Ausgabe 
29.10.1914
 
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Partei-Nachrichten.

Die bayerische» Gemeiiidewahlen.

Di« sozialdemokratische Partei Bayerns erläßt zu den bevor­stehenden Gsmeindewahlen einen Ausruf, in icn, sie der Re­gierung nochawals energisch Vorhalt, daß es ein Unrecht sei» die Wahlen zu einer Zeit abzuhalten, tu der Abertausende von Ge- ineinbeivählcrn zur Verteidigung des Vaterlandes im Felde stehen. Die sozialdemokratischen Gcmeindewähler würden davon am stärksten betroffen. Besonders schivierig werde sich die Wahl in der Rheinpsalz gestalten, wo in allen Gemeinden die gesamte Vertretung auS dem Gemeinde«,! ausscheidet und Neuwahlen fiir süns Jahre zu erfolgen haben. ES heißt dann in dem Aufruf:Kompro- m i f f e, die bei der Wahl nach dem Proporz schon technisch unmög­lich sind, werden von unserer Partei ü b e ra l I a b g e l c h n t. Wir ivcrden d«n Wahlkamps selbstverständlich mit gebührender Be­tonung unserer Grundsätze in Ilebereinstimmung mit unserem Kom- niunalprogramn, so sachlich, aber auch so energisch wie möglich sichren. Ob i Gemeinde», die nach dcni NlchrheitSsystem wählen, Vereinbarungen mit den übrigen Parteien ermöglichen, oder ob solche zweckmäßig erscheinen, das ist von Ja bl zu Fall zu entscheide». Unter leinen Umständen aber dürfen Wahlverein,barun- gen ohne Zustimmung der Ga»i«i tungen abgeschlossen werden."

Die Kommuiialwahlen in Württemberg.

Den, Drängen zahlreicher Gemeinden und fast aller Part«,«» auf Schaffung eines gesetzlichen Auswegs zur Vermeidung der im Dezember fälligen Bürgerauoschußivahlen könnt« sich die Regierung nicht ganz widersetze,, Sie berief aber nicht den Landtag ein zur Schaffung eines Notgesetzes, sondern erließ die Bekanntmachung, daß sie eine Verschiebnna der Wahlen von Aufsichtswegen nicht be­anstanden iverdc, wenn die Gemeinden di« Vornahm« der Wahlen im Dezeniber nicht für tunlich halten sollten. Einem solchen Ver­fahren steht die Gemoindeordnung strikte entgegen. Statt die Ge- mcindeordnung vor dem Dezeniber entsprechend abzuändern, was in einer halbstündigen Landtagssitzung möglich wäre, behält sich die Regierung eine spätere Regelung durch besonderes Gesetz vor. Dieses gegen die Verfassung verstoßende Vorgehen dürfte im Land­tag, wenn er im Frühjahr schließlich doch Zusammentritt, noch zu Erörterungen führen.

Ttadtverordnctkiimahlc» ohne Wahlkamps.

Tic Haup tversamnilung des Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel hat einem zwischen der Parteileitung und dem Biivger- vereinSausschuß getroffenen Abkommen zugeftimmt. Danach sollen di« bevorstehenden Stadtverordiictemvahlcn ohne Wahlkampf vor sich gehen unter Wahrung des bisherigen Besitzstandes. Sowohl von sozialdemokratischer ,vic auch von bürgerlicher Seite scheiden 5 Vertreter aus. In zwei Bezirken werden die Sozialdemokraten, tu den beiden andere» die Bürgerlichen die Kandidaten aufftellcn. so- daß nach der Wahl das alte Kraftverhältnis zwischen Sozialdemo­kratie und Bürgertum, nämlich: 24 :24, besteht. Wie wir erfahren, soll von einflußreicher bürgerlicher Seite in Kiel versucht werden, dahin zu wirke», daß es in ganz Schleswig-Holstein zu einem solchen Vergleiche kommt. In Altona ist schon rin Abkommen solcher Art getroffen worden.

Zentrum und Burgfrieden.

In Esten haben unsere Genossen bei der bevorstehenden Stadt­verordneten,wolsi ein Mandat zu verteidigen, das sie vor sechs Jahren infolge eines Konipvomiffes niit den Nationalliberalen er­oberten. Zwei Jahre später eroberten sie im selben Bezirk ein weiteres Mandat ohne Kompromiß, aber niit »ationalliberalen Stimnien i» der Stichwahl. 1010 kam ein liberal-uitramontanes Bündnis zustande, so daß unsere Genossen in de», Bezirk unter­lagen. Dieses Bündnis wurde oor Kriegsausbruch zwischen Libe­ralen und Zentrum, erneuert. Tie Liberalen waren mit Rücksicht auf die Kriegslage geneigt, in das Abkomme» die Sozialdemo­kratie einzubeziehcn, um jeder Partes den bisherigen Besitzstand zu garantieren und einen Wahikanrp, zu vermeiden. Diese Absicht scheiterte an dem unbedingte» Widerspruch des ^jentrumns, das auf den Kampf nicht verzichte» will.

Der Aufmarsch zu den schweizerische» Nationalratswahlen.

Tie schweizerische Sozialdemokratie stellt zu den ErueuerungS- toahlen zum Rationalrat 21 Kandidaten aus. Darunter befinden sich die 10 bisherigen Fraktionsmitgliedcr, deren Wiederwahl durch ein Kompromiß oller Parieie» gesichert erscheint. Die beiden Kampskai,didaten für frcigewordene Sitze in den Kantonen Thur­gau nied Basel haben sich eigentlich nicht niit Kandidaten der offi­ziellen bürgerlichen Parteien zu messen, sondern mit Kandidaten der loirtschaftspolitischen BernfSvcrbände unserer Gegner, die sich durch da? allgenieine Konipromiß nicht gebunden fühlen.

Telegramme.

TlWsbmcht des Wroficit ömiptmiiiiticrs.

Belgische Verstärkungen in der Lchlacht am Kanal.

Weitere deutsche Offensive bei Lille.

Im Slrgonncnwald einige Schützengräben genommen.

In Polen mutzten die Berbündeten zurück.

W. B. Großes Hauptquartier, 28. Oktober vormittags. (Amtlich.) Tic Äiinipsc hei N i e » p o o r t - D i x m » i d c n dauern »och an. Tie Belgier erhielten dort erhebliche Ver­stärkungen. Unsere Angrisfe wurden fortgesetzt, lii eng­lische Kriegsschiffe beteiligten sich am Kampfe gegen unseren rechten Flügel. Ihr Feuer blieb erfolglos. Bei Npres ist die Lage am 27. Oktober »»verändert geblieben. West­lich Lille wurde unser Angriff mit Erfolg fortgesetzt.

Im Argon neu Walde sind lvicder einige feindliche Schützengräben gcnomincu Word:», deren Besatzung zu Ge­fangenen gemacht wurde. Auf der übrigen West- front hat sich lvciter nichts Wesentliches ereignet.

In Polen mutzte» die deutschen und österreichischen Truppen vor neuen russischen .Krästc», die von Jwangorod- Warschau Ncwogcvrgicwsk ovrgiiigcn, auswcichen, nachdem sie bis dahin in mehrtägigen Kämpsc» alle russischen Angriffe erfolgreich abgcwicscn hatte». Tic Russen folgten zunächst nicht. Die Loslösung vom Feinde erfolgte ohne Schwierig­keiten. Unsere Truppen werden sich der Lage entsprechend neu gruppieren.

Auf dem nordöstlichen Kriegsschauplätze sind keine wesent­lichen Aendcrnngen erfolgt.

Der Kampf an der Küste.

Rotterdam, 28. Okt. (YV. K. Nichtamtlich.) Ter Nieuwc Notterdainsche Courant ntclöet aus Breda: Gestern aus Ostende eingetrossene Reisende erzählen, daß die Tel,lacht bei Dirmniden-Nicuport noch an Heftigkeit zunimmt. Man

hört fortdauernd Kanonendonner. Fast alle Bewohner Ostendes sind geflüchtet; man sieht ans den Straßen nur an ütc Front ziehende oder aus der Schlacht kommende er­mattete deutsche Truppen, die in Ostende ausrnhen sollen. Auf diesem Teil der Front kämpfen fast ausschließlich deutsche S c e s o l d a t e n. Zuweilen taucht ein Kriegsschiff am Horizont auf, das dann unter Feuer genommen wird. Ostende hat unter dem englischen Geschühseuer sehr gelitten. Das HotelMajestic" ist schwer beschädigt wor­den, dagegen ist am königlichen Palais kein Schaden ange- richtet worden. Die Bewohner der Dörfer in der Umgegend sind meist geflüchtet. Tie Lebensmittel werden knapp, da alles für die deutsche Armee mit Beschlag belegt worden ist.

Tiinkirchen bereitet sich auf die Belagerrnlg vor.

Paris, 28. Okt. (Ctr. Frkst.) Dünkirchen bereitet sich auf die Bcilagerung vor. Alle überflüssigen Esser müssen den Platz verlassen. Wenn die Deutschen vorrücken, sollen sofort die Meerdämme durch st ochen und die ganze Gegend Unter Wasser gesetzt werden; nur ein drei Kilometer breiter Tiinenstrcisen soll erhalten bleiben. An­geblich wäre eine längere Belagerung nötig, um hier den Durchbruch zu erzwingen. Die Bevölkerung wurde schon mehrere Male von einer Panik ergriffen, beispielsweise als die Kunde kani, daß die Deutschen Cassel genommen hüten; daraufhin begann gleich ein Auszug. Es sind bereits mehrereTauben" über Dünkirchen geflogen: eine hatte ein Luftgefecht mit einem englischen Flieger und soll nach Ge­rüchten heruntergeholt worden sein.

Ein Tagesbefehl des bayerischen Kronprinzen.

Die München-Augsburger Abendzeitung veröffentlicht folgcu- bcn Armeebefehl, den Kronprinz Ruprecht von Bayer» als Kom­mandierender der 6, deutschen Armee an seine Soldaten ge­richtet hat:

Soldaten der 8. Armee! Wir haben nun bas Glück, auch die Engländer vor unserer Front zu haben, die Truppen jenes Volkes, deffcn Neid seit Jahren an der Arbeit war, uns mit einem Ring von Feinden zu umgeben, um uns zu erdrosseln. Ihm haben wir diesen blutigen, ungeheuren Krieg zu verdanken. Darum, wenn cs jetzt gegen diesen Feind geht, übct Vergeltung gegen die feindliche Hinterlist fiir so viele schwere Opfer. Zeigt ihnen, daß die Denischen nicht so leicht aus der Weltgeschichte zu streichen sind. Zeigt ihnen das durch deutsche Hiebe von ganz besonderer Art. Hier ist der Gegner, der der Wiederherstellung des Friedens am meisten im Wege steht. Drauf!" Ruprecht.

Unser Rückzug in Russisch Polen.

Der Berliner redaktionelle Mitarbeiter der Franks. Ztg. äußert sich über den im Tagesbericht des Großen Haupt­quartiers gemeldeten Rückzug des deutschen und österreichi- schen Heeres wie folgt:

Schon die gestrigen Meldungen sowohl der deutschen wie der österreichschen Heeresleitung haben darauf vorbe­reitet, daß bedeutende russische Verstärkungen die deutsch­österreichischen Truppen zu einem strategischen . Rückmarsch veranlassen wurden. Das bestätigt nun die heutige Mit­teilung aus dem Großen Hauptquartier. Aus dieser Mit­teilung geht aber auch hervor, daß diese russischen Verstär­kungen nicht stark genug gewesen sind, den Rückmarsch der Denischen und ihren neuen Aufmarsch zu hindern. Es hat sich nicht um einen Ruckzug vor einem verfolgenden Feinde gehandelt, etwa so, wie ihn die Russen in Ostpreußen haben vor Hindenburg antreten müssen. Der Rückmarsch ist nicht verursacht durch einen militärischen Mißerfolg, sondern er ist eine strategisch-operative Maßnahme. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob die dcutsckj-östcrreichischen Truppen aus der neuen Stellung zu einer neuen Offensive Vorgehen oder ob sich dort ein langwieriger Stellungskampf entwickelt, wie er im Westen zur Zeit seit Wochen besteht.

Zu irgendeiner Entmutigung bildet dieser Vor­gang keinen Anlaß, am wenigsten einem Volke, das bis­her den größten Krieg, den Europa je gesehen hat, im Osten und Westen auf .feindlichem Boden führt, und einem Volke, das in ernsten Stunden durch seine gewählten und berufenen Vertreter in Kundgebungen aller Art und in seiner gesamten Presse ohne Ausnahme gelobt hat und gelobt, durchzuhalten bis zum Siege und bis zu einem die Garantie der Dauer in sich tragenden Frieden. Ein solches Gelöbnis wäre leicht, wenn es sich imnicr nur um Siege und Sicgcs- nachrichtcn handelte. Es ist aber nicht schwer zu halten auch in Zeiten des Abwartens, wenn man sich nur immer die Frage vorlegt: Wie sieht es bei unseren Gegnern aus? Denn darüber kann ja kein Zweifel sein, daß aus diese die bisherigen Niederlagen und die enormen Verluste, die sie erlitten haben, und vor allem die Tatsache, daß die Kämpfe sich auf ihrem Boden vollziehen, viel, viel schwerer drücken, als auf uns das hartnäckige Ringen und die Zeit des Abwartens ans den endlichen Erfolg, an dem wir nicht zweifeln.

Weitere Erfolge gegen die Serben.

Wien, 28. Okt. (W. B.) Amtlich wird verlautbart: Am 24. dieses Monats habe» wir in Serbien neuerlich Ersolqc errungen. Dcr Ort Ravajc und stark bcsestiqte feindliche Stellungen a» der Dammstraßc nördlich Trnabartsch i» dcr Matschwa wurden nach starker feindlicher Gegenwehr von unseren Truppe» erstürmt. Hier- dei wurden vier Geschütze und acht Maschinengewehre erbeutet, fünf Offiziere und 500 Mann gefangen genommen und viel Kriegs­material erbeutet. Potiorck, Feldzeiigmcsster.

Der.Hochverratsprozes; in Sarajewo.

Tas Urteil gegen die Mörser ves österreichische», Thronfolgers.

Sarajewo, 28. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Im Hoch­verratsprozeß ist folgendes Urteil gefällt worden: Die Auge- klagten Jlitsch, Veljko Tschnbrilowitsch, Nodo Kerowitsch, Jowanowitsch und Milowitsch wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Mitar Kerowitsch wurde zu lebenslänglichem schwerem Kerker, P r i n c i p , Tschebrino- witsch und Grabesch zu 20 Jahren, Vaso Tschnbrilowitsch zu 16 Jahren, Popowitich zu 13 Jahren, Kranjewitsch und Gjukitsch zu 10 Jahren, Stjepanowitsch zu 7 Jahren, Zagoratz und Perin z» 3 Jahren schwerem Kerker verurteilt. Die übrigen Angeklagten wurden fr ei gesprochen.

Bekanntmachung.

Tw nachstehendem, für di: anSgehobcnen Lamdsturmpslichtigen geltenden Bestimmungen bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis.

Gießen, dm 22. Oktober 1014.

Der Obcrbürgcrmcister:

Keller.

Bekanntmachung

der für die ausgehobencn Landsturmpslichtige» gcliendcn Bestimmungen.

1. Fiir die auSyehvbeuon Landsturiupilichtigm gelten vom Tage der Aushebung an die für die Maunfchaflen der Landwehr sTccwchrj bestehenden Bestimmungen

2. Die aufgehobenm Laudsturmpslichtigeii trete:« in die Kon­trolle der BczirkSscldwebcl des Haiiptmeldeamts Gießen, des Meldeamts AIS,seid oder der BczirkSkviupaWiic Schotten. Sie sind verpflichtet, jede Aufcuthaltsvcvändemiug i,iiierl>a>b 48 Stunden ihrer Konirollstelle auzuzeigcu und sich beim Verziehen in einen anderen Kontrollbrzirk bei dcr dortigen Kontrollstelle innerhalb 48 Stunden anzuiiicidem Die Meldungen können mündlich oder schriftlich durch den zur Meldung Verpilichteten selbst erfolgen. Bei schriftlichen Meldungen ist Datum und Ort dcr Geburt, sowie der frühere Wohnort und der Wohnort, für den die Anmeldung erfolgt, genau aiizugcbeu. Zlnviderharidlungen werden nach den Rnlitürgesctzcu bestraft.

3. Die nächste» militärischen Vorgesetzten dcr alcSgebildeteu LandsturmpflichtiUcn sind die Feldwebel des Hauptiucldeamts, deS Meldeamts oder der Bezirkskoiupgignic und der Bczirkskomman- dmr, sowie deren Stellvertreter. Die Riannschasiou haben dieust- IBefehlen ihrer Vorgesetzten, öffentlichen Aufforderungen und Gestellungsbefehlen unbedingt Folge zu leistm. Im drcust- lichm Verkehr mit den Vorgesetzten sind sie der militärischen Disziplin unterworfen.

4. Bei Anbringung dienstlicher Gesuche und Beschwerden sind die auögehobcinen Laudsturiupflichtigen verpflichtet, den vorige» schriebenen Dienstweg ci»,zuhalten. Gesuche sind an dem Bezirks- fcldwcbel der Kontrollstelle zu richten. Beschwerden dcni Bezirks- koinmaudeur vorzulragion; richtet sich die Beschwerde gegen diesen, so ist sic bei dem Bczivksadjutanlcn anznbriuzen. Tie Boschiv,rde darf erst an, folgenden Tage oderach, Berhüßung einer etiva verhängten Strafe erhoben und mutz innerhalb einer Frist von 5 Tagen angebracht werden,.

5. lieber etwa stattfi-ndende Kontrollversamunlungen ergeht be­sonderer Befehl.

8. Ausgehobene Landfturiupilichiige können ungehindert ver­reisen, haben jedoch dcr Kontrollstelle den Antritt der Reise und die Rückkehr zu melden,, sobald die Reise länger als 48 Stunden dauert. Bei jeder Abmeldung zur Reise hat dcr Betreffende <rn° zugeben, durch welche dritte Person ivährend seiner Abwesenheit ciwatge Besohl« au ihn befördert werden können. Er bleibt jedoch dcr Militärbehörde gegenüber allein dafür verantwortlich, daß ihm jeder Befehl richtig zugeht.

7. Ein Uebertritt vom ersten znm ziveiten Aufgebot sowi-e ein Ausscheiden aus dem LaZ-sturm findet bis zirr dlnflöfnng des LandslunmS nicht statt.

8. Die vorstehenden Bestimmungen gelten für die anSgehobeiien Landsturiupflich!igien bis zur Auflösung des Landsturm,S. Weitere Auskünfte werden durch die Bürgermeistereien m«d die Bczirf?- feldwebel erteilt.

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Naumann, Oberstisulmant und Bezirkskonmiandetni.

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Bekanntmachung.

Gegen die Rcchtsgiltiqkcit dcr Wahlen der Mitglieder des Kansmannsgcrichts sind Bcsck-werdcn nicht erhoben worbe». DoS

Kausmannsgertcht besteht fomlwcki. außer dem Iliiterzcichneden ofe Vorsitzender, aus folgenden Beisitzer»:

Franz Holterhoff. Adolf Noll, August Noll, Moritz Strauß, k Kauflcute zu Gießen:

Emfl Dietz, Mar Dumte, Heinrich Friedrich, Heinrich Wahl, Hamdluugsgehilfen zu Gießen,

Gießen,, den 28. Oktober 1014.

Der Oberbürgermeister:

Keller. _

i Krage lajbie

Siijut staie, dr Gtuet i, »sichern, ts. bäte, i, tan nun i ander, and d iilne

Bekanntmachung.

Die Licfcriiiig von

225 Zentner Thomasmehl liüprozentig),

225 Zentner Kalnit stöprozcntig) ist zur alsbaldige» Anlieferung zu vergeben.

Angebote sind bis 5. November bei dem Obrrbürgermcistei eintzureichen.

Gießen, den 22. Oktober 1014

Der Oberbürgermeister:

I. V.: Grün «wo ld.

IS

Bekanntmachung.

Fiir Unterhaltung dcr Triebwagen »nd OberleitungSauIage» dcr Straßenbahn suchcM wir einen tüchtigen militärfreien Be triebsschlosier, wekcher bereits in derarti>ge Betrieben mit Erfolg tätig gewesen sein muß, zum sofortigen Eintritt.

Angebote unter Beifügung von Zeugnisien und Angabe der I Lohuanspriiche sind zu richten an die Direktion dcr städtische,, s Elektrizitätswerke und Straßenbahn in Gießen.

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.

Verlag von Krumm & Eie., Gießen.

Druck: Verlag Osfenbacher Abendblatt, G. m. b, H., Osfenbach a.M

W ©rtraf

in -er neuen Aula der Universität

am Tonnerstast, vci» 29. Oktober 1914 abcnvs 8'/« Nhr pünktlich

Gch. Hofrat Pro fest or Dr. E!l»s: Aus dk! Entwirtrlnttg dcr chemischen Ittdnffrre n Dentrchland und Guglottd. rum Kurien von Hinlerielienen der im Felde getallenen Glessener.

Eintrittskarte» eine ju 30 Pfg., zehn zu Mk. 2.S0 -

sind in de» Luchhandlnngen von Ficcs, Sellcrswcg, Koch, Selterswc Legier, Südanlage, Schneider, istencnbäue, sowie Ernst Baiser, Mäusbu, und abends an der Kasse zu habe».

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eventuell mit Kabinett sofort zu vermieten Schiffcrdergerwcg 2.

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