einem grellroten Zettel bezw. Farbstrich, eventuell mit Ausdruck „Weihnachtspaket" beklebt werden. Während die Fetd- postpakete bisher nur Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke enthalten sollten, dürfen natürlich den Weihnachtspaketen auch andere Gaben beigefügt werden, doch ist dabei zu beobachten, das; die Pakete längere Zeit unterwegs sein und das; daher leicht verderbliche Eßwaren zu vermeiden sein werden. Um zu vermeiden, daß etwaige weiche Gegenstände zerdrückt werden, empfiehlt es sich, zur Versendung grundsätzlich kleine, feste Kisten, sowie zur Verpackung Holzwolle oder ähnliche Packstoffe zu verwenden. Es muß dringend davor gewarnt werden, Glasflaschen mit Flüssigkeiten in Pappkartons zu versenden.
Für die durch den Krieg schwer heimgesuchten Reichslandc Elsaß-Lothringen sind bei dem Oberbürgermeister eingegangen von: Geh. Kirchenrat T Schlosser tv Mark, ans dem Ertrag des zweiten Wohltätigkeitskonzerts 7» Mark, St. 10 Mark, Frau Tr. Siegelt 20 Mark, N. N. z Mark. Hosinetzgcr Adolf Möhl SU Mark, Christ. Rühl 20 Mark, (5. M. 1 Mark, N. N. 3 Mark, F. E. Witwe 20 Mark, E. S. 20 Mark, A. B. 5 Mark, Pfarrer Brotz 5 Mark, Wilh. Hollmann 10 Mark. Fra» Schlei,ke 10 Mark, Hoflieferant Rudolph 50 Mark, Stadtgeometcr Wisiner 10 Mark, Frau Oberst Jmanucl 10 Mark, Stadtverordnete» Krumm 20 Mark. Frau Geheimrat Hellwig Wwc. 20 Mark F. L. 5 Mark, Anni Pitz 3 Mark. Lber- apotheker Hotz 5 Mark, Foh. Sommer 2 Mark, Prof. Müller 10 Mark, Tr. Lehnert 15 Mark. Vaterle 5 Mark, C. St. Ww. 10 Mark, Daniel Heil 10 Mark, Geh. Forstrat Tr. Wimmcnaucr 30 Mark, Oberamtsrichter Rausch-Lich 10 Mark, Apotheker Th. Schwieder 50 Mark, Kommerzienrat Schirmer 10 Mark, Landgerichtsdirektor Prätvrius 20 Mark, Foh. Gärtner 5 Mark, K. G. 3 Mark, Rent- amtmann Weimer 5 Mark, Landgcrichtsdirektor Bücking 50 Mark, Gymnasiallehrer i. P. Willcnbächcr 3 Mark, Aug. Michel 10 Mark, Martin Straus; 10 Mark, Frl. Auguste Görtz 20 Mark, St. 5 Mark, F. H. 2 Mark, Frau Kommerzienrat EmmeliuS 20 Mark, Oberbürgermeister Keller 20 Mark, Stadtverordneten Friedbcrger 25 Mark, ans einer Sammluna Gictzencr Lokomotivführer und deren Anwärter 50 Mark, Geh. Medizinalrat Tr. Haberkorn 40 Mark, H. S. 25 Mark, aus der Gemeinde Grosien-Lindcu 77,35 Mark, von der Kirche Kirchberg IW Mark, Stadtsekrctär Allendorf 5 Mark, Fra» V. Lob 5 Mark, Stadtverordneter H. Win» 50 Mark, zusammen 1084,35 Mark.
Mit herzlichem Tank für diese Gaben wird »m weitere Jn- wendungen gebeten.
Tie Automatenptagc ans dem Laude präsentierte sich wieder einmal in hellster Beleuchtung vor der Tarmstäbtcr Strafkammer. Die Verhandlung zeigte, das, der angeklagte Reisende Adolf Rosenwald ans Bayern sehr raffiniert vorging. Für eine Institut mit den, tönenden Namen „Germania" vertrieb Nosenwald die Anto- niaten in den Dörfern des Odenwalds. Er spiegelte de» kleinen Leuten vor, sie können die Füllungen zahlen, wen» sie wollten oder nach Bedarf. Ein Gastspiel, das er in einem andere» Bezirk Deutschlands gegeben, entzog ihn dann für einige Zeit seiner „nützlichen Tätigkeit. Als er aus dem Gefängnis wieder heraus war, besuchte er seine treue Kundschaft im Odenwald, um sie abermals hineinzulegc». Er erzählte den Leuten nämlich, das, jene Firma in Liquidation getreten sei und er die geschlosienen Verträge ab- lösen wolle. Natürlich gegen eine bestimmte Summe, die er in den meisten Fällen auch erhielt. Tenn Roscnwald trat nobel auf: mit Automobil und livriertem Diener. Also war er ein feiner Mann. Aber den glanvensseligen Odcnwäldcrn ging doch allmählich ein Licht ans, das, sic geniciert waren. Unter Einbeziehung einer in Eisenach rechtskräftig gewordenen sechsmonatigen Gesäugnisstrafc erhielt Roscnwald zusammen 2 Fahre Gefängnis wegen seinen Odcnwäldcr Betrügereien. Er erkannte das Urteil an. Demnächst hat er sich gleicher „Geschäfte" wegen in Tübingen noch zu verantworten. Wenn doch gegenüber dem Automalenschwindel die Leute auf dem Lande endlich zur Erkenntnis kommen wollten!
Der erste Schnee. Vom Feldberg wird Schneefall gemeldet, der am Donnerstag begann und gestern vormittag noch anhielt. Tie Schneedecke ist schon 10 Zentinicter hoch. Bei Nordwind ist es
Grad kalt. Auch aus dem Thüringer Walde, ans der Eifel, dem Schwarzwalbc »nd den Vogesen kamen Schncemeldungcu.
Frontsurt, II. Nov. Ein betrügerischer Schaffner. Ter 43jährige Schaffner Gustav Neumann von hier war wegen Krankheit beurlaubt. Während dieser Zeit verübte er viele Schwindeleien. Er stellte sich in seiner Uniform ans den Hauptbahnhof und erbot sich den Nclsenden, besonders Damen, die Tasche an den An- sckluftzua zu tragen. Dann verschwand er mit der Tasche. Nenn Fälle dieser Art sind ihm nachgewiesen. In 0 nachgcwiesenrn Fällen stieg er in Tarmstadt in den Frankfurter Zug ein und kontrollierte ohne Berechtigung die Fahrkarten. Wer in Frankfurt an einen Anschlusizng wollte, dem bot er sich an. in Frankfurt eine Fahrkarte zu holen. Mit dem Geldc machte er sich dann ans dem Staube. Tic Strafkammer verurteilte Nemnann zu 2 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust.
Kreis Wetzlar.
Wetzlar. Mittwoch, den 18. November, abends 8!b Uhr Kartellsitzung bei Sck>reier.
Irrtum. Bisher wurde vielfach angenommen, daß dem zuständigen Generalkommando die letzte Entscheidung über Familiennntcr- stützung von Kriegsteilnehmern zustande. Ter Landrat in Wetzlar gibt aber bekannt, daß dies nicht richtig sei, sondern die hierfür bestellte Kommission entscheide endgültig. Ter großen Zahl Rat- snchender ist nun aber weder von der Kommission selbst, noch die Adresse des Vorsitzenden bekannt.
Krosdorj (Kreis Wetzlar), 15. Nov. K c m c i n d c r a t s w ah l. Bei der gestern hier staltgesnndsnen Wahl wnrdc unser Genosse Karl Stork, Zigarreiifabrikant. in der 3. Klasse iviedergewählt, ebenso Herr Schnsidermcister Schniidt. In der 2. Klasse blieb Herr Philipp Kerulmch („Zur Sccnmhle") gegen den bisherigen Vertreter Karl Leib, Gleiberg, Sieger und wird ihm ei»« selbständige Meinung nachgerühmt.
Telegramme.
rülstsbckilijk Sts törojcii HaiiptMtiers
Langsam vorwärts in Flandern nnd Frankreich.
Tie Schlacht ist Ostpreußen dauert fort.
W. H. Großes Hniiptquartier, 14. Nov., vormittags. (Amtlich.) Tie Kämpfe in W c st - F l a n d c r » dauern an, in de» letzten Tagen behindert durch das regnerische und stürmische Wetter. Unsere Angriffe schreite» langsam andauernd vorwärts. Südlich Npcrn wnrdcn 700 Franzose» gefangen genommen.
Englische Angriffe westlich Lille wurden abgeivicscn.
Bei Berry an Bac »Hißten die Franzosen eine beherrschende Stellung räumen.
I», A r g o il n e n w a I d c nahmen unsere Angriffe einen guten Fortgang. Tic Franzosen erlitten starke Verluste und ließen auch gestern wieder über 150 Gefangene in unseren Händen.
In Ostpreußen dauern die Kämpfe noch an. Bei
Stallupönen wurden 500 Russen gesangcn genommen. Bei Sold au fiel noch keine Entscheidung. In der Gegend von Wlozlawicz wnrdc ei» russisches Armeekorps zu- rückgcworscn. 1500 Gefangene und 12 Maschinengewehre fielen in unsere Hände. Oberste Heeresleitung.
W. B. Grosses Hauptquartier, 15. November, vorm. (Amtlich.) Die Kämpfe auf dem rechten Flügel zeitigten auch gestern, durch das ungünstige Wetter beeinflußt, nur geringe Fortschritte. Bei dem mühsamen Vorarbeiten wurden einige Hundert Franzosen und Engländer gefangen genommen und zwei Maschinengewehre erbeutet.
Im Argonnenwalde gelang es, einen starken französischen Stützpunkt zu sprengen und im Stnrm zu nehmen.
Die Meldung der Franzosen, sic hätten eine deutsche Abteilung bei Eoin-Court (südlich Marsal) in Unordnung gebracht, ist erfunden. Die Franzosen hatten vielmehr erhebliche Verluste, während wir keinen Mann verloren.
Im Osten dauern an der Grenze von Ostpreußen und in Russisch-Polen die Kämpfe fort. Eine Entscheidung ist noch nicht erfolgt.
Wern genommen?
Ei» holländischer Bericht.
Kopenhagen, 15. Nov. Tie letzten Nachrichten von der Front besagen, das; die Deutschen Mittwoch nacht mit bedeutenden Streitkrästen in Mern eindrangen. Bei dem herrschenden Sturm gelang es ihnen, bis zu den Laufgräben der Verbündeten vorzugehen, ohne daß diese die Annäherung bemerrten. Es kam zu heftigen Kämpfen, bei denen be- ständig neue deutsche Truppen austauchten. Zuletzt gelang es ihnen, die Reihen der Verbündeten zu durchbrechen und in Apcrn einzudringen, wo der heiße Kampf fortgesetzt wurde, in dem das Bajonett die Hauptrolle spielte.
Die Furcht vor der deutschen Invasion.
Mailand, 15. Nov. (Etr. Frkft.1 Ter Militärkrittker der Times und der Marinckritiker des Daily Chroniclc drucken übereinstimmend die Meinung aus, das; ein deutscher Ftottenangriff be- vorstehc. Daily Chronicle insbesondere meint, das, die Deutschen mit einer Flotteuaktion einen siegreichen Frieden erzwingen wollen. Tie Manöver der deutschen Unterseeboote im Aermelkanal und das Erscheinen der Kreuzer vvr der englischen Küste hätten gezeigt, daß dieses Meer den Deutschen noch unverschlossen sei. Tic englische Flotte ermutige wie zu Nelsons Zeiten die feindliche, ans der Hohen Sec zu erscheinen. Reptugton wiederholt seine Behauptung, Deutschland werde eine Truppenlandung an Englands Küste versuchen. Englands Insel» seien der Schwerpunkt, wo sich das Geschick des Krieges entscheiden werde. Ter Angriff ans die Küste bilde eine unwiderstehliche Versuchung.
Tie Haltung der Balkanländer.
Kol», 15. Nov. (Etr. Frist.) Einer Depesche der Köln. Ztg. aus Sofia zufolge, hat bisher Rußland die Zustimmung zum Durchmarsch russischer Truppen durch Bulgarien gegen die Türkei nicht verlangt, doch ist die Annahme verbreitet, daß die weitere Entwicklung des Krieges auch den: Balkan einbeziehen und wahrscheinlich den r u s s t f cf) c r. Vormarsch durch die rumänische Dobrudscha veranlassen werde. Tie Haltung Rumäniens und Bulgariens im Falle des russischen Durchmarsches sei noch unbestimmt.
Eine Schlacht in der Ostsee?
Berlin, 15. Nov. (Etr. Bin.) Der Lokalanzeigcr läßt sich aus Kopenhagen incldcn, daß nach einer Mitteilung des Swcnska-Tageblattes die russische Flotte Hclsingfors ver lassen und ihren Kurs nach Tüdwestcu genommen haben soll, um der deutschen Flotte eine Schlacht zu liefern.
Der russische Jnvasionsplan.
Laut Aftenposten meldet der Korrespondent der Taiiy Mail aus Petersburg, daß es sich in den nächsten Tagen ent- scheiden werde, ob die Deutschen imstande sein werden, die lange Verteidigungslinie zu halten, die sie im voraus zum Schutze ihrer Grenze vorbereitet haben. Zwischen Thorn und Krakau werden gewaltige Anstrengungen gemacht, um eine russische Invasion in Deutschland und Oesterreich zu verhindern, und wenn möglich, die Russen solange aufzu- halten, wie die Deutschen an der Aisne-Linie die Verbündeten aufgehalten haben. Tie Lage an der Ostfront gleimt jetzt sehr der einer Schlacht an der Marne geschaffenen Situation. Die Deutschen haben sich vor den Russen zurückgezogen, aber nach starken befestigten Stellungen. Sie haben außerdem den Vorteil, die starke Festung Thorn in ihrem Rücken zu haben, 6000 Arbeiter haben Tag und Nacbt gearbeitet, um die Festung in vollkommenen Derteidignngsznstand zu ver. setzen. Tie Russen haben sich bereits mehrere Tage in einem Abstande von ungefähr 02 Klm. von Tborn entfernt aufge- halten und hier dem Feinde zwischen dieser Festung und Kalisch scharf zugesetzt. Aus den letzten Nachrickite» geht hervor, daß die Deutschen ungekehrt sind, um den Angriff der Russen aufs neue zu begegnen.
Ter russische Vormarsch auf Ungarn?
T. I'. Kristiania, 14. Nov. (Etr. Bln.l Ans London wird telegraphiert: Anstatt die Hauptstadt der Bukowina, Czernowitz, zu bombardieren, haben die Russen die Stadt links liegen lassen und den Piat» überschritten, um die Oesterreickier in diesem Bezirk zu treffen. Tie Hauptstärke der russischen Armee ist in der Nähe von Storozynetz und Sultza konzentriert.
Japanische Artilleristen ins russischen Heere?
Berlin, 14, Novbr, (Etr. Bln.) Aus Insterburg wird der Nationalzeitung gemeldet: Anläßlich der Kämpfe, die sich seit mehr als einer Woche in der Gegend von Eydt- kuhnen und Stallupönen entfponnen haben, sind von unserer Seite zahlreiche Gefangene geinacht worden. Wie Ihr Korrespondent durch eigenen Augenschein sich überzeugen konnte, befinden sich unter diesen Gefangenen auch Japaner. Sie tragen die japanische Uniform. Verwechslungen mit mongolischen Truppen scheinen demnach ausgeschlossen. Es wurde auch von deutschen Offizieren und
Soldaten beskäiigt, daß dtese Gefangenen Japaner feien, und zwar handelt es sich um Artilleristen, die auf russischer Seite die Geschütze bedienen.
In Galizien Kampfruhe.
W. B. Wien, 14. November. Amtlich wird verlautbart: Aus dem nordöstlichen Kriegsschauplatz unserer Front wurde auch gestern nicht gekämpft.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Höser, Generalmajor.
Wien, 15. Nov. Amtlich wird verlautbart: 1,5. November, Vonnittags: Tie Verteidigung der Festung P r z e • in t) s l wird, wie bei der ersten Einschließung, mit großer Aktivität geführt. To j a g t e eilt gestern nach Norden unter, ncuiniener Ausfall den Feind bis in die Höhen von Ro- kietnica z u r ü ck. Ilnsere Truppen hatten bei dem Vorstoß nur minimale Verluste. In den K a r p a t h e n wurden vereinzelte- Vorstöße feindlicher Detachements mühelos ab gern i e f c n. Auch an der übrigen Front versagten die r us s i s ch e n B o r st ö ß e.
Ter Stellvertreter des EhefS des Generalstabs: v. Höser, Generalmajor.
Hattiiäckrge Kämpfe iu Serbien.
W. £. Wien, 14. November. Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: 14. Novbr. Die eigene Vorrückung stößt nordwestlich bei Valjewo auf starken Widerstand, auch erschwert der durch Lehm und Schnee grundlos gewordene Boden die Fortbringung der eigenen Artillerie. Trotzdem gewannen alle Kolonnen Raum nach vorwärts, eroberten mehrere wichtige Positionen und erreichten die Linie von Skela an der Save bis südlich Koceljewa. Sodann wurden in südlicher Richtung bis an die Drina zahlreiche Gefangene gemacht, die aussagen, daß die Serben bei Valjewo erneut Widerstand leisten wollen. In einigen Regimentern soll Meuterei ausgebrochen sein. In den letzten Kämpfen wirkten auch die Monitore „Körös", „Maros" und „Leitha" erfolgreich mit. Sie unterstützten das siegreiche Vordringen unserei Truppen längs der Save durch vernichtendes Feuer in die Flanke des Gegners.
WB. Wien, 15. Nov. Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: 15. November. Um fii, den Abzug seiner Trains Zeit zu gewinnen, leistet der G e fl • n e r auf den Höhen nördlich und westlich V a l j e v o in vorbereiteten Stellungen Widerstand. Unseren trotz »naus- gesetzter Kämpfe und großer Strapazen vom besten Geiste be seelten Truppe» gelang es schon gestern, den Schlüsselpunkt der feindlichen Stellring, die Höhen bei K a m e n i c a unk die von Lez niea noch Vnljavo führenden Straßen, nack barten Kämpfen zu e r o b e r n. 580 Gefangene wurden ge macht und zahlreiche Massen und Munition erbeutet Unsere Truppen standen gestern Abend vor Obrenovas, bei UI und im Angriff ans den Höhenrücken Iantina, ans de, Rückenlinie östlich Kameniea und in südlicher Richtung bi, auf Stnbiea, dem Sattelpunkt der Straße Rogacika-Valjevo
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Düs Seegefecht von Coronet.
lieber bas Seegefecht von Eoronct ist aus sunkcntelegravhiich» Wege noch folgender Bericht des Ehefs des Kreuzergeschwaden eingegangen: I
Am 1. November trascn auf der Höhe von Eoronct S. 8H schisse „Scharnhorst", „Gncisenan", „Leipzig" und „Dressen" bi- englischen Kreuzer „Good Hope", „Monmouth", „Glasgow" und dei Hilfskreuzer „Otranto". S. M. Schiss „Nürnberg" war wädreiii der Schlacht detachiert. Bei schwerem Seegang wurde das Fcur auf große Entsernung eröffnet und die Artillerie der feindliche' Schisse in 52 Minuten zum Schweigen gebracht. Das Feuer wurd mich Eiyibruch der TuickcHheit cüWrsteUt. „Good Hope" wurd durch Artillericscuer und Erplosion schwer beschädigt, in be Dunkelheit ans Sicht verloren. „Monmouth" wurde aus der Fluck von der „Nürnberg" gefunden. Sic hatte stark Schlagseite, wurd beschossen und kentcrtc. Rettung der Besatzung war wegen de schweren Seeganges und ans Mange! an Booten nicht niöglict „Glasgow", anscheinend leicht beschädigt, entkam. Ter Hilst krcnzcr flüchtete nach dem ersten Treffer ans dem Fcucrdcreiit Auf unserer Sette keine Verluste, nnbcdentciidc Beschädigungci Ter Stellvertreter des Ehcss des Admiralftabes: gcz.: B c h n ck c.
Ter Krieg im Orient.
Siegreiches Borgeheu ver Türke«.
Kvnstaiitinopcl, 14. Nov. (W. B.) Amtliche Mitteilun aus dem Haupignartier: Unsere Truppen haben die Stellun von Kotur in der persischen Provinz Aserbaidschan besetzt, d bisher von de» Russen besetzt war. Diese wurden geschlagc und flohen. Heute haben leichte Gefechte zwischen »nserc verfolgenden Truppen und ihrer Nachhut stattgefniiden. T Kämpfe bei Köpritöi waren sehr heftig. Unsere Trupp, zeigten eine wirklich außergewöhnliche Tapferkeit. Ein R fliment machte drei Bajonettangriffe gegen die Höhe 1005, ' deren Verlauf der Kommandeur »nd die meisten Offizic eines Bataillons fielen. Endlich drangen unsere Trupp, mit einer Tapferkeit, die auch in der ruhmreichen ottoman schen Geschichte ehrenvoll hervortritt, in diese Stellung, ein. Nicht ein Mann von der feindlichen Besatzung dies Höhe ist entkommen. Unter der sehr großen Beute befind sich viel Befestigungsmaterial. Gegen die bei Fao an d Küste in der Provinz Basiorn gelandeten Engländer wur ein heftiger Angriff unternommen; von den Engländei fielen sechzig.
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Eine neue Protestnote Chinas.
Petersburg, 14. Novbr. (Ctr. Frkst.) Aus Tientsin wird d; ft. Ztg. gemeldet: China überreichte in Totio eine neue Protc -
»ole wegen der Besetzung des chinesischen Tclegraphenaintes Weihaiwei durch japanische Teuppcn.
zWeihaiwek liegt unmittelbar gegenüber der englischen ^ zession Port Edward, die vielfach mit dem Namen des benachbart chinesischen Gebietes genannt wird.)
Verantwortlicher Redakteur: F. Vcttcrß, Gießen.
Verlag von Krumm & Eie, Gieße». ,
Verlag Ofscnbachcr Abendblatt, G. m. b. H., Ofscnbach a -


