, von 350 n»»n SRtnf ansztmchmsn tmb mit 4% Prozent a vrrziziseti. Biele Krebse l:aben bereits seit Wochen in Sachen i<r UutcritiiBitng für ÄomUttit von Kriegsteilnehmern Sorge getragen. Wir können verdaten, das, in mancher Familie der Stadt wie des Kreises Wetzlar, das grau« Elend herrscht, bas bnrch di« setz! eingclrctene kalte Witterung noch vcrfchilrft wird. Ti« geringe IlntersUitzung reicht kaum zur Ernährung. viel weniger zur Anschaffung von Heizmaterial. — Die Kommission zur Unterstützung der Faniitien wird bis 19LO iviedevgewähli: an Stelle des Herrn Vclic-Atzbach Heinrich Jansen-Wetzlar.
lt. Aus Feldpostbriefen Welcher „Geist" ntanchen deutschen Krieger beseelt, sei an zwei Beispielen gezeigt, die in den christlichen Blättern Das Volk und Sieg-Blätter vorn 12. November zu finden sind. Noch dem Volk schreibt ein Garbe-Füsilier ouS Hilchenbach bei Siegen u. a: „Schon ist Antwerpen gefallen, was Ihr sicher schon gelesen habt. Gros, ist die Beule. Ehre sei Gott in der Höhe!" nsw. Im Zentrrinrsbloit Sieg-Blätter wird in einem Feldpostbrief der gute Gesundheitszustand deutscher Truppen geschildert, um dann vom Feind also zu schreibe«: Sicht man sich aber die gesougeneu Franzosen an, dereu ivir fast jede» Tag zu scheu befummelt, oder selbst machen, daun meint man, di« reinen Schwindsuchtskandidateii kämen an. Und so ein« ansgemergelte Bande will mit uns Krieg führen. Wir wolle» ihnen schon zeigen, und haben dies schon öfters getan, wie prenhische blaue Bohnen, Gewchrkolben und Seitengewehr schmecken,"
Am Kanal 1800 Franzosen gefangen.
An der Aisne feindliche Angriffe abgclviesen Eine Schlacht in Ostpreußen ist im Gange.
W. B. Großes Hauptquartier, 13. Nov., vormittags. (Amtlich.) Im Uperabschnittc bei N i e u p o r t brachten unsere Marinetruppcn dem Feinde schwerste Verluste bei und nahmen 700 Franzosen gefangen. Bei den gut fortschreitenden Angriffen bei Upcrn wurden weitere 1100 Mann gefangen genommen.
Heftige französische Angriffe westlich und östlich Soissons wurden unter empfindlichen Verlusten für die Franzosen zurnckgeschlagen.
An der o st p r c u st i s ch c n Grenze bei Epdtkuhnen und südlich davon, östlich des Seenabschnittes haben sich er- »cntc Kämpfe entwickelt. Gin« Entscheidung ist noch nicht gefallen. Oberste Heeresleitung.
Kämpfe an der ostpreuffischen Grenze.
Ter Kriegsberichterstatter des B. T., Pank Ltndenherg, schildert kn eitlem Berscht di« neuen Kämpfe bei Epdtkuhnen und sagt: In cinc», meiner letzten Bericht« hatte ich erwähnt, daß stark« russisch« Kräfte — mehrere Korps — aus sehr langer Linie von neuem nach Ostpreußen einznsallen droht«». Meist bileb es bei dem Versuch ivcnn auch an bestimmt«! Stell«« aus besonderen Grstnden unser« Tr>tppcn zurückgezogen werden muhten und der Gegner einzelne Punkte, wie Lpck und Marggrabowa besetzte. Auch nt ber Rvmlntener Heid«, ans der mtserc Flieger verschieden« Bränd« (das kaiserliche Jagdschloß soll bisher noch verschont geblieben ober die Kastellen-Wohnung citigeäschert sein) meldeten, drang eine rusflsche Kavallcriediviston ein, wurde jedoch vor G»ld<rp zurück- geworseu. Mit besonderem Nachdruck versuchten die Rüsten am letzten Samstag, den 7. November, ans der Strecke Eqdtkichncn bis zuin nordöstlichen Rande ber Roimntener Heid« durchzitbreche», um, sich ln den Besitz der Strafte Ttallitpönen-Gumbinnen zu setzen. CS kam zu heftigen Kämpfen. di« auch in der NE vom Sonntag und noch am gestrigen frühen Margen ihre Fortsetzung fanden Tie Verfolgung des unter erheblichen Verlusten — es wurden etwa 4000 Gefangene gcniacht und 10 Maschinettgewchr« erbeutet — überall ziirtirkgefchfageiien Feindes, konnte ich gestern erwähn««. Ti« Russen hieltet, nirgend mehr Stand. Tt« unter steter Mitwirkung der Artillerie unternommenen nächtlichen Sturmangriffe unserer Infanterie, ivelchc auch uns Opfer, wenn auch nicht be- sandcre, gekostet hat, muh auf die Russen von schwerem Eindruck gewesen sein. Ohne weiteren Widerstand zu leisten, hatten sic vorzüglich gesichert« Stellung«'« verlassen.
Der polnisch-galizijche Feldzug.
Wie», 13. Nov. (XV. B.) Amtlich wird berlatitbart: Int Norden ereignete sich gestern an der Front unserer Armeen nichts von Bedeutung. In Tarnew, JaSlo und K r o s n o s ist der Feind etngerittft.
Die Gesamtzahl der in der Monarchie internierten .Kriegsgefangenen ist bis gestern auf 867 Offiziere und 02 727 Mann gestiegen.
Der Stellvertreter des Ghefs des Gencralstabs v. H ö f e r, Generalmajor.
Die Kämpfe iu Serbien.
Wie», 14. Rov. (W. 0.) Von dem südlichen Krieqsschau- plahc wird amtlich gemeldet: Ter Feind setz, seinen Rückzug von Koccljeva und Valjevo gegen Osten sort. An der Save wurde» Usec erstürmt und Beljii, und Bon jaul erreicht. Tie feindliche Besestigungsliiiic Go,„Ile—Draglnle ist bereits I» „nsercin Besitz und Toppot und Stellet sind erreicht worden. Die von Weste» und Rordwestcn vorriickcnden Kolonnen sind gegen Valjevo hcrangckoinuicn, wobei speziell die südlichen Kolonnen in schwierigstem Terrain bewniidcrnngowürblge Lristungen »ollsührtrti.
Aon der ,,Emden".
London, 18. Nov (W. k>. Nichtamtlich.s Tailp Ehvuniclc meldet aus Kcslltig: Ti« „Emden" lras mit Volldampf am Mot,tag nwrgon 0 Uhr ein. Tie führte keine Flagge und hatte einen vierten Schontsieiti. Sie setzte ztvei Boot« aus. die drei Offizier« und 40 Mann mit 4 Maschinengewehren landeten. Di« Deutschen zerstörte,, di« Kablestalioi, und di« dort besindlichen I isst rum c»l«. Daraus machlcu sie sich au bas Durchschneiden des Kabels. Tie „Emden" gab um 1) Uhr das Signal zur Abfahrt, aber es ivar zu spät. Tic Jttsekbewohner sahen bereits ein anderes Krlvgsschisf austauchen, baK sofort aus ciu« Cntsernuug von 4400 Meter den ersten Schuß abgab. Als die „Stjdneq" näher kam. gelang es ihr, einen Schon,stein und einen Mast der „En,den" weg,»schießen. Beide Schisse feucrien hcstig und ei,„'ernten sich t'chnell. Ti« Inselbewohner sahen und hörten daraus nichts mehr. Tie Besatzung der „Sisdnep" erzählte an, nächste» Morgen, daß sic ihr« Schnelligkeit benutzte, um sich onßerhatb des Bereichs der Kanone» der „Entdeii" zu halten, bis diese auf den Strand lief. Das Gesech dauerte 80 Minuten. Nur zwei Schüsse der Deutschen trafen, töteten vier Mann und verwundeten 14. Beide Kreuzer vrrinchten vergeblich, einander zu torpedieren. — Ant Abend schissten sich die gelandeten deutschen Matrosen aut einen, alten Säumer ein. der ein««, Bewohner der Insel gehörte. Nack,dem sie Kleider und Vorräte requiriert hatten, fuhren sie ab. Man hat von ihnen nichts weiter gesehen.
Das deutsche Geschwader vor Chile.
Die Voss. Ztg. meldet aus dem Haag: Die Times veröffentlicht eine Depesche des New Aork Heratd aus Val
paraiso, wonach es Admiral 0. S p e e gelungen sei, durch Fnnksprnch die „D r e s d e n" und die „L e i p z i g", die zur Aufsuchung des englischen Htlfskrenzers „Otranto" nach Taleahnano gesandt waren, wieder mit seinem Geschwader, „Scharnhorst", „Gneisenau" und „Nürnberg" zu v e r - e i >i i g e n, um der atts acht Schiffen bestehenden japanischen Flotte e n t g e g e n z n f a h r e n.
Der Heilige Krieg.
Die Proklamation -cs Sultans.
Konstanlinopel, 13. November. Die Proklamation des Sultans erscheint als cinc der bedeutsamsten politischen und religiösen Kundgebungen der letzten zweihundert Jahre der türkischen Geschichte. Ihr Eindruck ist ungeheuer. — Die türkischen Zeitungen betonen einmütig, dast der Krieg, den die Türkei an ihren ztvei finstersten Grenzen, am Kaukasns und am Persischen Golf, zu führen genötigt sei, Nicht blost ein solcher zur Skrtctbigung des otto- inunifchen Reiches, sondern ein Krieg zur Verteidigung des Islams in seiner Gesamtheit sei, den seine Feinde zur gänzlichen Sklaberei herabzudrücken trachtete», indem sie alle Machtmittel aufboten, den einzelnen noch unabhängigen mohnnimedanischen Staat mit dem Kalifate an der Spitze zu ihrem Vasallen zu erniedrigen.
Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.
Verlag von Krumm & Cie., Gießen.
Druck: Verlag Okkenbacher Abendblatt. G. m. b. H.. Ofsenbach a. M.
Verstorbene. Louis« Nesseldreher in Hetichekheim. 21 Jahre alt. — Regln« Cohn geb. Si'chcl in Alsfeld, 75 Jahr« alt. — Frau Mi-nna Müssing geb. Busch tu Gießen, sBeerdigung Sonn» tag 2 Uhr, Netter Friedhof.)
Tie Beleidigung gegen Mathilde Müller, Gleiberg, nchmc mit Neue zurück.
Fr. M. Sirackbci,,.
Direktion: Hermann Steingoetter Sonntag, den 13. Nov. 1011,
nachmittags 3'/, Uhr.
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Lustspiel in 5 Aufzügen — von Karl Gutzkow. — Ende gegen 10'/, Ubr.
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