Ausgabe 
4.11.1914
 
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Gebiet angesehen werden müsse. Vom 1. November ab wer­den infolgedessen alle Schiffe, welche eine Linie überschreiten, die von dem Nordpnnktc der Hebriden durch die Foröc- Inseln nach Island gezogen ist. solches auf eigene Gefahr tun müssen, wenn sie nicht den Instruktionen der Admiralität genau folgen. Handelsschiffe aller Nationen nach Norwegen, der Ostsee. Dänemark und den Niederlanden werden ange­wiesen, durch den englischen Kanal nach Dover zu fahren. Tort sollen ihnen die Wege angewiesen werden, die. sicher sind, nach Jarnisland, von wo aus sic auf möglichst sicherem Boden über Leuchtschiff Lindcsnäs auf die norwegische Küste zusteuern können. Dann müssen sie sich möglichst dicht an dieser Küste halten.

Jev Kampf um Tsingtau.

London, 3. Nvv. (\V. B. Nichtamtlich.) Tic Central News nicldct ans Schanghai: Tic heftige Beschießung

Tsingtaus durch die Verbündeten wird erwidert und dauert an. Tie großen Pctroleumtanks im Hasen brenne».

Erfolgreiche Kämpfe gegen die Montenegriner.

Bttdapes«, 1 New. (Etr. Frkft.) lieber die Kämpfe gegen die vereinigten monlctiegriiusch-franzäsiicheii Truppet,, welche in den letzten Okioderlagcii wiederholt Versuche unternahmen, Eattaro, stga lo, Teodo und Eagtelnuovo zu sturmen. liege» jetzt nähere Mit­teilungen vor. Bis zum 21. Oktober wurden die Montenegriner stets in die Flucht getrieben. Unter dem Schutz eines groben Un° tvctters versuchten die Montcnegruier einen neuerlichen Angriff, der jedoch zurückgeworfen ivurde. An diesen Kämpfen gab es zahl­reiche französisch«: Tote, Berwundete und Gefangen«.

Der polnischqalizische Feldzug.

Wien, 3. Nvv., mittags. (W. 15.) Amtlich wird verlaut- bau: In Nnssisch-Polcn brachen unsere Streitkrästc, als sic die starke feindliche Armee zur Cutwicklung gezwungen hatten, die Grscchtc auf der Lhsa Gora ab, um die »ach den Kämpfen vvr I w a n g v r o d besohlencu Bewegungen fort zusetzen. Tic Lage i» Galizien ist unverändert. Aus de» Kämpfen der lebten Tage südlich von Stary Sambor und nordwestlich von T n r k a wurden bisher 2 5 0 0 ge­fangene R u f f c n cingcbracht. Gestern früh überfielen Husaren bei Sybnik im Stryjtalc eine feindliche Munifions- koionnc und crbculctcn viele Wagen mit Artillcricinunition.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstads: v. H ö f e r, Generalmajor.

Die Kämpfe in Serbien.

Wien, 3. Nov. (W. B.) Amtlich wird vcrlautbart: Erst jetzt lägt sich der in der Motfchwa errungene Erfolg voll überblicken. Tie dort gestandene zweite serbische Armee unter General Stcvanowitsch mit vier bis fünf Divisionen konnte sich nur durch Übcrciligen Rückzug, wobei sie Vorräte aller Art und ihre Trains im Stiche lassen mußte und zahl­reiche Gefangene verlor, aus der bedrohlichen Situation retten. Ter Feind ist, ohne in stinen vorbereiteten rück­wärtigen Stellungen neuerdings Widerstand z» leisten, in einem Zuge bis in das Hügelland südlich von Schabatz z u - rückgewichen. Er leistete nur noch bei Schabatz, welches in der Nacht von, l. auf den 2. Novckffiber von unseren tapferen Truppen erstürmt wurde, hartnäckigen, aber vergeb­lichen Widerstand. P o t i o r e k, Fcldzcugmeister.

Budapest, 3. Nov. Die Wiederbefetzung von Schabatz durch unsere Truppen hat große Begeisterung aus- gelöst. Nach übereinstimmenden Berichten kämpfen die Serben mit säst fanatischer Erbitterung: in einem Schützen­graben in der Matschwa wurden ein serbischer General und ein Oberst tot anfgcfimdeii. Tie Gesamtlagc unserer Truppen in Serbien ist überaus g ü n st i g und nian erhofft bei weiterer Anwendung der bisherigen vorsichtigen Methode ein baldiges rasches Vorwärtskommen.

Aus Belgrad wurde gestern in Pancsova eine furcht­bare Explosion vernommen, der mehrere kleinere Er- plosionen folgten; man glaubt, daß ein Pulvermagazin in die Luft geflogen ist. (Franks. Ztg.)

Ein deutscher Aeroplau über Warschau.

Krakau, 3. Nov. (Etr. Frkft.) Ter Ejas meldet über das BvMlbavdcincnt von Warschau durch eine» deutschen Acro. plan: Nachmittags 3 llhr erschien ein Aeroplau über der Stadt und ivaes 10 B o m b c n ab, welche in der Marschalkowska Straße und t» der Alcic Prozolimskie crplodierteu, ohne erheblichen Schaden zu verursachen: doch wurden im weiten Umkreise sämtlich« Fensterscheibe» zertrümmert. Um 5 Uhr verschwand der Acroplan wieder.

Der Krieg der Türken.

Der Seekampf im Schwarzen Meer.

Wien, 3. Nov. (W. 15. Nichtamtlich.) Die Nene Fr. Pr. erfährt von maßgebender türkischer Seite: Nach hier

eingctroffenen Berichten des türkischen Ministeriums >nar der S e e k a m p f im Schwarzen Meer viel ernster, als die ersten Nachrichten annchincn ließen. Ein kleiner Teil der türkischen Flotte, der Hebungen im Schwarzen Meer machte, wurde zunächst von russischen K,r i c g s s ch i f f c n beob­achtet und dann verfolgt. Die russischen Kriegsschiffe gingen bald darauf zum Angriff auf die türkische Flotte über. In den Kämpfen gegen die russische Flotte tat sich besonders das LinienschiffTorgud Reiß" hervor.

Die Erfolge der türkischen Flotte lassen sich folgendermaßen znsammenfassen: Fünf russische

5kriegSschiffe wurden in Grund gebohrt und 13 Transportschiffe versenkt. Auf den Transportschiffen be- fanden sich, wie die gefangenen russischen Marinesoldatcn ans­sagten, nicht weniger als 1 7 0 0 M i n e n, die im Schwarzes Meer versenkt werden sollten. Schon diese Tatsache beweist die feindliche Absicht der russischen Flotte. Bei der Be­schießung der Häsen wurden 2 5 Speicher, die Petroleum und Getreide enthielten, vernichtet und zwar 50 in Sebastopol und N o w o r o s s i j s k und 5 in Odessa.

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.

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Freitag, den l>. November 1914 abends 8 Mir:

1. Freit agS-Abonn..Vorstellung

Freie Turnerschaft Launsbach.

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Den Tod auf Frankreichs Erde fanden! unsere Mitglieder

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sowie unser 1. Turnwart

üaa*ä Bechfhofd

Wir verlieren in denselben eifrige und [ stets auf das Wohl des Vereins bedachte Mit­glieder, die sich durch die Lauterkeit ihres Charakters ein dauerndes Andenken gesichert | |haben.

Launsbach, den 3. November 1914.

Der Vorstand. I

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Professor Dr. Krüger, Gberleirlurmt lärr| Kandmel-r:

Drilliche valcrliiri-ijche Dichtung.

Im Besten von Hinterbliebenen der im Felde gefallenen des».

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