Ausgabe 
31.10.1914
 
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He Fonds haben würden, um die Laste» zu tragen. England sei unfähig, den Krieg allein f o r t z u s e 1) e n , den es nicht ohne Frankreich und Rußland führen könne, da die Ent­scheidung zu Lande und nicht zur Lee fallen würde. Was solle also England tun? Es solle die allgemeine Wehrpflicht für das Alter von 19 bis 48 Jahren in England und den Kolonien ein­führen, dann könne England hoffen, Berlin zu erreichen und Deutschland zu vernichten. Aber dazu gehörte» Cpfer. Sie mögen selbst urteilen, fährt der Verfasser des Briefes fort, ob es recht ist, daß Ihre Handlnngsgehilsen an de» Pulten bleiben und die Landwirte ans den Feldern, das; die Fabrikanten die Zeit benutzen, um sich des deutschen Handels zu bemächtigen, und daß ihre Theater und Musithallen osfen bleiben, mährend in Frankreich alle Männer von 19 bis 48 Jahren im Kriege sind und die sranzösischen Familien ohne Ausnahme Trauer tragen. Der Brief sagt schliesilich: Es heißt, daß 1200 999 nicht dienstpflichtige Deutsche sich bei Beginn des Krieges freiwillig gemeldet haben. Ihre wie unsere Territorial­truppen sollten mehr leiste» als diese. Ich wiederhole: Wenn

unsere im Feuer stehen, warum nicht die Ihrigen?

Beschießung eines russischen Kanonenbootes durch die Bulgaren?

London, 29. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Nach Blät- tcrmcldungen sollen die Bulgaren auf ein russisches Kanonen- boot geschossen haben, das der serbischen Armee auf der Donau Vorräte zuführen wollte.

Die Ernten im Auslande.

Nach einer Veröffentlichung des Internationalen Landwirt- schastsinstituts in Rom wird die Ernte in nachstehenden Ländern wie folgt geschätzt:

Tonnen geg. 1913 -s- od. Rußland (10 asiat. Gouv.): Weizen 3 300 090 12,3 %

Roggen 800 000 3,1 % +

Hafer 1 800 000 9,4 %

Spanien Mais 700 000 14,0 % +

Reis 200 000 12,3 %

Bereinigte Staaten Mais 68 000 000 9,4 % +

Japan Reis 8 100 000 13,0 % +.

Aus Portugal.

London, 29. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Tie Time» melden aus Lissabon vom 26. Oktober: Gestern sind -durch ein Dekret alle Klassen der Flottenreservcn aufgerufen wor­den. Eine Seebrigade von 600 Mann wird Anfang November nach Angola geschickt werden, um das dortige Expeditions­korps zu verstärken.

Die Kurden gegen Rußland.

Nachrichten aus Konstantinopel melden neue Kämpfe zwischen russischen Truppen und aufständischen Kurden in der Nähe von Urmia. Die Kurden erbeuteten russische Geschütze und machten zahlreiche Gefangene, darunter Offiziere. Die Russen mußten sich zuriickziehen. Die mit Türken und Persern verbündeten Kurden sind im Anmarsch auf die Stadt.

In einem Jrrendorf.

Aus Amsterdam schreibt ein Berichterstatter:

An der Eisenbahnlinie AntwerpenGladbach liegt das Dors­chen Gheel, das seit uralten Zeiten eine Kolonie von Geisteskranken beherbergt. Die Legende schreibt ihre Gründung der heiligen Dimphna zu, die tm siebenten Jahrhundert gelebt haben soll. In jedem Hause sind Kranke untergebracht. Begreiflicherweise sahen die Letter und Pfleger der Anstalt den Kriegsbegebenheiten, die immer näher an de» Ort heranzogen, mit große» Besorgnissen ent­gegen. Mußte schon der aus der Umgebung tönende Kanonen­donner die Kranken ausregen, wie sollte es werden, wenn mili­tärische Einquartierung kam ober der Feind durchzöge. Konnte nicht auch die Tat eines unzurechnungsfähigen Kranken ein schreck­liches Unheil über seine Leidensgefährten und den ganzen Ort bringen? Im Kriege gibt es in solchen Fällen nun einmal keine lange Untersuchung über Schuld und Mitschuld. Indes ist die An- stal«, wie das Handelsblad mitteilt, dem befürchteten Schrecken ent­ronnen. Als die deutschen Soldaten an den Dorfeingang kamen, fanden sie große Maueranschläge, die sie darauf hinwiesen, daß sie sich in einer aus Angehörigen aller Nationen zusammengesetzten Jrrenkolonie befänden. Weiter wurde ihnen ein Schreiben über­reicht, das wir in seinem etwas naiven deutschen Text wiedergeben. Es lautete:

An den Herrn Befehlshaber und Krieger der deutschen Armee!

Wir, Einwohner dieses Hauses, wo hilfsbedürftige Irren verpflegt werden, nehmen am höslichsten die Freiheit, an die Obrigkeit und Krieger der deutschen Armee svlgendes mitzu­teilen:

Die in der ärztlichen Wissenschaft weltberühmte Gemeinde Gheel ist wie ein großes Spital, eine große Irrenanstalt, aus 1600 Pflegefamllien zusammengestellt, worin säst dreitausend unglückliche Geisteskranke von allen Nationalitäten und von allem Glauben, Belgier, Deutsche, Holländer usw., mit der größ­ten Liebe in den Familien versorgt werden.

Daher dürfen wir die deutschen Krieger und Ihre Obrigkeit

bitten, so ruhig als möglich durch unsere Gemeinde ziehen zu wollen, damit die Verrückten nicht stärker aufgeregt werde»: und nicht daraus achtzugeben, wenn der eine oder der andere dieser Unglücklichen durch unsinnige Wörter oder Täte der deut­schen Nation gegenüber etwas Unangenehmes begehen oder irgend durch eine Manifestation seine Gesinnung äußern würde.

Eingesehen die hohe menschenliebende Bedeutung dieses Ortes, hassen wir, daß diese Bitte von der Obrigkeit der deut­schen Armee gutiqst entgegengenommeu werden wird, und bieten Ihnen unsere höflichen Grüße.

lieber die Wirkung dieses Schreibens sagte Tr. Beens, der Direktor der Anstalt, dem holländischen Journalisten:Wir haben hier über Unruhe oder Angst der Patienten nicht zu klagen gehabt. Wohl sind einige Familien mit ihren Patienten geflüchtet, aber im übrigen ist alles hier so geblieben wie zuvor." Und er fügte weiter hinzu, während aus der Richtung von Antwerpen das schwere Ge- schlitz herüberdröhnte:Man ist hier nicht mehr in Angst. Nur

als es dort weiter, bei Aerschol und in Löwen, brannte, waren wir noch unruhig, aber das rote Kreuz auf unseren Türmen hat uns beschützt. Wir sähen nur unsere Lebensmittel nicht gern requiriert." Im Torfe hat man dem Berichterstatter noch mehr vom Durchzug der Deutschen erzählt, von einigen Lssizieren, die sich geduldig vo» armen Geisteskranken ausfragen ließen und die mit ihren Mann­schaften rasch wieder sortzogen, da ihnen diese Kolonie wohl un­heimlicher war als der Krieg. Gleichwohl hat das Dorf seinen Blutzoll an den Krieg bezahlen miisien. Ein junger holländischer Zigarrenmacher, der so unklug war, beim Nahen der Deutschen zu fliehen, wurde durch eine nachgesandte Gewehrkugel tödlich ver­wundet. Auch erzählte man, daß eine geisteskranke Frau, die an, Abend umherschweiste. von einer Patrouille verwundet worden sei. Im ganzen aber ist die Kolonie vom Äriegsgreuel verschont ge­blieben: der stille Wahnsinn der 1600 von dem tobenden der Mil­lionen.

Verbot des Lchnapsansschanks.

Für das oberschlesische Industriegebiet ist ein strenges Verbot des Ausschanks von Schnaps erlassen worden. Wie die Schlesische Zeitung berichtet, ist ungeordnet worden, daß in den Stadt- und Landkreisen Beuthen, Kattowih, Gleiwitz und Ratibor, im Stadtkreise Königshütte und in de.: Land­kreisen Tarnowitz, Zabrze, Groß-Strchlitz und Rybnik rn den Wirtschaftslokalen neben alkoholfreien Getränken nur reiner Traubcnwein und Bier zuin Ausschank gebracht werden dürfen. Der Ausschank von Branntwein und Likören und der Kleinhandel mit Spirituosen sind verboteir. Zu HeiO zwecken diirsen Spirituosen, insbesondere Hosfmannstropsen, nur auf ärztliche Anordnung abgegeben werden. Zuwider- Handlungen gegen diese Verordnung werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft. Außerdem haben Zuwider­handelnde die Schließung des gesamten WirtschaftsbetriebcS bczw. der Verkaufsstelle zu gewärtigen.

Ein neuerEmden"-Streich.

W. B. Leipzig, 30. Okt. Die Leipziger Neuesten Nach- richlcn berichten aus Kopenhagen: Nach einer aintlichen

Petersburger Meldung aus Tokio wurde der russische Kreuzer Schewtschng" und ein französischer Torpedojöger auf der Reede von Pulo-Pinang durch Torpedoschüsse des deutschen KreuzersEmden" zum Sinken gebracht. Ter Kreuzer Emden" hatte sich durch Anbringen eines vierten falschen Schornsteins unkenntlich gemacht und konnte sich ans diese Weise den vernichteten Schissen unerkannt nähern.

Von der Front in Flandern!

Die Deutschen machen weitere Fortschritte

Der Vorniarsch der Deutschen über den Nperkanal dauert holländischen Blättern zufolge fort. Rousbrngge soll vo» deutschen Vortruppcn besetzt worden sein.

Wie die Times mitteilcn, wurde Turnhout von den deutschen Soldaten beseht, die in Bürgcrguarticren einlogicrt wurden und in der Umgegend der Stadt patroullieren.

Der Bericht der Verbündeten.

Rotterdam, 30. Okt. Tie belgische Regierung drahtete dem belgischen Gesandten im Haag, daß die Lage der Ver­bündeten an der Mer sich gebessert habe. Das Feuer der feindlichen Artillerie sei abgeflaut und durch die englischen Schissskanonc» unterdrückt worden. Die Operationen der Verbündeten bei Upcrn seien sehr befriedigend.

Die englischen Nnstungsbemüßungen.

W. B. London, 30. Okt. Ein Ausschuß unter der Leitung Lord Desborough organisiert Freiwillige, die nicht in die reguläre oder in die Territorialarmee ausgenommen werden, um sie in de»

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 100

Während dieser Spötterei des Schreibers hatte Winge- borg seine Augen von einer Ecke in die andere rollen lassen und seine weißen Zähne gefletscht. Dann und wann griff er mit seinen rauh behaarten Fingern, die wie die Finger einer Scespinne biegsam und gelenkig waren, in sein blau- buntes Halstuch, und endlich drehte er den Glanzhut ein paarmal um seinen Kopf und lachte behaglich.

Höre Sorenskriper Petcrscn," sagte er,von allem, was du sagst, verstehe ich wenig, aber ich danke dir dafür."

Ich bitte dich, Freund Wingcborg," siel Paul ein, nioche keine Umstände, es ist herzlich gern geschehen,"

Gut, so tue waS du willst!" sagte der Ouäner,aber lvas du von mir und den Lappen sagst, das sollen die beiden Jungfrauen gern glauben. Ich habe mit den gierigen Dieben mein Lebtag viel zu schassen gehabt und rieche ans Meilen weit, wenn einer in der Nähe ist."

Und was du nicht riechst, teurer Beherrscher der Luft- bewohner," erwiderte Paul,das wittern deine getreuen Leoparden. Wo hast du sie?"

Hier," sagte Wingcborg, indem er auf den Sack deutete, der zu seinen Füßen lag, und den er ausschüttete, wodurch zwei kleine, gelb und dunkel gefleckte Hunde zum Vorschein kamen, die so wunderlich aussahen wie ihr Herr. Sie hatten wieselartig spitze Köpfe, lange äußerst schlanke Leiber, kurze, breite Füße, abgcstutzte Ohren, merkwürdig lange Sc^vänze und waren von großer Behendigkeit in allen Be­wegungen.

Seht dal" rief Paul,sind das nicht köstliche Geschöpfe? Es ist die echte Rasse der Vogelfänger, die dort der Herr in seiner Weisheit einzig dazu geschaffen hat, die Brutlöchcr aus­zuspüren, und denen er eine Nase gab, wie sich deren kein

Zollinspektor rühmen kann. Gib diesen kleinen Schlauköpser. irgend einen Lappen, einen Schuh oder Strumpf von einem menschlichen Wesen, mag cs auch lange her sein, daß er ihn einst trug, wenn von dem Eigentümer eine Spur zu finden ist, werden sie ihn bald haben."

Die beiden kleinen Hunde wurden Gegenstand neugieriger Fragen und Liebkosungen, und sie vergalten diese drirch Freudensprünge und Schmeicheleien: Plötzlich aber wurden sie vergessen, denn auf der Höhe des Fjeldes zeigte sich em Wanderer, der im Sonnenschein auf einer steile» Klippe stille stand, seinen Hut schwenkte und ein lautes Hoho! hören ließ. An seinem weißen langen Haar, dem schwarzen Pilgerrock, dem brcitgckrümpten Hut und dem Stab erkannten alle so­gleich den guten Klaus Horncman». Jlda eilte mit Hanna ihm entgegen, der Sorem'kriver aber lachte laut auf und legte sich auf Björnarnes Schulter.

Wahrhaftig!" ries er,wir sind gesegnete Lclite. Kann; zu Hause, erscheint auch die Frömmigkeit und die Lange- weile," fügte er leise hinzu, als Marstrand weiter ging,als ob wir noch nicht genug davon hätten. Ich sage dir, Björ- narne, wir müssen eilen, daß wir diese Burschen los werden, oder etwas erfinden, um uns vor ihnen zu sichern,"

Vielleicht," murmelte Björnarne vor sich hinblickcnd, erfahren wir inanches von dem Priester."

Glaubst du, daß er die Wahrheit sagen wird? Hüte dich vor ihm, sei munter, zeige ihm ein frohes Gesicht, oder er wird sich an dich nesteln init allerlei Moral und Sittensprüchcn. Ich sage dir, der alte Bursche mit seiner salbungsvollen Weisheit wird »ns zn schaffen machen. Gestehst du ihm ein Wort, so bist du verloren. Sei klug, Björnarne, denn ich mochte wetten, du wirst ihn schnell genug auf dem Halse haben."

Sie gingen über den Grund fort und trafen auf den Geistlichen, als dieser eben die Felsenstufen herunter kam, von den Mädchen.geführt u"8 von Marstrand bewillkommnet.

Waffen zu üve». Das Kriegsamt drückte seine Sympathie fii t Unternehmen aus, versagte aber vorläufig die amtliche erkennung, da es mit der Bewaffnung und Bekleidung der » Armee Kitcheners vollauf beschäftigt sei.

Holländischen Nachrichten zufolge wurde» außer London Häfen an der englischen Nordküste für befestigte Plätze erklärt in Verteidigungszustand gesetzt.

Die Beschießung von Reims.

Die Nationalzeitung meldet aus Rotterdam: Flüchtlinge Reims erzählten in Epernay, wie der dortige Times-Korrespo, meldet, daß der Schaden in Reims erschreckend sei. Von de» wohnern wurde» 000 dis 700 durch Granaten gelötetnd große Anzahl verwundet. In der Stadt wurden 300 Häuser Geschiitzseuer vollständig zerstört. 150 brannten bis aus Grundmauern ab.

Der Aufstand der Buren.

Rotterdam, 30. Okt. Wie aus London gemeldet > machen verschiedene Blätter der Regierung versteckte würfe, daß der dortige Angriff der englische» Truppen Teutsch-Südwest-Afrika den Burenaufstand herausgeso habe. Gestern wurde in Downingstreet ein langer Min rat abgehalte», der sich mit der Lage in Südafrika be tigle. Handelshäuser in Amsterdam und Rotterdam k von befreundeten Londoner Häusern vertrauliche Mitteilu erhallen, daß die Zahl der Ansständischen bereits 10 00 tragen soll. Sie sind gut bewaffnet und haben auch seuergeschütze und Maschineugewehre. Bei der Besetzum Siadt Heilbronn kam es zu einem Gefecht, wobei me englische Soldaten verwundet wurden. Unbestätigten ' richten zufolge soll sich bereits die ganze Orangeflußkc in Ausruhr befinde». Daß sich auch der von de» Buren wie vor vergötterte General Christian Dewet mit a> Spitze der Erhebung gestellt hat, erscheint den Engläi am bedenklichsten, da sie befürchten, daß sein Name ger werde, »in die zögernden Elemente mit sortzureißen. 1 zuverlässige Truppen in der Kapkolonie verfügt En etwa 8000, die natürlich bei weiterem Umsichgreifen des standes nicht im entserntesten ausreichen werden, un »iederzuwerfeii. Auch mit Kriegsmaterial soll es schleck stellt sein, England in Erwartung der kriegerischen (' nisse in Europa die Kapkolonie i» inilitärischer .Hinsich vernachlässigte.

Ter Mattino erhält von seinem Londoner $ spondenten die Nachricht, daß die revolutionäre Betw in Südafrika täglich bedrohlicher fvird. Tie Rebellen ausgezeichnet bewaffnet, gut geführt »nd hätten fast alle tvohner von Heilbronn für sich gewonnen und die d Zentralregierung gesange» genommen.

Die Türken am Suezkanal.

Wir», 30. Okt. Nach einer Meldung ans Krakau si dem Golf von Akaba starke türkische Kavallerieabtcili cingctrofscn. Türkische Kontrollschisse mit drah Stationen sind bis in dem Eingang des Golfes von gesichtet worden.

Die («»»aläktder in Aegypten.

\V. B. (Nichtamtlich.> Konstantinopel, 30. Okt. Nack, aus Aequpten zufolge verboten die Engländer unter dem Vo der Unsicherheit der Verketzrc-ftraßen die Piigerschaft nach de» gen Städten des Jblom. Tie Engländer scheinen vermeid wollen, daß die Mohryimebaiter Aegnpttns mit der übrigen ni medanischen Welt in Berührung kommen. Die Blätter bei di« Giltigkeit der Begutachtung, die der Obevmusti unter e» Truck gab. 1

Neberall Dentschenhelze.

In Rußland.

Stockholm, 30. Okt. Wie die Nowoje Wrcmja u fanden am 24. Oktober deuischfcindliche Kundgebung Moskau statt. Ter Pöbel erging sich in gewalttätige» schreitnngen gegen die Deutschen. Verschiedene deutsche wurden zerstört, darunter die feinste Konditorei in Mos In Kanada.

W. B. < Nichtamtlich) London, 29. Okt. Times meid Floronto vom 20. Oktober: In Ottaiva wurden alle Häuf- bächtiger Deutscher und Oesterreicher von der Polizei b»> Die britische Imperial Association in Toronto hat eine Res angenommen, nach der alle Deutschen und Oester-reicher in i tralionsiager gebracht werben sollen.

Ta bin ich wieder, meine lieben teuren Freunde der Greis,lind Gott der Herr meint cs gut mit mi ich gleich beim Eintritt in diesen gastlichen Gaard all beisammen finde."

Wir sind in Oercnäes wohl aufgehoben," v Hanna,haben Freude und Liebe, Scherze in Füll z obcncin den witzigen Paul, aber Sie, ehrwürdiger schonen sich nicht, laufen und klettern bei dieser sck > Sommerhitze in den Wüsten umher, ohne an Ihr Haar zu denken."

Nein, wirklich." antwortete Klans mit liebenswü Lächeln,daran denke ich nicht, gutes Kind, und weil i daran denke, muß es wohl keine besondere Anstrcngu mich sein. Ich komme," fuhr er fort,diesmal mit Umwegen von Tromsö. Ich bin auch am Balsfjord g Herr Marstrand, und habe dort Olaf als einen n Hüter Ihres Hauses vorgcfunden, endlich bin ich Li Halbinseln und Fjeldcr gepilgert bis hinauf zur Kilp und konimc von dort, um, wenn mein Töchtcrchen mir gestattet, mich einige Tage hier unten am kühler auszilrnhcn."

Wer hieße Euch nicht willkommen, lieber Herr wartete Jlda.Ruht ans und bleibt zu unserer Fr lange cs angcht."

Tic beiden jungen Männer waren nun auch b kommen, freundliche Worte wurden gewechselt. T Priester, sein Ränzchcn von Leder am Riemen Schultern gehängt, ging mit ihnen dem Hause zu, der Vorbank Egede Wingcborg Platz gcnoininen hatte aber hatte Horncmann die Stelle erreicht, als die kleinen Hunde des Vogcljägers mit lautem Gebell c zusprangcn, ihm die Zähne zeigten und wider knurrend endlich dem Pfiff ihres Herrn Folge leistet sie zurückricf.

(Fortsetzung kolgt.)