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Drgan für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhcffen und der Nnchbargcbicte.
O»erdetfti-t>' Bolk»,eitun, erscheint Irden Werktag Abend m
> efctn- Der UboiinfmentiBtfiC beträgt »cdKiUli* 15 Pig, monallvdi ®fa. ttnicSL Bringerlobn. Durch die Pos! bezogen Pirrtcliäbrl.IL0Mt
Redakll»» »n» »rvedillo»
Dieben. B-bub-iiir-Ke 22. Ecke ?»we„,akle. Telerdon 2008.
Inter,te losten die 6 mal ntlpalL Kolonelzecke oder deren Raum 15 Psg. Gei gröberen Suiträgen Rabatt. Anzeigen wolle man dl» abend« 7 »Le iür die iolgendc Nummer in der Expedition auigeden
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jjß Ter Fall von Tsingtau.
Unvergänglich wird das Andenken dc - tayfere« tlcincu $äuf« I SJolimitii * bleiben, das ftvaiififu im fernen Osten, ivcitcmfcrnt von aller ung 0IJn j e, fltncii eine Htofüimdit in wochcnlanacm Kampfe stand, ihren 1 mb 4-5 oorauSsehend und doch zu Psiichicrsüllung bis z»ni üuhcrsten sen „„„ . it I» dein begreiflichen Triumphe der Jcindc über die Er- dn r,br,k> ""A beS einzigen dculichci! Slüvpnnkls in Ostasten wird sich ,nd, Gefühl der Lnmpalhic und ?!chk„ng mischen für die Männer, )or! blldeiiinüiia standen, bis sic sielen, und siir das Bolk, das e Männer hcrvorgcbrachi hat.
--- las tragische Ereignis von Tsingtau reiht sich chronologisch
ittelbar deni überraschenden Secstcg an, der von der deutschen tc in den chilenischen Gewässern über die englische errungen .„ >e ZwciiNlis in wenigen Tagen richtitc sich das Hauptinteresse iimtintth» „ngchcure Gebiet des Stillen Ozeans: auch dort wird gc- e iKourgcj j[t auch dort flicfit Blut in diesem ivahrcn Wclllricg, der feine Men kennt.
ckchichind,-, Aber während beim Sccsicg von Santa Maria die Ehre dem ■ er verblieb, ist die Einnahme von Tsingtau lei» Ruhmesblatt der Wroii e t Geschichte der Gegner. Tie ist, so kiel sie uns auch ergreif!
ui der menschliche» Geschicke, die mit ihr verbunden sind, gerade irmn iisgenlge Resultat in der grosten Auseinandersetzung. das am ie. r drr > ste» voiausznsehcu war Niemal« lvnntc in Tcutsckiland ei» Äit irudn ifel darüber bestehen, da» Tsingtau in dem Augenblick, in dem tan, aesii« zroher Krieg ausbrach, ein verlorener Posten war. Tsingtau !> Ucfowxf tt nur gehalten werden, wenn Teutschiand die Weltherrschaft 1 oder sich in sie mit mächtigen Verbündete» teilte, gm i kr tdeii p(c gegen England und Japan mnhte aber das kleine chinesische tgebiet verloren gehen, und wenn ein Jehler in der Rechnung stcgncr bestand, io betraf es nicht das Ergebnis, sondern nur Mg» der Urästc. mit dc», dieses Ergebnis zu erkausen war. Uau hat die Japaner mehr gekostet, als sie geahnt hätten.
Jür die weitere Entwicklnng der Wcltercignissc ist der Jal! stau» von grober Bedeutung. Man kann der Meinung sein nd wir haben diese Ansfassnng stets vertreten . daß es I e r gewesen iväre. iven» Teutschland auf den Erwerb des tgebiets vor siebzehn Jahren verzichtet hätte. Aber cs ist etwas res, ei» Land nie besessen zu haben, als es zu verlieren, >em man cs bcsesien hat. Tie freiwillige Rückgabe Tsingtaus ^hina hätte vielleicht ei» grober politischer Schachzug sei» en. der „ns den Gewinn eines Bundesgcnosien im Rücken and» gesichert hätte. Ter erzwungene Verlust Tsingtaus an Macht die ans chinesischem Boden nicht mehr zu suchen bat als lchland, taiin „ich, ruhig ertragen werden. Hier ergibt sich \ den künftigen JriedenSschlub ein Problem, das nicht leicht zu lein wird.
Rehmen wir a». wie mir alle hoffe», cS werbe Teutschland >ge»..seiner Gegner in Europa »Herr zu werden. Welche Witte! icn dam, England. Rubland und Frankreich zu Gebote stehen, ihre» sapantschen Berbündctcn zur Herausgabe seiner Beute .Hinge»? So grob auch die Verluste Japans vor Tsingtau ''"'"m mögen. so dürste doch seine Ausgabe mit diesen, Hand- T 1 sendet lei», „nd von allen kricgsührenden Staaten wird >» daiui asictu mit last unbeschädigter Macht aus dem .st liege orgflmi. Es hg, nun, den Vorteil, weit vom Tcknisie zu sei», der llCWl 7s,kluo genug ist. feine Hilsssiottc in den Stillen Ozean n M • nl» 5' >1|e, r nach Europa zu senden, so !>»»> es bis zum pllCn, ' il,i U|,c ^ äar nicht geschlagen iverden. Können die Gegner ade» Ail i ' Dime die Herausgabe Tsingtaus keinen Friede,I bk M. tirn. ,o werden sic Japan einen ganz ungchenrcn Preis dasiir «o ^7gusaelcvt. das; es sich überhaupt aus den Handel „tliil "'” n nicht, ivas dann?
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Erwägungen machen eine Annahme nicht unwahrschcin
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Olbflull T^Iuiftfteu st reisen längst weit verbreitet ist: die :-In-
'."vdel t! .lu!"", J°{i das Eingreifen Japans gar nicht aus cnglit'isics pslsiR >te». londern au, die eigene Initiative zurnckzu- ii in. »o ave die Hände ausltrccktc». um ei» Stück der Beute iitll'J “ET-l'?*«* Japan nicht Zurückbleiben. England aber J ' ^undesgcnvsicnichas, gefallen lassen, ob-
llllLz» k>^ il>» Anfane. an sehr zivcisclhast war, ob sie zu den ?iftiveii Volitif zu icchiien war. Einstweilen hat daS Handinhgvd England« mit der ostgsiatiichen Mach, die deutsche Jeinschait
. —, , DCT ouauaiiiaien p.Knitit die deutime .vcmiit
sgllsll 1 ,' e mliltofhtitit bis zur Siedehitze gesteigert, »nd »(< Augenblick. i„ dem Englands Seeherrfchast im Ol f « ■!{■ '■«f 0 ,"* ^'"ch einen schweren Stotz erschüttert mn
in Osten wurde, der sapanischc
weihen Männer schlagen sich gegenseitig tot. und der gelbe
. fi Japan und <<lnna.
Ter japanische Botschafter in Na sh IN g
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besten — wenigsten» vorläusig glVsk.^oenvsse in «leaerpose strecken.
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|t flöttf, Japan werde sich mit hshina über dliaulschou
dem dl r i r g e nnsrinauderseben 1 . uf,0 > 8 - Nop. (W. 15. nichtamtlich.» Ter Unterstaa!» R ^.^r Marine erklärte in einem lsicspräch über die Zu i ^'autschous, da» Japan während der Tauer des .,zg?l^^.^?>ngtau verwalten und nach dem ^rica.c Brrhaud- , ^ « über das Gebiet mit China ciuleiien werde.
-Iiikt ' .^kr polnifch-galizifche Feldzug.
W- , -"lwprcjskquartier, 7. Rov. IPriv.-Tel. der Jrauls. J'gl ""a elncm Monat aus dem galijischen striegsschguplgs; " ,l1 'Hiiwim Ojsensive der verbündeten Armeen e» Jwcck, den von den Rusien mit de» groben Truppenmaffen sauptingcht porbercitetc» Angrijs gegen Sie dcntsch« Grenze e N > n d e r n. Die tühnen Borstöbe gegen Warschau- g o roh zwangen die Rusie,, zur vgrzcitigr» Entwicklung ra,te und erreichten ihren Zweck vollkommen, den russischen
Der Krieg.
Borslob gegen Schlrsic» zu oereitcln. Tamit ist die zweite Pbasc des Jeldzugcs zu Ende und die verbiindrten Armre» nehiue» »». gestSrt ihre Rengruppierung vor.
Jrhr. sturt v. Reden, striegsbcrichiersiaiter. Wien, 7. Rov. sW. It RichtainilichJ Amtlich wird orrlaui- hart: 7. November: Tie Enge ans dem uordüftliche» stricgsschau. platz ist unveränderi.
Ter Stellvertreter des Ehrss des Generalstabs: v. v ö s c r, Gcncralingjor.
Die.Kampfe in Serbien.
Wien, 8. Nov. (W. 1!.) Amtlich wird gemeldet: Aus de:» üidostlichcn jtricgsscliauplab dauerten die .iiänipse gestern de» ganze» Tag aus allen Fronten mit unticrtuinöcrtcr Heftigkeit an. Trotz dc« zähen Widerstandes des Hlegncrs, bei dein die Varoie „Bis auf de» letzten Mann!" gegeben war. wurde ii:i liaume bei Krupanj Schanze aus Tefzanzc von unseren tapfere» Truppen erobert, bis heute um 5 Uhr vormittags auch jt o st a j n i k . ein von den Lerben sür n n e i n- ne!) mbar gehaltener wichtiger Stützpunkt, erstürmt wurde. Tie Zahl der Gesaugeueu und der erbeuteten Geschütze ist bisher nur annähernd bekannt.
Budapest, 8. Nov. (Glr. Bln.» Unsere in Serbien operierende Armee beabsichtigt, noch vor Eintritt des WinterS einen entscheidenden Schlag gegen die Serben z» führen. Hiervon gibt auch ein vom Jieldzru.t- niciftcr Potiorek an die ihm untersichrnden Truppen gerichteter Tagcsbcsehl Kenntnis, in dem die Truppen ausgcfordert werden, die letzte Kraft des Feindes zu brechen und den <reldz»g noch; vor Eintritt des Winters zu b e • enden.
Der Krieg im Orient.
Ter türkische Tageöbericht.
liloiistilntinopcl, 7. 'Nov. (W. B.) Amtliche Meldung des Großen Hauptquartiers: Nichts Neues an der kaukasischen Grenze.
Jci» Schatt-el-Arab begegnete ein türkisches Motorboot das zur Ueoerwachung dort kreuzte, bei Abadan einem englischen Kanonenboot und wechselte mit ihm Schüsse, wobei eine Erplosio» aus dem zlauoncuboot verursacht wurde. Mehrere Schüsse des türkischen Motorbootes schlugen in d>e Petroleumlagcr in Abadan ein und verursachten dort einen Brand. Unser Motorboot kehrte ohne Schaden nach Bassora zurück. Tie Petroleumloger brenne» weiter.
Am Schwarze,» Meer.
stonstantinapel, 8. Nov. (Gtr Sv,ft.) 4 P- stellt sich heraus, dah das B o m b a r d e m t n t von Svngnldak und K o s I u dnrck, die russische Jlottc als eine stvopcraliun mit den, Angriff der sranzöflsch-englischen Jlotte ans die Tardonelle» gedacht war. Tkc rnsstschc Jlottc scheint der Meinung gewesen z» sein, dab die türkische Jleue in den Tarbanclien beschästigt sei. Beiden BombardenientS schltc die Wirkung. Tic rnssischc Jlottc zog sich »gch zweistündigem Ausenlhalt an der türkischen Ostlültc des Schwarze» Meeres schlciinigst nach Sewastopol zurück. Es verdient bemerkt zu werden, dab die Rüsten auch das französische Hospital, obwohl cs die Rote »rcuz-Jlagge anszog, bcschosien. I» den «ohleiimincn von Hcraklea ist die Arbeit wieder ausgenonunen worden.
London, 7. Nov. sPriv.-Tel. Indirekt Etr. Jrlst.» Tailp Telegraph melde, ans Odcsia. zwölf deutsche und türkisä,c Schisse mit stohieniadnng feien an der anatolischen Küste in Grund gebohrt worden.
Tic Lenuffen ftcgc» Slcgyptel«.
Mailand, 7. Nov. lEtr. f?rfft.) Nach einer Meldung der Stanipa hat der Scbeik der Senilsten seine Streitmackit aus der Cyrenaika zurückgezogen und nacki Aegypten gegen die Engländer gefchickl Eine italienische Abteilung, die am t-f). Oktober von Za ui Beda abging, gelangte bis Merio. ohne Feinde zu tresien. Tagegen meldet der Eorriere della Sero, eine Belebung der Raubziige der Rebellen in der Cyrenaika gegen die unterworfenen Beduinen.
Tic Flucht russischer Schiffe.
Budapest, 7. Nov. tEtr. Bin.» Tie Erfolge der türkische» I l o 11 c in. Schwarzen Meer haben die russischen Schisse derart in ?inest versetzt, das, sie jetzt nach einer Galatzcr Meidnng in der Mündung der T v n a >-. Schutz suchen. Em russisches Schlachtschiff, ein Pcisvncndampscr, drei Jrachtschissc »nd mehrere Schlepper flüchteten in die Tonan und später in den Pruth. Mehrere russische Sricasschissc bcsindci, sich in dem Tonanhascn Rcni. An der bcsiarabischcn Grenze Rnhland», in der Nähe von Rcni, wurden starte AiIiUcric-?lllicilungcn zusammen gezogen.
Der Seesieg bei boronel.
(rinzelsteitc».
Neivizork, S. Nov. (W. B. Nichtamtlich.» Uebcr die Seeschlacht an der chilenischen Küste werden »och folgende Einzelheiten gc-
mcldcl: Es war ft Uhr abend», al» die Tcntschcn die englischen
Kricgsschissc bemerkten und sic zum Kampse zwangen. Tic dcuische» Schisse ivare» a k t i o » »bc rc i t, al» die „Go o d Hope" in Sicht kam und sich unter vollem Tampsc näherte. Ais sic den Jcind gewahr wurde, nianövricrtc sic sehr geschickt, sodah die anderen englische» Tchissseinheilen Iierankomincii konnten. Bctde Geschwader führe» in Indischer Richtung, wobei sich die Tentschen in der Nähe der Küste hielten, um sich dann den Engländern niehr und mehr zu nähern. Ter erste deutsche Schuh siel zu furz. Aus eine Enisernnna von ftftftft ?>ard» erüssnetc die „Good Hope" mit ihren neunzöllige» Geichüve» das Jener. „Scharnhorst" und „Gneiscnan" crioiderici, mit einer Breitseite, die vitale Teile de» englischen- ?Idmiraischisses traf, sodah die Maschinen zu arbeiten anshörtcn. Jetzt griff der Kreuzer „Monnivulh" ein, uni die „Good Hope" zu schützen. Tie Gegner waren um diese Zeit 5000 Nords von einander entfernt. Tic Tentschen lonntcn alle Geschütze zur Geilnng bringen und lonzcntiirrten ihr Jener ans die „Mon- inonld". bis diese sank. Ter Zwischenranin zwischen den Kämpscn- den ivar setzt nur noch -1500 Aards. Tic „Good Hope" hielt stäi tapfer, bis eine Erplosio» an Bord ersalgle und Jener ansbrach Es ist unbekannt, ob der Kreuzer Herr der Jlanimen wurde, doch schien cs. als ob die Jcncrsbrunft nachlich. Tie „Good Hope" kam schliehiich anher Tickst. Ter Kreuzer „Nürnberg" Ireuzte bis Tagesanbruch, nn, nach den Bcrivnndclen zu suchen, doch konnte den ?Nalroscn des „Mvnmonth" keine Hilfe gebracht werden, da die Sec unruhig war und Rettungsboote nicht ansgcsetzt wrrdcu konnten.
Eondon, 7. Nov. sZV. N. ?!ichtanitlich.» Tie Morning Post schreibt: VIHem Anscheine nach haben die Tentschen in dem Seegefecht ans der Höhe von Balparaiso eine» entscheide »den Sieg in zwar tlciiicrcin Mahstabe gewonnen, der jedoch an», reichend ist, um den Tculschen einen schätzenswerten Borte i I t m Stillen Ozean zu gewähren. Es war sowohl ein strategischer wie ein tallischer Erfolg, ein strategischer, da c» dem denischcn Befchishaber gelungen ist. zur rechten Zeit und am rechte» Ort eine üderlegenc Streitmacht zu sainnieln. ein taktischer, da die Tculschen wirksamen Gebrauch von ihrer Ueberlegenheit in Zahl und Beivassnung machen konnten. Tie Mitteiinng ber tidmiralität ist überraschend, so fährt das Blatt fort, da sie von der üblichen Berschwiegenheit abmeicht »nd auch die Bcstiinmiing der „Eanopu»" enthüllt.
Der 4lnfstand in ?übnfrika.
Pretoria, 8. Noo. UV. T. 1!.) Tewet ritt oni 20. Oktober in Le re im Frei sinnt ein. In einer Rede bezeichnese er de» Etnfnll in Teutsüz-Südwestnsrika nlS einen feigen Akt und eine Räuberei. Telvet sagte weiter: Ein Freund riet nur. ctlvnS länger z» warten, bis England stärkere Schläge erhalten habe. Aber es ist unter meiner und meines Volkes Würde, cincni toten Hund einen Für,tritt zu geben. England hat die Hände voll genug. Ich hasse die Lüge, die beständig perbreilet wird, diisz Tausende von Australiern, Kanadiern und Inder» gesandt werden können, um liege,', »ns zu kämpfen. Wober »all England sie nehnien? England bat genug zu tun. um seine eigenen Schlachten zu schlagen.
Rotterdam, 8. Nov. A»ü Johannesburg wird amtlich gemeldet: Tie von den Unionstruppcii verfolgten Rebellen »ntcrnahmen einen Einbruch in den Orangesreislaat. Sie sprengten die Brücke über den Sandslnsz bei Virginia. — Eine weitere Tepefche ans Pretoria meldet, das, die Regierung der Union eine blutige Unterdrückung des Aufstandes durch Verhandlungen mit den Anfstäiidischon zu vermeiden sucht. Tie Regierung enthält sich mittlerweile- gewissenhaft „jeglicher Herausforderung". — Im Freistaat stehen jetzt vier Kommandos: das grvszte unter Tewet. dessen Truppen die Eisenbahn unweit Lindlcy zerstörten, ein zweites unter Beyers, ein drittes unter 5kcm und ein viertes unter Conroy-
Tic dcutschfciiidlichcn Slnskchreiiungcn in Tcplsord.
London. 8. Nov. (W. B. Ri-cht-omtlich.» Tally Telegraph meldet: Geifern wnrta ror dem Schwurgericht gegen 21 Männer und jung: Leute wegen 8er deutschftindkichrn AiiSschrri-kung,:» an> 17. und 18. Okic-ber in Teptsord verhandest. Ter Staateanwoit Nihrie ans: Ter Zweck der Anä-s-chrieitrinacn war die Beschädigung des Eigeniums Teuticher. Es sei n: :iöl g. die llnmoglichteit zu betonen, den Pöbel regieren zu lassen. Ter Gedanke, da» va pairioviich sei, das Eigentum zu zerstören, iveil ti Tcufschen ge- hi>re. müde gründlich an-egetr-eben werden T:r Richter verhängte in drei Jällen Gesängnisstrasen vor vier, sechs und zwöli ?No- roten: die übrigen wurden unter der Bedinguva künstigen Wohl» verchal-tcns sreigtiasirn. würden ater bei Wiedrrhoinnaen nachträglich Strascn sür ihre sttzigsn Berg-t-:» erhalten. Ter Richter erklärte ten Angeklagten, d.r» jede Wiederholung strenge Beftrasimg zur Jolgc haben würde.
.Konfiskationeu ti* irrankreiä».
Gens. 8. Nov (Glr. Jrtst 1 Nach einer M-Id-ung a:S Mar- ieillc wurde die dem Jürsten Lömensiein-Branduibuia gehörend-: ar.'sic Besitzung Ehrfrau du Roure. dir in der Gemeinte St». Marie» de ia Mer lieg«, von den sran.zösischen Behörden beschlagnahmt.
Tie Berftaftttnft der Engltindcr.
Zu den übcrkomniencn Grundjäheu „humaner" Kriegführung, die durch den gegenwärtigen Weltkrieg gründlich


