Ausgabe 
7.11.1914
 
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der Seite der deutschen Flotte wehen möge, und von jemand, der stolz ist, die britische Uniform eine» Flottenadmirals zu tragen, welche ihm von der verstorbenen grotzcn Königin ge­segneten Andenkens verliehen wurde."

Für einen couragierten Rassenthcoretiker wäre cs eine dankenswerte Aufgabe, einmal zu untersuchen, waruin sich der deutsche Kaiservom tiefsten und höchsten Wesen" des deutschen Volkes so weit entfernt halt. Es ist aber nicht die Art dieser Professoren, den Unsinn bis zu einem Punkt zu treiben, au dcni er ihnen gefährlich wird.

Wir wiederholen, die heute herrschende Stimmung gegen England entspringt dem begreiflichen Zorn über das gegen­wärtige Verhalten der englischen Regierung, nicht aber blindem Rassenhaß, der deminnersten und höchsten Wesen" gerade deS deutschen Volkes vollkommen fremd ist.

Furchtbares Erwachen Englands.

W. B. Wien, 5. Nov. (Nichtamtlich.) Tie Wiener All­gemeine Zeitung sagt, anknüpfend an das vorsichtige Communiquö, mit dem das englische Kriegsamt die erregte öffentliche Meinung über die Jnvasionsgefahr zu beschwich­tigen suchte: Nichts kann die große Tatsache aus der Welt schaffen, daß deutsche Kanonen an Englands Küste donnerten. Es ist ein furchtbares Erwachen, welches die britische Welt erlebt. Statt daß die britischen Kriegsschiffe die deutschen Häsen bombardieren, fallen deutsche Geschosse auf englischen Boden und deutsche Unterseeboote sind im Kanal, deutsche Kriegsschiffe an der Ostküste Englands, deutsche Minen an der Nordkllste Irlands. Für England ist jetzt das Furcht­barste Ereignis geworden: Es wurde an den heimischen

Küsten von Deutschland in die Verteidigung gedrängt.

Ein englischer Bericht unterstellt, daß irgendwo ein ge­heimer drahtloser Apparat sei, der die deutsche Flotte warne und informiere.

Reichstags-Dispositionen.

Ter Reichstag wird nicht bereits am 24. November, bis zu welchem Zeitpunkt er vertagt ist, sondern vermutlich erst am 2 . Dezeniber zusammentreten. Inzwischen wird die Re­gierung mit den Vertretern der Fraktionen in Verbindung treten, um eine Vereinbarung über das zu erledigende Ar- beitspensum zu erzielen. Man rechnet damit, daß der Reichs- tag nur drei Tage zusammenbleibt und dann wieder auf längere Zeit vertagt wird. Durch den im Sommer erfolgten 'Schluß der Session fiel das reichlich vorhandene Arbeits­material unter den Tisch. Alle Vorlagen, auf deren Verab­schiedung Wert gelegt wird, müssen nunmehr neu einge- bracht werden, ebenso werden sich die Fraktionen darüber schlüssig machen müssen, welche Jnitiativ-Anträge sic wieder einzubringen gedenken. Die einzelnen Reichsämtcr werden ldem Reichstag vorläufig umfangreichere Vorlagen nicht zu- gehen lassen. Nur das dringend Notwendige soll zunächst erledigt werden.

Besprechung von Reichstags-Abgeordneten.

Berlin, 5. Nov. Zmn Zwecke einer Besprechung über di« kurz« Tagung, zu der der Reichstag in den ersten Dezembertogen zusmnmentreten wirb, sind heute Vertreter aller Fraktionen des Reichstags vom stellvertretenden Reichskanzler, den, Staatssekretär Delbrück, eingeladen ivorden >mt> zmn Teil voit auswärts hier «in- getroffen.

Gegen den Kartoffelwucher.

Warum nicht gaiize Arbeit? Diese Frage wirft in der Tägl. Rundschau Dr. Dieckmann in einem Artikel auf, in dem er sagt: Wenn trotz dem reichen Segen des Himmels auf unseren Feldern die Preisentwicklung wichtiger Nahrungsmittel ungesunde Bahnen eingcschlagcn und in weiten Kreisen Besorgnisse erweckt hat, so müsse mau dafür die durch spekulative Einslüssc verschärfte Ver­schiebung unserer Markt- und Vcrkchrsvcrhältnisie verantwortlich machen. Er lasse cs dahingestellt sein, wer an der Börse die größte Zurückhaltung beim Angebot von Getreide übt: bedauerlich bleibe aber, daß die Verordnungen des Bundesrats über die Fest­setzung der Höchstpreise für die wichtigsten Nahrungsmittel erst sünf Wochen nach ihrer Ankündigung erschienen sind. Ter maß­losen Spekulation in Hafer und namentlich Gerste hätte vorgcbcugt werden können. Es sei auch nicht recht verständlich, wenn die Re­gierung eine Beschränkung der Hafcrpreise für unnötig erklärt hat. Die Zukunst müsse es lehren, ob wir uns mit den von, Bundcsrat festgesetzten Höchstpreisen für Getreide und Kleie längere Zeit werden abfindcn tasten können. Zn begrüßen sei, daß den Landes" zcntralbchürdcn überlasten ist, die Höchstpreise zu ermäßigen. Bk- züglich der Futtermittelprcisc liege die Befürchtung nahe, daß die hohen Futtermittclpreise baldigst zu einer Einschränkung der Vieh-

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Müggr. 108

Björnarne hörte unruhig zu, das Andenken an seine Mutter machte ihn weich, aber er dachte auch an Pauls Rat, und als Klaus aufgehört hatte zu sprechen, erwiderte er lächelnd:Meine Mutter soll, wie ich denke, niemals Böses von mir erfahren,"

Der Priester schlug die Augen zu ihm auf und sah ihn so fest an, daß er den Blick nicht aushalten konnte.Was habt Ihr denn mit mir?" fragte er trotzig, um seine Ver­legenheit zu verbergen.

Ich sehe dich an, Björnarne", antwortete Klaus,und finde dich blaß und verändert, seit ich zuletzt hier war, und weil ich meine, ich weiß, was dich bedrückt, und weil ich deiner Mutter mein Wort gab, mit dir zu reden, wenn etwas an dir nicht recht sei; weil ich für dich fürchte, mein gutes Kind, darum habe ich dich ausgesucht."

Fürchtet nichts nein, fürchtet nichts für mich!" ries Björnarne.Die Sommerhitze bekommt mir nicht gut, in Loppen l)abe ich ein Fieber gehabt, schlechtes Wasser ge­trunken und mich hart angestrengt. Das alles hat mich heruntergebracht."

Das ist nicht alles," siel der Greis mit seiner liebcns- würdigen Stimme ein,du sagst nicht ganz die Wahrheit. Ich weiß mehr, wie du denkst, Björnarne, denn noch sind nicht drei Tage vergangen, seit mir Gula erzählte, was sie aus deiner Nähe getrieben hat."

Was hat die Närrin erzählt?" rief Björnarne.Daß ich ihr Vorwürfe machte, als ich sie in Johann Marstrands Armen traf, und daß ich, davon erhitzt, ebenfalls mein Heil bei ihr versuchte? Ich habe unrecht getan, ich war selbst närrisch geworden, allein ich bin jung und habe heißes Blur.

ucht und danach zu einer Flcischknapphcit führen werden. Nach icser Richtung müste man es als eine Ilnterlastungssünbe bezeich­nen, daß der BnndeKrat darauf verzichtet hat, Höchstpreise für Kar­toffeln festzuscbcn, obwohl der Bundesrat ausdrücklich anerkannt hat, daß die Kartoffel neben dem Getreide bas Hauptnahrungs- Mittel bilde und nicht zu hohe Preise haben dürfe. Dr. Dieckmann schließt seine Ausführungen wie folgt: Tie ohnehin stark ge­

schmälerten Unterhaltungsmittel weiter Volksschichten vertragen eine durch ungesunde Spekulationen bewirkte Verteuerung wich­tigster Nahrungsmittel nicht. Wir sind cs unseren draußen heldenmütig kämpsendcn Brüdern schuldig, daß wir die Nahrungs­sorgen mit allen Mitteln verscheuchen und daß wir ihren Ange­hörigen daheim den Lebensunterhalt möglichst erträglich machen. Von solche» Gedanken ließ sich auch der Bundesrat leiten, als er seine Verordnung erließ, die das Gemeinwohl bezwecken soll. Nur sollte baldigst Versäumtes nachgeholt und ganze Arbeit verrichtet werden.

Strenge Berfügnngen im Glsasi.

Eine Verordnung des stellvertretenden kommandieren­den Generals in Straßburg für den Befehlsbereich des stellv. 15. Armeekorps lautet:

Jede deutschfeindliche Kundgebung, sowie jede Ver­breitung unwahrer Nachrichten über den Krieg ist verboten.

Wer sich einer deutschfeindlichen Kundgebung, sei es öffentlich oder nichtöffentlich, schuldig macht, ferner wer bös­williger- oder fahrlässigerweise unwahre Nachrichten über den Krieg verbreitet, oder zur Zuwiderhandlung gegen das er- lassene Verbot auffordert oder anreizt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft, sofern nach den bestehende.: Ge- setzen nicht höhere Strafen bestimmt sind.

Die Verordnung tritt sofort in Kraft."

Die ostpreustisckie» Flüchtlinge.

Der Königsberg«« Polizeipräsident läßt im Einverständnis mit dem Landeshattpt-moim <rls Fliühtlingökonimistar durch die hiesigen Zeitungen folgende Anordnung verbreiten:

Alle Flüchtlinge, di« bis zum 7. November einschließlich di« Stadt nicht verlasien haben, werden, sofern fl« nicht di« ausdrücklich« Aufenthaltsgenehmigung des Gouverneurs besitzen, unnachsichtig ab­geschoben und zwar nach ihrem Heiniatskreisc oder nach anderen, von, Landeshauptmann zu bestimmenden Orten. Weitere Rücksicht wird nicht mehr geübt.

Amerika hist den Notleidenden.

Dem Allgemeen Handelsblad zufolge meldet das Rcutcr- sche Bureau aus Newyork: John Rockefeller jun., der

Präsident der Rockefeller-Stistung, hat erklärt, daß die Stiftung die nötigen Millionen zur Verfügung stellen werde für die Unterstützung der Nichtkombnttanten in den vom Krieg heimgesuchtcn Ländern. Die Stiftung wird in einigen Tagen eine Kommission nach Europa schicken, die die be­troffenen Länder besuchen und über ihren Zustand Bericht erstatten soll; die Leitung übernimmt Herr Wickliffe Rose, der Generaldirektor der internationalen Gesundhcitskommission. Für die sofortige Unterstützung der Belgier hat die Stiftung das DampfschiffMassapequa" gechartert, um 4000 Tonnen Lebensmittel nach Europa zu überführen: das Schiff fährt nach Rotterdam, die Vorräte sind an den amerikanischen Konsul konsigniert. Es war das größte neutrale Schiff, das im Hafen von Newyork zur Verfügung stand. Die diplo­matischen Maßregeln für die Lieferung an die Notleidenden sind durch Herrn Page, den amerikanischen Botschafter in London, getroffen worden, der auf die ihm gestellten Fragen an die Stiftung ein Telegramm sandte, worin er die dringende Not der Belgier beschrieb und erklärte, es werde eine Million Dollars monatlich während sieben oder acht Monaten nötig sein. Die Ladung derMassapequa" wird aus 28 500 Barrels Mehl, 1400 Paketen von je 100 Pfund Reis, 3000 Säcken von je 200 Pfund Bohnen und 2000 Kisten von je 100 Pfund Speck lestehen. Der britische Konsul in Newyork hat erklärt, daß der Uebersührung dieser für Nichtkombattantcn bestimmten Lebensmittel keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden sollen.

Vorwärts im Nordwester».

Das frailZösischc Zeugnis.

Während aus London gemeldet wird, die Deutschen hätten das linke Dscrufcr geräumt, erwähnen die Franzosen die starken seindlichen Stellungen an diesem Ufer zwischen Tixmuiden und Nicuport. Namentlich geben sie aber zu, daß die Deutschen im Zentrum erfolgreich vorgedrungen sind, denn sic erwähnen, daß die Franzosen in der Umgebung von Vailly viel Gelände verloren haben.

Was will sie jetzt noch? Weshalb klagt sie mich an? Sie ist fortgelaufen aus diesem Hause, sic gehört nicht mehr zu uns. Ich habe eine Braut, werde bald eine Frau haben. Glaubt die Dirne, daß ich noch an sie denke? Was kann ein Lappen- mädck-en mir sein? Was, zum Henker! könnte ich mit ihx wollen?"

Ter gute Priester hörte erstaunt zu. wie der junge Vcr- leunider diese kurzen Sätze rauh und beleidigt hervorstieß. Er hatte etwas ganz anderes erwartet, hatte sich darauf ge- saßt gemacht, alle Ueberrcdungskunst anwcnden zu müssen, um seinen Schützling zur Vernunft zu bringen, und fand nun plötzlich, daß dieser jeden Verdacht von sich abwies.

Alles ist wahr, was du sprichst, lieber Björnarne", sagte er erfreut,und alles ist gut, wenn du dein Unrecht einge­sehen hast."

Es ist vorbei damit," murmelte Björnarne.

Ach, sie vergibt dir gern", erwiderte Klaus,und wenn dein Herz sich zu dem guten, freundlichen Kinde wandte, so ist nichts verzeihlicher. Ihr seid beisammen ausgewachsen, du hast sic unter deinen Augen schön und sein aufblühen sehen, und wäre Gula eines reichen, edlen Mannes Tochter, er könnte stolz darauf sein. Leicht und zierlich ist ihre Gestalt, und ihre Augen sind so klar und rein wie ihre Seele." Ter alte Priester lächelte, indem er dies sagte.Ich liebe sie ja auch", sagte er,wie könnte ich also deine Liebe verdammen, und wie ich von ihr rede und sie mir erscheint, begreife ich, daß Mortuno zum Dichter wird und abend ihr seine Lieder singt, die ganz poetisch klingen."

Björnarne hatte still zugehört, in seinen Zügen und seinen feurigen, tiefen Blicken malte sich ein hoher Grad von Leidenschaft, den Klaus nicht bemerkte oder nicht verstand-, als aber Mortunos Name genannt wurde, wandte sich Helge- stads Sohn ab, denn alles Blut stieg in seinen Kopf, und wütend ballte er die»st-> zusammen.

Bombardement von Sebaftopol.

Vernicht«»^ eines russische» Panzerkreuzers.

Kopenhagen, 6. Nov. Nach Pariser Meldungen ersch ein türkisches Kriegsschiff früh vor Sebastopvl und begr die Bombardierung der Stadt. Nach den letzten Nachrich dauert die Beschießung an. Nach einem Telegramm , Sofia soll der russische PanzerkreuzerSinop" im Schwär Meer von den türkischen Kriegsschiffen in Grund gescho! worden sein.

England und Aegypten.

Wien, 8. Nov Nacks einer hier cingctrosscncn Meldung die Lage der Engländer in Aegypten sehr schwierig, da die ih zur Verfügung sichenden englischen Truppen nicht ansrcichcn der größte Teil der indischen Truppen, die für Marseille bestir waren, noch immer nicht bewogen werden konnten, sich eii schissen. Schon seit Wochen agitierte» Geistliche und sonstige Ä traucnsmänner des Scheichs Ucl Islam in Aegypten und klc die mohammedanische Bevölkerung auf. Man glaubt, daß in Augenblick, wo türkische Truppen ägnptischen Boden betreten, allgemeine Erhebung der Mohammedaner im Nillande erfol werde.

Ter kommende Kampf um de» Suezkaua

Rom, 6. Nov. Aus der Durchfahrt durch den Suezka fand der DampferRoma" auf der ägyptischen Seite c lische und indische Truppen an der Arbeit, Tranchccn i Stacheldrahtverhaue zn legen. Ans 400 Meter Abstand finden sich starke Forts mit schwerer Artillerie. In ss Said sprachen Offiziere derRoma" mit einem italicnisi Ingenieur, der ihnen mitteiltc, daß die Türken nm andc Ufer 80 000 Mann zusammengezogrn hätten.

Die Kühnheit dei Deutschen.

Kristiania, 6. Nov. Der Korrespondent der Astenpo telegraphiert aus London: Die gesamte Londoner P> räumt ein, daß die Deutschen eine staunenerregende Kühn an den Tag gelegt haben, indem sie ihre Kriegsflotte ganz an Englands Ostküstc sandten. Was die Absicht Deutschen eigentlich war, weiß man in England nicht. N ein noch größeres Mysterium ist die Tatsache, wie cs deutschen Schiffen eigentlich gelingen konnte, ohne Scha durch das Minenfeld zu kommen. Man glaubt Grund der Annahme zu haben, daß die Deutschen mit Hilfe il umfassenden Spionagesystems in den Besitz der letzten Kai über das Minenfeld gekommen sind. Diese Karten wur erst in den letzten Teigen von der Admiralität herausgegel Man weiß ebenfalls nicht, wie es den deutschen Schiffen der Flucht vor der Verfolgung durch die englischen Sck ergangen ist. Mehrere Granaten der deutschen Kriegssck sind direkt in den Hafen von Aarmouth gefallen. Ein gn Schaden wurde nicht angerichtct.

Der erste Mng über de» Kanal.

Der Vossifchen Zeitung zufolge haben zwei deutsche Lenin« als erste deutsche Offiziere in diesem Kriege den Kanal zivis Calais und Dover überflogen und ans ein Küstcnwcrk i» unmi barer Nähe von Dover zwei Bomben herabgeworfcn.

Beschlagnahmte italienische Dampfer.

IV. B. Mailand, 5. Nov. (Nichtamtlich.) Dem Corr dclla Sera nach haben die Franzosen den italienischen Dann Silvia", der 5600 Tonnen Getreide für die schweizer' Firma Sprecher an Bord hatte, beschlagnahmt und i Toulon gebracht.

W. B. Zürich, 5. Nov. (Nichtamtlich.) Nach tu j I Meldung der Neuen Zürcher Zeitung aus Mailand ifl) j DampferDuca di Genova", der von englischen Kriegsschi' i nach Gibraltar gebracht worden war, mit 1382 Passagie aus Newyork in Neapel eingctroffen. 300 Tonnen am konisches Kupfer Ware», obwohl für Italien bestimmt, den Engländern als Kriegskontrcbande zurückbcho worden.

Zur Erhaltung der Kathedrale von Soisiom

Genf, 5. Nov. Die Pariser Sonderkonimission zur Erhob der Baudenkmäler dürfte noch heute infolge der Bedrohung Kathedrale von Soisions auf das französische Hauptquartier wirken, um die dortigen schweren Batterien zurückzuziehen, i

Protestierende (Engländer.

Wie gemeldet wird, haben die Engländer in Leipzig Depesche nach England an das Home Office gerichtet I offiziell mitgctcilt, daß sie jetzt fast alle wieder freigelcl

Liebe sic wie ei» Bruder," fuhr der Greis fort, in er des jungen Mannes Hand ergriff,sie verdient es, d Schwester zu sein. Schütze sie, wenn ihr Unheil droht, höre ihre Bitte an. Ich bitte meinen lieben, teuern Fre: so sagte sie mir, der armen Gula nicht zu zürnen. Um Glück bete ich zu Gott, und wenn er glücklich ist in Treue Liebe mit der Frau, die ihm gegeben wurde, dann wir mir die Hand reichen, wenn ich an seine Tür klopfe, lvird mich ansnehmen, wenn ich verfolgt bin."

Das will ich!" rief Björnarne und seine Ai strahlten.Ja, so wahr ich ein Mann bin, das will ich Aber, ist sie glücklich, mein Vater? Liebt sic den dänij Junker noch?"

Marsttand," versetzte der Priester ausweichend, J eben so wenig wie du selbst diese Liebe erwidern."

Er hat sic in seine Arme gcschwsscn, hat ihr Liebcsn gesagt, bat ihre Lippen geküßt, und jetzt verrät er sie. er schüttelte mit feindlicher Heftigkeit den Kopf.

Tu, mein Sohn," fiel der Missionar ein,würdest n anderes tun können wie dieser edle, verständige Mann, d> Freundschaft du werter halten mußt wie viele andere."

Er liebt sie nicht, aber sie hängt noch an ihm, und d ! will er, daß sic den elenden Burschen Mortuno heiraten s murmelte Björnarne in sich hinein.Er verläßt sie, ich sic nicht verlassen. Wo," fragte er laut,hält denn As das arme Ding verborgen? Ich kann mir denken, daß cs ! übel genug ergeht."

Sic ist traurig in ihrem Herzen," sagte Klaus, übel geht cs ihr nicht, und das Tal, in welchem sic lebt, hört zu den schönsten, die cs dort oben gibt."

Tort oben!" rief Björnarne mit einem raschen ' zu den hohen Bergen.Sic will nicht, daß ich es wissen st

(Fortsetzung folgt.)