Ausgabe 
4.11.1914
 
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Organ für die Interessen des der Provinz Oberhessen und

werktätigen Volkes der Nachbargcbiete.

Lsterbessnck,« v,lks,et»nv, ertcheinl iedrn WcrÜa, Abend in xn. Tu HboiinfmtitMprei» bettäfli wöchentlich 16 uionailxt fa, ctnidiL Crmgcilobn. Durch die Polt bezogen vierlctjäbrl.lLOMt.

Redaktion und (krdcdltion Stellen. Babndolliralie 23. <fdt SSloenoalie. relevbo» 2008.

Sitfctatc losten die 6 mal gespült. Kolonclzeilc oder deren Raum 16 Ptg. Lei gröberen Aufträgen Rabatt. Anzeigen wolle man b>» aoendd 7 >dr für die folgende Nummer in der Erpeditton aufgedeu

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Nr. 256

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et wachsende Wettbrand.

itt noch grösicrer «paiiumifl als nach den Kriegsschauplätzen jetzt die Welt auf die Entwicklung der Tinge, die sich im i und Südostcn Europas abspielen beginnt. Tic Italiener in ia, die Griechen in Nvrdcpirus, die Türken im Schwarzen jetzt die italienische Kabinettskrise, Gerüchte von einer irkung der französischen Garnisonen gegen Italien und von evorslchenden Abreise des englischen lind des französischen losters aus Rom, dazu wachsende Erregung und Verwirrung ilgarien und Rumänien, überall Bewegungen von unabjeh- Tragweite und einander widerstreitenden Tendenzen! n Italien, dem wichtigsten der noch neutralen Staaten, weist anzoscnfrcundliche Prcsic immer wieder aus den Gegensatz flerrcitfi in der tricntinischen Frage hin, und mit dem Los­en der Türkei spricht sic auch von einer Bedrohung italieni- ntcrcssen durch die panslawistischc Bewegung. Aus der andern besteht aber auch i» Siibalbanicn ein offenbarer Konflikt en de» Machtanspriichcn Italiens und des türkenseindltchen >enland. Besteht auf der einen Seite der begreifliche Wunsch, :n durch Hinweis aus seine albanischen Interessen an die Deutschlands, Oesterreich und der Türkei zu bringen, so läsit aus der andern ofsenbar die letzten Minen springen, um n sei cs durch Drohung oder Pression zum Anschlusj ' feindliche Koalition zu bewegen. So ivird cs Italien immer er. seine Neutralität zu wahre», und es ist vielleicht kein l, dasi jetzt in diesen entscheidungsvollen Augenblick auch die tcrkrisc fallt!

iulgarien hat erst vor wenigen Jahren sowohl mit der Türkei iit Serbien im Kriege gelegen. Aber der feindliche Gegensatz lawischen Nachbarrcich scheint heute starker zu sein, als die rschast gegen das invhamedanischc Reich, und die letzten Ber­ber russischen Prcsic. aus Bulgarien zugunsten Rußlands Truck auszuübcn. sind wenig erfolgversprechend. Nicht ganz r erscheint die zukünftige Haltung Rumäniens. Es hat im i Balkankrieg zuletzt mit Serbien und Griechenland gegen iricn gemeinsame Sache gemacht, ist aber auf der andern Seite durch alte Beziehungen mit Deutschland und Lestcrrcich vcr- t Bricht der neue Balkanbrand aus, den tsirkisck>c Blätter ankündigen, dann wird auch Rumänien nicht neutral bleiben iemand. wohin es sich dann wenden wird, erstes Resultat der neuen Entwicklung im undurchdringliche Verwirrung. Für die großen aber kann cs kein angenehmes Gefühl sei», dasi . durch Stimmungen und Strömungen ausierhalb ihres

cn Gebiets entscheidend becinflnsit werden kann. Zugleich i innen auch zu Bcwnsitscin kommen, eine wie grosie stlollc lieben n* i E». * Wen* die diplomatische Arbeit spielt. Ans seine

urnchc eüchtigicit allein kann sich kein Bolk verlassen, es mnsi . kiiie gute auswärtige Politik treiben, wenn cS kommende» 1 LLl'^^wachlei, sein will, lind zuguterletzt spielen bei der , i<f Iunn eine Rcihcv on Elementen mit, die auch

& i ankündigen. dann ivir

0 1 n! Aber noch wcisi ni U ergibt sich als erst 1 sie» eine undurchdrii , 1 , 1 _ r Europas aber kann " -chickial durch Stimm»

I ri i. i all,n ä eine mcigev on virni einen mit, nie mini i. fit, Reister des diplomatische» Schachspiels kaum zu '«VriitV *' C ' fle denn zu beherrschen imstande ist!

!u.i. wir nur. dasi der ungeheure Kriegsbrand, der

ü. r |Ta '*' kein Halt und keine Grenzen kennt. Bolk

,i '.!? worden. Süden, Osten. Westen das ist das Ende

gerühmten .Gleichgewicht" Europas!

Die türkische Presse.

I imwi'trrT* 1, - Aiw. lW. B. Nichtamtlich.) In der Be f 5 1fwni««? r nq ^« ebcn bie inspirierten Blätter zu. das, di.'

' 1*1 schwarzen Meere wohl die Form des Krieges

len "klären aber, daß sic nicht einen o ss i

r ke, m.ii. i u ^ ,anft lleschosfcn haben. Obwohl die Pforte im ^itieii >,.«!! , 0ür flct Geschickte und dem Gewisse» de» dasi sic im Zustande gerechter Verteidigung ' 7,lks werde nicht die Türkei sein, welche den Z "»»ren werde: wenn man aber den Krieg um jeden i bat i' e Türkei ihm nicht ausweichcn. Ter Tann,

", 7 °^'' "",sche Flotte gestern keine Bewegungen im lh 'J* »usgesührt habe, sic erwarte nun den Befehl,

Ter Tan in erklärt die Ercignisic im ,5*'?* e,nen Grcnzzwischcnfall und sagt, wenn Ruh- ' "'«» nicht wcitcrgehcn: der Schlüsicl zum

l'cgc in Petersburg. - u, zu beweisen, das, 6c " V,a »um Angriffe vorbereitete, stellt q ^.ocmelüete. m dem Communique angcsühric llntcrjnch- U-i"tsache gegenüber, dasi. wie inan hier allgemein r#n * v ^ fn ^"I'lands, Englands und Frankreichs seit hl habcn°" uuchtigstcn Teil ihrer Archive in Sicherheit

l>hia protestiert und rüstet!

(Ctr. Frkft.) Tic Rjctsck erfährt aus , ,, , Quelle, daß sämtliche Vrotcste Chinas gegen f , ; r billig seiner Neutralität durch Japan in vollständige:» - .' rnehmen »

'-waten erhoben worden

- 23.

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. Zürich, 2. Nov. Hl "Wischer

diplomatischen seien.

itcllcn der Der

b' n i r tr,c ' tercn Petersburger Meldung hat China a -nur -i. ct Neutralität von Tchantung außerhalb der sini^trcitkräfte unter dein Oberbefehl de.- 'Ners konzentriert. Besonders die Küste ist stark

T«e srazös»schen Beschlagnahmen.

Tic Pariser Zeitungen bringen fortgesetzt lange , , E u t i ch c n und ö st c r r c i ch i i ih c n Geschäfts- ,»,.11 Privatwohnungen, die der geriänlichen Bc- J o b m e verfallen sind. Tiefe Masiregel erstreckt sich ans

Gicßcn, Mittwoch, dcn 4. Nolicmticr 1914

alle Städte und Gegenden Frankreichs, so dasi es nicht mehr mög­lich ist, alle Namen unserer davon bcirosscncn Landoiculc wieder zugercn. Unter dem neuerdings beschlagiiahmien dcutsäien Eigen­tum befindet sich das Schlosi der Fürstin Hohenlohe in der Nähe von Brest und ein Gebäude in Solesme an der Sarihc, da? der Fürst von Löivenstein cnvorben und einer Kongregation iibcr- laffcti hatte. Tic Behörden haben dieses Kloster rcguiricrt, um L0V belgische Flüchtlinge darin unterzubringen.

In der Presse werden i in m c r lc b h a s t e r c Bedenken gegen das vom Iustizminister Briand gewählte Berfahre» der ge­richtlichen Sequestralion gcäusicrl. Es gibt nanieniliäi zahlreiche Franzosen, die »ock> mit diesen dcuijchcn Häuser» abzurcchncn haben. Sie fürchten gcwisi nicht ohne Begründung, dasi nach der k o st - spiel igen utid w i l I! ii r.1 i ch e n gcr ici)tl idjcn Liquidation nichts mehr übrig bleibt für fit. Sic beginnen deshalb fick, zu gruppieren, um ihre Interesicn zu vertreten. Auch in der soziaiistischcn Humanite wird neuerdings wieder gegen die ge­richtliche Beschlagnahme p r v I c st > c r t und verlangt, dasi die gesperrten deutschen Fabriken durch geeignete Sachwalter wieder in Betrieb gesetzt werden, damit ihre Arbeiter wieder beschäftigt werden können.

Ein dentschis ^eld!a;arctt in sranzöfischer Püesangcnschast.

Ein Militärarzt schreibt den Berliner Blättern auS Basel:

Aus Basel erhalten wir mit dem Datum des 21. Oktober folgende Mitteilung:Das Feldlazarett II des 7. Armee­korps, am 8. Teptcmber gefangen genommen in Chsitcau Thicrry (7 Aerzte. 3 Beamte), und Kricgslazarctt-Abtcilung 2.Armeekorps, ain 15. September abgesckmitten in Pdronne (13 Aerzte, 7 Beamte. 1 Johanniter-Ritter)', sind heute abend von Lhon aus, wo sie in den letzten 2 Wochen gemeinsam auf Fort St. Foy gefangen gehalten wurden, ohne Mannschaften und freiwillige Krankenpfleger, die weiterhin in Lyon zu- rückgelialtcn witrdcn, mit 58 ostpreußischen Schwestern über Genf in Basel eingctrosfeii. in der ganzen Scl,weiz und be­sonders in Basel durch Militär, Bevölkerung »nd deutsche Kolonie ans das herzlichste und würdigste ausgenommen.

Die Kricgslazarett-Abtcilung 2. Armeekorps ließ 3 Aerzte und etwa 30 Mann zur Kransenversorgung in Pöronne zurück, wurde in. Fort Vincennes (Paris) bis 8. Oktober interniert und einer schweren Untersuchung auS- gesetzt. in deren Verlauf 5 Aerzte und Beamte. 10 Schwestern 60 Mannschahen wegen unbedeutender Kleinigkeiten (Käppi, Handtuch. Strafliste belgischer Soldaten) zur kriegsrcckt- lichen Verfolgung verhaftet wurden. Ihr Schicksal ist »ns bis jetzt unbekannt.

TaS ganze Verhalten der französischen Behörden ist eine krasse. Verletzung der Genfer Konvention. Die Behandlung durch Behörden »nd durch die Bevölkerung, die in besinn­ungslosem Haß sich bis zu wüstesten Skhmähnngen, Tätlich- leiten verging, spottet jeder Beschreibung. Es war eine schwere Leidenszeit für daS Lazarett, das treu seine Pflicht gegen französische wie deutsche Verwundete getan bat. Ein­zelne Mitglieder sind fast aller Habscligkeiten beraubt.

Sie erhalten ausführlichen Feldpostbrief über diese un­erhörten Vorgänge in den nächsten Tagen. Für jetzt richten Sie die dringende Warnung an deutsche Heercsangchörige. nichts ohne Quittung bei sich ;» führen, was nach französi- icher Herkunft aussieht. Schon aus bloßen Vcrdackit hin wird Verfahren gegen Plünderung mit härtesten Strafen cingelcitet.

Ferner ist die äußerste Vorsicht bei irgendwelchen No­tizen oder in Tagebückiern geboten. Jede schriftliche Mit- tcilung wird zu den Akten genommen, eventuell zu ungunstcn des Urhebers ausgebeutct, Tagebücher werden rücksichtslos konfisziert."

Ein rnjsisrsics Ultimatum an Vulizorien?

Ter Az Est meldet aus Bukarest: Ter Abdruck, der diplomati- lckirn Bc.-ichunqen zwischen Rusiland und Bulaarien steh« unmittel- tar bevor. Eine bcsristetc Note, die der russische Gesandte der bul- qarischcn Reqierunq überreichte, hat solqciiden Wortlaui: t> die bul- qarische Rcnieruna'soll sich von nun ab jeder feiudsekiqcu diplomati­schen Aktion aeqeuiibcr Serbien enthalten, 2> die bulqarijcknt Re. nicrunq ha, sich erneut zu vcrpslichten. die Sicherheit zu geben, dasi sie in Zukunft unter keiner Form Banden iinlcrstsitz! und die Äomi- tatschisührer in Mazedonien nicht dusden werde, dir Bandensührer ohne Verzug vor ein Kriegsgericht stellen wird, 3) Bulgarien läsit eine str-ug- Zensur in Kraft treten gegen d-e Zeitungen bezüglich der Mitteilung von Nachrichten über Borsälle in Rusiland und Serbien, -» Bulgarien fischt sofort jede Mine aus, die den Verkehr l nach Varna und Burgas verhindert, ja sogar unmöglich macht. Tic bulgarische Rcgicrnna ist vcrpilichtct, die Hasen sofort jur den Transitverkehr nach Tcocagatsch und Saloniki zu crössncn. Falls Bulgaricu diese Forderungen, die mit Zeit befristet unterbreitet werden, nicht erfüllt, wäre Rusiland gezwungen, das Bomlardcment auf Varna und Burgas zu erössnen.

Man wird a b w a r i e n müffen, ob die Bukarester Meldung des uugarischeii Blattes sich bestätigt, zumal sonst über einen solchen Schritt der russischen Regierung noch nichts bekannt ist.

9 . IlUirMng

Tic ftciesclasickrcit ^ir>ilacsa;»!)cilc»,.

Genf, 2. Rvv. <Elr Frkst.) Hier ivird «>» dem Inner» Fraukveicho der erste grosie Traiivport deutscher und öster­reichischer internierter Zivilgcsangener erwartet. Gestern kamen aus der Zon ? bereins kleinere Trrru-.'vorte von Teu!- schen au, nelch.' l>ei srauzösisckicii Familien in S-mviieu in Siellung und dort zurückgehaCcu waren. Ta einige von Teiilsck'aiiid intcr- vierte Franzosen, di« hier duichkam.u, sich über mangeliniste Verpflegung beklagt ligbeii, fordert das Heimschafsungsbiireau die Zrrtnng-u aus, von der Verössentlichnug derartiger höcksit verdack,- tiger Beschuldigungen in jobenl Falte Abstand zu nehmen, da sic die bcstehkndc Spinminig mir eiliöttcu und den nvck, internierte» ble- sangenen sitgrd.-n könnt«. (Fvarcks. Ztg.)

Ein ctrglijchesLop für vic Ve»ltsche»Lotdatcn.

London, 2. 0i0v. <\Y. I,. Nichtnmtlich.) Der Bericht­

erstatter der Times stellt in einem Bericht vom östlichen Kriegsschauplatz fest, daß sich die Deutschen an den Orten, die er besuchte, keiner Ucbertretung der Kriepsgesetzc schuldig gemacht haben. Tie Bevölkerung tvurde nicht terrorisiert, die Häuser und Vorräte seien in der Regel unberührt ge­blieben.

Die Kranen im Äluskaird.

Die englische Freie Kirchen-Liga für Frauenstimmrecht hat sich ebenso wie die Vereinigung der Stimmrechtsverbände in Großbritannien für die Ansrechterhaltung der inwr- nationalen Beziehungen unter den Frauen ausgesprochen. In einer ihrer Versammlungen wurde folgende Resolution an- genomnien:

TaS Exekutivkomitee sendet Grübe an die FvanensiimM' rechileriniien in Teiitschland und versichert sic der tiefsten Si,m- pachie t>ci den Leiden, ivetckze der Krieg über ganz Europa gc- brack,t hat. Wir beten, tmsi dieser Krieg bald enden möge, und dasi di« internaiionalen Bezichunacn, die i» der Frainubeivcgung in so glücklicher Weise I>crriä:en. fiel» auf das Leben im allge­meinen auodebncn und künsieg nicht mehr gobrock-c» ,verden möchten.

In Ncwyork zogen am 20. August 3000 Frauen in Traucrklcidung durch die bedeutendsten Straßen. Eine ein­zige Fahne mit dein WortFrieden" wurde dem Ztige voran- getragen. Dieser Temonstrntionsziig wurde vom Präsidenten Wiison giitgchcißen und die Führcrinnen von ihm eutpfangen. Späterhin lvurdc dem Präsidenten noch durch die Vorsitzende des Weltbundes für Frauenstiinnirccht eine Petition über­reicht. die von den Franenstimmrechtsorganisationen von 13 Ländern unterzeichnet war. Sie enthielt die Ausforderung, Präsident Wilson möchte sich an die Spitze einer Bewegung stellen, »m eine schnellere Beendigung des europäischen Krieges herbciziiführcn. Nach Womans Journal haben die Organisationen folgender Länder die Petition unterstützt: Australien, Canada, Dänemark, Frankreich, Holland, Ungarn, Italien, Norwegen, Rußland. Scksioedcil, Großbritannien. West-Deutschland. Mit West-Deutschland ist offenbar die Westdeutsche Vereinigung für Fraucnstiminrccht gemeint, die aber dem Weltbund für Frauenstimmrecht nicht angeschlossen ist. Der Deutsche Verband für Frauenstimmrecht, der ein Glied des Weltbundes ist, hätte demnach.nickt mitunter- zeichnet. »

Die angeführten Organisationen umfassen über eine Millwn Mitglieder. A5cr was richten die Bitten einer Million Frauen, denen sich noch Millionen anderer im Herzen anschlicßcn, aus, wenn fast die ganze Weit in Flammen steht!

Handelskammer gea.en (tzcncralkomniando.

Wie bekannt, hiattc der Gouverneur von M c h es kn einem Erlaß für ungesctzlick) erilart, dasi Firmen ihre» AngestcUtcii Lolin» abzügc machen oder ihnen gar nur die Hälske ist re- bisherigen Ge­halts zahlten und dabei angcdroht, de» betrenenbeu Firmen den gesamten Güterverkehr zu sperren. 3 m bedeutend müderer Form hatte auch das stellvertretende Generalkommando des 7 . Armeekorps bekamtt gegeben, dasi cs unmotivierte Lvhnaivzügc kn dieser schweren Zeit aus das entschiedenst: mibbiliig:. Trotzdem gerade km Be­reich: des 7 . Arincekouxs, d« ri,.hiijck>naefffäIischeu Iudu,strie» gcbiels. wo immerhin noch am mekstcn Arbeit vorhanden ist, Gc- halliskürzungen am wcniasien mit schlechtem ökeick-üstsgaitge ^be- gründct werben könne», hat mau diese fast überall eiutretcu lasse». Ter Tadel des Gencrallommaudss war also durchaus berechttzst. Trotzdem treten jetzt die Haiiidc'skammcrn des Ir.dustriegchiets auf d:n Plan, um gegen den Kommandiereitden General vorzngehen. Tie Handelskammern in Bonn. Esten und Hagen i. W.. serner der Verein der Industricllen des RegicrmtgSbezirls Köln haben kn° zwischeneine derartizte allgemeine Warmutg für direkt uitgerecht- sertigl" erklärt. T .ic:, Nnternehmerverbäitdern schließt sich jetzt auch die E!b:rselider Sanidelsb.'ni'uer au. Tie Bckanntmachnng des Kommandierend:» Generals labeeine große Verwirrintg imd Nuzufriedoicheit gegenüber den Arbeitgebern in Kreisen der An­gestellte,, hrrvorgcrufen. Tie werde auch keineswegs dazu beitrage», diejenigen Firmen, ivelch: lediglich im Iittcrcstc der Vermeidung von Angcstellleren!lastui:gen das ganze Personal z» geriitgcrcn Gchäl::rn und Löhren weiter brschüsti»«», in ihrem uitriq-intsitzigen Vergeben zu ermutigen. Viel: Firmen lebten jetzt von Millkär- lieie'rmtgen. die vielfach kekuvn oder nur -ering-n Rüsten ab- werfen. ('?) Ti« Verivarnultg ber mklitävtschcn Stellen, bereu gute