Ausgabe 
17.11.1914
 
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mancher VcrbrauchSbczirke zusanmienhängenh« »ech gesieiqerl ivcr- de», so wird ivahrschrinlch ohne «in energisches Einschrei­ten der Regierung eine >Kmffehr jn normaleren Zuständen nicht zu erzielen sein.

Geldsendungen für in Rußland Kriegsgefangene. Wer seinen in Rnsiland krirgrgesangcn-en Angehörigen Geld schicken will, kann dazu die Vcrmittlnng des deulschen Hilfsocrctns in Stock­holm gegenüber dem Zenira-Ibalstihos oder auch die des amerikani­schen Konsulats in Petrograd (Petersburg) in Anspruch nehmen. An «ine dieser Adressen ist bklb mit der Bitte um Weiterbeför­derung an die möglichst genau zu bezeichnend- Adresse des Kriegs- pesangeneu zu übet senden. ES empfiehlt sich gleichzeitig, dem Ge­fangenen durch Postkarten mehr als einmal von der für ihn abge- qaugenen Geldsendung Mitteilung zu mache».

Zehnpsundpakele für Kriegsgefangene. Durch Vermittelung der Postbehörden können Kriegsgefangene» aus dem Umweg über neutrale Länder Flinskilopakele übersandt werden. SS wird ans diese Gelegenheit im Hinblick ans Weihnachten aufmerksam gemacht. Nähere Auskunft erteilen die Postbehörden.

ttreis Wetzlar.

X Wrrtstrigrrnng durch Arbeit. Welcher Wert durch Arbeit lurvovgebracht ivird, zeigt folgendes Beispiel: Die kleinste von den Zeiß-Wcrten in Jlrna hergestellte Fro.rtliiise für Mikroskope, di: «in Gewicht van 0,0017 Gramm hat, kostet 20 Mark. Ein K ilo­gt am >u dieser kleinen Linsen würde sich also ans 12 Millionen Mark stellen, während das Rohglas, aus dem sie hergestellt werden, nicht mehr als 15 bis 10 Pfennig wert ist. Radium ist der einzige Tiosf, der einen noch höheren Wert besitzt, als dieses verarbeitet« Rohglas.

y. Maul- und Klauenseuche in Wetzlar. Beim Viehhändler Moses Heldenmuth. Bahichofstraszc mid Oiebriider Waldschmidt, Giill- gaffe in Wetzlar ist unter dm Rindvielbeständen die Maist- und kklmtenseuche amtlich sestgestellt worden.

»rei< Marvurg-Kirchtzai»,. ß, Höchstpreise sur Milch. Eine anerkennensiverie Verordnung l>at der Mar bürge r Vtagistrat durch Festsetzung von Höchst- pieiseu für Milch erlassen. Ter bisher fast allgemein üblich« Preis von 22 Psg. pro Liter wurde als Höchstpreis festgesetzt. Dadurch ist Preistreibereien der Milchhändler, von denen schon di« Rede war, «in Riegel vorgeschoben. Hoffentlich gelingt es, diesen Höchstpreis aus d!« Datier zu halten.

Telegramme.

InifCGücrirfit Des Wrofidi HlWtWrtittS.

Im Westen Sturm und Schnee.

Vom Osten gute Kunde.

Die Rüsten ,ttrü<kgcworfen,2tt000t4esangene.

W. It. Großes Hauptquartier, l(>. November vorinittngs. (Amtlich.) Ans dem westliche» Kriegsschnnplatzc war gestern die Tätigkeit beider Parteien infolge des herrschenden Sturmes und Schneetreibens nur gering. In Flandern schritten unsere Angrisse langsam vorwärts.

Im Argonnen Walde errangen wir jedvch einige Erfolge.

Die Kämpfe im £ st e n dauern fort. Gestern warfen unsere in Ostpreußen kämpscnden Truppen den Feind in der Gegend südlich Stallupänen. Die in W e st - p r e u f; c n operierenden Truppen wirkten bei Sold au dem Einmarsch russischer Kräfte erfolgreich entgegen und warfen am rechten Weichselnser den Vormarsch starker russi­scher Truppe» in einem siegreiche» Gefecht bei Lipno ans P l o ck zurück. F» diesem Kampfe wurden bis gestern 5000 Gefangene gewacht und 1» Maschinengewehre genommen.

In den seit einigen Tagen in Fortsetzung des Erfolgs bei W l o e I a w e c stattgehabten Kämpfen siel die Ent- sk^eidnug. Mehrere uits entgcgengetretene russische Armee­korps wurde» bis aus K u t u o zurückgeworse«. Sie ver­loren nach den bisherigen Feststellungen 23 000 nn Ge­fangene», mindestens 70 Maschinengewehre und Geschütze, deren Zahl noch nicht seststeht.

Die Verteidigimn des Ostens.

Mit dem Gefühl restloser Genugtuung hat das ganze deutsche Volk die Nachricht vernominen, das; die russische Offensive gegen den Osten bei Lipno und Kntno einen schweren Rückschlag erfahren hat. Millionen Deutscher und Polen in Posen und Schlesien atmen erleichtert auf. Schon sahen sic in ihren AngstträNmcn ihr Land von Feinden iibcr- schweiiirnt, ihre Wohnorte dem Feuer der Geschütze ans- qcjeßt, Hab und Glit rettungslos verwüstet. Ta bringt ihnen der Generalstabsbcricht vont Montag die frohe Botschaft, das; der russische Vormarsch an entscheidenden Punkten stockt und infolgedessen lvoht allgemein znm Stehen kommen oder sich in eine eilgc Rückwärtsbcwcgung verwandeln wird. Geraten doch die Russen in die Gefahr, im Zcntrnm ihres Vorstotzes in dieselbe Lage zu kommen, wie die Deutschen vor Warschau, wo sie ausweichen mnsiten, weil von Nowo Georgiersk und Jwangorod überlegene feindliche Kräfte vorrücktcn. Von Kntno ans ist der russische Vormarsch in der Flaute bedroh: und er kann nicht fortgesetzt werden ohne die Gcsahr, in seinen rückwärtigen Verhindungcn gestört zu werden.

Ter Zar, der erst zwei Wochen in seinem Telegramm m. die Moskauer Kaiislentc versicherte, er werde nicht eher Frie­den schlichen, als bis der Feind vernichtet sei, wird jetzt, wie bei Dannenberg einsehen müssen, das; er Deutschland nicht vernichten kann, ohne die Gefahr der eigenen Vernichtung. Aber auch im Wc'sten wird man sich der Einsicht nicht vcc- schlichen können, das; die Hoffnungen, die man ans den rnssi- ichen Vormarsch setzte, reichlich verfrüht gewesen sind. Der schöne Traum, das; man erst nach dcnl Einzug deS Zaren in Berlin Fricdcti schlichen werde, zerrinnt, und an seine Stelle wird hoffentlich bald dieErtcnntnis treten, dahDcutschland iiti Angriff stark, in der Verteidigung aber unüberwindlich ist. Solche Erkenntnis könnte vielleicht dazu führen, das; der Frieden doch etioas früher geschlossen wird, als, wie der englische Ministerpräsident Asgnith meinte, nach drei Jahren!

Die Lehrer der Strategie sind allerdings einig in der Ansfassiing, das; es falsch sei, unter alle» Umständen die Grenze zu halten. Sie meinen, das; das Land auch die Lei­den einer Invasion ans sich nchinen müsse, kvcnn es dem Feldherr» dadurch möglich sei, auf günstigerem Gelände den entscheidenden Schlag zu führen. Denn im Kriege komme es nicht a»f die Vermeidung augenblicklicher Schäden an, son­

dern auf den cndgilligcn und dauernden Erfolg.

Aber auch diese Lehre ist durch den Weltkrieg loenn nickst als- unbedingt falsch erwiesen, so doch wesentlich inodifiziert worden. In einem dünn bevölkerten Agrarland bedeutet die feindlicke Invasion weniger als in eineni bockentwickelten Lande mit dichter Bevölkerung »nd lebhaftem Verkehr, denen Unterbindung für einen grohen Teil der Bewohner das plötz­liche Versiegen der Subsistenzmittel mit sich bringt. Aus der andere» Seite sind die andrängenden Heeresmassen so ge­waltig, die ihnen zur Verfügung stehenden Zcrstörungsmittcl so furchtbar, ist die ganze Kriegführung so intensiv geworden, das; trotz allen guten Absichten zur Vermenschlichung de? Krieges seine Verheerungen viel schlimmer sind als je zuvor. Darum wird heutzutage kein Heerführer ohne zwingende Notwendigkeit den Feind in das eigene Land kommen lassen, und darum weih auch das Volk seinen kämpfenden Brüdern vor allem Tank dafür, dah es das Land vor den Schrecken deS feindlichen Einbruchs beschützt.

Auch au der ostprenhischcn Grenze südlich Stallupöuen und bei Soldan ist der Anmarsch russischer Kräfte nbgcwchrt worden. Weuu Posen und Schlesien unversehrt bleibe», wenn das arnic Ostpreuhen von den Schrecken einer neuen Invasion verschont bleibt, wer im groben Deutschen Reiche wollte sich nicht von Herzen darüber freuen? Dem Abzug der Feinde von dem belagerten Theben widniete Sophokles in sciner Antigone" einen seiner herrlichsten Chorgesängc. Und als iich Frankreich in seiner revolutionären Jugend vom Aitgris' einer reaktionären Koalition bedroht sah, entstand die u»- sterblicke Hymne der nationalen Verteidigung, die Marseil­laise:Auf, Kinder des Vaterlandes, der Tag des Ruhmes ist gekomnien, gegen uns hat sich das blutige Banner der Tyrannei erhoben! Hört ihr auf den Feldern jene rohen oldaten brüllen, sic koinmcn uns an den Leib, unsre Frauen und Kinder zu töten! Zu den Waffen, Bürger, heraus- die Bataillone . . .!"

Heute, in der furchtbaren Verwirrung dieses Weltkrieges, jubelt daS Land der groben Revolution, wenn das bllitige -Banner der Tyrannei über die Grenzen Deutschlands getragen werden soll. Aber der Jubel >var verfrüht, und die Fahnen desZarbefreiers", dieses- seltsamsten Schützers westlicher Knltur, den die Weltgcschickte erlebt hat, wendeii sich hoffentlich fiir itmiiy wieder heimwärts, ostwärts!

Kriegsschauplatz ließen unsere siegreichen Truppen durch hart- nackige Verfolgung dem Gegner keine Zeit, sich in seinen zahl- reichen, speziell bei Baljcvo, seit Jahren vorbereiteten befestigten Stellungen zu cincm erneuten ernstlichen Wider- sraiide zu gruppiere». Deswegen kani es auch gestern vor Baljewo nur z» K ä m p s e n in i t d e n feindlichen Nachhuten, die nach kurzem Widerstande unter Zurück- lassnng voit Gefangenen geworfen wurden. Unsere Trup- veu erreichten die K o t u b a r a und besetzten V a l j c v o und O b r e n o v a c. Der Empfang in Valjewo war charak- tcristisch: Zuerst Blumen, doch nur zur Täuschung, daun folgten Bomben und Gewehrteu e r.

Tie nächsten Tage, durften den Angriff auf Bel- grad bringen. Die Serben beabsichtigen, energischen Widerstand zu leisten. Tic serbische Verteidigungslinie steht sich längs der Gorica-Höhe. Jede der Höhen bis zum Abalarberg ist mit Artillerie besetzt. Das Vorrücken unserer Truppen wird durch die Einnahme von Obrciiowac tvescntlich erleichtert. Auch die nach Süden vorrückende Armee hat neuerlickie Erfolge aufzuweifcn. Südlich von Kocel- j e v a wurden drei Anhöhen von etwa je 400 Meter Höhe e r st ii r in t. Das Wetter ist winterlich geworden. Schnee und Rege» machen die Wege schwer passierbar.

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fr.-

Die Franks. Ztg. schreibt zu den hvchersreulichen deutsche» Er­folgen gegen die Russen:

Das liiibeschräntte Vertraue», das Deutschland dein Führer seines Ostheeres eiilgegenbringt, hat sick, auss neue bewährt. Wir sehen daher der Entwicklung des Feldzuges im Osten, über die natürlich erst nach dem Abschluß der jetzigen Kämpfe und der Ver- svlgnng der sliehenden Rusien ei» Urteil möglich wird, mit voller Z »verficht entgegen. Tie neue» deutsche» Liege werden fid) an sedeiii Punkte der gewaltigen Front im Osten fühlbar machen. Un­sere Verbündete» werden in Galizien und im Kaukasus den Russe» neue Bedrängnis schaffe», sodatz das vuffifdje Riesen­gespenst immer mehr verblasse» muh. Wir haben immer gewusst, das; es nicht so furchtbar ist, wie es von ferne ivirke» mochte. Frankreich und England aber, deren Regierungen zu Beginn des Krieges ihre Völker mit der russischen Hilfe über die eigenen Niederlagen zu trösten suchte», deren Armeeleitungen jetzt von Flandern aus sehnsüchtig nad) Osten schauten, ob nicht der große Freund die Deutschen endlich sesthalten könnte sie werden jetzt erkennen, daß die Hilse Rußlands nidit mehr kommen kann, daß sie um ihr Schicksal selber kämpfe» müssen. Wir wusite», daft der neue Sieg kommen mußte. Unsere Feinde haben sich darüber zu täusche» gesucht. Hub die Täuschung ist ihnen nicht nur im eigenen Lande gelungen, sondern vielleid>t auch bei einigen Neutrale», deren Haltung man von Petersburg aus mit Lüge und Verrat und mit noch handgreislicheren Mitteln zu beeinfluffen hoffte. In diesen Ländern wird man nnn des Zweifels enthoben, wo die wirkliche Macht, der rechte Wille znm Siege ist; man wird sich danach zu richten wisien.

Neue Erfolge in Serbien.

Wien, 16. Nov. (W. B.) Von dem südlichen Kriegs- ch an platz wird amtlich gemeldet: Auf dcni südlichen

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. Gießen.

Verlag von Krumm & Eie., Gieße».

Truck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a.M.

Bekanntmachung.

Tie Verpsleguiigsgetder fiir die im Oktober 1914 in Bürger- Wohnungen imtergcbrachte» Mannschasteii vom Laiidsturm-Fnfaiilerie-Bataillo» (fiir die Zeit vom 1.4. 10.) vom Landstiirm-Fiifanterie-Ersatz-BatasNon (fiir die Zeit vom 1.15. 10.)

werden de» Empfangsberechtigten oder den an ihrer Stelle mit entsprechendem Ausweis lVvllmacht) Austretenden bezahlt:

an die Empfangsberechtigten, deren Namen beginnen mit de» Buchstabe» :

AF am Montag, de» IG. November, von 81 Uhr,

GK am Dienstag, de» 17. November, von 81 Uhr,

1-am Mittwoch, de» 18. November, von 81 Uhr,

SZ am Donnerstag, den 19. November von 81 Uhr. ^Zahlstelle ist die Siadtkasse, Gartenstraße 2, Eingang Slidanlaae. stließe», den 14. November 1014.

Der Oberbürgermeister:

K e (l e r.

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Verstorbene. Karl Albert Eiscnhut. Wicsed, 5G Fahre eilt.

Fohanncs Haas, Kreisstraßcnw.irt, Oppenrod, 01 Fahre alt.

Fron Fda F u g h a r d t geb. Gcl'dmachcr in Lollar. Geo>g Ludwig Geisel in Elsa bei Alsselb, 18 Fahre alt. Frau Elisa- bc-Ihe Lausch g<b. Schmidt in Alsfeld.

FreieT urnerschaft Äiten-Buseek

Nachruf.

Auf Frankreichs Erde starb am 24. Oktober

den Heldentod unser Mitglied

Johannes Leiüner

Gefreiter im Reserve-Inf.-Reg. Nr. 116 .

Wir veilieren in dem Gefallenen einen pflicht­treuen Turngenosseu, der sich unserer Sache stets | mit grossem Eifer annahm.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken be- | wahren Der Vorstand.

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An unsere Leser!

Der Kriegsschauplatz erweitert sich immer

mehr!

Um die Ereignisse veriolgen zu können, liessen wir für unsere I-eser eine

Neue Karte des Weltkrieges

mit Nebenkarten

anfertigen und liefern dieselbe zu dem infolge von Massenauflagen sehr billigen Preise von

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In 8 farbiger Ausführung und grossem Format von U0X105 cm

umfasst die Karte:

1. Ganz Elll Opa mit sämtlichen begrenzenden und Innenmeeren.

2. Deulsch-Ostafrika. Siidwest-Afrika. Togo, Kamerun, Kiaufschou, Samoa-Inseln, Besifzungen in der Südsee

Mit den Grenzgebieten der Feinde.

3. Karte der Erde in Mercatorprojection.

Unter Fortlassung alles Unnötigem, mit reicher Fülle von Einzelheiten : Festungen, Flüssen, Eisenbahnen, Grenzen usw , zeichnet sich die Karte durch besondere Klarheit aus. Sie dürfte an Ausdehnung und Uebersichtlichkeit alle bisher erseliienenen Karten übertreffen und in jeder Familie Eingang finden.

Erhältlich

in unserer Haupt-Expedition Ifnhnhotstrnsse Ä3, bei unseren Filialen und Trägern zum

Preise von 1 Mark.

Verlag der Oberhessischen Volkszeitung, Giessen.

Versand nach auswärts gegen Einsendung des Betrages zuzüglich 20 Pfg. für Porto.

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in jeder Ausführung und Preislage.

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Direktion: Herma»» Tteiiinocttcr Dienstag, den 17 . Novbr. 1914 abends 8 Uhr:

3. Dienstags - Abonn. - Vorstellung.

Luftspicl in 5 Auszügen von Karl Gutzkow. ] tz>be arge» IO 1 /, Ubr. Gewöhiii. Preise (ermäßigt) Soldaten vom Feldwebel abwärst zahlen bei allen Porstcllungen am -2. und 3. Parkest nur Halbe Prelle-