fallen könnte. Erhebend wirkt ja der Gedanke gerade nicht, daß einem verhältnismäßig kleinen Balkanvolk dnrch die Lage der Umstände die Kraft gegeben sein soll, im weltgeschichtlichen Ringen der größten Völker Europas ein entscheidendes Wort mitznsprechen. Das gehört aber zur ganzen Lo g i k des Krieges, und man mutz sich damit absinden. Ruhland beschlagnahmt rumätlische Getreideschiffe.
Rach einer Meldung der Tägl. Rundschau aus Gatatz erhielten dort mehrere Besitzer von Schleppschiffen die Mitteilung, daß ihre Schisse und Schlepper, di« sich bei Ausbruch des Krieges in Neni Ätlia besoud-en. von den ßluffen beschlagnahmt wurden. Die Schisse waren mit Getreide beladen. Tie Geschädigten haben sich mrt Protest an die europäische Donaukommission gewandt.
Diese russische Ränberpolitik gegen Rumänien hat scheinbar ihre Ursache darin, dag Rumänien das Ansinnen Rußlands, ihm den Truppeuduvchmarsch gegen die Türkei durch rumänisches Gebiet z» gewähren. bündig zurückg-ewieseil hat.
Italic««.
Di« italienischen Sozialdemokraten erneut für Neutralität.
Die italienische sozialistische Partei beschäftigte sich am Mittwoch in einer in Mailand abgchaltcnen Sitzung wiederum mit der politischen Lage und sprach sich nach einer Depesche der Köln. Ztg. erneut für die Aufrechtcrhaltung de: unbedingten Neutralität Italiens aus.
Die Hoffnung der Verbündeten.
Kristiania, 12. Nov. Aus Paris meldet ein Telegramm. Nach den letzten Meldungen aus England ist es der ernste Wunsch Kitchencrs, ein gewaltiges Heer durch Einführung der allgemeinen Wehrpflicht zusammen zu bringen. Diese Neuigkeit ist überall in Frankreich mit großer Befriedigung aufgenommcn worden. Wenn dieses Gesetz angenommen werden sollte, würde die Möglichkeit vorhanden sein, daß der Krieg bedeutend schneller mit einem Siege für die Alliierten enden werde.
Meuchelmörder als Kriegöhelser der Gngländer.
Einem englischen Blatt, der Londoner Zentral News wird von seinem Korrespondenten die Kampsetzweise der Indier geschildert: er schreibt über einen nächtlichen Angriff der indischen Truppen: An einem Nachmittag wurde gegenüber de» englischen Lausgräben südlich Dpern eine Zusam meng lehmig deutscher Truppen wahrgenvinmen. Am späten Abend begann e-5 stark zu regnen, und niemand durste schla-fen. Plötzlich versammelten sich bei einer Gruppe von Bäumen in kurzer Entfernung hinter den Lausgräben lautlos viele dunkle Gestalten. Eine kleine Dehar niachte sich von der Menge los und bewegte sich geräuschlos vorwärts, vorbei an den britischen Laufgräben, wo die Soldaten einander zuslüsterten: „Tie Z nbier ziehen au s." Plötzlich schienen die gespenstigen Gestalten verschwunden. Sie hatten sich auf den Boden geworfen und krochen wie Schlangen nach den, ersten deuffcheti Lansgrabcn. Ungefähr 5 Minuten blieb es vollständig ruhig, daun hörte man einige Schüsse, die von heftigem Gewehrfener gefolgt waren, und dazwischen laute Rtise. Aus den Laufgräben der Engländer wurden drei oder vier Lench,Ingeln emporgeworfen. Zetzt sah man ungefähr 509 Meter vor der Front eine Masic von erbittert ringenden Männer», das Leuchten vo» Tlahlklingen und ein wirbelndes Tnrchemonder von blewehren.
Eine neue Dcutfchenlictze in England?
London, 12. Nov. (Ctr. FrkftZ Während der Erörtcc- ungcn im Oberhaus? teilte Lord Crawsord mit, daß noch Untertanen feindlicher Staaten in Fise wohnen, obgleich ihnen das verboten sei. Es würden fortwährend Lichtsignale gegeben und cs sei ein privater Postdienst zwischen dem Hafen von Fise und Deutschland entdeckt worden. Während der letzten 14 Tage sei Petroleum ausgcführt worden, was nngc- setzlich sei. Lord Haldane versprach, eine Untersuchung einzuleiten. Hiernach scheint eine neue Hetze gegen die Deutschen vorbereitet werden zu sollen.
Die Engländer in Antwerpen.
Ter Kreuzztg. wird aus Brüsiel berichtet:
Die deuffche Verwaltung hat die genaue Feststellung des Schadens angeordnet, den die Engländer durch Vernlchtuna und Beraubung von Privateigentum knapp vor Uebcrgabe der Antwerxeuer Festung begingen. Stach den biSI>erigen Ergebnissen beträgt der Schaden belgffcher und neutraler Handelssinnen allein mindestens 200 Millionen Franken. Ter Verlust der deictichen Firme» ist weit geringer. Tie Engländer ze r st ö r t e n n „ d raub-
A f V «j rt.
Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 112
»Ah!" rief Paul. laut lachend, indem er sich nach dem Hause umsah, an dessen Tür Marstrand neben dem Geistlichen saß. „Tu wärst imstande, zu ihm hinzulaufen und ihm in deiner tugendhaften Aufregung z» erzähle», was ihm be- Vorsicht. Allein abgerechnet, daß dein Vater dies dir wenig danken würde, und ich überhaupt nicht weiß, was. er beschließen wird, könnte cs auch nichts helfen. Ter edle Junker wird es nicht glauben, und wenn er cs glaubte, ließe sich doeh nichts daran andern. Tie Summen, welche er zahlen soll, lassen sich nirgends ausbringcn. Wo wäre ein Mann, der sie ihm vorstrecktc? Uebcrall im Lande ist der Aus seiner Narrheit verbreitet, überall ist man überzeugt, daß cs ein schlech- tes Ende mit ihm nehmen muß."
„Es nimmt mit denen ein schlechtes Ende, die Böses tun," erwiderte sie. „Schäme dich über dein Tun und Raten gegen einen schuldlosen Mann, der deines Beistandes bedürfte."
„Ten hat er zurückgewicscn," sagte Paul, „und mich da- für verspottet. Mag er seine Weisheit genießen. Ich hasse ihn nicht, ich lache über ihn."
„Du hassest ihn, weil du ihn beneidest."
„Beneide ich ihn? Du kehrst die Sache um. Er be- neidet mich."
„Du beneidest ihn, weil du fühlst, daß ein besserer Mensch vor dir steht, als du bist," antwortete sie.
„Was du spaßhaft bist!" flüsterte er mit einem zärtlichen Grinsen. „Meine reizende Jlda wird doch niemand besser finden, wie ich bin?"
„O! wahrlich viele," erwiderte sic. „Gott weiß cs!"
„Dann muß ich mich ändern," sagte er demütig seufzend. „Wenn du meine Frau sein wirst, holde Jungfrau, wirst du mich erst ganz kennen lernen. Ich werde mich bemühen, dir die Grillen aus dem Köpfchen zu treiben, ich werde dir
ten alles, was sie Im Hasen un-d ln den L-gtrbäuscrn vor fanden, ohne sich darum zu kümmern, wem die Ware» gehörten.
Zahltingsverbot kür Belgien.
Um das gegen Frankreich und England erlassene deutsche Zahlungsverbot noch wirksamer zu gestalten, ist dieses Verbot nunmehr auch auf die besetzten Gebiete Belgiens ausgedehnt worden, 'Nach einer Vcrsiignng deS deutschen Gcneral- gouvernenrs in Belgien sind alle Zahlungen oder Wcrtübcr- wcisungcn. sei es, daß diese mittelbar oder unmittelbar er- folgen sollen, nach England oder Frankreich verboten und alle Schulden an die feindlichen Länder zinslos gestundet. Zu widerhondlnngen gegen dieses Verbot werden ebenso wie der Versuch nach Kricgsrccht bestraft.
Vom Liigenseldzug.
Zu den wirtschaftlichen Lägen, die unsere Feinde mit sa großem Eifer iiberTeutichland verbreiten, gehört auch folgende fette Ente: Ter Figaro melde! aus Bordeaux. tz. November: Tie dculjche Regierung beabsichtigt, Z e l> n p f e n n i g - B a n k n o t e n auszugeben. Fünfzigpfennig -Scheine zirkulieren bereits. — Bordeaux ist bekamttiich der Sitz der aus Paris entflohenen französischen Regierung. Es ist ein verhältnis-mäßig billiges Vergnügen, wenn tief« sich über die Mißerfolge der französisch-»» Baffen mit einer deuffche» Zehnp,'ennig-Banknote tröstet, die nicht csn-mal existiert!
Soldatengräber in Frankreich.
Ter Krtegsberlchterstatter der Hiimanfte, Zean Paul Lafitte, schildert seinen, Blatt eine Fahrt, die er ans den Schlachtselbern um Fere Ehanipenais: gemacht har. Tab:, kommt er auch ans das traurige Kapitel der Soldatengräber zu sprechen: Tao, ivas die Blicke immer wieder ans sich lenkt und die ganze Vorstellung ge sangen nimmt, ist die groß: Zahl un>ü die ständige Einwirkung der To! datengräber. Tie meisten sind kenntlich gemacht, durch hölzern: Kreuze, denen man ansiebt, da» sic in der Eile hergeftellt sind: hänfig sinh c;,:c Anzahl Gräber zusanunengciatzt mit Sieineu, andere sind mit großer Sorgfalt mit Tannenzwergen verziert und mit Blumen geschnlicht. An manch:,, Stellen entström! dieser Ge- belntammer ein widerlicher Geruch.
Es wird »ölig sei», noch ein Wort über die Art, wie man dies: Grabstätten angelegt hat, zu sage». Sie sind io zahlreich, daß aus dem Gebiete von Fexe Cbampenoiie — ein mit kleiner Teil des ansgedehnien Schlachtfeldes — nicht weniger de»» 2700 Franzosen beerdigt sind. Tie Schlacht in dieser Gegend begann an, 5. Tep, und wurde nach allen möglichen Verschiebung:», Vordringen. Rückzug. nach hartnäckigem und blutigem Handgemenge und Nuh'äinpicn an, 16. September mit dem drfiintiven Abzug der Deutschen beendet. Während dieser ganze» 1t Tage — glücklicherweise waren ci trockene Tage — blieben die Tv::„ zu Haufen „»beerdigt liegen.' Tann ordnete das Miiitärcko-imnando die Beerdigung au. Soldaten und Zivilpersonen halsen dabei. Man begrub die Tote» dort, wo man sie fand, aus freiem Felde, in, Elekölz, in de» Lausgräbcu, wo das tödliche Blei sie gctrosseu hatte, am Straßengraben oder im Gärtchen eines Bahnhofs, bei den umliegenden Guishöirn »sw.
Tie Arbeit ist schlecht gemacht. Tie Gräber ünd so wenig lies, daß der Spaten der Leute, welche nach den Leich.:,, der Zhrigien suche», schon in einer Tieie von 1.7 Zentimeter aus die toten Körper stoßen. Zn manche» Fällen sieht man Kepf. Mantel und Füße heranöragen. Zn einzelnen Gruben hat man die toten Körper wir mit dichtem Laub bedeckt. Ta» schlimmste ist. daß mau nur tu wenigen Fällen — vielleicht i„ einen, vo» hundert — die Vorsicht gebraucht hat, die Leichen mit Kalk oder Teer zu bedecken, bevor „ton sie begrub.
Zudem mau die Taschen der Tote» durchsucht-: und die Papiere „achsah. war es möglich, eine vollständige Liste der Begrabenen auf- zustelle». Aber, sei es aus Aachläisiglett, sei es aus Mangel cn Sr- ganffation. nirgends ha! man die Stellen bezeichne!, wo die einzelnen der Feitgcstellten beerdigt sind. Und das iväre doch io leicht gewesen.
Soll ich schließlich noch die schamlose Plünderung erwähnen, der die Toten vielfach aus-gesetzt waren? Zn Fsre Ehampcnoise bot man allen Ankömmlingen deutsche Geldstücke, Brieftaschen und Uhren zun, Kauf an.
Am 17 Lkiober teilt schließlich der Berich,crstattcr aus Som- meiouie feinem Blatte mit daß die Militärverwaltung ihm verboten habe, feine Fahrt weiter auszndehnen, er werde nach Paris zurückkehren.
Amerika und Japan.
Petersburg, 12. Nov. (Etr. Frkst.s Der hiesige amerikanische Botschafter erklärte einem Vertreter der Rnßki Wjedomosti, im Staatsdepartement Washington warte man nur ab. ob sich Japan vorübergehend oder dauernd an der Südiec fcstsetzc. Weitere Angaben lehnte der Botschafter kategorisch ab.
Tie Nordscc-pe re.
Aus Stockholm wird dcr Frautt. Ztg. geschrieben: lim der steigenden E » , r ü st » » g der Seehsudel treibend.» n.emrglcn
zeigen, was es heißt, mir zu gehören. £! wir werden fo gliicklich fein, daß du biegsam wirst wie das Weidenhälmchen dort, und ick, werde tugendhaft werde» unter deiner Leitung, so tugendhaft, daß du mich im tiefsten Herzen noch mehr an- betest wie diesen tugendhaften Ritter dort ans dcr Bank, de, »ns sein schwermütiges Angesicht segnend zuwendct." — Seine Augen starrten boshaft Jlda an, und während er mit frcnnd- lichcr Geschmeidigkeit zu sprechen schien, war jedes Wort voll Hohn und Galle.
„Pan! Pctcrfen", sagte Jlda, „ich beuge mich vor meines Vaters Willen und habe dort oben an der Lyngcnkirchc vor alle» Freunden und allem Volke gelobt, dir zu folgen. Das wird geschehen, und in Treue werde ickf dir anhängcn, wie eS mir geziemt. Höre ans mit deinem Spott und laß uns schweigen. Ich kenne dich und weiß, was ich zu erwarten habe, aber du wirst mich nicht erschrecken. Meine Pslichtcn werde ich erfüllen in allem, was sich schickt, meinen W.g werde ick, gehen ohne Wanken, und der wird mir bcistehen, dcr die Gerechten und Ungerechten in seiner Hand hält. Lache nicht und sinne nicht, wie d» mich und andere kränken willst. Es ist mir, als könnte ich bis tief in dick, schauen und müßte dick, warnen: denn was du ansbanst, wird ftisammcn- slürzcn. Hüte dick', daß das Gestein dich nickt totschlägt, wie es deinen Großvater totgeschlagen hat."
So kühn dcr Schreiber war, wagte er cs doch nicht, die Verspottung weiter zu treiben. Jldas scharfe, strenge Blicke hatten etwas, was sich in ihm cinbohrte. Sie stand vor ihm weiß, kalt »nd klar wie ein Bild von Eis. Er nahm daher eine traurige und bestürzte Miene an und sagte bittend: „Ich hätte nicht geglaubt, teure Jlda, daß du mich so niedrig stellen wiirdest, allein ich hoffe, du sollst erkennen, wie unrecht du mir tust. Tu hast mich dnrch Widerspruch gereizt, durch deine Verteidigung eines Mannes erbittert, dessen Benehme,: mich aufbringt und dessen Torheiten mich erzürnen müssen. Was ich von ihm sagte, ist jedoch Wahrheit. Warte noch kurze Zeit, und du wirst erkennen, daß ich kein Verleumder bin. Jetzt gib mir deine Hand und laß uns einig sein. Wo ich
Länder über die N o r d s e e s p e r r e entgegenzuwirken, i licht die englische Regierung cin neues langatmig, stück. Zn diesem wird die Han-dlungSiveise der englisch, ralitär da,ui, bsgrüutrt, daß mau der neutralen Ter! m i n d e st gefährlichen Wasserwege l:abe si, wollen. Unter dem Eindruck der bereits mitgeteilten Acg hcimgekchrtcr schwedischer Kapitäne erklärt man in eiltet, Reede,kreisen, daß diese Motivierung den tatsächlichen Ver. g e r a d e' z u Hohn s p r e ch e. Stockholms Tcgblad schrei angewiesene Fahrweg geht dicht an To ver vorbei, de scheinlichsten Schauplatz einer gefährlichen Seeschiach- »tüfseu die neutralen Schiffe an Pcnrmoulh vorbei längs lischen Sstküsle fahren. Ans der einen Seile der schmalen dioht die Seulla der nur drei Meilen entfernten Klippen dcr a-ntcren die Ehariibdi-S, der englischen Mi:!enscld:r. wird uns nicht die weit iveniger g-esähriiche offene N, warum nicht der »ngesährliche Weg um die Nordspi Schottland nach, dem Atlantik belasten?
Zn den Kreisen der Reeder ist die Erbitterung Völkerrechts widrigen Bruch der Nordsee-Freiheit und d Icgung des transatlantischen Scehcmbcls s e h r g r o tz. aulasiuug des englischen Admiralitätsdekrets", io sagte ini deutender Stockholmer Reeder, „ist alles andere als hume sichtrairme auf die Zn!ereffen der neutraten Schisse. Tie sperre entspringt einzig imd allein der Furcht der - Floite vordeutschen Unterseebooten, deshal-t englisch: Admiralität ein Stoppe» ihrer Kreuzer ans hoher Btsit-eru-ug neutraler Fahrzeuge auf Konterbande verme
Tie Mannschaften schzwedi-scher Schisse weigern s der von i-er britisch:,, Admiralität, angeblich aus human sichle», vorgeschri-ebenen Route zu fahre», obwohl ihn» Lebensversicherung noch 25 Kronen Risiko-Prämie pro M Reise augebot-:» werden . Tie Reedereien müffen ihre Kap, Stenerlcnle ffir die Englandsahrt dank den englischen schriflen zum angoblichne Schutz der neutralen Seefahrt , Ertraprämie von 5009 bis 10 000 Kronen versichern. Svcnska Lloyd-Tcnnpser „Adolf M:n:r" mit Stückgut und Hnll. kam« infolge Weigerung der Besatzung nicht von abfahren, ebenso der Tampser „Panfand". Ter Dampfer der mit iinzureichender Bemannung die Ausreise wagte, aus Grund.
Ira«'fosc,r-Dank.
Ihren Tank für die ihnen zuteil gewordene gi Handlung haben die im St. Vincenz-Krankcnbouse in bor» iintevgebrachtcn französii'ckcn Soldaten durch sc Schreiben zum Ausdruck gebracht, das in photogrc Wiedergabe dem Kriegsministerium vorlicgt:
„Paderborn sWcsffalenj, Hospita-l St. 2 den 4. Lltober 1914.
An de» Herrn Minisier-Präsiden-ten
B o r d e fl u x (Srav- Hcrr Präsident!
Zm Hinblick ans die snmpathffche Ausnahme, welch: wurde ten Franzosen nn Hospital St. 21inecnz erha-lte, »ns c-sne Pflicht. Zhnen Mitteilung zu machen von den, werten Eifer, mit welchem das ärtttich: und Verwalt-una- bemüht ist, unsere Lag-: zu verbessern. Wir sind glückliö zu versichern, daß wir in dieser Anstalt die vollstä, und h i n g e b e n d st e Sorgfalt g:sunden haben, d derjenigen entspricht, die unseren deuffche» Kamrrahe» , wird.
Wir wiffen wohl, daß bei Begiim der Feindseligkc Zhircn Zn-strukltoaden gegeben worden sind, daß eine äl Haltung m den s r a n z L s i s che n Hospitälern den frenii wundelen dargebracht wird. Sie haben recht gehabt, als trauen in die Hochherzigkeit des deutschen Volkes setzten, > Zeilen habien nur den Zweck, Sie zu ennntigen, Zhre C »ahme l>eiziibehalten. Tragen Tie dazu bei. wem, mög-li, seren, teuren Lande das Mitgeiü-Hl gegen sromhe Berwuni zu verstärk:,,, denn es ist ein Trost, im Exil ser» vom Pa Asyl« zu finden, wo unbeeinflußt und großmütig Fric Nächstenli-obe regieren .
Es folgen 36 Unterschriften von Unteroffiziere Soldaten der verschiedensten französischen Regimentc alle» Dingen sollte die französische Regierung dafür daß jenes deutsche Sanitätspersonal, das auch in' Briefe lobend anerkannt wird, in Frankreich nicht so trächtig behandelt wird, wie es tatsächlich vielfach dcr Au den bn!>ierischeu Gemerndetvaffle
Zn der Rheinpfal, ist ein Wnhlabkommen unter all tcien getroffen worden. Tort ist das Standrecht verkünl de» Aahlkanipf natürlich ganz unmöglich macht. Tas Ko,
geht dahin:
t. Zn de» Gemeinden mit V e r h ä l t n i s w o der Besitzstand der Parteien gewahrt werden: maßgebend Ergebnis der Wahl des Zahres 1909. 2. Zu dem Be zähle,, auch öle jetzt de» e!nzcl»en Parteien zugehörigen
gefehlt habe, bitte ich gern ab. Laß uns so vertra, fröhlich plaudern wie dort Hanna und Björnarne. I mich aufs innigste, daß es mir gelungen ist, deinen zu überzeugen, daß er endlich sein Betragen gegen sei lobte ändern muß."
Lautes Gelächter erscholl wirklich von der andere des Platzes, wo Björnarnc neben Hanna sah und i Wolle hielt, welche sie auf einen großen Knäuel Wicke „Herkules am Spinnrocken!" sagte Hanna lachend, du auch ein so guter Ehemann werden, wie du plötz bekehrter Bräutigam geworden bist?"
„Ich denke", erwiderte Björnarnc, „du sollst über mich z» klagen haben."
„Aber ich werde eine vcrwöbntc Frau sein," siel „und werde dir tücktig zu schassen machen. Nein, für nicht", fuhr sie fort, als er gezwungen weiter lachte uns wird es etwas anders aussehcn, wie mit denc drüben. Jlda ist ernsten Sinnes, ich bin heiter gcstimi meine Ausgabe soll es sein, dir immer Freude zu Heut erst hast du mir dein Herz gezeigt und mir ge daß du mir unrecht getan hast, nun werden schöne T uns kommen."
„Schöne Tage!" widcrholte Björnarnc mcchaniß „Wenn dein Vater kommt, soll er sehen, wie du bist. Ich zweifle nicht, daß er meines Vaters Erlaub, bringt, unsere Hochzeit hier zu feiern. Helgestad wii> treiben: ich denke, cs werden wenige Wochen vergehe wir Mann und Frau sind."
„Nur wenige Wochen! Wenige Wochen!" rief Bjc „Und bis dahin werden wir viel zu schaffe» habc> sie fort. „Vom Morgen bis zum Abend wollen wir Einrichtungen bedenken. Wir wollen von dcr Zuknn men, von Liebe und Glück und Wiedersehen, wollen a» Bank sitzen dort oben, wo die hohen Klippen gewachst wo du früher so gern gesessen hast, wenn Jlda und G begleiteten."
lFortsetzung folgt.)


