Ausgabe 
19.11.1914
 
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Vslegung eiTiält, denn die Fälle, i» denen der Anspruch ruht, feien durch die Reichsversicherungsordnung erschöpfend flcrcnelt. Auch der 8 184 könne nicht hcrangczogcn iverden, da die Verpflegung im Lazarett nicht eine Krnnkenhilfe der Krankenkaffe sei, sondern von der Militärverwaltung gewährt werde. Demnach habe die Krankenkasse in solchen ,fälle» das Krankengeld zu zahlen.

C'iiic Begegnung Ein englischer Genosse, der Korporal S, Hei,hurst, der mit der Shrvpshirer Beichern Iiisanterie im Irldo stand, schreibt in denn englische., Partei blait Justicc:Bor etlichen Jahren war ich Delegierter der I, L P. am Internationalen Sozialistenkongrrtz m Stuttgart und wohnte im Hanse eines Dem-

'chcir namens........ Rach der Schlacht an der Marne war

ich mit einer die Deutschen versvlgenden Ltrcitkraft. und eines Tages geriet i«I> in enic» Bajonettkampi mit einem dcntschcn Kanals Icristen. Als ich ihn mir näher ansah. ertounie ich meinen Wctft- gebcr airS glücklichere» Tagen, Cr erkaimtc mich, und nrir hatten nicht das Herr, noch loeitcr gegencinander za kämpfen, Cr rettete die Situation, indem er sich ergab. Cr wurde mit einer Anzahl anderer Gesuntgencr nach England geschickt."

lieber Behandlung in sranzösiscktcr Gesanqenslhojt äußert sich ei» auf eine,» alten Kriege schiss tat Hasen von B r e st sRord- srankreich, nietergcbrochecr Reservist in einem im Vorwärts abgc- dlnckicn Briese an feine Eltern svlgcndcrmasten:

Für Eure Briese vorn 18. und IS. Oktober viele» Dank. Das Palet, das Ihr mir angcliindigt hattet, ist unerössnet angekommc.i, alle Pakete iverden an Bord unter Aussicht des Kommandeurs ge- vsfuet. Die Kakes haben großen Beifall gefunden, alle meine Gc- sährten waren cntffickt davon. Schickt nur recht bald wieder etwas Gutes, denn, wenn wir hier auch alles bekommen können, so ist es doch eine sehr angenehme Abwechselung, Ich bitte dann »m Zigaret­ten, Postkarten und Briefpapier. Ihr irrt, wenn Ihr glaubt, ich hätte hier irgend etwas aszustel>en, Das ist durchaus nicht der Fall, und wenn sich jemand beklagt, so weiß er nicht, was er tut. D rCharles Morkeli"teii, altes Schul sch iss) ist keinBergnügunigsort aber die Behandlung ist so gut als ffc oben sein kann, und hat man etwas Geld und das habe ich ja von Euch empfangen, so ist r$ schon zu ertragen, nur das Nichts!»» ist cntsehlich!

Zinn Irühstück bekommen ivir Kasseo und Brot, ich kaufe mir Butter und Marmelade Lag». Mittags gibt es Suppe. Fleisch, Ge- iniisc und Käse oder Aepsel. zum Abend dasselbe. Die Qualität läßt wohl etwas zu wünschen übrig, aber das passiert einem anderswo auch: jedcnjalls genügt unsere Ernährung vollständig. Das schlimmste ist der Mangel an zuverlässigen Nachrichten. Ihr dürft deutsch schreiben, aber mit lateinischen Lettern.

Geschworene»!»!« Behufs Bildnim der Tpruchliste für die om 7. Dezember 1014, vorniiiiags 0' Uhr beginnende Sitzuugs- pciiodc des Schwurgerichts wurden nachstcheindc Geschworenen «us- gelost: 1. Christian Eimer. Landwirt in Groß-Eichen: 2, Karl

Schwan, Graveur in Gießen: 4, August Haag, Fabrikant in Schlitz; 4. Fritz Walther, Buchhalter in Gießen; ff, Heinrich Nohl, Landwirt in Echzell: (i. Heinrich Cuß Ii Bürge»mciftcr in Crainsrld: 7, Jo­hannes Berlekt, Koufoaii» in Hungen: 8, Karl Gabel. Tchuhmacher- >,reiftet in Hungen; 0. Oliv Spanner, Metzger in Kirtorf: 10. Georg Heina. Lehr, Bürgern,elfter j CckarbShause»: 11. Phil. Grüner, Metzger»,elfter in Butzbach; 12. Wilhelm Hadermann. Kansmann in Butzbach; 14. Peter Ivsepb Mobs, Iabrikaiit in Gießen: 14. August Henzerling, Kansmau» in Gießen; 15. Iriedr. Wikh. Philipps, La»d- ivlrt in Irledbcrg-Iauerbach: 10. Weih. Horack II., Landwirt i» Reichelsheim: 17. Wilhelm Alban, Gärtner in Tteiufnrth: 18, Jo­hannes Reutzcl XI I., Loiibwiri m Kosenrod: 10. Konwad Müller II., Laiidwirt in Gambach: 20. Karl Will,. Alfred König. Rechner in Ober-Mörlen: 21. Karl Kirchner, Landwirt in Homberg; 22. Aug. Pseil,'Landwirt in Ehringshansc»; 24. Louis Koch, Landwirt in Kohden; 21 Rud Gulcrmuth, Kauf,,,an» in Großen-Linden; 25, 2ln- loi, Nein VII., Landwirt ,» Laug-Gons: 20. Iriedr. Schön li., Hos- inaler in Büdingan,

Borirag. Wir machenoch,als >>, den Vortrag des Herrn Geh. Hosral Prof. Tr. Behoghol: Der Krieg im alt­deutschen Epos, der luute Abend 8>,l Uhr in der neuen Aula der Universität stzrttsindet, ausmerksa,,,.

Hansbesitzer. Miete,erhältnisie >»>d Hgpothetennotlage. Der Landesverband der Hans- und Grnndbcsitzerverein« i», Grohlzerzog- tiun Hessen hat ans Donnerstag den 10. November 1014,achiniltags 4 Uhr, ini Hotel Kaiser Iriedrich in Lifenbach a. M. eine BvrstemdS- sitzung ander,rinnt, mit der Tagesordnung: Mielverhältnisie und H,,pothcke»iiotl-agc während des Kriegszustandes,

Der Ttraßenoerkehr in der Stadt war gestern leblmsttr >ls sonstige Werktage, weil in Preußen Bußtag war, kamen aus den ahegelegenen preußischen Orlen viele Leute in die Stadt. Autzer- deni sind auch noch die etwa 2M1 jungen Leute ans Schlesien hier, die gestern wieder weiter transportiert werden sollten, über deren ,»eitere Bestimmung aber noch leicht entschieden ZN sein scheint.

KrciS Wcstlar.

,,. Zn den Sindtveroronclenwahle». Wie- bereits mit- ge'teilt, sind die' öioscs Jahr fälligen Stadtverordnetenwahlcn ans den I<>, Novoinbcr scstgesetzt. Bekanntlich hatten die Stadtväter einsliininia beschlossen, die Wahlen bis nach den, Kriesic zn berschicben, »in unseren ziiriickkehrendcn Pater- iandSverteidigern das Wahlrecht nicht z» nehmen. Ein höherer Wind" scheint diesen Beschlich »mgeworfen zn haben, was ja in Preußen nicht verwunderlich ist, Tngegen wurde in Sachsen und anderswo vom Ministerium selbst die Vertagung angeordnct. Wenn nun allgemein der Dur.z- frieden gewünscht wird und eigentliche Wahlkänipse vermie­den werden sollen, so verstehen wir die ungünstige Fost- setzniig der Mahlzeit, von 8 libr vormittags bis I Uhr nach mittags für die dritte Abteilung, nicht, die in früheren Jahren die Abendstunden von U bis 8 Ubr mit entschloß. Den wenigsten 'Arbeitern tvird ec- möglich sein, die kurze Mittags­pause zur Wahl zn benutzen, znniat die Arbeitsstätte vom Wohllokal l>ir viele zn entfernt liegt, iveslmlb die Behörde in» des Burgfriedens willen eine andere Einteilung treffen solite, wobei die Vormittagsstunden von 8 bis II Uhr und die Nachmittagsstunden von 2 bis 7> Ubr ganz gut in Wegfall komme» könnten. In der dritten Klasse scheiden ans unser Genosse August Beet und die Herren Georg A l l m c n r ö d e r sen. und Jakob Müller IX'.-öiieder- girnics. Tie Amtsdauer beträgt (i Jahre.

». Schwere Pulver-Explosion. In der Pulverfabrik in Hamm a, d. Sieg erfolgte am Montag nachmittag wieder einmal eine heftige Explosion, wöbet leider sechs Arbei­ter ihren Tod fanden und zwei schwer verletzt wur­den, Wie das Landratsamt in Altenklrchcn mitteilt, ist der Verdacht, das-, es sich hei dem schrecklichen Unglüek uni feindliche Machenschaften (feindlichen lieget nsw.) handle, unbegründet: allerdings sei die Ursache jetzt auch schwer sest- ziistellen, da die zunächst Beteiligten leider nicht mehr am Lebe» find. Der Gcsamtschaden wird auf 100 000 Mk. ge­schäht. Es wäre an der Zeit, daß dieses gefährliche Unter- nehmen nicht mehr an dieser Stelle ncncrbant würde, zumal in nächster Umgehung dicht bewohnte Ortschaften und Ar­beitsstätten sich besindcn, wie z. B. das große Eisenwerk Hcinrichshiitte", und deshalb sich noch größere Uiiglücks- fälle zutragcn können. Die Hammer Pulverfabrik ist eine Zweig-Niederlassung der Köln-Rottwcilcr Gesellschaft, be

kannt durch Riesengewinne und crbännlichc Arbeitslöhne, trotz der gefährlichen Beschäftigung.

Wahloercin Weßlar, Die M o ,»a t s v e r sa in in I u n>g drs Wahlocreins findet Samstag, 21, Norember, obeitds 8'.s Uhr lniini Gastwirt Schreier, Lr-Hnstraßc, statt. t.r> zwar g e in e in sa nt in i t Niete rgirmes ive.gr » der jetzt noch anberarmi.n Siadtvcrord- nctenivahl. In der BersamnUnng wird Genosic Dißmann, Irankfurt auch einen Vortrag über Krlegssürsorgc halten, es da»k also wohl erwartet iverden, daß alle Mitglieder zur Ziersanunln-ng kommen.

X Patriotismus und U»tcr»eh,nerprosit. In der Genicitide Enspel ln, Oberivcjtenvald liegen zwei StUmbriiche. in denen die Iirma Gebt. >1 hr mach er vor dr,n Kriege etwa 1181 Arbeiter be­schäftigte, die Iirma Adrian ct,ra 180 . Die Zahl der Beschäj- vgken ist natürlich durch den Krieg stark zurückgcgangcn. Ein Teil ist zunl Herr clngeriicki, andere Arbeiter sind abgereist. Beide Iirinen haben einwarmes Herz" für ihre Arbeiter. Trum zahlen sic an die Iamilien der Kriegstellnehmer,. die bei ihnen beschäslizt waren, alle 14 Tage eine lliikerscllvuiig, di« bei dem eiiec» Uiuer- ehuier pro Iamilie 0 Mark, beim anderen 4 Mark für dl: Iran und 2 Mark fiir das Kind betrügt. Das sieht sehr schön aus und der Patriotismus der Unter,lehmer strahlt i>, vollem Glanze Doch nun kommt die Kehrseite der Medaille, Um dte den Iamllicn der Kricgsleilmchmer gezahlien Unterstritzungen wieder welk '« machen, hat inan den iwch in de» Steipdviichrn i-cschästigteir Arbeitern «r- h-blichc Ab.zügc gemack». Voran die Iirma Adrian, die Abzüge von 25 bis 44 'A Prozent vv-rgenommei« hat. Die Abzüge dürsten dieier Firma bei den zurzeit bei ihr beichästigten Leute» ungefähr 2400 Mark pro Monat cindringcn. Rchrnen wir an, die dcn Iamilien von Kriegsloilnehmern geivährte,, Unterstützungiii betragen monatlich 400 bis 500 Mark, so bleicht ein blanker Prosit von soft 2000 Mrrrk pro Monat ans Grund der Abzüge übrig. Do macht inan auf Kosten der Arbeiter ein besonderes Geschäft und glänzt nach außen als heroorragender Patriot.

Bon Nah und ^ern.

Ei» trauriges Schicksal. Unser Straßburger Parte,blatt berich­tet: Schwer durch den Kr-l,g Hel,gesucht wurde ein« Iamiiic ln La n de rs'h e im im Kreise Zaber,,. A.i den dort wohnende» Ackerer Voesch kam nnlüngst eine Feldpostkarte, welche die traurige Nachricht brachte, daß auch der vierte, letzte Sohn der I a in i I i e d c >, Heldentod st a r l>. Ans Gram und K minner über die unersetzlichen Verluste ist nun auch die Muster ihren Söhne, i ins Grab gefolgt und nun steht der Mann in dieser.' ihn doppelt schivcren Zeit vollständig einsam und vcrlasien da. - i!,:d da gibt es noch Menschen, die den Krieg verherrlich.

Telegramme.

Vorwärts in den Argonnen und in sran;ösisch Lothringen.

Den Russen Halt geboten.

W. Li. Großes Hauptquartier, 18. November vorinittngs. (Amtlich.) Tic Äämpsc in W e st - F l a n d e r n dauern fort. Tie Lage ist im wesentlichen nnvernndert. Im A r g o » n c n- watdr wurden unsere Angrisfe erfolgreich vorgetrageu. Französische Angriffe südlich Verdun Ivnrdcn abgewiesen. Ein Angriss gegen nnscre bei St. M i h i c l aus das westliche Mansnscr vorgeschobenen Kräfte brach nach nnsänglichen Er­folgen gänzlich zitsammen. Unsere Angriffe südöstlich C i r e h veranlaßke die Franzosen, eine» Teil ihrer Stellungen auszngebc». Das Schluß Ehatillo» tonrde von unseren Truppen im Sturme genommen.

I» Polen haben sich in der Gegend südlich von Lodz neue Kämpfe entsponnen, deren Entscheidung noch ausstehr. In der Gegend östlich von S o l d a u wurde der Feind zun: Rückzug auf M l a >v n gezwungen. Auf dem ä n ß ersten Nordflügel ist starke russische Kavallerie am 16. und

17. November geschlagen und über Pillkallen zurück-

gcworscn worden. Tic oberste Heeresleitung.

Der Krieg gegen Nnfsland.

Oesterreichifche Isrsolflp i» Russisch-Polen.

Wien, 18. Rov. (IVII.) Anitlich wird verlantbart:

18. Novewbcr: Die Operationen der Verbündeten zwangen die russischen Hanptkräftc i» Russisch-Pole» zur Schlacht, die sich an der ganzen Front unter günstigen Bcdin giinge» entwickelte. Eine unserer Knnipsgrnppen -.nachte gestern über 3 0 0 0 Gefangen c. Gegenüber diesen großen Kampfe» hat das Vordringen russischer Kräfte gegen die Kar pathen »iir nntcrgeordncte Bedeutung. Beim Tebonchicren aus G r tz b o w wurde starke Kavallerie durch über­raschendes Feuer unserer Batterien zersprengt.

Ter Stellvertreter des Ehcss des Generalstabes: v. f e r, Generalmajor.

Der Feldzug gegen Serbien.

Rcne Erfolge.

Wien, 18. gkov. (W, B,) Von dein südlichen Kriegsschau­platz wird amtlich gemeldet: 18, Jkovember. Auf deni süd­östlichen Kriegsschauplatz finden mehrfach größere Kämpfe an den zerstörten Kolnbara-llebergängcn statt. Eigene Kräfte sind bereits an dein jenseitigen User.. Am 16. November wurden 1100 Gefangene gemacht und viel Kriegsmateriel! erbeutet.

Der Krieg im Orient.

Tic türkische 'Armee.

Wien, 18. sikov, (WB. Nichtamtlich.) Tie Südslawische Korrespondenz erhält von besonderer Seite folgende Mit­teilungen aus Konstantinopel: Ter militärische Auf- m a r s ch der Türkei vollzog sich mit einer Vollkommen­heit wie vielleicht nie zuvor, da die türkische Heeresleitung diesmal über die nötige Zeit verfügte, um ihre Truppen in den vorgefchriebcnen Aufmarschräumen zu versammeln. Fremde militärische- Beobachter stellen fest, daß die Aus­rüstung der türtische,> Truppen in jeder Beziehung gn! ist. Das vollkonnnen ersetzte Artilleriematcrial ist vorzüglich, das Pferdematerial gnt >,»d genügend groß. Tie Ausrüstung der Mannschaften ist durchaus modern und entspricht allen sorderunge». Man kann seststcllc», daß die türkische Hecres- tcitung alle tin Balkankricge gemachten Erfahrungen sich zu­nutze machte, TaS Hauptaugenmerk ist auf die Verpfle­

gung geioendet. Tie unter der Leitung deutscher I». struttorn stehende Intendantur hat ans den in Betracht kon» menden Etappeniinien große Proviantmengen ansgesiapelh Es wird versichert, daß dieser Ztveig der türkischen Hceresver- waltung, der im Baltnnkriege nicht genügend snnktionicrt- nunmehr alle» Bedürfnissen des Feldzuges vollauf Rechnung tragen kan». Seit Wochen ist bereits die Ansbildnnz d e r R e s e r v c m a n n s ch aste n im Zuge, so daß auch hin notwendige Nachschübe gemacht iverden können. Ihr beson­deres Augenmerr hat die Heeresverwaltnng den sa n i rep

N o r k e h r u n g e n zngewendet. Tie Stimmung in

Armee kann als bvrzüglich bezeichnet werden. Tie tür- ki'elie Bevölkerung sieht den kommenden Ereignissen ernst uni)

entschlossen entgegen.

Verlust eines englischen Torpedobootes.

Rach einem Loiidoncr Tclcgram»! der Rnßkija Wjedo Niosti lief das englische Torpedoboot nunb* aus eine M i n c n» der Küste von Schottland auf. Tie Man», schnst wurde gerettet.

Deutsche Kreuzer in der japanischen Lee?

Ein Telegramm des Rnßkoje Slowo ans Tokio berich­tet von einer Panik und der Abfahrt des zweiten Ge- s ch Iv a d c r s in die, Straße von Tsnschima, weil deutsche V renzer gesehen sein sollten.

Vereinökalender.

Donnerstag, 10, November,

Gieße». Geiverkscherstskartell, Abends 8>- IIH, Versaimnlung im Gewcokschaftshtvis. Tagesordnung: Weihnaebtt- jeier snr die Kinder der Krieosleil»eh,c-r.

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.

Verlag von Krumm & Cie,, Gießen.

Druck: Verlag Osfenbackier Abendblatt, G, >n.b,H Offenbach a,M

«ini«.

Iiir de» Ionds für Liebesgaben sind bei dem Oberbürgermeijte, eingegangen von, Rentner Christian Rsilst 2, Rate 100 Mk,, Ober- Inndcsz.richts-Prästdent Kullinaon 50 Mk,, Renam-tmann Weimer 4, Rate, 10 Mk,, ahli»elfter Willing 20 Mk,, blehcimrai Heß 100 MI, Kontrolleur Ernst Meyer 0 Mk,, RR. 4 M.. Kt, 10 Mk., Direkt« Stolte 20 Mk,, Karl Jockel 20 Mk,, Verein städtischer Beamt« 4, Rae: 0,0 Mk, K'iaiiiiZiI-Nviltinisizr Müller 5 Mk., Geh, Schulra Tr, Rausch 40 Mt',. Sladtvervr-dnedrr Krumm, Rovemberrat«. 1t» Mark, Venvalter Weiß 1» Mk, Landgericht«rat Renrnhagen 25 M La-nd-grrichtsdirtkior r. P, Bücking. Rvoemberra-te, 1000 Mk,, Musik Direktor C. Krause, Ertrag t.'S 4, Wvhlrätig,k«ltskonzerts 101 Mk, ans einer Sammlung Gießcncr Lrkomotivfiihrer und Anwärst' Iw, Mk,, Prcknrist 8g. Krenbrr 20 Mk., Iran I, Barnaß 50 M »eberwiefc,!« Eiq>»rti-eningsgelder 104,50 Mi,, vom siädt, Sch»ach! Hof, Erlös für verkaufte Gvidschlägerhäute, 40.85 Mk,, ans de Samnielbüchse i-n ter Resta-urativn Herbert 10,07 Mk,, Ernst Ludwu Sack 100 Mk,, Hosliesrrant Franz Brück 40 Mk,, Ortsgerichtorwr stcher Simen 30 Mk,, Fräulein Anim EnSle in Zürich 20 Mk., zu saimorn: 2475,02 'Mark, Mit herzlichem Dank für diese Gaben wer! um wcistve Znmendnngen gebrton.

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in Teuh J -trbien, litt, des

ln schreö «,»tobt, sin, einen mir die l,hk (sun !»Besch! bjialinm insgebr, i* zu br iBurian * cdiritt

Bckanntmachunq.

Iirr fic ans der Vol-ksichnle eiichlasirne» Mädchen so» i» de llieesthule ein Iortbildungskursus im Kock»c» gehalten werdom D> lauer des Kursus erstreckt sich aus 15 Abende des Winters, be iniiend am Monlag, den 24, November, 0 Uhr,

Der Unterricht ist nnentg-sitUch, das Kostgeld betrügt 40 Pi-I ür jede» Abend,

Aiuncldniigen werden in der Schule, Skeinstraße 10, von ,i täglich von 1112 Uhr ontgegenqenomEN,

Gießen, ben 10, November 1014,

Der Schulvorstand,

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Bernarbene, Georg Gernandt !» Heuchelhei,,,, 56 - Peter Lob, Gastwirt in Noichor». 70 Jahre alt.

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