Ausgabe 
2.11.1914
 
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hängt worden ist, weil derselbe di« festgesetzt«» Mindest- verkanfspreis« trotz mehrmaliger Verwarnung nicht «ingeholtcn hat. Wir ersuchen sämtliche Kollegen, dem Ge- ,rannten keine Ware, auch nicht in Fuhren. zu überlasten, ferner streng darauf zu achten, das, sich K. auch nicht durch Dritte Kohlen verschafft. Jeder must Kontrolle hierüber a u s - üben und wer trotzdem K. mit Ware versehen sollte, würd« natürlich ebenfalls die Sperre zu gewärtigen haben. Alle Kollegen sind hierdurch verwarnt und im eigenen Inter­est« wird ersucht, die Preise genau einzuhalten. (Höhere Preise sind natürlich zulässig.) Es soll von jetzt ab auf jeden Fall mit rücksichtsloser Sperre vorgegangen werden. Glück <"

Daß in Friedenszeiten die Unternehnier (in diesem Falle das allmächtige Kohlensyndikat) ihre Geschäftsinteressen in solch rigoroser Weise wahren, ist ja bekannt. Daß aber in Kriegszeiten, Perioden allgemeiner Notlage, kleine Geschäfts­leute, die armen Leuten die Kohlen etwas billiger verkaufen, in Verruf erklärt und eristenzlos gemacht werden und dabei noch ausdrücklich hervorgehoben wird, daßhöhere. Preise natürlich zulässig" sind, läßt den Patriotis­mus gewisser Kreise etwas eigenartig erscheinen.

Die e»glischc»r Genossenschafte» i«nv der Krieg.

Die englische Grosteinkaussgenosscnschast zahlt allen ihren Ar­beitern und Angestellten, die freiwillig ins Heer eintreten, den vollen Lohn weiter, abzüglich des Soldes. Sie fördert die Rekrutierungskampagnc nach Kräften. Zur Ausrüstung der Frei­willigen aus ihren Bureaus in der Zentrale (Manchester) gab sie 10 000 Mark, als erste Rate zu dem Prince os Wales Jnvalidcn- sond 200 000 Mark und für die belgischen Flüchtlinge 20 000 Mark. Achnliche Beschliistc fatzten viele Genossenschaften im ganzen Lande.

Die Schlacht an der Srüste.

Ter Nieuwe Rottcrdamsche Courant meldet aus Vlif- singen, daß der schwere Kanonendonner, der in den letzten drei Tagen abgeflaut lvar, heute nacht plötzlich wieder heftig einsetzte. Der Kampf findet im Westen von Ostende statt. Aus Oosburg wird gemeldet, daß sehr heftiger Kanonen­donner, auch schwere Explosionen vernehmlich seien. Die ganze Gegend, einschließlich der Gegend von Hozegros wird mit Geschützgräben verstärkt.

Die feindlichen Motten im Kanal.

Der englische Gesandte im Haag teilte laut Bost. Zeitung mit, daß auf dem englischen Minenzerftörer Falcan an der Ostender Küste eine Granate explodierte, die einen Offizier und 8 Mann tötete, während ein Offizier und 15 Mann verwundet wur­den. Es heißt dann weiter, daß deutsche Untersee­boote noch immer an der belgischen Küste tätig seien. Eben­falls aus de» Kampf bei Ostende dürfte sich folgende Trahtmeldung des Züricher Korrespondenten der Voss. Zeitung beziehen: Der Triester Piccolo vernimmt aus Rotterdam, am 20. Oktober seien in dem Hafen von Harvich vier kleine englische Kriegsschiffe einge- laufcn, die von feindlichen Geschosten beschädigt waren.

Aus Louis wird gemeldet, daß vier französische Kriegs­schiffe die englische Flotte an der belgischen Küste verstärkt hätten. Gerüchtweise verlautet, daß ein französisches Flußkanonenbovt gefunken fei.

Der Abbruch der Beziehungen.

W. B. Rom, 31. Oft. Agenzia Stefan! meldet aus Peters­burg: Nachdem die Türkei die Feindseligkeiten eröffnet hat, hat dle russische Regierung ihre Konsuln in der Türkei angewiesen, die Türkei zu verlosten und die russischen Staatsangehörigen in der Türkei unter italienischen Schutz zu stellen. Der russische Bot­schafter ist ebenfalls angewiesen, Konstantinopel zu verlosten. Rußland werde die türkischen Staatsangehörigen in Rußland ebenso behandeln, als die Türkei die russischen.

Die Arbeit der türkischen Torpedoboote.

Frankfurt a. M., 31. Okt. Nach einer Privatmeldung der Fr. Ztg. haben türkische Torpedoboote, deren Namen unbekannt sind, die russische Flotte angegriffen und das KanonenbootDonec" zum Sinken gebracht. Ein Teil der Mannschaft ertrank, wurde getötet oder verwundet. Ein französisches und drei russische Dampfboote wurden beseitigt.

Von Südafrika.

Der Burenaufstand wird immer gefährlicher.

Aus Bloemfontcin wird gemeldet, daß die Burghers in dem ganzen früheren Oranje-Freistaat zu den Waffen greifen und ihre Hauptmasse sich in der Richtung auf Kapstadt kon> zentriere, das von Truppen fast ganz entblößt ist, weil diese bekanntlich Südwcstasrika angegriffen haben. Man er-

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Müggc. 101

V',.Ei, Wingeborg," sagte der Greis lächelnd,das ist ein -übler Empfang."

;Mag sein," erwiderte der dickköpfige Quäner,aber 'eines Tieres Natur stammt auch von Gott. Der Empfang gilt nicht Euch, Herr, sondern Eurer Gesellschaft. Seid Ihr nicht vor kurzer Zeit noch mit Lappen zusammen gewesen? Jst's nicht so?"

Ja," war Hornemanns Antwort,Mortuno begleitete mich und trug mein Ränzchen bis dort oben, wo er mich verließ."

Seht Ihr wohl!" rief Wingeborg triumphierend.Meine Hunde wittern, daß ein Lappe bei Euch war.Es ist eine Äötterstimme, die aus den Tieren spricht."

Guter Freund," fiel Hornemann ein,laß die Götter- stimme aus dir selbst sprechen, die da sagt: Liebet alle Men­schen, denn sie sind Gottes Ebenbild. Doch was tust du hier am Lyngcnsjord?"

Wingeborg erzählte, daß er seine jährliche Federsamm­lung abliefern und Helgcstads Rückkehr erwarten wolle, um Rechnung mit ihm zu halten und Ankäufe zu machen. Nach einigen anderen Fragen blieb Egede draußen sitzen, im Hause aber sammelte sich die ganze Bewohnerschaft um den guten Priester, der für jeden freundliche Worte hatte.

Klaus Hornemanns Anwesenheit war aber auch für Marstrand tröstend. Unverhofft fiihrte ihm sein guter Stern den Mann zu, bei dem er Rat und mancherlei Beistano suchen konnte und dessen Nähe selbst Paul Petersen beschei­dener oder zurückhaltender machte. Er war gewiß, daß der Schreiber vor diescin alten Mann mehr Scheu empfand, als vor irgend jemand: er wagte es nicht, die mancherlei lehr­reichen Gespräche, mit denen der Abend ausgefüllt wurde,

wartet, daß die Aufständischen versuchen werden, sich möglichst rasch in den Besitz von Kapstadt zu setzen.

Sccvlo meldet aus London, daß De Wet vorgestern den Oberbefehl über die südafrikanischen Rebellen übernahm und die Bürger vom Nordvrangcstaat zu sich rief. General Beyers befehligt die Buren Westttansvaals, De Wet 2000 und Beyers vielleicht 7000. Großen Eindruck machte auf die Bevölkerung ein von den Deutschen erlassenes Manifest, das besagt, die Deutschen wollte» nur die eng­lischen Truppen und nicht die Buren bekämpfen.

Der Burenaufstattv Werk einer allgemeinen Verschwörung!

Berlin. Zu dem Burenaufstand in Südafrika wird aus Rotterdam gemeldet: Die Erhebung der Buren sei jedenfalls das Werk einer allgeineinen Verschwörung, deren Anfänge weit zurückreichen. Die Buren seien schon lange mit der eng­lischen Herrschaft unzufrieden, weil diese zu sehr das farbige Element begünstige und die reichen Naturschätze zu offen­sichtlich zugunsten der englischen Unternehmer und des Mut­terlandes ausbeutc. Man erwartet, daß die Aufständischen versuchen werden, sich so rasch wie möglich in den Besitz von Kapstadt zu setzen.

Den Londoner Times wird aus Toronto gemeldet: 10000 Kavalleristen aus dem westlichen Kanada sollen wahr­scheinlich nach Südaftika gesandt werden, um an der Unter­drückung des Volksaufstandes teilzunehmen. Dieser, nimmt man in Kanada an, sei sehr e r n st e r Natur.

Türkenfreundliche Demonstratio«! in Berti»»!

IV. T. B. Berlin, 31. Okt. Vor der türkischen Botschaft fanden gestern abend große Zustimmungskundgcbungen statt. Aus der Mitte des Publikums wurden mehrere Ansprachen gehalten, die in brausend ausgenommenc Hochs auf den Sultan und den deutschen Kaiser ausklangen. Der Botschafter, General Mahmus Mukhtar Pascha hielt ebenfalls eine kurze Ansprache, in welcher er seiner Freude Ausdruck gab. Grüße der Deutschen nach seiner Heimat übermitteln zu können. Er wolle nicht viele Worte machen, in dieser schweren Zeit, in der die Türkei an der Seite Deutschlands kämpsc. Er fordere die Menge auf, in die deutsche Nationalhymne einzustimmen.

Russische Hasc»»»»ot.

Kristiania, 31. Okt. Einer dem Ministerium des Aeußern vorliegenden Meldung zufolge herrscht seit einigen Tagen in Archangelsk eine Temperatur von Minus 15 Grad. Also werde der Hafen von Archangelsk, der heute nach Sperrung der Dardanellen und der Besetzung der Ostsee durch die deutsche Flotte, Rußlands einziger Zugang in europäisches Gebiet sei, nicht lange mehr eisfrei sein.

Russische Schiffe gesunken!

Rotterdam, 81. Okt. Die beiden russischen DampferJalta" undKazbeck" sind im Schwarzen Meer auf Minen ausgelaufen und gesunken. Die Besatzung desJalta" wurde gerettet, ein Teil der Besatzung desKazbeck" ertrank.

Bulgarien bleibt rufseirfein-lich.

Der Korrespondent des russischen Blattes Utro Roßja meldet aus Sofia, er habe mit dem russischen Gesandten in Bulgarien eine Unterredung gehabt. Dieser habe ihn er­mächtigt, zu berichte», daß die Stimmung in Bulgarien durchaus russcnfeindlich sei. Alle Versuche des Gesandten, Bulgarien umzustimmen, seien erfolglos geblieben. Er habe seiner Regierung davon Mitteilung gemacht.

Englische Rücksichten aus »»eutrale Handelsinteresiei».

Dw amtliche Londoner Gazette meldet, daß die englische Re­gierung beschlossen habe, die Londoner Deklaration mit einigen Einschränkungen wieder in Kraft zu setzen, um dem neutralen Handel Erleichterungen zu verschaffen.

Doch Bergeltungsmasinahmen gegen England?

IV. 1. B. Dresden, SO. Okt. sRichtamtlich.) Der Dresdener Anzeiger halte gestern an den Staatssekretär des Auswärtigen v. Jagow ein Telegramm gesandt, wegen der Behandlung der Deutschen in England. Daraufhin ist heute abend folgende Ant­wort eingegangcn:

Auf Ihr gestriges Telegramm ist der amerikanische Bot­schafter in London veranlaßt worden, sich persönlich über die Be­handlung der deutschen Gefangenen in England Ansklarnng zu

zu unterbrechen, wagte auch nicht, über die Moral des Priesters und Heidenbekehrers zu spotten und seine gut­herzigen Aussprüche lächerlich zu machen. Der alte Priester hatte nichts als seinen freudigen Gottesglauben, seine klaren Augen, seine sanfte Stimme und sein Weißes Haar, Paul Petersen erachtete ihn als einen Narren und elenden Phan­tasten, der nur von Dummköpfen verehrt werde, aber der Nimbus dieser Verehrung lag so geheimnisvoll um den Greis, daß Paul, mochte er tun, was er wollte, sich der An­steckung nicht entziehen konnte.

Er saß stumm in der Ecke und grübelte über seine Pläne. Sobald er konnte, entsernte er sich, und Björnarne folgte ihm nach, endlich aber blieb Klaus mit Marstrand allein, der ihm sein Herz ausschllttete und ihm bis tief in die Nacht seine Angelegenheiten mitteiltc.

Freund Johann," sagte endlich der Priester,ich bin kein praktisch befähigter Mann für solche Dinge, mein R.it kann daher nur zweifelhaftes Gewicht für Sie haben. Hätten Sie früher sich an mich gewandt, so würde ich allerdings da- gegen gewesen sein, daß Sie, jung und unerfahren, sich auf so große, weitgehende und kostspielige Unternehmungen ein- lassen wollten. Hclgestad hat Sie dazu ermuntert, sein? Pflicht ist es somit. Sie kräftig zu unterstützen, und wie ich ihn kenne, wirb er cs tun, da Sie überzeugt sind, daß Ihre begonnenen Arbeiten eben so nötig wie notwendig waren, um zum Ziele zu führen."

Ich bin aufs bestimmteste überzeugt," antwortete Mar- sirand,daß ich nwhr ausgeführt habe, als Helgestad er­warten konnte, und zweifle nicht im geringsten daran, daß im nächsten Sommer schon ein Erfolg möglich ist, der alle Spöt- ter zum Schweigen bringt."

Dann arbeiten Sie rüstig fort, und kehren Sie sich nicht on die tadelnden und verdammenden Stimmen. Ich muß Sic immer wieder mit mir vergleichen," fuhr er sanft lächelnd sort.Sie stehen freilich vor mir da in blühender

verschaffen, und soweit die Klagen berechtigt sind,i größten Nachdruck aus sofortige Abhilfe zu bestehen. Ein i ein,gegangener Bericht des amerikanischen BotschasterS üb> Besichtigung mehrerer Gcfongeiielager lautet befriedig Bcrgeltungsmaßnahmcn wegen der Gciangeny, Deutscher in England werden, wenn die englische Regier,» Aufforderung zur Freilastung nicht unverzüglich kommt, alsbald durchgeführt werden.

Beschickung Sewastopols durch die Tür

Frankfurt a. M., 31. Okt. Nach einem Privattclcg, der Fr. Ztg. hat der türkische KreuzerSultan Jawus S dir russische Secsestung Sewastopol beschossen und die in Brand gesetzt.

Hessen m»d Nachbargebiete.

Gießen und Umgebung.

Erfüllung der Parteipflichten.

Von jedem, der sich als Angehöriger der deutschci zialdeniokratic betrachtet wissen will, muß man verlcl baß er nach seinen besten Kräften die Pflichten erfüllt I ihm als Parteigenosse erwachsen. Im Kriege ebenso u Frieden. Erste Pflicht ist selbstverständlich für Weit breitung unserer Grundsätze und unserer Anschan l zu sorgen. Immer mehr und immer neue Dolksge müssen mit dcni vertraut gemacht werden, was wir n i immer mehr müssen unsere Forderungen begreifen uw stehen lernen. Uni dies zu erreichen, ist vor allem die w I Verbreitung der Parteizeitung notwendig und zu uns Gehörige muß das Seine dazu beittagen ui I seinen Bekanntenkreisen Leser für die Oberhessische zeitung zu gewinnen suchen. Der Krieg hat in die lll unserer Leser große Lücken gerissen-, mehr als der viert ! aller organisierten Arbeiter und Parteigenossen ist zu | Waffen cinbernfen, diese Lücken müssen wieder aus, werden! Und das ist sehr wohl möglich, wenn jeder Pflicht tut. Jetzt heißt es zwar:es gibt keine Pc l mehr" allein nach dem Kriege wirds wieder anders I> Es wird zukünftig sein, wie es bisher war: nur die demokratische Presse vertritt die Interessen der Arls Deshalb müssen wir für Erhaltung und Stärkung i, Organisationen und unserer Presse sorgen! Halte! I die Frankfurter und anderen Klatsch- und Sensations! | vom Halse sie haben noch nie einen Satz für Eure Eurer Interessen, Euer Wohlergehen geschrieben.

Jederzeit hat aber die Oberhessischc Volkszcitun | Interessen des arbeitenden und minderbemittelten vertreten. Deshalb mutz es heilige Pflicht der Arbeite! ihr Blatt zu unterstützen und für dessen Weitcrverbr | zu sorgen. Selbstverständlich bringt die Oberhessische zeitung die Nachrichten von den neuesten Ereignisse gleicher Zeit, wie die übrigen Blätter.

Erfüllt also Eure Parteipflicht!

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Herbst ist's!

Herbst ist's! Durch die Wipfel der Bäume streicht ein t kühler Hauch. Ein Todesahnen zieht durch Wald und Flui vereinzelt, bann mehr und mehr, in ungezählter Fülle flatter um Blatt zur Erde nieder, in bunter Farbenpracht den « vollsten Teppich webend. Alles welkt, alles erstirbt! J

Auch durch die Mcnschenhcrzcn zieht ein düstres We» Todeshauch. Die Kriegsfuric, jenes mcnschenmorbcnde ll> zwingt in diesem größten aller Völkcrkricge der zivilisierte seinen grauenhaften Stempel auf.

Herbst ist's auch im Menschenleben! So manche | Menschcnknospe, die vor nicht allzu langer Zeit noch in Kraft ihrer Entfaltung zustrebte, sic liegt jetzt draußen: w geknickt. Ein Opfer des Weltkrieges, aus dem Felde der ü fallen!

Durch die Menschheit geht ein Todesahnen. Gleich i Herbstwind durch die Bäume rauscht, so streicht ein Tot durch die Reihen unsrer kämpfenden Brüder, Tod und Beri bringend. Gleich wie die Blätter fallen, so sinken auch su mit ihrem Herzblute die Erde färbend.

Und daheim wie viele Menschenblumen welken seelisch zerrüttet durch den Verlust von im Felde gebliebenei Angehörigen! Herbst ist's eben auch im Menschenleben, ll ist alles nur vorübergehend! Unter der Rinde sammeln und Strauch schon neue Kräfte, um beim Wiedcrerwaö

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Jugendkraft, und in Ihren Ihren Augen wie in ganzen Wesen ist eine Energie, die mein altes Herz er Aber wir sind uns dennoch ähnlich. Wie mich Unwi ^ und Böswilligkeit schmähen und verleumden, so fal * Zungen der Menschen, die nur für das Gewöhnliche ui? gebrachte Sinn und Verstand haben, über Sie her.

Meine Fehler," erwiderte Marstrand,hat Olaf 1» gezeigt. Ich habe für mein Haus bisher zu wenig meine Ausgaben sind zu groß gewesen, es ist vieles Wirrung und Unordnung, weil ich mich nicht darum ki i» konnte. Das soll von jetzt an geschehen."

Es ist zu viel für Sie," sagte der alte Priester, ii)» sich zu ihm beugte und die Hand auf seine Schulte it Ihr Haus sicher aufzurichten, gibt es nur ein M ^ eine wackere tüchtige Frau, die Frieden und Ordnung k bringt."

Marstrand machte ein abwehrendes Zeichen, inder * Augen durch das stille Zimmer laufen ließ, als fürchte es jemand höre. I

Ich könnte Ihnen eine Mitteilung machen," fuh *

fort,doch muß ich glauben. Ihnen damit wehe zu tur

ich Erinnerungen aufwecke, die nicht angenehm für S

Erinnerungen, die nicht angenehm sind?" wie' Marstrand, mit einem Seufzer an seine Stirn fassend 1 habe ich mancherlei."

Es handelt sich um ein arnies, getäuschtes M sagte der Priester nach einem augenblicklichen Schwc ^ nicht.durch Sic absichtlich getäuscht nein, so ist ^ gemeint, sondern durch ihr eigenes Herz irre geführ es ist eine unglückliche Geschichte, eine Geschichte de . mctS, traurig und trostlos, denn cs ist keine Hilß fiinhrr trnoon die Sünden ifirnr Väkev ein Ttlnckl Cm

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Kinder tragen die Sünden ihrer Väter, ein Flucki ucn Geschlecht zu Geschlecht, und die von Haß und Vc> ^ Getroffenen müssen leiden vom Unrecht, mag ihre Sc. - rein sein von aller Schuld." (Fortsetzung

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