschluß verschieben. Ob sie das »ach der Verfassung darf, ob insbesondere die Abgeordneten, deren Mandate jetzt der Er- neiierungswahl unterlegen hätten, weiter amtieren dürfen, darüber bestehen sehr erhebliche Zweifel, die ernstester Erwägung bedürfen und an deren Lösnna »ni der versassnngs- recktlichen Konsequenzen willen alle Parteien aus das leb- lfaftestc interessiert sein müßten.
Die Weihnnchlspaketwoche.
Zur biitgevenixihme der DkihnachtSpakete für unsere strieqcr im Felde werden die PakctdcpvtS der einzelnen Armeekorps in der Zeit vom 28. bis 30. November geöffnet. Es wird daraus hinge- wiese», dass es sich nur um die Scndiuig von Paketen an die im Felde stehenden Truppen handelt. Die Ausgabe von Paketen für die im Fnlanbe stehende» Truppen tBesatzungS- und Ersatz- trnppenj ist bei de» Paketdevots nicht gestattet. Für dies« Trupve» nehmen alle Postanstalten Pakete nach den üblicheit Poftvorichrifien an. Weihnachtspakete könne» als solche dadurch besonders kenntlich gemacht werden, dass üe mit einem grellroten Zettel beklebt, ober mit einem roten Farbstriä, versehen werden.
Die Feldpostpakete können ausgeliesert werden entweder mini ittelbar bei den Pakeidepots : in diesem Falle wird keinerlei Gebühr erhoben: oder bei de» Postanstalten: in diesem Falle wird ein Porto von 23 Psg. für iedes Pa'et erhoben.
Tie Pakete dürfen böchsten» 5 Kilo wieoeii: Wert- und Ein- fchretb-Pakete lind iin-uiläffta. Leicht verderbliche Waren (z. B. Weintrauben, frisches Fleischt dürfen den Paketen nicht beiaevackt i werden: ebenfowenia sei-eraesährliche Gegenstände fStreichüölzer, Fenerzeuae mit Benzinsüllunal. Die Verpackung muss fest »nd dauerhaft, auch aeacn Nässe widcrslandssäbia sein. Pavp- kartons müssen mit Leinwand umnäht iverdcn. Waren, die tcichr zerdrückt werden können fz B. L'öst, Pfefferkuchen, Flüssigkeitenk sind nur in Kiste» ru verpacke». ES wird ausdrücklich darauf hin- getviefen. dass die Pakeie nicht nur einen wvchenlangen Transport anSzi,halten haben, sondern auch zeitweise einem beträchtlichen Druck auSaesetzt find, da nnaesähr 3000 Pakete in einem Eilenbahn- waqcn vcroackt werden müssen. Ilngcniiaend verpackte Pakete werden nnSne'chlossen. falls sie »erkebentlich an»eno»»ne» worden sind.
Der Anbrinaun-' der Adresse ist besondere Ansmerksomfeit zuzuwenden! Bei Kiltei, wird di» Adresse am besten mit Tinte oder Farbe aus den Deckel aefchriebe». Bei in Leinwand eitme- näbten Paketen nmft die Adresse ankaenäht werden: zweckmässig sind dazu die im swndcl erbäitlichen Paketadressen aus Lcininand- »aoier, mit den, übliche» Vordruck für Felbpostlendniigen. Neben dielen anfneschriebene» oder a»foenähten Adressen ist auch die Be- seftiannq der Adressen d"r-ss Anhänger ans Leder oder Leinwand e-"ose>-Ien-wert. Das Aufkleben der Adresse mit Gummi, sseim oder Kleister iit zu vermeide», weil derartige Adressen durch -"enen alweweicht und von p"ä»fe» wäk'rend der Lagerung in de» Valetdepots und auch auf dem Transport abgefressen iverd"» können. Die Bekchretbnng der Adresse. Die Truppen im Felde sind mehrfach und nachdrücklich daraus hingewie-en worben, ihre» Angehörigen die richtige Fe'dadresse mitzuteilen. Es wird dringend davor gewarnt. Aender-ngen an die'-n mitaeteilten Adresse-, vorzunehmen. Bei der Absgssuna der Adressen sind folgende Vunkte zu beachten: a) gh der Trnvocnteil des Ewofänaers eincm^Armeekgrps oder einem Relervekgros oder e>neni Landwedr- korns anaehört. Fn dielen. Fasse mnsi der Adresse stets das betreffende storvs „nd das da,', gehörige Bake'devnt znaessigt werde». Tie Adresse lautet a>'o B: Grenadier Ernst Müller, ö. Kom- »ggn!e. Fnsanterie--"egiwent klö, 25. F»tanter>e-D!n>sso„, XVIII. ArweckorpS Paketdepa, Tarmstadt: ss) ob der Emvsänper einem Trnnoente'l ange>'ört. der weder einem Armeekarvs, noch einen, Re'ervelorpS. noch einem Landwek-rkorvs onaehört. F» die>e„, Fg"c muss die Adresse onker den, Tr»vnenteil »och die de« i-ell.-nde Armee beim. b*c Etavven-Fnlnek,!o» enthalten. Ein Pg'etdevot darf nicht angegeben >->»>->, 01 . Feder Adresse ist h>nzn- znfsigen: gehört keinem Armee- lRe-'erve-. Landwehr-I Karo« an. Die imter st anfgessihr'en Sendungen werden durch die Aossn„stnl, ten an bestimmte Pg'etdenots ge'gndt. deren Orte z—sschen der ldeereSver>nak,„ng ,—d dem Reichsnossomt nereinbart ssntz. Abkürzungen ieder Art sind nerl>g»en. da sie nicht nur a"fhg>»en. sonder,, auch zu .ärrtümern -"nlan »esten. Bei der letzten Pake»gns- l-eseruna w»rde unter anderem folgende Adresse nnraeleot: E. K ft. 3 Fl. 3, da» ,'ollte beite,,: Etanven-Krastsabr-Koloniie 4. Flei'chkolonne 3. Pakete mit solchen A„fschriiten werben znrück- gewiele» oder nickt weiter befördert. Auf jeder Adresse ist der Absender z» vermerken.
Die Vaicie sind mit Begleitadresse aufiuliesern. Aus dem Abschnitt dieser Begleitadressc dürfe» keine Mitteilungen gemacht
werden, ba diese Begleiladresse» al» Belege bei den Postanstalten und Palctdepots verbleiben!
Die Versendung erfolgt aus Gefahr des Absenders. Ersatzansprüche können weder bei der Post, »och bei der .veeresverival- »i»g erhoben werde». Sollie» die Empsänger beim Eintreffen de, Pakete - weil verwundet, gefallen oder vermisst — sich nicht mehr beim !r»ppr,»eii befinde», so iverde» solche Pakete znm Besten des betreffende» Truppenieils verwendet. Ebenso werden Pakete, welche infolge falscher oder ungenügender Adresse nicht bestellt werden könne», de» Truppenteile» zur Verwendung überlassen. Eine Rückirnduiig findet in beide» Fällen nicht statt. Pakete, die beim Paketdcpot eiiigeliesert worbe» sind, können nicht wieder zurückverlangt werde»: ebenfowenig kann dc» Anträgen auf nachträgliche Berichtigung oder Aenderniig der Adresse» »achge» geben werden.
Ss«s den Verlttstliften.
Reserve-Fnf»uterie-R«gime»t Nr. 118, Giesse,,.
Gestorden infolge Krankheil.
«tssz. Otto Metzger, gestorben Kriegslaz. Bouziers 2 S. 10 . 11 .
Berichtigung früherer Angabe,,.
Ncfr. Willi Acker»,an», Öber-Ramstadt, bish v»>., vw. — l'icir. Franz Adlon, Osjenbach, bish. vm., vw. Rei. Karl Äilh. Andermann, Kl.-Linden, bish. vm., vw. — Res. Facob Agel, Liei»- surih, bish. »m., vw. Wchrni. Willi. All, Malbach, bish v»>., vw.
Wehrm. Richard Best, Darmstadl, bish. »»>., v,v. Res. Ludwig Brand, Osscnbach, bish. vm., vw. Wehrm. Fohann Braun I., Aussersql, bish. vm. vm. Gefr. Franz Becker I., Wolssheim, bish. vm., vw. Wehrm. Heinrich Binz. Allendorf, bish. vm., vw.
Res. Theodor Bingei. Schwalheim, bish. um, im Laz, — Res. Fakob Bretdert, Langen, bish. vm., im Laz. Res. $>eent. Bau- mann, Demmi», bish. vm.. vw — Res. Franz Brauburger, Rosen heim, bish. vm., vw. - Res. Gustav Biumhvss, Riesenburg, bish. vm.. vw. Res. Karl Friebr. Böttcher, Zörbig, bish. vm., vw. Rei. Ludwig Falk, Steinfurth, bish. vm., gestorben im Res.-Feld- lazareti 87 Lomme 25. 10 . 14. - Gesr Richard A»g. Süssmann, Weigelsdors, bish. vw., gestorben im Rej.-Laz. Marburg 8. 10. 14.
Eine ersrculiche Untersiübiing, die beionderS im Interesse
der Kriegsteilnehmer zu begrüßen ist, findet die non der Volkssürsorgc eingerichtete K r i e g s v e r s i ch e r u » g s - lass e durch den einstimmig gejuszten Beschluß einer Ver- ieuninlung der Hamburger Ortsgruppe des Vortrupp, zu gunstcn der KricgShilfe eine WeiknachtSveranstaltiiug z>t arrangieren und die Hälfte des Erlöses der Kriegsversicher nngskassc der Volkssür- s 0 r g e z u z u f ü h r e n , »in das an die Angehörigen der gcsallenen Versicherten zur Auszahlung gelangende Kapital z» erhöben. Tiefer sehr zur Nachaliniung empfehlende Beschluß, der seine Urheber ebenso ebrt, tvie er eine ehrende Anerkennung der uneigennützigen praktischen Kriegshilfe der Volkssllrsorge ist, wird seinerzeit von den durch den Krieg direkt betrossenen Empfängern sicher lierzlich gedankt werden. — Ter Magistrat der Stadt B c r g e d 0 r s lmt für städtische Angestellte Anteilscheine erworben. — Am 16. November wäre» für 8272 Kriegsteilnehmer 18 612 Anteilscheine gelöst lvorden, sodaß für die Angehörigen der im Kriege fallenden Versicherten bereits 68l>t>t> Mk. jiÄ Verfügung stehen.
— Gesnlleiie des Giesteurr Regiments: Wcfr. Gustav
Weicker aus Leusel bei Alsfeld. — Wehrmann Ludwig Jölzing aus Billertshausen, Kr. Alsfeld. — Res. Ludwig Buch n e r aus Harbach. — Wehrmann Tavid Bönsol und Wehrmann Karl Stürz, beide ans Frischborn b. Lanter- bach.
— Gesallcue aus Lberhessen und Nachbargcbioten.
Unteroffizier Poter Schneider, Architekt aus Erben- hausen, Kr, Alsfeld ldurch Unfall getötet). — Leutnant der Reserve Karl H a »1 in e r, Gerichtsassessor aus Büdingen, Jnf.-Reg. -Nr. 1-13.
— Lohndrückern Vom Metallarbeiterverbanb wird geichru-be»: Wem, die Oberhessische Bolkszeitiuiq bei Ansbruch des Krieges die gewiss erfreuliche Mitteilung billigen konnte, dich einzelne Firme» in der Metallindustrie ihre» Arbeitern oder deren Angehörigen IliiterstUvmige» zukvmmen liehen, so sehen wir » 11 S leider auch veranlasst, eine Firma zu e> wähnen, die Versuche macht, die gegenwärtige Zeit zu ihren Gunst -n auszunützen und Lohn- kilrzunge» vorzunehmen. Die bei der Fnstallaiionsfirma Georg A p p e l - Giessen beichäftigten Monteur, erhielte» bei auswärtigen Montage» eine Landzulage von 2,50 Mark und 3 Mark pro Tag. Einem ihrer Monteure, der einem Gest Rungsbefehl zum Militär Nachkommen »insste. wurde in Aussicht gestellt, wieder bei der Firma „ach beendigter Dienstzeit eintrelin zu könne». Nach »»- gesähr 11 Tagen mcldcle sich der betresiendc Monteur bei dem Fi,Haber der Firma, Herr» Appel, und von diesem wurde ihm mitgeteilt, dass er wieder eingestellt werden könnte, wenn er mit der Kürzung der Landzulage v,» 1,50 Mark pro Tag einverstanden sei. was der Monteur ab ehnte. Einem anderen Monteur, der eine Montaae in Limburg anszuführen hatte und eine Zulage von 3 Mark beanspruchte, inaö-te der Herr Appel den Borschlaa, dem ihm begleitenden Lehrling d r 50 Psg. an der Land, zulage abzuziehen, damit er aus seine Rechnung käme. Diese beide,, Fälle sind „ich, geeignet, die Arbeitssrcudigleit zu heben, sic zeigen aber auch, dass cs Arbeitgeber gibt, die immer ivicdcr versuchen, die heutige für die Arbeiter wegen der teuren Lebensmittel schwere Zeit zu Lohudrückereie» zu benutze». Es ist bedauerlich, dass dies von einer Firma geickicht, die meistens »ut slädliichc oder staatliche Arbeiten anszuführen Hai: es wird unse-e Aufgabe sein, derartige Vorkommnisse den Behörden zur Kennt!,iS zu bringen. Den Aroeiter» aber, die bei der Firma Georg Avpel beichäftiat sind, niöchte» wir raie», mebr de,», je zusammenzusialicii, denn öie oben milgeteilten Versuche, Abzüge zu mache», werde» nicht ine letzte» sein. Da ja auch bei andere» Arbeiter» derselben ,»ir»ia ickon Abzüge in Aussicht gestellt sind, so ist cs mehr dem, je notwendig, die Organiiatioi, zu stärke»: denn die Eriahrnngci, zeige», dass auch in schlechte» Zette» die Arbeiter traft ihrer Organisation Verichlechterungen abwehren können.
— Müssen die Krankenkassen den Kriegsoerwundete» Krante»- gcld bezahlend Eine Krankenkasse im Bereiche des Versichcrnags- anns Karlsruhe verweigerte einem Arbeiter, der bis zum 31. Jul, Kassenmitglied gewesen, dann eingezoge» und im Kriege verwundet worden war, das geforderte Krankengeld, weil 1. der 8 214 R.-V.-O. für Kricksssteilnehmcr nicht gelte und weil 2. dem Verwundeten kein Arbeitsverdienst enlachc. Das V e r t i ch c r „ „ g s- a »1 t Karlsruhe hat sich jedoch auf de» Standpunkt gestellt, dass beim Krieasdicnst die gleichen Beftinimungc» gelte» müssten wie beim Militärdienst und bei llcbungcn im Frieden, da der ÄrieaS- fall in der Versicherungsordnung nickt besonders geregelt wordc». sei. Fn der Urteilsbegründung wendet sich nach einer Mittriinng der Fnformation das LandeSverstcherungsamt zunächst gegen den Runderiass des württembergischen OberversicherungsamtS, ,n dem darauf hingewiesen wird, dass an verwundete Kiieastellnehmer Krankengeld nickt zu zahlen sei, weil ihnen kein Arbeitsverdienst enlgehc Das Karlsruher Vcrsicherungsamt wendet dagegen ein, diese Aufsassuiig ie> abzu,veilen, da sie in, Gesetz nicht begruiider sei. Tie Krtegstöhnuna bedeute kein Arbeitsentgelt: auch rönne der Anspruch aus «rankenverstcherung nicht ruhe», solange vrr Kranke auf Kosten der Militärverwalinng im Lazarett vouc rer


