Ausgabe 
12.11.1914
 
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«uttwiflt gernefdt lei. rvcntt mc ,zavrn ment gciagoiien wurde könnten ans den Rolsstosieu Granaten und andeves Kriegsmaterial hergestellt iverden, zugleich wurden crnch mehr als 3l>» Arbeiter be- schäftigt. Indes, das Unternehmen wurde geidiloffcn. In der­selben Ortschaft besindet sich eine Anilinsabrik. Auch sie wurde g«- iihlossen, obwohl eS die einzige Fabrik ist, welche diese Farbstaise herstellt. Dasselbe Schicksal ereilte ein bedeutendes KomnttssionS- lraus in Paris, das van Deutschen und Kaufleuten ans neutralen Läirbern geleitet wird. Durch feine Schließung droht einer großen Anzahl von Fabritbesitzcrn von Lyon uiii^ sonstigen Orten der sinangirll« Zusammenbruch, Slbcr was niachtS, der Haß gegen die Deutsche» ist eben größer, als die Einsicht der französischenStaats­männer"!"

Die Behandlung de» Deutschen in Japan.

Uober die Behandlung der Deutschen in Japan teilt I, Landau im Berliner Tageblatt mit:Wir erhalten, aller-

dings erst jetzt nach fünf bis sechs Wochen, von Verwandten und Freunden Nachrichten aus Japan. Sie schreiben, das; die Deutschen dort ungehindert ihren Geschäften uachgehen, Dozenten ihre Vortreige halten können, und daß die Negierung den Javanern die höflichste Behandlung der Deutschen zur Pflicht gemacht hat. Die Lehrer wurden an­gewiesen, dies auch in den Schulen zu verkünden. Allerdings leistet sich Japan das besonders deshalb, da er darauf ange- wiesen ist, vor dem Richtcrstuhl der Geschichte mildernde Uin- ständc in Anspruch zu nehmen,"

Das Letztere dürfte doch auch für die Anderen gelten? Man sollte dos nienschenfreundliche Verhalten der Japaner nicht ungerecht zu vcrkleineru suchen.

@in Appell an die englischen Aerzte.

Der Aerztliche Verein in Hamburg wendet sich mit einem assene» Brief an die Aerzteschasi Englands, die ermahnt wird, ihre ganze Kraft einzusehen, um erstens den in den Konzentrations­lagern gefangen gehaltenen deutschen Aerzten zur Freiheit zu ver­helfen und zweitens eine Beseitigung der sanitären Mißstände in diesen Lagern zu erwirke». In diesem offenen Brief wird n. a, gesagt:

Die Festhaltung und geschilderte Behandlung deutscher Aerzte, dse wie stets, so auch in diesem Kriege ihre vornehmste Pflicht darin sehen, Freund wie Feind die gleiche Fllrsorge zu­teil werden zu lasten, widerspricht offensichtlich den doch auch von den Briten gebilligten und anerkannten Grundsätzen der Genfer Konvention, und kann nur de» eine» Erfolg beabsichtigen und bewirken, Verwundeten und Kranken nach Möglichkeit einen Teil der Behandlungskräfte und damit der Heilungsmöglichkeit zu entziehen. Auch gegen die gesundheitswidrige Unterbringung der übrigen Deutschen in den Konzentrationslagern miisien wir im Name» der deutschen Aerzte Verwahrung einlegen. Die Hygiene, Unterkunft, Lagerung. Verpflegung und Reinlichkeit sprechen jeglicher Menschlichkeit Hohn und scheinen nur von der einen Absicht der Regierung zu zeugen, Wehrlose und Unschuldige dem Siechtum und Verderben ausziiliefern, nnr weil sie als Deutsche geboren sind, , , , Der Aerztliche Verein zu Hamburg fordert also von den britischen Aerzten als Pflicht und Ehrensache, durch ihr Ansehen »nd ihren Einfluß bei ihrer Regierung die Frei- lasiuug der deutschen Aerzte und die Schaffung hygienischer menschenwürdiger Lebensbedingungen in den Konzentrations­lagern zu erwirken, wenn anders sie nicht wse ihre Regierung dauernd das Brandmal der Schande an der Stirne tragen wollen. Wir erwarten von den britischen Aerzten eine Erklärung vor den Aerzten der gesamten Welt,"

Ein Verbrechen gegen die Knllurwelt.

Von ärztlicher Seite wird dem Bcrl. Lok.-Anz. geschrie­ben: Ein Verbrechen gegen die ganze Kulturwelt stellt d'e Verwendung indischer und afrikanischer Völkerschaften auf europäischem Boden dar. Afrika und Indien sind die Brut­stätten der Seuchen, die seit Jahrtausenden Europa zeit- weilig verwüstet haben und deren Bekämpfung nur teilweise bisher erfolgreich war. Viele der dort heimischen furchtbaren Krankheiten sind noch kaum näher bekannt. Man denke nur an die erst vor wenig Jahren entdeckte entsetzliche Schlaf, krankheit. Bisher schützte man sich durch scharfe Ucberwachung von Verkehr und Handel gegen Einschleppung solcher Seuchen nach Europa. Heutzutage, wo England und Frankreich viele Tausende von Farbigen nach Europa schleppen, entstehen da­her für dieses und damit die ganze Kulturwclt ganz linüber- sehbare Gefahren.

Die Kriegskrise in Brasilien.

Schon vor dem Kriege lagen die Verhältnisse in den meisten südamerikanischen Republiken sehr im Argen, Besonders in Brasi­lien hindert der wirtschaftliche Ausbau dcs Landes jeglichen Fort­schritt, Von altersher haben die Großgrundbesitzer einen riesigen Einfluß auf die politische» Verhältnisse des Landes und sie erschwer-

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. HO

Sie hatten inzwischen den Gaard erreicht, wq die beiden Mädchen sie erwarteten, und nach einer Stunde kanicn auch die Männer zurück, die nichts gefunden hatten, nicht einmal die Leiche des Hundes, dessen tragisches Ende nur einige blnt- bespritzte Steine bczcichnctcn.

Wir wollen ihm zu seiner Zeit ein Denkmal setzen, woran die Schufte sich lange erinnern sollen," sagte Paul.Ich gebe dir mein Wort, Wingeborg, du sollst Genugtuung haben. Erlaubt sich das Gesindel dicht an unseren Türen solche Frech­heit, so tut es auch mehr. Mein Oheim sowohl wie ich selbst, wir werden streng nachforschen, und Lappen sind viel ;h schwatzhast, um schweigen zu können. Nun aber laßt unS Weggehen und fröhlich sein. Winken uns nicht schöne Augen und volle Gläser? Was können wir Besseres tun, als :n Liebe und Wein schwelgen und die beklagen, denen beides fehlt."

Demgemäß bemühte sich Paul zu erfüllen, was er gelobt hatte, aber er war, was den Wein betraf, viel zu mäßig, um beim Glase große Tinge zu leisten. Um so mehr widmete er sich seiner Verlobten, »nd es verursachte ihm das größte Vcr- gnügen, JIda mit zärtlichen Gesprächen und einsamen Spaziergängen zu unterhalten. Was er gehört hatte, be­stätigte ihm das nur. was er wußte.Sie haßt mich, sie verachtet mich." inurmclte er vor sich hin,um so besser für mich, so werde ich mir einst keinen Zwang auflcgcn dürfen. Aber ich muß sie dafür belohnen, ich muß ihr zeigen, daß ich ein feuriger Liebhaber bin,, und ich muß diesen dänischen Lassen von ihr abhaltcn, weil ich ihm damit einen Schlag aus den Kopf gebe, dem elenden Narren!"

Morgen, liebe Jlda," sagte er,wird dein Vater hier sein. Die Fischer haben eine große Jaäsi vor Ncrnöcn gesehen.

teil mit eucii Mittel» o:e »feien Bestrebungen aus Schaffung eines Klettilxmerntittns Tie befürchte» nämlich, haß daun das Ai'grdo: von Arbeitskräften sich verringern und die Arbeitskraft teurer werde» würde Aber schon jetzt wird die Arbeitslosigkeit am dauernd in erschreckendem Umsange vermehrt, indem mau unzählige Einwanderer aus Europa, besonders ans Spanien »nd Portugröl, mit goldenen Versprechungen anlockt, Waren nun vor dem Kriege die Verhältnisse ichon schlecht, so sind sie jetzt völlig verzweifelt. Der Tchisssverkehr mit Europa ist fast ganz unterbunden, fodaß der Haiidel stockt. Die Landwirtschaft f in bet keinen Absatz mehr fiir ihre Produkte »nd der Eisenbahnverkehr ist ivegeii KohIeimiangelS sKohIen müssen eingefuhrt werde») ans die Hälftt eingeschränkt loorden. Alles steht still, In Rio de Janeiro hat es schon ver- kchiedemiich Unruhen gegeben, die jedoch von der bürgerlichen Presse, man glaubt ans Anivsisung der Regierung, verschwiegen iverden. Ebenso haben sich auch i» dem Kasseeausfnhrhafen San-tos Anfänge von Hungerrevolte» bemerkbar gemacht, Nattirlich bekommen hier wie anderswo die Arbetterorgaiftsationeu die Schuld und die Re­gierung benutzt die mmifagei, Verhältnisse, um die gewerkschaftlichen Organisationen mit allen gesetzlichen und nichigesctzlichen Mittel» zu unterdrücken,

Kriegswi»kuj,e in Ne« Seeland.

Obwohl der Krieg erst eine Woche dauert und Neu- Seeland 15 OOO Meilen vom Kriegsschauplätze entfernt ist", schrieb der Moariland Workcr Anfang August (Organ der Soz. Partei und der Gewerkschaften Neu-Scelands),wer­den unsere Industrien schon eingestellt, öffentliche Arbeiten werden nicht fortgefübrt und Hunderte verlieren ihre Be­schäftigung. Allenthalben sind die Kleinbetriebe am Rande des Bankerotts und, als ob diese Entwickelung nicht schon ernst genug wäre, zwingen gewisse traurige Lumpen, die den Krieg als ein Geschäft betrachten, überall die Preise aller Lebensbedürfnisse in die Höhe. In der Flachsindustrie in Manawatu sollen viele Betriebe schon wieder geschlossen wer­den, obwohl die Arbeiter nach zwölfwöchcntlichcr Arbeits­losigkeit erst eine Woche gearbeitet haben. Wenn all das schon in der ersten Kriegswoche cintritt, wie mag cs dann erst in einigen Monaten aussehen?"

Deutsche Ver«zeltttttgsmas;nahmctt.

Von einem Teil der bürgerlichen Presse wird verlangt, die Regierung solle gegen die in Deutschland befindlichen Russen und Franzosen in der gleichen Weise wie gegen die Engländer Vorgehen. Darauf antwortet nun die Nordd. Allg. Zeitung:

In der Oesfenllichkeit wird niil wachsendem Nachdruck die Forderung ausgestellt, daß im Hinblick auf die Maßnahmen, mit denen unsere Feinde gegen deutsche ivirtschaftliche Interessen sowie gegen die Person der in ihren Länder» lebenden ReichS- angehörigen Vorgehen, energische Retorsionsmaßnahmen ergrisfen werden. Solche Maßnahmen hat die Reichsleitung längst ge- trossen und wird sie »ach dem völkerrechtliche» GrundsatzAuge um Auge, Zahn um Zahn" auch weiter treffen. Dabei steht sie allerdings ans dem Standpunkte, daß Retorsionsmaßnahmen erst nach einwandfreier Feststellung der Maßnahmen unserer Gegner angeordnete werde» können, auch nicht über den Rahmen dieser Maßnahmen hinausgehen dürfen. Ein Abweichen von diesem Standpunkt ließe sich schon an sich nicht rechtfertigen, würde aber außerdem zur Folge haben, daß die Kriegsührenden sich an­dauernd in Maßnahmen gegen die Person und das Gut feind­licher Staatsangehörigen überbieten und dadurch unerträgliche und mit den Geboten der Menschlichkeit unvereinbare Zustände ailch für unsere zahlreichen Angehörigen im feindlichen Ausland schaffen.

Es werden dann die bis jetzt getroffenen Maßnahmen aufgczählt, wie Zahlungsverbot an das feindliche Ausland, Geschäftsaufsicht für in Deutschland befindliche ausländische Unternehmungen usw. Auf die gegen die Engländer ge­troffenen Maßnahmen zursickkommend, fährt dann die Nordd. Allg, Ztg, fort:

Die französische Negierung ist gleichfalls zu einer Erklärung über die Behandlung der wehrfähigen Deutschen ausgefordert worden: von ihrer Antwort wird die weitere Behandlung der wehrfähigen Franzosen in Deutschland abhängen. Die wehr­fähigen Denischen in Rußland sind zum grasten Teil nach den östlichen Gouvernements verschickt worden, sollen sich aber dort im ivesentliche» aus freiem Fuße befinden: »ach dem Ergebnis der hierüber angestellten Ermittelungen werden sich die Gegen­maßregeln richten, die etwa gegenüber den wehrfähigen Rüsten in Deutschland zu treffen sind.

Nach zuverlässigen Nachrichten werden die Deutschen im feindlichen Ausland, abgesehen van der Beschränkung ihrer persönliche» Freiheit, zum Teil cinivandsrei, zuni Teil aber mit unnötiger Härte, ja geradezu unwürdig behandett. Auf Ansuchen der deutschen Regierung sind die mit dem Schutz der deutschen Interesse» in de» seindlichen Ländern beauftragten diplomatischen

lind wie werde ich mich freuen, ihm endlich wieder die Hand zu drücken, denn diese Hand ist cs ja, die nun bald unsere Hände vereinigen soll."

Gesegnet sei der Tag, wo mein Vater wicdcrkehrt," ant­wortete Jlda.

Das Einzige, was niich betrübt," fuhr Paul fort,ist, daß wir dann unseren Freund vom Balsfjord verlieren wer­den, der überhaupt voll Unruhe und geheimer Sorge zu sein scheint und es auch wohl nötig hat."

Jldas Augen bewegten sich lebhafter,Warum sollte er sorgen?" fragte sic.

Ei nun," lachte der Schreiber,dafür gibt es mancherlei Gründe. Erstens hat er ein gewagtes Unternehmen begonnen, zweitens hat er schlecht und unbesonnen gewirtschaftct, und drittens ist er verliebt. Was sagst du dazu?"

Eine leichte Röte flog über Jldas Stirn, aber sie hob den Kopf stolz auf, sah den boshaften Mann streng und scharf an und erwiderte dann mit strafender Stimme:Ich habe nichts dazu zu sagen, Paul Petcrscn, und ebensowenig davon zu hören,"

Nicht?" rief er höbncnd,aber der edle Junker ist dein Freund, und an seines Freundes Leiden und Freuden nimmt man Anteil. Du könntest doch wenigstens fragen, wer di? zärtliche Geliebte dieses seinen Herrn ist?"

Ich werde nicht danach fragen, da er selbst mir nichts davon gesagt hat."

Hat er es nicht getan?" fragte der Schreiber, der sich an ihrer gewaltsamen Ruhe weidete,hat er nicht von seiner Liebe gesprochen? Ah? Es ist ein Geheimnis, Jlda, er ver­schließt es mit größter Sorgfalt, aber hast du denn nichts ge­merkt und bist du nicht neugierig darauf? Soll ich es dir ins Ohr sagen, wein dieser galante Herr sein ritterliches Herz und Leben und Blut geschenkt hnt?"

Er iachlc boshaft, als sic sich abwandte, um ihr Gesicht zu verbergen.So höre doch," riet er,du wirst cs nicht

und lonsnlarische» Vertreter der Vereinigten Staaten von mit der Untersuchung dieser Mißstände betraut wordr W gebenenfalls würden sie mit grösstem Nachdruck sofortige , vertangen, SoUte dieser Weg nicht zum Ziele führen, so » auch die feindlichen Ausländer in Deutschland strenger b ü-, werden müssen. Dabei würde allerdings nicht ein Weil 1 der Brutalität gegen feindliche Staatsangehörige eröffnet können: wohl aber würde Deutschland es sich Vorbehalten zeit die seindlichen Negierungen und deren Organe fiir d sie gegen unsere Angehörigen gesündigt haben, zur avortung zu ziehen,"

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Die Parteien und der Krieg.

Im nationallibcralen Deutschen Kurier mahnt Moldenhauer-Köln zlvar jeden Streit unter den Pari vermeiden, zugleich aber auch auf keinen Fall die tätigfeit für die eigene Partei einznstellen. Er sagt i Dis Waffenruhe der politisch«» Parteien soll tt. Weise gestört werden, die »oli:,,:!,:n und ronscssionellen sätze inüssen ivährcnü des Krieges tchwcige», aber man feiner Täuschung hin, daß diese Waffenrulle und dies T enögilttg seien, und nach dem Krieg« cs keine Parteien unj Partcikamps mehr geben wird, Sozialdemokratie »nd halten nach Kräften an sich, hin und wieder blitzt doch bei Zusehen in ihrer Presse ent Funken der alten sozialen > fessioellen Streitlust hervor. Wie ein ewiger Friede - zeigt der jetzige Krieg zur Genug« auf anßevpviitischei Q undenkbar ist, io auch ans iniierpolitischem. Es wäre eine , heit, die sich später bitter rächen würde, wen,, eine politisch s nun völlig die Hände in de» Schoß legte und ohne A:i Dinge lausen ließe, wie sie lausen wollen,"

Tic Mahnung gilt ganz besonders auch für die deinokratische Partei. Gerade ihrer harren nach Beer i dcs Krieges die nngchcuersten Ausgaben, Darunr wir alles tun, um die unentbehrlichen Werkzeuge späteren Wirksamkeit, Organisation und Presse, üb Krieg hinaus stark zu erhalten.

Höchstpreise für Metalle.

Nachdem in der letzten Zeit trotz der Znrnckhaltl g sich die führenden Firmen anfcrlegt haben, die Metc eine in den Verhältnissen durchaus nicht berechtigte ung erfahren haben, steht jetzt die Festsetzung von preisen fiir eine Reihe von wichtigen Metallen (junä| Kupfer, Aluminium, Antimon und Nickel) nahe bev ist -zu erwarten, daß durch diese Maßnahme auch die der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen zuruckgel Vorräte dem Markte zugcsiihrt werden.

Bewachnna der Getreidevorräte.

Berlin, 10. Nov, (SS. B, Nichtamtlich.) Ti« Nordd, S! schreibt zu der Anregung, zur Verhinderung von Bra t u n g die Bewachung unserer Getreidevorräti ganisteren: Der Minister dcs Innern kürte schon Mitte O einem Rniiderlaß an di« Regierungspräsidenten entsprechen rege ln in di« SS-ege. Der Erlaß bezeichnet als gebot«», größere Kornspeicher, Mühlen, Getreide- und Lebensmittell sindcrs bewacht werden, um sie vor Brandstiftung durch des feind licken Auslandes zu schützen, Zn diesem Zwecke Polizeibehörden schleunigst mit entsprechender Amveisiing sehen, Svllten sie für den Beivachungsdiensi nicht ausre wird auf Vermittlung der zuständig«» Militärbehörden zw bernfnng und Stellung altsgebildeter Landstuvmp-flichliger m

Beschlagnahme für den Heeresbcda

Tic auf den 10. November angcfetzt gewesene auktion der Berliner Hänteverwertung G. m. b Berlin-Lichtenbcrg ist kurz nach Beginn, wie die Allg. initteilt, voit amtlicher Seite verboten worden. Es im ganzen 50 000 Stück Rindshäute, 30 000 Kalbfcl 25 000 Stück Schaffelle im Anstrage dcs Kriegsminis beschlagnahmt.

Handel mit Goldmünzen ist Landesve«

Stuf Anweisung des Oberreichsanwalts i» Leipzig Staatsanwaltschaft in Frei bürg (Baden) einen Mann Landesverrats verhaften lassen, weil er deutsche Goldimi Aufgeld kaufte, Di« Rcichsbankslellen haben Slmveisuug jeden derartig«» Fall, der zu ihrer Kenntnis- kommt, der £ walkfthaft aiizuzeigen. auch dann, wenn die betreffende Peri das Gold nicht dem Anstande zusithren, sondern nur «in mit diesem Handel machen wollte.

Das furchtbare Ringen im West«

Tie Times melden, daß in den nächsten Tagen lvaltigcs Ringen bei Lille beginnen werde. Augen! bereiten die Deutschen sich hier aus einen großen Kai

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glauben wollen, wirst es bestreiten, und doch kennst süße Schätzchen ani besten, kennst sie, wie dich selbst, di dem Rücken ihres Vaters und ihres Verlobten auf das geflüstcr dcs verführerischen Dänen hört."

Jlda stand still, und mit stolzer Verachtung b ^ Paul an.Jetzt sprich," sagte sie,ich werde dir ant'«

Vnrr!" rief Paul,was machst du für Auge, lwst du doch vielleicht schon gehört, daß Gula, P Gula, die Auserkorene ist."

Jlda atmete auf, aber sic bewegte keinen Zug erwiderte sie,das ist eine Lüge von deiner Fabrik."

Lüge?" rief er,Nun, wenn es eine Lüge w> machte dich denn so bestürzt? An wen deichtest du d ^ ich dir sagte, daß ein Mädckscn sich so weit herabv könnte, um heimlich, aller Ehre bar, sich an diesen hock Bettler zu hänge»?"

Nicht bestürzt, aber beleidigt im Namen der Bel empfand ich die Vcrleunidnng, als sei sie mir s schchen,"

Dir geschehen!" lachte er ailf,Wer möchte bei oder nur denken? O! weil« ich eifersüchtig sein wollt ich mir cinbildeu, der schmachtende Junker, der znwci starr in deinem Anschauen versunken scheint, hätte d heit, in meinem Walde zu jagen. Sei ruhig, iüßc kenne dich ja. Tu liebst mich, und ich bete dich weißt, wer du bist und wer ich bin. Tu, Helgcstads die erste Jungfrau im Lande, ich der Mann, der eine bald, Jlda, bald! Amtmann in den Finnmarken si Du bist zu stolz, zu verständig, zu sittsam, um an btef' streichcr zu denken, der bald sein Ziel erreicht haben

Tu sprichst mit solchem Haß und in solchen Wo einem Mann, den ich achte, daß ich cs nicht länge will", sagte sic.

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