Ausgabe 
14.11.1914
 
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Ser Bürgermeister und Adjunkten. Jede Partei, die aus irgend ünem Grunde, die ihr »ach der Vereinbarung zustehende Zahl nun Nemeinderäten und Adjunkten nicht erhält, hat das Recht zu ver­langen, daß alle von den vereinigte» Parteien Gewählten, ein­schließlich der Ersatzmänner ihre Aemter niederlegen, 3. Zur Siche­rung des Wahlabkammcns müsse,, alle Kandidaten der gemein­samen Vorschlagsliste, einschließlich der Ersatzmänner, sich unter- schiistlich verpslichte», aus Verlangen der geschädigte» Partei ihr Amt nieüerzulegen. 1. Ebenso müssen alle Kandidaten der gemein­samen Liste sich verpslichte», sür die nach der Vereinbarung von den einzelnen Parteien vorzuschlagenden Bürgermeister und Adjunkten Kandidaten zu stimme», 3. Tie Vereinbarung erstreik, sich aus die Tauer der nächsten gesetzlichen Amtsdauer des Ge- meinderats. 8. Bei der Auswahl und Ausstellung der Kandidaten ha« jede Partei volle Freiheit innerhalb der ihr zukoinn,enden An­zahl Sitze.

Für alle Gemeinden ohne Verhältniswahl ist gleichfalls durch Ausstellung einer gemeinsamen i'ifte aus Grund des jevigen Besitzstandes der Wahlkampi ausznschalten.

Tie Parteien verpflichten sich überall sür Vereinbarungen nach den vorliegenden Grundsätzen einzutreten und in all den Orten, wo sich Schwierigkeiten ergeben sollten, auf einen Ausgleich und eine friedliche Verständiaung hinzuwirken.

Tas Pfälzer Wahlabkommen entspricht zwar auch nicht den Beschlüssen des sozialdemokratische» Landesvorstandes: aber i» der Pfalz liegen ganz eigenartige Wahlbeftimmungen ivr. Tie Gemeinderäte müssen vollständig, nicht nur teilweise, ineuert werden, hierzu kommt das Standrecht.

Im übrigen wird die Regierung an dem Konipromist keine -esondere Freude haben: es kan» ihr hier und da sehr unbequem verden. Ta sogar das Zentrum verpflichtet ist, die sozialdemo- ratischen Bürgermeister und Adjunkten, die in der Pfalz in vcr- chiedenen Gemeinden im Amte sind, wieder zu wählen und seine Gewählten unter llmstäude» gezwungen sind, mit den Gemeinde- äte» der andere» Parteien die Aemter niederzulegen, wenn es der stegierung einsallen sollte, nach der Wahl sozialdemokratische Bürgermeister und Adjunkten nicht zu bestätigen, so kan» die iiegierung in recht unbequeme Situationen kommen.

Tic bevorstehende Reichstagssessiou.

Ter Reichstag niinmt am 2. Tszember seine Arbeiten ,hne weitere Förmlichkeiten wieder auf. nachdem er am . August nicht geschlossen, sondern vertagt worden ist. Zu- lächst hätte er die Aufgabe, seine ständigen Kommissionen zu vählen. Tavon durfte aber Abstand genommen werde», wci, iese Kommissionc^jctzt doch nicht in Tätigkeit treten können. Die neue Kriegskreditvorlage läßt jedoch eine Vorberatung oünschenswert erscheinen und deshalb ist man aus den Aus- oeg gekonimen, eine freie Kommission zu berufen, die ain . Dezember zusammentritt. Tiefe Kommission besteht aus wn Mitgliedern der Bndgetkommission der vorigen Session ,es Reichstags, unter Hinzuziehung von Vertretern der leinen Gruppen (Reichspartei, Antisemiten), die in der Bud- retkoinmission nicht vertreten waren. Ter Weg, den man wmit beschreitet, ist nicht neu, denn auch die lebte Militär- wrlage ist zuerst in einer solchen freien Kommission erörtert oorden. Das besondere Merkmal einer solchen freien Koni- nission besteht darin, datz ihre Verhandlungen st r e n g g e leim sind und daß Abgeordnete, die nicht in die Kommission wrufen sind, den Verhandlungen nicht, wie sonst bei Kom- nissionsberatungen üblich, als Zuhörer beiwohnen dürfen. sieschlüssc werden in dieser Kommission nicht gesagt und önnen auch nicht gefaßt werden, weil sie der Reichstag nicht ingesetzt hat. Tie zum Militär eingezogenen Mitglieder ,es Reichstages werden für die Tauer dieses Scssionsab- chnittes beurlaubt. In zwei Sitzungen, die sich aneinander inschließen, soll daS Arbeitspensum erledigt werden. Ter Etat wird nicht vorgelegt.

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Graf Mielzlsnski. Ritter des Eisernen Kreuzes.

Tcr frühere polnische Reichstaqsaligeordnede, Gras Maithras Mielznnski, hat für sein Verlzalten in den Kämpfen vvr Augustowo des Eiserne Kreuz erster Klaffe erhalten. Ter Gras hat kurz vvr Weihnachten vorigen Fohres seine Frau »nh seinen Ressen er­schaffen. Rach seiner Verhaftung legte er sem Reickisdagsmanhat nieder. Tas Schwurgericht in Meseritz sprüch ihn im Februar ds Fr», von der Anklage des Mordes frei. Vor seiner politischen Be­tätigung war Gras Mielzyuski aktiver Offizier bei den Breslauer Kürassieren

Tie optischen Instrumente in Odessa.

lesseii).

Die Rachricht der Rvwoje Wrenija, wonach die im Odeffaer ooseu beschlagnahmten optischen Fnstrumente im Werte von - StiUtonen Rubel für deutsche Firmen in Rußland bestimmi ivaren. i» nicht zutressend. Es handelt sich, wie aus bester Quelle versichert werben kann. astrvnvmisäx Fcrnrolire und Apparate. die seiner- siktt zur Beobachtung der S o » n e n f! n st e r n i s Verwendung ge- imrden hatte., oder Verwendung linden sollten: sie gehörten der »»tischen Werksiäue von Earl Zeist in F e n -, sowie de» Slern- irorten in Berlin und 0 a m bu r g.

Tcr Kaulpf in Nordfrankreich.

Vorwärts, vorwärts!

Tie Lage der Käinpse in Flandern und Frankreich finbef Durch den müitnrischen Mitarbeiter des Aienwe Rotterdam ^he bonranl folgende Beurteilung: Tie Angrisse der dein, lchen Gruppen sind aus der ganzen Linie erfolg reich s o r t g e s e tz t worden. Rückschläge sind n i r -

» d s eingeirete». Immerhin muß mit einer längeren "7 a . u Kämpfe gerechnet werden. Wenn auch eine

Entscheidung noch nicht u n in i t t e I ü n t bevorsteht, so zeig, sich doch die vorzügliche Lage der Deutschen ans Den zahlreichen Gefangene» ii»d erbeuteten Maschinen Gewehren.

Tie holländischen Blätter melden, daß die Deutschen rotz der lleberschwemmungen des Mergebictes sich einige wasserfreie St roßen erzwungen haben, ans velcheu große Truppen-nd MunitionStransvorte begonnen labe». Tie Blätter stellen weiter srst, daß die belgische R' slerung in Havre seil acht Tagen ihre früheren Kriegs- ->eeichte völlig ringe st eilt hat.

Englische Berichte.

Tie Times melden aus Nordsrankrcich: Tie Deutschen bombardierten Bethunc. Ihre Artillerie ist bis Givenckiy vorgedrnngen. Auch das Bombardement von Arras ist er- itcnert worden und allmählich wird diese Stadt dem Erd­boden glcichgemacht. Viele Häuser der Ruc de Templc stehen ln Flammen. Viele Penoncn wurden von den Geschossen, von denen 5000 in einer Stunde niederfielen, getötet. -i-aily Mail schreibt über die Kaninchenschlacht zwischen Arras ^nd Lille, bei der die in einer Entfernung von einigen Hundert Meter» auseinaißder liegenden Linien sich völli.r 'ingruben. Ter Kampf nahm hier zuweilen einen schreck­en Charakter an. Es wurden Bajonettkämpfe in Zim-

incrn und Kellern geliefert. Als die Soldaten auS einem Haute vertrieben worden waren, wurde der Kamps in einem anderen Hause fortgesetzt uiw.

französische ^rie-cnsscliilsttchl?

^8. B» sel, Ij. jRichtamtlich > Einem Pariser Brief

der Rationalztg. zufolge erfuhr die Polizeipräsettnr in Paris, daß in der letzte» Zeit Briese an zahlreiche Fnduftriellc und Ko u s > e u t e in Paris gelangtrn, welche Stimmung für ?, f . n . ,T * 1 ** f n wachen lallten Tcr Präsckt fürchtet, dast solche Briese ein Faktor der T e m o r a l > I a t i o ii feien, und bcaustragte fiic Polizeilommisiare, in ihren Bezirken die Absender ausfindig zu machen und dcn Versuch weiterer Zusendung zu verhindern. Ja dem Briese Heist, es:

Tie Unterdrückung der Friedensidce bei dem Volk« ist übrtgens ganz logisch, wen» sie schon »o» de» Staatsbeamten als sehr orrnünsijq angesehen wird. Tenn, wenn schon die nichtamtliche Preffe mit den amtlichen Berichten in der Verkündung von Siegen der Verbündeten wetteisert, so wäre ja ein Auskom- inenlaffen des Friedensgedaiikens geradezu ein T e m c n t j dieser glückliche» Racheichien. Wie belüinmer« sind aber doch die Gesichter der Tansrnde, die sich z» dcn Verwundrtrn i» die Spitäler und die iinprovisierten Lazarette drängen, and wie traurig sehen die. senigen aus, die h i n a u s k o m m e a. Ter Brief schildert dann die überfüllten Lazarette und die Verteilung der Liebesgaben in ihnen, ferner die ü b > e L a g e der nicht aus. »eh in baren Leicht,Kranken auS der Bevölktrnng, deren Befinden sich ohne die ausmerksame Krankenhausbehandluag oer. schlimmere. Tag Schreiben teilt ferner mit. dast der Tepntierte sür die Ostptzrenäkn Brouss« in der broorltrhrnde» Kammersitzung de» Finanzminister über die Umtriebe der graste» Kredit­institute Frankreichs und des Auslandes gegen die fremden Er- Iparniffc und den ässentliche» Kredit in Frankreich seit Beginn des Krieges intervenieren werde. Ter Fuftizminifter habe die General, ftaatsanwältc aufgrsordrrt. graen dir Spekulanten in L e - b r » s m i t t c l » , dir durch Auslans usw. rin« künstliche Haussrr be> wirken, aus das Ichärlste oorzugehen.

Zum Burcnausstand.

, Englische Amnestie

Tie englische Jkegierung hat an alle Buren, die an dem Ausstand beteiligt sind, die Ausfordcning ergehen lassen, sich bis zum 21. November zu ergeben »nd ihre Waffen anszu- licfcrn. Diejenigen, die dieser Ausforderiing Folge leisten, toerden die Erlaubnis zur Rückkehr erhalten unter den Be­dingung, daß sie weiterhin sich nicht mehr ain Aufstande be­teiligen. Diese Ainnestie gelte nicht sür die Führer der Ans­standsbewegung. Wer der Aufforderung nicht nachkommt, wird von der ganzen Strenge des Gesetzes getroffen. Tas heißt, sic werden gehängt wenn man sic hat!

Der euqlisckie Seekrieg.

Stockholm, 13. Rov. Ter schwedische TampserTaggrq", der von Rcwpork nach Sandsvaal mit Pktrolcnm und Benzin unter­wegs war, wurde von einem englischen Tampser nach Ttornewen gebracht, obgleich die Papiere des Schisses auf ein Stockholmer Petroleum- und BenziiihauS ausgestellt waren und ans dem Visum vermerkt war, dast das Frachtgut innerhalb Schwedens zur Ver­wendung kommen werde.

Die ttaplolonie im Kriegszustände.

Rotterdam, 13. Rov. Hiesige Blätter melden, daß der englische Ministerrat auch über die Kapkolonie den Kriegszustand verhängt hat, da sich der Burenaufstand auch ans das Oiebiet der Kapkolonie ausdehnt.

Die Kämpfe am Sueikanal.

Wie Mailänder Blättern kaut Berliner Lokalanzeiger aus Kairo nielden, wird jenseits des Suezkanals gekämpft. In Kairo sollen vier Eisenbahnwagen voller Verwundeter an- gekommen sein. Tie englischen Behörden erklärten, es seien Kranke gelocse», nian wisse aber, daß zwischen Jsmaila und Suez eine Empörung nnkcr den eingeborenen Truppe» aus­gebrochen ist, weil die Engländer die Bruniz^n der Wüste zer­stören, uni dcn türkischen Vormarsch zu erschweren. Tie Blätter sind angewiesen lvorden, zu schweigen.

Zur Ncichstätlstaguttg.

Zu der bevorstehenden Reichstagstagung kann die Voss. Ztg. mittcilen, daß Steuervorlagen nicht einge- bracht werden. Nur eine zweite Kreditvorlage wird erscheinen, die der ersten ähnlich sei» soll. Tic bewillig­ten fünf Mtlliardcu halten »och Monate vor. Für die Folgezeit will die Regierung schon jetzt eine günstige Be­darfsdeckung sichern. Außerdem ist eine Tenkschrist über die Kriegsverordnungcn zu erwarten. Ter Rcichshaushglt- eiat wird erst im Februar vorgclcgt werden.

Tcv franföst'che T,i"esbericht.

TO. Genf, 14. Rov. <Zte. Bln.j Ter amtliche Bericht des frauzüsischen Oberkommondos von gestern besagt u. a.i Ans unscrm linken Flsigkl nehmen die Aktionen noch immer einen hesiigen Fort- gong mit dem gegenwärtigen Boerücken und Zursickwcichen ohne charakteristische Bedeutung. Fm allgemeine» hat sich die Kampfsront seit dem 18. Rovembcr abends nicht besonders geändert. Feindliche Angrisse wurde» zurückgeschlage», bcsonSrrs eine oo» der prc»hisä»e» Garde uiiternommmene Ossensioe. Bei VaiNq hielten sich die Ver­bündete» trotz de» Gegenaiigrifsk». Tic Stellungen aus dem vorher zurückgcwonncncn Grländc wurden befestigt.

Gegen die 'Angst vor dein neuen russischen Einfall.

T. 17. Berlin, 13. Rov. Tic Ncugruppicrung unserer i:n Osten kämpfenden Armee lzat wiederum eine Fülle denn- nihigender Gerüchte hervorgcrufcn. Tcmgcgcnübcr kann die Bert. Ztg. an. Mittag beute anscheinend inspiriert mittcilen Es ist klar, daß wir ans der langgestreckten Lstgrenze nicht überall so stark vertreten sein können, daß ein Ueberschrciten der Landesgrenze durch russische Kräfte ausgeschlossen ist. Trotzdem kann gesagt werden, daß sür Schlesien und Posen überhaupt kein Grund zur Beunruhigung vorlicgt. In Ost­preußen können da und dort kleinere russische Abteilungen auf einige Kilometer die Grenze überschreiten. Eine ernste Gefahr sür die Bevölkerung besteht jedoch auch hier nicht.

Drei Zasire .«rieasdauer.

TO, Kopenhagen. 13. Rov. <Etr. Bin.) Rach ein«! Meldung aus London hat Minister Asguilh in einer Rede gestern erklärt, der Kiieg werde nach seiner Meinung kaum länger als S Fahre dauern. lReulich waren's noch 20. In 11 Tagen werden's nur noch 12 Mo­nate sein u. s. f.)

Amerikanische Kritik ai» England.

W. T. B. London, 12. Nov. (Nichtamtlich.) Tie Morning Post meldet aus Washington vom 10. November: Tie

Washington Post, welche seit Beginn des Krieges mit dek Sache der Verbündeten s y m p o t h i s i e r t e, greift heute England in einem Leitartikel heftig an. der mit größeren Lettern gedruckt ist und viel Beachtung fand. Unter dem TitelEnglands Prcstigevcrlust im gegenwärtigen Krieg" sogt die Washington Post: Tic dürftigen Leist­ungen, die England bisher in dein Kriege aufgcwiesen bat, trugen dazu bei, die Verbündeten zu entmutigen uni» ihm 'eine Freunde zu entfremden. Obwohl Millionen tapferer Männer sür Heer und Flotte verfügbar waren, ob­wohl die Existenz des Reiches aus dem Spiele steht, waren die Regierenden Englands zu schwach, dem Zaudern ein Ende zu machen. Tcm britischen Volke muß der Atem ausge­gangen sein bei der Nachricht von der Beschießung von Vai- uwuth und der Vernichtung des (Geschwaders des Admirals Eraddock. Was wird aus der britischen Sceherrsch>ist? Ist der alte Geist tot. Tie dcutickie Flotte ist eine neue Schöpfung, ihre Kommandanten und Seeleute sind ver­hältnismäßig Neulinge. Sie vollbrachten dennoch W u n- der an Wagcniut und Tüchtigkeit, während die an Stärke überwältigende britische Flotte an innerer Fäul­nis zu leiden scheint. Wenn die britisckze Flotte keinen Nelson mehr hat, warum überträgt England das Ober- kommando der verbündeten Flotte nickst Ad m i r a l Togo'.' Tie Verminderung des britischen -lnschens wirkt empfindlich gegen die Verbündeten und entfremdet ihnen die Sympa­thien der Wckt. Wenn England sich nicht s e I b st Helsen will, kann es nicht erwarten, daß andere ihm helfen. Die Welt bat sür Verlierende keine Zeit. Denn eine Nation sich einmal aus der absteigenden Linie bewegt, sinkt sie bald zu Niederlage und Untergang herab. Ihre Vergangen­heit bedeutet nichts, wenn sie nicht in der G c g c n w a r t siegen kann ober will.

Hamburg, 13. Rov. E i n Goldaustäuser. Ei» Golb- sufkäiiscr namens Hamerlch ist von den Hainburgischen Behörden verhaftet worden. Er hielt sich feit drel Monate» in Hamburg aus »nd lebte aus großem Fuße. Unter anderem hatte er mehrmals Kellner ansgesordert. Gold fllr ihn beiseite zu schassen. Er zahlte sllr eine Krone eine Mark, sür eine Toppelkrone 2 Mark Ausschlag,

Ltanvc-nmt Oiefjtti.

Geborene.

Rov 1. Dem »urscher Jakob Müller eine Tochter, Enuns Frieda. Tein (flcftTemonteuT Fritz ttzäde ein« Tochter, EU so best, Anni>. 2 Ten, Fnsdallo:«vr Beril^erd Karl Westbrock eni Sotiii-, Fotzann Lut»w«. Tem EeUnbahn-Hilssschoeiner Heinrich Karl

Frechöser ein« Tochter. Lino Elt>fcbcl>h 5. Tem Kansnionn Leo pold Fröhlich ein« Tochter, Lilli Ingrid. 6. Dem Schretbachilse» Ludwig LedenmOmi ein Sohn, Hans Hermen«, 8. Dem Former Ludwig Heuser «i« Tochter. Elisabeth Kacharine. 9. Dem Kaii-s- maim WUiheUn Weisel eine Tochter. Dem Taglötzner WrlheUn Hartmetz ein Sehn, AllheKn.

Aufgebote

Rov. 8. Konrad Sci-tz, Diewstffneicht in staden, mit Marie Harth, in Rseder-Mochstadt. Hemwich Paul. Schlaffer in Gießen, mit Luise Kausina»», ii» Wiesech. Go Nt leb Grau. Küfer in Wetzlar, mit Eliiab-ethe Henriette Drost, in Holzhausen. 10. Ludwig

Dudeichöser. Bahnarbeiter. niet Listse Le b, beide in Gieße». 12. Johannes Appel, Taglöhner, mit ,Vhan im Karoline Emilie Eleo­nore Schwan, beide in Gießen.

Eheschließungen.

Rav. 7. SCu,l- Schienbäcker, Taiglöhiier', mit Luise Schmidt, beide

in Gießen .

Sterbest, ae.

Rov. 5. Karl Ferdinand Friedrich Schmidt. Eisendrel>«r. Land- wehrmaiin, 33 Fahre alt. In Löbershos 9. 8. Friedrich Ludwig Earls, Werkmeister. 73 Fahre alt, Liebigstraße bl. 10. »otfwriwe Marie Elise Hasse Ibach. 1 Pionadc alt. Foaliiksurter Stoastc 82. 12. AiNia Elise Wirih. 8 Monate alt. lReuenioeg «. Elise Schar, man», 77 Jahre «rlt, Licherstraste 71.

Fm Felde gefallen:

«ug. 22. Karl Loos Schneider. Gefreiter der Reserve, 21 Fahr« alt. Wolsstraß- 2». - Karl Thoodor Walter^rser. UiiterosstzKr. 18 Fahre alt, Lichersrraste «5. 28. Paul Bill, «ergman-n, Reservist, 23 Fahre alt, Krenzplatz 11. Tept. 2«. Heinrich Karl Schepp. Lehrer, UirtCToffij. d. Reserrs. 28 Fahre alt. Schi fserbergerwenlO-,

Ltädtischer Arbeitsnachweis Gietzen.

Es könne» rlngeftcfft werden:

n) bej hiesigen Arbeitgebern:

t Banschloffer, 2 ZiMnrerbTrite. 1 Tchuhinocher. l Fuhrkneeht, la»dw:r,schas,!iche und (»arwiiord-iter. 2 Tieiistrnädchen. welche gut kochet können. 1 Lehrmädchen.

dl bei auswärtigen Arbeitgebern:

l Eifendrehcr, 2 Prrßsnstnieter, Schlaffer und Werkzeuamach/ r sgegen hoh:n Sinntriisvhnj l Miller leuibwirtschasiliche Arbeiter und Knechte. Erdarl>ciler. Mineure, Steiiibnucharl-eiter und Tag- löhiier.

ES suchen Arbeit:

1 Installateur. 1» schlaffer, 2 speiigler. 3 Biichbinder. 7. Polsterer und Tapezier. 5 Schrcuier. 1 Glaser, l Tchulmracher, 3 Schneider, >0 Welßbinder und Lackierer, 1 Kansleute, Schreiber, laiidivirtschastlicho Arbci :r und Knechte, Erdarbeiter, Taglöhnee. Kellner, Haus bursch»». Putz-, Wasch- und Lausfraneii.

Lehrlinge: t Schlvffeoiehrling. _

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