wenig besck>ädigt sein. Tic deutschen Landungstruppen hatten für 3 Monate Lebensmittel requiriert.
Urteil ves Auslandes über die „Emden".
Rom, 1t. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Tic hiesige Presse berichtet unter spaltenbrciten Ilcberschristen über das Ende der „Emden" und drückt allgemein ihre Sympathie mit dem Schicksal des Schisses aus, zumal sich auch die englischen Meldungen in anerkennender Weise äußern.
Stockholm. 11. Nov. <Ctr. Bln.) Aus den warmherzigen Worten, die die gesamte Presse Schwedens für das Schicksal der „Emden" findet, sei der Nachruf des Astonbladets hervorgehoben. Es heißt darin: Tie Heldensage der „Emden" ist zu Ende. Non den Geschwadern aller ihrer Feinde ist sie zu Tode gehetzt worden, aber in der Geschichte wird sic sortlcbe» als der Welt k ü h n st e s und 1 a t c n s r o h e st e s Kaperschiff.
Die Einnahme von Tsingtau.
Die Meldung oes Gouvcrucurs
Berlin, 12. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Durch Bermitk- lung der japanischen Gesandschaft in Peking ist folgende, vorn Gouverneur von Tsingtau an S. M. den Kaiser erstattete Meldung hierher gelangt: Tsingtau, 9. November. Festung nach Erschöpfung aller Verteidigungsmittel durch Sturm und Durchbrechung in der Mitte gefallen. Festung und Stadt vorher durch ununterbrochenes ncuntägiges Bombardement vom Lande mit schwerstem Geschütz, bis 28 Etm. Steilfeuer, verbunden mit starker Beschießung von See, schwer crschüt- icrt. Artilleristische Feuerkraft zum Schluß völlig gebrochen. V e r l u st e nicht genau übersehbar, aber trotz schwersten anhaltenden Feuers wie durch ein Wunder viel geringer als zu erwarten. Meyer - Waldeck.
Der polnisch-galizische Feldzug.
Wien, 12. Nov. (W. B.) Amtlich wird vcrlautbart: 12. November. Außer dem siegreichen Rciterkampf bei K o s - m i n e k gegen ein russisches Kavallerickorps fand gestern auf dem n o r d v st l i ch c n Äricgsschauplabc kein größeres Gefecht statt. Feindliche Aufklärungsabteilungen, die unsere Bewegungen erkunden wollten, wurden a b g e wiesen. — Bei der Durchführung der jetzigen Operationen erweist sich neuerdings die bewährte Tüchtigkeit und Schlagkraft unserer Truppen.
Ter Stellvertreter des Ehefs des Generalstabs: v. H ö s e r, Generalmajor.
Wie», 12. Nov. (IV. TI. Nichtamtlich.) Tie Blätter stellen llbereinstinmiend fest, daß imscve Truppe, iverschio'oungeii in Galizien vollkommcii kampflos ohne Truck des Gegners lediglich aus strategischen Rücksichten erfolgt sind. Sie bedeuten die ivohl- iiberlcgle Einleitung eines neuen OperativnSabschnitteS. Unsere Truppe», so betont das Franidcnblatt, sind iiivorzliglicher Vcr- fassung- Tie Kämpfe der letzien Wochen, in denen sie dem Ansturm der feindlichen »cberiiiacht nicht nur erfolgreichen Widerstand boten, sondern vielmehr den Gegner überall ziirückioarfen, gaben ihnen einerseits das moralische llebergeivichh andererseits haben sie dem Gegner bedeutenden Abbruch getan. Bezüglich der Einschließung
Vrzemysls sind die Blätter der festen lieber-,cugung. daß dieses Bollwerk Mittel,gali-.iv»s dank seiner Anlage und dank der tapferen pefatzung sein« Aufgabc in der gleichen Weife erfüllen wird, wie bei der ersten Einschließung.
Deraniwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.
Verlag von Krumm & Cie.. Gießen.
Truck: Verlag Ofscnbachcr Abendblatt. G. m. b. H., Tffcnbach a. A!
Verstorbene. Albert Kreiling in Heuchclhelm, 23 Jahre alt.
Volksverein Staufenberg.
wegen vollständiger
Geschäftsaufgabe
Den Heldentod fürs Vateiland staib am 24. Sept. bei Servons in Frankreich unser Parteigenosse
Damen-Hüte
Johannes Becker
Reservist im Reserve-Regiment Nr. 116.
Der Verein verliert in dem Dahingeschiedenen | ein überzeugtes und zu allen Parteiarbeiten bereites Mitglied, seine Familie einen treusoigenden j Familienvater.
Ein ehrendes Andenken ist ihm sicher.
Der Vorstand.
Am 24. Sept. starb bei Servons in Frankreich [ den Heldentod für’s Vaterland unser Mitglied und
erster Turnwart
Johannes Becker
T ödes-Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die I schmerzliche Mitteilung, dass am Donnerstag mittag I ! 12 Uhr unsere innigst geliebte Tochter, Schwester und
I Enkelin
| im Alter von 21 Jahren nach langem schwerem Leiden | sanft entschlafen ist.
Heuchelheim, den 13. November 1914.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Reservist im Reserve-Regiment Nr. 116.
Wir verlieren in dem Verblichenen einen Turn- ] I genossen, der stets bestrebt war, den Verein vor- wärts zu bringen und dessen Verlust wir schmerz-1 | lieh empfinden.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren | Der stellvertr. Vorstand.
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M ■■ . Uni min den Tapferen im Felde, die
mit Begeisterung zum Kampfe kür uns binauSzogen, eine Wcihn ,chi?, freude zu bereiten, bitte ich, als Frau des Regiments-Kommandeurs, recht herzlich um Gaben. Willkommen sind:
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Frau Rose Roil.
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